Moritz, Rainer

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

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  • 19:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Leseparadiese

    An diesem Abend erzählt Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg und Tausendsassa rund ums Buch, von seiner Reise zu Buchhandlungen »mit dem gewissen Etwas«, die nicht durch diffuse Breite, sondern durch leuchtende Tiefe, erklärte Präferenz, sichtbare Empfehlung überzeugen. Buchhandlungen, die Persönlichkeit zeigen, einen unverwechselbaren Charakter: Sie verkaufen Bücher, die irgendwem am Herzen liegen, sie handeln mit Geschichten, mit Empörungen, mit Träumen, mit Sehnsüchten. In ihnen wird die beseelte, sorgfältige Art und Weise, wie ein Sortiment zusammengestellt wird, sicht- und spürbar, jede Saison aufs neue mit Leben erfüllt - durch erfahr- und erlebbare Sinnlichkeit. Durch Lust und Leidenschaft, durch temperamentvolle Hingabe. Anhand von Erfahrungen, die er mit besonderen Buchhandlungen gemacht hat, erzählt Rainer Moritz von seiner persönlichen Lese- und Büchersozialisation. Von der Originalität »seiner Buchhandlungen«, ihrer Unbeirrbarkeit und Unabhängigkeit und ihrer mit Eigensinn betriebenen Bücherlust.

    Eitnritt: 8,-/6,-

  • 19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    Siebter Spaziergang über die Buchmesse

    Der Leiter des Literaturhauses in Hamburg stellt die Highlights der Frankfurter Buchmesse 2019 vor.

    Eintritt: VVK 12,- (VVK)| 15,- (AK)
    VVK und Info: Buchhandlung PAPERBACK 06063 4115

  • 19:30

    Evangelisches Kirchenzentrum

    Kreuzbreite 66
    34246
    Vellmar
    Mein Vater, die Dinge und der Tod

    »Ein Mensch lebt so lange, wie sich andere an ihn erinnern. Vielleicht denke ich deshalb häufiger an meinen Vater als zu seinen Lebzeiten. Weil die Selbstverständlichkeit seines Daseins fehlt. Was für Erinnerungen sind es? Was haben sie mit den Dingen seines Lebens zu tun, mit den Objekten, die ihn Tag für Tag umgaben? Je länger ich an meinen toten Vater denke, desto mehr sprechen seine Dinge zu mir.« Mein Vater, die Dinge und der Tod ist ein Buch über Erinnerung, wie wir es so noch nicht gelesen haben. Ein Buch über den toten Vater, ein Buch über eine Generation, über eine Zeit, aber auch ein Buch, das erzählt, wie wir uns erinnern. Wenn die Erinnerung spricht, sprechen die Dinge. Da ist der Sessel, der von der Fußballleidenschaft des Vaters erzählt, von den Nächten, in denen der Wecker gestellt wurde, um legendäre Boxkämpfe nicht zu verpassen. Da das selbst gemalte Ölbild an der Wand, das an eine Begabung des jungen Vaters erinnert, die in seinem Leben auf der Stecke blieb. Da die Uhr, ein Geschenk, das er zu einem Firmenjubiläum bekam, da der Bierkrug, der seine bayerische Herkunft wachrief … In den Alltagsdingen vergegenwärtigt Rainer Moritz ein ganzes Leben, eine ganze Welt, besonders und unwiederbringlich. Dieses so liebevolle wie unsentimentale Portrait seines Vaters in seiner Zeit erzählt davon, wie wir uns vergewissern, wer wir sind, wenn wir mit dem Tod, mit dem Tod der Eltern konfrontiert werden.

    8,- (VVK)| 10,- (AK)| 3,- (Mitglieder von Ecke und Kreis)