Autoren

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A
Andreas
Altmann
Andreas Altmann
© Nathalie Bauer

Andreas Altmann studierte Psychologie und Jura und arbeitete in den verschiedensten Berufen, u. a. als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung und mehreren Engagements als Schauspieler lebte er in einem indischen Ashram und einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte Reportagen in Magazinen wie Geo, Stern und Merian und erhielt 1992 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit Michael Martin veröffentlichte er 2002 bei Frederking & Thaler den hoch gelobten Bild- und Textband »Unterwegs in Afrika«. Altmann lebt in Paris.

Andreas Altmann ist für seine Bücher und Reportagen mehrfach ausgezeichnet worden: Neben dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis erhielt er den Weltentdecker-Preis in Zürich; für sein Buch »34 Tage, 33 Nächte«, das bei Frederking & Thaler erschienen ist, erhielt er den Johann-Gottfried-Seume-Preis. Bevor er mit dem Schreiben begann, studierte er Jura und Philosophie und war als Schauspieler am Münchner Residenztheater und am Wiener Schausielhaus engagiert. Neben Büchern veröffentlicht er Reisereportagen u. a. in GEO, Stern, Mare und der ZEIT. Altmann lebt in Paris.

  • 18:00

    Stadtbibliothek Bensheim

    Beauner Platz 3
    64625
    Bensheim
    Leben in allen Himmelsrichtungen

    Wer in fremde Länder und ferne Gegenden reist, wird dreifach belohnt: Er lernt die Welt, die Weltbewohner und sich selbst kennen. Nur wenige können davon besser erzählen als Andreas Altmann, der begnadete Reporter, der uns in diesem Buch auf seine Reisen mitnimmt und an seinen wundersamen, zuweilen heiteren, bisweilen erschütternden oder aberwitzigen Begegnungen teilhaben lässt. Jeder Erdteil kommt vor. Mit Gütigen und Bösen, mit Waghalsigen und Verzweifelten, mit Frauen und Männern, die um ihr Leben bangen, und anderen, die vor Übermut schäumen - und mit Landschaften, die ein Herz aus Stein rühren. Der Band versammelt die besten von Altmanns gefeierten Reportagen, ein literarisches Reisebuch voller Leben in allen Himmelsrichtungen.

    Eintritt: 5,-

Doris
Anselm
Doris Anselm
© Bogenberger Autorenfotos

Doris Anselm, 1981 in Buxtehude /Niedersachsen geboren, hat Kulturwissenschaften in Hildesheim studiert, anschließend volontiert und lebt in Berlin. Dort hat sie 10 Jahre lang als Radioreporterin gearbeitet. 2014 war sie Hauptpreisträgerin des Literaturwettbewerbs open mike.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Ein Abend - Drei Debüts

    Doris Anselm: Hautfreundin. Eine sexuelle Biographie

    Gibt es noch schmutzige Worte? Hilft fesseln gegen Traurigkeit? Besitzt ein Mann mit einer schönen Stimme auch eine schöne Zungenspitze? Kann man zu zärtlich sein, wenn man bloß eine Affäre hat? Und gedeiht im Unanständigen vielleicht ein besonderer Anstand? - Sie ist eine Frau, die Sex mag und seltsame Fragen, ihre eigene Haut und die Haut ganz verschiedener Männer. Direkte Berührung ebenso wie den Salto ins Fantastische. Sie flirtet lieber unterwegs als online, weil sie den kleinen Rausch des ersten Schritts liebt. Ihr Blick auf Sex ist zugleich lustvoll und schräg, präzise und sanft. Die Männer, denen sie nah kommt, gehen ihr nah. Aber worauf steht sie eigentlich selbst? Und wie hat das angefangen? Nach und nach ergeben die Geschichten ihrer hautnahen Begegnungen eine Geschichte: die überraschend glückliche sexuelle Biografie einer freien Frau. So sinnlich erzählt, dass die Sprache selbst Feuer fängt.

    Carmen Buttjer: Levi

    Ein Zelt auf einem Hausdach in Berlin – es ist Sommer und Levi ist abgehauen. Zwar wohnt ein paar Stockwerke unter seinem Lager immer noch sein Vater, aber von dem hat er noch nie viel mitbekommen. Und jetzt, nachdem er die Urne seiner Mutter auf der Beerdigung gestohlen hat, kann er sich sowieso nicht mehr blicken lassen.

    Tigerschatten springen zwischen den Dächern, sitzen Levi im Nacken und streifen um die Urne – derselbe Tiger, der seine Mutter getötet hat, davon ist Levi überzeugt, auch wenn er in letzter Zeit viel zu schnell erwachsen werden musste und es eigentlich besser weiß. Im Kampf mit dem Verlust sucht der Junge sich seine eigenen Verbündeten: Da ist der mysteriöse Vincent, der mit ihm durch die Stadt fährt und im selben Haus wohnt, aber bis auf ein paar zwielichtige Geschäfte kaum etwas von sich preisgibt. Und Kolja, der Kioskbesitzer, für den Gedächtnisschwund noch immer die beste Art ist, sein Leben zu bewältigen – ausgelöst durch jede Menge Whiskey. Aber die Erinnerungen tauchen genauso hartnäckig aus der Vergangenheit auf wie Koljas Bilder aus seiner Zeit als Kriegsfotograf, die er in einem Hinterzimmer seines Kiosks immer noch entwickelt.

    Tom Müller: Die jüngsten Tage

    Jonathan Buck steht am Bahnsteig nach Berlin, er wartet auf den Zug. Die Mutter seines Jugendfreundes Strippe will ihn dringend sprechen, und es gibt keine Ausflucht mehr. Denn Strippe ist tot, und seine Mutter will von Jonathan hören, was war und was jetzt werden soll. Das Einzige, was Jonathan will, ist neben Elena im Bett liegen, d'Annunzio lesen, rauchen. Kalte Tomatensuppe löffeln, sich an früher erinnern, an die Berliner Nachwende-Jugend, als alles möglich schien. An Strippes Seite. Vor dreißig Jahren, im Vakuum der Wendejahre, haben sie Sinnlichkeit gesucht und neue Idole. Sie wollten Helden sein im Aufstand der Gefühle. Strippes Tod zwingt Jonathan Gericht zu halten, über sich, die Zeit und seine Träume. Tom Müller erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die immer an die Grenzen ging, erzählt von Aufbruch und Übermut, die kein Maß kannten. "Die jüngsten Tage" ist cool und voller Emphase: eine Reise zwischen Hamburg und Berlin, Kindheitsabenteuern und Gegenwartseskapade, italienischen Dichtern und deutschen Zügen. Mehr Schmerz, mehr Witz, mehr Aufruhr war selten. Ein herausragendes Debüt.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

     

Isabella
Archan
Isabella Archan
© privat

Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen, unter anderem im Kölner »Tatort«, in der »Lindenstraße« und in »Diese Kaminskis«, und mit ihrem eigenen Programm zu ihren Krimis auf der Bühne.

  • 20:00

    Schloss Hungen

    Schloßgasse 11
    35410
    Hungen
    Die Alpen sehen und sterben


    Ein kaltblütiger Mord im idyllischen Kufstein. Die einzige Zeugin ist Mitzi, eine naive junge Frau. Was sie zunächst aus der Bahn wirft, übt bald eine düstere Faszination auf sie aus, und sie kommt dem Täter immer näher. Kann die ehrgeizige Inspektorin Agnes Kirschnagel, die mit der Aufklärung des Falls betraut ist, ihr trauen? Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Menschen sterben. Und der Killer findet immer größeren Gefallen an der »MörderMitzi«.

    Eintritt: 10,-

  • 20:00

    Mathematikum

    Liebigstr. 8
    35390
    Gießen
    Auch Killer haben Karies

    Ausgerechnet bei einem Rendezvous mit Hauptkommissar Zimmer fällt Dr. Leocardia Kardiff, Zahnärztin mit Spritzenphobie, ein Toter buchstäblich vor die Füße. Dabei lief doch gerade wieder alles in so schönen geregelten Bahnen! Wird Leo es dieses Mal schaffen, sich aus den Ermittlungen herauszuhalten? Natürlich nicht! Schon gar nicht, als ein weiterer Mord geschieht – und sie mehr Verdächtige findet, als ihr lieb ist…

    Eintritt: 10,-

Dieter
Aurass
Dieter Aurass
© privat

Dieter Aurass wurde 1955 in Frankfurt am Main geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur begann er seine 41 Jahre andauernde Karriere bei der Polizei. 30 Jahre lang war er Ermittler des Bundeskriminalamtes in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Spionageabwehr. Die letzten elf Jahre seiner Polizeikarriere arbeitete er im IT-Management der Bundespolizei. Seit vier Jahren schreibt er Kriminalromane. Dieter Aurass ist seit 32 Jahren verheiratet und lebt mit seiner Frau und einer Boston-Terrier-Hündin in Mülheim-Kärlich bei Koblenz am Rhein.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Frankfurter Kaddisch

    Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers. Ein Tatmotiv ist für ihn und sein Team jedoch noch weit entfernt – fast ein ganzes Menschenleben.

B
Antje
Babendererde
Antje Babendererde
© privat

Antje Babendererde, geboren 1963, wuchs in Thüringen auf und arbeitete nach dem Abi als Hortnerin, Arbeitstherapeutin und Töpferin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Viele Jahre lang galt ihr besonderes Interesse der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen während ihrer USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt. Mit ihren Romanen „Isegrim“ und „Der Kuss des Raben“ kehrt die Autorin zu ihren Thüringer Wurzeln zurück.

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • 19:30

    Stadtbücherei Schwalbach

    Marktplatz 15
    65824
    Schwalbach
    Schneetänzer

    Hals über Kopf, voller Wut und Enttäuschung bricht Jacob in den Norden Kanadas auf, in die unendliche Wildnis von Eis und Schnee. Dort will er seinen Vater finden und das Geheimnis seiner Herkunft lüften. Dass aus Schmerz jedoch Liebe werden kann, zeigt ihm die unnahbare Kimi, die ihrerseits an einem schweren Schicksalsschlag zu zerbrechen droht.

    Alles, was Jacob über seinen Vater weiß, hat ihm seine Mutter erzählt. Dass sie ihn sein Leben lang belogen hat, erfährt er ausgerechnet von seinem Stiefvater, den er hasst. Was bleibt Jacob also übrig, als in die kanadische Wildnis zu reisen, ans andere Ende der Welt, um die wahre Geschichte seines Vaters und damit auch seine eigene zu erfahren? Denn wie willst du entscheiden, wer du bist, wenn du nicht weißt, wo du herkommst?

    Als er lebensgefährlich von einem Bären verletzt wird, ahnt der Junge mit dem Wolfsherzen noch nicht, dass er dort, in der eiskalten Einsamkeit der wilden, ungezähmten Natur, der Liebe seines Lebens begegnen wird …

    Eintritt: 5,-

Maria
Bachmann
Maria Bachmann
© Volker Becker-Battaglia

Maria Bachmann, geboren 1964, ist einem großen Publikum aus zahlreichen Kino- und TV-Produktionen bekannt. Seit ihrer Schauspielausbildung setzt sie sich damit auseinander, wie emotionale Barrieren überwunden, Gefühle authentisch gelebt werden können. Dies führte sie zur intensiven Beschäftigung mit ihrer Vergangenheit und dazu, dass sie heute selbst andere als Coach unterstützt. Die Autorin lebt in München.

  • 20:00

    Halle 17

    Zum Gänsholz 17
    35315
    Homberg (Ohm)/Nieder-Ofleiden
    Du weißt ja gar nicht, wie gut du es hast. Von einer, die ausbrach, das Leben zu lieben

    Maria Bachmanns autobiografische Geschichte ist bewegend und berührt tief. Sie schreibt über ihre Eltern, die gefangen sind im Trauma des Zweiten Weltkriegs und in Depressionen, berichtet eindrücklich von ihrer Einsamkeit und Hilflosigkeit als Kind. Und sie schreibt darüber, wie sie aufbricht, sich befreit und lernt, das Leben zu lieben.

    Maria Bachmann erlebt eine Kindheit umwoben von Beklemmung und Schweigen. Die Eltern, kriegstraumatisiert, selbst unter emotional kargen Umständen aufgewachsen, können ihrer Tochter nicht geben, was sie so sehr braucht: Geborgenheit, Zuversicht und Selbstvertrauen.
    Eindringlich und authentisch erzählt die bekannte Schauspielerin Maria Bachmann von den Mühen ihrer Kindheit in der süddeutschen Provinz der Sechzigerjahre, aber auch davon, wie ihr der Aufbruch in ein selbstbestimmtes Leben gelingt: Von ihrem Auszug aus der dörflichen Enge, der Verwirklichung unerlaubter Träume, und davon, wie sie es schließlich schafft, ihre innere Heimat zu finden und sich mit ihren Eltern auszusöhnen.

    Eintritt: 11,- /mit kleinem Menue 16,-

Cecilia Maria
Barbetta
Cecilia Maria Barbetta
© Marcus Höhn

María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires geboren, wuchs in dem Einwandererviertel Ballester, in dem ihr Roman »Nachtleuchten« spielt, auf und besuchte dort die deutsche Schule. 1996 zog sie nach Berlin und blieb. Ihr erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros« (2008), wurde unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. María Cecilia Barbetta schreibt auf Deutsch. Ihr zweiter Roman über den Vorabend eines politischen Umsturzes, »Nachtleuchten« (2018), wurde mit dem Alfred-Döblin-Preis geehrt, dem Chamisso-Preis/Hellerau und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.

  • 19:30

    Staatstheater Kassel

    Friedrichsplatz 15
    34117
    Kassel
    Nachtleuchten

    In ihrem neuen Roman erzählt María Cecilia Barbetta von der gespenstischen Atmosphäre am Vorabend eines politischen Umsturzes. Sie sind aus der ganzen Welt gekommen und haben sich in Buenos Aires eine Existenz aufgebaut. In dem Viertel Ballester kämpfen sie jeder auf seine Art für den Aufbruch, die Revolution und eine bessere Zukunft – Teresa und ihre Klassenkameradinnen in der katholischen Mädchenschule ebenso wie Celio, der Friseur in der »Ewigen Schönheit«, oder die Mechaniker der Autowerkstatt »Autopia«. Doch politische Spannungen zerreißen das Land, Aberglaube und Gewalt schleichen sich in die Normalität. Mit einem feinen Gespür für die Poesie des Alltags erzählt die in Argentinien geborene María Cecilia Barbetta von der Liebe zum Leben in Zeiten des Umbruchs.

    Eintritt: 15,-/9,-

Dieter
Bednarz
Dieter Bednarz
© Hasan Demirci

Dieter Bednarz ist Journalist, Autor und Referent. Über 30 Jahre berichtete er als Korrespondent und politischer Redakteur des SPIEGEL vor allem über den Nahen und Mittleren Osten. Bekannt wurde er zunächst durch seine Gespräche mit Staats- und Regierungschefs der arabischen Welt, seit 2009 aber auch als Autor persönlich gefärbter Sachbücher und Romane. »Überleben an der Wickelfront« (2009) und »Mann darf sich doch mal irren« (2013) wurden für das ZDF mit Uwe Ochsenknecht verfilmt. 2017 erschien sein Roman »Schwer erleuchtet« (Kino- und Bühnenfassung in Arbeit), 2018 in der Edition Körber »Zu jung für alt«.

  • 17:30

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Zu jung für alt

    Was tun, wenn das Arbeitsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? – Dieter Bednarz, über 30 Jahre SPIEGEL-Redakteur, kommt schwer ins Grübeln, als seine Firma den Vorruhestand propagiert. Aber er wäre nicht der erfolgreiche Journalist und Bestseller-Autor, wenn er mit dieser Situation nicht höchst produktiv und unterhaltsam umgehen könnte. Mit viel Humor und Neugier, angetrieben von den Lästereien seiner drei kleinen Töchter und seiner zehn Jahre jüngeren Frau, begibt er sich auf die Suche nach Menschen, die wie er überzeugt sind: Da geht noch was! Auf seiner deutschlandweiten Recherchereise trifft Dieter Bednarz Experten für Rente und Vielfalt am Arbeitsmarkt, Coaches, Psychotherapeuten und Altersforscher. Er schaut hinter die Kulissen eines Ü-70-Chors auf St. Pauli, schnuppert Theaterluft in einem Senioren-Kabarett, besucht aber auch Kumpels der letzten Zeche des Ruhrgebiets.

    Ob Hobby, Ehrenamt oder zweite Karriere: Möglichkeiten gibt es viele für die jüngste Rentner-Generation, die ihrem Leben einen neuen Drive geben will. Leidenschaft und Ausdauer, Flexibilität und Selbsterkenntnis sind gute Gefährten auf diesem Weg, wie Bednarz an Leib und Seele erfährt. Neugier und Gelassenheit helfen, den roten Faden des eigenen Lebens zu finden. Das neue Buch von Dieter Bednarz ist ein Aufruf an alle Leserinnen und Leser in der Lebensmitte: Wer zu jung ist, um alt zu sein, ist auf jeden Fall nicht zu alt, um neu anzufangen!

    Eintritt: frei

Carla
Berling
Carla Berling
© Philip Ramakers

Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihrer Comedyreihe Jesses Maria durch große und kleine Städte.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Der Alte muss weg

    Steffi, Mitte fünfzig und Reihenhausbewohnerin, ist unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom und seinem Faible für Kreuzworträtsel. Und mit ihrem Sexualleben. Das Highlight der Woche: Jeden Montag trifft Steffi sich mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen im Brauhaus. Außer einer Single-Frau sind alle unglücklich und würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden – Haus, Auto, Sparbuch und Designerküche können aber gerne bleiben! An einem langen Kölsch-Abend entsteht ein perfider Plan, wie eine unauffällige Entledigung der Gatten gelingen könnte. Doch die Umsetzung ist komplizierter als gedacht…

    Eintritt: 10,-

Marit
Beyer
Marit Beyer
© Andreas Zauner

Marit Beyer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Staatlichen Theaterakademie St. Petersburg.

Sie spricht für Rundfunk und Fernsehen, für ARTE, für den SWR, für das ZDF und für 3sat unter anderem für das Kulturmagazin ‚Kulturzeit‘. Sie spricht Hörbücher und ist in Lesungen zu erleben. Sie wurde unter anderem zu dem Internationalen Literaturfest lit.COLOGNE, zu den Buchwochen Stuttgart, in das Literaturhaus Stuttgart, in das Literaturhaus Köln und in die Stadtbibliothek Berlin eingeladen. Sie spricht in Musiktheaterproduktionen und wurde unter anderem in das Konzerthaus Berlin, in die Laeiszhalle Hamburg, in die Tonhalle Düsseldorf, in die Kölner Philharmonie, in die Philharmonie Luxembourg und in das Wiener Konzerthaus eingeladen. Sie wurde mit ihren Hörbüchern in die hr2-Hörbuchbestenliste aufgenommen und wurde als beste Interpretin für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. Sie unterrichtet am Institut für Sprechkunst an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

  • 11:00

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Die kleine Meerjungfrau

    Seit Generationen fasziniert das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen Groß und Klein. In einer szenischen Lesung mit klassischer Musik untermalt wird die berührende Geschichte neu zum Leben erweckt – ein stimmungsvolles Erlebnis für die ganze Familie! Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie der schönste Kristall und so klar wie das reinste Glas. Doch es ist sehr tief, tiefer als eine Ankerkette reicht. Dort unten lebt die kleine Meerjungfrau. Eines Nachts erlebt sie, wie ein Schiff im Sturm sinkt und kann im letzten Moment den Prinzen retten und sicher an den Strand bringen. Er jedoch hält ein Mädchen für seine Retterin. Marit Beyer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Staatlichen Theaterakademie St. Petersburg. Sie leiht ihre Stimme Hörbüchern sowie Funk und Fernsehen. Malte Prokopowitsch studierte an der Universität Stuttgart und an der Universität der Künste Berlin. Er assistierte am Staatstheater Stuttgart und inszeniert Musiktheater. Olivia Trummer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Manhattan School of Music in New York. Sie spielt klassische Musik und Jazz und wurde in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

    Eintritt: 3,-/2,- (Nur Tageskasse)

Franziska
Biermann
Franziska Biermann
© Martina van Kann

Franziska Biermann studierte an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung. Seit vielen Jahren schreibt und zeichnet sie mit großem Erfolg Kinderbücher. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • Schullesung in Wiesbaden

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Torsten
Blunk
Torsten Blunk
© privat

Torsten Blunk ist Schauspieler und arbeitet seit vielen Jahren mit und für Kinder und Jugendliche.

  • Schullesung in Dieburg

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Paul
Bokowski
Paul Bokwoski
© Jan Kopetzky

Paul Bokowski, geboren 1982, gehört zur Speerspitze der Berliner Lesebühnenszene. Der Autor, Vorleser und Geschichtenerzähler lebt seit über zehn Jahren in einem der unbeirrbarsten Problembezirke der bundesdeutschen Hauptstadt. Er ist jüngstes Mitglied der Lesebühne »Brauseboys«, Gründungsmitglied der Literaturveranstaltung »Fuchs & Söhne« sowie festes Redaktionsmitglied der Satirezeitschrift »Salbader«. 2012 erschien sein Überraschungserfolg »Hauptsache nichts mit Menschen«. Der 'Woody Allen des Weddings' entstammt einer deutsch-polnischen Familie und ist in seinem zweiten Leben leidenschaftlicher Backblogger.

  • 19:30

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar/Staufenberg
    Hauptsache nichts mit Menschen

    Es liegt nicht unbedingt an Berlin, dass Paul Bokowski von einer absurd-komischen Begegnung in die nächste schlittert. Es liegt vielmehr in der Natur der Menschen, dass man viel Eigenartiges mit ihnen erleben kann. Mit seinen Eltern beispielsweise, einer wildfremden Dame, die ihm völlig ungefragt Vorträge über Backrezepte hält, oder aber auch gerne mit sich selbst: Sei es, dass der passionierte Hypochonder angesichts einer drohenden Mandel-OP Dutzende von Abschiedsbriefen verfasst oder beim Möbelkauf in eine unvergessliche Weihnachtsfeier von IKEA gerät. Paul Bokowski enthüllt das Absurde im Zwischenmenschlichen – und man muss leider befürchten, dass das alles auch wirklich so passiert ist ...

    10,-/5,-

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Horst Christian
Bracht
Horst Christian Bracht
© privat

Jahrgang 1943, studierte Ingenieurwesen in Braunschweig. Die Verknüpfung seiner reichhaltigen Berufserfahrung mit brisanten, aktuellen Themen bildet den fundierten Hintergrund für seine aktionsgeladenen Romane, bei denen Realität
und Phantasie in verblüffender Weise miteinander verschmelzen. Er lebt mit seiner Frau in Limburg a.d. Lahn.

  • 11:30

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Die Schandrose

    Bei seinem Rundgang durch die Gassen von Limburg findet der Nachtwächter einen leblosen Körper eingezwängt in einen Kohlensack an eine Hauswand gelehnt. Erschrocken stößt er in sein Horn. Die herbeigerufenen Anwohner befreien den aus der eingedrückten Nase blutenden Nachbarn. Auf einem Pappschild finden sie eine eindeutige Botschaft: Dem Mann wird vorgeworfen, er schlage sein Weib; er solle mit der Prügelei aufhören; dies sei die erste Warnung. Im Karton steckt eine schwarze Rose. Eine Schandrose, wie eine Nachbarin treffend mutmaßt: die Schandrose sei eine ernste Warnung an den brutalen Ehemann. Wer steckt hinter der Tat? Die Stadtväter sind aufgebracht. Wer erdreistet sich, Selbstjustiz zu üben? Der Mann habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Häusliche Gewalt stehe nicht unter Strafe. Selbst die Bibel sagt, das Weib sei dem Manne untertan. Der Schultheiß ordnet eine strenge Untersuchung an. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als ein angesehener Ratsherr tot mit einer Schandrose in der verkrampften Hand aufgefunden wird ...

    Eintritt: frei

Max
Bronski
Max Bronski
© Peter Frese

Max Bronski (Franz-Maria Sonner) wurde 1953 in Tutzing geboren und ist Autor verschiedener Kriminalromane. Seine legendäre Reihe um den Münchner Antiquitätenhändler Gossec (zuletzt erschien 2018 "Schneekönig") ist schon lange Kult. Große Beachtung fand auch sein Roman "Der Tod bin ich" (2013). Für "Oskar" erhielt er 2019 den renommierten Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres. Der Autor lebt in München.

  • 14:00

    Filmklubb

    Isenburgring 36
    63069
    Offenbach
    Oskar

    Ein Leichenwagen mit drei Särgen fährt durch München. Ziel: das Krematorium. Die Papiere der Toten sind alle gefälscht; offensichtlich geht es darum, Leichen illegal verschwinden zu lassen. Der scheintote Oskar erwacht auf der Fahrt plötzlich zum Leben und befreit sich aus der klapprigen Totenkiste. Auf der klebt ein Zettel, der den vermeintlich Verstorbenen als "Person ohne Identität" ausweist . Und in der Tat, Oskar hat nicht die leiseste Ahnung, wer er ist, wo er herkommt und wie er in diese missliche Lage geraten ist. An der nächsten Ampel ergreift er vorsorglich die Flucht und findet sich, nur mit Boxershorts bekleidet, im Englischen Garten wieder. Zum Glück ist es Sommer, und es herrscht buntes Treiben. Aber wie weiter? Ein abenteuerlicher Selbstfindungstrip nimmt seinen Lauf...

