Autoren

A
Uli
Aechtner
Uli Aechtner
© Schoppner Fotografie

Uli Aechtner war als Redakteurin beim Französischen Fernsehen TF1 und beim SWR in Mainz tätig und arbeitete als freie Journalistin für das ZDF. Seit 1992 schreibt sie Kriminalromane. Uli Aechtner lebt wie ihre Protagonistin in der Wetterau und ist ebenso wie sie mit der Nachbarskatze befreundet. 

Lena
Anlauf
B
Shida
Bazyar
Shida Bazyar
© Tabea Treichel

Shida Bazyar studierte in Hildesheim Literarisches Schreiben. Ihr Debüt Nachts ist es leise in Teheran (2017) wurde u.a. mit dem Bloggerpreis für Literatur, dem Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt.

  • Die Lücken

    19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Die Lücken

    Vor kurzem blickte alle Welt auf SHIDA BAZYAR, weil sie mit ihrem ersten Roman für den renommierten International Booker Prize nominiert worden war. Nun legt die Autorin ihren neuen Roman „Die Lücken“ vor. Während die beiden Vorgänger die Themen Exil und postmigrantische Gegenwart behandelt haben, geht es in ihrem neuesten Werk in die Tiefen der Heimat. 

    In einem beeindruckenden Erzählmosaik legt Bazyar das Bild des fiktiven Orts Heimesbach im Hunsrück, an dem sich rund 90 Jahre deutsche Geschichte ablesen lassen. Jüdische Familien und NS-Profiteure spielen ebenso eine Rolle wie die Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten. Wie eine Archäologin legt die Autorin Schicht um Schicht frei und analysiert die Fundamente, auf denen Heimat gebaut ist.   

    Moderation: Ariane Binder (3sat)

    Eintritt: € 12,- / 9,- zzgl. VVG. Abendkasse: € 15,- / 11,-

  • Die Lücken

    19:00

    Diefenbachsaal des Bunten Löwen

    Löwenplatz 1
    64673
    Zwingenberg
    Die Lücken

    Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diejenigen wird, die hier Geborgenheit suchen. Der Roman führt uns durch die Jahre und die Köpfe derer, die das Dorf prägten: von jüdischen Familien, die alles verloren, über NS-Profiteure, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten. Shida Bazyar gelingt ein virtuoses Erzählmosaik über die Last der Geschichte, die Lüge des Neubeginns und den Wunsch, endlich eine Heimat zu finden.

    Eintritt frei!

Mirco
Becker

Mirco Becker, Jahrgang 1988, ist begeisterter Fan der Frankfurter Stadtgeschichte und betreibt auf Instagram und TikTok den erfolgreichen Geschichts-Account »Damals in Frankfurt«, auf dem er zehntausende Menschen auf kreative Art und Weise mit der Geschichte der Mainmetropole begeistert. Bei seinen ausverkauften Liveshows mit Zeitreisen durchs frühere Frankfurt verbindet er kreativ und begeisternd die Vergangenheit der Mainmetropole mit der Gegenwart.

  • 101 Tatorte in Frankfurt

    19:00

    Stadtbücherei Schwalbach

    Marktplatz 15
    65824
    Schwalbach
    101 Tatorte in Frankfurt

    Erleben Sie Frankfurt von einer Seite, die oft verborgen, manchmal dunkel, doch stets aufwühlend ist. In »101 Tatorte in Frankfurt« führt Mirco Becker durch die Schattenseiten der Stadtgeschichte: Von erschütternden Kriminalfällen über die Gräueltaten des Nationalsozialismus bis hin zum mutigen Widerstand gegen Unterdrückung und den Kampf für Demokratie und Gleichberechtigung – hinter jedem »Tatort« verbirgt sich eine bedeutende Geschichte.

    Eintritt: € 7,-

Elke
Becker
Elke Becker
© Danielle Lima

Elke Becker wurde in Ulm geboren. Schon früh zog es sie in die Welt hinaus: Ihr Fernweh nach Meer und Abenteuer führte sie in zahlreiche Länder, bis sie 2005 auf Mallorca sesshaft wurde. Als ihr dort beim morgendlichen Frühstück die Idee für die Geschichte des Hauses Kölln kam, machte sie sich für die Recherche auf in den malerischen Norden Deutschlands, der in ihrem Herzen stets einen besonderen Platz einnimmt.

  • Das Haus Faber-Castell. Träume in Farbe

    20:00

    Bibliothekszentrum Klosterbau

    Augustinergasse 8
    61169
    Friedberg
    Das Haus Faber-Castell. Träume in Farbe

    Elke Becker entführt ihr Publikum ins 19. Jahrhunderts, nach Stein bei Nürnberg. Vor der Kulisse der berühmten Bleistiftdynastie erzählt sie von zwei Frauen, die zwischen Liebe, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung ihren eigenen Weg suchen. Atmosphärisch, sorgfältig recherchiert und mit viel Gespür für historische Zusammenhänge verbindet der Roman persönliche Schicksale mit den Umbrüchen einer neuen Zeit.

    Die Autorin wurde in Ulm geboren. Schon früh zog es sie in die Welt hinaus: Ihr Fernweh nach Meer und Abenteuer führte sie in zahlreiche Länder, bis sie 2005 auf Mallorca sesshaft wurde. Sie feierte große Erfolge mit ihrer dreiteiligen Familiensaga über das Haus Kölln.

    Eintritt: € 18,- / 15,-

Dieter
Bednarz
Dieter Bednarz
© Ulli Neutzling

Dieter Bednarz, Jahrgang 1956, ist Journalist, Autor, Dozent und Referent Über 30 Jahre lang berichtete er als Korrespondent sowie politischer Redakteur für den Spiegel und führte viel beachtete Gespräche mit Staats- und Regierungschefs der arabischen Welt. Bekannt wurde er aber vor allem als Autor persönlich gefärbter Sachbücher und Romane. Überleben an der Wickelfront (2009) und Mann darf sich doch mal irren! (2013) wurden für das ZDF verfilmt. 2017 erschien sein Roman Schwer erleuchtet, ein Jahr später das erzählende Sachbuch Zu jung für alt. Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben. Dieter Bednarz lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in Hamburg. 

  • Alt genug, um jung zu bleiben

    19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Alt genug, um jung zu bleiben

    Mit seinem neuen Buch Alt genug, um jung zu bleiben – Von der Kunst, unsere Erfüllung zu finden lädt Dieter Bednarz, selbst Jahrgang 1956, sein Publikum ein zu einer ebenso unterhaltsamen
    wie erkenntnisreichen Reise in die große Freiheit nach dem Arbeitsleben. Stand in seinem viel gelobten Buch „Zu jung für alt!“ noch der Übergang in den Ruhestand im Mittelpunkt, so widmet er
    sich nun der großen Frage, die immer mehr ältere Menschen bewegt: Wie gelingt erfülltes, gesundes und geistig lebendiges Älterwerden und was kann jede und jeder selbst dazu beitragen?


    Auf seinen Recherchereisen hat Dieter Bednarz führende Expertinnen und Experten aus Psychologie, Epigenetik, Medizin, Gerontologie und Philosophie getroffen und sie dazu befragt, was
    uns in diesem neuen Lebensabschnitt wirklich stärkt. Wer das Alter als Chance begreifen möchte, Zufriedenheit oder gar Erfüllung zu finden, dem gibt Dieter Bednarz humorvoll, lebensnah und
    wissenschaftlich fundiert eine Fülle inspirierender Impulse, eröffnet neue Perspektiven auf den Generationendialog, auf die Überalterung der Gesellschaft, auf familiäre und partnerschaftliche
    Beziehungen. Das Besondere an Abenden oder Nachmittagen mit Dieter Bednarz: Er verbindet seine eigenen Erfahrungen mit neuesten Erkenntnissen der Fachleute, erzählt lebendig von seinen
    Recherchen und gibt Antworten auf die großen Fragen dieser Lebenszeit: Was will ich vom Leben – und was will das Leben von mir? Seine Auftritte sind alles andere als gewöhnliche Lesungen: sie
    kleine künstlerische Darbietungen, ebenso unterhaltsam wie informativ und inspirierend. Und vor allem ermutigen Sie, das eigene Älterwerden noch mal neu zu leben.

    Eintritt: € 6,- / 4,-

Max
Bentow
Max Bentow
© Urban Zintel

Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.

  • Puppenherz

    19:00

    Rathaussaal Petersberg

    Rathausplatz 1
    36100
    Petersberg
    Puppenherz

    Als Nils Trojan und seine Kollegin Carlotta Weiss an einen Tatort gerufen werden, stockt ihnen der Atem. Eine Frau wurde brutal getötet, und der Mörder hat eine makabre Signatur hinterlassen – eine kleine Puppe, gefertigt aus einem menschlichen Knochen. Wie die forensische Analyse ans Licht bringt, stammt er von einem Opfer, das zehn Jahre zuvor ums Leben gekommen war, der Fall wurde nie aufgeklärt. Aber wo ist die Verbindung zu dem Cold Case? Als sich weitere Morde nach diesem verstörenden Muster ereignen, wächst der Druck auf Carlotta Weiss und Nils Trojan, endlich ein Ergebnis zu liefern. Schließlich stoßen sie auf eine mysteriöse Spur, die sie in das Turmzimmer einer alten Villa führt. Und hier enthüllt sich eine Wahrheit, die alles übersteigt, was sich Carlotta und Nils jemals hätten vorstellen können ...

    Eintritt: € 7,- / 5,-

Martina
Bogdahn
Martina Bogdahn
© Beppo Minx

Martina Bogdahn, geboren 1976 in Weißenburg, ist auf einem Einödhof in Mittelfranken aufgewachsen und hat in Nürnberg Kommunikationsdesign studiert. Sie lebt und arbeitet als Fotografin in München. Ihr Debütroman »Mühlensommer« stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

  • Mirabellentage

    19:30

    Keller-Club

    Residenzschloss 1
    64283
    Darmstadt
    Mirabellentage

    Martina Bogdahns neuer Roman aus dem Kosmos des 'Mühlensommers'.  Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der  Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten  Sommer. In 'Mirabellentage' erzählt sie warmherzig und humorvoll von  einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem  letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die  alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre  Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem  sie geht. Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die  geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden?  Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen  Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen - und dann soll auch noch  Josefs Asche ans Meer. Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei  ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner.  Gemeinsam erkunden sie die Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein  fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer  Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten. Je näher der  Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt  bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie  gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

    Eintritt: € 15,-

Sophie
Bonnet
Ssophie Bonnet
© Marco Grundt

Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

  • Provenzialische Kälte

    20:00

    Vinum Autmundis

    Riegelgartenweg 1
    64823
    Groß-Umstadt
    Provenzialische Kälte

    Es wird Winter in der Provence. Die Landschaft ist bedeckt von Nebel und Raureif. Alles wirkt friedlich in Sainte-Valérie – bis in einem verlassenen Ferienhaus eingebrochen wird. Die Täter sind über alle Berge, aber eines haben sie zurückgelassen: eine Leiche. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um Thomas Garcin, Leiter einer Thermalklinik in Gréoux-les-Bains, handelt. War Garcin zur falschen Zeit am falschen Ort? Und warum besaß er eine unregistrierte Waffe? Die Ermittlungen führen Pierre Durand zu einem kriminellen Netzwerk, das auch vor denen keinen Halt macht, die ihm nahestehen …

    Eintritt: € 16,-

Betty
Boras

Betty Boras, geboren 1984 in Arad/Rumänien, kam als Kind nach  Deutschland. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Spanisch in  Tübingen, arbeitet als Gymnasiallehrerin und lebt mit ihrem Mann und  ihren beiden Kindern in der Nähe von Stuttgart. 'Das schönste aller  Leben' ist ihr Debüt.

  • Das schönste aller Leben

    19:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Das schönste aller Leben

    Kurz nach dem Sturz der Diktatur flieht Vio mit ihren Eltern aus dem   rumänischen Banat nach Deutschland. Sich anpassen, bloß nicht auffallen -  das ist der Preis des Ankommens. Fleiß und Schönheit seine Währung.   Trotz aller Widerstände findet Vio ihren Platz in der Gesellschaft. Als  jedoch Jahre später ihre zweijährige Tochter bei einem Unfall Narben   davonträgt, droht sie, an ihren Selbstvorwürfen zu zerbrechen. Im 18.  Jahrhundert muss Theresia einen hohen Preis dafür zahlen, als  begehrenswert zu gelten. Sie gerät ins Visier der Keuschheitskommission,  wird entrechtet und verschleppt. Beiden Frauen ist die Banater Erde   eingeschrieben, die zwischen den Jahrhunderten ein Band aus Schmerz und  Schönheit spinnt.

    Eintritt: € 15,-

Annika
Büsing
Annika Büsing
© Jörg Steinmetz

Annika Büsing (*1981) lebt mit ihrer Familie in Bochum und unterrichtet an einem Gymnasium. 2022 gewann sie mit ihrem gefeierten Debüt »Nordstadt« den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Literaturpreis Ruhr und den Mara-Cassens-Preis. Nominiert war sie außerdem für den Bayerischen Buchpreis, den Bloggerpreis Das Debüt und den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals. Mit »Koller« schaffte sie es auf die Listen des Evangelischen Buchpreises und den Preis Das zweite Buch. Beide Romane wurden fürs Theater adaptiert. Ihr dritter Roman »Wir kommen zurecht« erschien im Frühjahr 2025 bei Steidl.

  • Magisch

    17:00

    Stadtbücherei Kronberg

    Hainstraße 5
    61476
    Kronberg
    Magisch

    Magisch ist zurück. Natürlich in dem Haus hinter dem Knallerbsenwall, natürlich mit einem Job, der nicht ganz legal ist, natürlich mitten in der flirrenden Hitze des Spätsommers. Und alles fühlt sich an wie in ihren besten Zeiten, als Marie und Magisch erst enge Freunde und dann die erste Liebe wurden. Mehr als fünfzehn Jahre sind vergangen, und jetzt sitzen sie unten am Feldweg bei der Pferdekoppel im Schatten der Büsche und trinken Fanta-Korn als wären sie nie weg gewesen. Doch Andi, Maries Bruder, ist auch noch da, war tatsächlich nie weg, ist mittlerweile in der Partei, und noch immer gefährlich. Als Magisch bedroht wird, ist für Marie der Zeitpunkt gekommen, die Frage nach der Brandmauer in der eigenen Familie neu zu stellen.

    Eintritt: € 10,-

C
Miriam
Carbe
Miriam Carbe
© Wolfgang Stahr

Miriam Carbe, geboren 1967, hat deutsche und nigerianische Wurzeln und wuchs in einer Familie von Frauen auf, die alle Tagebücher und Erinnerungsskizzen schrieben. Von ihnen erbte sie mehrere Kisten mit Notizbüchern, von denen die ältesten von 1908 stammen. Miriam Carbe hat drei Kinder und lebt in Frankfurt am Main. Sie arbeitet als Redakteurin bei Arte.

  • Unerwünschte Töchter

    19:30

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Unerwünschte Töchter

    Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen. Zum schlimmsten Zerwürfnis kommt es nach der Übersiedlung in den Westen, als die hochintelligente, labile Enkelin Monika in den Sechzigerjahren gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringen will. Die Autorin selbst ist dieses Kind. Menschlich, eindringlich und mitreißend macht Miriam Carbe ein ganzes Jahrhundert erlebbar. Wer dieses Buch liest, begegnet sich selbst und den eigenen Familiengeschichten. Episch und epochal - ein Meisterwerk.

    Eintritt: € 10,-

  • Unerwünschte Töchter

    19:30

    Bücherinsel Dieburg

    Markt 7
    64807
    Dieburg
    Unerwünschte Töchter

    Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen. Zum schlimmsten Zerwürfnis kommt es nach der Übersiedlung in den Westen, als die hochintelligente, labile Enkelin Monika in den Sechzigerjahren gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringen will. Die Autorin selbst ist dieses Kind. Menschlich, eindringlich und mitreißend macht Miriam Carbe ein ganzes Jahrhundert erlebbar. Wer dieses Buch liest, begegnet sich selbst und den eigenen Familiengeschichten. Episch und epochal – ein Meisterwerk.

    Eintritt: € 15,-

  • Unerwünschte Töchter

    19:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Unerwünschte Töchter

    Margarethe, Marianne, Monika, Miriam. Vier Generationen. Sie lieben sich, sie tun sich weh, sie kämpfen um ihre Unabhängigkeit. Sie stammen aus dem Bildungsbürgertum Dresdens, die Männer und Väter fallen in den Weltkriegen. Zum schlimmsten Zerwürfnis kommt es nach der Übersiedlung in den Westen, als die hochintelligente, labile Enkelin Monika in den Sechzigerjahren gegen alle Widerstände ein uneheliches schwarzes Kind zur Welt bringen will. Die Autorin selbst ist dieses Kind. Menschlich, eindringlich und mitreißend macht Miriam Carbe ein ganzes Jahrhundert erlebbar. Wer dieses Buch liest, begegnet sich selbst und den eigenen Familiengeschichten. Episch und epochal - ein Meisterwerk.

    Eintritt: € 15,-

Benjamin
Cors

Benjamin Cors ist politischer Fernsehjournalist und hat viele Jahre für die ›ARD Tagesschau‹, die ›ARD Tagesthemen‹ und den ›Weltspiegel‹ berichtet. Heute arbeitet er für den ›SWR‹. Er ist Deutsch-Franzose und hat die Sommer seiner Kindheit in der Normandie verbracht. Seine Krimireihe um den charismatischen Personenschützer Nicolas Guerlain hat eine große Fangemeinde, seine Bücher landen regelmäßig auf der Bestsellerliste.

