Autoren

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A
Katharina
Adler
Katharina Adler
© Christoph Adler

Katharina Adler wurde 1980 in München geboren, wo sie nach Stationen in Leipzig und Berlin heute wieder lebt. Mit ihrem viel beachteten Debüt, «Ida», war sie unter anderem für den Alfred-Döblin-Preis, den Klaus-Michael Kühne-Preis und den ZDF-aspekte-Literaturpreis nominiert. 2019 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, 2020 mit dem Premio Letterario Adei-Wizo ausgezeichnet. «Iglhaut» (2022) ist ihr zweiter Roman.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Iglhaut

    Im Hinterhof eines Münchner Mietshauses unterhält Iglhaut ihre Werkstatt. Sie hat eine Vorliebe für Whiskey-Cocktails und alte Sozialdemokratinnen, hat schlechte Backenzähne, Geldprobleme und ein Talent für den Umgang mit Holz. Die freiheitsliebende Iglhaut verstrickt sich immer wieder – ohne eigenes Zutun und definitiv gegen ihren Willen – in nachbarschaftliche Angelegenheiten. Sie ist eine Heldin nach Art alter Götter. Aus dem Holz für verlässliche Beziehungen ist sie nicht gemacht, weder in der Liebe noch im Geschäft. Auch ihre Laune: so wandelbar wie das Wetter. Dabei will sie eigentlich nur ihre Ruhe, Ruhe für sich, die Hündin und ihre Arbeit. Doch dann steht da plötzlich eine alte, komplizierte Liebe, drängen immer mehr Anwohner und ihre Geschichten – cholerisch, komisch, ungebeten – in diesen zutiefst menschlichen Roman, der das Leben feiert, ohne die Augen zu verschließen vor dem, was ist.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu informieren unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

  • 17:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Iglhaut

    Im Hinterhof eines Münchner Mietshauses unterhält Iglhaut ihre Werkstatt. Sie hat eine Vorliebe für Whiskey-Cocktails und alte Sozialdemokratinnen, hat schlechte Backenzähne, Geldprobleme und ein Talent für den Umgang mit Holz. Die freiheitsliebende Iglhaut verstrickt sich immer wieder – ohne eigenes Zutun und definitiv gegen ihren Willen – in nachbarschaftliche Angelegenheiten. Sie ist eine Heldin nach Art alter Götter. Aus dem Holz für verlässliche Beziehungen ist sie nicht gemacht, weder in der Liebe noch im Geschäft. Auch ihre Laune: so wandelbar wie das Wetter. Dabei will sie eigentlich nur ihre Ruhe, Ruhe für sich, die Hündin und ihre Arbeit. Doch dann steht da plötzlich eine alte, komplizierte Liebe, drängen immer mehr Anwohner und ihre Geschichten – cholerisch, komisch, ungebeten – in diesen zutiefst menschlichen Roman, der das Leben feiert, ohne die Augen zu verschließen vor dem, was ist.

    Eintritt frei

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Iglhaut

    Sie hat eine Vorliebe für Whiskey-Cocktails und alte Sozialdemokratinnen, hat schlechte Backenzähne, Geldprobleme und ein Talent für den Umgang mit Holz: Iglhaut, die im Hinterhof eines Münchner Mietshauses ihre Werkstatt unterhält. Die freiheitsliebende Iglhaut, die sich immer wieder – ohne eigenes Zutun und definitiv gegen ihren Willen – in nachbarschaftliche Angelegenheiten verstrickt.

    Katharina Adlers Iglhaut ist eine Heldin nach Art alter Götter. Aus dem Holz für verlässliche Beziehungen ist sie nicht gemacht, weder in der Liebe noch im Geschäft. Auch ihre Laune: so wandelbar wie das Wetter. Dabei will sie eigentlich nur ihre Ruhe, Ruhe für sich, die Hündin und ihre Arbeit. Doch dann steht da plötzlich eine alte, komplizierte Liebe, drängen immer mehr Anwohner und ihre Geschichten – cholerisch, komisch, ungebeten – in diesen zutiefst menschlichen Roman. Einen Roman, der das Leben feiert, ohne die Augen zu verschließen vor dem, was ist.

    Eine Veranstaltung der Büchergilde Buchhandlung am Markt

    Eintritt: 10,-/8,-

Aeham
Ahmad
Aeham Ahmad

 

Aeham Ahmad wuchs als palästinensischer Flüchtling im syrischen Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus auf. Seit seinem fünften Lebensjahr lernte er Klavier spielen, zunächst im Konservatorium in Damaskus, von 2006 bis 2011 studierte er an der musikalischen Fakultät der Baath-Universität in Homs. Yarmouk war seit 2013 von verschiedenen Parteien des Bürgerkriegs umkämpft. Im Laufe von Kriegshandlungen, Belagerung und Hunger dezimierte sich die Einwohnerzahl von vorher 150.000 auf 16.000 Menschen im Jahr 2015. Während dieser Zeit transportierte er sein Klavier auf einem Anhänger oder Pick-Up und trat auf Straßen und öffentlichen Plätzen auf. Videos von diesen Auftritten, häufig vor allem mit Kindern als Publikum, wurden in sozialen Netzwerken geteilt und seine Geschichte erfuhr international Medienberichterstattung.

Nachdem das Flüchtlingslager im April 2015 von den Kämpfern des „Islamischen Staates“ eingenommen worden war, zerstörten diese bei einer Kontrolle sein Klavier. In dieser Situation entschied er sich, seine Heimat zu verlassen. Am 2. August floh er aus Yarmouk und kam über Izmir, Lesbos und die Balkanroute im September 2015  nach Deutschland.

2015 erhielt er in Bonn den erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion. Erste Auftritte in Deutschland hatte er bei einem Konzert für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in München im Oktober 2015 sowie einem Benefizkonzert zugunsten der Bochumer Flüchtlingshilfe zusammen mit den Bochumer Symphonikern. Seitdem hat er viele Konzerte in ganz Europa und in Japan gespielt.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Taxi Damaskus

    Nach Aeham Ahmads erfolgreichen Buch „Und die Vögel werden singen – Ich, der Pianist aus den Trümmern“, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde, erscheint mit „Taxi Damaskus“ nun das zweite Buch, das der Syrer zusammen mit dem Autor Andreas Lukas geschrieben hat.
    Als Aeham Ahmad im Viertel Yarmouk sein Klavier in die Ruinen der Straßen schob, um gegen Hunger, Krieg, Zerstörung und Ausgrenzung zu spielen, wurde er von dem Gedanken der Hoffnung für die Menschen getragen. „Leid und Hoffnung liegen oft nahe beieinander“, erklärt er. Mit seiner Musik führte er die Menschen zusammen. „Taxi Damaskus“ soll diesen Menschen ein Gesicht und eine Stimme geben. Wie in seinen Liedern werden Dinge aus dem Alltag und Leben aufgegriffen und erzählt.
    Wie der Musiker, Komponist und Autor bei seinen Auftritten den Zuhörern als Mensch unter Menschen begegnet, erlebt der Leser im neuen Buch den Taxifahrer Ahmed mit seinen Erzählungen von Mensch zu Mensch. Er widmet sich ganz den Geschichten der Fahrgäste, die er in seinem Wagen befördert. Manchmal sinniert er für sich über die Situation in Syrien, sein eigenes Leben als Taxifahrer und das schwierige Geschäft. Dann wieder ist er erbost über einige seiner Kunden, die seine Dienstleistung von oben herab und mit Arroganz in Anspruch nehmen. Öfter packt ihn auch die Sorge, ob er mit seiner Arbeit seine Familie morgen noch ernähren kann.

    Eintritt: VVK: 16,50 AK: 17,50

Isabella
Archan
Isabella Archan
© privat

Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen, unter anderem im Kölner »Tatort«, in der »Lindenstraße« und in »Diese Kaminskis«, und mit ihrem eigenen Programm zu ihren Krimis auf der Bühne.

  • 11:00

    Rathaussaal Laubauch

    Friedrichstr. 11
    35321
    Laubach
    Sterz und der Mistgabelmord

    Inspektor Sterz kommt aus Köln zurück in die Steiermark. Denn es geht um den Mord an seinem Jugendfreund. Aber das Wiedersehen mit seiner alten Heimat ist alles andere als einfach.

    Nach Jahren bei Europol in Deutschland kehrt Ferdinand Sterz in die Steiermark zurück. Sein bester Freund aus Jugendtagen ist brutal mit einer Mistgabel ermordet worden. Ferdinand will den Fall unbedingt lösen. Doch seine Eingliederung in das ermittelnde Team sowie Differenzen mit seinem Vater sind nur die ersten Hürden. Zusätzlich flammt seine Liebe zur Schwester des Opfers neu auf, die ihn damals verlassen hat. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Gitte Busch ermittelt er auf Hochtouren, doch trotz einiger vielversprechender Spuren scheint nichts zusammenzupassen. Unerwartet geschieht ein zweiter Mord, nicht weniger grausam. Ferdinand steht vor einem Rätsel. Und kämpft mit Enthüllungen über seine eigene Vergangenheit.

    Eintritt: 12,- €

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Die Mörder Mitzi und der Sensenmann

    Die Mitzi und der Tod – die zwei kennen sich schon lange. Denn Mitzi hat ein äußerst seltenes Talent: Sie zieht Mörder magisch an. Und als in Kufstein die sterblichen Überreste von lange verschollenen Ausreißerinnen entdeckt werden, ist sie wie immer an vorderster Front dabei. Gemeinsam mit ihrer Freundin, der Polizistin Agnes Kirschnagel, begibt Mitzi sich auf eine waghalsige Suche nach dem Täter, die sie einmal quer durch Österreich führt.

    Eintritt: 12,- €

Ewald
Arenz

Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand auf der Shortlist »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und platzierte sich als Hardcover wie als Taschenbuch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Fürth.

  • 20:00

    Gruberhof

    Raibacher Tal 22
    64823
    Groß-Umstadt
    Der große Sommer

    Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
    Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.
     

    Eintritt: 16,-

4 Autorinnen und Autoren der
Autorenwerkstatt Prosa des LCB
  • 20:00

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    13. Lange Nacht der jungen Literatur und Musik

    Zum 13. Mal präsentiert das Literaturhaus Nordhessen die "Kasseler lange Nacht der jungen Literatur und Musik" im Goethes PostamD. Preisgekrönte Autoren sprengen Grenzen, besprechen die Dinge des Lebens, lesen vor und erzählen in entspannter Atmosphäre von ihren Erfahrungen im Literaturbetrieb.
    Dazu gibt es jede Menge Live-Musik.

    13,- €

B
Jürgen
Banscherus

Jürgen Banscherus lebt im Ruhrgebiet und ist seit 1989 freier Schriftsteller. Inzwischen ist er einer der renommiertesten Autoren für Kinder- und Jugendliteratur. Seine Bücher erhielten zahlreiche Auszeichnungen und wurden bisher in über 20 Sprachen übersetzt.

  • 15:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Ein Fall für Kwiatkowski – Die kürzeste Entführung der Welt

    Für den Privatdetektiv Kwiatkowski bleibt kein Fall ungelöst. Seine super spannenden Ermittlungen begeisterten junge Leser:innen ab 8 Jahren.

    Eintritt frei

  • 10:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Ein Fall für Kwiatkowski – Die kürzeste Entführung der Welt

    Kwiatkowski erhält einen unerwarteten Auftrag: Das Chemie-Genie Marie steckt in Schwierigkeiten und braucht seine Hilfe! Seit Wochen fühlt sie sich von einem rätselhaften Lieferwagen verfolgt. Kwiatkowski kann kaum glauben, dass die superschlaue Marie wirklich keine Ahnung hat, was die Verfolger von ihr wollen. Cooler Lesestoff für Kinder ab 7 Jahren der Spannung bis zur letzten Minute verspricht.

    Eintritt frei

Helmut
Barz

Helmut Barz, 1969 in Braunschweig geboren, lebt in Offenbach am Main. Nach einem Studium der Theaterwissenschaften und -regie arbeitet er als freier Autor, Regisseur und Texter in der Werbung und Unternehmenskommunikation. Seine viel gepriesene Krimi-Reihe um Katharina Klein, Frankfurts explosivste Kriminalpolizistin, umfasst mittlerweile 4 Bände.

  • 11:30

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    African Boogie

    Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen. Ein Resort vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Als der erste Gast ertrinkt, denkt sich Katharina noch nichts Böses. Aber dann fliegt die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft.

    Eintritt frei

Joe
Bausch

Joe Bausch, Jahrgang 1953, arbeitete über dreißig Jahre lang als Leitender Regierungsmedizinaldirektor in der Justizvollzugsanstalt Werl und ist bekannt als Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth im Kölner Tatort.

  • 20:00

    Stadthalle Hungen

    Am Grassee 10
    35410
    Hungen
    Maxima Culpa

    »Von unvorstellbarem Ausmaß«, so werden Gewaltakte mit tödlichem Ausgang in der Öffentlichkeit häufig genannt. Nur wenige Menschen kennen persönlich so viele Schwerverbrecher wie der langjährige Gefängnisarzt und True-Crime-Spezialist Joe Bausch. In seinem neuen Buch geht er der Frage nach, wie Gewalttaten entstehen. Er erzählt den Fall von der »Eislady«, aus Portugal, die sich von ihren dominanten Männern nur durch Mord zu befreien wusste. Oder vom dreifachen Familienvater, der auf Jersey elf Jahre lang ein Doppelleben als Sexualstraftäter führen konnte. Immer zeigt Bausch faszinierende Täterprofile und subtile Kausalitäten auf, die auch etwas vom zerstörerischen Drive unserer Gesellschaft offenbaren.