    Eintritt: frei

  • 20:00

    Mathematikum

    Liebigstr. 8
    35390
    Gießen
    Oskar

    Ein Leichenwagen mit drei Särgen fährt durch München. Ziel: das Krematorium. Die Papiere der Toten sind alle gefälscht; offensichtlich geht es darum, Leichen illegal verschwinden zu lassen. Der scheintote Oskar erwacht auf der Fahrt plötzlich zum Leben und befreit sich aus der klapprigen Totenkiste. Auf der klebt ein Zettel, der den vermeintlich Verstorbenen als "Person ohne Identität" ausweist . Und in der Tat, Oskar hat nicht die leiseste Ahnung, wer er ist, wo er herkommt und wie er in diese missliche Lage geraten ist. An der nächsten Ampel ergreift er vorsorglich die Flucht und findet sich, nur mit Boxershorts bekleidet, im Englischen Garten wieder. Zum Glück ist es Sommer, und es herrscht buntes Treiben. Aber wie weiter? Ein abenteuerlicher Selbstfindungstrip nimmt seinen Lauf...

    Eintritt: 10,-

Hans Christoph
Buch
Hans Christoph Buch
© Joachim Unseld

Hans Christoph Buch ist 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Erzähler, Essayist und Reporter und lebt in Berlin. Buch ist der große Reisende unter den deutschen Schriftstellern. Im Mittelpunkt von Buchs zahlreichen Veröffentlichungen steht eine Romantrilogie über Haiti, wo sein Großvater sich vor über hundert Jahren als Apotheker niederließ, sowie Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten. In der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen die Novelle »Tod in Habana« (2007) sowie die Romane »Reise um die Welt in acht Nächten« (2009), »Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod« (2013), »Elf Arten, das Eis zu brechen« (2016) und der Essayband »Boat People – Literatur als Geisterschiff« (2014). Zuletzt erschien sein Roman »Stillleben mit Totenkopf« (2018).

  • 19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Tunnel über der Spree

    Unter diesem von Theodor Fontane entlehnten Motto schenkt uns Hans Christoph Buch neue Literaturgeschichten im besten Sinne. Hier präsentiert sich ein herrlich unterhaltsamer und gewitzter Autor, der seine vielbeachteten Erinnerungen an den Literaturbetrieb leichtfüßig fortschreibt. Erzählungen und Essays, Porträts und Vignetten ergänzen einander zu einer Gemäldegalerie, in der H. C. Buch Wegbereiter und Weggefährten Revue passieren lässt: von Günter Grass, Martin Walser, Uwe Johnson, Hans Magnus Enzensberger und Marcel Reich-Ranicki bis zu Wolf Biermann, Peter Schneider, Sarah Haffner, Uwe Kolbe und F. C. Delius. Geschichten über Goethe, Chamisso und Kafka ergänzen den Band. Buch teilt aus, mit Humor und Witz führt er den Leser zurück in das Ost- und das West-Berlin der 1960er und 1970er Jahre und dokumentiert so eine Schriftstellergeneration; ein unterhaltsames Spektakel, das zugleich ein Selbstporträt des Autors ist, rechtzeitig zu seinem 75. Geburtstag.

    Eintritt: 12,- (VVK)| 15,- (AK)

Nadia
Budde
Nadia Budde
© Christian Reister

Die Autorin und Illustratorin Nadia Budde, geboren 1967 in Berlin, studierte Grafik in Berlin und London. Ihr erstes Kinderbuch „Eins zwei drei Tier (1999) gewann den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, „Trauriger Tiger toastet Tomaten" (2000) wurde mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis und dem Luchs der Jury von ZEIT und Radio Bremen ausgezeichnet. Die Comic-Biografie „Such dir was aus, aber beeil dich" (2009, Fischer Schatzinsel), erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010. Nadia Budde lebt mit ihrer Familie in Berlin.

  • Schullesung in Herborn

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Alex
Burkhardt
Alex Burkhardt
© privat

Alex Burkhard ist Slampoet, Autor und Moderator. 2017 wurde er deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. Außerdem war er bayerischer Meister (2017 und dreimal Münchner Stadtmeister (2014, 2015, 2016). 2013 wurde er mit dem Kulturförderpreis der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) ausgezeichnet, 2018 mit dem Kulturpreis der Stadt Lindenberg. Er tourte mit literarischen Kabarettprogrammen, ist Ensemblemitglied der Münchner Lesebühne »Die Stützen der Gesellschaft« und leitet Workshop-Projekte für kreatives Schreiben im Auftrag des Literaturhauses, des Lyrik-Kabinetts und der Stadt München.

  • 20:00

    Sonnensaal Roßdorf

    Alte Bahnhofstraße 1
    64380
    Roßdorf
    Was ich ihr nicht schreibe

    Alex Burkhards viertes Buch vereint alles, was bislang ungesagt geblieben ist: Persönliches, Anklagendes, Verständnisvolles. Prosa und Slampoesie

    Ich höre ein Platschen. Drei aus der Gruppe sind ins Wasser gesprungen. Sie kraulen auf die Holzplattform im See zu, um die sich schon ein paar von den Posern streiten. King of the Hill: Wer oben bleibt, ist Boss. Leute, das hab ich als Achtjähriger am Schneeberg gegen meine Schwestern gewonnen, ich muss euch gar nichts beweisen! »Kommsch mit?«, fragt Tanja. Sie schnürt sich mit den Händen hinter dem Rücken ihren Bikini fest. Ihr Gesicht hat viele kleine Pickel und unregelmäßige Stellen, aber das ist mir egal. Sie ist so schön. Ich will sie küssen. »Ich muss noch Text lernen«, sage ich. Ich will nicht schwimmen. Alle hier sind in der Wasserwacht. Ich bin zwar mittlerweile achtzehn und brauche keine Schwimmflügel mehr, aber ich bin langsam und habe keinen schönen Stil. Mein Arsch hängt im Wasser wie ein Sack ertränkter Katzenbabys. Ich bin keine Gerade, die knapp unter der Oberfläche stromlinienförmig durch das Wasser zischt, ich bin f(x) = -x3, ich sehe aus wie eines dieser krummen Tierchen, die in der Tiefsee schweben, wie ein sitzender Astronaut in der Schwerelosigkeit, nur hektischer. Ich bin ein auf dem Wickeltisch zappelndes Baby, das man um hundertachtzig Grad gedreht und ins Wasser geworfen hat.

    Eintritt: 8,-

Carmen
Buttjer
Carmen Buttjer
© Maria Dominika Vogt

Carmen Buttjer, 1988 geboren, wuchs in Deutschland und Finnland auf. Sie studierte an der Kunsthochschule Kassel. Carmen Buttjer lebt und schreibt in Berlin.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Ein Abend - Drei Debüts

    Doris Anselm: Hautfreundin. Eine sexuelle Biographie

    Gibt es noch schmutzige Worte? Hilft fesseln gegen Traurigkeit? Besitzt ein Mann mit einer schönen Stimme auch eine schöne Zungenspitze? Kann man zu zärtlich sein, wenn man bloß eine Affäre hat? Und gedeiht im Unanständigen vielleicht ein besonderer Anstand? - Sie ist eine Frau, die Sex mag und seltsame Fragen, ihre eigene Haut und die Haut ganz verschiedener Männer. Direkte Berührung ebenso wie den Salto ins Fantastische. Sie flirtet lieber unterwegs als online, weil sie den kleinen Rausch des ersten Schritts liebt. Ihr Blick auf Sex ist zugleich lustvoll und schräg, präzise und sanft. Die Männer, denen sie nah kommt, gehen ihr nah. Aber worauf steht sie eigentlich selbst? Und wie hat das angefangen? Nach und nach ergeben die Geschichten ihrer hautnahen Begegnungen eine Geschichte: die überraschend glückliche sexuelle Biografie einer freien Frau. So sinnlich erzählt, dass die Sprache selbst Feuer fängt.

    Carmen Buttjer: Levi

    Ein Zelt auf einem Hausdach in Berlin – es ist Sommer und Levi ist abgehauen. Zwar wohnt ein paar Stockwerke unter seinem Lager immer noch sein Vater, aber von dem hat er noch nie viel mitbekommen. Und jetzt, nachdem er die Urne seiner Mutter auf der Beerdigung gestohlen hat, kann er sich sowieso nicht mehr blicken lassen.

    Tigerschatten springen zwischen den Dächern, sitzen Levi im Nacken und streifen um die Urne – derselbe Tiger, der seine Mutter getötet hat, davon ist Levi überzeugt, auch wenn er in letzter Zeit viel zu schnell erwachsen werden musste und es eigentlich besser weiß. Im Kampf mit dem Verlust sucht der Junge sich seine eigenen Verbündeten: Da ist der mysteriöse Vincent, der mit ihm durch die Stadt fährt und im selben Haus wohnt, aber bis auf ein paar zwielichtige Geschäfte kaum etwas von sich preisgibt. Und Kolja, der Kioskbesitzer, für den Gedächtnisschwund noch immer die beste Art ist, sein Leben zu bewältigen – ausgelöst durch jede Menge Whiskey. Aber die Erinnerungen tauchen genauso hartnäckig aus der Vergangenheit auf wie Koljas Bilder aus seiner Zeit als Kriegsfotograf, die er in einem Hinterzimmer seines Kiosks immer noch entwickelt.

    Tom Müller: Die jüngsten Tage

    Jonathan Buck steht am Bahnsteig nach Berlin, er wartet auf den Zug. Die Mutter seines Jugendfreundes Strippe will ihn dringend sprechen, und es gibt keine Ausflucht mehr. Denn Strippe ist tot, und seine Mutter will von Jonathan hören, was war und was jetzt werden soll. Das Einzige, was Jonathan will, ist neben Elena im Bett liegen, d'Annunzio lesen, rauchen. Kalte Tomatensuppe löffeln, sich an früher erinnern, an die Berliner Nachwende-Jugend, als alles möglich schien. An Strippes Seite. Vor dreißig Jahren, im Vakuum der Wendejahre, haben sie Sinnlichkeit gesucht und neue Idole. Sie wollten Helden sein im Aufstand der Gefühle. Strippes Tod zwingt Jonathan Gericht zu halten, über sich, die Zeit und seine Träume. Tom Müller erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die immer an die Grenzen ging, erzählt von Aufbruch und Übermut, die kein Maß kannten. "Die jüngsten Tage" ist cool und voller Emphase: eine Reise zwischen Hamburg und Berlin, Kindheitsabenteuern und Gegenwartseskapade, italienischen Dichtern und deutschen Zügen. Mehr Schmerz, mehr Witz, mehr Aufruhr war selten. Ein herausragendes Debüt.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

     

E
Tobias
Elsäßer
Tobias Elsäßer
© Axel Krause

Tobias Elsäßer, geboren 1973, arbeitet als freier Journalist, Autor und Musiker. Darüber hinaus leitet er Schreibwerkstätten und Songwriter-Workshops und schreibt Drehbücher. Für seine Kinder- und Jugendromane hat er bereits zahlreiche Preise und Stipendien erhalten.

  • Schullesung in Limburg

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Lotta
Elstad

Lotta Elstad, Jahrgang 1982, arbeitet als Autorin, Journalistin, Historikerin, Lektorin. Sie hat diverse Romane und Sachbücher auf Norwegisch veröffentlicht. »Mittwoch also« ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstraße 24
    61348
    Bad Homburg
    Mittwoch also

    Die 33-jährige Hedda, Journalistin in Oslo, hat eine Lebenskrise: Ihr wird gekündigt und ihre Langzeitaffäre(und heimliche große Liebe) Lukas macht Schluss mit ihr. Sie wählt die große Geste und bricht zu einer Irrfahrt quer durch Europa auf, die mit einem Fast-Flugzeugabsturz über Sarajewo beginnt und mit einem One-Night-Stand mit dem Aussteiger Milo in Berlin endet. Zurück in Oslo stellt sie fest, dass sie ungewollt schwanger ist. Sie ist sich sicher, dass sie das Kind nicht behalten und eine schnelle Abtreibung möchte. Doch gar so einfach macht man es ihr nicht … Lotta Elstad gelingt ein ungewöhnlicher, sehr unaufgeregter, sehr heutiger Blick auf einen wichtigen Aspekt weiblicher Selbstbestimmung, und sie schafft eine toughe, unabhängige Protagonistin mit bissigem Humor, der unsere Sympathien jederzeit sicher sind.

    Eintritt: 8,-/5,- (VVK)| 10,-/7,- (AK)

Asli
Erdogan
Asli Erdogan
© Sebastian Willnow/dpa/picture alliance

Aslı Erdoğan, geboren 1967 in Istanbul, ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen und Kolumnistinnen der Türkei und weltweit Symbolfigur für den Widerstand gegen die Willkürherrschaft in ihrer Heimat. Ihre literarischen Werke (u.a. »Die Stadt mit der roten Pelerine«) sind in über 20 Sprachen übersetzt, Erdoğans Arbeit wurde mit einer Vielzahl von Preisen geehrt: 2010 erhielt sie den Sait-Faik-Preis, den bedeutendsten Literaturpreis der Türkei, 2017 den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis und 2018 den Prix Simone de Beauvoir. Im August 2016 wurde Aslı Erdoğan nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei zusammen mit 22 anderen Journalisten verhaftet und monatelang im Gefängnis festgehalten. Erdoğan lebt im Exil in Deutschland.

  • 20:00

    Filmklubb

    Isenburgring 36
    63069
    Offenbach
    Das Haus aus Stein

    »Haus aus Stein« ist nicht nur der wichtigste Text im Werk der gefeierten türkischen Schriftstellerin Aslı Erdoğan. In diesem symphonisch komponierten Roman über Gefangenschaft und den Verlust aller Sicherheiten nimmt sie auch auf erschütternde Weise die eigene Gefängniserfahrung vorweg. »Was hatte ich hier zu suchen? Was war übrig von einem Ich?«, fragt einer der Protagonisten. Ein anderer wird freigelassen, doch was in der Haft geschehen ist, bleibt unsagbar, und er verfällt allmählich dem Wahnsinn. Aslı Erdoğan folgt mit ihrer poetischen dunklen Sprache den tiefen Narben, die eine Begegnung mit dem »Haus aus Stein« hinterlässt. Ihren in der Türkei bereits 2009 erschienenen Roman ergänzt sie durch einen eigens für diese Ausgabe verfassten Essay über die Monate, die sie 2016 nach dem gescheiterten Militärputsch willkürlich im Frauengefängnis Bakırköy-Istanbul inhaftiert war.

    Eintritt: frei

Lukas
Erler
Lukas Erler
© Wladimir Olenburg

Lukas Erler wurde 1953 in Bielefeld geboren. Er studierte Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte und absolvierte eine Ausbildung zum Logopäden. Seit über zwanzig Jahren ist er als Logopäde in der neurologischen Rehabilitation tätig. Als Krimi-Autor debütierte er 2010 mit dem vielbeachteten Ökothriller „Ölspur“, der wie der Nachfolgeband „Mörderische Fracht“ für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde. Lukas Erler lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Nordhessen. „Brennendes Wasser“ ist sein erstes Jugendbuch.

  • Schullesung in Obertshausen

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

F
Dietrich
Faber
Dietrich Faber
© Michael Zargarinejad

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bereits sein erster Roman «Toter geht´s nicht» schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Die Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

  • 20:00

    Stadtbücherei Schwalbach

    Marktplatz 15
    65824
    Schwalbach
    Sorge dich nicht, stirb!

    Vieles ist wie früher und doch ist alles anders. Kommissar Henning Bröhmann ist zurück bei der Polizei im beschaulichen Vogelsberg. Aber diesmal so richtig! War er früher Kommissar Unmotiviert, will Henning seine Aufgaben nun so perfekt erfüllen, dass es schon wieder zum Problem wird. Da passt es nicht im Geringsten, dass seine Mutter langsam dement und er selbst - fast noch schlimmer - 50 wird.
    Dann geschieht ein Mord in einem ganzheitlich arbeitenden Coaching-Achtsamkeits-Motivations-Power-
    Balance-Institut und Henning gerät plötzlich selbst in die verführerischen Fänge grenzenloser Selbstoptimierung. Kommissar Bröhmann ermittelt, macht dabei vieles richtig - und einiges richtig falsch.

    Eintritt: 10,-

  • 20:00

    Mehrzweckhalle Sinntal-Sterbfritz

    Am Rathaus 10
    36391
    Sinntal-Sterbfritz
    Sorge dich nicht, stirb!

    Vieles ist wie früher und doch ist alles anders. Kommissar Henning Bröhmann ist zurück bei der Polizei im beschaulichen Vogelsberg. Aber diesmal so richtig! War er früher Kommissar Unmotiviert, will Henning seine Aufgaben nun so perfekt erfüllen, dass es schon wieder zum Problem wird. Da passt es nicht im Geringsten, dass seine Mutter langsam dement und er selbst - fast noch schlimmer - 50 wird. Dann geschieht ein Mord in einem ganzheitlich arbeitenden Coaching-Achtsamkeits-Motivations-Power-Balance-Institut und Henning gerät plötzlich selbst in die verführerischen Fänge grenzenloser Selbstoptimierung. Kommissar Bröhmann ermittelt, macht dabei vieles richtig - und einiges richtig falsch.

    Eintritt: 15,-

  • 20:00

    Gasthaus Goldene Krone

    Marktplatz 15
    64823
    Groß-Umstadt
    Sorge dich nicht, stirb!

    Vieles ist wie früher und doch ist alles anders. Kommissar Henning Bröhmann ist zurück bei der Polizei im beschaulichen Vogelsberg. Aber diesmal so richtig! War er früher Kommissar Unmotiviert, will Henning seine Aufgaben nun so perfekt erfüllen, dass es schon wieder zum Problem wird. Da passt es nicht im Geringsten, dass seine Mutter langsam dement und er selbst - fast noch schlimmer - 50 wird. Dann geschieht ein Mord in einem ganzheitlich arbeitenden Coaching-Achtsamkeits-Motivations-Power-Balance-Institut und Henning gerät plötzlich selbst in die verführerischen Fänge grenzenloser Selbstoptimierung. Kommissar Bröhmann ermittelt, macht dabei vieles richtig - und einiges richtig falsch.

    Eintritt: 12,-

  • 19:30

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar/Staufenberg
    Sorge dich nicht, stirb!

    Vieles ist wie früher und doch ist alles anders. Kommissar Henning Bröhmann ist zurück bei der Polizei im beschaulichen Vogelsberg. Aber diesmal so richtig! War er früher Kommissar Unmotiviert, will Henning seine Aufgaben nun so perfekt erfüllen, dass es schon wieder zum Problem wird. Da passt es nicht im Geringsten, dass seine Mutter langsam dement und er selbst - fast noch schlimmer - 50 wird. Dann geschieht ein Mord in einem ganzheitlich arbeitenden Coaching-Achtsamkeits-Motivations-Power-Balance-Institut und Henning gerät plötzlich selbst in die verführerischen Fänge grenzenloser Selbstoptimierung. Kommissar Bröhmann ermittelt, macht dabei vieles richtig - und einiges richtig falsch.

    Eintritt: 15,-

Sven
Faller
Sven Faller
© Ralf Dombrowski

Mit seinem melodischen Stil auf dem Kontrabass hat sich Sven Faller international einen Namen gemacht. Viele Jahre lebte und arbeitete er in New York und teilte in seiner beeindruckenden Karriere die Bühne mit namhaften Künstlern wie Larry Coryell, Konstantin Wecker, Pippo Pollina, Philip Catherine, Ulf Wakenius ,Georg Ringsgwandl u. v. a. Mit seinem Album „Night Music“ und dem gleichnamigen Buch hat er sich nicht nur als Komponist, sondern auch als Autor und Geschichtenerzähler etabliert.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Transatlantische Geschichten

    August Zirner und Sven Faller verbindet ein wundersames Band biographischer Analogien. Während der junge Amerikaner August vor dem Vietnamkrieg nach Österreich flieht - das Land, das seine Eltern auf der Flucht vor den Nazis verlassen hatten - und dort eine große Karriere als Schauspieler beginnt, zieht es den jungen Deutschen, von der amerikanischen Kultur beseelt, nach New York, um sich dort einen Namen als Musiker zu machen. Der jüdische Verlobte seiner Großmutter hatte 1938 den gleichen Weg angetreten und kehrte erst über 30 Jahre später zurück, um sein Eheversprechen einzulösen.
    Diese und andere transatlantische Geschichten über den Mythos der deutschen Autobahn, einen deutschen Wandervogel in Hollywood und Reisen nach außen wie innen spinnen die beiden mit Humor und Tiefgang zu einem kurzweiligen Programm.

    Der spannende musikalische Dialog von Flöte und Kontrabass führt die Geschichten munter fort. Spielerisch beleben Zirner und Faller dabei die Jazzgeschichte von Gershwins „Summertime“ über Duke Ellington und Miles Davis zu Brubecks „Take Five“ auf kammermusikalische Art neu.

Julia
Finkernagel
Julia Finkernagel
© privat

Die studierte Kommunikationsdesignerin und ehemalige Managerin Julia Finkernagel überredete vor zehn Jahren ihren Bereichsvorstand am Frankfurter Flughafen zu einem Sabbatjahr und brach auf zu einer Rucksackreise nach Südostasien, Skandinavien und Nordamerika. Von dort kehrte sie allerdings nie mehr ins klimatisierte Büro zurück: Aufgrund ihrer launigen Reiseberichte von unterwegs wurde sie noch während ihres Rucksacktrips vom MDR für ein Praktikum angeheuert. Daraus wurde 2008 ein Engagement als Autorin und Producerin – und eine zweite Karriere.
„If it`s wrong it`s right for television“ – nach diesem Motto zieht Julia Finkernagel mit ihrem Kameramann seit 2008 regelmäßig "Ostwärts – Mit dem Rucksack der Sonne" entgegen. Vierzig Filme sind dabei bisher entstanden – über 16 Länder hat sie bereist von Polen bis zur Mongolei. Darüber hinaus arbeitet Julia Finkernagel als selbstständige Filmemacherin für verschiedene Formate bei ARTE, MDR, HR und KIKA. Wann immer sie zwischendurch Zeit findet, schreibt sie: So wie jetzt ihre ebenso scharfsinnigen wie humorvollen Travel-Episoden zu "Ostwärts". Inklusive all jener größeren und kleineren Ungeheuerlichkeiten, die es niemals in die offizielle TV-Version schafften.

  • 20:00

    Musikzentrum St. Gabriel

    Hauptstr. 6-8
    63512
    Hainburg
    Ostwärts. Oder wie man mit den Händen Suppe isst, ohne sich nachher umziehen zu müssen

    Reisererzählungen einer Rucksacktour von Leipzig durch Osteuropa bis in die Mongolei. Die Journalistin Julia Finkernagel erzählt von ihrer ganz persönlichen Premiere als „Go East“-Travellerin, den sehr speziellen Reise-Highlights und kleineren und größeren Katastrophen auf der Tour von Leipzig bis tief in die Mongolei.

    Begleitet von Filmausschnitten und Musik von Ralf Hübner (Violine und Gitarre), Olga Hübner (Viola) und Fernando Yokota dos Sanos (Kontrabass).

    Eintritt: 10,- (VVK)| 12,- (AK)

     

  • 19:30

    ECO TERRA GmbH

    Am Quarzitbruch 7
    65187
    Eppstein-Bremthal
    Ostwärts. Oder wie man mit den Händen Suppe isst, ohne sich nachher umziehen zu müssen

    Reisererzählungen einer Rucksacktour von Leipzig durch Osteuropa bis in die Mongolei. Die Journalistin Julia Finkernagel erzählt von ihrer ganz persönlichen Premiere als „Go East“-Travellerin, den sehr speziellen Reise-Highlights und kleineren und größeren Katastrophen auf der Tour von Leipzig bis tief in die Mongolei.

    Eintritt: 8,-

Robert
Focken
Robert Focken
© Random House/Naile Goelbasi

Robert Focken wurde in Höxter in Nordrhein-Westfalen geboren und wuchs in Holzminden auf. Von dort zog einst Karl der Große mit seinem Kriegsheer ins Sachsenland. Diesem Umstand mag es geschuldet sein, dass bei Focken immer ein Interesse für Geschichte vorhanden war. Seit 1994 ist Focken in der Finanzindustrie tätig, sein Herz aber schlägt nach wie vor für die historischen Ereignisse seiner Region. Mit seiner »Arnulf«-Saga tritt Focken an, den deutschen historischen Roman auf Blockbuster-Niveau zu bringen.

  • 19:30

    SchuF-Armaturen und Apparatebau GmbH

    An der Guldenmühle 8
    65817
    Eppstein-Niederjosbach
    Arnulf. Kampf um Bayern

    Karl der Große greift nach dem Herzogtum Bayern. Der Krieger Arnulf hat es als Truppenführer des Frankenkönigs Karl zu Ruhm gebracht. Einst unfreiwillig in das Heer Karls geraten, wird Arnulfs Schwert nun überall gefürchtet. Folglich wählt der König Arnulf für einen verwegenen Plan aus, um seinen letzten Rivalen, den Bayernherzog Tassilo, in die Knie zu zwingen. Angelehnt an die tatsächlichen Ereignisse des Jahres 787/788 lässt der Historiker Robert Focken ein schicksalsträchtiges Drama der bayerisch-deutschen Geschichte lebendig werden, dessen Folgen bis heute nachwirken.

    Eintritt: 8,-

Andreas
Föhr
Andreas Föhr
© Jana Kay

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt "Schwarzwasser" - Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
"Eisenberg" ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit "Wallner&Kreuthner" erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

  • 19:30

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar/Staufenberg
    Tote Hand

    Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll "Leichen-Leo" genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche.

    DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf.

    Eintritt: 10,-

  • 20:00

    Evangelisches Gemeindehaus

    Bahnhofstr. 1
    64407
    Fränkisch Crumbach
    Tote Hand

    Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll "Leichen-Leo" genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche.

    DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf.

    Eintritt: 10,-

  • Tote Hand

    Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll "Leichen-Leo" genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche.

    DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf.

  • 20:00

    Gewölbekeller des ehemaligen Café Confetti

    Frankfurter Straße 16
    61137
    Schöneck
    Tote Hand

    Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll "Leichen-Leo" genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche.

    DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf.

    Eintritt:  8,- (VVK)| 12,- (AK)

    Vorverkauf ab 02.09.2019:

    • Gemeindebücherei Schöneck-Kilianstädten, Herrnhofstraße 6, 61137 Schöneck (061879562430)
    • Gemeindebücherei Schöneck-Büdesheim, Wiesenau 2a, 61137 Schöneck (06187952061)
    • Gemeindebücherei Schöneck-Oberdorfelden, Weidenweg 3, 61137 Schöneck (061874500)
    • Rathaus Kilianstädten, Empfang, Herrnhofstraße 8, 61137 Schöneck (0618795620)
Johannes
Fried
Johannes Fried
© picture-alliance/Frank May

Johannes Fried, geboren 1942 in Hamburg, ist ein deutscher Mittelalter-Historiker. Ab 1983 lehrte er mittelalterliche Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Er war von 1996 bis 2000 Vorsitzender des Verbands deutscher Historiker und saß in zahlreichen akademischen Gremien. Von Fried stammt die Idee einer "Memorik", die Erkenntnisse der Psychologie und Neurologie in die Geschichtsschreibung aufnimmt. Horst Fuhrmann würdigte ihn bei der Verleihung des Sigmund-Freud-Preises für wissenschaftliche Prosa als "einen der originellsten Historiker deutscher Zunge".

  • 19:30

    Sanner Ventures

    Schillerstr. 80
    64625
    Bensheim
    Kein Tod auf Golgatha

    Was wissen wir zuverlässig über Jesus? Dass er gelebt hat und um das Jahr 30 gekreuzigt wurde, gilt als Minimalkonsens. Der renommierte Historiker Johannes Fried geht noch einen Schritt weiter: Medizinische Erkenntnisse legen nahe, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hat. Von hier aus begibt sich Fried auf eine höchst spannende Spurensuche nach dem überlebenden Jesus, die von den Evangelien über Fragmente «häretischer» Schriften bis zum Koran führt.

    Folgt man dem nüchternen Kreuzigungsbericht des Johannes, erlitt Jesus bei der Folterung eine Lungenverletzung und fiel am Kreuz in eine todesähnliche Kohlendioxidnarkose. Nur eine gezielte Punktion kann das Leben retten, und genau dafür sorgte der Lanzenstich eines römischen Kriegsknechts. Jesus wurde ungewöhnlich früh vom Kreuz abgenommen, ins Grab gelegt und bald darauf lebend gesehen. Johannes Fried beschreibt, wie sich in der Folge im Römischen Reich die Theologie vom auferstandenen Gottessohn verbreitete, während Jesus in Ostsyrien als Mensch und Gesandter Gottes verehrt wurde. Diese Lehre wurde verketzert und ist nur noch in Fragmenten greifbar, aber gerade hier könnten sich Spuren von Jesu weiterem Wirken außerhalb des Zugriffs der römischen Staatsgewalt finden, die bis zur Frühgeschichte des Islams führen.

    Eintritt: 5,-

Susanne
Fritz
Susanne Fritz
© Julius Erler

1964 geboren in Furtwangen im Schwarzwald, lebt in Freiburg. Autorin, Regisseurin, WortMusikerin, schreibt Erzählungen, Romane, Essays, Dramatisches und Musik, verfasst Beiträge für Literatur- und Kulturjournale, ihre Beiträge sind erschienen in Lettre International, Die Horen, Literaturblatt Baden-Württemberg, Allmende – Zeitschrift für Literatur, spuren – zeitung für gegenwärtige (A) und die Badische Zeitung, hat an Bühnen im In- und Ausland inszeniert und literarische Stoffe (u.a. von Wilhelm Hauff, Knut Hamsun, James Joyce und Nathalie Nothomb) für Bühne und Konzert bearbeitet, tritt in ihrem Programm WortMusik als Pianistin und Performerin auf, arbeitet mit international renommierten Musikern, Komponisten und Formationen für Neue Musik und Jazz zusammen, so u.a. mit dem ensemble recherche, Freiburg, dem ensemble cross.art, Stuttgart, mit den Bläservirtuosen Matthias Anton und Steve Swell (NYC), erhielt angesehene Preise und Stipendien u.a. der Kunststiftung Baden-Württemberg, war Stadtschreiberin in Schwaz/Tirol, Stipendiatin im Schriftstellerhaus Stuttgart und im Herrenhaus Edenkoben.

  • 20:00
    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Wie kommt der Krieg ins Kind

    Vierzehn Jahre alt ist die Mutter, als sie 1945 verhaftet und für Jahre ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wird. Der Grund: Sie hatte mit neun ein Formular unterschrieben, das sie in einem von Hitler überfallenen Gebiet als Deutsche auswies.
    Susanne Fritz erzählt ergreifend und ohne jede vorschnelle Schuldzuweisung von dem Schicksal ihrer Mutter und der ganzen Familie über mehrere Generationen. Sie fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache und zieht immer wieder historische Dokumente zu Rate. So leuchtet sie nicht nur die eigene Familiengeschichte aus, sondern das deutsch-polnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg mit all den historischen Umwälzungen und ihren Auswirkungen auf jeden Einzelnen. Susanne Fritz führt ein tief lotendes Gespräch mit der Vergangenheit, sie tut es, weil sie die verborgenen Auswirkungen auf ihr eigenes Dasein verstehen will.

    Eintritt: 6,- (VVK) | 8,- (AK)

G
Meike
Garden

Die Sängerin, Musikerin, Komponistin Meike Garden beginnt ihre Karriere 1988 im Doppelpack mit ihrer Mutter als sie Deutschland beim Eurovision Song Contest in Dublin vertritt. Zahlreiche TV-Auftritte und mehrere CD-Veröffentlichungen folgen.Gesang, Schauspiel und Tanz studiert sie an der Universität der Künste in Berlin und wird diplomierte Musical-Darstellerin. Nach Berlin folgt ein Engagement am Wiener Raimund Theater. Im Fendrich-Musical "WAKE UP" spielt sie zwei der komödiantischen Rollen. mit dem deutschsprachigen Rock-Pop-Trio "Aschenputtel" gelingt ihr in Österrreich eine Top-Ten-Chartplazierung. Sie ist zweifache Preisträgerin des Deutschen Rock & Pop Preises.Dass sie vor allem als Solistin ihr Publikum begeistern kann, zeigen ihre erfolgreichen Auftritte mit ihrem aktuellen Soloprogramm "Wie es mir gefällt". Ihr aktuelles Album mit dem gleichnamigen Titel wurde Ende Dezember 2017 veröffentlicht.

  • Weinkeller des Klosters Seligenstadt

    Klosterhof 1
    63500
    Seligenstadt
    "Une soirée dans la rue des trois mûriers“ - Musik-Lesung mit Meike Garden & Gérard Scappini

    Lassen Sie sich verzaubern und zurückversetzen in das Frankreich der 1950er und 1960er Jahre. Französische Chansons, interpretiert von Meike Garden treffen auf lyrische Texte von Gérard Scappini. Meike Garden ist zweifache Preisträgerin des Rock- & Pop Preises und vertrat 1988 Deutschland beim Eurovision Song Contest in Dublin. Gérard Scappini hat zwei Lyrik-Bände herausgebracht, die uns in seine Kindheit und Jugend in Frankreich eintauchen lassen.

    Kommen Sie passend gekleidet in französischem Chic der 1920-1970er Jahre, erhalten Sie ein Getränk gratis.

    Eintritt: 25,- inkl. Snack

Joachim
Gauck
Joachim Gauck
© J. Denzel & S. Kugler

Joachim Gauck, geboren 1940, studierte Theologie und arbeitet viele Jahre als Pastor; Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur; ab März 1990 Abgeordneter für das Bündnis 90 in der zum ersten Mal frei gewählten Volkskammer; von 1991 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; 2012 bis 2017 elfter Präsident der Bundesrepublik Deutschland; zahlreiche Ehrungen, u.a.: Theodor-Heuss-Medaille, Geschwister-Scholl-Preis, Europäischer Menschenrechtspreis, Ludwig-Börne-Preis; Ehrendoktor der Universitäten Rostock, Jena, Augsburg, der National University of Ireland/Galway, der Hebrew University of Jerusalem, der Université Paris-Sorbonne sowie der Maastricht University.

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Toleranz - einfach schwer

    Was muss die Gesellschaft, was muss und was sollte der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz?

    Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger – für manche eine Bereicherung, für nicht wenige eine Last. Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden? Wie viel kann man erdulden? Wie viel Kritik aushalten? Welche gemeinsamen Regeln müssen bei aller Verschiedenheit gelten?

    In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für Toleranz, weil sie das friedliche Zusammenleben von Verschiedenen überhaupt erst ermöglicht. Toleranz, schreibt er, ist nicht Gleichgültigkeit und nicht Versöhnlertum. Toleranz lehrt uns vielmehr, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu, so Gauck, ist es aber nötig, sich seiner eigenen Identität sicher zu sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Toleranz darf allerdings nicht schrankenlos sein. Nur wenn wir uns gegen die Angriffe von Intoleranten verteidigen – woher auch immer sie kommen mögen –, kann Toleranz und mit ihr die Demokratie gesichert werden.

    Eintritt: frei

Gunther
Geltinger
Gunther Geltinger
© Jürgen Bauer

Gunther Geltinger, 1974 in Erlenbach am Main geboren, studierte in Wien Drehbuch und Dramaturgie sowie an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Zwei Bücher - Zwei Kontinente

    Gunther Geltinger: Benzin

    Es ist nicht die erste Reise, die Alexander und Vinz unternehmen, weil ihre Beziehung in eine Krise geraten ist. Der Roadtrip durch Südafrika soll ihnen Klarheit über sie verschaffen, und Vinz, der Schriftsteller, erhofft sich eine Idee für seinen neuen Roman. Vorbei an Straßenmärkten, Chicken Inns und Anhaltern bewegen sie sich durch ein Land, in dem Wohlstand und Armut aufeinanderprallen, Homosexualität als Tabu gilt und in dem sich die beiden Deutschen mit der Gedankenlosigkeit der weißen Touristen konfrontiert sehen. Als sie einen jungen Mann anfahren, zieht sie das immer tiefer in Widersprüche: Einerseits fühlen sie sich dem Fremden verpflichtet und bezahlen ihn, als er sich als Guide anbietet. Andererseits verschärft ihr neuer Begleiter die Spannungen, und vor allem Vinz beschleicht die Sorge um ihre eigene Sicherheit. Als er auf eine Spur für seinen Roman stößt, die nach Simbabwe zu den Victoria-Fällen führt, verlassen alle drei ihre ursprünglich geplanten Wege.

    Gunther Geltinger schildert in Benzin so sprachmächtig wie eindringlich, was es heißt, wenn die eigene Welt aus den Fugen gerät. Er buchstabiert die Zerrissenheit seiner Figuren in sechsundzwanzig Kapiteln aus, von A bis Z, und beschwört atmosphärisch dichte Bilder, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen fügen – einer Geschichte über Vorurteile und Souveränität, über Vertrauen und Verrat.

    Nobrert Gstrein: Als ich jung war

    Am Anfang ist da nur ein Kuss. Aber gibt es das überhaupt, nur ein Kuss? Franz wächst im hintersten Tirol auf. Er fotografiert Paare "am schönsten Tag ihres Lebens", bis bei einer Hochzeitsfeier die Braut ums Leben kommt. Was hat das mit ihm zu tun? Was damit, dass er nur Wochen zuvor am selben Ort ein Mädchen geküsst hat? Vor diesen Fragen flieht er bis nach Amerika. Doch dann stirbt auch dort jemand: ein Freund, in dessen Leben sich ebenfalls mögliche Gewalt und mögliche Unschuld die Waage halten. Was wissen wir von den anderen? Was von uns selbst? Hungrig nach Leben und sehnsüchtig nach Glück findet sich Franz in Norbert Gstreins Roman auf Wegen, bei denen alle Gewissheiten fraglich werden.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

Norbert
Gstrein
Norbert Gstrein
© Oliver Wolf

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen Die Winter im Süden (Roman, 2008), Die englischen Jahre (Roman, Neuausgabe 2008), Das Handwerk des Tötens (Roman, Neuausgabe 2010), Die ganze Wahrheit (Roman, 2010), In der Luft (Erzählungen, Neuausgabe 2011), Eine Ahnung vom Anfang (Roman, 2013), In der freien Welt (Roman, 2016) und Die kommenden Jahre (2018). Im Herbst 2019 folgt der Roman Als ich jung war.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Als ich jung war

    Am Anfang ist da nur ein Kuss. Aber gibt es das überhaupt, nur ein Kuss? Franz wächst im hintersten Tirol auf. Er fotografiert Paare "am schönsten Tag ihres Lebens", bis bei einer Hochzeitsfeier die Braut ums Leben kommt. Was hat das mit ihm zu tun? Was damit, dass er nur Wochen zuvor am selben Ort ein Mädchen geküsst hat? Vor diesen Fragen flieht er bis nach Amerika. Doch dann stirbt auch dort jemand: ein Freund, in dessen Leben sich ebenfalls mögliche Gewalt und mögliche Unschuld die Waage halten. Was wissen wir von den anderen? Was von uns selbst? Hungrig nach Leben und sehnsüchtig nach Glück findet sich Franz in Norbert Gstreins Roman auf Wegen, bei denen alle Gewissheiten fraglich werden.

    Eintritt: frei

  • 16:00

    Filmklubb

    Isenburgring 36
    63069
    Offenbach
    Als ich jung war

    Am Anfang ist da nur ein Kuss. Aber gibt es das überhaupt, nur ein Kuss? Franz wächst im hintersten Tirol auf. Er fotografiert Paare "am schönsten Tag ihres Lebens", bis bei einer Hochzeitsfeier die Braut ums Leben kommt. Was hat das mit ihm zu tun? Was damit, dass er nur Wochen zuvor am selben Ort ein Mädchen geküsst hat? Vor diesen Fragen flieht er bis nach Amerika. Doch dann stirbt auch dort jemand: ein Freund, in dessen Leben sich ebenfalls mögliche Gewalt und mögliche Unschuld die Waage halten. Was wissen wir von den anderen? Was von uns selbst? Hungrig nach Leben und sehnsüchtig nach Glück findet sich Franz in Norbert Gstreins Roman auf Wegen, bei denen alle Gewissheiten fraglich werden.

    Eintritt: frei

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Zwei Bücher - Zwei Kontinente

    Gunther Geltinger: Benzin

    Es ist nicht die erste Reise, die Alexander und Vinz unternehmen, weil ihre Beziehung in eine Krise geraten ist. Der Roadtrip durch Südafrika soll ihnen Klarheit über sie verschaffen, und Vinz, der Schriftsteller, erhofft sich eine Idee für seinen neuen Roman. Vorbei an Straßenmärkten, Chicken Inns und Anhaltern bewegen sie sich durch ein Land, in dem Wohlstand und Armut aufeinanderprallen, Homosexualität als Tabu gilt und in dem sich die beiden Deutschen mit der Gedankenlosigkeit der weißen Touristen konfrontiert sehen. Als sie einen jungen Mann anfahren, zieht sie das immer tiefer in Widersprüche: Einerseits fühlen sie sich dem Fremden verpflichtet und bezahlen ihn, als er sich als Guide anbietet. Andererseits verschärft ihr neuer Begleiter die Spannungen, und vor allem Vinz beschleicht die Sorge um ihre eigene Sicherheit. Als er auf eine Spur für seinen Roman stößt, die nach Simbabwe zu den Victoria-Fällen führt, verlassen alle drei ihre ursprünglich geplanten Wege.

    Gunther Geltinger schildert in Benzin so sprachmächtig wie eindringlich, was es heißt, wenn die eigene Welt aus den Fugen gerät. Er buchstabiert die Zerrissenheit seiner Figuren in sechsundzwanzig Kapiteln aus, von A bis Z, und beschwört atmosphärisch dichte Bilder, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen fügen – einer Geschichte über Vorurteile und Souveränität, über Vertrauen und Verrat.

    Nobrert Gstrein: Als ich jung war

    Am Anfang ist da nur ein Kuss. Aber gibt es das überhaupt, nur ein Kuss? Franz wächst im hintersten Tirol auf. Er fotografiert Paare "am schönsten Tag ihres Lebens", bis bei einer Hochzeitsfeier die Braut ums Leben kommt. Was hat das mit ihm zu tun? Was damit, dass er nur Wochen zuvor am selben Ort ein Mädchen geküsst hat? Vor diesen Fragen flieht er bis nach Amerika. Doch dann stirbt auch dort jemand: ein Freund, in dessen Leben sich ebenfalls mögliche Gewalt und mögliche Unschuld die Waage halten. Was wissen wir von den anderen? Was von uns selbst? Hungrig nach Leben und sehnsüchtig nach Glück findet sich Franz in Norbert Gstreins Roman auf Wegen, bei denen alle Gewissheiten fraglich werden.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

Martin
Guth
Martin Guth
© Göttmann

Martin Guth, seines Zeichens gestandener Entertainer, zieht in einem furiosen Soloprogramm alle Register seines Könnens. Mit einer charmanten Bühnenperformance entführt er die Zuschauer im Nu in sein Universum, in dem es vor Pop- Kabarett, Chanson Comedy, bissiger Gesellschaftskritik und niveauvollem Nonsens nur so wimmelt.

  • 19:30

    Freiwillige Feuerwehr Vockenhausen

    An der Embsmühle 2
    65817
    Eppstein-Vockenhausen
    Chill mal dein Leben, Papa!

    Wie wohltuend ist doch die Erkenntnis, dass selbst in Akademiker–Haushalten Erziehung zu 95 Prozent aus Erpressung und Bestechung besteht. Was aber, wenn das pubertierende Kind plötzlich Dinge ausdiskutieren möchte? Entscheidung nur noch per demokratischem Mehrheitsbeschluss akzeptiert und den Erziehungsberechtigten mit altväterlichen Beschwichtigungen wie „Chill mal dein Leben, Papa“ auf die Palme bringt, auf die der Midager aber gar nicht mehr so behände kommt? Dafür schießt ihm ersatzweise der Blutdruck in unchillige Höhen. Guths bewährtes Hausmittel gegen die alltäglichen familiären Katastrophen ― inmitten dreier Frauen ― ist das Schreiben, denn das vergisst er, im Gegensatz zu seinen Blutdrucktabletten, nie.
    In 60 neuen aberwitzigen Geschichten geht der Kabarettist, Kolumnist und Buchautor Martin Guth den wirklich wichtigen Fragen des Lebens nach, zum Beispiel, ob man auch aus Rasenschnitt grünen Smoothie machen kann, warum Frauenzeitschriften „Tina“ oder „Brigitte“, Männerzeitschriften aber nie „Horst“ oder „Rüdiger“ heißen oder aber, wie zum Kuckuck sich Weihnachtslichterketten über den Sommer hinweg eigenständig im Karton verknoten können.

    Eintritt: 8,-

Sascha
Gutzeit
Sascha Gutzeit
© Ian P. Johnson

Sascha Gutzeit, geboren 1972, ist Autor, Musiker, Schauspieler und Entertainer.
Er schreibt Krimis für jung und alt, Hörspiele, Songs, Musicals sowie Ein-Personen-Theaterstücke.
Mit seinen Musikshows, Krimi-Kabarettprogrammen, Lesungen, Live-Hörspielen und Konzerten absolviert er über 100 Auftritte pro Jahr im deutschsprachigen Raum.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Kommissar Engelmann auf heißer Spur

    Mit einem Aktenordner voller Kriminalfälle und den mörderischen Songs von seiner neuen CD im Gepäck präsentiert SASCHA GUTZEIT sein nagelneues LESICAL. »Kommissar Engelmann auf heißer Spur« sorgt wie gewohnt für viel Spannung und Spaß.

    Inspiriert von den Fernsehabenden bei seinen Großeltern, bei denen er als Knirps bis die Spätfilme gucken durfte, nimmt der Schauspieler, Autor, Musiker und Komödiant das Publikum mit auf eine amüsante Reise in die Zeit, als die Telefone Wählscheiben haben und die Prilblumen an den Kacheln blühen.

    Für »Kommissar Engelmann auf heißer Spur« schlüpft das Multitalent wieder in seine Paraderolle und zaubert in seiner sensationellen Mischung aus Theaterlesung, Musical, Konzert und Live-Hörspiel den Charme alter Krimis und Fernsehserien auf die Bühne. Mit stimmgewaltigem Körpereinsatz LIEST und SPIELT Sascha Gutzeit aus den Polizeiakten seines Retro-Kommissars – natürlich immer wieder nie gehörte Fälle! Und als Herzstück der Show SINGT er selbstverständlich vor, während und nach den Ermittlungen seine kriminellen Ohrwürmer!

    Eintritt: 12,-

H
Petra
Hartlieb
Petra Hartlieb
© Pamela Rußmann

Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. 2004 übernahm sie mit ihrem Mann eine Wiener Traditionsbuchhandlung im Stadtteil Währing, heute »Hartliebs Bücher«. Davon erzählt ihr Bestseller ›Meine wundervolle Buchhandlung‹ (2014). Zuletzt erschienen von ihr ›Wenn es Frühling wird in Wien‹ (2017) und ›Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung‹ (2018).

  • 19:30

    Stadtbücherei Rodgau

    Puiseauxplatz 3
    63110
    Rodgau
    Sommer in Wien

    Der berühmte Dichter Arthur Schnitzler verbringt mit seiner Familie die Sommerfrische auf der mondänen Adria-Insel Brioni. Und Marie, das Kindermädchen der Familie, reist mit. Doch obwohl sie zum ersten Mal am Meer ist, sind ihre Gedanken in Wien. Oskar Nowak, der junge Buchhändler aus der Währinger Straße, geht ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ob sie als Paar eine Zukunft haben? Wenig später befindet sich nicht nur Maries Herz, sondern die ganze Welt in Aufruhr. Der Erste Weltkrieg stellt alles infrage, was bisher sicher schien …

Franziska
Harvey
Franziska Harvey
© privat

Franziska Harvey, 1968 in Frankfurt am Main geboren, studierte in Wiesbaden Illustration und Kalligrafie. Anschließend begann sie für Agenturen und Verlage zu arbeiten und illustriert inzwischen viele Kinderbücher. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren drei Kindern, Katz und Hund in Frankfurt.

  • Schullesung in Obertshausen

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Susanne
Hasenstab
Susanne Hasenstab
© Wolfram Eder

Susanne Hasenstab, geboren 1984, arbeitet als freie Autorin und Kolumnistin für unterschiedliche Printmedien und beim Radio. So ist Susanne Hasenstab unter anderem die Autorin der Comedy-Serie Der ganz normale Wahnsinn auf dem Radiosender hr4, in der sie ihre Zuhörer mit unserem alltäglichen Kommunikationswahnsinn konfrontiert. Zusammen mit ihrem Bühnenpartner Emil Emaille tritt sie außerdem mit kabarettistischen Leseprogrammen auf.

  • 20:00

    Sonnensaal Roßdorf

    Alte Bahnhofstraße 1
    64380
    Roßdorf
    Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus

    Mit Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus zeigt Susanne Hasenstab humorvoll überspitzt die Lebenssituation der modernen Frau Anfang Dreißig auf, der die Entscheidung zwischen Selbstverwirklichung und Kinderwunsch aufgedrängt wird. Mit Ironie und Witz beschreibt Susanne Hasenstab Situationen aus dem Alltag ihrer Protagonistin Katja, die sich durch unfreiwillige Komik auszeichnen und die viele so oder so ähnlich schon erlebt haben. Gleichzeitig ist der Roman auch eine Persiflage auf die Akteure des Kunst- und Kulturbetriebs, die mit allen Mitteln versuchen, mit ihren Werken Beachtung zu finden.

    Eintritt: 12,-

Thomas
Hauck
Thomas Hauck
© Christina Schmölz

Thomas Hauck, geb. 1958 in Ludwigshafen, ist ein deutscher Schriftsteller, Bühnenautor, Designer, Schauspieler, Filmemacher und bildender Künstler.

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Gaby
Hauptmann

Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände »Frauenhand auf Männerpo« und »Das Glück mit den Männern«, ihr ganz persönliches Buch »Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben«, das Kinderbuch »Rocky der Racker«, die mehrbändigen Jugendbuchreihen »Alexa, die Amazone« und die »Kaya«-Reiterbücher, sowie »Wo die Engel Weihnachten feiern« und die von ihr herausgegebene Anthologie »Gelegenheit macht Liebe«. Zuletzt erschien »Scheidung nie - nur Mord!«.

  • 20:00

    Parktheater

    Promenadenstr. 25
    64625
    Bensheim
    Lebenslang mein Ehemann?

    Es ist kein Zufall, dass er in die Falle tappt: Denn die junge Amanda weiß, wie man den Mann fürs bequeme Leben findet. Sie hat sich Alex ausgeguckt, den geschmackvollen Anzugträger. Bloß – Alex ist mit Sanne verheiratet. Nach vier Monaten exzessivem Liebesleben beendet er die Affäre, doch Sanne braucht Abstand und geht als Granny-Aupair zu einer jungen Familie nach Shanghai. Während der beleidigte Alex seine Affäre neu aufrollt und Amanda im Familienhaus einzieht, erlebt Sanne ein chinesisches Abenteuer der besonderen Art. Derweil wähnt sich Amanda schon siegesgewiss am Ziel. Aber auch Alex irrt sich gewaltig, wenn er glaubt, dass er es ist, der hier die Strippen zieht ...