  • Nebelbeute

    19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Nebelbeute

    Tief in den Wäldern wartet die Erlösung – und das Grauen Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit stellen: Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet. Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat … Ein abgelegenes Dorf. Ein undurchdringlicher Wald. Eine Reise in die Vergangenheit: Der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh!

    Eintritt: € 6,- / 4,-

  • Nebelbeute

    18:00

    Villa Büchner

    Uhlandstraße 20
    64319
    Pfungstadt
    Nebelbeute

    Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit stellen: Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.

    Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat …

    GENIESSEN & LAUSCHEN

    Während der Lesung können Sie à la carte essen & trinken. Keine Reihenbestuhlung – ganz entspannt im Restaurant.

    Eintritt: € 7,-

E
Sigrid Katharina
Eismann

Sigrid Katharina Eismann, geb. 1964 in Temeswar (Rumänien) ist Autorin, Künstlerin und Übersetzerin. Nach dem Besuch des Nikolaus-Lenau-Lyzeums emigrierte sie 1981 mit ihrer Familie nach Westdeutschland. 2017 erschien ihr Lyrikband „Reise durch die Heimat – von Offenbach nach Temeswar“ (Größenwahn Verlag), 2020 debütierte sie bei danube books mit ihrem viel beachteten Roman „Das Paprikaraumschiff“. In der Lyrikreihe edition textfluss folgte 2022 der Band „Dschangakinder“. Sigrid Katharina Eismann lebt in der Rhein-Main-Region und ist dort in der Kulturszene vielfältig aktiv.

 

F
Julia
Finkernagel
Julia Finkernagel
© Kirsten Nijhof

Julia Finkernagel war Managerin, bevor sie zu einem Sabbatjahr und Rucksacktrip aufbrach. Aufgrund ihrer launigen Reiseberichte wurde sie 2008 vom MDR angeheuert und bekam ihre eigene Reiseserie Ostwärts. Mittlerweile arbeitet die preisgekrönte Filmemacherin und Bestsellerautorin u. a. von Ostwärts und Immer wieder Ostwärts (beides Knesebeck) auch als Coach.

  • Reisefieber auf Bestellung

    19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Reisefieber auf Bestellung

    Das neue ultimative Reisebuch der SPIEGEL-Bestseller-Autorin

    Julia Finkernagel weiß, wie Reisen geht. Mit ihrer erfolgreichen TV-Serie und den Ostwärts-Büchern motiviert sie ihr Publikum, die nahe oder ferne Welt zu entdecken. Von zahlreichen Lesungen kennt Julia die Fragen nach dem Sprung ins Unbekannte, Herausforderungen, ihren Begegnungen und praktischen Reisetipps. In ihrem neuen Buch Reisefieber liefert sie Antworten: persönliche Highlights und Reinfälle, ein Kurzguide zu Abenteuern von Arktis bis Wüste, dazu überlebenssichernde Packtipps. Außerdem bietet sie ein undogmatisches Travelcoaching zum Umgang mit Ängsten, kulturellen Codes, Reise-Fettnäpfchen, Verständigungsproblemen oder Heimweh an. Ein kluges Buch, das mit amüsanten Erzählungen inspiriert und zum Reisen anstiftet.

    Eintritt: € 8,-

Elena
Fischer
Elena Fischer
© Alexander Conrads / Diogenes Verlag

Elena Fischer, geboren 1987, hat Komparatistik und Filmwissenschaft in Mainz studiert, wo sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Debüt ›Paradise Garden‹ wurde sofort zum Bestseller und 2023 für den Deutschen Buchpreis sowie den Debütpreis des Harbour-Front-Literaturfestivals nominiert. ›Paradise Garden‹ ist bereits in 15 Sprachen übersetzt.

  • Wirf einen Schatten

    19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Wirf einen Schatten

    Mit ihrem Debüt „Paradise Garden“ begeisterte ELENA FISCHER 2023 sowohl das Publikum als auch die Kritiker und wurde damit für den Deutschen Buchpreis nominiert. Nun legt die Mainzer Autorin ihren zweiten Roman vor, mit dem es in die 1960er Jahre geht. 

    Nachdem Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, bleibt Joseph nicht mehr viel übrig. Er hat sich vor der Welt verschlossen und lebt nur noch für seine Arbeit auf dem Hof. Alles ändert sich, als eine unerwartete Besucherin vor der Tür steht.

    Elena Fischer schafft es wie kaum eine andere Gegenwartsautorin, selbst in traurige Momente Hoffnung einzuschreiben.

    Moderation: Eva Schmidt

    Eintritt: € 12,- / 9,- zzgl. VVG. Abendkasse: € 15,- /11,-

Robert
Focken

Robert Focken wuchs in Holzminden auf und begann nach dem Geschichtsstudium, sein Brot in der Finanzindustrie zu verdienen. Nach seinen erfolgreichen historisch-regionalen »Arnulf«-Romanen ist »Fangt den Washington« sein erstes Sachbuch zur hessischen Geschichte.

Nicola
Förg
Nicola Förg
© Florian Deventer

Nicola Förg, Bestsellerautorin und Journalistin, hat mittlerweile einundzwanzig Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt, einen Island- sowie einen Weihnachtsroman vorgelegt. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geografie studiert hat, lebt heute mit Familie sowie Ponys, Katzen und anderem Getier auf einem Hof in Prem am Lech – mit Tieren, Wald und Landwirtschaft kennt sie sich aus. Sie bekam für ihre Bücher mehrere Preise für ihr Engagement rund um Tier- und Umweltschutz.

  • Schroffe Klippen

    19:30

    Aula der Rodensteinschule

    Schafhofgasse 19
    64407
    Fränkisch Crumbach
    Schroffe Klippen

    Auch in „Schroffe Klippen“ will es mit dem Ruhestand für Irmi Mangold einfach nicht klappen. Oder kann sie das Ermitteln nur einfach nicht lassen? Das Opfer: eine moderne digitale Nomadin. Die Hintergründe: rätselhaft. Der Schauplatz: Irlands raue Nordwest-Küste.

    Eine junge Frau, tot in der Gischt am Fuße schroffer Klippen! Irmis Mitbewohnerin kannte Anja, das Opfer, und glaubt nicht an einen Unfall. Sie bittet Irmi um Hilfe. Diese reist widerwillig nach Irland; erst als sie erfährt, dass auch noch die Tochter der Verstorbenen spurlos verschwunden ist, erwacht ihr Ermittlergeist. Sie und Student Malcolm stoßen auf viele Verdächtige, darunter die Schwiegereltern und skrupellose Greyhound-Züchter. Und was hat ein schwer verletzter Flüchtling mitten in einem Steinkreis damit zu tun? Auch Anjas Lebensstil könnte Anstoß erregt haben: Sie arbeitete remote bei einer Pharmafirma und lebte in einem Luxuscamper am Strand. Der komplexe Fall lässt Irmi nicht mehr los.

    Eintritt: € 10,-

Rebekka
Frank
Rebekka Frank
© Lexa Rost

Rebekka Frank wurde 1988 in Kassel geboren und wuchs auf dem Land auf. Sie studierte in Berlin, Erlangen und Bern Theaterwissenschaft und Germanistik, aber die Natur ließ sie niemals los. Bis heute ist sie ihr Inspiration und Rückzugsort. In ihren Romanen sucht sie stets nach der Verbindung zwischen der Kraft der Natur und unserem Leben. Im Zentrum ihrer Geschichten stehen die kleinen und großen Geheimnisse, die wir alle in uns tragen, die uns voneinander fernhalten oder uns auch zusammenbringen können. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie wieder in Nordhessen. Ihr Generationenroman „Stromlinien“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 in der Sparte „Jugendbuch“ nominiert.

  • Spiegelland

    19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Spiegelland

    Spiegelland: Wie tief musst du graben, um die Wahrheit zu finden? Elias hat so richtig Mist gebaut, das weiß er. Er versteckt sich den Sommer über bei seiner Großmutter Catharina im Moor. Doch auch sie hütet ein Geheimnis, das alles infrage stellt, was Elias zu wissen glaubt ... Ein unendlich weiter Sommer, ein Vierteljahrhundert zuvor: Nach Jahren der Angst findet Catharina endlich den Mut, aus ihrer Ehe auszubrechen. Mit ihrer Tochter flieht sie in ein altes Haus im Moor. Während der Sonnentau im ersten Licht des Morgens leuchtet und die Rauchschwalben rufen, spürt sie sich zum ersten Mal wieder. Doch nichts ist wirklich sicher. Erst recht nicht, als Catharina im Moor eine Entdeckung macht, die ihren Mann auf ihre Spur bringen könnte.

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Informationen unter: https://www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen

Tim
Frühling
Tim Frühling
© Hessischer Rundfunk

Nach seiner Ausbildung bei einem schwäbischen Lokalradio arbeitet Tim Frühling jetzt seit über 20 Jahren beim Hessischen Rundfunk. Er moderiert bei der Radiowelle hr1 und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt er seit 1997 in Frankfurt und ist mittlerweile im Herzen Hesse.

  • Ploatzlich tot

    19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Ploatzlich tot

    Mord, Ökostrom und Klimawandel

    In der idyllischen Kuppenrhön droht sich die Diskussion um einen geplanten Solarpark zum Flächenbrand auszuweiten. Zwei mögliche Standorte spalten die Dörfer – bis ein Ortsvorsteher tot im Straßengraben aufgefunden wird. In seinem Rücken steckt eine Mistgabel. Hat einer der regionalen Bauern seinem Unmut Taten folgen lassen? Die Bad Hersfelder Kommissare Daniel Rohde und Brigitte Schilling nehmen die Ermittlungen auf und geraten in ein Geflecht aus dunklen Geheimnissen und tödlichen Interessen.

    Cozy Crime trifft politische Realität: ein Krimi mit Augenzwinkern und Zündstoff.

    Eintritt: € 8,-

  • Ploatzlich tot

    19:30

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Ploatzlich tot

    Teil 6 der „Rohde & Schilling“-Reihe verspricht beste Krimi-Unterhaltung rund um die Rhöner Spezialität Ploatz: 

    Zwei mögliche Standorte für einen neuen Solarpark in der idyllischen Kuppenrhön spalten die Dörfer – bis einer der Ortsvorsteher tot im Straßengraben aufgefunden wird. In seinem Rücken steckt eine Mistgabel. Hat einer der regionalen Bauern seinem Unmut Taten folgen lassen?

    Eintritt frei!

    Aufgrund des zu erwartenden großen Andrangs ist eine vorherige Anmeldung unter Tel: 06184/53844 zwingend erforderlich.

Katharina
Fuchs

Katharina Fuchs, geboren 1963 in Wiesbaden, verbrachte ihre Kindheit am Genfer See und lebt heute mit ihrer Familie im Taunus. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und Paris war sie viele Jahre als Juristin tätig. Seit ihrem Spiegelbestseller „Zwei Handvoll Leben“ widmet sie sich ganz dem Schreiben. In ihren Romanen erzählt Katharina Fuchs von Familien über Generationen hinweg, von historischen Zäsuren und ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Viele ihrer Bücher sind von der eigenen Familiengeschichte inspiriert. Schwesternland ist ihr jüngster Roman.

  • Schwesternland

    18:30

    Stadtteilbibliothek, Zweigstelle Gravenbruch

    Dreiherrnsteinplatz 3
    63263
    Neu-Isenburg
    Schwesternland

    Stell dir vor, du entdeckst eine Vorfahrin, die dir ähnlicher ist, als du je gedacht hättest.

    Zum 100. Geburtstag ihrer Großmutter kehrt Antonia ins alte Ferienhaus im Havelland zurück, ihr „Schwesternland“, ein Ort voller Sommerdüfte und Erinnerungen. Doch die vertraute Wärme kann nicht verbergen, wie sehr der frühe Tod ihres Vaters die Familie verändert hat, und auch das Wiedersehen mit ihren drei Schwestern lässt Risse spürbar werden. Unter den Geschenken findet Antonia ein Ahnengutachten. Ein Name darin lässt sie nicht los: Jeanne Beauvais, Tochter eines Seidenhändlers im Lyon des 17. Jahrhunderts, eine junge Hugenottin, die alles verlor außer ihrem Glauben und die in Berlin-Brandenburg ganz von vorne anfangen musste. Antonia folgt ihrer Spur nach Lyon. In den Gassen und dem Handelshaus, in dem Jeanne einst lebte, öffnet sich deren faszinierende Geschichte und berührt sie tiefer, als sie erwartet hätte – bis ein Schicksalsschlag sie zurückruft, ins Schwesternland.

    Der neue facettenreiche Generationenroman von Bestseller-Autorin Katharina Fuchs.

    Eintritt: € 8,- / 5,-

G
Sven
Gerhardt
Sven Gerhardt
© Andy Alexander

Sven Gerhardt, 1977 in Marburg geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Um ein Haar wäre er Grundschullehrer geworden, hat sich dann aber doch dazu entschlossen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Nach einigen Jahren in der Werbebranche arbeitet er mittlerweile als Grafiker und Autor in der Verlagswelt. Mit den Abenteuern rund um die »Heuhaufen-Halunken« hat er es auf die Kinderbuch-Bestsellerliste geschafft.

Emeli
Glaser

Emeli Glaser, geboren 1996 in Berlin, arbeitet als freie Journalistin. Ihre Texte erscheinen unter anderem in der ZEIT. Sie ist Host und Autorin verschiedener Storytelling-Podcasts beim BR, WDR und SWR. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem ersten Preis des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen ausgezeichnet. Emeli Glaser lebt in Berlin.

  • Debütantensalon

    19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Debütantensalon

    Mit Emeli Glaser und Lilli Tollkien präsentieren wir im Debütantensalon einmal mehr zwei außerordentliche literarische Stimmen.

    Emeli Glaser liest „Rahnsdorf Ripper“

    Berlin kennt man als Stadt der Szeneviertel und Creative Hubs. Es gibt aber noch ein anderes Berlin. Richtung Ostrand der Stadt wird das Leben muffig und eng. Hier stehen seelenlose Einfamilienhäuser neben DDR-Bungalows, Wendeverlierer hängen in Sportkneipen rum, Familienväter kaufen billig bei Kaufland im Industriegebiet. Es ist das wahre Berlin: das Abgehängte, das Konservative, das kleinbürgerlich Piefige. Emeli Glaser streift durch Mahlsdorf, Schönweide und Rahnsdorf – und begegnet hier dem brutalen deutschen Durchschnitt. In ihrem ersten Buch trifft sie auf Orte, wo die Menschen sich zwischen Selbstmitleid und Größenwahn eingerichtet haben und viel zu oft den einfachen, statt den mutigen Weg gehen. Mit „Rahnsdorf Ripper“ zeichnet sie ein Porträt der Absurdität des Patriarchats in unseren Zeiten.

    Lilli Tollkien liest „Mit beiden Händen den Himmel stützen“

    Eine Kindheit und Jugend im Ausnahmezustand und ein Mädchen, das zur Heldin der eigenen Geschichte wird. Lale wächst in den 80ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Sie darf wach bleiben, solange sie will, Süßigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen Grenzen immer wieder übertreten werden. Auf dem schmalen Grat zwischen Freiheit und Vernachlässigung sucht Lale ihren Weg, taumelt an den Rändern und findet Jahre später Halt im Erzählen selbst. Authentisch, verletzlich, von poetischer Spannkraft.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Kassel

    Eintritt: € 12,- / 10,- erm. / 8,- Mitglieder / 5,- Studierende und Schüler*innen

    Online-Tickets kaufen hier möglich 

Frank
Goldammer
Frank Goldhammer
© ulish-PR

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Bei dtv veröffentlicht er seine erfolgreiche Krimireihe, die im Dresden zur Zeit des geteilten Deutschlands spielt. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Nora
Gomringer

Nora Gomringer, 1980 geboren, ist Schweizerin und Deutsche. Sie ist Lyrikerin, Filmemacherin und schreibt und spricht für Radio, Fernsehen und Feuilleton. Opernlibretti und Theaterarbeiten sowie zahlreiche Zusammenarbeiten mit Bildenden Künstler*innen machen sie zu einer der bekanntesten Dichterinnen ihrer Generation. 2015 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis, 2022 den Else Lasker-Schüler-Preis und zuletzt wurde sie 2025 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet. Nora Gomringer lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia als Direktorin leitet.

Norbert
Gstrein
Norbert Gstrein
© Isolde Ohlbaum

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Der Schriftsteller, zu dessen umfangreichem Werk eine ganze Fülle von Erzählungen und Romanen zählt, erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Mit „Der zweite Jakob“ (2021) war er für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschienen die Romane „Vier Tage, drei Nächte“ (2022) und „Mehr als nur ein Fremder“ (2023). Mit „Im ersten Licht“ gehörte der Autor zu den Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026.

  • Im ersten Licht

    19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Im ersten Licht

    Im ersten Licht: Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstreins überwältigender Roman beginnt mit einem Axthieb: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich „Im ersten Licht“ dieser großen Frage der Gegenwart.