    Eintritt: 12,- €

Thommie
Bayer
Thommie Bayer
© Peter von Felbert

Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm „Die gefährliche Frau“, „Singvogel“, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman „Eine kurze Geschichte vom Glück“ und zuletzt „Das innere Ausland“.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Sieben Tage Sommer

    Max Torberg ist ein wohlhabender Mann und besitzt in den Hügeln an der Côte d‘Azur ein großzügiges Ferienhaus. Dorthin lädt er fünf alte Bekannte ein, die ihm 30 Jahre zuvor bei einem Überfall das Leben gerettet haben. Seither sind sie sich nicht mehr begegnet, nun sollen sie eine Woche in seinem Haus verbringen, wo sich seine Angestellte Anja um sie kümmert. Er selbst ist noch verhindert. Bei Rotwein, Gesprächen und gutem Essen beginnen sich seine Gäste zu fragen, worin der Grund ihres Besuchs liegt. Tatsächlich verfolgt der kluge, aufmerksame Torberg ein Ziel, das auch Anja miteinschließt…

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu informieren unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

  • 19:30

    Stadthalle Kronberg

    Heinrich-Winter-Straße 1
    61476
    Kronberg
    Sieben Tage Sommer

    Max Torberg ist ein wohlhabender Mann und besitzt in den Hügeln an der Côte d‘Azur ein großzügiges Ferienhaus. Dorthin lädt er fünf alte Bekannte ein, die ihm 30 Jahre zuvor bei einem Überfall das Leben gerettet haben. Seither sind sie sich nicht mehr begegnet, nun sollen sie eine Woche in seinem Haus verbringen, wo sich seine Angestellte Anja um sie kümmert. Er selbst ist noch verhindert. Bei Rotwein, Gesprächen und gutem Essen beginnen sich seine Gäste zu fragen, worin der Grund ihres Besuchs liegt. Tatsächlich verfolgt der kluge, aufmerksame Torberg ein Ziel, das auch Anja miteinschließt…

    Eintritt: 10,- €

Michael
Behrendt

Michael Behrendt arbeitet freiberuflich als Lektor und Autor für Verlage, Unternehmen und Agenturen.

Nach seiner Magisterarbeit über Patti Smith promovierte er über englische und amerikanische Rocklyrik. Er war Frankfurter Redaktionsleiter der bundesweit aufgestellten Lifestyle-Illustrierten "Prinz" und später Chefredakteur des Stadtmagazins "Journal Frankfurt".

  • 19:00

    Thalia-Filiale Boulevard

    Schuchardstr. 8
    64283
    Darmstadt
    Provokation!

    Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie sind in Musiktexten allgegenwärtig, und das nicht nur im Hip-Hop, sondern genreübergreifend. Aber es sind natürlich nicht nur diese Themen, die in der Musik verhandelt werden und als kontrovers gelten - Sex, Drugs and Rock`n Roll erhitzen die Gemüter nach wie vor ebenso regelmäßig.

    Songs sind ein Spiegel der Gesellschaft, Songs stoßen Debatten an. »Provokation!« versammelt rund 70 Hits der vergangenen 100 Jahre, die aufrüttelten, empörten und verstörten - von Künstlern wie Boris Vian und Bill Haley, Bob Dylan und den Doors, Alice Cooper, Marilyn Manson und den Sex Pistols, Public Enemy und Bushido, Prince, Kollegah und Farid Bang. Dazu Antworten auf die Fragen: Wie funktionieren diese musikalischen Tabubrüchen? Was machen sie mit uns und wie sollten wir damit umgehen? Und: Wann ist die Grenze zum »hate song« überschritten?

    Eintritt frei

Angelika
Beltz
Angelika Beltz
© privat

Angelika Beltz ist gebürtige Hamburgerin und lebt seit mehr als 54 Jahren in Wiesbaden-Auringen. Sie ist verwitwet, hat drei Kinder und drei Enkel. Beruflich leitete sie als Vorsitzende der Rotes Kreuz Schwesternschaft Oranien e. V. zwanzig Jahre Institutionen im Gesundheitswesen. Ihre Hobbys sind das Musizieren mit der Geige und Klarinette sowie das Schreiben historischer Romane.

  • 19:00

    Buchhandlung „Buch VorOrt“

    Poststraße 2
    65191
    Wiesbaden
    Mord im Kirschgarten

    Im Jahr 1485 besucht Kaiser Friedrich III. von Habsburg Graf Adolf von Nassau-Wiesbaden-Limburg in Wiesbaden. In seinem Gefolge befinden sich zwei Knappen, von denen einer sich in die Wiesbadener Bäckerstochter Kunigunde verliebt. Doch das Paar überlebt die kurze Verbindung nicht – beide fallen brutalen Morden zum Opfer. Schultheiß Ulrich von Bernbach wird beauftragt, das kriminelle Netz zu entwirren und den mysteriösen Fall aufzuklären. Er ermittelt mit seiner Geheimwaffe, dem humpelnden Henslein Koridaß und dessen dreibeiniger Bracke Maxi. Wird das unzertrennliche Gespann die Morde aufklären? Eine abenteuerliche Reise in das spätmittelalterliche Wiesbaden.

    Veranstalter: Vera Anna, Buchhandlung „Buch VorOrt“

    Im Rahmen der Wiesbadener Wörterwelten

    Eintritt frei

Kristine
Bilkau

Kristine Bilkau, 1974 geboren, studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Ihr erster Roman »Die Glücklichen« fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Vor »Nebenan« erschien »Eine Liebe, in Gedanken« im Luchterhand Literaturverlag. Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Nebenan

    Eine großartige Erzählung mit nachhaltiger Wirkung von der Autorin Kristine Bilkau.

    Eintritt: 6,- €

  • 19:30

    Saal des „König von Preußen“

    Leipziger Straße 53
    34298
    Helsa
    Nebenan

    Ein kleiner Ort am Nord-Ostsee-Kanal, zwischen Natur, Kreisstadt und Industrie, kurz nach dem Jahreswechsel. Mitten aus dem Alltag heraus verschwindet eine Familie spurlos. Das verlassene Haus wird zum gedanklichen Zentrum der Nachbarn: Julia, Ende dreißig, die sich vergeblich ein Kind wünscht, die mit ihrem Freund erst vor Kurzem aus der Großstadt hergezogen ist und einen kleinen Keramikladen mit Online-Shop betreibt. Astrid, Anfang sechzig, die seit Jahrzehnten eine Praxis in der nahen Kreisstadt führt und sich um die alt gewordene Tante sorgt. Und dann ist da das mysteriöse Kind, das im Garten der verschwundenen Familie auftaucht.

    Sie alle kreisen wie Fremde umeinander, scheinbar unbemerkt von den Nächsten, sie wollen Verbundenheit und ziehen sich doch ins Private zurück. Und sie alle haben Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste. Ihre Wege kreuzen sich, ihre Geschichten verbinden sich miteinander, denn sie suchen, wonach wir alle uns sehnen: Geborgenheit, Zugehörigkeit und Vertrautheit.

    Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Landkreis Kassel: Drei Altkreise – Drei Donnerstage – Drei Lesungen.

    Eintritt: 3,- €

    Kartenreservierung an: patricia-ruffini@landkreiskassel.de

Marie
Braner
Marie Braner
© privat

Marie Braner lebt mit ihrer Familie in Nordhessen. Sie hat in Münster Illustration studiert und zeichnet seitdem freischaffend Kinderbücher. Mit „Das Glashaus-Geheimnis“ hat sie sich den langgehegten Wunsch erfüllt, selbst die Geschichten zu ihren Bildern zu schreiben.

  • 15:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Das Glashaus-Geheimnis

    Die elfjährige Rosa erlebt mit ihren Freunden ein spannendes Abenteuer, nachdem sie auf eine versteckte Nachricht gestoßen ist. Ein fantastisches Debut mit tollen Bildern von der Kinderbuchautorin und Illustratorin Marie Braner. Für Kinder ab 9 Jahren.

    Eintritt frei

Nicole
Braun

Nicole Braun, geboren 1973 in Kassel, ist fest verwurzelt in der Region Nordhessen. Welches Setting wäre für ihre neueste Thriller-Reihe also besser geeignet als Kassel zur Zeit der spannenden 1990er. Die studierte Betriebswirtin gab 2014 ihren Job auf und lebt seither vom Schreiben, Lesen und Singen. Außerdem unterrichtet sie Kreatives Schreiben. Gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Hunden wohnt sie im Herzen des nordhessischen Berglands. Bei langen Spaziergängen in den Wäldern findet sie Inspiration für immer neue spannende und düstere Geschichten

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Der Sandmann von Kassel

    "Schlaf, Kassel, schlaf. Petri hüt die Schaf. Der Mörder schärft das Messer fein und sticht damit ins Äugelein. Schlaf, Kassel, schlaf. Unser gemeinsamer Freund freut sich auf Ihren Besuch. Sie sollten ihn nicht enttäuschen. Azrael“. Eine grausige Mordserie hält Kassel in Atem – und nur noch zwei Wochen, bis die Stadt von Documenta-Besuchern aus aller Welt überrannt wird. Mittendrin: Anwalt Meinhard Petri, dessen schlimmster Albtraum wahr wird.

    Eintritt: 4,- €

Simone
Buchholz
Simone Buchholz
© Gerald von Foris

Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach St. Pauli, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet und schreibt seit 2008 Kriminalromane. Für ihre Chastity-Riley-Reihe wurde sie mit dem Radio-Bremen-Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Unsterblich sind nur die anderen

    Drei Männer verschwinden spurlos auf der MS Rjúkandi, einer Nordatlantikfähre. Zwei Frauen machen sich auf den Weg, um nach ihren verschollenen Freunden zu suchen – und sie besteigen das Schiff nach Island in der festen Überzeugung, bald wieder zu Hause zu sein. Aber schon in den ersten Tagen an Bord fallen ihnen merkwürdige Dinge auf, und die seltsame Atmosphäre: Die Crew ist überirdisch gutaussehend, der Kapitän scheint bei aller Erhabenheit und Coolness stets einen Sack voll Schuld mit sich herumzuschleppen, und was zur Hölle ist eigentlich mit der Barfrau los?


    Eine gemeinsame Veranstaltung des Bessunger Buchladens und der Büchergilde Buchhandlung am Markt.

    Eintritt: 8,-/6,-

Annika
Büsing
Annika Büsing
© Emilia Hesse / Steidl Verlag

Annika Büsing ist als Arbeiterkind im Ruhrgebiet aufgewachsen, mit einer ausgeprägten Vorliebe für Punkrock und Bücher. Nach dem Abitur schloss sie eine Ausbildung in einem Verlag ab und studierte danach Germanistik und Theologie auf Lehramt. Sie zog es Richtung Norden, zunächst nach Island zum Jobben und Schreiben, dann nach Hamburg zum Referendariat. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie wieder in Bochum und unterrichtet an einem Gymnasium.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Nordstadt

    Im Norden der Stadt hängen die Hoffnungen so tief wie der Novemberhimmel. Wer hier liebt, rechnet nicht mit einem Happy End. Schon gar nicht Nene, Anfang zwanzig und Bademeisterin, die für das Unglück eine ganz eigene Maßeinheit hat. Ihre Überlebensstrategie: Bahnen ziehen, versuchen zu vergessen, pragmatisch sein. Dann lernt sie im Schwimmbad Boris kennen, der Puma-Augen hat und ihr nicht sofort an die Wäsche will. Boris, der an Kinderlähmung erkrankt war, für den es keine Jobs gibt, nur Schimpfwörter oder Mitleid. Der Schmerzen hat und die Welt mit Verachtung behandelt. Ihr erstes Date wird prompt zum Debakel, aber Nene zeckt sich in Boris’ Herz, und er sich in ihres. Boris wird für Nene die Geschichtsschreibung ändern, er wird sie anlügen, er wird sie hängenlassen. Ihre Liebe ist wie jede Liebe: nicht perfekt. Aber sie berührt beide auf eine Weise, die sie vergessen oder nie gekannt haben.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu informieren unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

  • 15:00

    Brencher-Buchhandlung

    Wilhelmshöher Allee 273
    34131
    Kassel
    Nordstadt

    Im Norden der Stadt hängen die Hoffnungen so tief wie der Novemberhimmel. Wer hier liebt, rechnet nicht mit einem Happy End. Schon gar nicht Nene, Anfang zwanzig und Bademeisterin, die für das Unglück eine ganz eigene Maßeinheit hat. Ihre Überlebensstrategie: Bahnen ziehen, versuchen zu vergessen, pragmatisch sein. Dann lernt sie im Schwimmbad Boris kennen, der Puma-Augen hat und ihr nicht sofort an die Wäsche will. Boris, der an Kinderlähmung erkrankt war, für den es keine Jobs gibt, nur Schimpfwörter oder Mitleid. Der Schmerzen hat und die Welt mit Verachtung behandelt. Ihr erstes Date wird prompt zum Debakel, aber Nene zeckt sich in Boris’ Herz, und er sich in ihres. Boris wird für Nene die Geschichtsschreibung ändern, er wird sie anlügen, er wird sie hängenlassen. Ihre Liebe ist wie jede Liebe: nicht perfekt. Aber sie berührt beide auf eine Weise, die sie vergessen oder nie gekannt haben.

    Eintritt: € 10,- / 8,-

C
Paul-Henri
Campbell
Paul-Henri Campbell
© Volker Derlath

Paul-Henri Campbell, geboren 1982 in Boston, studierte katholische Theologie und klassische Philologie in Frankfurt/Main sowie an der National University of Ireland, Maynooth. 2017 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpeis und 2018 den Herrmann-Hesse-Förderpreis. Er veröffentlichte die Gedichtbände Space Race (2015) und nach den narkosen (2017) sowie den Interviewband zu Tattoos und Religion, Die bunten Kathedralen des Selbst (2019). Zuletzt erschien der Gedichtband innere organe (2022). Er lebt in Unterfranken und Wien.

  • 19:00

    Klosterhof der Kirche St. Elisabeth

    Zietenring 18
    69195
    Wiesbaden
    „Das magnetische Land" von Édouard Glissant

    Édouard Glissant (1928-2011) gehört zu den wichtigsten Schriftstellern und Philosophen der Karibik und mit seiner Poetik der Vielheit des französischsprachigen Raums überhaupt. Der auf Martinique geborene Schriftsteller verfasste mit DAS MAGNETISCHE LAND und zahlreichen anderen Prosawerken eine faszinierende Literatur der Inseln und Archipele dieser Welt. Auch seine Philosophie und Kulturtheorie sind wegweisend für eine globalisierte Kultur, darin sich fragmentarische Spuren vieler Kulturen aufeinander beziehen, sich gegenseitig reiben und befruchten.