    Eintritt: 5,-

Romy
Hausmann
Romy Hausmann
© Astrid Eckert

Romy Hausmann wurde 1981 geboren und war mit 24 Jahren Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Dort hat sie mit hunderten von Protagonisten gearbeitet und von deren Leben erzählt: von misshandelten Ehefrauen, somalischen Kriegsflüchtlingen, vernachlässigten Kindern. Seit der Geburt ihres Sohnes arbeitet sie frei fürs Fernsehen, seit 2016 schreibt sie regelmäßig für den blog www.mymonk.de. Darin erzählt sie von all den persönlichen Dingen und Erfahrungen, die ihr wirklich wichtig sind: Von nicht-linearen Lebenswegen, von Stolpersteinen und Niederlagen, vom Mut zur Veränderung und der Zuversicht, auch im Scheitern stark sein zu können. Liebes Kind‘ ist ihr Thrillerdebüt. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart.

  • 19:30

    Blacky's Playhouse

    Am Quarzitbruch 17
    65817
    Eppstein-Bremthal
    Liebes Kind

    Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

    In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

    Eintritt: 8,-

Jule
Heck

Die 61 jährige Autorin Jule Heck aus dem Münzenberger Stadtteil Gambach heißt mit richtigem Namen Jutta. Jule nannte sie ihr ältester Bruder. In Erinnerung an ihn wählte sie diesen Namen als Autorin. Mittlerweile ist der sechste Roman der gelernten Verlagskauffrau in ihrer Reihe "Tod im Schatten der Burg" mit dem Untertitel "Der letzte Preuße" im Winterwork Verlag aus Borsdorf erschienen. Neben ihrer Autorentätigkeit ist sie als Abgeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes aktiv. Zudem arbeitet sie für einen Bundestagsabgeordneten. Obwohl sie diese Tätigkeit öfter in die Bundeshauptstadt Berlin führt, liebt sie ihre Heimat. Ihre Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit spürt man in ihren Romanen, in denen sie die Burg Münzenberg und die wunderschöne Wetterau treffend beschreibt. Mit ihrem Mann und Dackel Amy genießt sie das Zusammensein mit ihrer Familie, zu der zwei erwachsene Töchter, zwei Schwiegersöhne und zwei Enkelkinder gehören, die sie alle tatkräftig bei ihrer Autorentätigkeit unterstützen.

  • 20:00

    Historisches Rathaus

    Marktstraße 1
    63679 Schotten
    Schotten
    Tod im Schatten der Burg - Der letzte Preuße

    Sigrid Kessel, die Pflegerin von Adelheid Preuß, wird tot in ihrem Haus aufgeunden. In ihrem Bauch steckt ein Jagdmesser. Des Mordes an ihr verdächtigt, wird Armin Preuß, Busunternehmer aus Gambach. Ihm werden seit Jahren mehrere Vergehen zur Last gelegt, die ihm nie nachgrwiesen werden konnten.

    Im Laufe der Ermittlungen finden die Kommissare Alexander Henneberg und Cosima von Mittelstedt vom K 10 in Friedberg, mit tatkräftiger Unterstützung von Rauhaardackel Erdmann, merkwürdige Verstrickungen heraus, die sie zu einem ganz anderem Täterkreis führen. Die Geschichte erfährt dadurch eine verblüffende Wendung.

    Jule Heck versteht es aufzuzeigen, wie üble Nachrede, Intrigen und Rufmord das Leben eines Menschen durcheinander und ihn an den Rand der Verzweiflung bringen können. Mit ihrem sechsten Roman ist der Autorin aus dem kleinen Städtchen Münzenberg in der Wetterau wieder ein spannendes und fesselndes Buch über die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen will.

    Eintritt: 5,- (als Kombi-Ticket für die Lesung von Regina Meissner 8,-)

Max
Held
Max Held
© privat

Max Held wurde in Nairobi geboren und bereiste als Diplomatenkind die ganze Welt. Schon immer interessierte er sich besonders für Tiere, und so verbrachte er endlose Stunden mit der Beobachtung von Gorillas, Krokodilen und Jaguaren. Als Erwachsener arbeitete er in Nationalparks rund um die Welt, bevor er sich schließlich in Deutschland niederließ und damit begann, seine Abenteuer in Form von Kinderbüchern niederzuschreiben. Treue Begleiterin seit vielen Jahren ist seine Vogelspinne Elfriede.

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • Schullesung in Marburg

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Annegret
Held
Annegret Held
© Olivier Favre

Annegret Held, geboren 1962 in Pottum im Westerwald, war auf der Polizeischule in Wiesbaden und ging danach drei Jahre auf Streife in Darmstadt. Sie studierte Ethnologie und Kunstgeschichte in Heidelberg. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin mit ihrer Tochter in Frankfurt.

  • 11:00

    Marstall der Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Armut ist ein brennend Hemd

    m 19. Jahrhundert herrschen im Westerwald Armut und harte Arbeit. Finchens Leben besteht aus Kuhstall und Kirmes. Sie betet inbrünstig zum Herrgott, muss aber auch den Herzog - und für kurze Zeit Napoleon - in ihre Gebete einschließen. Die Hoffnung von 1848 erfüllt sich im Westerwald nicht und als verheerende Hungersnöte das halbe Dorf hinwegraffen, ziehen fahrende Händler durchs Dorf, die hübschen Mädchen ein besseres Leben in London versprechen. Wie groß muss die Not sein, bis du dein Kind verkaufst?

    Durch die mitreissende, überschäumende Sprachkraft von Annegret Held werden diese vergessenen Inseln deutscher Geschichte Zentrum einer einzigartigen, faszinierenden Welt.

Peter
Henning
Henning Peter
© Marie Rauch

Peter Henning, geboren 1959 in Hanau, arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist für verschiedene deutsche und Schweizer Zeitungen, Magazine und Rundfunkanstalten. Er hat mehrere Romane und Erzählungen publiziert, die verschiedentlich ausgezeichnet worden sind.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Frühlingserwachen & Die Tüchtigen

    Frühlingserwachen

    »Ich glaube an den Verstand, den freien Willen und die Kraft der Gedanken. Ich glaube an Biochemie, Serotoninmangel und erhöhte Entzündungswerte. Ich glaube an Alkohol und Penetration, an die Sehnsucht nach Selbstaufgabe und die Würde des Scheiterns. Ich glaube an die Wirksamkeit von Psychopharmaka – und sogar daran, ein schönes Leben zu haben.«

    Das Leben ist gut – solange wir es nicht daran messen, wie wir es uns vorgestellt haben. Isabelle Lehn schreibt über eine Frau namens Isabelle Lehn. Poetisch, selbstironisch und umwerfend offen.

    Die Tüchtigen

    Die erfolgreiche Unterhaltungsschriftstellerin Katharina Weskott wird fünfzig und sieht das mit gemischten Gefühlen. Wird sich ihr Leben, ihre Selbstwahrnehmung durch diesen Einschnitt verändern? Wie werden andere sie sehen? Um Abstand zu bekommen und gebührend zu feiern, lädt sie gemeinsam mit ihrem Mann drei befreundete Paare für ein Wochenende in ein Luxushotel im niederländischen Zandvoort ein. In rasant wechselnden Perspektiven entrollt der Roman die Geschichten von acht Menschen, die jeder für sich am Scheideweg angelangt sind, getrieben von der Frage: Was ist noch möglich? Können sie noch einmal durchstarten? Oder droht der gesellschaftliche Abstieg? Acht Menschen, deren Leben sich innerhalb von 72 Stunden für immer verändern - eingefangen in mitreißenden Geschichten, verdichtet zu einem Gesellschaftspanorama dieser Jahre.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr. Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

Antje
Herden
Antje Herden
© Rüdiger Wenig

Antje Herden, geboren 1971, hat Architektur studiert und ist um die Welt gereist, bevor sie sich als Redakteurin und Schriftstellerin selbständig machte. Heute lebt sie mit ihren beiden Kindern in Darmstadt. Mit Abenteuern kennt Antje Herden sich aus. Sie hat schon viele aufgeschrieben und noch mehr selbst erlebt – fast so viele wie die Buddenbergs!

  • Schullesung in Bad Soden-Salmünster

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • 16:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Wir Buddenbergs - Das Geheimnis steht vor der Tür

    Geschichten rund um eine verrückt-liebenswerte Familie! Die neunjährige Mia hat die trubeligste Patchworkfamilie, die man sich vorstellen kann. Kein Wunder, dass bei den Buddenbergs immer was los ist und sie von einem Abenteuer ins nächste stolpern! An dem Tag, an dem diese Geschichte beginnt, hüpfen Mia und Lisbeth jubelnd aus der Schule. Die Weihnachtsferien stehen vor der Tür, und es schneit in dicken weißen Flocken. »Das wird das beste Weihnachten überhaupt«, sagt Mia. »Mindestens«, bestätigt Lisbeth. Dabei wissen die beiden noch nicht einmal, dass in diesen Weihnachtsferien nicht nur eine Menge Schnee, sondern auch ein merkwürdiger Besuch und ein unheimlich spannendes Geheimnis auf sie warten ...

    Eintritt: 2,-

Ruth
Herzberg

Ruth Herzberg wurde in Berlin geboren und studierte Film und Fernsehen in Babelsberg. Heutzutage lebt sie das wilde Leben einer freien Schriftstellerin. Als guterzogenes Mädchen tippt sie selbstverständlich nur mit Messer und Gabel und manchmal hat sie das Gefühl, ihr Mann betrachte sie als Partnerersatz.

  • 20:00

    Dock 4, Zwischendeck

    Untere Karlsstraße 4
    34117
    Kassel
    Lange Nacht der jungen Literatur und Musik

    Zum 7. Mal lädt das Literaturhaus Nordhessen zur Kasseler Langen Nacht der jungen Literatur und Musik im Kulturhaus Dock 4 ein. Die Mitglieder der ‚Schuld und Bühne Berlin‘ stellen sich und ihre Texte vor.

    Eintritt. 8,-/5,-

Andreas
Hillger
Andreas Hillger
© David Ortmann

Andreas Hillger wurde 1967 in Dessau geboren. Nach dem Abitur am Evangelischen Proseminar in Naumburg arbeitete er ab 1986 in verschiedenen Berufen - unter anderem als Regieassistent, Buchhändler, Missionarischer Mitarbeiter und Transportarbeiter. Nach der Wende studierte er mehrere Semester Vergleichende Religionswissenschaft, Germanistik und Literaturwissenschaften in Berlin und Halle. Ab 1991 arbeitete Hillger für die Dessauer Lokalredaktion der Mitteldeutschen Zeitung und wurde 1994 Redakteur im Mantel-Ressort Kultur und Medien, dessen stellvertretender Ressortleiter er von 1999 bis 2012 war. Von 1999 bis 2001 war er Juror des Berliner Theatertreffens. Seit 2006 schreibt er - zunächst unter Pseudonym - Texte für Sprech- und Musiktheater.

Einer kurzen Phase der Selbstständigkeit folgte ab Herbst 2013 bis zum Ende der Spielzeit 2014/15 ein Engagement als Leitender Dramaturg für Schauspiel und Puppentheater am Anhaltischen Theater Dessau unter der Generalintendanz von André Bücker. In dieser Zeit erschien auch sein erster Roman "Gläserne Zeit". Gemeinsam mit Axel Nixdorf gründete Andreas Hillger das Bureau für Begeisterung, das sich verschiedenen Themen im Bereich Kultur, Marketing und Geschichte widmet. 2014 konzipierte das Bureau das Festival "Doppelgänger - 60 Jahre Puppentheater Halle" und in dessen Rahmen die Ausstellung "Lebensgefährten - Von Puppen und ihren Menschen" in den Franckeschen Stiftungen Halle.

In der Spielzeit 2017/18 war Andreas Hillger Hausautor des Theaters Augsburg. Sein dort uraufgeführtes Musical "Herz aus Gold", das mit Komponist Stephan Kanyar entstand, wurde sechs Mal für den Deutschen Musical Theater Preis 2018 nominiert und erhielt den Preis in drei Kategorie

  • 20:00
    Gläserne Zeit. Ein Bauhaus-Roman

    Große Namen treffen sich vor der Kulisse einer kleinen Stadt: Segeln mit Lyonel Feininger, Tanzen mit Oskar Schlemmer, Fliegen mit Hugo Junkers alles scheint möglich im Dessau der 1920er Jahre. Am Bauhaus werden Häuser aus Stahl gebaut und Träume in Teppiche gewebt. Überall herrscht Fortschritt in atemberaubendem Tempo, eine deutsche Traumfabrik arbeitet an der Welt der Zukunft. `Neu´ ist das Stichwort der Stunde: neues Bauen, neues Leben, neue Liebe, der neue Mensch. Ein bewegender Roman über eine bewegte Zeit.

Andreas
Hüging
Andreas Hüging
© Isabelle Grubert

Andreas Hüging arbeitete als Musiker, Texter und Komponist in Hamburg, veröffentlichte zahlreiche CDs und tourte mit verschiedenen Bands durch Europa und die USA. Seit 2013 schreibt er Kinder- und Jugendbücher, am liebsten in Berlin oder Budapest.

  • Schullesung in Sinntal

    Schullesungen sind keine öffentlichen Veranstaltungen. Wir bitten um ihr Verständnis.

Rainer
Hustedt
Rainer Hustedt
© privat

Rainer Hustedt wurde 1971 in Duisburg geboren und erhielt seine Bühnenreife am Hamburgischen Schauspielstudio Frese. In seinen Anfängen spielte er unter anderem am Altonaer Theater, am Staatstheater Schwerin und am Theater Paderborn. Ab 2004 hatte er Gastengagements am Maxim-Gorki-Theater, bei der Berliner Shakespeare Company sowie am Theater Plauen-Zwickau. Von 2008 bis 2017 war er im Schauspielensemble des Stadttheater Gießen engagiert.

  • 15:00

    Café im Hotel am Markt

    Liebfrauenberg 3
    35410
    Hungen
    Caféhaus-Crimestories

    12,50 (inkl. Kaffe&Kuchen)

J
Peter
Jackob
Peter Jackob
© Axel Weber

Peter Jackob, Jahrgang 1965, studierte Komparatistik und promovierte mit einer Arbeit über Schattenmetaphorik. Neben seiner Krimi-Reihe um den Mainzer Kommissar Schack Bekker schreibt der in Mainz geborene Autor Sherlock-Holmes-Romane. Er ist Preisträger des Blauen Karfunkel, einer Auszeichnung der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft. Außerdem hat Peter Jackob einen Finnland-Thriller veröffentlicht.

  • 18:30

    Restaurant Hof Grass

    Hof Grass 4
    35410
    Hungen
    Mordgeschichten zum Menue. Short Stories zum Menue

    46,50 (inkl. 3-Gang Menue und diverse Getränke)

Roy
Jacobsen
Roy Jacobsen
© Guri Pfeifer

Roy Jacobsen, geboren 1954, schreibt Romane, Erzählungen und Kinderbücher und gilt als einer der wichtigsten Autoren Norwegens. "Die Unsichtbaren" wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt und war auf der Shortlist des Man Booker International und des Dublin Awards. Der Autor schrieb außerdem zusammen mit Nicolas Winding Refn das Drehbuch von "Walhalla Rising" (2009). Er lebt in Oslo.

  • 16:00

    Evangelische Akademie

    Gesundbrunnen 11
    34369
    Hofgeismar
    Die Unsichtbaren. Eine Insel-Saga

    Auf einer Insel mitten in der atemberaubenden Küstenlandschaft Norwegens wächst Ingrid Barrøy auf. Das raue Inselleben hat seine eigenen Gesetze, bestimmt von weiten Horizonten und vom Meer, von harten Wintern und leuchtenden Sommern. Ein Leben, das, wie die Landschaft selbst, durchwoben ist von einer fesselnden, spröden Schönheit, fernab der übrigen Welt.

    Eines Tages spült das Meer die große Geschichte an Barrøys Strände: Der Zweite Weltkrieg nimmt für Ingrid in dem jungen russischen Soldaten Alexander Gestalt an, der sich von einem sinkenden deutschen Gefangengenschiff auf die Insel retten kann. Zwischen den beiden entspannt sich eine kurze sprachlose Liebe, bevor die deutsche Besatzung Norwegens sie auseinandertreibt. Neun Monate später bekommt Ingrid eine Tochter. Mit Kaja vor den Bauch gebunden, folgt Ingrid Alexanders Spuren durch einen frischen Frieden, in einem Nachkriegs-Norwegen, das nichts anderes will als vergessen...
    Roy Jacobsens Insel-Saga erzählt, auch vor dem Hintergrund deutscher Geschichte, mit außergewöhnlichem Sog vom Leben einer Familie in überwältigender Natur, von starken, eigenwilligen Frauen, von Schuld und Kollaboration.   

    Spenden sind willkommen.

Bernhard
Jaumann
Bernhard Jaumann
© Heike Bogenberger

Bernhard Jaumann, geboren 1957 in Augsburg, arbeitete nach dem Studium in München als Gymnasiallehrer. Zur Zeit lebt er in Bayern und Italien. Er schrieb mehrere Krimiserien, für die er vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman 2003 und für die beste Kurzgeschichte 2008. Für seinen Roman »Die Stunde des Schakals« erhielt er 2011 den Deutschen Krimipreis.

  • 20:00
    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Der Turm der blauen Pferde

    Ein packender Krimi um eines der legendärsten verschollenen Gemälde der Kunstgeschichte: Der Turm der blauen Pferde von Franz Marc. Der Start einer neuen Reihe von Krimipreisträger Bernhard Jaumann. Auf der Jagd nach Mördern, Fälschern und verschollenen Meisterwerken begibt sich die Münchner Kunstdetektei von Schleewitz auf Spurensuche.

Reinhold
Joppich
Reinhold Joppich
© Nico Wagner

Reinhold Joppich, geboren 1949 in Duisburg, arbeitete nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler im Herder Verlag Freiburg als Buchhändler in Rom. Von 1984 bis 2014 war er Vertriebs- und Verkaufsleiter bei Kiepenheuer & Witsch. Seit 1985 ist er mit seinen literarisch-musikalischen Italienabenden im deutschsprachigen Buchhandel, auf Kleinbühnen und in Kulturvereinen unterwegs. Die aktuellen Programme »Amore, Amore« und »Hauptsache Rom«, die beide auch als CD vorliegen, veranstaltet er gemeinsam mit dem Musiker Mario Di Leo. Reinhold Joppich lebt in Köln, den Marken und Rom.

  • 20:00

    Gasthaus Goldene Krone

    Marktplatz 15
    64823
    Groß-Umstadt
    Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall (Lesung mit Musik)

    Süditalien 1969. Im verschlafenen Girifalco geht alles seinen gewohnten Gang – die anstehenden Kommunalwahlen sind schon das Aufregendste, was auf absehbare Zeit zu erwarten ist. Doch im Geheimen zieht ein guter Geist die Fäden, ohne dass die anderen Dorfbewohner es ahnen: Denn der Postbote des Ortes ist ein melancholischer Einzelgänger, der die Philosophie liebt und Zufälle sammelt – und nebenbei heimlich in den Briefverkehr des Dorfes eingreift. So versucht er, den Dingen die richtige Richtung zu geben.

    Unglücklich Liebende werden zusammengeführt, politische und amouröse Betrugsversuche verhindert, und Mütter bekommen plötzlich Post von ihren in der Ferne verschollen geglaubten Söhnen. Der Postbote von Girifalco scheint sich in seinem zurückgezogenen Dasein eingerichtet zu haben – bis ein mysteriöser Brief aus der Vergangenheit auftaucht, der das Dorfleben im Allgemeinen und seines im Besonderen gehörig ins Wanken bringt. Ein charmanter, lustiger, rührender Roman mit einem zu Herzen gehenden Protagonisten, der uns mitnimmt auf eine nostalgische Italienreise.

    Eintritt: 12,-

Andreas
Jungwirth
Andreas Jungwirth
© Alexis Pelekanos

Andreas Jungwirth hat am Konservatorium der Stadt Wien Schauspiel studiert und trat dann sechs Jahre lang zusammen mit dem Komponisten Wolfgang Heisig als das Duo »Zwirn« mit Dada und Neuer Musik auf. In dieser Zeit entstanden erste eigene Texte und Hörspiele. Für das Schauspielhaus Wien entwickelte und leitete er »Szene machen!«, einen Schreibworkshop für Jugendliche. Heute lebt und arbeitet er als Hörspiel- und Theaterautor in Wien. »Schwebezustand« ist sein zweiter Jugendroman.

  • Schullesung in Maintal

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • Schullesung in Usingen

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

K
Kim
Kestner
© Kim Kestner
© Kim Kestner

Kim Kestner ist auf ihren Reisen in Schottland schon vielen Geistern begegnet – aber die meisten davon waren freundlich. Seit 2010 arbeitet sie als freischaffende Autorin und hat bereits einige Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Hamburg.

  • Heaven's End: Wen die Geister lieben

    In Heaven’s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie – der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach. Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen. Doch im idyllischen Heaven’s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren? Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?

    Eintritt: 7,- | Schüler frei

Armin
Kistenbrügge
Armin Kistenbrügge
© privat

Armin Kistenbrügge, Jahrgang 1964, ist Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde Greifenstein in Mittelhessen. In der Jugend- und Konfirmandenarbeit hat er langjährige Erfahrung. Kistenbrügge ist verheiratet und hat zwei Kinder.

  • 16:00

    Barockkirche Burg Greifenstein

    Greifenstein
    #gottesgeschichte

    Was wäre, wenn du die Bibel als eine große Geschichte kennenlernen könntest? #gottesgeschichte erzählt dir die wichtigsten biblischen Episoden in einem Rutsch: spannend, und mit hohem Tempo. Die Bibel im Schnelldurchlauf sozusagen. Ein Buch wie ein Filmtrailer, das dir den Sinn für die ganze Story vermittelt, den roten Faden sichtbar macht und Lust auf mehr weckt. Ein rasantes Leseerlebnis, das bleibenden Eindruck hinterlässt. In Kooperation mit dem Bibellesebund.

Georg
Klein
Georg Klein
© picture-alliance/Frank May

Georg Klein, geboren 1953 in Augsburg, lebt mit seiner Familie in Berlin und Ostfriesland. Sein Roman "Libidissi" wurde als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 1998 gefeiert und in mehrere Sprachen übersetzt. 1999, im Erscheinungsjahr des Erzählungsbandes "Anrufung des Blinden Fisches" wurde ihm der Brüder-Grimm-Preis verliehen und im Jahr 2000, für einen Ausschnitt aus "Barbar Rosa", der Ingeborg-Bachmann-Preis.

  • 19:30

    Antiquariat Winfried Jenior

    Marienstr. 5
    34117
    Kassel
    Miakro

    Die Männer, die im Mittleren Büro ihren Dienst versehen, arbeiten, Pult neben Pult, am weichen Glas. Am Ende des Tages marschieren sie geschlossen zum aktuellen Nährflur, wo die bleiche Wand eine Speise für alle bereitstellt. Danach schlüpft jeder in seine Ruhekoje. Dort aber liegt Büroleiter Nettler seit einigen Nächten wach. Ein rätselhafter Binnenwind zieht ihm das Gestern, Heute, Morgen ungezählter Arbeitsjahre neu herbei. Allmählich geraten die Selbstverständlichkeiten des Bürolebens ins Wanken. Es hat den Anschein, die guten Tage seien gezählt. Gemeinsam mit drei mehr oder weniger vertrauenswürdigen Kollegen passiert Nettler die Schleuse, den einzigen Weg, der hinausführt aus dem Mittleren Büro. Draußen aber wird, was die Männer für ihre Arbeitsheimat hielten, bereits mit heller Wachsamkeit beobachtet. Fachleutnant Xazy, die leitende technische Agentin, hat begonnen, sich furchtlos um die Zwielichtzone des Natürlichen, um den Grenzbereich zwischen Außen- und Innenwelt, zu kümmern. So führt Georg Klein seine Figuren einem großen Gegenspieler in die Arme. Nicht alle werden den Frühlingsmorgen dämmern sehen. Aber das Licht des Phantastischen leuchtet hell über die Grenzen des Erwartbaren hinaus.

    Eintritt: 12,-/8,-

Krischan
Koch
Krischan Koch
© Gunter Clücklich

Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Mörder mögen keine Matjes

    Der Herbststurm schwemmt einen Container mit Elektroschrott an Fredenbülls Küste: Zwischen Kabelsalat und ausrangierten Bildschirmen taucht ein Toter auf! Alles weist auf Mord hin – und darauf, dass die Tat in Hamburg begangen wurde. Für seinen siebten Fall muss Dorfpolizist Thies Detlefsen also in die Elbmetropole. Und die gesamte Belegschaft aus der ›Hidde Kist‹, inklusive Imbisshund Susi, kommt natürlich mit. Gemeinsam ermittelt es sich einfach besser auf dem gefährlichen Großstadtpflaster. Fredenbüll goes Reeperbahn ... wenn das mal gut geht.

    Eintritt: 12,- (inkl. Imbiss)

  • 20:00

    Stadthalle Homberg/Ohm

    Stadthallenweg
    35315
    Homberg
    Mörder mögen keine Matjes

    Der Herbststurm schwemmt einen Container mit Elektroschrott an Fredenbülls Küste: Zwischen Kabelsalat und ausrangierten Bildschirmen taucht ein Toter auf! Alles weist auf Mord hin – und darauf, dass die Tat in Hamburg begangen wurde. Für seinen siebten Fall muss Dorfpolizist Thies Detlefsen also in die Elbmetropole. Und die gesamte Belegschaft aus der ›Hidde Kist‹, inklusive Imbisshund Susi, kommt natürlich mit. Gemeinsam ermittelt es sich einfach besser auf dem gefährlichen Großstadtpflaster. Fredenbüll goes Reeperbahn ... wenn das mal gut geht.