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Informationen unter: https://www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen

H
Hannah
Häffner
Hannah Häffner
© Tanja Kernweiss

Hannah Häffner wurde 1985 in Heidelberg geboren. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften begann sie, als Werbetexterin zu arbeiten und sich parallel dazu verstärkt dem Schreiben zu widmen. Heute lebt sie mit ihrer Familie als freie Texterin und Schriftstellerin in der Nähe von Stuttgart.

  • Die Riesinnen

    19:30

    Keller-Club

    Residenzschloss 1
    64283
    Darmstadt
    Die Riesinnen

    Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und suchen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes.

    Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbricht und lernt, dass eine Heimkehr keine Niederlage sein muss. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich doch dessen erste bewußt werden muss.

    In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner stilistisch präzise, mit einem feinen Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60er-Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachwirkender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und doch auch nach den eigenen Wurzeln.

    Eintritt: € 14,-

Martina
Hefter
Martina Hefter
© Maximilian Gödecke

Martina Hefter ist Schriftstellerin und arbeitet auf dem Gebiet der Performance. Sie lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Roman »Hey guten Morgen, wie geht es dir?« wurde 2024 mit dem Deutschen Buchpreis sowie dem europäischen Prix Grand Continent ausgezeichnet und war ein SPIEGEL-Bestseller. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt Martina Hefter den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds und den Wiesbadener Literaturpreis. Zuletzt erschienen von ihr die Gedichtbände »Es könnte auch schön werden« und »In die Wälder gehen, Holz für ein Bett klauen«.

  • Nach der Sonne schauen

    19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Nach der Sonne schauen

    MARTINA HEFTER ist Performancekünstlerin, in ihrem schriftstellerischen Werk ist immer auch der Tanz eingeschrieben. Dafür wurde sie mit dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet, für den Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ erhielt sie unter anderem den Deutschen Buchpreis und den Prix Grand Continent. 

    In ihrem neuesten Roman steht die bildende Kunst im Vordergrund. Für die Installationskünstlerin Iona Bartschok geht es über den Sommer ins Leipziger Umland. Ein frisches Projekt muss her und so bezieht sie eine umgebaute Industriehalle, nur ein digitaler Hund leistet ihr Gesellschaft. Wie schon im Vorgängerwerk lassen sich einige Parallelen zur Autorin selbst ziehen und man darf gespannt sein, welche Choreographie sich auch dieses Mal wieder im Text erkennen lässt.

    Moderation: Beate Tröger (DLF und FAZ)

    Eintritt: € 12,- / 9,- zzgl. VVG. Abendkasse: € 15,- / 11,-

Alina
Herbing

Alina Herbing, geboren 1984 in Lübeck, wuchs in Mecklenburg auf und lebt heute in Berlin. Sie studierte in Greifswald, Berlin und Hildesheim. 2017 erschien im Arche Literatur Verlag ihr vielbeachtetes Romandebüt Niemand ist bei den Kälbern, das unter anderem mit dem ›Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg‹ ausgezeichnet wurde. Der Roman kam 2022 verfilmt von Sabrina Sarabi in die Kinos. Ihr zweiter Roman Tiere, vor denen man Angst haben muss erschien 2024.

  • Tiere, vor denen man Angst haben muss

    16:00

    Alte Schule

    Schulstraße 5
    35119
    Rosenthal
    Tiere, vor denen man Angst haben muss

    Madeleine lebt mit ihrer Schwester Ronja und ihrer Mutter auf einem maroden Hof in Mecklenburg. Als die Familie kurz nach der Wende von Lübeck hierherzog, erfüllte sich die Mutter ihren Traum vom antikapitalistischen Leben auf dem Land. Erst ging der Vater, dann die Brüder, nun bevölkern
    zahlreiche Tiere das Haus, denen die Mutter all ihre Zuwendung schenkt. Während Madeleine ihre
    Träume im Quelle-Katalog ankreuzt und auf das wartet, was andere die beste Zeit des Lebens
    nennen, bleibt den Mädchen immer weniger Raum zum Leben. Wie soll Madeleine das Haus und
    die Familie zusammenhalten, wenn ihre Mutter ständig weg ist und Tiere und Pflanzen durch alle
    Ritzen dringen? Eindringlich, sprachmächtig und mit feinem Humor erzählt Alina Herbing, was
    passiert, wenn sich nicht nur die Grenzen zwischen den Generationen, sondern auch zwischen Natur und Zivilisation immer mehr auflösen.

    Eintritt frei!

Judith
Hermann

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. Im Frühjahr 2021 erschien der Roman »Daheim«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. 

  • Ich möchte zurückgehen in der Zeit

    19:00

    Hermann-Levi-Saal (Konzertsaal im Rathaus)

    Berliner Platz 1
    35390
    Gießen
    Ich möchte zurückgehen in der Zeit

    Judith Hermann folgt in »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. 
    In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.

    Eintritt: € 12,- / 8,- / Mitglieder 4,-

Thomas
Hettche
Thomas Hettche
© Joachim Gern

Der Romancier Thomas Hettche gehört seit 1989, seit seinem Debut »Ludwig muß sterben«, zu den oft polarisierenden, stets überraschenden literarischen Stimmen dieses Landes. »Der Fall Arbogast« wurde in 13 Sprachen übersetzt, sein Bestseller »Pfaueninsel«, der die atmosphärische Geschichte einer Kleinwüchsigen im Preussen des 19. Jahrhunderts erzählt, wurde u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-, dem Wolfgang-Koeppen-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.

  • Liebe

    20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Liebe

    Max, Anfang 60, hat zwei halbwüchsige Kinder aus früheren Beziehungen. Er hat sich mit dem Alleinsein abgefunden und glaubt nicht mehr an die große Liebe. Da begegnet er der fast gleichaltrigen Anna. Doch Anna ist verheiratet, zögert. Soll sie ihr bisheriges Leben aufgeben? Sind sie nicht zu alt für ein neues Leben? Der Roman erzählt von der Liebe, die zeitlos und unbedingt ist und auch als „späte Liebe“ noch genauso aufwühlend, fordernd und wunderbar ist wie die „erste Liebe“. Thomas Hettche nähert sich dem Phänomen der Liebe über die einfühlsam erzählte Liebesgeschichte von Max und Anna an, lässt aber auch allgemeine Reflexionen zum Thema Liebe einfließen, um den Facettenreichtum dieses urmenschlichen Gefühls aufzufächern. 

    Eintritt: VVK € 10,- / 6,- AK € 12,- / 8,- U21 frei, Inhaber der Heppenheim-Karte frei

Christiane
Hoffmann

Christiane Hoffmann ist Autorin, Journalistin und Osteuropa-Expertin. Nach dem Studium der Slawistik, osteuropäischen Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg arbeitete sie fast 20 Jahre für die FAZ, unter anderem als Auslandskorrespondentin in Moskau und Teheran. Anfang 2013 wechselte sie in die Leitung des Spiegel-Hauptstadtbüro. Sie war zudem häufig Gast in Rundfunk und Fernsehen, bevor sie unter der Ampelkoalition Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung wurde. 

  • Die Träume, die wir hatten.

    19:00

    Kunsttempel Kassel

    Friedrich-Ebert-Straße 177
    34119
    Kassel
    Die Träume, die wir hatten.

    24. Februar 2022: Russland überfällt die Ukraine. Doch Christiane Hoffmann erhält an diesem Tag eine weitere schlimme Nachricht. Eine ihrer engsten Freundinnen hat sich das Leben genommen. Nun stellt sie sich die Frage: Hätte man es verhindern können? Den Tod der Freundin, aber auch den Krieg gegen die Ukraine und die Selbstzerstörung Russlands? Feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Anschauung der Autorin. Es tut dies auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten um Russland die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.

    Eintitt frei! Spenden erbeten.

    Moderation: Bernd Maubach

    Veranstalter: Bildungsforum St. Michael, Evangelisches Forum Kassel, Kunsttempel – Kunst und Literatur e.V. Kassel  

    Anmeldung unter: ev-forum.de

Sascha
Hommer

Sascha Hommer, geboren 1979, lebt als Comiczeichner und Illustrator in Hamburg, wo er an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften bei Anke Feuchtenberger und ATAK Illustration studiert hat. Er war Herausgeber der Comic-Anthologie “Orang” und lehrt an der Kunsthochschule Kassel.

  • Das kalte Herz

    18:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Das kalte Herz

    In "Das kalte Herz" adaptiert Sascha Hommer das wohl bekannteste Märchen des deutschen Romantik-Schriftstellers Wilhelm Hauff. In beeindruckenden und stimmungsvollen Bildern erzählt er die zeitlose Geschichte über das Menschsein und fügt behutsam neue Aspekte hinzu, ohne dabei das Original aus dem Blick zu verlieren. Dabei ist das Buch nicht zuletzt auch eine künstlerische Reise in die Heimat des Autors, den Schwarzwald.

    Eintritt: € 16,-

I
Yael
Inokai
Yael Inokai
© Jacintha Nolte

Yael Inokai, geboren 1989 in Basel, lebt in Berlin. Ihr zweiter Roman „Mahlstrom“ wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Für ihren Roman „Ein simpler Eingriff“ erhielt sie den Anna Seghers-Preis 2022 und den Clemens-Brentano-Preis 2023. Ihre Bücher sind in sieben Sprachen übersetzt.

  • Die Auster

    19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Die Auster

    Die Auster: Der Geschäftsführer eines legendären Kaufhauses wird ermordet aufgefunden. Doch bis die Polizei am Tatort eintrifft, hat Leonora Bloch alle Spuren beseitigt, so diskret und gründlich, wie sie schon seit 45 Jahren als Reinigungskraft bei Dr. Bronstett jeder Form von Unordnung begegnet. Als die Ermittlungen in die Austernbar in der fünften Etage führen, ist man schon mittendrin im Mikrokosmos dieses Kaufhauses, das von der paradoxen Sehnsucht nach vergangener Pracht und erschwinglichem Luxus lebt. Und niemand scheint sich in dieser Welt, wo Glanz und Elend, Armut und Reichtum so entwaffnend aufeinandertreffen, besser auszukennen als die 73-jährige Leonora. Doch kennt sie wirklich alle Geheimnisse und welche hütet sie selbst? Die gefeierte Stilistin Yael Inokai inszeniert eine Kriminalgeschichte, die ein feingefügtes Netz menschlicher Schicksale birgt.

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Informationen unter: https://www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen

  • Die Auster

    19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Die Auster

    Der Geschäftsführer eines legendären Kaufhauses wird ermordet aufgefunden. Doch bis die Polizei am Tatort eintrifft, hat Leonora Bloch alle Spuren beseitigt, so diskret und gründlich, wie sie schon seit 45 Jahren als Reinigungskraft bei Dr. Bronstett jeder Form von Unordnung begegnet. Als die Ermittlungen in die Austernbar in der fünften Etage führen, ist man schon mittendrin im Mikrokosmos dieses Kaufhauses, das von der paradoxen Sehnsucht nach vergangener Pracht und erschwinglichem Luxus lebt. Und niemand scheint sich in dieser Welt, wo Glanz und Elend, Armut und Reichtum so entwaffnend aufeinandertreffen, besser auszukennen als die 73-jährige Leonora. Doch kennt sie wirklich alle Geheimnisse und welche hütet sie selbst?
    Die gefeierte Stilistin Yael Inokai inszeniert eine Kriminalgeschichte, die ein feingefügtes Netz menschlicher Schicksale birgt.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Kassel

    Eintritt: € 12,- / 10,- erm. / 8,- Mitglieder / 5,- Studierende und Schüler*innen

    Online-Tickets kaufen hier möglich 

J
Ricarda
Junge

Ricarda Junge wurde 1979 in Wiesbaden geboren. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA studierte sie erst Rechtswissenschaft und dann am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nach ihrem Diplom studierte sie in Frankfurt am Main evangelische Theologie. Seit Mai 2022 lebt und arbeitet sie in Kassel als Autorin und Lehrerin.

  • Die schönste Zeit

    19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Die schönste Zeit

    Walli Wolf ist Grundschullehrerin aus Überzeugung, mit Widersprüchen, an der Grenze ihrer Kräfte. Zwischen überfüllten Klassen, Formblättern und Kindern, die zu wenig Zuwendung erhalten und zu viel schultern, versucht sie jeden Tag, das Richtige zu tun. Doch je mehr sie sich aufreibt, desto deutlicher spürt sie, wie eng ihr eigenes Leben mit diesem Ort verknüpft ist. Die Schule wird zum Spiegel: ihrer Herkunft, ihrer Ängste, ihrer Geschichte. Was Walli den Kindern zu geben versucht – Aufmerksamkeit, Geduld, Vertrauen –, hat sie selbst nie erfahren.

    Als das Verschwinden einer Kollegin Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit in einer norddeutschen Flüchtlingssiedlung weckt, tritt hervor, was sie so lange verdrängt hat: das Erbe einer Migration, die bis in die Gegenwart reicht. Die schönste Zeit erzählt mit erzählerischer Genauigkeit und poetischer Klarheit von einem Leben zwischen Fürsorge und Überforderung, Herkunft und Anpassung, Wut und Würde. Ein Roman über den Alltag im System Schule – und darüber, wie Vergangenheit und Gegenwart unauflöslich ineinandergreifen.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Kassel

    Eintritt: € 12,- / 10,- erm. / 8,- Mitglieder / 5,- Studierende und Schüler*innen

    Online-Tickets kaufen hier möglich 

K
Susanne
Kaiser

Susanne Kaiser, geboren 1980 in Berlin, ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt und spricht unter anderem für Die Zeit, DER SPIEGEL und Deutschlandfunk Kultur und ist als Expertin bei Arte, WDR, ZDF oder Pro7 zu sehen. Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich mit den Machtverhältnissen zwischen Männern und Frauen in muslimischen und in westlichen Gesellschaften. 2023 ist ihr Buch »Backlash. Die neue Gewalt gegen Frauen« erschienen. »Riot Girl« ist ihr Debütroman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

  • Witch Hunt

    19:30

    Christine-Brückner-Bücherei

    Rathausstraße 3
    34454
    Bad Arolsen
    Witch Hunt

    Eine Landtagsabgeordnete wird das Ziel einer massiven Hetzkampagne im Internet. Um die Hintergründe aufzudecken, wird Ermittlerin Obalski als Social-Media-Beraterin in das Team der Politikerin eingeschleust. Schnell wird klar: Der Hass beschränkt sich längst nicht mehr auf die Kommentarspalten im Netz…

    Susanne Kaiser gilt als eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Raum zu den Themen organisierte Misogynie und Sexismus.

    Diese Expertise lässt sie meisterhaft in ihre Kriminalromane einfließen.

    Riot Girl eroberte die Krimibestenliste und wurde 2026 mit dem renommierten Glauser-Preis in der Kategorie „Debüt“ ausgezeichnet. Witch Hunt ist der zweite Roman um die Ermittlerin Obalski.

    Eintritt: € 10,-

Michael
Kibler

Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in der nördlich gelegenen Mainmetropole Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Nach dem Magister 1991 promovierte er 1998, unterstützt durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn.

 Schreiben ist Passion seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet – seit 2002 freiberuflich. Schwerpunkt des Schriftstellers sind Krimis. Deshalb ist er Mitglied des Syndikats – der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Er schreibt nicht nur im Stillen, sondern schätzt den Kontakt zum Publikum. Deshalb bietet er in seinem Programm „Kibler live“ Lesungen, Stadtführungen durch Darmstadt, Krimispaziergänge oder auch Schreib-Workshops an.

  • Bunkermädchen

    19:30

    Saalbau-Kino Pfungstadt

    Lindenstraße 71
    64319
    Pfungstadt
    Bunkermädchen

    Vor 40 Jahren wurde die 24-jährige Charlotte Fries neben einem Weltkriegsbunker auf einem ehemaligen Eisenbahngelände in Darmstadt ermordet aufgefunden. Fünf Menschen hausten damals illegal in dem Bunker – doch weder die möglichen Zeugen noch der Mörder selbst wurden je aufgespürt.

    Der Cold Case fällt in der Gegenwart zufällig Privatdetektiv Steffen Horndeich in den Schoß, der gemeinsam mit seiner Partnerin Jana Welzer zu graben beginnt. Schnell werden sie in einen Strudel von Ereignissen gezogen, die den damaligen Mord in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Können Horndeich und Jana nach vier Jahrzehnten die Identität des Mörders doch noch aufdecken?

    Eintritt: € 7,-

  • Bunkermädchen

    19:30

    Stadtbücherei Rodgau

    Puiseauxplatz 3
    63110
    Rodgau
    Bunkermädchen

    Der Darmstädter Michael Kibler liest aus seinem Krimi „Bunkermädchen“: Vor 40 Jahren wurde Charlotte Fries neben einem Weltkriegsbunker in Darmstadt ermordet. Damals hausten dort fünf Menschen illegal. Zeugen oder Täter wurden nie gefunden. In der Gegenwart stößt Privatdetektiv Steffen Horndeich zufällig auf den Cold Case. Mit Partnerin Jana Welzer gräbt er nach der Wahrheit. Neue Ereignisse werfen ein anderes Licht auf die Tat. Können sie den Täter noch entlarven?

    Eintritt frei nach vorheriger Anmeldung per Mail an buecherei@rodgau.de oder telefonisch unter: 06106 693 1322

Gereon
Klug

GEREON KLUG ist Autor und Songschreiber. Er besaß mehrere Plattenläden sowie ein Musiklabel, schreibt für DEICHKIND und arbeitete mit STUDIO BRAUN. Außerdem hat er mehrere Bücher veröffentlicht: Kinderbücher, Kolumnenbücher, sogar ein Kochbuch, das man kochen kann. Er lebt in Hamburg.