    Der Schriftsteller Paul-Henri Campbell liest ausgewählte Textstellen aus diesem schönen Buch und spricht darüber hinaus mit dessen Herausgeber, Manfred Metzner, Gründungsvater des Heidelberger Verlags DAS WUNDERHORN.

    So entsteht an diesem Abend nicht nur ein bewegendes Porträt der karibischen Literatur und des Werks von Édouard Glissant, sondern auch eine Revue einer der interessantesten verlegerischen Unternehmungen im deutschsprachigen Raum.

    Veranstalter: KEB Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau und Pfarrei St. Bonifatius

    Im Rahmen der Wiesbadener Wörterwelten

    Eintritt frei

Alex
Capus
Alex Capus
© Mergime Nocaj

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Für sein literarisches Schaffen wurde er u.a. mit dem Solothurner Kunstpreis 2020 ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen Léon und Louise (Roman, 2011), Fast ein bisschen Frühling (Roman, 2012), Skidoo (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (Roman, 2013), Mein Nachbar Urs (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), Seiltänzer (Hanser Box, 2015), Reisen im Licht der Sterne (Roman, 2015), Das Leben ist gut (Roman, 2016), Königskinder (Roman, 2018) und Susanna (Roman, 2022).  

  • 19:30

    Kapelle St. Gabriel

    Hauptstr. 6-8
    63512
    Hainburg
    Susanna

    Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, neue sind noch nicht zu haben. In New York wird die Brooklyn Bridge eröffnet, Edisons Glühbirnen erleuchten die Stadt. Mittendrin Susanna, eine Malerin aus Basel, die mit ihrer Mutter nach Amerika ausgewandert ist. Während Maschinen die Welt erobern, kämpfen im Westen die Ureinwohner ums Überleben. Falsche Propheten versprechen das Paradies, die Kavallerie steht mit entsicherten Gewehren bereit. Mit ihrem Sohn reist Susanna ins Dakota-Territorium. Sie will zu Sitting Bull, um ihn zu warnen. Ein Portrait, das sie von ihm malt, hängt heute im State Museum North Dakotas. Das ergreifende Abenteuer einer eigenwilligen und wagemutigen Frau, voller Schönheit und Mitgefühl erzählt.

    Eintritt: n.n.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Susanna

    Alte Gewissheiten gelten nicht mehr, neue sind noch nicht zu haben. In New York wird die Brooklyn Bridge eröffnet, Edisons Glühbirnen erleuchten die Stadt. Mittendrin Susanna, eine Malerin aus Basel, die mit ihrer Mutter nach Amerika ausgewandert ist. Während Maschinen die Welt erobern, kämpfen im Westen die Ureinwohner ums Überleben. Falsche Propheten versprechen das Paradies, die Kavallerie steht mit entsicherten Gewehren bereit. Mit ihrem Sohn reist Susanna ins Dakota-Territorium. Sie will zu Sitting Bull, um ihn zu warnen. Ein Portrait, das sie von ihm malt, hängt heute im State Museum North Dakotas. Das ergreifende Abenteuer einer eigenwilligen und wagemutigen Frau, voller Schönheit und Mitgefühl erzählt.

    Eintritt: 10,- €

Brüder Grimm,
Charles Perrault, u.a.
  • 19:30

    Kulturforum Hanau, Lesecafé der Stadtbibliothek

    Am Freiheitsplatz 18 a
    63450
    Hanau
    Vom Wandern der Märchen durch Zeit und Raum – Rotkäppchen

    Szenische Lesung mit Claudia Brunnert, Luise Schlingmann und Detlev Nyga, begleitet durch Prof. Dr. Siegfried Becker / Marburg, musikalische Einlagen der Paul-Hindemith-Musikschule.

    Eine Kooperation der Brüder-Grimm-Stadt mit dem Hugenotten- und Waldenserpfad e.V., gefördert von der Stiftung der Sparkasse Hanau.

    Eintritt frei

Esther
Copia

Esther Copia wurde 1964 in München geboren und wuchs in der hessischen Kleinstadt Dieburg auf. Nach absolvierter Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sie mehrere Jahre in ihrem Beruf und zog nach dem Fall der Mauer nach Greifswald, wo sie als Gastronomin einige Jahre erfolgreich war. Aus Liebe zu ihrer Heimat kehrte sie nach Dieburg zurück und begann in der dortigen JVA im Aufsichtsdienst zu arbeiten, genauso wie Maria Saletti, die Heldin ihrer Kriminalromane.
Durch die jahrelange Erfahrung innerhalb der Mauern eines Männergefängnisses gelingt es ihr, erdachte Geschichten wirklichkeitsnah zu schildern.

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Hinter hessischen Gittern

    Eine ermordete junge Frau in der Nähe der JVA Dieburg, ein verdächtiger Freigänger und Ungereimtheiten innerhalb der Gefängnismauern veranlassen die Justizvollzugsbeamtin Maria Saletti Nachforschungen anzustellen. Als sie plötzlich selbst in den Fokus von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gerät, setzt Maria alles daran, ihre Unschuld zu beweisen. Unterstützung erhält sie von Alexander Neubert vom LKA. Hat Maria etwa in ein Wespennest gestochen – und steckt viel mehr dahinter?

    Eine Veranstaltung der Büchergilde Buchhandlung am Markt

    Eintritt: 8,-/6,-

D
Kurt
Drawert

Im Alter von 12 bis 29 Jahren lebte Kurt Drawert (Jahrgang 1956) in Dresden und kehrte mit 62 Jahren als Stadtschreiber noch einmal in die alte Heimat zurück. Eine Chance für ihn, die eigene Biografie, aber auch die Geschichte der Stadt und ihre aktuell politisch aufgeladene Stimmung zu reflektieren.

  • 11:00

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Literarische Matinee zum Tag der deutschen Einheit

    Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller Kurt Drawert reflektiert in diesem autobiografischen Buch über sein Verhältnis zur Stadt Dresden. Als er ein Kind war, zog seine Familie nach Dresden, das er 1985 wieder verlassen hat. In einem sprachlich sehr dicht präsentierten Fresko an Erinnerungen, Beobachtungen und Überlegungen verdichtet sich ein zeitloses Porträt, das zu einer Liebeserklärung an eine Stadt mit vielen Gesichtern wird. Die Wunden und Wunder Dresdens werden hier von einer kunstvollen und intelligenten Stimme beschrieben und man folgt nur zu gerne den Spuren des Lebens von Kurt Drawert und wie sie in der Geschichte Dresdens verwurzelt sind. Die Lektüre dieses Buches ermöglicht einen erhellenden Einblick in das Denken, Fühlen und Handeln eines passionierten Schriftstellers und erläutert auf literarisch höchstem Niveau Themen wie Heimat und Identität mit dem Anspruch einer glaubwürdigen Universalität.

    Eintritt: € 8,- / 5,-

Karen
Duve

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2002), Die entführte Prinzessin (2005) und Taxi (2008) waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 ihre Streitschrift Warum die Sache schiefgeht. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam 2015 in die Kinos. 2016 sorgte sie mit ihrem Roman Macht für Aufruhr und wurde mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2017) ausgezeichnet. Für ihren Roman Fräulein Nettes kurzer Sommer (2018) wurde Karen Duve mit dem Carl-Amery-Preis, dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet.

  • 19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Sisi

    Als Elisabeth (Sisi) durch Heirat zur Kaiserin von Österreich wird, betritt sie eine streng geordnete Welt voll steifer Konventionen und langweiliger Empfänge. Ausbrechen kann sie nur auf ausgedehnten Reisen und bei Aufenthalten auf ihrem ungarischen Schloss Gödöllö. Dort kann sie ungezwungen leben und ihrer größten Leidenschaft nachgehen: wilden Reitjagden. Kein Wassergraben ist der Kaiserin zu breit, kein Hindernis zu gefährlich – Sisi gehört zu den besten und tollkühnsten Reiterinnen ihrer Zeit. Der legendäre Jagd- und Rennreiter Bay Middleton bewundert die Kaiserin nicht nur für ihr reiterliches Können.

    Bei einem Aufenthalt auf Gödöllö lädt Sisi ihre reit- und fechtkundige Nichte Marie Wallersee zu sich ein. Als Tochter einer Schauspielerin ist Marie eigentlich nicht standesgemäß, aber Sisi sieht in ihr ein freieres zweites Selbst und macht sie zur engen Vertrauten. Die 18-jährige Marie erliegt schnell dem Charme der kaiserlichen Tante und assistiert ihr nur allzu gerne, wenn diese die leidenschaftliche Reiterin und Femme fatale gibt. Doch bald wirkt auch Marie anziehend auf andere, besonders auf die männlichen Adligen.

    Sisi, daran gewöhnt im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, sieht sich nach einem Ehemann für die lästige Konkurrenz um und beginnt ein intrigantes Spiel aus Verführung und Verrat.

    Eintritt: 18,- €

E
Theresia
Enzensberger
Theresia Enzensberger
© Rosanna Graf

Theresia Enzensberger wurde 1986 geboren, sie lebt in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard College in New York und schreibt als freie Autorin unter anderem für F.A.Z., F.A.S., Monopol, ZEIT Online und DIE ZEIT. 2014 gründete sie das BLOCK Magazin, das 2016 bei den Lead Awards als bestes Newcomer-Magazin prämiert wurde. Bei Hanser erschien 2017 ihr erster Roman Blaupause, der mit der Alfred-Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde.  

  • 19:30

    Portstrasse Jugend & Kultur

    Hohemarktstraße 18
    61440
    Oberursel
    Auf See

    Yada wächst als Bürgerin einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Ihr Vater, ein libertärer Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem die übrige Welt versinkt. In den Jahren seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen und Moos überwuchern die einst spiegelnden Flächen. Yadas Vater fürchtet, sie könne das Schicksal ihrer Mutter ereilen, die vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt. Klug, packend und visionär erzählt Theresia Enzensbergers großer Roman von den utopischen Versprechen neuer Gemeinschaften und dem Glück im Angesicht des Untergangs.

    Lesung und Gespräch

    Moderation: Ulrich Sonnenschein

    Veranstalter: LiteraTouren. Kultur in Oberursel

    Eintritt: 15,- €

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Auf See

    Yada wächst als Bürgerin einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Ihr Vater, ein libertärer Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem die übrige Welt versinkt. In den Jahren seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen und Moos überwuchern die einst spiegelnden Flächen. Yadas Vater fürchtet, sie könne das Schicksal ihrer Mutter ereilen, die vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt. Klug, packend und visionär erzählt Theresia Enzensbergers großer Roman von den utopischen Versprechen neuer Gemeinschaften und dem Glück im Angesicht des Untergangs.

    Eintritt: 10,- €

Dostojewskis
Erben
Dostojewskis Erben
© Caroline Schnab
  • 20:00

    Hochschul- und Landesbibliothek

    Rheinstraße 55-57
    65185
    Wiesbaden
    Ruhe in Frieden und träume süß

    „Dostojewskis Erben“ jagen wieder einmal dubiose Mörder, die ihren Opfern ungewöhnliche Ruhestätten zumuten. Vom Maisfeld über eine Kiesgrube, kleine Weiher und große Flüsse bis hin zum Schrank in einem schwedischen Möbelmarkt. Wer kommt auf solche Ideen? Dies sind die Krimispezialisten Belinda Vogt, Susanne Kronenberg, Christiane Geldmacher, Richard Lifka, Peter Jackob, Karsten Eichner, Oliver Baier und Bernd Köstering. Unter Mittäterschaft des Pianisten Burckhard Mohr. Acht AutorInnen und ein Musiker präsentieren kurze, abwechslungsreiche Kostproben ihres Könnens – seien Sie gespannt auf eine unterhaltsame Krimi-Lesung!

    Veranstalter: Dostojewskis Erben e.V.

    Im Rahmen der Wiesbadener Wörterwelten

    Eintritt frei

F
Éva
Fahidi-Pusztai
Éva Fahidi-Pusztai
© Martin Lengemann

Als Éva Fahidi-Pusztai 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: das Musikstudium. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften in ihrem Heimatort Debrecen nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wurde Éva Fahidi-Pusztai nach Auschwitz deportiert. Sie wurde keine Pianistin. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle.

  • 19:00

    Lutherkirche Wiesbaden

    Sartoriusstraße 16
    65187
    Wiesbaden
    Ich weiß bestimmt, ich werd' Dich wiedersehen

    Als Éva Fahidi-Pusztai 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: das Musikstudium. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden durften in ihrem Heimatort Debrecen nicht mehr studieren. Wenige Monate später besetzte die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wurde Éva Fahidi-Pusztai nach Auschwitz deportiert. Sie wurde keine Pianistin. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle.

    Dieser Abend ist eine kleine Reise durch Évas bewegtes Leben. Éva Fahidi-Pusztai selbst spricht und wird dabei begleitet von dem deutschen Sänger Benjamin Appl, der Lieder und Musik vorträgt, die in ihrem Leben wichtig wurden. Und Lieder, die von Komponisten in Konzentrationslagern geschrieben wurden oder deren Komponisten dort starben. Es ist ein Dialog zwischen Wort und Musik, Erzählerin und Sänger, über ein Leben und das 20. Jahrhundert, über Erinnerung, Schweigen und das Weiterleben.

    Veranstalter: Lutherkirchengemeinde Wiesbaden

    Eintritt frei

Bettina
Flitner

Bettina Flitner ist 1961 in Köln geboren, wo sie auch heute wieder lebt. Sie startete als Filmemacherin, arbeitet aber nach ihrem Studium an der Film- und Fernsehakademie in Berlin als Fotografin. Oft kombiniert sie in ihren Arbeiten, die in vielen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt wurden, Fotografie und Text. Sie arbeitet u.a. für Zeitschriften (Stern, Emma, Cicero) und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien im Elisabeth Sandmann Verlag ihr Bild-Textband »Väter & Töchter«.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Meine Schwester

    Als die Fotografin Bettina Flitner vor einigen Jahren vom Suizid ihrer geliebten Schwester erfuhr, waren die ersten Reaktionen Schock, Lähmung und Verzweiflung. Doch dann entschied sie sich zum Erzählen. Das Ergebnis ist ein tief bewegender, meisterhafter Text, ein Buch der Befreiung.