    Eintritt: 11,-/ mit kleinem Menue 16,-

Steffen
Kopetzky
Steffen Kopetzky
© Enno Kapitza

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Verfasser zahlreicher preisgekrönter Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Von 2002 bis 2008 war er künstlerischer Leiter der Theater-Biennale Bonn. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Ein Abend - Eine Ostgeschichte - Eine Westgeschichte

    Steffen Kopetzky: Propaganda

    John Glueck ist im Krieg. Tief in Deutschland, im dunklen Hürtgenwald in der Eifel, 1944. Vor kurzem noch war er Student in New York, voller Liebe zur deutschen Kultur seiner Vorfahren; dann, als Offizier bei Sykewar, der Propaganda-Abteilung der US-Army, traf Glueck in Frankreich sein Idol Ernest Hemingway. Für ihn zieht Glueck in den scheinbar unbedeutenden, doch von der Wehrmacht eisern verteidigten Hürtgenwald bei Aachen. Er entdeckt das Geheimnis des Waldes, als eine der größten Katastrophen des Zweiten Weltkriegs beginnt: die «Allerseelenschlacht» mit über 15 000 Toten. Was kann John Glueck noch retten? Sein Kamerad Van, der waldkundige Seneca-Indianer? Seine halsbrecherischen Deutschkenntnisse? Ein Wunder? Niemand trat unverändert wieder aus dem «Blutwald» heraus, den die Ignoranz der Generäle zu einem Menetekel auch folgender Kriege machte. Zwanzig Jahre später, in Vietnam, erfährt John Glueck: Die Politik ist zynisch und verlogen wie eh und je. Er wird handeln, und sein Weg führt von der vergessenen Waldschlacht direkt zu den Pentagon-Papers. Steffen Kopetzkys großer Roman spannt einen gewaltigen Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis hin zu Vietnam. Ungeheuer spannend erzählt er von Krieg und Lüge, und von einem Mann, der alle falsche Wahrheit hinter sich lässt.

    Alexander Osang: Das Leben der Elena Silber

    Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit diesem 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Elena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Familie immer wieder erzählt hat?
    2017, mehr als zwanzig Jahre nach Elenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

Ralf
Kramp
Ralf Kramp
© KBV Verlag

Ralf Kramp, geboren 1963, lebt als Krimiautor und Veranstalter der Krimi-Erlebniswochenenden BLUTSPUR im Herzen der Eifel. Für sein Debüt "Tief unterm Laub" erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. In "Spinner" betrat zum ersten Mal Herbie Feldmann die Szene, der glücklose Held, dem ein nur für ihn sichtbarer Begleiter namens Julius stets auf dem Fuß folgt. Kramp veröffentlichte seither zahlreiche Kriminalromane und Kurzkrimis.

Eintritt: 10,-

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Nicht schon wieder tot - Crime Storys Best-of

    Wenn Autor und Publikumsliebling RALF KRAMP sich an den Schreibtisch begibt um eine seiner meisterhaften Crime Storys zu Papier zu bringen, dann endet das meist tödlich. Gott sei Dank nicht für den Meister des Schwarzen Humors, aber ganz sicher für die Protagonisten seiner Geschichten. Mit Gift, Messer, Revolver und anderen Gerätschaften sorgt der König des Kurzkrimis dafür, dass sie bald keinen Mucks mehr tun. Dabei beginnen die Geschichten oftmals sehr versöhnlich, geradezu harmonisch – bis der Moment kommt, wo der eine oder die andere nicht mehr die Kurve kriegt, dafür aber die Kugel …

    Seit vierzehn Jahren begeistert der Meister des Schwarzen Humors alljährlich das Publikum des GIESSENER KRIMIFESTIVALS und auch in diesem Jahr wird Vielschreiber Ralf Kramp mit neuen Storys die Zuhörer entzücken.

    Eintritt: 10,-

L
Silke
Lambeck
Silke Lambeck
© privat

Silke Lambeck ist in Berlin aufgewachsen, hat Germanistik und Theaterwissenschaften studiert und wurde schließlich Journalistin. Seit zehn Jahren schreibt sie außerdem Bücher für Kinder und Erwachsene, zum Beispiel den von Presse und Lesern gleichermaßen geliebten Herr Röslein. Ihr Kinderroman Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 nominiert.  Silke Lambeck lebt mit ihrer Familie in Berlin, das immer noch ihre Lieblingsstadt ist.

  • Schullesung in Lauterbach

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis!

  • Schullesung in Oberzent

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Isabelle
Lehn
Isabelle Lehn
© A. Sophron

Isabelle Lehn, geboren 1979 in Bonn, lebt heute in Leipzig und führt auf den ersten Blick ein erfolgreiches Leben: promovierte Rhetorikerin, Autorin des mehrfach ausgezeichneten Debütromans »Binde zwei Vögel zusammen« und zuletzt des Romans »Frühlingserwachen«, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Alles andere ist Auslegungssache.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Frühlingserwachen & Die Tüchtigen

    Frühlingserwachen

    »Ich glaube an den Verstand, den freien Willen und die Kraft der Gedanken. Ich glaube an Biochemie, Serotoninmangel und erhöhte Entzündungswerte. Ich glaube an Alkohol und Penetration, an die Sehnsucht nach Selbstaufgabe und die Würde des Scheiterns. Ich glaube an die Wirksamkeit von Psychopharmaka – und sogar daran, ein schönes Leben zu haben.«

    Das Leben ist gut – solange wir es nicht daran messen, wie wir es uns vorgestellt haben. Isabelle Lehn schreibt über eine Frau namens Isabelle Lehn. Poetisch, selbstironisch und umwerfend offen.

    Die Tüchtigen

    Die erfolgreiche Unterhaltungsschriftstellerin Katharina Weskott wird fünfzig und sieht das mit gemischten Gefühlen. Wird sich ihr Leben, ihre Selbstwahrnehmung durch diesen Einschnitt verändern? Wie werden andere sie sehen? Um Abstand zu bekommen und gebührend zu feiern, lädt sie gemeinsam mit ihrem Mann drei befreundete Paare für ein Wochenende in ein Luxushotel im niederländischen Zandvoort ein. In rasant wechselnden Perspektiven entrollt der Roman die Geschichten von acht Menschen, die jeder für sich am Scheideweg angelangt sind, getrieben von der Frage: Was ist noch möglich? Können sie noch einmal durchstarten? Oder droht der gesellschaftliche Abstieg? Acht Menschen, deren Leben sich innerhalb von 72 Stunden für immer verändern - eingefangen in mitreißenden Geschichten, verdichtet zu einem Gesellschaftspanorama dieser Jahre.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr. Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

Angela
Lehner
Angela Lehner
© Paula Winkler

Angela Lehner, geboren 1987 in Klagenfurt, aufgewachsen in Osttirol, lebt in Berlin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, Maynooth und Erlangen. U.a. nahm sie 2016 an der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin und 2017 am Klagenfurter Häschenkurs teil. 2018 war sie Finalistin des Literaturpreises Floriana. " Vater unser" ist ihr erster Roman.

  • 19:30

    Film-Shop Kassel

    Erzbergerstraße 12
    34117
    Kassel
    Vater unser

    Die Polizei hat sie hergebracht, in die psychiatrische Abteilung des alten Wiener Spitals. Nun erzählt sie dem Chefpsychiater Doktor Korb, warum es so kommen musste. Sie spricht vom Aufwachsen in der erzkatholischen Kärntner Dorfidylle. Vom Zusammenleben mit den Eltern und ihrem jüngeren Bruder Bernhard, den sie unbedingt retten will. Auf den Vater allerdings ist sie nicht gut zu sprechen. Töten will sie ihn am liebsten. Das behauptet sie zumindest. Denn manchmal ist die Frage nach Wahrheit oder Lüge selbst für den Leser nicht zu unterscheiden. In ihrem fulminanten Debüt lässt Angela Lehner eine Geistesgestörte auftreten, wie es sie noch nicht gegeben hat: hochkomisch, besserwisserisch und zutiefst manipulativ.

    Eintritt: 8 Euro / 5 Euro (Mitglieder Literaturhaus u. ermäßigt)

Sibylle
Lewitscharoff
Sibylle Lewitscharoff
© Jürgen Bauer

Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, heute lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für Pong erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Es folgten die Romane Der Höfliche Harald (1999), Montgomery (2003) und Consummatus (2006). Der Roman Apostoloff wurde 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2013 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Sibylle Lewitscharoff ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Berliner Akademie der Künste. 2013/14 verbrachte sie ein Jahr als Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom, danach war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Von oben

    »Vor dem Tod. Nach dem Tod. Das sind zwei grundverschiedene Arten, die eigene Existenz zu erfahren und auf sie zu blicken. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin oben.« Aus der Vogelperspektive blickt Sibylle Lewitscharoffs unbehauster Erzähler hinab auf sein eigenes Grab, die hinterbliebenen Freunde und Nachbarn, auf Fremdes und Vertrautes in der unter der Hitze stöhnenden Stadt. Körper- und willenlos driftet er durch den Himmel über Berlin, erscheint mal hier, mal dort, ein stiller Beobachter, Zeuge von Schönem und Schrecklichem, mit übernatürlicher Hör- und Sehkraft begabt, doch zur Handlungsunfähigkeit verdammt. Seine Erinnerungen sind lückenhaft, seine Zukunft ungewiss. Was darf er hoffen, was muss er fürchten: Hölle? Fegefeuer? Himmlisches Paradies?

    Furchtlos befragt Sibylle Lewitscharoff – »mit allen Wassern gewaschene Schleusenwärterin zwischen Diesseits und Jenseits« (Süddeutsche Zeitung) – in ihrem neuen Roman unsere Gottes- und Seinsvorstellung, unsere Wahrnehmung von Ich und Welt, von Leben und Sterben. Am Ende dieser kühnen Seelenreise durch das Berlin der Gegenwart, in das Zwischenreich der Lebenden und Toten löst sich jede Ordnung auf: Sie mündet in eine fiebrige Apotheose, die eine überraschende Selbsterkenntnis bereithält.

    Eintritt: frei

Usch
Luhn
Usch Luhn
© Anouk 2018

Usch Luhn wuchs in der Steiermark in Österreich auf. Schon als kleines Kind hat sie sich unheimlich gerne Geschichten ausgedacht. Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und studierte an der Freien Universität Berlin Kommunikationswissenschaften. Danach arbeitete sie einige Jahre beim Radio und beim Kinderfernsehen. Schließlich fing sie an, längere Geschichten zu schreiben und machte noch eine weitere Ausbildung zur Drehbuchautorin und Filmdramaturgin. Seitdem arbeitet sie auch für den Film. Sie wohnt abwechselnd in Berlin und Ostfriesland an der Nordsee. Dort sind auch alle ihre Romane aus der "Pimpinella"-Reihe entstanden. "Hier ist es nämlich so schön ruhig, dass ich wunderbar Bücher schreiben kann, "sagt sie.
Mittlerweile hat sie schon über 30 Bücher geschrieben. Viele von ihnen wurden in andere Sprachen übersetzt und sind in verschiedenen Ländern erschienen.

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Clint
Lukas

Clint Lukas hat nichts studiert und keinen Beruf gelernt. Neben mehreren Buchpublikationen und der erfolgreichen Reihe „Cool trotz Kind“ bei Mit Vergnügen Berlin, schreibt er für den Tagesspiegel die Kolumne „Clint zwischen den Fronten“. Darin beschäftigt er sich wöchentlich damit, wie es ist, als alleinerziehender Vater und Hustler in der Öffentlichkeit zu stehen.

  • 20:00

    Dock 4, Zwischendeck

    Untere Karlsstraße 4
    34117
    Kassel
    Lange Nacht der jungen Literatur und Musik

    Zum 7. Mal lädt das Literaturhaus Nordhessen zur Kasseler Langen Nacht der jungen Literatur und Musik im Kulturhaus Dock 4 ein. Die Mitglieder der ‚Schuld und Bühne Berlin‘ stellen sich und ihre Texte vor.

    Eintritt. 8,-/5,-

Martin
Lutz
Martin Lutz
© Martin Lutz

Martin Lutz ist investigativer Journalist bei der WELT und war mit seinen Artikeln bereits nominiert für den Henri-Nannen Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Seit Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema innere Sicherheit und sämtlichen Formen der Kriminalität. Journalistisch hat er Otto Schily, Wolfgang Schäuble, Hans-Peter Friedrich und Thomas de Maizière begleitet - sowie aktuell Horst Seehofer. 2005 war Lutz an der Aufdeckung der VW-Korruptionsaffäre maßgeblich beteiligt.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Die Tote im Wannsee

    Eine junge Frau wird tot am Ufer des Wannsees gefunden. Nur ihre roten Schlangenlederschuhe geben einen brauchbaren Hinweis auf ihre Identität. Als Kommissar Heller ein Bild der Schuhe in einer Berliner Zeitung veröffentlichen lässt, meldet sich eine Kollegin der Toten: Heidi Gent arbeitete in Horst Mahlers Anwaltskanzlei. Heller soll den Fall schnell abschließen, alles Politische ist zu meiden. Auf der Polizei liegt noch der Schatten der Ermordung von Benno Ohnesorg, der Druck aus dem Schöneberger Rathaus ist enorm. Doch als Heller zufällig mitbekommt, dass sein Chef lautstark mit einem Unbekannten über die Tote streitet, lässt er nicht mehr locker.


    Rudi Dutschke, Uschi Obermaier, Willy Brandt, Axel Springer - die Sechzigerjahre sind ihre Bühne, West-Berlin ist ihre Bühne. Es stand viel auf dem Spiel in der irrlichternden Stadt. Und Wolf Heller muss sich als junger Kommissar in diesen Zeiten beweisen.

    Eintritt: frei

M
Robert C.
Marley
Robert C. Marley
© privat

Robert C. Marley ist das Pseudonym des 1971 in Lemgo geborenen Schriftstellers Gerald Hagemann. Er ist Kriminalhistoriker, Goldschmiedemeister, Hersteller von Zauberrequisiten, Sprecher für Hörbuch, Radio & Fernsehen und Dozent für Kreatives Schreiben.

  • 20:00

    Hospitalkirche Grünberg

    Hintergasse 22
    35305
    Grünberg
    Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht

    London 1894

    Während in den Salons der feinen Gesellschaft rauschende Feste gefeiert werden und spiritistische Sitzungen, Hellseher und Geisterbeschwörer der letzte Schrei sind, kommt auf dem Markt von Covent Garden ein Straßenjunge unter mysteriösen Umständen zu Tode.

    Was zunächst nach einem Routinefall aussieht, entpuppt sich schließlich als unheimliches Verbrechen, das Chief Inspector Swanson nicht nur an seinem gesunden Menschenverstand zweifeln lässt, sondern ihn und sein Team auch an die Grenzen ihrer Kräfte bringt …

    Eintritt: 10,-

  • 11:30

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

    London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst 'Jack the Ripper'. Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen. Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel?

    Eintritt: frei

Ursula
März
Ursula März
© Jennifer Endom

Ursula März, geboren 1957 in Herzogenaurach, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in Köln und Berlin. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitete sie als Literaturkritikerin und Feuilletonistin unter anderem für die Kulturzeitschrift Kursbuch, für die Frankfurter Rundschau und für die Wochenzeitung DIE ZEIT. Sie erhielt 1991 den Preis der Casinos Austria für Publizistik und 2005 der Berliner Preis für Literaturkritik. Bei Hanser erschienen Fast schon kriminell: Geschichten aus dem Alltag (2011) und Für eine Nacht oder fürs ganze Leben: Fünf Dates (2015). Tante Martl ist ihr erster Roman.

  • 19:30

    Evangelisches Kirchenzentrum

    Kreuzbreite 66
    34246
    Vellmar
    Tante Martl

    Tante Martl ist scheinbar unscheinbar, in Wahrheit aber ganz besonders. Der Leser spürt es gleich an der Art, wie sie ihre Telefonanrufe eröffnet: mit einem Stöhnen, dem ein unerwarteter Satz folgt. Geboren als dritte Tochter eines Vaters, der nur Söhne wollte, ist Martl die ungeliebte Jüngste, die keinen Mann findet, dafür aber einen Beruf als Volksschullehrerin. Nie verlässt sie die westpfälzische Kleinstadt, in der sie geboren wurde, ja nicht einmal ihr Elternhaus. Und obwohl sie ihren Vater jahrelang pflegt, während ihre Schwestern Familien gründen, bewahrt sie ihre Selbstständigkeit. Wie Tante Martl das schafft und in hohem Alter noch einen großen Fernsehauftritt bekommt, erzählt Ursula März mit staunender Empathie und widerständigem Humor.

    Eintritt: 8,- (VVK)| 10,- (AK)

Regina
Meißner
Regina Meißner
© privat

Regina Meißner wurde 1993 in einer Kleinstadt in Hessen geboren, in der sie noch heute lebt. Als Autorin für Fantasy und Contemporary hat sie bereits viele Romane veröffentlicht. Weitere Projekte befinden sich in Arbeit. Regina Meißner studiert Englisch und Deutsch auf Lehramt in Gießen. In ihrer Freizeit liebt sie neben dem Schreiben das Lesen, Nähen und ihren Dackel Frodo.

 

  • 20:00

    Historisches Rathaus

    Marktstraße 1
    63679 Schotten
    Schotten
    Der Fluch der sechs Prinzesinnen

    Eintritt: 5,- (als Kombi-Ticket für die Lesung von Jule Heck 8,-)

Kai
Meyer
Kai Meyer
© Gaby Gerster

Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Er studierte Film und Theater, arbeitete einige Jahre als Journalist und widmet sich seit 1995 ganz dem Schreiben von Büchern. Viele seiner Romane wie "Die Alchimistin", "Die Unsterbliche" und die Trilogien "Merle und die Fließende Königin" und "Die Wellenläufer" wurden zu Bestsellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als 40 Ländern, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland. Für "Frostfeuer" erhielt Kai Meyer 2005 den "CORINE-Literaturpreis". Mehrere Verfilmungen sind in Planung.

  • 20:00

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Maschinengötter

    Die Galaxis steht in Flammen. Die Maschinengötter sind erwacht und stürzen das Sternenreich in einen kosmischen Krieg. Inmitten der Wirren kämpft Iniza Talantis um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All, verfolgt von den Schergen des Hexenordens. Denn Inizas Tochter Tanys gilt den Hexen als Schlüssel zum Sieg. Ihr Weg führt sie auf den verbotenen Mond der Waffenmeister und durch ausgetrocknete Ozeane, auf verseuchte Dschungelwelten und in die Slums der Taragantum-Drift. Doch ihr Schicksal erwartet sie auf Tiamande – der Thronwelt der Gottkaiserin.

    Eintritt: 8,-

Thomas
Meyer
Thomas Meyer
© Lukas Lienhard

Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura-Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. 2007 machte er sich selbständig als Autor und Texter. Sein Roman ›Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse‹ wurde zu einem Best- und Longseller, die Verfilmung ›Wolkenbruch‹ (2018) war ein großer Kinoerfolg. Thomas Meyer lebt in Zürich.

  • 17:00

    Alte Synagoge

    Bachgasse 28
    64625
    Bensheim
    Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin

    Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur gegenseitige Unterstützung im Sinn: Sie trachten nach der Weltherrschaft. Bisher allerdings völlig erfolglos. Erst als Motti das Steuer übernimmt, geht es vorwärts. Doch eine Gruppe von Nazis hat das gleiche Ziel – und eine gefährlich attraktive Agentin.

    Eintritt: 5,-

Hubertus
Meyer-Burckhardt
Hubertus Meyer-Burckhardt
© Achim van Gerven

Hubertus Meyer-Burckhardt, geb. 1956, ist ein preisgekrönter Film- und TV-Produzent, Journalist, Manager in der Medienbranche, Schriftsteller und seit mehr als 15 Jahren Moderator der "NDR Talk Show". Beim Hörfunksender NDR Info hat Hubertus Meyer-Burckhardt seinen eigenen Talk. Er lebt in Hamburg.

  • 19:30

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Frauengeschichten. Was ich von starken Frauen gelernt habe

    Als Gastgeber einer der erfolgreichsten Talkshows im Fernsehen hat Hubertus Meyer-Burckhardt eine Erfahrung gemacht: Frauen werden im Alter eher anarchisch, Männer im Alter eher bedeutungsschwanger. Was bleibt von der Person ohne die Funktion? Eine Frage, der sich Frauen mit Vergnügen, Männer mit Sorge stellen. Frauen brechen auf, wenn das Leben die Verabredung nicht einhält, Männer ein. Hätte Mutter Erde ein Weltkulturerbe zu vergeben, dann wären das die Frauen. Diese Frauen sind - stellvertretend für alle anderen: Doris Dörrie, Veronica Ferres, Elke Heidenreich, Leslie Malton, Ina Müller, Ulrike Murmann, Erika Pluhar, Marianne Sägebrecht, Barbara Schöneberger und Christine Westermann. Über Meyer-Burckhardts in diesem höchst unterhaltsamen Buch versammelten Frauengeschichten steht ein Satz wie eine Überschrift: er stammt von Barbara Schöneberger: »Ich empfehle zu leben.«

    Eintritt: frei

Lotte
Minck
Lotte Minck
© Brenda Stumpf

Lotte Minck hat die längste Zeit ihres Lebens im Ruhrgebiet gelebt, wo sie Popstars bekocht, Events organisiert und in einer Schauspielagentur Termine jongliert hat. Dabei hat sie einige Skurrilitäten erlebt und die Menschen des Reviers kennen und lieben gelernt. Ihrr von tiefschwarzem Humor geprägten um Loretta Luchs sind eine Huldigung an das Ruhrgebiet und die Menschen, die dort leben. Seit 2005 widmet Lotte Minck sich ganz dem Schreiben.

  • 19:00

    Café MACK DRIVE

    Philipp-Reis-Straße 51
    35321
    Laubach
    Darf's ein bisschen Mord sein

    Indirektes Trauma der Klavikula – im Arztsprech ist das der Grund, warum Loretta plötzlich in einem Tante-Emma-Laden Wurstwaren auswiegt. Inhaberin Gitti hat sich bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen. Da ist es für Stammkundin Loretta Ehrensache, ihr auszuhelfen. Doch der Sturz war nur vermeintlich ein Unfall, Gitti wird massiv bedroht. Als schließlich auch noch eine Leiche vor Gittis Haustür liegt, steht für Loretta fest: Hier stinkt es gewaltig, und zwar nicht nach dem Tilsiter aus der Käsetheke!

    Eintritt: 10,-

     

Susanne
Mischke
Susanne Mischke
© Antonio Moroni

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute in Wertach. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Ihre Hannover-Krimis haben über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg.

  • 11:00

    Kino Grünberg

    Bismarckstr. 10
    35305
    Grünberg
    Zärtlich ist der Tod

    Hauptkommissar Bodo Völxen hatte keine Ahnung, dass es im Leben seiner altgedienten Sekretärin, Edeltraut Cebulla, einen Mann gibt. Oder vielmehr: gab. Denn der Herr ist seit ein paar Tagen spurlos verschwunden – mitsamt ihrem Geld. Die Indizien weisen auf einen Profi-Heiratsschwindler hin. Die Ereignisse überschlagen sich, als eine seiner Verflossenen tot aufgefunden wird. Ist Frau Cebulla womöglich auch in Gefahr?

    Eintritt: 10,-

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

  • 19:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Leseparadiese

    An diesem Abend erzählt Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg und Tausendsassa rund ums Buch, von seiner Reise zu Buchhandlungen »mit dem gewissen Etwas«, die nicht durch diffuse Breite, sondern durch leuchtende Tiefe, erklärte Präferenz, sichtbare Empfehlung überzeugen. Buchhandlungen, die Persönlichkeit zeigen, einen unverwechselbaren Charakter: Sie verkaufen Bücher, die irgendwem am Herzen liegen, sie handeln mit Geschichten, mit Empörungen, mit Träumen, mit Sehnsüchten. In ihnen wird die beseelte, sorgfältige Art und Weise, wie ein Sortiment zusammengestellt wird, sicht- und spürbar, jede Saison aufs neue mit Leben erfüllt - durch erfahr- und erlebbare Sinnlichkeit. Durch Lust und Leidenschaft, durch temperamentvolle Hingabe. Anhand von Erfahrungen, die er mit besonderen Buchhandlungen gemacht hat, erzählt Rainer Moritz von seiner persönlichen Lese- und Büchersozialisation. Von der Originalität »seiner Buchhandlungen«, ihrer Unbeirrbarkeit und Unabhängigkeit und ihrer mit Eigensinn betriebenen Bücherlust.

    Eitnritt: 8,-/6,-

  • 19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    Siebter Spaziergang über die Buchmesse

    Der Leiter des Literaturhauses in Hamburg stellt die Highlights der Frankfurter Buchmesse 2019 vor.