  • Staying Alive. Unsterbliche Idole unserer Zeit

    20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Staying Alive. Unsterbliche Idole unserer Zeit

    Es ging los mit David Bowie und Prince, dann kamen Aretha Franklin und Karl Lagerfeld, zuletzt Tina Turner und David Lynch: Bedeutende Menschen, die uns ein Leben lang begleitet haben, starben plötzlich. Der Hamburger Zeichner Alex Solman widmet diesen Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Wissenschaft einzigartige Illustrationen. Mal zeichnet er die Verstorbenen mit geraden Linien und trockenem Humor. Mal mit psychedelischen Pinselstrichen und ernsthafter Trauer. ›Staying Alive‹ präsentiert 210 Porträts der größten Menschen unserer Zeit, 80 davon um pointierte Kurztexte ergänzt. Sie zeigen Menschen, die so Großes geleistet haben, dass sie sich in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt haben; dass sie Teil unserer eigenen Geschichte geworden sind. Ein Buch, das keine Hommage an die Verstorbenen sein will, sondern ein Geschenk für die Überlebenden. Und ein Angebot, das Werk der größten Idole unserer Epoche neu zu erforschen oder überhaupt erst zu entdecken.

    Am Mittwoch, dem 14. Oktober, präsentieren Alex Solman und Gereon Klug dieses Buch im Rahmen von Leseland Hessen in der Centralstation.
     

    Eintritt: Vorverkauf: € 16,90 / Abendkasse: € 19,-

Tanja
Kokoska

Tanja Kokoska wurde 1971 in Frankfurt am Main geboren. Sie war viele Jahre Redakteurin der Frankfurter Rundschau, zuletzt als Leiterin des Magazin-Ressorts. Inzwischen arbeitet sie als freischaffende Journalistin und Autorin, unter anderem für die Satireseite »Die Wahrheit« (taz). Sie lebt nach wie vor in Frankfurt.

  • Guten Morgen, schönes Wetter heute

    20:00

    Gertrud-Eysoldt-Foyer

    Georg-Stolle-Platz 5
    64625
    Bensheim
    Guten Morgen, schönes Wetter heute

    Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung »Am Kastanienbaum«, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt. Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. 

    Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit. Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist. 

    »Wäre Ina eine Minute später losgerannt, hätte sie Herrn Bello in seinem karierten Pyjama sehen können, wie er die Schlafzimmervorhänge aufzieht, das Fenster aufmacht und mit ernster Miene hinausschaut. Obwohl sie es eilig gehabt hätte, hätte Ina Herrn Bello zugewunken, sie kennt ihn vom Sehen, und Herr Bello hätte ›Guten Morgen‹ gesagt. Und damit hätte er an diesem Tag viel früher als sonst gesprochen. Es wäre eine flüchtige Begegnung gewesen, nichts Außergewöhnliches, nur ein kleiner Moment, der das Alleinsein überdeckt hätte.

    Eintritt: € 7,50 / 10,- / 12,50 (pay what you want)

Vitali
Konstantinov
Artem
Kouida

Artem Kouida, geboren 1983 in Minsk (Belarus), ist ein deutscher Lehrer, Historiker und Buchautor.

Juliana
Kralik

Juliana Kralik ist eine Illustratorin aus Heidelberg mit einer Vorliebe für Bücher und andere erzählende Medien. Ursprünglich kommt sie aus dem Gamesbereich und hat 2021 ihren Bachelor in Animation and Game in Dieburg gemacht. Seitdem arbeitet sie gelegentlich in der Games- oder Animationsbranche, konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf den Buchbereich.

Susan
Kreller
Susan Kreller
© fLy Ralf Menzel

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, promovierte in Germanistik. Sie ist Gewinnerin des Kranichsteiner Jugendliteraturstipendiums, wurde bereits vier Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für »Schneeriese« gewonnen. 2017 erschien »Pirasol«, ihr hochgelobtes Romandebüt für Erwachsene.
Sie arbeitet als freie Autorin und lebt mit ihrer Familie in Berlin.

  • Licht nach oben

    19:30

    Portstrasse Jugend & Kultur

    Hohemarktstraße 18
    61440
    Oberursel
    Licht nach oben

    Arthur, Mitte fünfzig und einst ein angesehener Apotheker, ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit einem winzigen Rollkoffer und einem Stück Zigarettenpapier, auf das jemand eine Adresse gekritzelt hat, steigt er am Abend in einer fremden Stadt aus dem Zug. Hier wird er ein neues Leben beginnen, oder vielmehr in ein geliehenes schlüpfen: Er zieht in das Haus seines Zellennachbarn Eddie, schläft in dessen Jugendzimmer und arbeitet im Schreibwarenladen der Familie. Tag für Tag verkauft er Grußkarten und Kugelschreiberminen und abends macht er »Lebendkontrolle« beim dementen Onkel Rudi, der unterm Dach wohnt. Was ihn davon abhält, endlich Schluss zu machen, sind einzig seine Höflichkeit und die Menschen, die sich in stiller Übereinkunft seiner angenommen haben. So wird das, was als Stellvertreterleben beginnt, zu einer leisen Rückkehr ins Dasein.

    Mit großer Empathie, feinem Humor und Sinn für Skurrilität erzählt Susan Kreller von einem Mann, der sich selbst aufgegeben hat, und der doch von einer Gemeinschaft unaufdringlich, aber bestimmt zurück ins Leben geholt wird. „Licht nach oben“ ist ein berührender Roman über eine zweite Chance und die widerständige Kraft von Fürsorge und Menschlichkeit.

    Eintritt: € 12,-

  • Licht nach oben

    20:00

    Stadtbücherei Lauterbach

    Obergasse 44
    36341
    Lauterbach
    Licht nach oben

    Arthur, Mitte fünfzig und einst ein angesehener Apotheker, ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit einem winzigen Rollkoffer steigt er am Abend in einer fremden Stadt aus dem Zug. Hier wird er ein neues Leben beginnen – oder vielmehr in ein geliehenes schlüpfen: Er zieht in das fast leerstehende Haus seines Zellennachbarn Eddie, schläft in dessen Jugendzimmer und arbeitet tagsüber im Schreibwarenladen der Familie. Abends macht er »Lebendkontrolle« beim dementen Onkel Rudi, der unterm Dach wohnt und mit dem er sich allmählich anfreundet. Arthur, der alles verloren hat, lebt zunächst nur aus Höflichkeit weiter. Doch die Menschen im Ort haben sich, wie in stiller Übereinkunft, seiner angenommen. So wird, was als Stellvertreterdasein beginnt, zu einer leisen Rückkehr ins eigene Leben.

    Mit großer Empathie und feinem Humor erzählt Susan Kreller von einem Mann, der sich selbst aufgegeben hat – und von einer Gemeinschaft, die ihn unaufdringlich, aber bestimmt zurück ins Leben holt. Licht nach oben ist ein berührender Roman über zweite Chancen und die widerständige Kraft von Fürsorge und Menschlichkeit.

    Eintritt: € 10,- / 8,-

Jarka
Kubsova
Jarka Kubsova
© Gaby Gerster

Jarka Kubsova wurde 1977 in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren und lebt seit 1987 in Deutschland. Sie arbeitete als Journalistin, Ghostwriterin und Co-Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher. 2021 erschien ihr Debütroman „Bergland“, 2023 folgte der Roman „Marschlande“, der für das Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen nominiert war und am Theater inszeniert wurde. Jarka Kubsova lebt in Hamburg.

  • Im Licht des neuen Tages

    19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Im Licht des neuen Tages

    Im Licht des neuen Tages: Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eine Figur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren – doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen. Eine große, leuchtende Geschichte um Gerechtigkeit und Vergangenheit, weibliche Geschichtsschreibung und den Mut zur Wahrheit.

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Informationen unter: https://www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen

Michael
Kumpfmüller
Michael Kumpfmüller
© Barbara Dietl

Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt seit 1986 in Berlin, wo er zunächst als freier Journalist tätig war. Auf seinen ersten Roman Hampels Fluchten, der 2000 erschien, folgten neun weitere. Die Herrlichkeit des Lebens über das letzte Lebensjahr von Franz Kafka und seine Liebe zu Dora Diamant wurde ein Bestseller und in 27 Sprachen übersetzt, 2024 kam die Verfilmung ins Kino. Die Erziehung des Mannes und Tage mit Ora standen auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. 

  • Böse Kinder

    19:00

    Rathaussaal Petersberg

    Rathausplatz 1
    36100
    Petersberg
    Böse Kinder

    Vincent, einst hoher Ministerialbeamter, kommt kurz nach seinem Fünfundachtzigsten ins Krankenhaus, zu überraschend, um im Keller noch für Ordnung zu sorgen. Was seine Söhne Tom und Alexander da in einem Aktenschrank finden, rückt ihre Kindheit in ein völlig anderes Licht: Fotos von allen dreiundzwanzig Liebhaberinnen des Vaters. Und auch die Mutter hatte andere Männer, allerdings nur drei. Erst jetzt, als Erwachsene, trauen sich die Brüder, das Bild von der Vorzeigefamilie als Lüge zu entlarven. Doch wer waren Vater und Mutter wirklich, die beiden in der jungen Bundesrepublik viel zu früh Verheirateten, Angehörige einer von Krieg und Faschismus beschädigten Generation? Und was haben sie an ihre Kinder weitergegeben, an Tom, der um sein berufliches Überleben als Fotograf kämpft, und an Alexander, in dessen Ehe es vorübergehend leise kriselt? Auch sie beide sind Väter und sehen sich Kindern gegenüber, die ihre eigenen Wege gehen und sie zu hinterfragen beginnen …

    In seinem Drei-Generationen-Roman erzählt Michael Kumpfmüller von den verdrängten Konflikten einer ebenso speziellen wie normalen deutschen Familie und zeichnet mit viel Empathie und Realismus den Wandel von Familienbildern vom Zweiten Weltkrieg bis in unsere unmittelbare Gegenwart nach. 

    Eintritt: € 7,-/5,-

L
Anika
Landsteiner

Anika Landsteiner, Jahrgang 1987, arbeitet als Autorin und Journalistin. Ihr Fokus liegt dabei auf gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten, Tabuthemen, Feminismus und Popkultur. In ihren Romanen »So wie du mich kennst« und »Nachts erzähle ich dir alles« widmet sie sich auf einfühlsame Art den Themen Trauerbewältigung und weibliche Selbstbestimmung. 2025 stand sie auf der Shortlist des Romanfabrik-SchreiberInnen-Preises. Die Spiegel-Bestseller-Autorin lebt in München.

  • Träume aus Salz

    20:00

    Umstädter Bücherkiste

    Curtigasse 3-5
    64823
    Groß-Umstadt
    Träume aus Salz

    Eigentlich ist Flo glücklich. Zusammen mit ihrem Freund Matty verbringt sie eine Woche auf einer kleinen griechischen Insel. Das Wasser lockt azurblau, die Nächte schimmern im Mondlicht. Und trotzdem findet Flo keine Ruhe. Denn da ist etwas, das sie Matty nicht sagt. Nicht sagen kann. Als sie der mysteriösen Sofia begegnet und sich von ihr die Karten legen lässt, gerät Flo in einen Strudel aus Erinnerungen, die sie drängen, einen Weg zur Wahrheit zu finden.

    Eintritt: € 14,-

Dagmar
Leupold
Dagmar Leupold
© Heike Bogenberger

Geboren 1955 in Niederlahnstein, lebt als Autorin und Übersetzerin in München.

Sie studierte Germanistik, Philosophie und Klassische Philologie in Marburg, Tübingen und New York. Von 2004-2021 leitete sie das »Studio Literatur und Theater« der Universität Tübingen. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Gedichte und Essays.

  • Muttermale

    20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Muttermale

    Ein Silvesterabend, Rückzug der Erzählerin in die „Asservatenkammer“. Sie will sich an die verstorbene Mutter erinnern. Diese hinterlässt ein belastendes Erbe. Die Katastrophe ihres Lebens war der 2. Weltkrieg und der Verlust ihrer ostpreußischen Heimat. 1947 vor der Roten Armee geflohen, kommt die junge Krankenschwester im Westen an, gründet eine Familie, der Ehemann jedoch wird dominant, die Tochter kritisch-rebellisch. Ostpreußen bleibt ihr „ganz zu Hause“, während der Ort am Rhein nur ihre „kleine Heimat“ geworden ist. Fragen der Tochter nach Kriegserlebnissen, gar Gewalterfahrungen beantwortet die Mutter mit Schweigen. Krieg bleibt lebenslang ein Tabuthema, für die Tochter ein bedrohliches Gift: „Du bist meine Mitgift.“ Muttermale ist eine versöhnliche, bisweilen kritische, ja zärtliche Annäherung an die „verpasste“ Mutter.

    Eintritt: VVK € 10,- / 6,- AK € 12,- / 8,- U21 frei, Inhaber der Heppenheim-Karte frei

Leh-Wei
Liao
  • Glaszeit

    19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Glaszeit

    Überlebensgroß, auf einem Werbedisplay in der unterirdischen Taipei-Mall: So sieht die junge Ärztin Novana ihre Mutter wieder, die taiwanische Künstlerin March. Achtzehn Jahre ist es her, dass March sie ohne jede Erklärung in Deutschland zurückließ. Alles, was Novanas Leben zuletzt bestimmt hat, verblasst angesichts dieses unerwarteten Wiedersehens: ihr Wunsch nach einem Neuanfang, der sie aus Köln weggehen ließ. Der Alltag auf der Neugeborenen-Intensivstation in Taipei. Die Nächte, in denen sie schlaflos durch die Millionenstadt streift. Dann lernt Novana auf einem Karaokeabend Sihan kennen. Eine furchtlose Aktivistin – lebendig, entschlossen. Novana fühlt sich zu ihr hingezogen, und etwas, das längst verloren schien, kehrt in ihr Leben zurück: die Möglichkeit von Nähe.

    Eindringlich und radikal klar erzählt Leh-Wei Liao von widerständigen Frauen, von Begehren und Verletzungen sowie der unsicheren Zukunft Taiwans – und stellt die Frage, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

    Moderation: Rebekka Frank

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Kassel

    Eintritt: € 12,- / 10,- erm. / 8,- Mitglieder / 5,- Studierende und Schüler*innen

    Online-Tickets kaufen hier möglich 

Isabell
Linn

Isabell Linn, 1987 in Berlin geboren, arbeitet als Literaturscout und widmet sich, wann immer möglich, ihren großen Vorlieben - dem Schreiben und Reisen. Nach einigen Liebesromanen hatte sie vor, auf die dunkle Seite zu wechseln und einen Thriller zu schreiben. Doch die Liebe ließ sie nicht los. Das Ergebnis ist ein fesselnder New-Adult-Suspense-Roman, der all das verbindet, was sie liebt, und an einem der schönsten Orte dieser Welt spielt: der portugiesischen Atlantikküste.

  • A Recipe For Rivals / Falling in too deep

    19:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    A Recipe For Rivals / Falling in too deep

    A Recipe For Rivals:

    Frisch getrennt und ohne Plan zieht Emma nach Leipzig für ein Volontariat bei einer Fernsehproduktion. Mit ihrem unausstehlichen Kollegen Levi soll sie an einer Kochshow arbeiten. Nur einer von beiden kann übernommen werden. Harmonische Zusammenarbeit? Fehlanzeige. Emma und Levi wollen beide diesen Job mehr als alles andere. Selbst wenn das bedeutet, dass sie regelmäßig den anderen im Wettkampf überlisten wollen und dabei die eigentliche Arbeit vergessen. Zuhause streitet Emma mit Levi weiter, denn er wohnt ausgerechnet in der Wohnung unter ihr. Da kann es schon mal passieren, dass sie Pakete öffnen, die peinlicherweise für den anderen sind, oder plötzlich eine Taubenplage am Hals haben. Im Wettkampf um den Job ist schließlich alles erlaubt. Außer sich ineinander zu verlieben. Doch das wäre einfacher, wenn zwischen Emma und Levi nicht eine Prise Romantik und ein großer Schuss Anziehung wäre …

    ______________________________

    Falling in too deep:

    Freiheit, Glamour und Luxus: Iva lebt ihren Traum, als sie in das Influencer*innen-Camp an der paradiesischen Atlantikküste Portugals eingeladen wird. Alles scheint perfekt, besonders als ihr heimlicher Insta-Crush Ishaan den heißesten Flirt ihres Lebens verspricht. Doch da ist auch noch der düstere Surfer und Barkeeper Luan. Ihm eilt ein übler Ruf voraus, und Iva sollte sich besser von ihm fernhalten. Aber gegen seine Anziehungskraft kommt sie nicht an. Als Gerüchte über das Camp aufkommen und sich Risse in der schillernden Fassade auftun, beginnt Iva Fragen zu stellen. Und sie stößt auf immer mehr Geheimnisse und Skandale. Bald muss sie sich fragen, wer ihr gefährlicher werden kann: Luan oder das Camp? Als Iva spurlos verschwindet, gerät die Community in Aufruhr. Was ist mit ihr geschehen, und wer steckt dahinter?