    Mit einem an der Fotografie geschulten, unbestechlichen Blick, voller Hingabe, Witz und Traurigkeit erzählt Bettina Flitner die Geschichte einer innigen Geschwisterbeziehung: eine Kindheit der 70er Jahre, die Jahre auf der Waldorfschule, die Erinnerung an die charismatischen Großeltern, darunter ein berühmter Reformpädagoge, der Vater ein Kulturmanager und Exponent des links-liberalen Bildungsbürgertums der alten BRD, ein Jahr in New York, die Ferien auf Capri, die ersten Liebesabenteuer in der Pubertät. Und dann die Risse: die Überforderung der Kinder durch das Leben der Eltern im Zeichen sexueller Libertinage, die Flucht der Mutter in die Depression, die unerfüllbaren Berufserwartungen der Eltern an die Töchter. Bettina Flitners Buch ist ein bewundernswert mutiger Schritt, sich den Gespenstern der gemeinsamen Vergangenheit zu stellen, sich von diesen zu befreien und so den Tod geliebter Menschen verarbeiten zu können. Ein Buch über ein Thema, das für viele Menschen immer noch von Tabus und Schweigen besetzt ist.

    Eintritt: 10,- €

Wölfersheimer
Freunde
  • 19:30

    Kulturhaus Alte Synagoge

    Am Junkernhof 14
    35516
    Münzenberg
    LeSen heißt LeBen

    LeSen heißt LeBen – Thematische Lesung mit Musik in der Synagoge Münzenberg

    Seit nunmehr 12 Jahren bieten die ehemaligen Pädagogen Herbert Meyer und Gerhard Wächter in Wölfersheim und Umgebung thematische Lesungen mit Musik an. In Anlehnung an den Weltalphabetisierungstag (jeweils am 8. September) und den Unesco-Weltlesetag (zuletzt 23.4.21) haben sie diesmal das Thema „LeSen heißt LeBen“ gewählt, um ihr besonderes Anliegen zu verdeutlichen, Freude am Lesen zu vermitteln und zugleich auf die gesellschaftliche Bedeutung dieser Kulturtechnik hinzuweisen.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Texte und Gedichte unterschiedlicher literarischer Prägung, die durch die musikalischen Beiträge bekannter Musiker und Musikerinnen unterstützt und verstärkt werden: Thomas Gerlach (Gitarre, Mundharmonika und Gesang); Bardo Langsdorf (Keyboard und Tontechnik); Luisa Raab (Querflöte); Bettina Skottke (Gesang).

    Auf der Grundlage des 2020 im Suhrkamp-Verlag erschienenen Buches „Warum Lesen“- ein Buch über das Lesen, in dem namhafte Autoren ihren Weg zum mündigen Leser und somit die eigene Lesegeschichte beschreiben, belegen weitere Texte und Gedichte von Schriftstellern der Klassik bis zur Gegenwart die fundamentale Bedeutung des Lesens im Allgemeinen und in unserer multimedialen Gegenwart im Besonderen.

    Eintritt: 10,-

Lucy
Fricke
Lucy Fricke
© Gerald von Foris

Lucy Fricke wurde in Hamburg geboren und lebt in Berlin. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt war sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Ihr Roman Töchter erhielt 2018 den Bayerischen Buchpreis, wurde in acht Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt.

  • 19:30

    BAC-Theater

    In den Siepen 6
    34454
    Bad Arolsen
    Die Diplomatin

    Hinter den Kulissen der Diplomatie – Lucy Frickes Roman gibt Einblicke in das Berufsleben einer Diplomatin.

    Lesung und Gespräch mit der Autorin.

    Veranstalter: Förderverein Christine-Brückner-Bücherei e.V.

    Eintritt: 10,- €

  • 19:30

    Bücherinsel Dieburg

    Markt 7
    64807
    Dieburg
    Die Diplomatin

    Lucy Frickes neuer Roman „Die Diplomatin“ gewährt einen tiefen Einblick in die deutsch-türkische Beziehungen und  zeichnet ein nachdenklich stimmendes Bild von gefährdeter (Presse)Freiheit und Menschlichkeit, von Wahrheit und Lüge auf internationalem politischen Parkett:

    Fred ist eine erfahrene und ehrgeizige deutsche Konsulin. Eine Frau, die eigentlich nichts aus der Ruhe bringt, überall und nirgends ist sie zu Hause. Dann jedoch scheitert sie erstmals in ihrer Karriere und wird ins politisch aufgeheizte Istanbul versetzt.
    Dort stößt sie an die Grenzen von Freundschaft, Rechtsstaatlichkeit und europäischer Idee. In ihrem fulminanten, so komischen wie bitteren neuen Roman erzählt Lucy Fricke von einer Diplomatin, die den Glauben an die Diplomatie verliert – und das, was in ihrem Beruf das Wichtigste ist: die Geduld.

    Eintritt: VVK 16,- AK 18,- €

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Die Diplomatin

    Fred ist eine erfahrene und ehrgeizige deutsche Konsulin. Eine Frau, die eigentlich
    nichts aus der Ruhe bringt, überall und nirgends ist sie zu Hause. Dann jedoch schei-
    tert sie erstmals in ihrer Karriere und wird ins politisch aufgeheizte Istanbul versetzt.
    Dort stößt sie an die Grenzen von Freundschaft, Rechtsstaatlichkeit und europäischer
    Idee. In ihrem fulminanten, so komischen wie bitteren neuen Roman erzählt Lucy
    Fricke von einer Diplomatin, die den Glauben an die Diplomatie verliert – und das,
    was in ihrem Beruf das Wichtigste ist: die Geduld.

    Eintritt: 10,- €

Susanne
Fröhlich
Susanne Fröhlich
Gaby Gerster

Susanne Fröhlich ist erfolgreiche Moderatorin, Journalistin und Bestsellerautorin. Sie lebt in der Nähe von Frankfurt am Main. Sowohl ihre Sachbücher als auch ihre Romane – »Familienpackung«, »Treuepunkte«, »Lieblingsstücke«, »Lackschaden«, »Aufgebügelt«, »Wundertüte«, »Feuerprobe« und zuletzt »Verzogen« – wurden alle zu riesigen Erfolgen.

  • 19:30

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Heimvorteil

    Im humorvollen Roman von Susanne Fröhlich zeigt Mama ihren Kindern, wie altersgerechtes Wohnen geht!

     Geht's eigentlich noch? Drei erwachsene Kinder wollen ihre verwitwete 68-jährige Mutter ganz charmant aus dem Eigenheim komplimentieren – weil sie das Haus lieber selbst nutzen möchten. Ob Mama nicht auch finde, dass so viel Platz für eine allein nur unnötig Arbeit macht? Mama findet, dass sie jetzt erst mal ganz in Ruhe durchs Land reist und sich die unterschiedlichsten Alterswohnsitze anschaut. Da tun sich nämlich ganz neue Welten auf. Unterwegs findet Mama neue Freunde, verliert ein bisschen ihr Herz und hat eine grandiose Idee, was sie mit ihrem »viel zu großen« Haus anfangen will.

    Bestseller-Autorin Susanne Fröhlich ist auch abseits ihrer Andrea-Schnidt-Romane eine Garantin für empathischen, aus dem Leben gegriffenen Humor.

Tim
Frühling
Tim Frühling
© Hessischer Rundfunk

Nach seiner Ausbildung bei einem schwäbischen Lokalradio arbeitet Tim Frühling jetzt seit über 20 Jahren beim Hessischen Rundfunk. Er moderiert bei der Radiowelle hr1 und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt er seit 1997 in Frankfurt und ist mittlerweile im Herzen Hesse.

  • 20:00

    Stadtbücherei Obertshausen-Hausen

    Tempelhofer Str. 10
    63179
    Obertshausen
    Totgegrillt

    Die Grillfeier des Bauunternehmers Leo Vossen endet in einer Katastrophe: Zwei Gäste überleben den Abend nicht. Liegt es am sündhaft teuren Kōriyama-Rind, das hier zum ersten Mal in Deutschland gebraten wurde? Steckt der Nachbar dahinter, der Partys genauso hasst wie Grillgeruch? Oder hat Vossen schlicht die falschen Leute auf die Gästeliste gesetzt? Das ungleiche Ermittlerduo Carla Weiß und David Lahmann stößt auf jede Menge Motive und Verdächtige – und so manches wird noch heißer gegessen als gegrillt...

    Jubiläumslesung anlässlich des 60. Bestehens der Bücherei Hausen. Snacks und Getränke inbegriffen.

    Eintritt: 15,- €

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Totgegrillt

    Die Grillfeier des Bauunternehmers Leo Vossen endet in einer Katastrophe: Zwei Gäste überleben den Abend nicht. Liegt es am sündhaft teuren Kōriyama-Rind, das hier zum ersten Mal in Deutschland gebraten wurde? Steckt der Nachbar dahinter, der Partys genauso hasst wie Grillgeruch? Oder hat Vossen schlicht die falschen Leute auf die Gästeliste gesetzt? Das ungleiche Ermittlerduo Carla Weiß und David Lahmann stößt auf jede Menge Motive und Verdächtige – und so manches wird noch heißer gegessen als gegrillt...

    Eintritt: 8,- €

G
Melanie
Garanin
Melanie Garanin
© privat

Melanie Garanin, 1972 geboren, studierte Zeichentrickfilm in Potsdam-Babelsberg und hat schon für viele verschiedene Verlage zahlreiche Kinder-und Jugendbücher illustriert. Für den Carlsen Verlag zeichnete sie alle acht Bände der Kindbuchreihe »Pippa Pepperkorn« von Charlotte Habersack. Seit sie 2017 begonnen hatte, an ihrer ersten Graphic Novel zu arbeiten, nennt sie sich allerdings Comiczeichnerin und will am liebsten nichts anderes mehr machen. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Haufen Tiere bei Berlin. Darüber und über noch mehr schreibt-zeichnet sie auch auf ihrem Blog melaniegaranin.com.

  • 16:00

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Völlig meschugge?!

    Teenager zu sein ist nie einfach.

    Nicht für Umweltschützerin Charly, nicht für den syrischen Flüchtlingsjungen Hamid und auch nicht für Benny, dessen Opa im Sterben liegt. Zum Abschied gibt der seinem Enkel einen Davidstern, und erst als Benny den öffentlich trägt, wird allen bewusst, dass er Jude ist. Und Hamid ist Moslem! Schlagartig sprudeln aus den Jugendlichen die tradierten Ressentiments der Erwachsenenwelt – aber die drei kämpfen um ihre Freundschaft.

    Andreas Steinhöfels Protagonist*innen sind nicht nur unglaublich liebenswert, sondern auch durchaus kompliziert – und haben ihre ganz eigene Art, damit umzugehen. Während das Publikum die Geschichte in der gleichnamigen TV-Serie hauptsächlich aus Hamids Perspektive erfährt, wird diese Geschichte aus Charlys Sicht von Andreas Steinhöfel erzählt und von Melanie Garanin gezeichnet und verleiht ihr damit eine weitere Facette.

    Eintritt frei

Linus
Geschke
Linus Geschke
© Marc Hillesheim

Linus Geschke, 1970 geboren, lebt in Köln und hat für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, gearbeitet. Für seine Reisereportagen wurde er mit mehreren Journalistenpreisen ausgezeichnet. Mit seinem Thriller-Debüt gelangte Geschke aus dem Stand auf die Bestsellerliste, seine Jan-Römer-Serie wurde aufwendig verfilmt. Der psychologische Thriller „Das Loft“ ist sein erster Stand-Alone.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Das Loft

    Ein schickes Loft in Hamburg. Ein Paar Anfang dreißig, Sarah und Marc, und ihr Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund. Drei Jahre lang sind sie aufs Engste verbunden, teilen ihre Träume und Sehnsüchte. So scheint es zumindest. Dann aber wird Henning grausam ermordet, und sämtliche Spuren deuten auf Sarah und Marc. Hat sie ihn getötet, war er es? Haben sie es gemeinsam getan? Und was hat ihre einst so große Liebe von einen Tag auf den anderen zerrissen? Bei den Vernehmungen erzählt jeder seine eigene Geschichte, aber nur eine ist wahr. Wenn überhaupt …

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu informieren unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

  • 15:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Das Loft

    Ein schickes Loft in Hamburg. Ein Paar Anfang dreißig, Sarah und Marc, und ihr Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund. Drei Jahre lang sind sie aufs Engste verbunden, teilen ihre Träume und Sehnsüchte. So scheint es zumindest. Dann aber wird Henning grausam ermordet, und sämtliche Spuren deuten auf Sarah und Marc. Hat sie ihn getötet, war er es? Haben sie es gemeinsam getan? Und was hat ihre einst so große Liebe von einen Tag auf den anderen zerrissen? Bei den Vernehmungen erzählt jeder seine eigene Geschichte, aber nur eine ist wahr. Wenn überhaupt …

    Eintritt frei

  • 20:00

    Stadthalle Homberg/Ohm

    Stadthallenweg
    35315
    Homberg
    Das Loft

    Ein schickes Loft in Hamburg. Ein Paar Anfang dreißig, Sarah und Marc, und ihr Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund. Drei Jahre lang sind sie aufs Engste verbunden, teilen ihre Träume und Sehnsüchte. So scheint es zumindest. Dann aber wird Henning grausam ermordet, und sämtliche Spuren deuten auf Sarah und Marc. Hat sie ihn getötet, war er es? Haben sie es gemeinsam getan? Und was hat ihre einst so große Liebe von einen Tag auf den anderen zerrissen? Bei den Vernehmungen erzählt jeder seine eigene Geschichte, aber nur eine ist wahr. Wenn überhaupt …

    Eintritt: 14,- €

Anne
Gesthuysen

Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie bei Radio France. Als Reporterin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet, schließlich auch als Moderatorin. Ab 2002 moderierte sie das »ARD-Morgenmagazin«. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans »Wir sind doch Schwestern« Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. 2015 erschien ihr zweiter Roman »Sei mir ein Vater«, 2018 folgte »Mädelsabend«. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy in Köln.