    Eintritt: VVK 12,- (VVK)| 15,- (AK)
    VVK und Info: Buchhandlung PAPERBACK 06063 4115

  • 19:30

    Evangelisches Kirchenzentrum

    Kreuzbreite 66
    34246
    Vellmar
    Mein Vater, die Dinge und der Tod

    »Ein Mensch lebt so lange, wie sich andere an ihn erinnern. Vielleicht denke ich deshalb häufiger an meinen Vater als zu seinen Lebzeiten. Weil die Selbstverständlichkeit seines Daseins fehlt. Was für Erinnerungen sind es? Was haben sie mit den Dingen seines Lebens zu tun, mit den Objekten, die ihn Tag für Tag umgaben? Je länger ich an meinen toten Vater denke, desto mehr sprechen seine Dinge zu mir.« Mein Vater, die Dinge und der Tod ist ein Buch über Erinnerung, wie wir es so noch nicht gelesen haben. Ein Buch über den toten Vater, ein Buch über eine Generation, über eine Zeit, aber auch ein Buch, das erzählt, wie wir uns erinnern. Wenn die Erinnerung spricht, sprechen die Dinge. Da ist der Sessel, der von der Fußballleidenschaft des Vaters erzählt, von den Nächten, in denen der Wecker gestellt wurde, um legendäre Boxkämpfe nicht zu verpassen. Da das selbst gemalte Ölbild an der Wand, das an eine Begabung des jungen Vaters erinnert, die in seinem Leben auf der Stecke blieb. Da die Uhr, ein Geschenk, das er zu einem Firmenjubiläum bekam, da der Bierkrug, der seine bayerische Herkunft wachrief … In den Alltagsdingen vergegenwärtigt Rainer Moritz ein ganzes Leben, eine ganze Welt, besonders und unwiederbringlich. Dieses so liebevolle wie unsentimentale Portrait seines Vaters in seiner Zeit erzählt davon, wie wir uns vergewissern, wer wir sind, wenn wir mit dem Tod, mit dem Tod der Eltern konfrontiert werden.

    8,- (VVK)| 10,- (AK)| 3,- (Mitglieder von Ecke und Kreis)

Tom
Müller
Tom Müller
© Benjamin Gutheil

Tom Müller, geboren 1982 in Friedrichshain, ging früh nach Trento, Porto Sant’Elpidio und Castellamare di Stabia, um Italienisch zu lernen. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Griechenland und anderen Teilen der Welt, studierte er Romanistik und Germanistik in Tübingen, Pisa und Perugia. Er war Finalist des Open Mike und Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist Mitglied der Gruppe "Arbeit an Europa", Spieler der DFB-Autoren-Nationalmannschaft, Initiator der Berliner Read Parade und Verlagsleiter des Tropen Verlags. Tom Müller lebt in Berlin.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Ein Abend - Drei Debüts

    Doris Anselm: Hautfreundin. Eine sexuelle Biographie

    Gibt es noch schmutzige Worte? Hilft fesseln gegen Traurigkeit? Besitzt ein Mann mit einer schönen Stimme auch eine schöne Zungenspitze? Kann man zu zärtlich sein, wenn man bloß eine Affäre hat? Und gedeiht im Unanständigen vielleicht ein besonderer Anstand? - Sie ist eine Frau, die Sex mag und seltsame Fragen, ihre eigene Haut und die Haut ganz verschiedener Männer. Direkte Berührung ebenso wie den Salto ins Fantastische. Sie flirtet lieber unterwegs als online, weil sie den kleinen Rausch des ersten Schritts liebt. Ihr Blick auf Sex ist zugleich lustvoll und schräg, präzise und sanft. Die Männer, denen sie nah kommt, gehen ihr nah. Aber worauf steht sie eigentlich selbst? Und wie hat das angefangen? Nach und nach ergeben die Geschichten ihrer hautnahen Begegnungen eine Geschichte: die überraschend glückliche sexuelle Biografie einer freien Frau. So sinnlich erzählt, dass die Sprache selbst Feuer fängt.

    Carmen Buttjer: Levi

    Ein Zelt auf einem Hausdach in Berlin – es ist Sommer und Levi ist abgehauen. Zwar wohnt ein paar Stockwerke unter seinem Lager immer noch sein Vater, aber von dem hat er noch nie viel mitbekommen. Und jetzt, nachdem er die Urne seiner Mutter auf der Beerdigung gestohlen hat, kann er sich sowieso nicht mehr blicken lassen.

    Tigerschatten springen zwischen den Dächern, sitzen Levi im Nacken und streifen um die Urne – derselbe Tiger, der seine Mutter getötet hat, davon ist Levi überzeugt, auch wenn er in letzter Zeit viel zu schnell erwachsen werden musste und es eigentlich besser weiß. Im Kampf mit dem Verlust sucht der Junge sich seine eigenen Verbündeten: Da ist der mysteriöse Vincent, der mit ihm durch die Stadt fährt und im selben Haus wohnt, aber bis auf ein paar zwielichtige Geschäfte kaum etwas von sich preisgibt. Und Kolja, der Kioskbesitzer, für den Gedächtnisschwund noch immer die beste Art ist, sein Leben zu bewältigen – ausgelöst durch jede Menge Whiskey. Aber die Erinnerungen tauchen genauso hartnäckig aus der Vergangenheit auf wie Koljas Bilder aus seiner Zeit als Kriegsfotograf, die er in einem Hinterzimmer seines Kiosks immer noch entwickelt.

    Tom Müller: Die jüngsten Tage

    Jonathan Buck steht am Bahnsteig nach Berlin, er wartet auf den Zug. Die Mutter seines Jugendfreundes Strippe will ihn dringend sprechen, und es gibt keine Ausflucht mehr. Denn Strippe ist tot, und seine Mutter will von Jonathan hören, was war und was jetzt werden soll. Das Einzige, was Jonathan will, ist neben Elena im Bett liegen, d'Annunzio lesen, rauchen. Kalte Tomatensuppe löffeln, sich an früher erinnern, an die Berliner Nachwende-Jugend, als alles möglich schien. An Strippes Seite. Vor dreißig Jahren, im Vakuum der Wendejahre, haben sie Sinnlichkeit gesucht und neue Idole. Sie wollten Helden sein im Aufstand der Gefühle. Strippes Tod zwingt Jonathan Gericht zu halten, über sich, die Zeit und seine Träume. Tom Müller erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die immer an die Grenzen ging, erzählt von Aufbruch und Übermut, die kein Maß kannten. "Die jüngsten Tage" ist cool und voller Emphase: eine Reise zwischen Hamburg und Berlin, Kindheitsabenteuern und Gegenwartseskapade, italienischen Dichtern und deutschen Zügen. Mehr Schmerz, mehr Witz, mehr Aufruhr war selten. Ein herausragendes Debüt.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

     

Elizabeth R.
Murray
Elizabeth Murray
© privat

Elizabeth Rose Murray, represented by Sallyanne Sweeney of Mulcahy Associate, London lives in West Cork where she fishes, grows her own vegetables and enjoys plenty of outdoor adventures.

Elizabeth writes novels for children and young adults as well as short fiction and personal essays. Her books include The Book of Learning – Nine Lives Trilogy 1 (2016 Dublin UNESCO Citywide Read for Children.), The Book of Shadows – Nine Lives Trilogy 2 (shortlisted 2016 Irish Book Awards and 2016 Irish Literacy Association Award), The Book of Revenge – Nine Lives Trilogy 3 (Feb 2018) and Caramel Hearts (May 2016).

She also has short fiction and essays published in reputable journals across Ireland, the UK, US and Australia, and has been shortlisted for several notable competitions including Francis McManus and Aesthetica Creative Works. Recent anthology publications include The Elysian: Creative Responses (New Binary Press), Reading the Future (Arlen House) and Autonomy (New Binary Press).

  • Schullesung in Biedenkopf

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

  • Schullesung in Stadtallendorf

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

N
Jacinta
Nandi

Jacinta Nandi ist 1980 in Ostlondon geboren, seit 2000 wohnt sie in Berlin. Sie hat 3 Buecher geschrieben bloggt für die taz als Riotmama und schreibt eine Kolumne fürs Missy Magazin.

  • 20:00

    Dock 4, Zwischendeck

    Untere Karlsstraße 4
    34117
    Kassel
    Lange Nacht der jungen Literatur und Musik

    Zum 7. Mal lädt das Literaturhaus Nordhessen zur Kasseler Langen Nacht der jungen Literatur und Musik im Kulturhaus Dock 4 ein. Die Mitglieder der ‚Schuld und Bühne Berlin‘ stellen sich und ihre Texte vor.

    Eintritt. 8,-/5,-

Christoph
Nix
Christoph Nix
© Theater Konstanz: Ilja Mess

Christoph Nix studierte in Gießen Jura und Politikwissenschaft, arbeitete als Rechtsanwalt und Hochschullehrer in Hannover, Berlin, Kassel und Bremen. Er ist seit 1994 Theaterintendant in Nordhausen, Kassel und Konstanz.

  • 20:00

    Barockkirche Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Muzungu

    Liv Utstedt, die sich in Uganda bei "Ärzte ohne Grenzen" engagiert, wird tot im Haus des schwedischen Kulturattachés in Kibuli aufgefunden. Sie wollte die Welt aufrütteln. Unerträglich war ihr das Versagen der ugandischen Regierung gegenüber der Lords Resistance Army, die Korruption und der Machtmissbrauch. Die Spur ihrer Mörder führt zurück in die 1980er Jahre, als sie eine Affäre mit dem damals im schwedischen Asyl lebenden jetzigen Präsidenten hatte - in dem Jahr, als Olaf Palme, ihr Vorbild im Kampf gegen die Apartheid, erschossen wurde…

Karin
Nohr
Karin Nohr
© Miguel Mothes

Karin Nohr ist in Hamburg geboren, studierte Literaturwissenschaft und Psychologie und bildete sich in klassischem Gesang fort. Sie promovierte mit einer musikpsychologischen Arbeit (1997). Nach jahrelanger Therapietätigkeit als Psychoanalytikerin in eigener Praxis und vielen Fachveröffentlichungen zum Thema Imagination entschied sie sich, ihre Zeit ganz dem literarischen Schreiben zu widmen. Nach „Herr Merse bricht auf“ (2012), „Vier Paare und ein Ring“ (2013), „Eastern Sittichs“ (2017) und „Stummer Wechsel“ (2018) ist „Kieloben“  ihr fünfter Roman. Karin Nohr hat eine Tochter und lebt in Berlin und im Wendland.

  • 17:00

    Evangelische Akademie

    Gesundbrunnen 11
    34369
    Hofgeismar
    Kieloben

    Durch einen Zufall entdecken Inga und Mette, die eine aus Berlin, die andere aus Norwegen, dass ihr Leben durch die Geschichte ihrer Eltern schicksalhaft verwoben ist. Ihr Aufbruch zueinander wird zu einer wahrhaften Seelenreise und führt sie an Grenzen, die sie gar nicht erkunden wollten: Sehnsucht stößt auf Angst, Missverständnisse lauern überall.

    In diesem deutsch-norwegischen Familienroman stecken die Lesenden einmal in Ingas, dann wieder in Mettes Kopf. Spannungsreich und einfühlsam schildert Karin Nohr Wendepunkte im Leben zweier Frauen und berührt dabei wunde Punkte zweier Nationen.

    Spenden sind willkommen.

Ingrid
Noll
Ingrid Noll
© Renate Barth

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

  • 20:00

    Foyer Liebfrauenschule

    Obergasse 38
    64625
    Bensheim
    Goldschatz

    Fünf junge Leute wollen es der Wegwerfgesellschaft zeigen: Tante Emmas altes Bauernhaus soll nicht abgerissen, sondern in eine alternative Studenten-WG verwandelt werden. Doch für die Renovierung fehlt das Geld. Da taucht in Emmas Trödel ein Säckchen mit wertvollen Goldmünzen auf. Aber der Schatz holt sie nicht etwa aus der Bredouille. Im Gegenteil, er führt sie mitten hinein und macht sie mit den unschönen Regungen des menschlichen Herzens bekannt.

    Eintritt: 5,-

O
Bettina
Obrecht
Bettina Obrecht
© Werner Cee

Bettina Obrecht wurde 1964 in Lörrach geboren und studierte Englisch und Spanisch. Sie arbeitet als Autorin, Übersetzerin und für den Rundfunk. Für ihre Kurzprosa und Lyrik wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Seit 1994 veröffentlicht sie Kinder- und Jugendbücher und hat sich längst in die „Garde wichtiger Kinderbuchautorinnen hineingeschrieben“ (Eselsohr).

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind keine öffentlichen Veranstaltungen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Anselm
Oelze
Anselm Oelze
© Iona Dutz

Anselm Oelze, geboren 1986 in Erfurt, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Philosophical Theology in Freiburg und Oxford. Nach seiner Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin forschte er an der Universität Helsinki. Derzeit lehrt er an der LMU München und lebt mit seiner Familie in Leipzig. Wallace ist sein erster Roman.

  • 19:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Wallace

    Frühjahr 1858: Ein Brief verlässt eine kleine Insel in den Molukken. Sein Ziel ist Südengland, sein Inhalt: ein Aufsatz über den Ursprung der Arten. Kaum ein Jahr später sorgt die Schrift für Aufsehen und wird bekannt als Theorie der Evolution. Doch nicht der Verfasser des Briefes, der Artensammler Alfred Russel Wallace, erntet den Ruhm dafür, sondern sein Empfänger, der Naturforscher Charles Darwin. Von Wallace bleibt lediglich eine nach ihm benannte Trennlinie der Arten im Malaiischen Archipel. Einhundertfünfzig Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albrecht Bromberg auf das Schicksal des vergessenen Wallace. Er begibt sich auf seine Spuren und je länger er mit Wallace unterwegs ist, desto mehr zweifelt Bromberg an, ob alles so bleiben muss, wie es ist. Er fasst einen Plan, der endlich denjenigen ins Licht rücken soll, der bisher im Dunkeln war, und erkennt: Geschichte wird nicht gemacht, sondern geschrieben. Mit seinem Debüt ist Anselm Oelze ein philosophischer Abenteuerroman gelungen, ein literarisches Denkmal für die Außenseiter des Lebens und der Geschichte.

    Eintritt: 8,-/6,-

Alexander
Osang
Alexander Osang
© Andreas Labes

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Alexander Osang schreibt heute für den ›Spiegel‹ aus Tel Aviv, davor lebte er in Berlin und acht Jahre lang in New York. Sein erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag sind darüber hinaus die Romane ›Comeback‹, ›Königstorkinder‹ und ›Lennon ist tot‹ erschienen, die Reportagenbände ›Im nächsten Leben‹ und ›Neunundachtzig‹ sowie die Glossensammlung ›Berlin – New York‹.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Ein Abend - Eine Ostgeschichte - Eine Westgeschichte

    Steffen Kopetzky: Propaganda

    John Glueck ist im Krieg. Tief in Deutschland, im dunklen Hürtgenwald in der Eifel, 1944. Vor kurzem noch war er Student in New York, voller Liebe zur deutschen Kultur seiner Vorfahren; dann, als Offizier bei Sykewar, der Propaganda-Abteilung der US-Army, traf Glueck in Frankreich sein Idol Ernest Hemingway. Für ihn zieht Glueck in den scheinbar unbedeutenden, doch von der Wehrmacht eisern verteidigten Hürtgenwald bei Aachen. Er entdeckt das Geheimnis des Waldes, als eine der größten Katastrophen des Zweiten Weltkriegs beginnt: die «Allerseelenschlacht» mit über 15 000 Toten. Was kann John Glueck noch retten? Sein Kamerad Van, der waldkundige Seneca-Indianer? Seine halsbrecherischen Deutschkenntnisse? Ein Wunder? Niemand trat unverändert wieder aus dem «Blutwald» heraus, den die Ignoranz der Generäle zu einem Menetekel auch folgender Kriege machte. Zwanzig Jahre später, in Vietnam, erfährt John Glueck: Die Politik ist zynisch und verlogen wie eh und je. Er wird handeln, und sein Weg führt von der vergessenen Waldschlacht direkt zu den Pentagon-Papers. Steffen Kopetzkys großer Roman spannt einen gewaltigen Bogen vom Zweiten Weltkrieg bis hin zu Vietnam. Ungeheuer spannend erzählt er von Krieg und Lüge, und von einem Mann, der alle falsche Wahrheit hinter sich lässt.

    Alexander Osang: Das Leben der Elena Silber

    Russland, Anfang des 20. Jahrhunderts. In einer kleinen Provinzstadt östlich von Moskau wird der Revolutionär Viktor Krasnow hingerichtet. Wie eine gewaltige Welle erfasst die Zeit in diesem Moment Viktors Tochter Lena. Sie heiratet den deutschen Textilingenieur Robert Silber und flieht mit diesem 1936 nach Berlin, als die politische Lage in der Sowjetunion gefährlich wird. In Schlesien überleben sie den Zweiten Weltkrieg, aber dann verschwindet Robert in den Wirren der Nachkriegszeit, und Elena muss ihre vier Töchter alleine durchbringen. Sie sollen den Weg weitergehen, den Elena begonnen hat zu gehen – hinaus aus einem zu engen Leben, weg vom Unglück. Doch stimmt diese Geschichte, wie Elena sie ihrer Familie immer wieder erzählt hat?
    2017, mehr als zwanzig Jahre nach Elenas Tod, macht sich ihr Enkel, der Filmemacher Konstantin Stein, auf den Weg nach Russland. Er will die Geschichte des Jahrhunderts und seiner Familie verstehen, um sich selbst zu verstehen.

    Eintritt: 10,- zzgl. VVK-Gebühr| Schüler/Studenten: 6,- zzgl. VVK-Gebühr.

P
June
Perry
June Perry
© privat

June Perry alias Marion Meister liebt es, in andere Charaktere und ungesehene Welten zu schlüpfen. Besonders gerne erfindet sie zukünftige Szenarien, die von unserer Gegenwart nicht weit entfernt sind. Die ersten Augmented-Reality-Spiele hat sie sich auf den Reisen durch alte Ruinen selbst erdacht, später entdeckte sie Pen & Paper sowie Video-Adventure-Games für sich. Inzwischen fiebert sie den unbegrenzten Spiel-Möglichkeiten der virtuellen und erweiterten Realität entgegen – diese haben sie zu „White Maze – Du bist längst mittendrin“ inspiriert.

  • Schullesung in Fulda

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Axel
Petermann
Axel Petermann
© Thomas Dashuber

Axel Petermann war Leiter einer Mordkommission in Bremen und als Ermittler für die Aufklärung mehrerer spektakulärer Mordfälle verantwortlich. Seine Bücher, u. a. »Auf der Spur des Bösen«, »Im Angesicht des Bösen« und »Der Profiler« wurden Bestseller. Als Berater und Story-Lieferant war er an den preisgekrönten Tatort-Folgen aus Bremen und Frankfurt beteiligt. Heute gilt er als Mitbegründer der Fallanalyse in Deuschland und als einer der besten Profiler Europas und ist einem breiten Publikum durch seine Auftritte in Talk-Shows und Nachrichtensendungen bekannt.

  • 20:00

    PiPaPo-Kellertheater

    Am Wamboltherhof
    64625
    Bensheim
    Kriminacht

    Claudia Rossbacher: Steirerrausch

    Geisterhaft  In einer Herbstnacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann in die Südsteiermark gerufen. Schon die Fahrt zum Tatort in Kitzeck im Sausal gerät für Sandra zur Nervenprobe. Aus dem Nichts taucht ein Mädchen mitten auf der Fahrbahn auf, das genauso plötzlich wieder im dichten Nebel verschwindet. Bergmann will merkwürdigerweise nichts davon gesehen haben. Nach und nach wird der Fall um den ermordeten Weinbauern immer unheimlicher, führt er die Ermittler doch in dunkle Zeiten zurück, als der »Spuk von Trebian« begann …

    Axel Petermann: Die Diagramme des Todes

    »Du bemerkst mich nicht – dabei habe ich dich längst auserwählt: Ich beobachte dich. Ich sehe nachts durch dein Fenster. Ich folge dir auf der Straße. In die Tiefgarage. In den Fahrstuhl. Ich kann einfach nicht anders; ich muss dir nahe sein. Wenn meine Fantasien nach dir rufen, muss ich nicht einmal an deiner Tür klingeln. Denn dann habe ich bereits aufgehört, dir zu folgen. Ich gehe einfach in deine Wohnung, lege mich in dein Bett, rieche an deiner Wäsche, esse aus deinem Kühlschrank. Ich bin bereits da, wenn du nach Hause kommst. Ich bin da, um dir meine Träume zu schenken – immer wieder, bis du alles willst, was ich auch will. Weil du sonst zu früh sterben musst, doch das weißt du noch nicht. Erst ganz am Ende musst du sterben, weil ich dich töten werde ... In seinem zweiten True-Crime-Fall bekommt es Hauptkommissar Kiefer Larsen mit einem perfiden Serienmörder zu tun, der exakte Diagramme vom Realisieren seiner Fantasien zeichnet, um die Emotionen bei seinen Morden immer wieder erleben zu können und seine Lust am Töten maximal zu steigern.

    Eintritt: 5,-

Veronika
Peters
Veronika Peters
© Peter von Felbert

Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von 15 Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie Ende 1987 für zwölf Jahre aus dem sogenannten bürgerlichen Leben ausstieg und in eine Benediktinerinnenabtei eintrat. Von der Zeit, die sie dort lebte, handelt die autobiographische Erzählung »Was in zwei Koffer passt« (2007). Es folgten die Romane »An Paris hat niemand gedacht« (2009), »Das Meer in Gold und Grau« (2011), »Die Liebe in Grenzen« (2013) und »Aller Anfang fällt vom Himmel« (2015). In ihrem neuesten Roman »Die Dame hinter dem Vorhang« setzt sie der englischen Exzentrikerin Edith Sitwell ein Denkmal. Veronika Peters ist verheiratet mit dem Schriftsteller Christoph Peters, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.

  • 19:30

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar/Staufenberg
    Die Dame hinter dem Vorhang

    Welch ein Abenteuer! An einem Maimorgen im Jahr 1927 verlässt Jane Banister, Enkelin des Gärtners auf Gut Renishaw, den Landsitz der Sitwells. Sie geht nach London, um in den Dienst von Edith Sitwell zu treten, der ungeliebten Tochter des Hauses. Jane hat schon einiges über die exzentrische Dichterin und deren einflussreichen Freundeskreis gehört. Edith gibt in der Hauptstadt Soireen, liebt große Auftritte und hat sogar Kontakte ins Königshaus. Schon bald wird Jane an Ediths Seite die Metropolen der Welt bereisen. Doch als Ediths Vertraute lernt Jane auch die Dame hinter dem Vorhang kennen und den Preis, den das unangepasste Leben fordert.

R
Edgar
Rai
Edgar Rai
© Markus Schädel

Edgar Rai, geboren 1967 in Hessen, ist Autor vieler erfolgreicher Romane, Übersetzer und seit 2012 Mitinhaber der Buchhandlung Uslar & Rai in Berlin. 2010 gelang ihm mit dem Bestseller »Nächsten Sommer« der Durchbruch. Zuletzt erschien im Berlin Verlag »Die Gottespartitur« (2014). Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Im Lichte der Zeit

    In Amerika hat der Tonfilm längst die Kinos erobert, Deutschland verliert mit seinem Stummfilm den Anschluss. Nun soll die mächtige Ufa das Land wieder an die Spitze führen, koste es, was es wolle. Ein halbes Jahr später hat der geniale Karl Vollmöller fast alles beisammen: eines der modernsten Tonfilmateliers, den gefeierten Oscarpreisträger Emil Jannings, den besten Stoff und den perfekten Regisseur. Sein Film, "Der blaue Engel", wird nicht einfach einer mehr sein, er wird ein neues Zeitalter einläuten, da ist sich Vollmöller sicher. Nur die Hauptdarstellerin fehlt. Die Dietrich könnte passen, als Revuegirl ist sie eine Klasse für sich. Aber sie besitzt doch keinerlei schauspielerisches Talent! Vollmöller würde ihr trotzdem ein Vorsprechen verschaffen.

    Eintritt: frei

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Bullenbrüder: Tote haben keine Ferien

    Privatschnüffler Charlie Brinks ist unter die Bodyguards gegangen. Er kutschiert den CEO der insolventen Air Brandenburg durch die Gegend, weil der gerade tausende von Mitarbeitern entlassen musste und nun Fracksausen hat. Zu Hause bei Charlies Bruder, Kommissar Holger Brinks, treibt Mutter Anita alle in den Wahnsinn. Sie hat einen neuen Lover: Jean-Pierre, einen Steward,der gerade bei Air Brandenburg entlassen wurde. Holger ist dankbar für einen neuen Fall: Ein Maik Schuster hat Selbstmord begangen, mit einer eigens dafür besorgten Knarre. Doch zu Hause bei dem Toten findet Holger als erstes einen Schrank mit registrierten Waffen.Wer erschießt sich mit einem Gewehr vom Scharzmarkt, wenn er genug davon zu Hause hat? Dann wird der CEO, den Charlie bewacht, mit einer Waffe angeschossen, die auf Maik Schuster zugelassen war ...

    Eintritt: frei

Tobias
Rank
Tobias Rank
© Tobias Rank

Tobias Rank studierte an der Leipziger Musikhochschule die Fächer Klavier, Komposition, Cembalo und Improvisation. In diesen und folgenden Jahren galt sein besonderes Interesse den unterschiedlichen Ausdrucksweisen und Spielarten der Neuen Musik. Es entstanden erste Chor- und Liedkompositionen.

Prägend für die weitere musikalische Entwicklung waren seine Tätigkeiten als Bühnenmusikkomponist und Bühnenmusiker an Sprechtheatern in Leipzig, Halle/Saale und Erfurt sowie die Beschäftigung mit Chanson, Stummfilmmusik, Weltmusik und Literatur. Die meisten Kompositionen von Tobias Rank sind Vertonungen romantischer oder zeitgenössischer Lyrik.

Mit der Band Puella Turbata gab er Konzerte in Deutschland, als Solopianist und Liedbegleiter folgte Rank Einladungen nach Spanien, Mexiko und Südostasien.

1999 gründete Tobias Rank zusammen mit Gunthard Stephan das Wanderkino. Mit einem eigens dafür hergerichteten Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug ist dieses mobile Stummfilmkino in ganz Europa unterwegs.

Von 1992 bis 2013 war Tobias Rank als Dozent für Klavier und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig tätig. Kurse und Vorlesungen hielt er an der Theaterakademie Sachsen sowie an Universitäten und Instituten in Hamburg, Kopenhagen, Mumbai, Hongkong, Yangon und Athen. 2014/15 hatte Rank eine Gastprofessur an der Universität Bangkok inne.