    Eintritt: € 15,-/17,- (pay what you want) inkl. Begrüßungscocktail

Sandra
Lüpkes

Sandra Lüpkes wurde 1971 in Göttingen geboren und lebte viele Jahre auf der Nordseeinsel Juist. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Erzählungen und Drehbücher. Heute wohnt sie gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen Kehrer in Berlin.

M
Kristof
Magnusson
Kristof Magnusson
© Smilla Dankert

Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, schreibt Romane, Theaterstücke, übersetzt aus dem Isländischen und engagiert sich für Literatur in einfacher Sprache. Sein Theaterstück »Männerhort« wurde mit Elyas M'Barek und Christoph Maria Herbst für das Kino verfilmt, 2023 wurde er mit dem Rom-Preis der Villa Massimo ausgezeichnet. Kristof Magnusson ist SPIEGEL-Bestsellerautor, zuletzt erschien sein gefeierter Roman »Ein Mann der Kunst«. Kristof Magnusson lebt in Berlin.  

Andreas
Maier
Andreas Maier
© Jan Plaumann/Suhrkamp Verlag

Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.

Ute
Mank

Ute Mank wurde in Marburg geboren. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, lernte einen Gesundheitsberuf, studierte Erziehungswissenschaften und promovierte später nebenberuflich. Ihr erster Roman ›Wildtriebe‹ erschien 2021 und war für den Klaus-Michael-Kühne-Preis nominiert. Sie lebt mit ihrer Familie in Hessen.

  • Und mittendrin der Birnbaum

    16:00

    Dorfgemeinschaftshaus

    Zwetschenweg 7
    35274
    Kirchhain-Schönbach
    Und mittendrin der Birnbaum

    Ein Dorf in dunklen Zeiten. Ein Mädchen, dessen Spur sich verliert. Eine Freundin, die sich erinnert.

    Es ist ein milder Frühsommer, als Dora nach vielen Jahrzehnten in ihren Heimatort Hausen zurückkehrt. Stundenlang wandert sie durch die fremd-vertrauten Straßen – zu ihrem Elternhaus, aber auch zu dem Fachwerkhaus, in dem einst ihre beste Freundin wohnte.

    Als sie entdeckt, dass vor diesem Haus Stolpersteine verlegt wurden, ist Dora fassungslos. Denn dort liegen nur vier Steine, sie weiß aber genau, dass es fünf sein müssten. Einer fehlt, nämlich der ihrer ehemals besten Freundin Fanny. Was ist damals mit ihr geschehen?

    Die Dorfgemeinschaft in Zeiten der Judenverfolgung: ein neuer, spannender Blick auf die düstere deutsche Geschichte. Emotional, glänzend recherchiert und mitreißend erzählt.

    Eintritt: € 10,-

Michael
Meiser

Michael Meiser lebt mit seiner Ehefrau und der Katze 'Mona' in Kronberg im Taunus. Mit seinem Roman 'Lonely Survial' gelang es ihm, zwei Themen miteinander zu verbinden, für die er schon lange brennt: Die Liebe und die Faszination für unberührte, wilde Natur und das Schreiben von düsteren, spannenden Geschichten. Um für das Buch zu recherchieren, verbrachte der hauptberufliche Schulsozialarbeiter, ausgerüstet mit Tarp und Wasserfilter, sogar eine - zugegeben, recht beängstigende und schlaflose - Nacht alleine im Wald. Mit seinem Debütroman hofft der junge Autor nicht nur seine Leidenschaft für die Natur zu vermitteln, er möchte die Leser*innen vor allem auch gut unterhalten.

  • Lonely Survival

    19:30

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Lonely Survival

    Wenn aus Show blanker Ernst wird…

    1 Wettbewerb - 7 Teilnehmende: Im Jahr 2022 lädt der YouTube Mogul Christian Parker Influencer*innen und Stars aus der internationalen Survival-Szene dazu ein, sich seinem Projekt ‘Lonely Survival’ anzuschließen. Die Aufgabe wirkt einfach und die Aussichten auf Ruhm und Preisgeld scheinen hoch: Die Teilnehmenden sollen ganz auf sich allein gestellt 8 Tage in der kanadischen Wildnis überleben, mit nichts als der eigenen Kleidung am Leib und eben so viel Equipment, wie sie es in vorgegebenen Packsäcken verstauen können. 15 000 US-Dollar Preisgeld und die Chance großartigen Content für die eigenen Social-Media-Kanäle filmen zu können, sorgen dafür, dass die Zusagen nicht lange auf sich warten lassen.

    Kaum hat der Wettbewerb aber begonnen, da spüren auch die weniger erfahrenen Teilnehmenden schnell, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Und, dass in der kanadischen Wildnis noch etwas anderes auf sie wartet als wilde Tiere, Unwetter und körperliche Entbehrungen. Dass dort etwas auf der Jagd ist, dem sie nur dann entrinnen können, wenn sie sich der Bedrohung gemeinsam stellen.

    Eintritt: € 8,- / 5,-

Eva
Menasse
Eva Menasse
© Lena Giovanazzi/laif

Eva Menasse, geboren in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihrem Debüt »Vienna« (2005) folgten Romane und Erzählungen (»Lässliche Todsünden«, »Quasikristalle«, »Tiere für Fortgeschrittene«), die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Preise (Auswahl): Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Österreichischer Buchpreis, Bruno-Kreisky-Preis, Jakob-Wassermann-Preis, Ludwig-Börne-Preis und das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Ihr letzter Roman »Dunkelblum« war ein Bestseller und wurde in zehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Essay »Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne« (2023). 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.

  • Alleinruhelage

    19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Alleinruhelage

    „Alleinruhelage” – so nennt man in Österreich Immobilien in ausgesprochener Abgeschiedenheit. Im gleichnamigen Roman lässt EVA MENASSE ihre Ich-Erzählerin mit ihrem Ferienhaus in Kontakt treten, sie spricht es an und lässt Episoden ihres gemeinsamen Lebens Revue passieren.

    Mit einer ganz besonderen, klugen Sprache reflektiert die Kuratorin der Wiesbadener Literaturtage von 2019 über Fremdheit und Heimat, über Abschiede und darüber, wie man das eigentlich schafft, dieses Aufbrechen in der Lebensmitte.

    Moderation: Shirin Sojitrawalla (DLF und taz)

    EIntritt: € 12,- /  9,- zzgl. VVG. Abendkasse: € 15,- / 11,-

  • Alleinruhelage

    16:00

    Bürgertreff

    Richard-Wagner-Straße 5
    61137
    Schöneck
    Alleinruhelage

    Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus – und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer »stabilen Alleinruhelage«.

    Eintritt: € 15,- (VVK) / 20,- (Tageskasse)

    Vorverkauf über ADTicket, Reservix, ticket@schoeneck.de oder telefonisch unter 061879562407

Thea
Mengeler
Thea Mengeler
© Tim Kirchhof

Thea Mengeler geb. 1988, aufgewachsen in Krefeld, studierte Literarisches Schreiben und Kommunikationsdesign in Hildesheim, Kiel und Istanbul. Sie war Styria Artist in Residence und Writer in Residence im Museumsquartier Wien. Aktuell lebt sie als freiberufliche Autorin und Texterin in Hannover. 2024 veröffentlichte sie ihr Buch »Nach den Fähren«, das im NDR ›Buch des Monats‹ wurde, wenig später wurde es mit dem Preis der Hotlist ausgezeichnet. Außerdem erhielt Thea Mengeler für diesen Roman den Rotahorn-Literaturpreis.
 

  • Öffentlicher Nahverkehr

    19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Öffentlicher Nahverkehr

    Der neue Roman von THEA MENGELER ist als „Buch der Stunde“ angekündigt und könnte nicht näher am Zeitgeschehen pulsieren: Eine junge Influencerin erlebt einen Albtraum, als ihr Expartner gegen ihren Willen intimes Material veröffentlicht. In einer neuen Stadt findet sie ausgerechnet im anonymen Nahverkehr die nötige Ruhe, um ihre Gedanken zu sortieren und die Wut zu entfachen.

    Mengeler entwirft ein Szenario, dass vor allem viele Leserinnen kennen dürften, und öffnet so den literarischen Diskurs um Deepfakes, Cyberstalking und KI. Aktuell hinkt das Recht der Realität noch hinterher, doch ein Gesetzentwurf ist schon in Arbeit, sodass sexualisierte Gewalt im digitalen Raum die Grauzone endlich verlässt.

    Moderation: Shirin Sojitrawalla (DLF und taz)

    Eintritt: € 12,- / 9,- zzgl. VVG. Abendkasse: € 15,- / 11,-

Judith
Merchant
Judith Merchant
© Stefan Mager

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. »ATME!« erschien 2019 bei Kiepenheuer & Witsch und wurde zum Bestseller.

  • Aprikosenkind

    19:00

    Hermann-Levi-Saal (Konzertsaal im Rathaus)

    Berliner Platz 1
    35390
    Gießen
    Aprikosenkind

    Die sechsjährige Ruby ist ein besonderes Mädchen: in sich gekehrt, still, langsamer als andere Kinder. Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat viel für sie aufgegeben. In ihrem neuen Zuhause auf dem Land soll Ruby endlich aufblühen. Doch dort geschehen seltsame Dinge. Fenster und Türen stehen plötzlich offen, die anderen Eltern fangen an, sich komisch zu benehmen. Ihr Mann Gabriel versucht unerschütterlich, Nathalie zu beruhigen, doch sie fühlt sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher. Eines Tages malt Ruby ein Bild, das alles verändert. Und Nathalie muss sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit ist.

    Ein nervenaufreibender Psychothriller über Mutterliebe, Familiengeheimnisse und die dunkle Seite ländlicher Idylle – mit unerwarteten Wendungen bis zur letzten Seite.

    Eintritt: € 13,- / Mitglieder 10,-

  • Aprikosenkind

    20:00

    PiPaPo-Kellertheater

    Am Wamboltherhof
    64625
    Bensheim
    Aprikosenkind

    Nathalie hat endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: Sie lebt in einem Haus auf dem Land, mit ihrem Mann und dem Wunschkind, auf das sie so lange warten musste. Doch etwas stimmt nicht mit ihrer Tochter Ruby. Nathalie kommt einer Wahrheit auf die Spur, für die sie nicht bereit ist …

    Die sechsjährige Ruby ist ein besonderes Mädchen: in sich gekehrt, still, langsamer als andere Kinder. Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat viel für sie aufgegeben. In ihrem neuen Zuhause auf dem Land soll Ruby endlich aufblühen. Doch dort geschehen seltsame Dinge. Fenster und Türen stehen plötzlich offen, die anderen Eltern fangen an, sich komisch zu benehmen. Ihr Mann Gabriel versucht unerschütterlich, Nathalie zu beruhigen, doch sie fühlt sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher. Eines Tages malt Ruby ein Bild, das alles verändert. Und Nathalie muss sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit ist.

    Eintritt: € 7,50 / 10,- / 12,50 (pay what you want)

Nils
Meyer-Selbach

Nils Meyer-Selbach wurde 1975 in Hannover geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Landeshauptstadt und absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Krimis füllen noch heute vornehmlich seinen Bücherschrank und so ist es auch nicht verwunderlich, dass 2020 die Idee entstand, den ersten Ahrensburg-Krimi herauszubringen. So entstand die Anthologie „Ahrensmord“ (2022) und „Ahrensmord 2“ (2023) über die Schlossstadt Ahrensburg, an der er als Herausgeber auch mitgeschrieben hat. 2025 kommt das Böse zurück – mit einem Hamburg-Ahrensburg Krimi.

Kira
Mohn
Kira Mohn
© Nathalie Schröter

Kira Mohn hat schon die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Leben getan. Bevor sie als freie Journalistin und Texterin arbeitete, hat sie Psychologie und Pädagogik studiert. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, lebte eine Zeit lang in New York und hob zusammen mit vier Freundinnen das Autorinnen-Label »Ink Rebels« aus der Taufe. Heute widmet sie sich ganz ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin und lebt mit ihren Kindern in München. 

  • The Love-Life-List

    19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    The Love-Life-List

    So hat sich Rose ihren Neuanfang in New York nicht erträumt: Endlich ist sie weit weg von ihrer Schwester, die sie zwar über alles liebt, aber in deren Schatten es ganz schön einsam werden kann. Doch nun sitzt sie in ihrer winzigen Wohnung mit einer Katze, die ihr nachts das Bett streitig macht. Da kommt der Aushilfsjob im Kinderbuchladen gerade recht, um neue Leute zu treffen. Vor allem als Tattoo-Artist Zane nebenan sein Studio eröffnet. Plötzlich kribbelt es ganz gewaltig bei Rose, und sie beschließt, sich nicht weiter zu verkriechen. Aber eine neue Liebe ist nicht gleich ein
    neues Leben, und Rose muss endlich herausfinden, was sie wirklich will …

    Eintritt: € 6,- / 4,-

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

  • 14. Spaziergang über die Buchmesse

    19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    14. Spaziergang über die Buchmesse

    Bereits zum vierzehnten Mal kommt am 10.10.2026, dem Buchmessen Samstag, der Autor, Kritiker und frühere Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Prof. Dr. Rainer Moritz nach Bad König. Auch in diesem Jahr wird er wieder seine neusten Lieblingsbücher aus dem Bücherherbst 2026, in seiner unvergleichlichen Art und mit besonderer Fachkompetenz, vorstellen. Auf seiner Liste der empfehlenswerten Literatur sind wieder einige Überraschungen, sowie besondere Anregungen zum Bücher verschenken für das nahende Weihnachtsfest. Natürlich hat Rainer Moritz als „Bonus“-Titel auch wieder ein Buch aus eigener Feder dabei. Wer will, kann sich auch schon auf den Buchmessen-Samstag 2027 freuen, wenn es wieder heißt: „Ein Spaziergang über die Buchmesse – Teil 15“.

    Die Veranstaltung ist wieder Teil der Initiative „Leseland Hessen“ und wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Kultursender HR2kultur, sowie der Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thüringen.

    Eintritt: € 14,- (VVK) / 17,- (AK)

Jörg
Mühle
Jörg Mühle
© Steve Bauerschmidt

Jörg Mühle, geboren 1973 in Frankfurt am Main, studierte Illustration in Offenbach und Paris. Seit 2000 ist er Diplom-Designer und illustriert Bücher und Magazine. Er ist Mitglied der Frankfurter Ateliergemeinschaft labor und wohnt fußläufig zum Moritz Verlag. Seine Pappbilderbücher übers Hasenkind erfreuen Kinder von Stockholm bis Tokio. Bär und Wiesel sind ihm mittlerweile dicht auf den Fersen. 

  • Ganz schön mutig!

    11:00

    Umstädter Bücherkiste

    Curtigasse 3-5
    64823
    Groß-Umstadt
    Ganz schön mutig!

    Kaninchen Nini, Hamster Goldi und Haselmaus Klaus sind beste Freunde. Sie wollen unbedingt wissen, was mutig ist. Bestimmt nicht, sich vor etwas zu fürchten, das überhaupt nicht gefährlich ist! Mutig sein heißt, neue Wege zu gehen und auch mal Nein! zu sagen. Wie aber ist es mit Mutproben? Sind sie grundsätzlich doof oder können sie auch Spaß machen? 

    Jörg Mühle erzählt in seinem ersten Kindercomic ein Dutzend mutiger Geschichten, die zu Gesprächen über Angst und Mut anregen.

    Eintritt frei!

  • Ganz schön mutig!

    16:00

    Zweigstellenbibliothek Ober-Erlenbach

    Burghholzhäuser Str. 2 B
    Bad Homburg
    Ganz schön mutig!

    Jörg Mühle erzählt in seinem ersten Comic ein Dutzend mutige Geschichten. Darunter auch jene von Goldi (dem Hamster), der sich super gern gruselt und deshalb nie Angst hat. Oder die vom bösen Wolf, der sich vor Ursula, der freundlichen Bärin, fürchtet. Mut ist immer eine sehr persönliche
    Angelegenheit. Wer keine Angst hat, muss sich auch nichts trauen. So einfach kann es sein – ist es meistens aber nicht.

    Eintritt frei!

O
Alexander
Oetker

Alexander Oetker, geboren 1982, berichtet als Frankreich-Experte von RTL und n-tv seit 15 Jahren über Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Er ist zudem Kolumnist und Restaurantkritiker der Gourmetzeitschrift Der Feinschmecker. Seine Krimis stehen regelmäßig auf der Bestsellerliste. Mit seiner Familie pendelt er zwischen Brandenburg, Berlin und der französischen Atlantikküste.

  • Strandgut

    19:00

    Restaurant MainItaliener

    Bahnhofstraße 27
    63512
    Hainburg
    Strandgut

    Kulinarische Lesung mit deutsch-französischem 4-Gänge-Menü

    Am Strand des Feriendorfs Euronat wird mitten in der Hauptsaison ein junger Politiker tot aufgefunden. Luc Verlain nimmt ungewohnt freizügig seine Ermittlungen auf... Seien Sie gespannt, den vielseitigen Krimi-Autor, Kolumnisten und Frankreich-Korrespondenten für das deutsche Gourmetmagazin Der Feinschmecker kennenzulernen. Das Restaurant MainItaliener verwöhnt uns mit einem kreativköstlichen, französisch-italienischen 4-Gänge-Menü.