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Wir sind schließlich wer

    Von einer jungen Pastorin am Niederrhein, die ihre Gemeinde aufmischt, vom Aufwachsen zweier ungleicher Schwestern in Adelskreisen und vom Mut, den es braucht, ein Leben selbst zu gestalten, wenn alles vorherbestimmt scheint. Die Bürger der Gemeinde Alpen sind skeptisch, als Anna von Betteray die Vertretung des erkrankten Pastors übernimmt. Schließlich ist sie geschieden, blaublütig, mit Mitte dreißig viel zu jung für den Posten und eine Frau. Der einzige Mann an ihrer Seite: ihr Hund Freddy.

    Während Anna versucht, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit zu bewältigen und die Gemeinde behutsam zu modernisieren, gerät das Leben ihrer Schwester Maria komplett aus den Fugen. Ihr Mann wird verhaftet, kurz darauf verschwindet auch noch ihr Sohn. Ausgerechnet sie, die in den Augen der standesbewussten Mutter die Vorzeigetochter war, die auf Schützenfesten zur Königin gekrönt wurde und einen Grafen heiratete, während Anna mit schmutzigen Hosen im Stall spielte und sich in die falschen Männer verliebte.

    Erst in der Not überwinden die Schwestern ihre Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es darum geht, einen kleinen Jungen zu finden, halten die Alpener fest zusammen. Und allen voran: Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Burg Winnenthal!

    Eintritt frei

Peter
Godazgar
Peter Godazgar
© ulish-PR

Peter Godazgar, geb. 1967, studierte Germanistik und Geschichte und besuchte u. a. die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Er arbeitet in der Pressestelle der Stadt Halle (Saale) und lebt seine kriminellen Phantasien in den Abenteuern des tollpatschigen Privatermittlers Markus Waldo aus.
Bei KBV hat er die Anthologien "Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt" und "Killing You Softly" herausgegeben, und mit "Der tut nix, der will nur morden" veröffentlichte er seine schwarzhumorigen Kurzkrimis, mit denen er auch betont heitere Leseabende im gesamten deutschsprachigen Raum bestreitet.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Der tut nix, der will nur morden!


    Meistens führen sie gar nichts Böses im Schilde, all diese schrägen Vögel. Wie etwa der Lyriker, der sein Publikum hasst, der fanatische Toilettenpapiersammler oder die Dumpfbacken, die eine Sex-Hotline eröffnen wollen. Wenn Manni Schibulski, der größte Udo-Lindenberg-Fan der Welt, den Geburtstag seines Idols feiern will, oder wenn Helga, die Politesse, in ihrem Eifer nicht merkt, dass es keine normalen Falschparker sind, mit denen sie sich da anlegt, dann läuft schnell etwas aus dem Ruder. Allesamt verträgliche Typen, die wirklich niemandem etwas tun. Eigentlich. Man darf sie eben nur nicht ärgern.

    Eintritt: 12,- €

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Gemeinsam morden

    Texte aus diversen Anthologien

     

    Eintritt: 12,-

Frank
Goldammer
Frank Goldhammer
© ulish-PR

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Bei dtv veröffentlicht er seine erfolgreiche Krimireihe, die im Dresden zur Zeit des geteilten Deutschlands spielt. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

  • 19:30

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Bruch

    Ein Stadtteil am Rande Dresdens ist in Aufruhr: Ein zwölfjähriges Mädchen ist spurlos verschwunden. Felix Bruch wird mit der neuen Ermittlerin Nicole Schauer auf diesen Fall angesetzt. Schauer merkt schnell, dass Bruch ein Einzelgänger ist, kein Wunder, denn er legt scheinbar keinen Wert darauf, von anderen gemocht zu werden. Schauer plant eh schon wieder ihre Versetzung, sie versucht, nicht gekränkt zu sein. Die Ermittlungen laufen schleppend an. Ihre einzige Spur: Vor zwei Jahren verschwand bereits ein Mädchen aus derselben Nachbarschaft – und kehrte nach zwei Wochen nahezu unversehrt zurück. Bis heute weiß niemand, was damals geschah, und das Kind schweigt weiterhin.

    Zunehmend irritiert sie Bruchs Verhalten, er ist wortkarg, empathielos, unzuverlässig. Er verfolgt Spuren, die nur für ihn Sinn ergeben. Sie erfährt, dass Bruch den Unfalltod seines Kollegen zu verkraften hat, aber sie vermutet, dass hinter seinem eigentümlichen Verhalten noch etwas anderes steckt als Schock und Trauer. Sie beobachtet, wie er Tabletten nimmt, und erlebt, was geschieht, wenn er das nicht tut. Bruch lebt zwischen den Extremen.

    Jugendliche aus der Gegend scheinen mehr über Celinas Verschwinden zu wissen, nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass ein alter, verfallener Dreiseitenhof in der Nähe des Wohnortes eine Rolle spielt. Doch den Ermittlern fehlt weiter eine heiße Spur – und Schauer muss sich auf Bruchs ungewöhnliche Ermittlungsmethoden einlassen. Bruch bringt sie an ihre Grenzen, und zunehmend wird deutlich, was mit ihm passiert …

    Eintritt: 12,- €

  • 20:00

    Landhotel Waldhaus

    An der Ringelshöhe 7
    35321
    Laubach
    Im Schatten der Wende

    Dezember 1989. Die Mauer ist gefallen. Der angehende Kriminalpolizist Tobias Falck tritt bei dem neu gegründeten Kriminaldauerdienst in Dresden an – und wird vor große Herausforderungen gestellt. Drogenhandel, Prostitution, Mord auf offener Straße – die Kriminalität im Osten verändert sich drastisch. Und es ist völlig unklar, welche Rechtsgrundlage für ostdeutsche Polizeiarbeit kurz nach der Wende gilt. Das KDD-Team gerät zusehends unter Druck, vor allem als plötzlich eine westdeutsche Kollegin auftaucht und um Amtshilfe bei der Suche nach einem Auftragskiller ersucht …

    Eintritt: 12,- €

  • 20:00

    Mathematikum

    Liebigstr. 8
    35390
    Gießen
    Feind des Volkes

    August 1961: Hauptmann Max Heller von der Dresdner Kriminalpolizei ist von seinem neuen Vorgesetzten in den Innendienst versetzt worden. Ein Affront für Heller, der kurz vor seinem Ruhestand steht. Als er eines Tages ein Paket mit Beweismaterial aus einem längst aufgeklärten Mordfall erhält, ist er alarmiert. Bald ist klar, der wahre Täter von damals ist zurück und fordert Heller zu einem perfiden Kampf um Leben und Tod heraus. Eine atemlose Mörderjagd beginnt, die Hellers Familie in größte Gefahr bringt. Auch die politische Lage in der DDR spitzt sich zu. Nahezu unbemerkt von der Welt wird der Bau der Berliner Mauer vorbereitet. Am 10. August 1961 müssen Karin und Max Heller eine dramatische Entscheidung treffen: gehen oder bleiben.

    Eintritt: 12,- €

Maren
Gottschalk

Maren Gottschalk wurde 1962 in Leverkusen geboren. Sie studierte in München Geschichte und Politik und promovierte über Geschichtsschreibung. Seit 1991 schreibt sie Beiträge für die WDR-Radiosendung ZeitZeichen und verfasst daneben Biographien und Romane. Sie lebt in Leverkusen und arbeitet in Köln.

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Fräulein Steiff

    Ein starker Wille, Humor und eine ausgeprägte Neugier – schon als kleines Mädchen will die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt erobern. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. Entschlossen folgt sie ihrem Ziel, unabhängig zu sein, und setzt nicht nur ihren Wunsch durch, Schneiderin zu werden, sondern eröffnet auch ein florierendes Filzgeschäft. Und dann kommt der Tag, der alles verändern wird: Margarete näht aus einer spontanen Laune heraus ein Nadelkissen in Gestalt eines Elefanten. Als sie es ihrem kleinen Neffen in die Hände legt, scheint das Tier auf magische Weise zum Leben zu erwachen - und da hat Margarete plötzlich eine Idee …

    Eintritt: 8,- €

  • 19:30

    Rodenbachhalle

    Hanauer Landstr. 14
    63517
    Rodenbach
    Fräulein Steiff

    Seit über 140 Jahren gibt es die Firma Steiff. Ihre Plüschtiere stehen für Qualität. Maren Gottschalk beschreibt in ihrer Romanbiografie die Lebensgeschichte der Gründerin Margarete Steiff.

    Eintritt: 10,- €

Norbert
Gstrein
Norbert Gstrein
© Oliver Wolf

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen Die Winter im Süden (Roman, 2008), Die englischen Jahre (Roman, Neuausgabe 2008), Das Handwerk des Tötens (Roman, Neuausgabe 2010), Die ganze Wahrheit (Roman, 2010), In der Luft (Erzählungen, Neuausgabe 2011), Eine Ahnung vom Anfang (Roman, 2013), In der freien Welt (Roman, 2016) und Die kommenden Jahre (2018). Im Herbst 2019 folgt der Roman Als ich jung war.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Vier Tage, drei Nächte


    Wer liebt Ines? Von all ihren Männern keiner so wie Elias. Bloß dass der ihr Bruder ist. Noch jeden Liebhaber seiner Schwester hat er an sich gezogen und wieder weggestoßen. Als alle zuhause bleiben sollen und die Welt kurz wie eingefroren ist, besucht Carl, der wie Elias Flugbegleiter ist, die Geschwister. Doch es streicht noch ein Mann ums Haus, und plötzlich sind jeder Blick und jede Berührung aufgeladen. Was alles hat Elias für seine unmögliche Liebe zu Ines in seinem Leben bereits getan? Was wird Ines Carl antun? Ein alles mit sich reißendes, weit in die Welt ausgreifendes Kammerspiel über Rassismus und Misogynie – ein Blitzlicht in unsere Tage, voller Schönheit und Provokation, Spannung und Trauer.

    Eintritt: 10,- €

  • 19:30

    Buchhandlung am Bebelplatz

    Friedrich-Ebert-Straße 130
    34119
    Kassel
    Vier Tage, drei Nächte

    Wer liebt Ines? Von all ihren Männern keiner so wie Elias. Bloß dass der ihr Bruder ist. Noch jeden Liebhaber seiner Schwester hat er an sich gezogen und wieder weggestoßen. Als alle zuhause bleiben sollen und die Welt kurz wie eingefroren ist, besucht Carl, der wie Elias Flugbegleiter ist, die Geschwister. Doch es streicht noch ein Mann ums Haus, und plötzlich sind jeder Blick und jede Berührung aufgeladen. Was alles hat Elias für seine unmögliche Liebe zu Ines in seinem Leben bereits getan? Was wird Ines Carl antun? Ein alles mit sich reißendes, weit in die Welt ausgreifendes Kammerspiel über Rassismus und Misogynie – ein Blitzlicht in unsere Tage, voller Schönheit und Provokation, Spannung und Trauer.

    Eintritt: 10,- €

  • 19:30

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Vier Tage, drei Nächte

    Wer liebt Ines? Von all ihren Männern keiner so wie Elias. Bloß dass der ihr Bruder ist. Noch jeden Liebhaber seiner Schwester hat er an sich gezogen und wieder weggestoßen. Als alle zuhause bleiben sollen und die Welt kurz wie eingefroren ist, besucht Carl, der wie Elias Flugbegleiter ist, die Geschwister. Doch es streicht noch ein Mann ums Haus, und plötzlich sind jeder Blick und jede Berührung aufgeladen. Was alles hat Elias für seine unmögliche Liebe zu Ines in seinem Leben bereits getan? Was wird Ines Carl antun? Ein alles mit sich reißendes, weit in die Welt ausgreifendes Kammerspiel über Rassismus und Misogynie – ein Blitzlicht in unsere Tage, voller Schönheit und Provokation, Spannung und Trauer.

    Eintritt: 10,- €

Sascha
Gutzeit
Sascha Gutzeit
© Ian P. Johnson

Sascha Gutzeit, geboren 1972, ist Autor, Musiker, Schauspieler und Entertainer.
Er schreibt Krimis für jung und alt, Hörspiele, Songs, Musicals sowie Ein-Personen-Theaterstücke.
Mit seinen Musikshows, Krimi-Kabarettprogrammen, Lesungen, Live-Hörspielen und Konzerten absolviert er über 100 Auftritte pro Jahr im deutschsprachigen Raum.

  • Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Der Mörder ist immer der Täter

    Short Stories & Songs

     

    Eintritt: 12,- €

H
Katharina
Hacker
Katharina Hacker
© Andreas Labes

Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, lebt nach mehrjährigem Aufenthalt in Israel als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin und Brandenburg. 2006 erhielt sie den Deutschen Buchpreis für „Die Habenichtse“. 2015 erschien ihr Roman „Skip“ und 2021 das Jugendbuch „Alles, was passieren wird“. 2021 wurde sie mit dem Droste-Preis der Stadt Meersburg ausgezeichnet.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Die Gäste

    Der Rechtsanwalt Doktor Kowalk, der doch noch lebt, eröffnet Friederike das nachgetragene Erbe ihrer Großmutter: Ein Ladenlokal in Berlin unweit der Potsdamer Straße, in dem sich ein Café befindet. So kündigt Friederike mit fünfzig ihre Stelle am Institut für schwindende Idiome und übernimmt das Café. Von ihrem Vorgänger bleiben ihr die große Kasia, der Kioskbesitzer Herr Lehmann und Herr Palun, der Verkäufer, der fliegen kann. Unverdrossen übersteht sie die Kontrollen der Gesundheitsämter, die Anschläge von Heckenschützen, den schwarzen Regen, die Ausläufer der Pandemie. Auch wenn im Keller unter dem Tresen Ratten Szenen der jüngsten Geschichte oder des Jüngsten Gerichts nachspielen, hält sie am Glück, anderen zu Diensten zu sein, fest. Es erscheint der wundersame Robert, und eines Tages wird zwischen den Gästen auch ihr verlorener Sohn Florian sein.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu informieren unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

Katharina
Hagena
Katharina Hagena
© Henrik Spohler

Katharina Hagena, geboren 1967 in Karlsruhe, studierte Anglistik und Germanistik in Marburg, London und Freiburg. Sie schrieb zwei Bücher über James Joyce, bevor sie 2008 den Roman „Der Geschmack von Apfelkernen“ veröffentlichte. Das Buch wurde in 26 Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt. Es folgten die Romane „Vom Schlafen und Verschwinden“ (2012) sowie „Das Geräusch des Lichts“ (2016). Katharina Hagena lebt mit ihrer Familie in Hamburg und singt mit Freude in verschiedenen Chören und Ensembles.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsstraße 1
    36037
    Fulda
    Herzkraft – Ein Buch über das Singen

    Singen macht stark und zugleich verletzlich. Singen stiftet Frieden und befeuert Kriege. Singen ist Schmerz und Freude, Widerstand und Wiegenlied, Bühne und Dusche, Willkommen und Abschied, Leben und Tod. Das Lied hat seinen Ursprung in der Liebe, und die Literatur hat ihren Ursprung im Lied. Denn im Schreiben wie im Gesang wird das Innerste nach außen getragen. Aber nicht nur diesen Zusammenhang erkundet die Autorin und Literaturwissenschaftlerin Katharina Hagena. Sie richtet den Blick auch auf die Musik, Physiologie, Soziologie, Kulturgeschichte und das, was mit uns geschieht, wenn wir anfangen zu singen.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu informieren unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

  • 19:30

    Rodenbachhalle

    Hanauer Landstr. 14
    63517
    Rodenbach
    Herzkraft – Ein Buch über das Singen

    Die Autorin, die vor allem durch ihren Roman „Der Geschmack von Apfelkernen“ bekannt wurde, widmet sich in ihrem neuesten Buch der Kraft des Singens. Sie betrachtet es psychologisch, physiologisch und kulturgeschichtlich und bringt persönliche Erfahrungen mit ein. Ein leidenschaftliches Plädoyer für den Gesang.

    Eintritt: 8,- €

Michael
Hain

„Das LeseTheater" …

  • wurde 2010 in Mainz gegründet
  • präsentiert Lesungen mit einer kräftigen Prise Theater
  • lässt ausgewählte Kinderbücher und deren Figuren lebendig werden
  • möchte Kinder in spannende Lesewelten entführen und zum Lesen motivieren
  • fördert mit der Kombination Theater und Vorlesung die Lesekompetenz der Kinder
  • schult das Hörverständnis, lädt zum Nachdenken ein und stärkt die Fantasie
  • wünscht sich eine Nachhaltigkeit der Lesung

 

Michael Hain ...

  • Schauspieler und Autor
  • Schauspielstudium Theaterhochschule Leipzig
  • seit 1995 freischaffend
  • 19:30

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Quentin Qualle: Die Muräne hat Migräne

    Ein lustiges Unterwasser-Abenteuer nach dem bekannten Kinderbuch von Jens Carstens und Heinz Rudolf Kunze, dargeboten mit einem guten Schuss Theater und Musik. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene.

    Eintritt frei

Hadija
Haruna-Oelker

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker, geboren 1980, lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Hauptsächlich arbeitet sie für den Hessischen Rundfunk – unter anderem für die Sendung »Der Tag« (hr2 Kultur). Zudem moderiert sie das regelmäßige Format »StreitBar« in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und schreibt eine monatliche Kolumne in der Frankfurter Rundschau. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Migration und Rassismusforschung. Sie ist Preisträgerin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten KAUSA Medienpreises 2012 und des ARDHörfunkpreises Kurt Magnus 2015. Hadija Haruna-Oelker hat gemeinsam mit Kübra Gümüşay und Uda Strätling »The Hill We Climb« von Amanda Gormann übersetzt. Darüber hinaus ist sie im Journalist*innenverband Neue Deutsche Medienmacher*innen und in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland aktiv.

  • 19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Die Schönheit der Differenz

    Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten. In ihrem Buch erzählt sie ihre persönliche Geschichte und verbindet sie mit gesellschaftspolitischem Nachdenken. Sie erzählt von der Wahrnehmung von Differenzen, von Verbündetsein, Perspektivwechseln, Empowerment und von der Schönheit, die in unseren Unterschieden liegt.

    Ein hochaktuelles Buch, das drängende gesellschaftspolitische Fragen stellt und Visionen davon entwickelt, wie wir Gelerntes verlernen und Miteinander anders denken können: indem wir einander Räume schaffen, Sprache finden, mit Offenheit und Neugier begegnen.

    Eintritt: 10,- €

Jakob
Hein

Jakob Hein arbeitet als Psychiater. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter Mein erstes T-Shirt (2001), Herr Jensen steigt aus (2006), Wurst und Wahn (2011), Kaltes Wasser (2016) und Die Orient-Mission des Leutnant Stern (2018). Sein Buch Hypochonder leben länger und andere gute Nachrichten aus meiner psychiatrischen Praxis (2020) stand nach Erscheinen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zuletzt erschien sein Roman Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken im Frühjahr 2022.

  • 19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Ilustriertes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen

    Gekaute Blätter, gekochte Wurzeln, vergorene Samen, geraspelte Rinde, gerauchte Blüten. Was den Konsum psychoaktiver Pflanzen angeht, waren wir Menschen zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen kreativ und probierfreudig.

    Elfenblumen, Mönchspfeffer, Wutkraut und grüne Feen. Jakob Hein, seines Zeichens praktizierender Psychiater und Doctor medicinae kennt sie alle. Und hat uns einen bunten Strauß von kuriosen, exotischen und gemeinen Vertretern der psychotrophen Fauna zusammengestellt.

    Aber Achtung, vom Konsum sei in vielen Fällen dringend abgeraten, selbst wenn ganze Kulturen um sie entstanden sind. Schon auf sumerischen Keilschrifttafeln aus Mesopotamien finden sich Hinweise auf die Kunst des Bierbrauens. Bei den Maya hingegen war Kakao so beliebt, dass er als »Götterspeise« galt und nicht nur ein jährliches Festival, sondern sogar einen eigenen Schutzpatron hatte.

    Im Buch treffen wir auf verschiedenste Pflanzen und Substanzen, die wir aus dem heimischen Gewürzregal oder dem Blumenladen kennen. So kann der Paprika-Konsum zum »Pepper high« führen, Muskatnuss eine angenehm einschläfernde Wirkung mit lebhaften Träumen entfalten und Salbei, das schon im Altertum als Allheilmittel galt, Halluzinationen auslösen.


    Eintritt: 18,- €

Alexa
Hennig von Lange

ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ 1997 zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. 2002 wurde Alexa Hennig von Lange mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Bei DuMont erschienen die Romane ›Risiko‹ (2007), ›Peace‹ (2009), ›Kampfsterne‹ (2018), ›Die Weihnachtsgeschwister‹ (2019) und ›Die Wahnsinnige‹ (2020). Die Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin.

  • 16:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Die karierten Mädchen

    Blind und mit über neunzig Jahren beginnt Klara, ihre Erinnerungen auf Kassette aufzunehmen. Auf der Suche nach dem Menschen, der sie einmal war, vertraut sie den Bändern ein Geheimnis an, von dem nicht einmal ihre Kinder etwas wissen. Ist ihre Familie bereit für die wahre Geschichte ihres Lebens?
    Siebzig Jahre zuvor: Die junge Klara ist überglücklich. Mitten in der Weltwirtschaftskrise 1929 bekommt sie eine Stelle als Lehrerin in einem Kinderheim in Oranienbaum. Als dort eines Tages Tolla, ein einjähriges Mädchen, abgegeben wird, fühlt sich Klara ihm auf Anhieb stark verbunden. Doch bald spitzt sich die wirtschaftliche Lage des Heims zu. Klara, die das Haus inzwischen leitet, sucht die Nähe der neuen nationalsozialistischen Machthaber in der Hoffnung auf Rettung. Zu spät erkennt sie, mit wem sie sich eingelassen hat. Die Nationalsozialisten wollen aus dem Heim eine Ausbildungsstätte für junge Frauen machen, in der Klara ihren Schülerinnen die Liebe zu Volk und Kind vermitteln soll, statt sie zu eigenständig denkenden Menschen zu erziehen. Gleichzeitig ist sie unter der Hakenkreuzflagge und den ständigen Besuchen der Nazi-Funktionäre plötzlich selbst in Gefahr: denn Tolla, das Waisenmädchen, das inzwischen wie eine Tochter an Klaras Seite lebt, ist jüdischer Herkunft.

    Eintritt frei

Elisabeth
Herrmann
Elisabeth Herrmann
© Dominik Butzmann

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin arbeitete sie beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und im Spreewald.

  • 20:00

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Düstersee

    Ihre Kriminalromane sind Bestseller und vielfach verfilmt. Publikumsliebling Elisabeth Herrmann liest aus ihrem druckfrischen Fall um ihren Berliner Anwalt Joachim Vernau.

    Eintritt: € 12,-/9,-

Ulrike
Herrmann

Ulrike Herrmann, geb. 1964 in Hamburg, Ausbildung zur Bankkauffrau, Studium von Philosophie und Geschichte, Absolventin der Henri-Nannen-Schule. Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz und Publizistin zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen. 2010 erschien ihr erstes Buch "Hurra, wir dürfen zahlen. Über den Selbstbetrug der Mittelschicht" im WestendVerlag. In Folge publizierte sie dort mit "Der Sieg des Kapitals", "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung", "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen" weitere Bücher, die sämtlich Bestseller geworden sind (im Schnitt 40.000 Exemplare pro Titel). In der letzten Zeit wird sie immer häufiger als Kommentatorin zu politischen Talkshows eingeladen (Phoenix-Runde, Maischberger, Lanz). Einen Namen gemacht hat sie sich nicht zuletzt mit ihren zahlreichen brillanten Vorträge zu Wirtschaftsthemen  bei Stiftungen, Instituten, Universitäten etc. 

  • 19:30

    Evangelisches Forum Kassel

    Lutherplatz
    34117
    Kassel
    Das Ende des Kapitalismus

    Demokratie und Wohlstand, ein längeres Leben, mehr Gleichberechtigung und Bildung: Der Kapitalismus hat viel Positives bewirkt. Zugleich ruiniert er jedoch Klima und Umwelt, sodass die Menschheit nun existenziell gefährdet ist. »Grünes Wachstum« soll die Rettung sein, aber Wirtschaftsexpertin und Bestseller-Autorin Ulrike Herrmann hält dagegen: Verständlich und messerscharf erklärt sie in ihrem neuen Buch, warum wir stattdessen »grünes Schrumpfen« brauchen.

    In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Kassel.

    Eintritt: 4,- €

Werner
Holzwarth

Werner Holzwarth wurde 1947 in Winnenden bei Stuttgart geboren, dort besuchte er die Schule bis zur Mittleren Reife und machte eine Lehre als Industriekaufmann. Danach absolvierte er in Berlin ein Studium mit dem Abschluss als Diplom-Werbewirt. Ab 1973 hatte er Anstellungen in verschiedenen Werbeagenturen, zunächst als Texter, später als Creative Director. 1980 bis 1982 hielt er sich in Bolivien auf und arbeitete als freier Jounalist u.a. für Stern, Spiegel und Die Zeit. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland führte er die Werbearbeit fort und gründete 1990 mit zwei Partnern eine eigene Werbeagentur. Seit 1995 ist er Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar.

  • 14:30

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat

    Der Autor wird aus verschiedenen Büchern, die er bereits geschrieben hat, lesen. Im Vordergrund steht die Lesung aus dem Buch „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“.

    Eintritt frei

Heidi
Hummel

Hedi Hummel, geboren 1957, war bis 2020 Redakteurin im ZDF und lebt als freie Autorin im Wiesbadener Westend. Sie hat schon mehrere Romane veröffentlicht.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Das Lied des Wassers

    Richards Jugendfreund Paul verschwindet spurlos. Jahre später verliebt er sich leidenschaftlich in Pauls Mutter. Als die Liebe zerbricht, entwickelt sich Richard zum Börsen-Guru, der aufgerüttelt durch einen von ihm mitausgelösten Umweltskandal, künftig nur mehr auf grüne Aktien setzt. Er konzentriert sich aufs Wasser, will alles über das Element wissen. Da fällt ihm ein geheimnisvolles Buch über dessen Eigenschaften in die Hände, das ihn in seinen Bann zieht. Die Suche nach der Sprache des Wassers führt Richard nicht nur auf die Spur seines verschollenen Freundes…

    Veranstalter: Förderverein Literaturhaus Villa Clementine e.V.

    Eintritt: 8,- €

J
Stefan
Jäger

Stefan Jäger, geb. 1970 inmitten des alten Chattenlandes, hat im Piper-Verlag die historischen Romane "Der Silberkessel" und "Das Gold des Nordens" veröffentlicht. Mehrere Theaterstücke liegen bei verschiedenen Verlagen vor, zumeist Stücke für Familien.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Mord in Mattium – Ein Krimi aus Germanien

    Einige Jahre nach der Varusschlacht: Germanien ist nicht befreit. Am Rhein ziehen die rachsüchtigen Römer das größte Heer zusammen, das jemals den Boden Germaniens betreten hat. Bei den Stämmen der Cherusker und ihren Verbündeten, die unter Arminius die Römer besiegt hatten, gärt es. Als im Land der Chatten zum Mittwinterfest ein Herzogssohn ermordet wird, gerät das Gleichgewicht der großen Sippen des Stammes aus den Fugen. Nur wenige Tage bleiben dem jungen Aswin und seiner Schwester Chada, um ihren beschuldigten Oheim zu retten.

