Fahidi-Pusztai , Éva

Éva
Fahidi-Pusztai
Éva Fahidi-Pusztai
© Martin Lengemann

Als Éva Fahidi-Pusztai 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: das Musikstudium. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften in ihrem Heimatort Debrecen nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wurde Éva Fahidi-Pusztai nach Auschwitz deportiert. Sie wurde keine Pianistin. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle.

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  • 19:00

    Lutherkirche Wiesbaden

    Sartoriusstraße 16
    65187
    Wiesbaden
    Ich weiß bestimmt, ich werd' Dich wiedersehen

    Als Éva Fahidi-Pusztai 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: das Musikstudium. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften in ihrem Heimatort Debrecen nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wurde Éva Fahidi-Pusztai nach Auschwitz deportiert. Sie wurde keine Pianistin. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle.

    Dieser Abend ist eine kleine Reise durch Évas bewegtes Leben. Éva Fahidi-Pusztai selbst spricht und wird dabei begleitet von dem deutschen Sänger Benjamin Appl, der Lieder und Musik vorträgt, die in ihrem Leben wichtig wurden. Und Lieder, die von Komponisten in Konzentrationslagern geschrieben wurden oder deren Komponisten dort starben. Es ist ein Dialog zwischen Wort und Musik, Erzählerin und Sänger, über ein Leben und das 20. Jahrhundert, über Erinnerung, Schweigen und das Weiterleben.

    Veranstalter: Lutherkirchengemeinde Wiesbaden

    Eintritt frei