Ruppert, Astrid

Astrid
Ruppert
Astrid Ruppert
© Peter Korst

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft in Marburg. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen. Sie fing an zu schreiben, als sie für längere Zeit das Bett hüten musste.  Erst durch diese unfreiwillige Auszeit aus einem vollständig durchgetakteten Leben erinnerte sie sich wieder daran, dass sie doch eigentlich schon als Kind davon geträumt hat, Schriftstellerin zu werden. Ihr erster Roman, die Weihnachtsgeschichte Obendrüber da schneit es, erschien dann drei Jahre später. Seitdem sind drei weitere Romane erschienen. Wenn nicht jetzt, wann dann?, Ziemlich beste Freundinnen und Wenn´s am schönsten ist sowie die Kurzgeschichtensammlung Die Bestimmung der Eisscholle.

Und sie hat festgestellt, dass es nie zu spät ist, sich langgehegte, fast vergessene Träume zu erfüllen. Inzwischen lebt sie als freischaffende Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf dem Land. Dort hat sie sich einen weiteren Traum verwirklicht:  Ein eigener Garten, in dem sie gerne schreibt, wenn das Wetter es erlaubt.

Außerdem engagiert sie sich seit 2015 ehrenamtlich für Geflüchtete. Denn sie ist davon überzeugt, dass die Erde allen Menschen gleichermaßen gehört und man sich gemeinsam auf ihr arrangieren muss, und kann. Diese Erfahrungen motivierten sie zu dem Buch Tee mit Ayman – Im Dialog mit Geflüchteten.

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  • 19:00

    Stadthalle Homberg/Ohm

    Stadthallenweg
    35315
    Homberg
    Ein Ort, der sich zuhause nennt / Wilde Jahre

    In den ausgehenden Sechzigerjahren verlässt die junge lebenshungrige Paula Winter Hals über Kopf die enge Welt ihres hessischen Heimatdorfes. Und damit auch ihre verbittert schweigsame Mutter Charlotte. In den »Roaring Seventies« von London schlägt sie sich als Sängerin und Schauspielerin durch. Selbst als sie schwanger und vom Vater des Kindes verlassen wird, verschweigt sie ihren Eltern die Wahrheit. Nur in ihrer hochbetagten Großmutter Lisette hat Paula eine Seelenverwandte. Gegen alle Widerstände zieht sie ihre Tochter Maya alleine groß und merkt dabei nicht, dass sich das Mädchen immer mehr von ihr entfernt. Bis Maya eines Tages verkündet, ab sofort bei ihrer Großmutter Charlotte in Deutschland leben zu wollen - in dem Dorf, das Paula viele Jahre zuvor unter Protest verlassen hat.

    Lesung: 12 EUR

    Lesung + Abendbrot 18 EUR