    Eintritt: € 85,- inklusive Menü

Markus
Orths

Markus Orths wurde 1969 geboren und studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Karlsruhe. Seine Romane wurden in 16 Sprachen übersetzt, der Roman „Das Zimmermädchen“ wurde 2015 für das Kino verfilmt. Seine Romane „Max“ (2017), „Picknick im Dunkeln“ (2020) und „Mary & Claire“ (2023) sind bei Hanser erschienen. Sein aktuelles Buch hat Markus Orths, der auch Hörspiele und Kinderbücher schreibt, im Verlag Galiani Berlin veröffentlicht.

  • Die Enthusiasten

    19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Die Enthusiasten

    Die Enthusiasten: Wer die Welt der Literatur liebt, der wird diesen Roman in sein Herz schließen. Er bietet einen irrwitzigen Lesespaß und erzählt von einer ziemlich besonderen Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Drei Geschwister verbindet eine innige Liebe und ein großer Verlust. Die drei Protagonisten sind ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy, eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, und ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt. Ein sensationeller Fund bringt das Leben in der nordenglischen Kleinstadt durcheinander und setzt eine Geschichte in Gang, die auf halsbrecherische Weise die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen kann und was menschengemachte Kunst ist. Auch mit von der Partie: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet.

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Informationen unter: https://www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen

P
Claudia
Paganini

Claudia Paganini, geb. 1978, hat 2005 in Philosophie promoviert und 2018 im Fach Medienethik habilitiert. Nach beruflichen Stationen in Athen, Limerick, Mailand und Zagreb war sie von 2021-2024 Inhaberin der Professur für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München. Derzeit lehrt und forscht Sie an der Universität Innsbruck. Außerdem publiziert sie Sachbücher für ein breites Publikum und nimmt regelmäßig an Science Slams teil.

Timothy
Paul

Timothy Paul sind die Vornamen von Timothy Paul Sonderhüsken: Geboren 1970 in Westfalen, aufgewachsen in der Nähe von Düsseldorf und heute Münchner aus Überzeugung. Nach 30 Jahren als Lektor, Programmleiter und Verlagsleiter hat er die Seite gewechselt und seinen ersten Roman geschrieben. Er ist außerdem Kolumnist des Börsenblatts, Moderator und Host des Buch-Podcasts Rababumm sowie des gleichnamigen Blogs. Noch mehr Konfetti für Bücher und Autor:innen wirft er auf Instagram unter dem Namen timothypaulmuc.

  • Eine Liebe ohne Sommer

    19:30

    Bücherinsel Dieburg

    Markt 7
    64807
    Dieburg
    Eine Liebe ohne Sommer

    Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können? 

    Eintritt: € 14,-

Christoph
Peters
Christoph Peters
© Peter von Felbert

Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018) und dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021). Christoph Peters lebt heute in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm bei Luchterhand der "Dorfroman" (2020) und "Tage in Tokio" (2021).

  • Entzug

    19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Entzug

    Der weite Weg zurück in die Nüchternheit „Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben?

    Eintritt: € 16,-

  • Entzug

    19:00

    Christophorushaus Zierenberg

    Mittelstraße 12
    34289
    Zierenberg
    Entzug

    „Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. „Entzug“ ist ein schonungslos ehrlicher Roman, er handelt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht, zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden.

    Eintitt frei! Anmeldung unter kultur@landkreiskassel.de 

R
Lukas
Rietzschel
Lukas Rietzschel
© Alexandra Polina

Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen. Schon sein Debütroman ›Mit der Faust in die Welt schlagen‹ (2018) war ein Bestseller, der für das Kino verfilmt wurde. 2021 erschien der zweite Roman ›Raumfahrer‹. Lukas Rietzschels Romane und Theaterstücke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sächsischen Literaturpreis, dem Literaturpreis Text & Sprache und dem Rheingauer Literaturpreis 2026. Sein Roman ›Sanditz‹ ist ein Bestseller, nominiert für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2026.

  • Sanditz

    19:00

    Glasmuseum

    Am Bahnhof 3
    34376
    Immenhausen
    Sanditz

    Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel. 

    Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. 

    Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.

    Eintritt frei! Anmeldung unter kultur@landkreiskassel.de

Christiane
Rösinger
Christiane Rösinger
© Dorothea Tuch

Die Musikerin Christiane Rösinger war in ihrer Jugend ein Underground-Star; in ihren reifen Jahren ist sie es immer noch. Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau). Neben der Musik schreibt sie journalistisch und für die Bühne. 2008 veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Mehrere ihrer Stücke inszenierte sie selbst im Theater Hebbel Am Ufer.

  • The Joy of Ageing

    19:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    The Joy of Ageing

    Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind. Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? 
    Am Montag, dem 5. Oktober, liest Christiane Rösinger im Rahmen von Leseland Hessen aus diesem Buch, das kein Ratgeber ist, sondern ein bissig komisches Werk voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.
     

    Eintritt: Vorverkauf: € 28,- Abendkasse: € 30,-

Astrid
Ruppert

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft in Marburg. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen. Sie fing an zu schreiben, als sie für längere Zeit das Bett hüten musste.  Erst durch diese unfreiwillige Auszeit aus einem vollständig durchgetakteten Leben erinnerte sie sich wieder daran, dass sie doch eigentlich schon als Kind davon geträumt hat, Schriftstellerin zu werden. Ihr erster Roman, die Weihnachtsgeschichte Obendrüber da schneit es, erschien dann drei Jahre später. Seitdem sind drei weitere Romane erschienen. Wenn nicht jetzt, wann dann?, Ziemlich beste Freundinnen und Wenn´s am schönsten ist sowie die Kurzgeschichtensammlung Die Bestimmung der Eisscholle.

Und sie hat festgestellt, dass es nie zu spät ist, sich langgehegte, fast vergessene Träume zu erfüllen. Inzwischen lebt sie als freischaffende Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf dem Land. Dort hat sie sich einen weiteren Traum verwirklicht:  Ein eigener Garten, in dem sie gerne schreibt, wenn das Wetter es erlaubt.

Außerdem engagiert sie sich seit 2015 ehrenamtlich für Geflüchtete. Denn sie ist davon überzeugt, dass die Erde allen Menschen gleichermaßen gehört und man sich gemeinsam auf ihr arrangieren muss, und kann. Diese Erfahrungen motivierten sie zu dem Buch Tee mit Ayman – Im Dialog mit Geflüchteten.

  • Nebenan leben

    16:00

    Dorfgemeinschaftshaus

    Zwetschenweg 7
    35274
    Kirchhain-Schönbach
    Nebenan leben

    Manchmal sind es nur kleine Verschiebungen. Ein Versehen, eine Erinnerung, die wie aus dem Nichts auftaucht, eine kurze Begegnung oder ein Blick nachnebenan und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. 

    Von Frauen, die an Wendepunkten stehen, erzählt Astrid Ruppert in diesen Kurzgeschichten und lenkt unseren Blick auf die Kraft kleiner, fast alltäglicher Momente, die ein Leben verändern können. 

    Die vielseitige Schriftstellerin Astrid Ruppert ist Wahlvogelsbergerin und hat mit ihrer TV Reihe „Unterm Apfelbaum“ den Vogelsberg mit dem ZDF auf deutsche Bildschirme gebracht. Mit ihrer im dtv erschienenen Winterfrauentrilogie, deren Verfilmung gerade fertiggestellt wird, ist sie auf die Bestsellerliste gerückt, ihre Romane finden stets ein großes Publikum. Mit "Nebenan Leben" stellt sie Kurzgeschichten aus der Anfangszeit ihres Schreibens vor. 

    Eintritt: € 10,-

S
Silke
Schellhammer
Silke Schellhammer
© privat

Silke Schellhammer wuchs in einer Großfamilie auf, in der viele Geschichten erzählt wurden. Sie waren nicht unbedingt wahr, aber immer gut. Das Erstaunen darüber, wie großartig wirkliche und erfundene Begebenheiten nebeneinander existieren können und dass Realität letztendlich eine Frage der Wahrnehmung ist, ließ sie mit dem Schreiben beginnen.

  • School of Talents

    17:00

    Bücherei Kirchditmold

    Zentgrafenstraße 142
    34130
    Kassel
    School of Talents

    Für Fans der Bestseller-Reihe „SCHOOL OF TALENTS“ und alle, die es werden wollen! Alva und ihre Freund*innen haben fantastische Fähigkeiten: Sie können Tiere verstehen, sich in Monster verwandeln oder schrumpfen. Immer zu zweit brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Für Alva und Elwin geht es im Raketenauto zur Sternwarte. Wie öde! Doch dann geht ein Experiment schief, und die beiden müssen zusammenhalten, um den Ruf der Sternwarte und das Ferienprogramm der Schule zu retten. Eine galaktisch spannende erste Mission für die Kids der SCHOOL OF TALENTS!

    Autorenlesung im Rahmen von Leseland Hessen in der Bücherei Kirchditmold, Kassel, für Jungen und Mädchen ab 8.

    Eintritt frei; Spenden erbeten. Einlass ab 16.30 Uhr.

    Anmeldung unter lesungen@buecherei-kirchditmold.de

Felix
Scholz

Felix Scholz ist studierter Germanist und arbeitet als Dozent für Deutsch als Fremdsprache an der Philipps-Universität Marburg. Neben vielen Auftritten bei Lesebühnen und Poetry-Slams schreibt er Kinderbücher und Kriminalromane.

Jasmin
Schreiber
Jasmin Schreiber
© Jasmin Schreiber

Jasmin Schreiber, 1988 in Frankfurt/Main geboren, ist Biologin und Schriftstellerin. Wenn sie nicht gerade durch ein Moor kriecht, um Kurzflügelkäfer für ihre Forschung zu finden, schreibt sie sich auf die Bestsellerliste und erzählt Geschichten aus Wissenschaft und Natur im Podcast Bugtales.fm. Bei Eichborn erschienen die Romane MARIANENGRABEN, DER MAUERSEGLER, und ENDLING, sowie das Sachbuch SCHREIBERS NATURARIUM, das als Wissensbuch des Jahres 2023 ausgezeichnet wurde. Jasmin Schreiber lebt mit ihrem Mann und ihren drei Hunden in Hamburg. Auf Instagram findet man sie unter @lavievagabonde.

  • Da, wo ich dich sehen kann

    19:30

    Ev. Stadtkirche

    Kirchstraße 11
    64283
    Darmstadt
    Da, wo ich dich sehen kann

    Die neunjährige Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf – ein tyrannischer Vater, eine liebevolle, aber unterdrückte Mutter, dazwischen viel Schweigen und Dinge, die ihr keiner erklärt. Als Frank, Majas Vater, ihre Mutter tötet, reißt er ein Loch in die Welt – für Maja, aber auch für alle anderen, die zurückbleiben.

    Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war: Zwischen Trauer, Sorgerechtsstreit und Bürokratie wird Maja zum Spielball und verliert inmitten von Anträgen und Zuständigkeiten ihre Familie, ihr Zuhause, das Gefühl von Sicherheit und die Gewissheit, zu wem sie gehört. 

    Ein Roman über das Echo von Gewalt, über strukturelles Versagen – und darüber, wie eine Gemeinschaft ins Wanken gerät, wenn ein Femizid alles erschüttert.

    Eintritt: € 10,-

Ingo
Schulze
Ingo Schulze
© Andreas Labes

Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren, ist vielfach preisgekrönt und eine der prägnantesten literarischen Stimmen der Gegenwart. Bereits sein Debüt „33 Augenblicke des Glücks“ (1995) wurde von Kritik und Publikum mit Begeisterung aufgenommen, „Simple Storys“ (1998) geriet zum spektakulären Erfolg und ist heute Schullektüre. Viele Bücher folgten, darunter die Erzählungen „Handy“ (2007). Essays und Reden sowie die Romane „Adam und Evelyn“ (2008), „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (2017) und „Die rechtschaffenen Mörder“ (2020). Für sein Engagement als politischer Autor und Künstler wurde Ingo Schulze 2020 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Sein Werk ist in 32 Sprachen übersetzt.

  • Das Wasser im August

    19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Das Wasser im August

    Das Wasser im August: Der Roman ist ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung. Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den „Norden“ genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint? Vielleicht ist die Liebesgeschichte in „Das Wasser im August“ auch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern – eine Rückkehr zu den Ursprüngen des eigenen Schreibens – die Erinnerung an einen Sommer des Jahres 1979, in dem das Leben noch offenstand.

     

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Informationen unter: https://www.fulda.de/stadt-politik/angebote-einrichtungen/veranstaltungsreihen

Jakob
Schwerdtfeger

Jakob Schwerdtfeger, geboren 1988 in Hannover, ist Kunsthistoriker, Stand-Up-Comedian und Freestyle-Rapper. Nach dem Studium arbeitete er lange im renommierten Städel Museum in Frankfurt als Kunstvermittler. In der Zeit wurde ein Digitorial über Monet, an dem er mitwirkte, mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Auf der Bühne steht Jakob Schwerdtfeger seit 2012, aktuell tourt er mit seiner Show ›Meisterwerk‹ durch Deutschland. Für den Kunstpalast Düsseldorf hostet er die Videoreihe ›Kunstklick‹ und für die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe den Podcast ›Kunstsnack‹. Schwerdtfegers Kurzvideos über Kunst werden auf seinen Social-Media-Kanälen millionenfach geklickt. Er lebt in Frankfurt am Main.

  • Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht'

    18:30

    Volkshochschule Werra-Meißner, Standort Eschwege

    Vor dem Berge 1
    37269
    Eschwege
    Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht'

    Warum ist der Barock das Koks der Kunst? Was hat der Expressionismus mit der Milka-Kuh zu
    tun? Und wieso ist die Renaissance die Streberin unter den Epochen?


    Voller Humor liefert der Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger einen verständlichen und fundierten Überblick über alle Kunstepochen – vom Mittelalter bis heute. Wie ein Trüffelschwein sucht er nach Funfacts und Anekdoten, egal ob bei großen Meistern oder unterschätzten Underdogs. Weshalb landete die Mona Lisa in einer Pizza-Werbung? Warum beeinflussten Geisterbeschwörungen die Erfindung der Abstraktion? Und wie machte die Sängerin Taylor Swift ein unbekanntes Gemälde weltberühmt? Jakob Schwerdtfeger hat die Antworten parat.
    Seine einzigartige Mischung aus Wissen und Unterhaltung lässt uns die Kunstgeschichte neu erleben. Also Schluss mit Überforderung und Langeweile! Nach dieser Leseshow wird jeder Museumsbesuch zum Hochgenuss.
    So macht Kunstgeschichte Spaß!

    Eintritt: € 12,- (VVK) / 15,- (AK)
    Anmeldung unter www.vhs-werra-meissner.de

Johanna
Seebauer

JOHANNA SEBAUER, 1988 in Wien geboren, ist im Burgenland aufgewachsen. Ihr Roman ›Nincshof‹ (DuMont 2023) wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für das Hamburger Buch des Jahres 2023. Ihre Kurzgeschichte ›Das Gurkerl‹ (DuMont 2026) erhielt beim Bachmann-Wettbewerb 2024 den 3sat-Preis und den Publikumspreis. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt Johanna Sebauer heute wieder in einem kleinen Dorf im Burgenland.

  • Popóm

    19:30

    Bessunger Buchladen

    Heidelberger Strasse 81B
    64285
    Darmstadt
    Popóm

    Seine Endzwanziger hat sich Hendrik Popom anders vorgestellt:Nichts will ihm so richtig gelingen. In seinem Agenturjob sitzt er seine Zeit ab, mit seiner Freundin lief es schon einmal besser. Dann ist da plötzlich dieser Mann – Popóm. Er ist fast doppelt so alt und dennoch weiß Hendrik: Dieser Mann bin ich. Zögerlich nähern sich die beiden einander an. Ihre Beziehung ist voller Rätsel, Zuneigung und Widerstände. Mal begegnen sie sich wie Brüder, mal wie Rivalen, dann wieder wie Spiegelbilder, die sich gegenseitig nicht ertragen. Je stärker Hendrik sein eigenes Leben vernachlässigt und sich an Popóm klammert, desto mehr weicht dieser zurück. Im Zusammensein mit seinem anderen Ich erhofft sich Hendrik Halt und Sicherheit vor dem, was einem an kleinen und großen Dramen widerfahren kann. Als er sich einer Kollegin anvertraut, begreift er, dass man einen zu hohen Preis zahlt, wenn man sich dem Leben entzieht. 

    Eine Geschichte über die Sehnsucht nach Nähe in einer Zeit der Vereinzelung, übers Zulassen und Loslassen und der Suche nach einem Leben, das wirklich das eigene ist. 

    Eintritt: € 14,-

Karin
Seemayer
Karin Seemayer
© Jürgen Seemayer

Karin Seemayer, geboren 1959, machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war beruflich und privat viel unterwegs. Die meisten ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Allerdings musste die Umsetzung warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren. Heute lebt sie im Taunus.

  • Sommerwind in der Toskana

    19:30

    Rathaus I, Blauer Saal

    Hauptstraße 99
    65817
    Eppstein
    Sommerwind in der Toskana

    Zwischen Olivenbäumen und Zypressen wartet das Glück.

    Nach dem Tod ihres Onkels erbt Laura dessen Haus in der Toskana, in dem sie jeden Sommer ihrer Kindheit verbracht hat. Mit dem festen Vorsatz, es so schnell wie möglich zu verkaufen, reist sie nach Castagneto Carducci. Ein wohlhabender Winzer bietet ihr viel Geld, und alles scheint entschieden.

