Wolff, Iris

Iris
Wolff
Iris Wolff
© Annette Hauschild-Ostkreuz

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt, Siebenbürgen.
Für ihre Romane wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ernst-Habermann-Preis, dem Literaturpreis ALPHA und dem Otto-Stoessl-Preis. 2019 erhielt sie außerdem den Thaddäus-Troll-Preis, war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk geehrt. Zuletzt erschien 2017 der Roman »So tun, als ob es regnet«. Iris Wolff ist Mitglied im internationalen Exil-PEN. Sie lebt in Freiburg im Breisgau.

Event: By person url & active season

  • 20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Die Unschärfe der Welt

    Vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks schildert Iris Wolff das Schicksal einer Familie aus dem Banat in Rumänien, in deren Mittelpunkt Samuel steht. Seine Kindheit, große Liebe, Freundschaften und Flucht sowie Rückkehr wird aus den Blickwinkeln der Menschen erzählt, die mit dem besonderen Jungen verbunden sind und deren Schicksal wiederum jeweils eine eigene Geschichte darstellt. Iris Wolff versteht es, die verschiedenen Lebensfäden kunstvoll miteinander zu verweben und so eine traumhaft schwebende Geschichte von Liebe und Freundschaft zu erzählen, die gleichzeitig in die wechselvollen Zeitläufte der rumänischen und deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts eingebettet ist. Iris Wolff wurde für ihre Sprachkunst vielfach ausgezeichnet. Die Unschärfe der Welt erhielt mehrere namhafte Literaturpreise und wurde zu den fünf Lieblingsbüchern der Deutschen gewählt.

    Eintritt:

    VVK 8/6 €

    AK 10/8 €

    U 16 frei