    Eintritt: 4,- €

K
Sabine
Kaack

Sabine Kaack, Autorin, Schauspielerin und Sprecherin u.a. „Das kleine Friesencafé“, wurde durch zahlreiche preisgekrönte Theater-, Kino- und TV-Produktionen einem Millionenpublikum bekannt. Der Durchbruch kam in den 80ern mit der ZDF-Serie „Diese Drombuschs“. Darüber hinaus ist sie seit Juni 2016 „Offizielle Botschafterin des niederdeutschen Theaterspiels als nationales immaterielles Kulturerbe der UNESCO” und bekennender, leidenschaftlicher Wackenfan.

  • 19:30

    Bürgerhaus Nieder-Roden

    Römerstr. 15
    63110
    Rodgau
    Sabine Kaack & Janne Mommsen feiern das Meer!

    Sabine Kaack & Janne Mommsen feiern das Meer mit Ihrer Lesung aus dem Buch „Das kleine Friesencafé“.

    Eintritt: 15,- €

     

Jürgen
Kehrer

Jürgen Kehrer lebt in Münster und Berlin. Er ist der geistige Vater des münsterschen Privatdetektivs Georg Wilsberg, der 1990 in »Und die Toten lässt man ruhen« seinen ersten Auftritt hatte. Seit 1995 ermittelt Wilsberg auch im Fernsehen und gehört inzwischen zu den beliebtesten ZDF-Krimis am Samstagabend.

  • 19:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Wilsberg – Sein erster und sein letzter Fall

    Nach 32 Jahren und 21 Fällen: Kultdetektiv Wilsberg ermittelt zum allerletzten Mal!

    1989 bekommt der junge Rechtsanwalt Wilsberg die Chance, in einem spektakulären Mordprozess die Verteidigung zu übernehmen: Der Angeklagte Frank Knieriem feuert kurz vor Prozessbeginn seinen bisherigen Verteidiger und Wilsberg springt ein. Die Beweise gegen seinen Mandanten sind erdrückend, aber mit Unterstützung seiner
    Freundin Shirin gelingt es Wilsberg wider Erwarten, eine Entlastungszeugin zu finden. Kurz darauf steht in seinem Leben allerdings kein Stein mehr auf dem anderen.
    Gut dreißig Jahre später trifft Wilsberg, inzwischen ein alternder Privatdetektiv, erneut auf Knieriem - im Zuge einer Geiselnahme. Und sein einstiger Mandant lässt keinen Zweifel daran, dass er mit Wilsberg noch eine Rechnung offen hat ...

    Eintritt: 12,- €

Hildegard
Keller

Von 2009 bis 2019 war Hildegard Keller Literaturkritikerin im Fernsehen (Bachmannpreis, ORF/3sat; Literaturclubs SRF/3sat), dann konzentriert sie sich auf das eigene literarische Schreiben («Was wir scheinen», 2021), die Werkausgabe von Alfonsina Storni, ihre Biografie über sie und den Podcast.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Chicas / Wach auf: Das Leben der Alfonsina Storni

    Die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Hildegard Keller stellt die aus dem Tessin stammende Künstlerin Alfonsina Storni (1892-1938) vor. In Buenos Aires ging Storni ihren Weg als Journalistin, Lyrikerin, Erzählerin, Theaterfrau und Dozentin, bis zu ihrem Freitod 1938. Sie ist die berühmteste Schweizer Autorin, die nicht in einer Landessprache schrieb. Jetzt kann man die allermeisten Werke erstmals auf Deutsch lesen. Alfonsina Storni ist eine Entdeckung!

    Veranstalter: Förderverein Literaturhaus Villa Clementine e.V.

    Eintritt: 10,- €

     

Ananda
Klaar
Ananda Klaar
© Florian Traussnig / Piper Verlag

Ananda Klaar wurde 2003 in Friedrichshafen geboren. Derzeit besucht sie ein Gymnasium am Bodensee. Die Tochter einer indonesischen Mutter und eines deutschen Vaters engagiert sich für Fridays for Future und Black Lives Matter, wo sie auch gerne mal Reden oder wütende Slams vorträgt. Daher ist sie auch der Lokalzeitung dem Südkurier bestens bekannt. Auch wenn sie Mitglied der Jusos ist, ärgert sie sich über die fehlende Repräsentation ihrer Generation in allen Parteien. Ihr Artikel in der Zeit: „Zählt nicht länger auf unsere Selbstlosigkeit!“ löste eine erhitzte Debatte darüber aus, inwiefern die Jugend das Recht hat, gegen die alten Generationen das Wort zu erheben. Nach dem Abitur plant sie Politikwissenschaften zu studieren.

  • 11:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Nehmt uns endlich ernst!

    In unserer alternden Gesellschaft werden „die Jungen“ und ihre Interessen übergangen, sie dürfen nicht mitbestimmen und haben keine Lobby, und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. So wird Politik für eine Generation gemacht, die sich den Folgen nicht mehr stellen muss. Denn die Vorurteile gegenüber jungen Menschen sitzen tief, aber Probleme wie der Klimawandel, fehlende Chancengleichheit oder das Rentensystem lassen sich nur mit frischen Ideen und vor allem gemeinsam lösen. Ananda Klaar fordert mehr Teilhabe für ihre Generation und zeigt, bei welchen Themen für ihre Altersgenossen viel auf dem Spiel steht. Ihr Buch ist zugleich Gesellschaftskritik und Aufruf, um der jungen Generation die Chance zu geben, ihre eigene Zukunft zu retten.

    Eintritt frei

Sven-Erik
Klinkmann
  • 20:00

    Kulturtankstelle

    Im Niederfeld 8
    64293
    Darmstadt
    Dylans Lügendetektor

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

Gisa
Klönne

Gisa Klönne, geb. 1964, lebt als Schriftstellerin, Schreibcoach und Yogalehrerin in Köln. Ihre Kriminalromane erreichten eine Gesamtauflage von über einer halben Million, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und mit Auszeichnungen bedacht, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis. Ihr autobiografisch inspirierter Familienroman «Das Lied der Stare nach dem Frost» war ein Spiegel-Bestseller.

  • 20:00

    Hohhaus-Museum

    Eisenbacher Tor 1
    36341
    Lauterbach
    Für diesen Sommer

    Eine Tochter. Ein Vater. Ein Haus voller Erinnerungen.

    Einst schien das Glück der Familie Roth so selbstverständlich wie der Flug der Leuchtkäfer in den Sommernächten im Garten. Jetzt ist Vater Heinrich alt und allein und ausgerechnet Franziska, die Tochter, mit der er sich überworfen hat, soll für ihn sorgen. Ihr Lebenstraum ist gescheitert - genau, wie Heinrich das stets prophezeit hatte. Doch auch sein Konzept ging nicht auf. Er, der stets alles kontrollieren wollte, muss das Loslassen lernen. Die ungewohnte Nähe schürt die nie gelösten Konflikte von neuem. Zugleich erwachen Erinnerungen an die hellen Tage. Wie damit leben, dass all das unwiederbringlich vorbei ist?

    Kunstvoll verwebt Gisa Klönne Zeit- und Familiengeschichte zu einem Porträt zweier Generationen. Mit großer Wärme erzählt sie von Hoffnung und Scheitern, verpassten Chancen und dem schwierigen Weg zur Versöhnung.

    Eintritt: 9,-/6,- €

Volker
Klüpfel
Volker Klüpfel
© Hans Scherhaufer

Altusried hat einen prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt – nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger, allerdings noch nie gemeinsam.

  • 19:30

    Fritz-Henkel-Halle

    Birkenweg 19
    35216
    Biedenkopf
    Affenhitze

    Zefix ... was für eine Hitze! Eigentlich viel zu schwül, um vor die Tür zu gehen. Aber Kluftinger hat keine Wahl:  Er muss in der Tongrube ermitteln, in der Professor Brunner vor einiger Zeit das berühmte Skelett des Urzeitaffen "Udo" ausgegraben hat.  Nun wurde Brunner verscharrt unter einem Schaufelbagger gefunden. Der Wissenschaftler, der mit seinem Fund beweisen wollte, dass die Wiege der Menschheit im Allgäu liegt, hatte viele Feinde. Kluftinger hat deshalb gleich mehrere Verdächtige im Visier, darunter die Mitglieder einer obskuren Sekte. Aber auch privat muss sich der Kommissar um ein Observationsobjekt kümmern: Die Tagesmutter seiner kleinen Enkelin verfolgt höchst seltsame Erziehungsansätze. Grund genug, ihr genauer auf die Finger zu schauen und Flugstunden mit Doktor Langhammer und seiner neuen High-Tech-Drohne auf sich zu nehmen. Doch der Probeflug gerät gefährlich aus dem Ruder ...

    VVK 24,- AK 28,-

Michael
Kobr
Michael Kobr
© Hans Scherhaufer

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen ziemlich viele Fächer, aber nur zwei bis zum Schluss: Germanistik und Romanistik. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer. Momentan aber hat er schweren Herzens dem Klassenzimmer den Rücken gekehrt – die Schüler werden’s ihm danken –, um sich dem Schreiben, den ausgedehnten Lesetouren und natürlich seiner Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Unterallgäu – und in einem kleinen Häuschen mitten in den Bergen, wo die Kobrs im Winter häufig auf der Skipiste, im Sommer auf Rad- und Bergtouren unterwegs sind. Wenn nicht gerade mal wieder eine gemeinsame Reise ansteht ...

  • 19:30

    Fritz-Henkel-Halle

    Birkenweg 19
    35216
    Biedenkopf
    Affenhitze

    Zefix ... was für eine Hitze! Eigentlich viel zu schwül, um vor die Tür zu gehen. Aber Kluftinger hat keine Wahl:  Er muss in der Tongrube ermitteln, in der Professor Brunner vor einiger Zeit das berühmte Skelett des Urzeitaffen "Udo" ausgegraben hat.  Nun wurde Brunner verscharrt unter einem Schaufelbagger gefunden. Der Wissenschaftler, der mit seinem Fund beweisen wollte, dass die Wiege der Menschheit im Allgäu liegt, hatte viele Feinde. Kluftinger hat deshalb gleich mehrere Verdächtige im Visier, darunter die Mitglieder einer obskuren Sekte. Aber auch privat muss sich der Kommissar um ein Observationsobjekt kümmern: Die Tagesmutter seiner kleinen Enkelin verfolgt höchst seltsame Erziehungsansätze. Grund genug, ihr genauer auf die Finger zu schauen und Flugstunden mit Doktor Langhammer und seiner neuen High-Tech-Drohne auf sich zu nehmen. Doch der Probeflug gerät gefährlich aus dem Ruder ...

    VVK 24,- AK 28,-

Krischan
Koch
Krischan Koch
© Gunter Clücklich

Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Mord im Nord-Ostsee-Express

    Aus der geplanten Osterreise ins frühlingshafte Paris wird für Polizeihauptmeister Thies Detlefsen, Gattin Heike und die Fahrgäste der Nord-Ostsee-Bahn ein mörderischer Albtraum: Ihr Zug bleibt auf einsamer Strecke in der plötzlich einsetzenden Schneekatastrophe stecken und auf der Zugtoilette wird die verhasste Lateinlehrerin Agathe Christiansen ermordet aufgefunden. Im eingeschneiten Fredenbüll haben die Belegschaft der Hidde Kist und die hochschwangere Kommissarin Stappenbek ganz andere Probleme: Ein junger Polizist verschwindet spurlos und ein Auftragskiller sucht sein Opfer ausgerechnet in Fredenbüll. »Quelle aventure, welch Abenteuer!«, jubelt auch VHS-Französischlehrer Picon und stürzt sich mit Thies in die Ermittlungen ...

    Eintritt: 12,- €

Susanne
Kolbe
  • 16:00

    Museum Walldorf

    Langstraße 96
    64546
    Mörfelden-Walldorf
    Alexis Muston und Georg Büchner – Begegnung in unruhigen Zeiten

    Büchner und Muston, die sich im Studium in Straßburg kennengelernt haben, verbringen eine gemeinsame Woche in Darmstadt und Umgebung. Beim Arbeiten, Reden und Wandern kommen sie sich näher. Die Lesung verbindet Biografisches, Persönliches und Politisches aus dem Leben der beiden mit zeitgenössischen Betrachtungen und Ereignissen.

    Eintritt frei

Dirk
Kraft

Volksbühne Bad Emstal

  • 16:30

    Ev. Kirche Schauenburg-Hoof

    An der Kirche 3
    34270
    Schauenburg
    Empfänger unbekannt

    „Empfänger unbekannt“ - Szenische Lesung der Volksbühne Bad Emstal mit Lothar Neumann in der Rolle des in Amerika lebenden Max Eisenstein und Dirk Kraft in der Rolle des nach Deutschland zurückgekehrten Freundes Martin Schulze.  1938 veröffentlichte die Amerikanerin Kathrine  Kressmann Taylor den Roman „Adressat unbekannt“. Hier geht es um einen fiktiven Briefwechsel zwischen Max Eisenstein und seinem Freund Martin Schulze. Die Männer betrieben in den USA gemeinsam eine Kunstgalerie. Anfang der 1930er Jahre kehrt Schulze mit seiner Familie zurück nach Deutschland. Über Briefe bleiben sie in Kontakt. Schulze, der zunächst zum politischen Geschehen in Deutschland auf Distanz geht, entwickelt sich nach und nach zum überzeugten Nationalsozialisten. Eisenstein erfährt Schulzes politische Wandlung, mit der er den Tod von Menschen billigend in Kauf nimmt. Aus den Freunden werden Feinde.

    Eintritt frei

Ralf
Kramp
Ralf Kramp
© KBV Verlag

Ralf Kramp, geboren 1963, lebt als Krimiautor und Veranstalter der Krimi-Erlebniswochenenden BLUTSPUR im Herzen der Eifel. Für sein Debüt "Tief unterm Laub" erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. In "Spinner" betrat zum ersten Mal Herbie Feldmann die Szene, der glücklose Held, dem ein nur für ihn sichtbarer Begleiter namens Julius stets auf dem Fuß folgt. Kramp veröffentlichte seither zahlreiche Kriminalromane und Kurzkrimis.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Gemeinsam morden

    Texte aus diversen Anthologien

     

    Eintritt: 12,-

Michaela
Küpper

Michaela Küpper wurde im niederrheinischen Alpen geboren und ist in Bonn aufgewachsen. In Marburg studierte sie Soziologie, Psychologie, Politik und Pädagogik. Dann zog es sie zurück ins Rheinland, wo sie nach einem Volontariat viele Jahre lang als Projektmanagerin in einem Verlag tätig war.
Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.