    Doch dann begegnet sie ihrem Jugendfreund Luca wieder. Mit seiner Liebe zur Landschaft und seinem Traum von einem nachhaltigen Agriturismo weckt er längst vergessene Erinnerungen in Laura. Inmitten goldener Hügel und flirrenden Lichts entdeckt sie nicht nur die Schönheit der Toskana neu, sondern auch ihr Herz. 

    Eintritt: € 8,-

Lea
Singer
Lea Singer
© Jaques Schumacher

Lea Singer, geboren 1960 in München, studierte Kunstgeschichte, Gesang, Musik- und Literaturwissenschaft. Mit ihren Romanen über über historische Persönlichkeiten ist die promovierte Kunsthistorikerin ebenso erfolgreich wie mit ihren Sachbüchern, überwiegend Künstlerbiografien. Sie lebt in München und wurde mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Schwabinger Kunstpreis und dem Bodensee-Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen „Die Heilige des Trinkers“ (Kampa 2023), ein Roman über Manga Bell, die wichtigste Frau im Leben von Joseph Roth, und „Anatomie der Wolken“.

  • Eine Frage des Formats

    19:00

    Kunsttempel Kassel

    Friedrich-Ebert-Straße 177
    34119
    Kassel
    Eine Frage des Formats

    Die Entstehungsgeschichte ihres ungewöhnlichsten Bildes: Als Lucian Freud, Enkel Sigmund Freuds, die Queen bittet, ihr Porträt malen zu dürfen, ist er fast 80 Jahre alt und in einer persönlichen Krise. Queen Elizabeth II hat nach dem Unfalltod von Lady Di ein massives Imageproblem. Obwohl Freud als unberechenbar gilt, willigt sie ein und sitzt ihm von Mai 2000 bis Dezember 2001 in monatlichen mehrstündigen Sitzungen Modell. Der Roman erzählt, was hinter verschlossenen Türen geschah. Die Begegnung von zwei der prominentesten Briten wird zur Exkursion in sorgsam gehütete Geheimnisse. Und zum Abenteuer einer radikal neuen Erfahrung und Selbsterfahrung. Ein faszinierender Beziehungsroman, profund recherchiert und subtil imaginiert.

    Eintritt frei! Spenden erbeten

    Moderation: Susanne Jakubczyk

    Veranstalter: Bildungsforum St. Michael, Evangelisches Forum Kassel, Kunsttempel – Kunst und Literatur e.V. Kassel  

    Anmeldung unter: ev-forum.de

Alex
Solman

ALEX SOLMAN lebt als freier Künstler in Hamburg und Berlin. Seine Illustrationen sind u. a. in DIE ZEIT sowie auf zahlreichen Albumcovern zu sehen. Seit vielen Jahren kümmert er sich um die Bebilderung von Postern und Flyern für den legendären Hamburger Club Golden Pudel.

  • Staying Alive. Unsterbliche Idole unserer Zeit

    20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Staying Alive. Unsterbliche Idole unserer Zeit

    Es ging los mit David Bowie und Prince, dann kamen Aretha Franklin und Karl Lagerfeld, zuletzt Tina Turner und David Lynch: Bedeutende Menschen, die uns ein Leben lang begleitet haben, starben plötzlich. Der Hamburger Zeichner Alex Solman widmet diesen Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Wissenschaft einzigartige Illustrationen. Mal zeichnet er die Verstorbenen mit geraden Linien und trockenem Humor. Mal mit psychedelischen Pinselstrichen und ernsthafter Trauer. ›Staying Alive‹ präsentiert 210 Porträts der größten Menschen unserer Zeit, 80 davon um pointierte Kurztexte ergänzt. Sie zeigen Menschen, die so Großes geleistet haben, dass sie sich in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt haben; dass sie Teil unserer eigenen Geschichte geworden sind. Ein Buch, das keine Hommage an die Verstorbenen sein will, sondern ein Geschenk für die Überlebenden. Und ein Angebot, das Werk der größten Idole unserer Epoche neu zu erforschen oder überhaupt erst zu entdecken.

    Am Mittwoch, dem 14. Oktober, präsentieren Alex Solman und Gereon Klug dieses Buch im Rahmen von Leseland Hessen in der Centralstation.
     

    Eintritt: Vorverkauf: € 16,90 / Abendkasse: € 19,-

Nirit
Sommerfeld

Nirit Sommerfeld ist eine deutsch-israelische Schauspielerin und Autorin. Sie lebt in Chemnitz, dem Heimatort ihres von den Nazis ermordeten Großvaters Julius. Sie ist Mitbegründerin des Vereins Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern.

Heike
Specht
Heike Specht
© Mirjam Kluka

HEIKE SPECHT, Jahrgang 1974, studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in München. Sie promovierte über die Familie Lion Feuchtwangers und arbeitete mehrere Jahre als Verlagslektorin. Heute lebt sie als freie Autorin in Zürich. Zuletzt erschienen die Biografien „Lilli Palmer. Die preußische Diva“ und „Curd Jürgens. General und Gentleman“ sowie bei Piper „Ihre Seite der Geschichte. Deutschland und seine First Ladies von 1949 bis heute“ und „Die Ersten ihrer Art. Frauen verändern die Welt“.

  • Nicht mit uns!

    20:00

    Stadtbibliothek "Alte Gerberei"

    Platanenallee 5
    64625
    Bensheim
    Nicht mit uns!

    Die Gleichberechtigung steht unter Druck, weltweit droht der Backlash. Dieses Muster ist nicht neu: Immer wieder trieben Frauen Veränderungen voran, nur um anschließend mundtot gemacht und aus der Geschichte herausgeschrieben zu werden. Von frühen Christinnen über französische Revolutionärinnen bis zu den mutigen Iranerinnern, die heute auf die Straße gehen, erzählt Heike Specht von der Kraft weiblicher Ideen und Taten, die die Welt veränderten. Sie macht Ausgelöschtes sichtbar und entlarvt das Märchen von der »natürlichen« Ungleichheit. Die Geschichte darf sich nicht noch einmal wiederholen.

    Eintritt: € 7,50 / 10,- / 12,50 (pay what you want)

Tilman
Spreckelsen
Tilman Spreckelsen
© Stefan Gelberg

Tilman Spreckelsen, geboren 1967 in Kronberg, studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg. Von Mai 2001 bis März 2003 war er Redakteur im Literaturblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, danach bis Januar 2016 Redakteur im Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seither ist er wieder Redakteur im Literaturblatt. 2012 erhielt er den Volkacher Taler der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Sein Roman Das Nordseegrab wurde 2014 mit dem Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum ausgezeichnet. 2016 war er erster Träger der Grimm-Bürgerdozentur der Goethe-Universität Frankfurt und der Stadt Hanau. Im Herbst 2018 erhielt er den georgischen Saba-Literaturpreis.

  • Fast wie im Märchen

    19:30

    Alte Kapelle Neuses

    Kapellenstr. 36
    63579
    Freigericht
    Fast wie im Märchen

    Die ganze Welt kennt die Märchen der Brüder Grimm. Aber was wissen wir von Jacob und Wilhelm selbst?

    Das Leben der beiden Gelehrten fällt in eine unruhige Zeit: die Französische Revolution, Napoleons Kriege, Restauration und die Revolution von 1848 … Dazu fegt eine Woge technischer Innovationen über Europa, der Adel verliert an Einfluss, neue Unternehmer beanspruchen politische Macht. Die Brüder werden zu Stars der Wissenschaft und teilen ihre Neugier auf die Welt mit den wichtigsten Schriftstellern, Politikern und Akademikern ihrer Zeit, darunter Goethe, Heine, Arnim, Brentano, Humboldt, Savigny.

    Lesung und Signierstunde mit Tilmann Spreckelsen.

    Nach der Lesung können die Besucher das aktuelle Buch und andere Bücher des Autors am Bücherstand erwerben. Vor und nach der Lesung sorgt ein Cateringteam mit Getränken und kleinen Speisen für das leibliche Wohl der Besucher.

    Eintritt frei!

Annika
Strauss

Annika Strauss, geboren 1984, studierte Allgemeine Rhetorik und Germanistik in Tübingen. Als Schauspielerin hat sie bis heute in rund 40 Filmproduktionen mitgewirkt – viele davon sind im Horror-Genre zu verorten, was ihr unter anderem den Beinamen »German Screamqueen« einbrachte. Privat eher vorsichtig, setzt sie sich so mit den dunklen Seiten der Welt und der Menschen auseinander. 2024 veröffentlichte sie ihr Thriller-Debüt Nachtfahrt.

  • REM

    20:00

    Stadtbibliothek "Alte Gerberei"

    Platanenallee 5
    64625
    Bensheim
    REM

    Stell dir vor, deine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter …

    »Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie. 

    Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat ...

    Eintritt: € 7,50 / 10,- / 12,50 (pay what you want)

T
Stephan
Thome
Stephan Thome
© Jürgen Bauer / Suhrkamp Verlag

Stephan Thome wurde am 23. Juli 1972 in Biedenkopf, Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. 2005 erschien unter dem Titel Die Herausforderung des Fremden: Interkulturelle Hermeneutik und konfuzianisches Denken seine Dissertationsschrift. Zur selben Zeit begann er als DFG-Stipendiat am Institut für Chinesische Literatur und Philosophie der Academia Sinica zu arbeiten, wo er über konfuzianische Philosophie des 20. Jahrhunderts forschte. Bis 2011 betätigte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen in Taipeh und übersetzte unter anderem Chun-chieh Huangs Werk Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung ins Deutsche. Sein Roman Grenzgang gewann 2009 den aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und stand – wie auch sein zweiter Roman Fliehkräfte – auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2014 wurde Thome von der Akademie der Künste Berlin mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Verfilmung des Romans Grenzgang den Grimme-Preis. Seit 2011 lebt und arbeitet Stephan Thome als freier Schriftsteller; derzeit lebt er in Taipeh.

  • Besser als nie

    19:30

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Besser als nie

    Der Grenzgang, ein traditionelles Heimatfest, wird zum Streitfall, als man die Schulpsychologin Linda Preiss nicht als Reiterin dabeihaben will. Bürgermeister Jürgen Bamberger gerät mehrfach in Erklärungsnot, da die Bevölkerung das Fest traditionell mit dem sogenannten »Mohren« feiern möchte, sich das gesellschaftliche Klima aber grundlegend verändert hat. Je hitziger die Diskussionen geführt werden, desto fremder wird Jürgen der Ort.

    Eintritt: € 15,- / 12,-

  • Besser als nie

    19:00

    Evangelisches Kirchenzentrum

    Kreuzbreite 66
    34246
    Vellmar
    Besser als nie

    Stephan Thome, der schon dreimal in Vellmar war, hat einen Folgeband zu seinem Debüt „Grenzgang“ geschrieben. Im Jahr 2009 schaffte er es mit „Grenzgang“ auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Sein neuer Roman „Besser als nie“ erscheint Ende Juli. Jetzt wird wieder im oberhessischen Bergenstadt ein Grenzgang gefeiert, aber plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall.

    Eintritt: € 10,- / 5,-

Lilli
Tolkien
Lilli Tolkien
© Christoph Busse

Lilli Tollkien, 1980 in Berlin geboren, begann verschiedene Ausbildungen und studierte unter anderem Regie und Musiktherapie in Berlin und Heidelberg. Sie arbeitete in sehr unterschiedlichen Berufen, etwa als Suchtberaterin in der JVA, als Jobcoach und Ausstatterin. Neben ihrem heutigen Beruf fotografiert sie und hat in Anthologien veröffentlicht.

  • Debütantensalon

    19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Debütantensalon

    Mit Emeli Glaser und Lilli Tollkien präsentieren wir im Debütantensalon einmal mehr zwei außerordentliche literarische Stimmen.

    Emeli Glaser liest „Rahnsdorf Ripper“

    Berlin kennt man als Stadt der Szeneviertel und Creative Hubs. Es gibt aber noch ein anderes Berlin. Richtung Ostrand der Stadt wird das Leben muffig und eng. Hier stehen seelenlose Einfamilienhäuser neben DDR-Bungalows, Wendeverlierer hängen in Sportkneipen rum, Familienväter kaufen billig bei Kaufland im Industriegebiet. Es ist das wahre Berlin: das Abgehängte, das Konservative, das kleinbürgerlich Piefige. Emeli Glaser streift durch Mahlsdorf, Schönweide und Rahnsdorf – und begegnet hier dem brutalen deutschen Durchschnitt. In ihrem ersten Buch trifft sie auf Orte, wo die Menschen sich zwischen Selbstmitleid und Größenwahn eingerichtet haben und viel zu oft den einfachen, statt den mutigen Weg gehen. Mit „Rahnsdorf Ripper“ zeichnet sie ein Porträt der Absurdität des Patriarchats in unseren Zeiten.

    Lilli Tollkien liest „Mit beiden Händen den Himmel stützen“

    Eine Kindheit und Jugend im Ausnahmezustand und ein Mädchen, das zur Heldin der eigenen Geschichte wird. Lale wächst in den 80ern in einer Berliner Männer-Kommune auf, in der Partys gefeiert und Revolutionen geplant werden. Sie darf wach bleiben, solange sie will, Süßigkeiten essen und ewig fernsehen. Doch sie sehnt sich nach Geborgenheit und Verlässlichkeit, während ihre eigenen Grenzen immer wieder übertreten werden. Auf dem schmalen Grat zwischen Freiheit und Vernachlässigung sucht Lale ihren Weg, taumelt an den Rändern und findet Jahre später Halt im Erzählen selbst. Authentisch, verletzlich, von poetischer Spannkraft.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Kassel

    Eintritt: € 12,- / 10,- erm. / 8,- Mitglieder / 5,- Studierende und Schüler*innen

    Online-Tickets kaufen hier möglich 

W
Andreas
Wagner
Andreas Wagner
© Christian Wagner

Andreas Wagner ist Winzer, Historiker und Autor. Nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Bohemistik in Leipzig und an der Karls-Universität in Prag hat er 2003 zusammen mit seinen beiden Brüdern das Familienweingut seiner Vorfahren in der Nähe von Mainz übernommen.

Chris
Warnat
Chris Warnat
© Dominic Rößler

Chris Warnat, 1986 in Oldenburg geboren, studierte BWL mit juristischem Schwerpunkt und arbeitete anschließend in Köln als Redakteurin und zuletzt als Gerichtsreporterin im Newsressort – eine Inspirationsquelle für ihr Schreiben. Inzwischen lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern zwischen Köln und Bonn. In ihrem Podcast Kreativdate spricht sie seit 2021 mit Büchermenschen über ihre Projekte, die Branche und das Schreiben.

  • Vier Minuten Stille

    19:00

    Bücherei Kirchditmold

    Zentgrafenstraße 142
    34130
    Kassel
    Vier Minuten Stille

    Ein Festival an einem glutheißen Sommertag. Rahel genießt die Atmosphäre und ist gerade dabei, sich zu verlieben. Da entdeckt sie ihn, wie er sich durch die Menge auf sie zu kämpft. Sechzehn Jahre später wird die Leiche der Schauspielerin Rahel Winter, nur mit einer Mütze bekleidet und bedeckt von einer zarten Schneedecke, im Garten einer Villa gefunden. Ein Mord ohne erkennbares Motiv. Doch für Kommissar Wase Rahimi nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Sein Freund und Vorbild Lennart Bär wurde am Tatort gesehen … Packend, vielschichtige Figuren, unerwartete Wendungen und ein überraschendes Ende.

    Autorenlesung im Rahmen von Leseland Hessen in der Bücherei Kirchditmold, Kassel

    Eintritt frei; Spenden erbeten. Einlass ab 18.30 Uhr.

    Anmeldung unter lesungen@buecherei-kirchditmold.de

Bianca
Wege

Bianca Maria Wege wurde als Älteste dreier Schwestern 1997 in Sonthofen geboren und lebt in Weingarten. Bereits als Kind schrieb sie begeistert an eigenen Storys und kritzelte im Unterricht kleine Geschichten an den Rand der Hefte. Sie führt eine WhatsApp-Gruppe mit sich selbst, in der sie morgens verschlafen ihre Träume per Memo festhält, um theoretisch beweisen zu können, einen Traum doppelt geträumt zu haben. Sie liebt Luftschokolade über alles und hat generell einen zweiten Magen für Süßes. Auf Bookstagram und Booktok findet man sie unter @waystowrite_. Dort teilt sie ihr Autorinnenleben, gibt Lese- und Hörbuchupdates und ist bekannt für ihre Zugverspätungen.