Seit 2017 konzertiert Tobias Rank mit seinen "Literarischen Chansons" auf Bühnen im deutschsprachigen Raum

  • 19:30

    Alte Kapelle Neuses

    Kapellenstr. 36
    63579
    Freigericht
    Literarische Chansons

    Der Komponist und Pianist Tobias Rank hat Texte von Helmut Krausser, Thomas Kunst, Fritz Eckenga, Günter Kunert und Michael Lentz vertont. Nicht wie gewohnt für andere Interpreten – diesmal singt er selbst und begleitet sich und seine Lieder am Klavier. Literarische Chansons voller Schwermut, Melancholie, Witz und Übermut. Rebellisch und fein, abgebrüht und empfindlich, verliebt und müde. Eher leise als wirklich laut.

    Eintritt: frei

Hans
Rath
Hans Rath
© Mirjam Knickriem

Hans Rath, geboren 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Zwei Bände seiner Romantrilogie um den Mittvierziger Paul Schubert wurden fürs Kino adaptiert. Seine aktuellen Bücher aus der Reihe «Und Gott sprach» sind ebenfalls Bestseller.

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Bullenbrüder: Tote haben keine Ferien

    Privatschnüffler Charlie Brinks ist unter die Bodyguards gegangen. Er kutschiert den CEO der insolventen Air Brandenburg durch die Gegend, weil der gerade tausende von Mitarbeitern entlassen musste und nun Fracksausen hat. Zu Hause bei Charlies Bruder, Kommissar Holger Brinks, treibt Mutter Anita alle in den Wahnsinn. Sie hat einen neuen Lover: Jean-Pierre, einen Steward,der gerade bei Air Brandenburg entlassen wurde. Holger ist dankbar für einen neuen Fall: Ein Maik Schuster hat Selbstmord begangen, mit einer eigens dafür besorgten Knarre. Doch zu Hause bei dem Toten findet Holger als erstes einen Schrank mit registrierten Waffen.Wer erschießt sich mit einem Gewehr vom Scharzmarkt, wenn er genug davon zu Hause hat? Dann wird der CEO, den Charlie bewacht, mit einer Waffe angeschossen, die auf Maik Schuster zugelassen war ...

    Eintritt: frei

Tore
Renberg
Tore Renberg
© Tommy Ellingsen

Tore Renberg, 1972 in Stavanger geboren, ist Schriftsteller und Musiker. Seit seinem Debüt 1995 hat er mehrere preisgekrönte Romane geschrieben, die durch ihre Sprachgewalt für Aufsehen sorgten. Der kommerzielle Durchbruch gelang mit »Mannen som elsket Yngve« (»Der Mann, der Yngve liebte«), der zu einem der meistgelesenen Romane des Jahrzehnts in Norwegen avancierte und später erfolgreich verfilmt wurde.

  • 15:00

    Evangelische Akademie

    Gesundbrunnen 11
    34369
    Hofgeismar
    Von allen Seiten

    Oktober in Rogaland. Zwei Brüder machen sich auf den Weg nach Stavanger. Sie haben genug von ihrem tristen Dasein und sind auf der Suche nach einem neuen Leben, nach ihrem Leben. Ihre Träume und Wünsche begegnen schnell der Realität, doch Aufgeben ist keine Option. Ben hat die Nase voll von seinem geizigen Vater und seiner psychotischen Mutter. Ihn langweilt sein tristes Leben, nur ab und zu unterbrochen von kurzen Glücksmomenten beim Benzinschnüffeln. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Rikki macht er sich auf die Suche nach einem neuen Leben, nach seinem Leben, und nichts und niemand wird ihn aufhalten. Ziel ist Stavanger, ein paar Kilometer weiter nördlich. Dort lebt sein Onkel Rudi, der sich einen Dreck schert um Recht und Gesetz. Allein das große Geld zählt. Ben und Rikki verlassen ihr Zuhause mit der kleinen Hoffnung auf ein bisschen Glück, doch das Schicksal hat etwas anderes mit ihnen vor.

    Spenden sind willkommen.

Claudia
Rossbacher
Claudia Rossbacher
© Sarah Koska

Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Tourismusmanagementstudium in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Schriftstellerin in Wien und in der Steiermark und schreibt vorwiegend Kriminalromane und Kurzkrimis. Ihre Steirerkrimis mit den LKA-Ermittlern Sandra Mohr und Sascha Bergmann waren allesamt Bestseller in Österreich. »Steirerblut«, »Steirerkind« und »Steirerkreuz« – ausgezeichnet mit dem österreichischen »Buchliebling 2014« – , wurden als Landkrimis für ORF und ARD verfilmt, weitere Steirerkrimis sollen folgen

  • 20:00

    PiPaPo-Kellertheater

    Am Wamboltherhof
    64625
    Bensheim
    Kriminacht

    Claudia Rossbacher: Steirerrausch

    Geisterhaft  In einer Herbstnacht werden die LKA-Ermittler Sandra Mohr und Sascha Bergmann in die Südsteiermark gerufen. Schon die Fahrt zum Tatort in Kitzeck im Sausal gerät für Sandra zur Nervenprobe. Aus dem Nichts taucht ein Mädchen mitten auf der Fahrbahn auf, das genauso plötzlich wieder im dichten Nebel verschwindet. Bergmann will merkwürdigerweise nichts davon gesehen haben. Nach und nach wird der Fall um den ermordeten Weinbauern immer unheimlicher, führt er die Ermittler doch in dunkle Zeiten zurück, als der »Spuk von Trebian« begann …

    Axel Petermann: Die Diagramme des Todes

    »Du bemerkst mich nicht – dabei habe ich dich längst auserwählt: Ich beobachte dich. Ich sehe nachts durch dein Fenster. Ich folge dir auf der Straße. In die Tiefgarage. In den Fahrstuhl. Ich kann einfach nicht anders; ich muss dir nahe sein. Wenn meine Fantasien nach dir rufen, muss ich nicht einmal an deiner Tür klingeln. Denn dann habe ich bereits aufgehört, dir zu folgen. Ich gehe einfach in deine Wohnung, lege mich in dein Bett, rieche an deiner Wäsche, esse aus deinem Kühlschrank. Ich bin bereits da, wenn du nach Hause kommst. Ich bin da, um dir meine Träume zu schenken – immer wieder, bis du alles willst, was ich auch will. Weil du sonst zu früh sterben musst, doch das weißt du noch nicht. Erst ganz am Ende musst du sterben, weil ich dich töten werde ... In seinem zweiten True-Crime-Fall bekommt es Hauptkommissar Kiefer Larsen mit einem perfiden Serienmörder zu tun, der exakte Diagramme vom Realisieren seiner Fantasien zeichnet, um die Emotionen bei seinen Morden immer wieder erleben zu können und seine Lust am Töten maximal zu steigern.

    Eintritt: 5,-

Astrid
Ruppert
Astrid Ruppert
© Peter Korst

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft in Marburg. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen. Sie fing an zu schreiben, als sie für längere Zeit das Bett hüten musste.  Erst durch diese unfreiwillige Auszeit aus einem vollständig durchgetakteten Leben erinnerte sie sich wieder daran, dass sie doch eigentlich schon als Kind davon geträumt hat, Schriftstellerin zu werden. Ihr erster Roman, die Weihnachtsgeschichte Obendrüber da schneit es, erschien dann drei Jahre später. Seitdem sind drei weitere Romane erschienen. Wenn nicht jetzt, wann dann?, Ziemlich beste Freundinnen und Wenn´s am schönsten ist sowie die Kurzgeschichtensammlung Die Bestimmung der Eisscholle.

Und sie hat festgestellt, dass es nie zu spät ist, sich langgehegte, fast vergessene Träume zu erfüllen. Inzwischen lebt sie als freischaffende Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf dem Land. Dort hat sie sich einen weiteren Traum verwirklicht:  Ein eigener Garten, in dem sie gerne schreibt, wenn das Wetter es erlaubt.

Außerdem engagiert sie sich seit 2015 ehrenamtlich für Geflüchtete. Denn sie ist davon überzeugt, dass die Erde allen Menschen gleichermaßen gehört und man sich gemeinsam auf ihr arrangieren muss, und kann. Diese Erfahrungen motivierten sie zu dem Buch Tee mit Ayman – Im Dialog mit Geflüchteten.

  • 20:00

    Samtbau der Schenckenstiftung

    Neustadt 14A
    35260
    Stadtallendorf-Schweinsberg
    Leuchtende Tage

    In einer Sommernacht 1907 verlässt die eigenwillige Lisette Winter heimlich ihr Elternhaus: Ihre Liebe gehört dem Modezeichnen und dem Schneidergesellen Emile. Im Rheingau, fernab einer konservativen Gesellschaft, wollen sie selbstbestimmt leben. Schon bald ist das Paar bekannt für seine extravagante Reform-Mode. Doch dann bricht der Krieg aus und bringt neue Herausforderungen ... Hundert Jahre später hat auch Lisettes Urenkelin das Gefühl, nicht in ihr Leben zu passen. Sie begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Nach und nach entfaltet sich für Maya die bewegende Geschichte der Frauen ihrer Familie – und ihre eigene.

    Eintritt: 11,00 | mit kleinem Menue 16,00

S
Ben
Salomo
Ben Salomo
© Christopher Civitillo

Ben Salomo wurde 1977 unter dem bürgerlichen Namen Jonathan Kalmanovich in der israelischen Stadt Rechovot geboren. Im Alter von vier Jahren siedelte er gemeinsam mit seinen Eltern in das damalige West-Berlin um. Hier hielt er Kontakt zur Jüdischen Gemeinde und wuchs zugleich in den Hinterhöfen von Schöneberg unter arabischen und türkischen Migranten auf. 1997 begann er, Hip-Hop-Musik zu machen. Acht Jahre hostete er auf Youtube die erfolgreiche Battle-Rap-Veranstaltung »Rap am Mittwoch« mit rund 417 000 Abonnenten und über 112 Millionen Views. Im Mai 2018 gab er das Musikformat wegen der starken antisemitischen Tendenzen in der Deutschrap-Szene auf. Für sein Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus wurde ihm 2018 das Robert-Goldmann-Stipendium verliehen.

  • Schullesung in Bensheim

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Andrea
Sawatzki
Andrea Sawatzki
© Markus Nass/T&T

Andrea Sawatzki, geboren 1963, gehört zu den bekanntesten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen. Nach ihrem Spiegel-Bestseller »Ein allzu braves Mädchen« erschien die turbulente Weihnachtskomödie »Tief durchatmen, die Familie kommt«, die mit Andrea Sawatzki, Axel Milberg und anderen für das ZDF verfilmt wurde. Mit »Von Erholung war nie die Rede« und »Ihr seid natürlich eingeladen« veröffentlichte sie mittlerweile zwei weitere Bücher um die Familie Bundschuh. Andrea Sawatzki lebt zusammen mit ihrem Mann, dem Schauspieler Christian Berkel, und den zwei gemeinsamen Söhnen sowie drei Hunden in Berlin. Noch 2019 wird »Andere machen das beruflich« ins Fernsehen kommen.

  • 20:00

    Altes kurfürstliches Gymnasium

    Wilhelmstr. 62
    64625
    Bensheim
    Andere machen das beruflich

    Andrea Sawatzkis hinreißende Heldin Gundula Bundschuh macht Schule: Endlich bietet sich für Gundula die Gelegenheit, auf eigenen Füßen zu stehen. Matz' Lehrerin fällt aus - und Gundula soll für sie einspringen. Eine Herausforderung, der sich Gundula kurzentschlossen stellt. Die Hegel-Schule richtet demnächst ihr 200stes Jubiläum aus - und Gundula soll ein Theaterstück auf die Beine stellen. Das wird nicht ohne die Unterstützung ihrer gesamten Familie über die Bühne gehen ...

    Eintritt: 5,-

Gerard
Scappini

Gérard Scappini wurde 1947 in Toulon geboren. 1966 kam er nach Deutschland, um seinen Militärdienst zu absolvieren und blieb danach in Freiburg. Er studierte Ethnologie, gründete eine Buchhandlung und reiste viele Jahre als erfolgreicher Verlagsvertreter durch den Buchhandel.

  • Weinkeller des Klosters Seligenstadt

    Klosterhof 1
    63500
    Seligenstadt
    "Une soirée dans la rue des trois mûriers“ - Musik-Lesung mit Meike Garden & Gérard Scappini

    Lassen Sie sich verzaubern und zurückversetzen in das Frankreich der 1950er und 1960er Jahre. Französische Chansons, interpretiert von Meike Garden treffen auf lyrische Texte von Gérard Scappini. Meike Garden ist zweifache Preisträgerin des Rock- & Pop Preises und vertrat 1988 Deutschland beim Eurovision Song Contest in Dublin. Gérard Scappini hat zwei Lyrik-Bände herausgebracht, die uns in seine Kindheit und Jugend in Frankreich eintauchen lassen.

    Kommen Sie passend gekleidet in französischem Chic der 1920-1970er Jahre, erhalten Sie ein Getränk gratis.

    Eintritt: 25,- inkl. Snack

Regina
Scheer
Regina Scheer
© Julia Pijagin

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972–1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift «Forum». Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift «Temperamente». Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten Roman «Machandel» erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

  • 20:00

    Keller-Klub Darmstadt e.V.

    Marktplatz 15
    64283
    Darmstadt
    Gott wohnt im Wedding

    Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem literarischen Epos verwoben voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.

    Eintritt: 8,-/6,-

Sylvie
Schenk
Sylvie Schenk
© Peter-Andreas Hassiepen

Sylvie Schenk, geboren 1944 in Chambery in Frankreich, lebt seit 1966 in Deutschland. Seit 1995 schreibt sie auf Deutsch.

  • 20:00
    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Eine gewöhnliche Familie

    Die Geschwister Cardin sind zu viert. Als Tante Tamara und Onkel Simon sterben, werden am Tag der Beerdigung jedoch nicht nur die Trennlinien zwischen den vier Geschwistern sichtbar, sondern die Gräben in der gesamten Familie. Die Verstorbenen waren es, die alle zusammenhielten. Nun hinterlassen sie neben Uneinigkeit vor allem eine Auseinandersetzung um das Erbe, die schon auf dem Weg zur Trauerhalle ihren Anfang nimmt. Die gefühlte Ungerechtigkeit in der Verwandtschaft ist außergewöhnlich groß – und genau darin ist diese französische Familie so ziemlich gewöhnlich.

    Eintritt: 6,- (VVK)| 8,- (AK)

Yvonne
Schwegler
Yvonne Schwegler
© privat

Yvonne Schwegler, geb. 1973, arbeitet seit der Studienzeit (Geschichte und Politologie) für die Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Sie ist Autorin mehrerer Kriminalstücke und -spiele. Außerdem hat sie als Co-Autorin eine Sammlung geschichtlicher Anekdoten zu Heidelberg (Mit ganz viel Herz) verfasst.

  • 20:00

    Polizeipräsidium Mittelhessen

    Fernierstr. 8
    35394
    Gießen
    Eiskalt weggewischt

    Da prallen Welten aufeinander: Theres Fugger, Reinigungskraft in der Polizeidirektion Heidelberg, genoss bislang ein sehr entspanntes Dasein. Doch dann wird ihr eine neue Kollegin zur Seite gestellt – Frau Schäufele, eine Schwäbin mit manischem Putzzwang und mehr als pingelig! Da gerät plötzlich deren Tochter unter Mordverdacht. Sie soll in den dunklen Gängen des Heidelberger Schlosses ihren Kunstprofessor getötet haben. Nun müssen sich die beiden unterschiedlichen Putzkräfte zusammenraufen und beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Beherzt begeben sie sich in Gefahr, um den Ruf von Frau Schäufeles Tochter reinzuwaschen …

    Eintritt: 12,- (Inkl. Imbiss)

Henrik
Siebold
Henrik Siebold
© Dörte Hoffmann

Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Zurzeit wohnt er in Hamburg. Bisher erschienen als Aufbau Taschenbuch „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“, „Inspektor Takeda und der leise Tod“ und „Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder“. „Inspektor Takeda und das doppelte Spiel“ ist auch als Audio-CD lieferbar.

  • 20:00

    Jazzinstitut Darmstadt

    Bessunger Str. 88D
    64825
    Darmstadt
    Inspektor Takeda und das doppelte Spiel

    Inspektor Takeda, mittlerweile beinahe in Hamburg heimisch geworden, wird zu einem Fall gerufen, der ihn besonders erschüttert. In einem hässlichen Gewerbehof wird die Leiche eines Mannes gefunden, der brutal hingerichtet wurde. Und der Tote ist ein Landsmann und prominent obendrein: Ryūtarō Matsumoto ist ein Profifußballer, der beim HSV unter Vertrag steht. Takeda und seine Kollegin Claudia Harms vermuten zunächst ein Verbrechen im Fußballmilieu. Doch dann entdecken sie mysteriöse Dinge in der Vergangenheit des Spielers, die bis in hohe Yakuza-Kreise in Japan reichen. Und sie entschließen sich, gegen jede Vorschrift zu einer heimlichen Reise nach Japan.

    Eintritt: 8,-/6,-

July
Sjöberg
July Sjöberg
© privat

July Sjöberg, geb. 1966, Magister der Kunstgeschichte und Volkswirtschaftsehre, entwickelt und inszeniert historische Veranstaltungen, unter anderem für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Die Halbschwedin hat ihre Kindheit in Schwaben verbracht. Bereits seit der Schulzeit lebt sie als Wahlkurpfälzerin in der Umgebung des romantischen Heidelbergs.

  • 20:00

    Polizeipräsidium Mittelhessen

    Fernierstr. 8
    35394
    Gießen
    Eiskalt weggewischt

    Da prallen Welten aufeinander: Theres Fugger, Reinigungskraft in der Polizeidirektion Heidelberg, genoss bislang ein sehr entspanntes Dasein. Doch dann wird ihr eine neue Kollegin zur Seite gestellt – Frau Schäufele, eine Schwäbin mit manischem Putzzwang und mehr als pingelig! Da gerät plötzlich deren Tochter unter Mordverdacht. Sie soll in den dunklen Gängen des Heidelberger Schlosses ihren Kunstprofessor getötet haben. Nun müssen sich die beiden unterschiedlichen Putzkräfte zusammenraufen und beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Beherzt begeben sie sich in Gefahr, um den Ruf von Frau Schäufeles Tochter reinzuwaschen …

    Eintritt: 12,- (Inkl. Imbiss)

Pete
Smith
Pete Smith
© Maria Harsa

Pete Smith wurde 1960 als Sohn einer Spanierin und eines Engländers in Soest geboren. An der Universität Münster studierte er Germanistik, Philosophie und Publizistik. Nach seinem Magister-Examen arbeitete er zunächst als Kulturredakteur, bevor er sich als freier Schriftsteller in Frankfurt am Main niederließ. Er schreibt Romane, Erzählungen und Essays. Für seinen Roman „Endspiel“ wurde er 2012 mit dem Robert-Gernhardt-Preis des Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Für „Fliegen lernen“ erhielt er ein Stipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

  • 19:00

    Stadtteilbibliothek, Zweigstelle Gravenbruch

    Dreiherrnsteinplatz 3
    63263
    Neu-Isenburg
    Das Mädchen vom Bethmannpark

    Unweit des Bethmannparks entdeckt ein Anwohner eine bewusstlose junge Frau, die sich, als sie erwacht, an nichts erinnert: weder wie sie heißt, wo sie wohnt, noch was mit ihr passiert ist. Offenbar leidet sie an Amnesie. Während sich Ärzte ihrer annehmen, bemüht sich die Polizei, die Identität der mysteriösen Fremden zu ermitteln. Doch niemand scheint sie zu vermissen… Unterdessen verzweifelt Jakob, Ergotherapeut in der Neurologischen Rehaklinik Kirschwald, zusehends am Schicksal seiner Patienten. Oft erzählt er ihnen Episoden aus den Biografien berühmter Personen und ermuntert sie, vorübergehend in deren Leben zu schlüpfen. So verwandeln sie sich in Edgar Wallace, Albert Einstein oder Coco Chanel, um neuen Lebensmut zu schöpfen. Als die unbekannte junge Frau in die Reha verlegt wird, kreuzen sich ihre Wege. Jakob ist von der geheimnisvollen Schönen auf Anhieb fasziniert. Umso mehr, da sie ihn an die erste Liebe seines Lebens erinnert …

    Eintritt: 3,- (VVK)| 5,- (AK)

Burkhardt
Spinnen

Burkhard Spinnen, geboren 1956, lebt in Münster. Er schreibt Erzählungen, Romane, Kinderbücher, Essays, Glossen und Rezensionen. Für seine Werke wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Herbert Quandt Medien-Preis und dem Deutschen Hörbuchpreis.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Und alles ohne Liebe - Theodor Fontanes zeitlose Heldinnen

    Frage: Ist Theodor Fontane ein verstaubter Schulbuchklassiker? Antwort: Mitnichten!
    Mit »Und alles ohne Liebe« unternimmt Burkhard Spinnen eine gleichermaßen respektvolle wie radikale Lesereise durch Fontanes Werk. Spinnen liest die acht »Berliner Romane« ohne jedes Interesse an historischem Kostüm oder Lokalkolorit, so als spielten sie nicht im Wilhelminischen Deutschland des 19. Jahrhunderts, sondern in einem zeitlosen Hier und Jetzt. Dabei treten Konstellationen hervor, die immer noch aktuell sind oder es jetzt gerade wieder werden. Ganz unverstellt fällt der Blick auf das zeitlose Streben der Figuren nach Selbstbestimmung und Glück.
    »Und alles ohne Liebe« arrangiert die Figuren der Fontane'schen Gesellschaftsromane zu einer literarischen Familienaufstellung. Die reicht von den unbeweglichen Schwestern Poggenpuhl über die ewig kindliche Effi und die sich bescheidende Lene hin zu Mathilde Möhring, die sich auf eigene Füße stellt. Burkhard Spinnen zeigt so den inneren Zusammenhalt des Werkes und die Aktualität des vermeintlichen Schulbuchklassikers. Seine Leseexpedition ist geeignet, Fontane-Liebhabern neue Aspekte zu vermitteln. Darüber hinaus gibt sie Anregungen, wie man den Dichter und sein Werk auch jüngeren Lesern nahebringen kann.

    Eintritt: 8,-/5,- (VVK)| 10,-/7,- (AK)

Peter
Stamm
Peter Stamm
© Anita Affentranger

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.

  • 19:30

    Staatstheater Kassel

    Friedrichsplatz 15
    34117
    Kassel
    Marica aus Vermont

    Stellen wir uns nicht alle manchmal diese Fragen: die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. So geht es den Figuren von Peter Stamm. Sie blicken zurück und staunen, dass das Leben sich so entwickelt hat und nicht anders. Oder sie haben es vergessen. Und wir mit ihnen. Nicht allein sein, Nähe herstellen, eine Liebe gelingen lassen. Oft trauen wir uns nicht. Wir denken darüber nach, ob es so, wie es ist, richtig ist, und wir träumen vom Glück. Peter Stamm erfindet für uns einen graden Strich durch die ungefähre Landschaft unseres Lebens, so dass wir die Stille genießen können, die dabei entsteht. Weihnachten ist nur die Zeit, in der wir dafür besonders empfänglich sind.
    Peter Stamm erzählt aus dieser Mitte der Existenz heraus, seine Figuren sind zum Greifen nah. Wer seine Bücher liest, kann zu sich selbst finden. Und es ist plötzlich Weihnachten.

    Eintritt: 15,-/9,-

Jana
Steingässer
Jana Steingässer
© Jens Steingässer

Jana Steingässer, geboren 1976, studierte Ethnologie und Soziologie in Frankfurt und Indigenous Studies in Perth. Das Eintauchen in andere Kulturen und Lebenswelten ist ihre große Leidenschaft. Egal, ob sie mit ihrer Familie in einem Minibus durch Tansania tuckert, mit Inuit auf dem Polarstrom treibt oder zu Fuß die Alpen überquert – auf dem Heimweg ist ihr Gepäck voller Ideen und Geschichten, über die sie als Journalistin und Autorin für Magazine und Verlage schreibt. Zudem veröffentlichte sie gemeinsam mit ihrem Mann den Bildband »Die Welt von Morgen. Eine Familie auf den Spuren des Klimawandels«. Wenn sie nicht gerade unterwegs ist, lebt sie mit ihrer Familie bei Darmstadt.

  • 16:30

    Winterrefektorium des Klosters Seligenstadt

    Klosterhof 1
    63500
    Seligenstadt
    Paulas Reise

    Paula macht mit ihren Geschwistern und ihren Eltern eine spannende Weltreise auf den Spuren des Klimawandels. Sie wollen herausfinden, wie Menschen, Tiere und Pflanzen damit umgehen, wenn ihr Lebensraum durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Eine Anregung für alle Omas, Opas, Mamas, Papas und natürlich Kinder, die wissen wollen was für Auswirkungen der Klimawandel hat und wie wir unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten können.

    Erwachsene: 10,-| Kinder: 5,-| Familien: 25,-

  • Schullesung in Seligenstadt

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jörg
Steinleitner
Jörg Steinleitner
© privat

Jörg Steinleitner, geboren 1971 im Allgäu, studierte Jura, Germanistik und Geschichte in München und Augsburg und absolvierte die Journalistenschule in Krems/Wien. 2002 ließ er sich nach Stationen in Peking und Paris als Anwalt in München nieder. Er veröffentlichte mehrere Bücher – neben den bei Piper erschienenen Anne-Loop-Krimis auch das kulinarische Erlebnisbuch »Heimat auf dem Teller«, für das er eine Auszeichnung erhielt. Für das Online-Literatur- und Kulturmagazin Buchszene schreibt er die Kolumne »Steinleitners Woche«. Seine Lesungen inszeniert er als kriminalistisches Hörspiel-Kabarett. 2013 gründete der Autor den Stiftungsverein für Leben und Kultur e.V., mit dem er existenzielle und kulturelle Projekte fördert. Steinleitner teilt sein Leben am oberbayerischen Riegsee mit einer Frau, drei Kindern und ebenso vielen Wachteln.