  • A Recipe For Rivals / Falling in too deep

    19:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    A Recipe For Rivals / Falling in too deep

    A Recipe For Rivals:

    Frisch getrennt und ohne Plan zieht Emma nach Leipzig für ein Volontariat bei einer Fernsehproduktion. Mit ihrem unausstehlichen Kollegen Levi soll sie an einer Kochshow arbeiten. Nur einer von beiden kann übernommen werden. Harmonische Zusammenarbeit? Fehlanzeige. Emma und Levi wollen beide diesen Job mehr als alles andere. Selbst wenn das bedeutet, dass sie regelmäßig den anderen im Wettkampf überlisten wollen und dabei die eigentliche Arbeit vergessen. Zuhause streitet Emma mit Levi weiter, denn er wohnt ausgerechnet in der Wohnung unter ihr. Da kann es schon mal passieren, dass sie Pakete öffnen, die peinlicherweise für den anderen sind, oder plötzlich eine Taubenplage am Hals haben. Im Wettkampf um den Job ist schließlich alles erlaubt. Außer sich ineinander zu verlieben. Doch das wäre einfacher, wenn zwischen Emma und Levi nicht eine Prise Romantik und ein großer Schuss Anziehung wäre …

    ______________________________

    Falling in too deep:

    Freiheit, Glamour und Luxus: Iva lebt ihren Traum, als sie in das Influencer*innen-Camp an der paradiesischen Atlantikküste Portugals eingeladen wird. Alles scheint perfekt, besonders als ihr heimlicher Insta-Crush Ishaan den heißesten Flirt ihres Lebens verspricht. Doch da ist auch noch der düstere Surfer und Barkeeper Luan. Ihm eilt ein übler Ruf voraus, und Iva sollte sich besser von ihm fernhalten. Aber gegen seine Anziehungskraft kommt sie nicht an. Als Gerüchte über das Camp aufkommen und sich Risse in der schillernden Fassade auftun, beginnt Iva Fragen zu stellen. Und sie stößt auf immer mehr Geheimnisse und Skandale. Bald muss sie sich fragen, wer ihr gefährlicher werden kann: Luan oder das Camp? Als Iva spurlos verschwindet, gerät die Community in Aufruhr. Was ist mit ihr geschehen, und wer steckt dahinter?

    Eintritt: € 15,-/17,- (pay what you want) inkl. Begrüßungscocktail

Leah
Weigand

Leah Weigand, Jahrgang 1996, wuchs in einem mittelhessischen Dorf als Kind zweier Pflegekräfte auf. Schon früh interessierten sie zwei Dinge besonders: die Medizin und das Schreiben. Nach der Schule verbrachte sie für einen Freiwilligendienst ein Jahr in Uganda und machte anschließend die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Ihr Poetry-Slam-Video Ungepflegt, in dem es gleichzeitig um die Schönheiten und Missstände des Pflegeberufs geht, berührte Millionen von Menschen. Heute studiert Leah Weigand Medizin und lebt in Marburg. Ihr erster Gedichtband Ein wenig mehr Wir war ein SPIEGEL Bestseller.

  • Das Gold in den Fugen

    20:00

    Mediathek Liebfrauenschule

    Obergasse 38
    64625
    Bensheim
    Das Gold in den Fugen

    Angesichts der aktuellen Weltlage könnte man verzweifeln: Klimawandel, eine zerrüttete politische Landschaft, auseinanderdriftende Menschen, verhärtete Fronten und Sprachlosigkeit, überall wo man hinsieht. Aber da ist auch Hoffnung. Denn es gibt sie, die Situationen und Menschen, die das Leben lebenswert machen. Die kleinen Momente, die uns trotz allem Zuversicht geben und die Personen, die für das Gute einstehen.

    Leah Weigand transportiert wortgewaltig und poetisch das Gefühl des Ringens mit dem eigenen Optimismus angesichts der wankenden Welt. Sie zeigt, dass sich das Gold manchmal in den Fugen versteckt. Und dennoch immer da ist, um von uns entdeckt zu werden.

    Das neue Buch der beliebten Poetry-Slammerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin von Ein wenig mehr Wir (Über 6 Mio. Views ihres Gedichtes „Ungepflegt“  auf Social Media)

    Eintritt: € 7,50 / 10,- / 12,50 (pay what you want)

Renate
Werwigk-Schneider
Renate Werwigk-Schneider
© Dotothee Fleischmann

Renate Werwigk-Schneider ist in der DDR aufgewachsen. Nach Fluchtversuchen 1963 und 1967 wurde sie jeweils inhaftiert und erfuhr in den Haftanstalten Hohenschönhausen und Hoheneck die Härte des DDR-Regimes. 1968 gelang der Freikauf durch die Bundesrepublik, und sie arbeitete anschließend als Kinderärztin in West-Berlin. Durch ihr Engagement als Zeitzeugin kämpft die inzwischen über 80-Jährige unermüdlich für Demokratie, Menschenrechte und Freiheit und möchte insbesondere jungen Menschen die DDR-Geschichte nahebringen.

  • Ein bisschen Diktatur gibt es nicht

    16:00

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Ein bisschen Diktatur gibt es nicht

    Freiheit und Demokratie ist für viele junge Menschen hierzulande selbstverständlich. So selbstverständlich, dass sie gar keine Vorstellung davon haben, was es bedeutet, in einer Diktatur zu leben. Deshalb ist Renate Werwigk-Schneider seit Jahrzehnten als Zeitzeugin tätig. In der DDR verfolgt und verhaftet weiß sie genau, wie sich Diktatur anfühlt. In ihrem Buch „Ein bisschen Diktatur gibt es nicht“ berichtet sie eindrücklich über ihr Leben in der DDR, ihre zwei Fluchtversuche und ihre Inhaftierungen. Sie musste lernen, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Aus diesem Grund klärt Werwigk-Schneider über die Methoden der Stasi, die Überwachungen und Bespitzelungen und die fehlende Menschlichkeit des Unrechtsregimes der DDR auf. Demokratie ist zerbrechlich, wie es die aktuelle politische Entwicklung – die Erstarkung der Randparteien – zeigt. Mit ihrem Buch kämpft sie gegen verklärende Ostalgie an und für die Stärkung unserer Demokratie: Denn ein bisschen Diktatur gibt es nicht.

    Eintritt: € 12,- / 10,-

Ben
Westphal

Ben Westphal, 1981 in Hamburg geboren, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Kriminalbeamten. 2006 wechselte er ins Rauschgiftdezernat. Einige Jahre später begann er, Rauschgift-Krimis mit Hamburg-Bezug zu schreiben – und was als einmaliges Pensionsgeschenk für einen Kollegen begann, wurde zu einer Leidenschaft fürs Schreiben.

Deike
Wichmann
Deike Wichmann
© Sichtstark Fotodesign

Die Autorin Deike Wichmann, geboren 1979, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt. Sie arbeitet als Pressereferentin und hat Politik, Geschichte und Germanistik studiert. im Aufbau Taschenbuch liegt ihr Roman »Die Unbeirrbaren« vor. 

  • Weil wir gleich sind

    19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Weil wir gleich sind

    Eine Sternstunde der Frauen: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.   

    1978: Henni ist glücklich in ihrem Beruf als Fotolaborantin. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Kollege Tom deutlich mehr verdient – obwohl er weniger Erfahrung hat. Henni und die anderen Frauen im Labor schließen sich zusammen, um für eine gerechte Bezahlung zu kämpfen. Sehr zum Missfallen der breiten Öffentlichkeit, wie auch von Hennis Ehemann, die die Wut der Frauen unangemessen finden. Tom unterstützt Henni zwar, stellt sich aber nie öffentlich an ihre Seite. Kann sie ihm trauen, und hat sie sogar Gefühle für ihn? 

    Eintritt: € 12,-

  • Weil wir gleich sind

    19:30

    Kath. Gemeindezentrum St. Michael

    Am Honigbaum 13
    65817
    Eppstein-Niederjosbach
    Weil wir gleich sind

    Eine Sternstunde der Frauen: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

    1978: Henni ist glücklich in ihrem Beruf als Fotolaborantin. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Kollege Tom deutlich mehr verdient – obwohl er weniger Erfahrung hat. Henni und die anderen Frauen im Labor schließen sich zusammen, um für eine gerechte Bezahlung zu kämpfen. Sehr zum Missfallen der breiten Öffentlichkeit, wie auch von Hennis Ehemann, die die Wut der Frauen unangemessen finden. Tom unterstützt Henni zwar, stellt sich aber nie öffentlich an ihre Seite. Kann sie ihm trauen, und hat sie sogar Gefühle für ihn?

    Beruht auf wahren Begebenheiten: Die »Heinze«-Frauen waren Vorreiterinnen im Kampf um Lohngleichheit.

    Eintritt: € 8,-

Michael
Wildenhain
Michael Wildenhain
© Annette Hauschild, Ostkreuz

Michael Wildenhain ist 1958 in Berlin geboren, wo er auch heute lebt. Nach einem Philosophie- und Informatikstudium engagierte er sich in der Hausbesetzerszene – Stoff u. a. für seine ersten literarischen Veröffentlichungen: »zum beispiel k.«, »Prinzenbad« und »Die kalte Haut der Stadt«. Für sein literarisches Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Ernst-Willner-Preis, dem Stipendium der Villa Massimo sowie dem London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Michael Wildenhain veröffentlichte mehrere Romane. »Das Lächeln der Alligatoren« war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Brandenburger Kunstpreis ausgezeichnet. »Das Singen der Sirenen« erschien 2017 und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2026 erscheint sein neuer Roman »Das Ende vom Lied«.

Juli
Wind

Hinter Juli Wind steckt das Autorenduo Angelika Niestrath und Andreas Hüging. Andreas war Musiker und Komponist, bevor er zu schreiben begann, Angelika kommt aus der Buchbranche. Das Paar lebt und arbeitet in der Grafschaft Bentheim, in Berlin und auf Reisen. Ihre Kinderbücher bringen sie oft mit selbstkomponierten Songs auf die Bühne.

  • Schweinehundi

    15:30

    Familienzentrum Bensheim, Café Storch

    Hauptstraße 89
    64625
    Bensheim
    Schweinehundi

    Als Schweinehundi bei Familie Bauer-Mati einzieht, sind alle begeistert: Der süße sprechende Hund mit dem treuherzigen Blick entspannt sie total. Seine Argumente fürs Blaumachen sind aber auch zu überzeugend – Kita, Schule, Job einfach mal sein lassen, Lieferservice statt Kochen: Endlich tun alle, worauf sie Lust haben! Sogar Mamas berüchtigte LISTE, auf der alle Aufgaben für jedes Familienmitglied stehen, gerät völlig in Vergessenheit. Doch als Neneh wegen Schweinehundi beinahe den Geburtstag ihrer besten Freundin verpasst und Oskar um ein Haar aus der Hockeymannschaft fliegt, merken die Kinder, dass hier irgendetwas ganz schön faul ist ...

    Eintritt frei!

Meike
Winnemuth

Meike Winnemuth, 1960 in Schleswig-Holstein geboren und in Hamburg und München lebend, ist freie Journalistin. Bei „Stern“, „Geo Saison“, „SZ Magazin“ und in vielen anderen Zeitschriften sowie im Netz („Das kleine Blaue“) erschrieb sie sich eine große und begeisterte Anhängerschaft. Ihrem Reise-Blog „Vor mir die Welt“ folgten mehr als 200.000 Leser, er wurde für den Grimme Online-Award 2012 nominiert und bei den Lead Awards 2012 ausgezeichnet.

  • Eine Seite noch

    19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Eine Seite noch

    Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Bücher, die einen begeistern, gefangen nehmen, nicht mehr loslassen. Die einen empören, verstören, überfordern, zum Lachen oder zum Weinen bringen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat. Befindet: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.
     

    Eintritt: Vorverkauf ab 15,90 € / Abendkasse 18 €

Josi
Wismar

Josi Wismar ist SPIEGEL-Bestsellerautorin und wurde bei den TikTok Book Awards 2024 als #BookTok Autor:in des Jahres ausgezeichnet. Sie studierte Buchwissenschaft in Mainz, und fast ihr gesamtes Leben ist mit der Buchbranche verknüpft. Auf ihren Social-Media-Kanälen tauscht sie sich gerne mit ihren Leser*innen aus und verbringt einen gefährlich großen Teil ihrer Bildschirmzeit auf BookTok, während ihre Deadlines immer näher rücken. Wenn sie nicht gerade versucht, für ihren Buch-Podcast #Ausgelesen mehr zu lesen als ihre Podcast-Partnerin Sarah, steht sie auf dem Fußballplatz oder vermisst die Berge, in die sie ganz dringend mal wieder fahren muss. Mit »Dead Air« läutet sie den Beginn ihrer Thriller-Era ein.

  • Dead Air

    19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Dead Air

    Fünf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des Weltbestsellerautors Adam Ashwood will der erfolgreiche True- Crime Podcast Dead Air den Fall endlich aufklären. Dafür lädt Podcast-Host Sophie zu einem exklusiven Live-Event ein: ein Wochenende in einem abgelegenen Bergchalet am Eibsee. Unter den Gästen ist auch YouTuberin Mara, die bekannt dafür ist, Frauen eine Stimme zu geben, die von der Gesellschaft vergessen wurden. Gleich in der ersten Folge wird enthüllt: Es gibt ein unveröffentlichtes Manuskript von Adam Ashwood. Und genau das könnte den alles entscheidenden Hinweis liefern, nach dem die Öffentlichkeit seit Jahren sucht. Während das Publikum im
    Livestream miträtselt, spürt Mara, dass jemand im Chalet mehr weiß, als er zugibt. Mit jedem neuen Hinweis wachsen die Spannungen zwischen den Anwesenden, und eine Frage steht immer mehr im Fokus: Wem kann man eigentlich noch trauen? Denn jemand hat kein Interesse daran, den Fall von damals zu lösen. Jemand will Rache. Um jeden Preis.

    Eintritt: € 6,- / 4,-

  • Dead Air

    19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Dead Air

    Fünf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des Weltbestsellerautors Adam Ashwood will der erfolgreiche True-Crime-Podcast Dead Air den Fall endlich aufklären. Dafür lädt Podcast-Host Sophie zu einem exklusiven Live-Event ein: ein Wochenende in einem abgelegenen Bergchalet am Eibsee. Unter den Gästen ist auch YouTuberin Mara, die bekannt dafür ist, Frauen eine Stimme zu geben, die von der Gesellschaft vergessen wurden. Gleich in der ersten Folge wird enthüllt: Es gibt ein unveröffentlichtes Manuskript von Adam Ashwood. Und genau das könnte den alles entscheidenden Hinweis liefern, nach dem die Öffentlichkeit seit Jahren sucht. Während das Publikum im Livestream miträtselt, spürt Mara, dass jemand im Chalet mehr weiß, als er zugibt. Mit jedem neuen Hinweis wachsen die Spannungen zwischen den Anwesenden, und eine Frage steht immer mehr im Fokus: Wem kann man eigentlich noch trauen? Denn jemand hat kein Interesse daran, den Fall von damals zu lösen. Jemand will Rache. Um jeden Preis.

    Eintritt: € 12,-

Julia
Wolf
Julia Wolf
© Franziska Rieder

Julia Wolf ist Autorin und Übersetzerin, sie lebt in Berlin. Für ihre schriftstellerische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, so gewann sie 2017 den 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Preises und war mit ihrem Roman ›Walter Nowak bleibt liegen‹ für den Deutschen Buchpreis nominiert. Als Mitglied von Liquid Center hat sie 2024 den Kollektivroman ›Wir kommen‹ herausgegeben, 2025 war sie für ihre Übersetzung von Samantha Harveys ›Umlaufbahnen‹ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

  • Du, hier

    20:00

    Buchhandlung Bindernagel

    Kaiserstraße 72
    61169
    Friedberg
    Du, hier

    In ihrem Erzählband Du, hier begleitet Julia Wolf elf Frauen, die an Wendepunkten ihres Lebens stehen. Zwischen Freundschaft, Familie, Begehren und Wut geraten vertraute Rollen ins Wanken und eröffnen neue Möglichkeiten. Mit feinem Humor, großer sprachlicher Präzision und entlarvender Ehrlichkeit erzählt die Autorin auf kluge und berührende Weise von Momenten des Aufbruchs und der Selbstbehauptung.

    Eintritt: € 18,- / 15,-

Z
Dita
Zipfel
Dita Zipfel
© Jacintha Nolte / Insel Verlag

Dita Zipfel, 1981 in Kiel geboren, schreibt Theaterstücke, Drehbücher, Essays und Literatur. 2020 wurde sie für ihren Jugendroman Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie schreibt Geschichten, die ein bisschen wie Filme sind, vielleicht, weil sie sich das Erzählen im Kino ihres Opas beigebracht hat.

  • Es ist hell und draußen dreht sich die Welt

    19:30

    Bessunger Buchladen

    Heidelberger Strasse 81B
    64285
    Darmstadt
    Es ist hell und draußen dreht sich die Welt

    Nach diesem Urlaub, so ist der Plan, wird Linn ein perfekt gereifter Embryo eingesetzt und sie wird sein, was sie sich schon lange gewünscht hat: schwanger. In den schicken Bungalow am Strand hat der Jugendfreund ihres Partners und wohlhabende Selfmademan Felix sie beide eingeladen. Während Matze und Felix sich mit Crémant betrinken, angeln gehen und versuchen, die Statusunterschiede zwischen ihnen zu ignorieren, beobachten sich die Frauen distanziert. 

    Linn, zerrissen zwischen dem unbedingten Wunsch, Mutter zu werden, und dem Zweifel, ob sie das Überhaupt kann, eine »gute« Mutter sein, blickt mit einer Mischung aus Neid und Widerwillen auf Eva, die geduldig mit ihrem Sohn buddelt, ihn eincremt und tröstet und Sandkörner aus Babyaugen wischt. Doch im Laufe der Urlaubstage entwickelt sich zwischen geflüsterten Gesprächen und heimlichem Kiffen eine Nähe, die festgefahrene Bilder ins Wanken bringt. Eva und Linn verschieben sachte die Regeln und werden mehr als Freundinnen: Sie werden Verbündete.

    Eintritt: € 14,-