  • 20:00

    Landhotel Waldhaus

    An der Ringelshöhe 7
    35321
    Laubach
    Tod im Abendrot

    Ein Doppelmord nahe des Flaucher-Biergartens erschüttert das sommerliche München. Ein Liebespaar wurde mit gezielten Schüssen aus nächster Nähe getötet. Kurz bevor es seinen Verletzungen erlag, gab eines der Opfer LKA-Präsident Karl Zimmerschied noch einen mysteriösen Hinweis: Es war ein Mörder ohne Gesicht. Zimmerschied steht vor einem Rätsel. Während er noch grübelt, erreicht ihn der Anruf einer alten Schulfreundin: Die Gymnasialdirektorin Sophie von Lavalle wird mit einem schlüpfrigen Video im Darknet erpresst. Der LKA-Präsident begibt sich in die Abgründe des Internets – und in große Gefahr …

    Eintritt: 15,- (inkl. Imbiss)

Simon
Strauß
Simon Strauß
© Musacchio Ianniello Pasqualini

Simon Strauß, 1988 als Sohn von Botho Strauß in Berlin geboren, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Hospitanzen und eine Gastdramaturgie am Theater. Mitorganisator des Jungen Salons in Berlin. Heute lebt er in Frankfurt und arbeitet als Redakteur im FAZ-Feuilleton.

  • 17:00

    Filmklubb

    Isenburgring 36
    63069
    Offenbach
    Römische Tage

    Ein junger Mann kommt in die ewige Stadt, um die Gegenwart abzuschütteln. Er sucht einen eigenen Weg, fühlt fremde Zeiten in sich leben. In Rom erinnert er sich. In Rom verliebt er sich. In Rom trauert er. Er trifft auf außergewöhnliche Menschen und findet seine Aufgabe: Alles wahrnehmen, nichts auslassen. Römische Tage führt zu den vielen Anfängen und Enden unserer Welt und fragt, was wir morgen daraus machen.

    Eintritt: frei

  • 19:30

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Römische Tage

    Ein junger Mann kommt in die ewige Stadt, um die Gegenwart abzuschütteln. Er sucht einen eigenen Weg, fühlt fremde Zeiten in sich leben. In Rom erinnert er sich. In Rom verliebt er sich. In Rom trauert er. Er trifft auf außergewöhnliche Menschen und findet seine Aufgabe: Alles wahrnehmen, nichts auslassen. Römische Tage führt zu den vielen Anfängen und Enden unserer Welt und fragt, was wir morgen daraus machen.

    Eintritt: 5,- (VVK)| 8,- (AK)

Arno
Strobl
Arno Strobl
© Gaby Gerster

Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

  • 15:00

    Filmklubb

    Isenburgring 36
    63069
    Offenbach
    Offline

    Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...

    Eintritt: frei

  • 20:00

    Stadtbücherei Obertshausen

    Kirchstraße 2
    63179
    Obertshausen
    Offline

    Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen

     

T
Thomas
Thiemeyer
Thomas Thiemeyer
© privat

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Thomas Thiemeyer ist Mitglied des Phantastik-Autoren-Netzwerks PAN. Er lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

  • Schullesung in Usingen

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Olivia
Trummer
Olivia Trummer
© Dietmar Scholz

Olivia Trummer wurde 1985 in Stuttgart in einer Musikerfamilie geboren. Mit 4 Jahren begann sie ihre klassische Klavierausbildung und entdeckte zeitgleich ihre Neugier, sich auch über Improvisation und Komposition auszudrücken. Sie studierte Jazzklavier und klassisches Klavier an der Musikhochschule in Stuttgart, schloss beides mit Auszeichnung ab und setzte ihr Jazzklavierstudium mithilfe eines Stipendiums des DAADs an der "Manhattan School of Music" in New York fort. Die prägenden, in der Jazzmetropole New York verbrachten Jahre sowie ihr enger Bezug zur klassischen Musik dienen ihr von je her als Inspirationsquellen.

Insbesondere mit dem "Olivia Trummer Trio" macht die ausgebildete Pianistin auch als Sängerin und Songwriterin auf sich aufmerksam und wird dabei von der internationalen Presse auf eine Stufe mit Esperanza Spalding gestellt. Auch der Brückenschlag zwischen Jazz und klassischer Musik spiegelt sich in ihrer Projektreihe "Classical To Jazz" wider und ist ebenfalls ein fester Bestandteil ihres vielseitigen, bisher auf sechs eigenen Alben dokumentierten musikalischen Schaffens.

Sie wurde vielfach ausgezeichnet (Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 2010, Stipendium der Bruno-Frey-Stiftung 2010, Jazzpreis Ingolstadt 2014, mehrmalige Stipendiatin der Initiative Musik) und von 2013 bis 2016 als Jazzkünstlerin des "stART"-Programms von Bayer Kultur in Leverkusen gefördert.

Konzerttourneen führten Olivia Trummer nach Italien, Irland, England, Österreich, Polen, Tschechien, in die Schweiz und in die USA. Sie war mit verschiedenen eigenen Projekten sowohl bei Jazz-Festivals als auch bei klassischen Musikfestivals zu Gast und hat ihre Musik auf Bühnen wie z.B. der Carnegie Hall, dem "Porgy & Bess" in Wien, der "National Concert Hall" in Dublin oder auf Schloss Elmau präsentiert.

Seit Oktober 2016 tourt sie international mit Kurt Rosenwinkel. Als festes Mitglied seines neuen Projekts "Caipi" trat sie in namhaften Clubs und bei renommierten Festivals auf (z.B. Montreux Jazz Festival, Vancouver Jazz Festival, Montréal Jazz Festival, "Birdland" New York, "Blue Note" Tokyo, "Blue Note" Beijing). Weitere Kollaborationen schließen die NDR Bigband, Matt Penman, Wolfgang Haffner, Bodek Janke, Nicola Angelucci, Tim Garland, Gerard Presencer, Hadar Noiberg, Max Ionata, Matthias Schriefl und Sebastian Studnitzky mit ein.

  • 11:00

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Die kleine Meerjungfrau

    Seit Generationen fasziniert das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen Groß und Klein. In einer szenischen Lesung mit klassischer Musik untermalt wird die berührende Geschichte neu zum Leben erweckt – ein stimmungsvolles Erlebnis für die ganze Familie! Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie der schönste Kristall und so klar wie das reinste Glas. Doch es ist sehr tief, tiefer als eine Ankerkette reicht. Dort unten lebt die kleine Meerjungfrau. Eines Nachts erlebt sie, wie ein Schiff im Sturm sinkt und kann im letzten Moment den Prinzen retten und sicher an den Strand bringen. Er jedoch hält ein Mädchen für seine Retterin. Marit Beyer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Staatlichen Theaterakademie St. Petersburg. Sie leiht ihre Stimme Hörbüchern sowie Funk und Fernsehen. Malte Prokopowitsch studierte an der Universität Stuttgart und an der Universität der Künste Berlin. Er assistierte am Staatstheater Stuttgart und inszeniert Musiktheater. Olivia Trummer studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Manhattan School of Music in New York. Sie spielt klassische Musik und Jazz und wurde in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

    Eintritt: 3,-/2,- (Nur Tageskasse)

V
Albrecht
Vorster
Albrecht Voster
© Kay Blaschke

Albrecht Vorster, 1985 in Köln geboren, studierte Biologie und Philosophie an der Universität Freiburg sowie der Université de La Reunion. Derzeit promoviert er am Institut für medizinische Psychologie der Uni Tübingen über Gedächtnisbildung im Schlaf der Meeresschnecke Aplysia. Er ist mehrfacher Science-Slam-Gewinner. Wenn er nachts nicht gerade arbeitet oder schläft, macht Albrecht Vorster Musik, zum Beispiel in der Neurowissenschaftler-Band ‚Hippocamblues‘.

  • 20:00

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Warum wir schlafen

    Was ist das für ein komisches Zucken beim Einschlafen? Warum schnarchen wir, wenn wir Alkohol getrunken haben? Wie können wir unsere Träume selbst bestimmen? Und was macht Schlafmangel mit uns? Albrecht Vorster ist Schlafforscher und Science Slammer – er verknüpft den neuesten Stand der Forschung anschaulich und unterhaltsam mit vielen Fallbeispielen und Alltagssituationen, wie sie jeder kennt. Vorster erklärt, warum unser Immunsystem bei Schlafmangel verrücktspielt, warum Schlafmittel die Volksdroge Nummer eins sind und doch nicht wirken, was wirklich gegen Schlafprobleme hilft, wie jeder für sich herausfinden kann, wie lange er schlafen muss, um fit zu sein – und warum wir überhaupt schlafen müssen. Das Buch, das endlich Licht ins Dunkel bringt!

    8,-

W
Dr. Andreas
Wagner
Andreas Wagner
© Christian Wagner

Andreas Wagner ist Winzer, Historiker und Autor. Nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und
Bohemistik in Leipzig und an der Karls-Universität in Prag hat er 2003 zusammen mit seinen beiden Brüdern das Familienweingut seiner Vorfahren in der Nähe von Mainz übernommen.

  • 19:30

    Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätte

    Mendelssohnstr. 36
    65817
    Eppstein
    Winzerwahn

    Ein düsteres Jahr neigt sich dem Ende zu: Der Frost im Frühjahr hat fast alle Reben zerstört, und kurz vor der Weinlese vernichtet ein Hagelschauer mancherorts die wenigen reifen Trauben. Viele Winzer müssen um ihre Existenz fürchten. Als in einem verfallenen Gewölbe eine Leiche entdeckt wird und mehrere Frauen aus dem Dorf verschwinden, wird offenbar: Die Jagd nach den Schuldigen für Frost und Hagel hat längst begonnen ... Ein neuer Fall für Kurt-Otto Hattemer.

    Eintritt: 12,- (inkl. Weinprobe)

Jan
Wagner
Jan Wagner
© Nadine Kunath

Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband "Probebohrung im Himmel". Es folgten "Guerickes Sperling" (2004), "Achtzehn Pasteten" (2007), "Australien" (2010), " Die Eulenhasser in den Hallenhäusern" (2012) und der Sammelband " Selbstporträt mit Bienenschwarm" (2016). Zuletzt erschien der Essayband "Der verschlossene Raum" (2017). Für seinen Gedichtband "Regentonnenvariationen" (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

  • 19:00

    Buchhandlung am Bebelplatz

    Friedrich-Ebert-Straße 130
    34119
    Kassel
    Die Live Butterflyshow

    Die Schmetterlinge, die Jan Wagner in diesem Gedichtband aus dem Netz holt und Loopings fliegen lässt, können auch Münchner Krähen sein, Marder im Blutrausch oder ein Biker aus Montana. Entscheidend ist: Sie fliegen. Welchen Gegenstand, welches Wesen Jan Wagner auch einfängt und poetisch verwandelt, er hebt damit die Gesetze der Schwerkraft auf – selbst die vielfach ummauerte Verbotene Stadt gerät ins Schweben, und unsere Wahrnehmung, unser Denken verlieren mit jedem gelesenen Vers an Trägheit. Mit jedem Band dagegen scheint Jan Wagner an Souveränität zu gewinnen, seine Formenvirtuosität zeigt sich in der „Live Butterfly Show“ als unbekümmerte Lust an der Freiheit in der Form, am Klang, die großen Spaß macht.

    Eintritt: 12,- (VVK)|14,- (AK)

Antje
Wagner
Antje Wagner
© Uwe Schwarze

1974 in Wittenberg geboren, schreibt Antje Wagner Romane und Erzählungen für Jugendliche und Erwachsene. Sie absolvierte ein Studium der deutschen und amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester. Von 2012 bis 2014 leitete sie das Schreibzimmer Prosa am Literaturhaus Frankfurt/Main. Antje Wagners Romane wurden vielfach ausgezeichnet und werden in der Presse mit Filmen wie »The Sixth Sense« oder »The Village« verglichen. Die FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG nahm Antje Wagner 2012 in den Kanon der »20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahre« auf.

  • Schullesung in Neu-Anspach

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jan
Weiler
Jan Weiler
© Tibor Bozi

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« gehört zu den erfolgreichsten Büchern der vergangenen Jahrzehnte. Es folgten unter anderem: »Antonio im Wunderland« (2005), »Mein Leben als Mensch« (2009), »Das Pubertier« (2014), »Kühn hat zu tun« (2015), »Im Reich der Pubertiere« (2016) sowie zuletzt »Und ewig schläft das Pubertier« (2017) und »Kühn hat Ärger« (2018). Jan Weiler verfasst zudem Hörspiele und Hörbücher, die er auch selber spricht. Jan Weiler lebt in München.

  • 19:30

    Aula der Ahnatal-Schule

    Mittelring 20
    34246
    Vellmar
    Kühn hat Hunger

    Das Leben geht zwar immer weiter, aber es wird nicht unbedingt leichter. Jedenfalls nicht für jeden von uns: Kommissar Kühn zum Beispiel hat das Gefühl, schwerer zu sein, als es ihm gut tut. In der Seele und um die Hüfte rum. Während er sich damit abplagt, Gewicht zu verlieren, um interessanter für seine Frau Susanne zu werden, muss er sich gegen die Intrigen seines vermeintlich besten Freundes und Kollegen Thomas Steierer wehren: Seine Karriere bei der Mordkommission hängt an einem immer dünneren Faden – und er bekommt es mit einem Mörder zu tun, der ihm zeigt, wie tief man als Mensch sinken kann. Mit Empathie und einzigartigem Esprit erzählt Jan Weiler von Martin Kühn, dem sich die schwere Frage nach der Leichtigkeit des Lebens stellt.

    8,- (VVK)|10,- (AK)| 3,- (Mitglieder Ecke und Kreis)

  • 20:00

    Bessunger Buchladen

    Heidelberger Strasse 81B
    64285
    Darmstadt
    Kühn hat Hunger

    Das Leben geht zwar immer weiter, aber es wird nicht unbedingt leichter. Jedenfalls nicht für jeden von uns: Kommissar Kühn zum Beispiel hat das Gefühl, schwerer zu sein, als es ihm gut tut. In der Seele und um die Hüfte rum. Während er sich damit abplagt, Gewicht zu verlieren, um interessanter für seine Frau Susanne zu werden, muss er sich gegen die Intrigen seines vermeintlich besten Freundes und Kollegen Thomas Steierer wehren: Seine Karriere bei der Mordkommission hängt an einem immer dünneren Faden – und er bekommt es mit einem Mörder zu tun, der ihm zeigt, wie tief man als Mensch sinken kann. Mit Empathie und einzigartigem Esprit erzählt Jan Weiler von Martin Kühn, dem sich die schwere Frage nach der Leichtigkeit des Lebens stellt.

Kathrin
Weßling
Kathrin Weßling
© Melanie Hauke

Kathrin Weßling, 1985 in Ahaus geboren, lebt und atmet in Hamburg. Sie gewann bereits zahlreiche Poetry-Slams und war Protagonistin mehrerer Folgen der Sendung "Slam Tour mit Sarah Kuttner". Es folgten Publikationen in Magazinen wie uMag und jetzt.de. 2012 erschien ihr vielbeachtetes erstes Buch "Drüberleben", das 2013 in Freiburg unter der Regie von Daniel Wahl als Theaterstück uraufgeführt und 2015 als Hörspiel im SRF gesendet wurde.

Kathrin Weßling lebt derzeit als Autorin und Online-Redakteurin und Community/Social-Media Managerin in Hamburg. Sie gibt Workshops in den Bereichen Social Media, Blogs, Online-Redaktion und Blogger-Kooperationen und hält außerdem Vorträge zu den Themen Social Media, Online-Journalismus, Blogs, (Blogger-)Kooperationen und digitale Strategie/Online-Konzeption.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Super und Dir?

    Marlene Beckmann ist 31 Jahre alt und lebt das Leben, das sie sich gewünscht hat. Auf die Frage, wie es ihr geht, antwortet sie meistens: »Super, und dir?« Marlene hat sich äußerlich im Griff. Bis sie ihren ersten richtigen Job als Social Media Managerin in einem multinationalen Unternehmen antritt. Bis sie vor lauter Überstunden kein Privatleben mehr hat. Bis der Druck schließlich zu groß wird ...

    Mit emotionaler Wucht beschreibt Kathrin Weßling eine gnadenlose Welt, in der Ersetzbarkeit, fehlende Perspektiven und der Zwang zur Selbstoptimierung eine ganze Generation unter Druck setzen.

    Eintritt: 14,90 (VVK)| 16,50 (AK)

Uwe
Wilhelm
Uwe Wilhelm
© Martin Lutz

Uwe Wilhelm ist Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent. Nach einer erheblichen Lebenskrise war er in der halben Welt unterwegs, um Antwort auf die Frage zu finden: Wer bin ich und wenn ja, wie viele. Seit 2015 schreibt er Thriller und zusammen mit Martin Lutz und Sven Felix Kellerhoff die 60er Jahre-Krimireihe um den Berliner Kommissar Wolf Heller.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Die Tote im Wannsee

    Eine junge Frau wird tot am Ufer des Wannsees gefunden. Nur ihre roten Schlangenlederschuhe geben einen brauchbaren Hinweis auf ihre Identität. Als Kommissar Heller ein Bild der Schuhe in einer Berliner Zeitung veröffentlichen lässt, meldet sich eine Kollegin der Toten: Heidi Gent arbeitete in Horst Mahlers Anwaltskanzlei. Heller soll den Fall schnell abschließen, alles Politische ist zu meiden. Auf der Polizei liegt noch der Schatten der Ermordung von Benno Ohnesorg, der Druck aus dem Schöneberger Rathaus ist enorm. Doch als Heller zufällig mitbekommt, dass sein Chef lautstark mit einem Unbekannten über die Tote streitet, lässt er nicht mehr locker.


    Rudi Dutschke, Uschi Obermaier, Willy Brandt, Axel Springer - die Sechzigerjahre sind ihre Bühne, West-Berlin ist ihre Bühne. Es stand viel auf dem Spiel in der irrlichternden Stadt. Und Wolf Heller muss sich als junger Kommissar in diesen Zeiten beweisen.

    Eintritt: frei

Meike
Winnemuth
Meike Winnemuth
© Felix Amsel

Meike Winnemuth, 1960 in Schleswig-Holstein geboren und in Hamburg und München lebend, ist freie Journalistin. Bei „Stern“, „Geo Saison“, „SZ Magazin“ und in vielen anderen Zeitschriften sowie im Netz („Das kleine Blaue“) erschrieb sie sich eine große und begeisterte Anhängerschaft. Ihrem Reise-Blog „Vor mir die Welt“ folgten mehr als 200.000 Leser, er wurde für den Grimme Online-Award 2012 nominiert und bei den Lead Awards 2012 ausgezeichnet.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Bin im Garten

    »Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern.

    Eintritt: frei

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Bin im Garten

    »Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern.

    Eintritt: 11,90 (VVK)| 13,- (AK)

  • 20:00

    Posthotel Johannesberg

    Bahnhofstraße 39
    36341
    Lauterbach
    Bin im Garten

    »Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe.« Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer – dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. Das Buch wird nach höchsten ökologischen Standards (Cradle to Cradle) hergestellt und nicht in Folie eingeschweißt.

    Eintritt: 9,-/6,-

Tania
Witte
Tania Witte
© Uwe Schwarze

Tania Witte lebt in Berlin und Den Haag. Sie schreibt, seit sie das Buchstabieren gelernt hat, und performt, seit sie die Freude entdeckte, die es macht, Dinge laut auszusprechen. Seit 1999 arbeitet sie als freie Journalistin, als freie Lektorin und als Film-, Musik- und Literaturkritikerin. Sie war leitende Magazin-Redakteurin, Texterin für diverse Homepages und redaktionelle Betreuerin von Ausstellungen. Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin leitet leidenschaftlich gerne Schreibworkshops, Wort-Workshops (Spoken Word/Poetry Slam) und hin und wieder auch Drag-King-Workshops, liest aus ihren Büchern, hält Vorträge, moderiert Veranstaltungen und leitet Diskussionsrunden.

  • Schullesung in Rodenbach

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Klaus-Peter
Wolf
Klaus-Peter
© privat

Klaus-Peter Wolf, geboren am 12.01.1954, lebt als freier Schriftsteller und Drehbuchautor in Norden (Ostfriesland). Seine Fernsehfilme wurden oft zu Einschaltquotenhits. Für sein Drehbuch zum Fernsehfilm „Svens Geheimnis“ erhielt er 1996 den Rocky Award for best made TV-movies (Kanada) und den Erich-Kästner-Preis (Berlin-Babelsberg), sowie 1998 den Magnolia Award Shanghai für das beste internationale Drehbuch. Den Anne-Frank-Preis erhielt er 1985 für Buch und Film Die Abschiebung(Amsterdam). Klaus-Peter Wolf gilt als leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Seine Bücher wurden in 24 Sprachen übersetzt und über 9 Millionen mal verkauft.

  • 11:00

    Rathaussaal Laubauch

    Friedrichstr. 11
    35321
    Laubach
    Todesspiel im Hafen

    Manchmal macht Sommerfeldt den Leuten Angst, dann wiederum möchte man mit ihm befreundet sein und ihn zu sich nach Hause einladen. Manche wären sogar bereit, ihn vor der Polizei zu verstecken. Er ist eine sehr widersprüchliche Figur. Das Abenteuer geht weiter.

    Eintritt: 15,- (inkl. Imbiss)

Julien
Wolff
Julien Wolff
© privat

Julien Wolff, 1983 in Hamburg geboren, ist dem Fußball seit seiner Jugend verfallen. Nachdem er jahrelang selbst spielte, begann er nach dem Abitur über den schönsten Sport der Welt zu schreiben. Seit 2003 arbeitet er für die Welt und Welt am Sonntag und berichtet seit 2011 über den FC Bayern und die Nationalmannschaft. Julien Wolff lebt in München, ist als Experte regelmäßig bei „Sky“ zu sehen und begeistert sich besonders für den Jugendfußball und die Talentförderung. „Traumtreffer!“ ist sein erster Jugendroman.

  • Schullesung in Bensheim

    Schullesungen sind nicht öffentlich. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Z
August
Zirner
August Zirner
© Jürgen Sprachmann

Der Schauspieler und Grimme-Preisträger August Zirner ist einem breiten Publikum aus über 120 Kino- und Fernsehfilmen vertraut, u. a. der Oscar-prämierte „Die Fälscher“. Acht Jahre war er Ensemble-Mitglied der Münchner
Kammerspiele. Zahlreiche Gastspiele führten ihn an die wichtigsten deutschsprachigen Theater, u.a. Wiener Burgtheater, Theater in der Josefstadt und Salzburger Festspiele. Er arbeitete mit Regisseuren wie Peter Stein, Luc Bondy, Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, Franz Xaver Bogner und Rainer Kaufmann.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Transatlantische Geschichten

    August Zirner und Sven Faller verbindet ein wundersames Band biographischer Analogien. Während der junge Amerikaner August vor dem Vietnamkrieg nach Österreich flieht - das Land, das seine Eltern auf der Flucht vor den Nazis verlassen hatten - und dort eine große Karriere als Schauspieler beginnt, zieht es den jungen Deutschen, von der amerikanischen Kultur beseelt, nach New York, um sich dort einen Namen als Musiker zu machen. Der jüdische Verlobte seiner Großmutter hatte 1938 den gleichen Weg angetreten und kehrte erst über 30 Jahre später zurück, um sein Eheversprechen einzulösen.
    Diese und andere transatlantische Geschichten über den Mythos der deutschen Autobahn, einen deutschen Wandervogel in Hollywood und Reisen nach außen wie innen spinnen die beiden mit Humor und Tiefgang zu einem kurzweiligen Programm.

    Der spannende musikalische Dialog von Flöte und Kontrabass führt die Geschichten munter fort. Spielerisch beleben Zirner und Faller dabei die Jazzgeschichte von Gershwins „Summertime“ über Duke Ellington und Miles Davis zu Brubecks „Take Five“ auf kammermusikalische Art neu.

Ø
Hanne
Ørstavik
Hanne Ørstavik
© Linda B. Engelberth

Hanne Ørstavik, (geboren in Tana, Norwegen) ist eine der profiliertesten norwegischen Gegenwartsautorinnen. Sie hat eine große Leserschaft und wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet.

  • 20:00

    Stadthalle, Martha-Hoepfner-Saal

    Chinonplatz 4
    65719 Hofheim
    Hofheim am Taunus
    Es braucht seine Zeit

    Nur wenige Autoren vermögen zitternde Wut, brennende Intensität und zärtliches Verständnis in einer so nackten Sprache auszudrücken wie Hanne Ørstavik. Signe ist 30 Jahre alt und mit Ehemann und Kind aufs Land gezogen. Es ist kurz vor Weihnachten, und die drei planen, zum ersten Mal allein zu feiern. Aber dann kommen Signes Eltern und ihr Bruder zu Besuch.

    Die Zeit, die es dauert ist ein Roman, in dem das Licht im Dunkeln liegt, der Sommer im Winter, die Vergangenheit in der Gegenwart. Die 13-jährige Signe steckt in der 30-jährigen, und auch um das Leben der 13-jährigen in der Finsternis von Finnmark geht es. Ein Roman über das Erzählen von Zeit und darüber, dass die Geschichten unseres Lebens immer in uns präsent sind.

    Eintritt: 10,- (VVK)| 12 (AK)