  • 17:00

    König-Konrad-Halle

    König-Konrad-Straße 36-40
    65606
    Villmar
    Kaltenbruch

    Anlässlich des 150jährigen Bestehens der Bücherei lädt das Team ein zur Lesung: „Kaltenbruch“: Erschreckende Ereignisse aus der Zeit des 2. Weltkrieges wirken sich in den Aufbaujahren der noch jungen Bundesrepublik aus.

    Eintritt frei

    Wir freuen uns über eine Spende. Anmeldung erforderlich: kontakt@buecherei-villmar.de

Andrej
Kurkow

Andrej Kurkow, geboren 1961 in St. Petersburg, lebt seit seiner Kindheit in Kiew und schreibt in russischer Sprache. Er studierte Fremdsprachen, war Zeitungsredakteur und während des Militärdienstes Gefängniswärter. Danach schrieb er zahlreiche Drehbücher. Seit seinem Roman ›Picknick auf dem Eis‹ gilt er als einer der wichtigsten zeitgenössischen ukrainischen Autoren. Sein Werk erscheint in 42 Sprachen. Kurkow lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in der Ukraine.

  • 19:30

    Kapelle St. Gabriel

    Hauptstr. 6-8
    63512
    Hainburg
    Samson und Nadjeschda

    Kiew, 1919: In den Wirren nach der Russischen Revolution stößt der junge Samson, gerade zur Vollwaise geworden, beinahe durch Zufall zur neuen sowjetischen Polizei. Sein erster Fall ist gleich äußerst mysteriös: Ein abgeschnittenes Ohr, ein Knochen aus reinem Silber und ein Anzug aus feinem englischem Tuch geben ihm Rätsel auf. Doch die Zeiten sind gefährlich und halten jeden Tag neue Überraschungen bereit. Zum Glück lernt Samson die patente Nadjeschda kennen, die ihm bei den Ermittlungen hilft und an die er schon bald sein Herz verliert.

    Eintritt: n.n.

Stefan
Kutzenberger
Stefan Kutzenberger
© EK

Stefan Kutzenberger, geb. 1971 in Linz, studierte in Wien, Buenos Aires, Lissabon und London und lebt als Schriftsteller, Kurator und Literaturwissenschaftler in Wien. Zahlreiche Publikationen und Präsentationen zu Autofiktion, Kunst und Kultur in Wien um 1900 und zur literarischen Wechselbeziehung zwischen der europäischen und der lateinamerikanischen Literatur. Seit 1996 vielfältige internationale Kunstprojekte. 2018 erschien der Debütroman„Friedinger“, 2020 „Jokerman“, und im Frühjahr 2022 wird sein dritter Roman „Kilometernull“ erscheinen.

  • 19:30

    Weinspirale

    Waldspirale 1
    64289
    Darmstadt
    Kilometer Null

    In einer Pension des uruguayischen Grenzortes Santa María blickt der österreichische Exilschriftsteller Kutzenberger plötzlich in den Mündungslauf einer Pistole.

    So beginnt „Kilometer null“ und nimmt die Leser mit auf eine Achterbahnfahrt, die ihren unfreiwilligen Helden quer durch den südamerikanischen Kontinent, tief in dessen Weltliteratur hinein und schließlich bis vor die Himmelspforte führen wird.

    Ein neues, ausgelassenes wie bewegendes Abenteuer des gleichnamigen Autors Stefan Kutzenberger, das mitten ins Herz unserer immer unwirklicher erscheinenden Gegenwart trifft und eindeutig beweist: Literatur kann alles.

    Eintritt: 10,- €

L
Wolfgang
Leineweber
  • 18:00

    Marstall der Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Lebensgeschichten

    Dr. Wolfgang Leineweber liest aus seiner Biographie „Lebensgeschichten“.

    Eintritt frei

Sarah
Levy

Sarah Levy, geboren 1985, besuchte die Henri-Nannen-Journalistenschule und schreibt als freie Journalistin u.a. für DIE ZEIT. Seit 2018 koordiniert sie das Projekt stopantisemitismus.de, das über Antisemitismus im Alltag aufklärt und Hilfestellung bietet, und arbeitet für diverse Stiftungen.

  • 19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Fünf Wörter für Sehnsucht

    Eine Reise nach Tel Aviv verändert Sarah Levys Blick auf Israel – aus dem Urlaubsort ihrer Kindheit, Heimat ihrer jüdischen Familie und Konfliktschauplatz wird ein Sehnsuchtsort voller Wärme und inspirierender Begegnungen. Mit 33 entscheidet sie, ihr Leben in Hamburg hinter sich zu lassen, und zieht nach Tel Aviv. Inmitten der Corona-Pandemie durchlebt sie Mentalitätsklüfte, frustrierende Sprachlosigkeit und das liebevolle Chaos israelischer Familientreffen. Im Stadtteil Yafo begegnet sie nicht nur herzlich-warmen Israelis, die ihr ständig Tupperdosen mit Rote-Bete-Salat und dramatische Lebensgeschichten aufdrängen, sondern auch einer tief gespaltenen Gesellschaft.

    Eintritt: 10,- €

Peter Oliver
Loew
  • 19:30

    Stadtbücherei Schwalbach

    Marktplatz 15
    65824
    Schwalbach
    Leopold Tyrmand: Filip

    Sommer 1943: Der dreiundzwanzigjährige Filip, knapp aus sowjetischer Gefangenschaft entkommen und mit falscher Identität nach Deutschland geflohen, taucht als französischer Fremdarbeiter in Frankfurt am Main unter. Frech und von sich eingenommen, verschafft er sich eine Anstellung als Kellner im renommierten Parkhotel, das als Luxusherberge für Nazi-Bonzen gilt – in der Absicht, den Krieg »im Auge des Orkans« zu überleben.

    Filip ist ein temporeicher Schelmen- und Hotelroman über einen ›jüdischen Felix Krull‹, der leichthändig und aus einer wenig bekannten Perspektive ein lebendiges Stimmungsbild einer deutschen Großstadt während des Kriegs entwirft. Dieser fabelhafte wie wichtige autobiographische Roman des rebellischen polnischen Bestsellerautors, der nun erstmals auf Deutsch vorliegt, lädt dazu ein, einen weltoffenen europäischen Erzähler zu entdecken.

    Es liest der Übersetzer Peter Oliver Loew.

    Eintritt: n.n.

Gert
Loschütz
Gert Loschütz
© Heike Bogenberger / autorenfotos.com

Gert Loschütz, 1946 in Genthin geboren, hat Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Filmdrehbücher geschrieben und wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Ernst-Reuter-Preis und dem Rheingau Literatur-Preis. Seine Romane Ein schönes Paar (2018) und Besichtigung eines Unglücks (2021) wurden für den Deutschen Buchpreis nominiert. Besichtigung eines Unglücks wurde mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2021 ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.

  • 19:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Besichtigung eines Unglücks

    Dezember 1939, kurz nach Kriegsbeginn prallen in Genthin zwei Züge mit voller Wucht aufeinander. Eine Katastrophe, das schwerste Zugunglück in der deutschen Geschichte, hunderte Tote und Verletzte! Im Zug saßen Carla Finck und Guiseppe Buonomo aus Neapel. Sie überlebte das Unglück, er nicht. Warum war Carla mit dem Italiener unterwegs? Wusste ihr jüdischer Verlobter davon? Warum gab sie sich später als Ehefrau von Buonomo aus? Diese Fragen stellt der Journalist Vandersee Jahrzehnte später, als er zum längst vergessenen Zugunglück recherchiert und dabei unerwartet mit der eigenen schmerzlichen Lebensgeschichte konfrontiert wird. Gert Loschütz erzählt – weitgehend auf Archivmaterial gestützt - sachlich, bewegend und spannend eine Geschichte von Liebe, Schuld und Verrat und wurde dafür 2021 mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet.

    Eintritt:

    VVK 8/6 €

    AK 10/8 €

    U 16 frei

M
Jochen
Markhorst
Jochen Markhorst

Jochen Markhorst (1964) wächst in Arnheim und Hannover auf. Der Soundtrack seiner jungen Jahre sind bereits die Alben Highway 61 Revisited und Blonde on Blonde., er kauft Blood on the Tracks und Street Legal von seinem Taschengeld, studiert Germanistik in Utrecht, übersetzt Russisch beim Militärischen Nachrichtendienst und bietet Sprachtraining für Unternehmen an und unterrichtet in Schulen, übersetzt deutsche Literatur und englische Untertitel und immer spielt Dylans Musik im Hintergrund.

  • 18:00

    Weinspirale

    Waldspirale 1
    64289
    Darmstadt
    Time out of Mind – Aufstieg eines Altmeisters

    Als Dylan im Januar 1997 das Studio in Miami betritt, um Time Out Of Mind aufzunehmen, ist sein Marktwert gerade wieder ein wenig gestiegen. Die Live-Compilation MTV Unplugged von 1995 ist das erste Dylan-Album seit Jahren, das überall auf der Welt in den Top 10 landet. In seinem Heimatland, wo 1979 Slow Train Coming die letzte Platte war, die die Top 10 erreichte, erreicht MTV Unplugged einen respektablen 23. Platz, aber der Beifang ist wichtiger: eine neue Generation lernt den Mann hinter dem verstaubten Namen „Dylan“ kennen.
    Zwei Jahre später veröffentlicht dieser verstaubte Name dann zum ersten Mal seit 1990, seit dem enttäuschenden Album under the red sky eine Platte mit neuen Songs - neue Songs wie "Not Dark Yet", "Make You Feel My Love" und "Love Sick" - Songs, die zum Besten gehören, was Dylan seit Jahrzehnten geschrieben hat.
    Die Kritiken jubeln, die Verkaufszahlen sind hervorragend, und eine neue Phase in Dylans sprunghafter Karriere scheint angebrochen zu sein: Von nun an ist Dylan jenseits aller Kritik, jenseits aller Kategorien. Von nun an erreicht jedes Studioalbum die Top 10, sogar Platz 1, die Konzerte sind und bleiben ausverkauft, Dylan wird mit den höchstmöglichen Preisen geehrt (Grammy Awards, ein Oscar und sogar ein Nobelpreis), und 2020 landet er mit "Murder Most Foul" seinen ersten Nr.-1-Hit.
    Und der Startschuss zu diesem langen Siegeszug ist das Meisterwerk Time Out Of Mind, das Album, das Dylans Status endgültig und dauerhaft verändert in: Altmeister.


    Eintritt: 12,- €

Robert C.
Marley
Robert C. Marley
© privat

Robert C. Marley ist das Pseudonym des 1971 in Lemgo geborenen Schriftstellers Gerald Hagemann. Er ist Kriminalhistoriker, Goldschmiedemeister, Hersteller von Zauberrequisiten, Sprecher für Hörbuch, Radio & Fernsehen und Dozent für Kreatives Schreiben.

  • 20:00

    Mathematikum

    Liebigstr. 8
    35390
    Gießen
    Inspector Swanson und die Mathematik des Mordens

    London 1895 – Im kältesten Januar des Jahrhunderts wird auf der obersten Plattform des Watkins Tower in Wembley die nackte Leiche eines Mannes gefunden. Er wurde mit Handschellen an einen Stahlträger gekettet und ist erfroren.
    Als der Bruder des Opfers in einer Knabenschule in Blackheath einer spontanen Selbstverbrennung zum Opfer fällt und ein weiterer Verwandter bei einem Flugversuch ums Leben kommt, wird Inspector Swanson klar, dass jemand im Begriff ist, eine ganze Familie auszulöschen. Da der Killer mit mathematischer Präzision vorzugehen scheint, müssen Swanson und sein Team mit weiteren Morden rechnen …

    Eintritt: 12,- €

Matthias
Matschke
Matthias Matschke
© Tom Wagner

Matthias Matschke, 1968 geboren, wuchs in einem Dorf am Rande des hessischen Odenwalds auf. Das Studium der Germanistik und Theologie brach er ab, um in Berlin an der Hochschule der Künste Schauspiel zu studieren. Heute ist er einer der gefragtesten Schauspieler Deutschlands. Er lebt in Berlin. Falschgeld ist sein erster Roman. 

  • 20:00

    Bürgertreff

    Richard-Wagner-Straße 5
    61137
    Schöneck
    Falschgeld

    Eine Neubausiedlung in einem kleinen hessischen Dorf in den achtziger Jahren: Der Vater ist Pfarrer, die Mutter arbeitet bei der Post – und der Sohn erzählt seine Geschichte zwischen Schule und Zivildienst: von Johanna, seiner ersten Liebe, von seinem Großvater, von seinem Religionslehrer Herr Zitelmann und den Ereignissen im Café Chaos; vom Glück, an einem Commodore 64 die Olympischen Spiele zu gewinnen und von der Angst vorm Sterben nach einem Sturz vom Apfelbaum. 

    Mit schwebender Leichtigkeit erzählt Matthias Matschke von einer Zeit im Leben, in der alles möglich scheint, das Glück ebenso wie der Tod. Mit Falschgeld ist Matthias Matschke ein besonderes Stück Literatur geglückt, das ohne große Worte auskommt, um auf umso intensivere Weise existenzielle Fragen zu verhandeln. Ein Roman, der lange nachhallt und der liebevoll davon erzählt, dass im Leben die vermeintlich kleinen Dinge manchmal die alles entscheidenden sind.

    Eintritt: € VVK 13,- AK 16,-

    Tickets: 061879562407 / ticket@schoeneck.de / reservix

     

Michaela
May
Michaela May
© Nils Schwarz / Piper Verlag

Michaela May wurde am 18. März 1952 in München als Gertraud Elisabeth Berta Franziska Mittermayr geboren. Balletttanzend sammelte sie schon als Kind erste Bühnenerfahrung, ihr Leinwanddebüt hatte sie 1965 in Onkel Toms Hütte unter Géza von Radványi. Nach dem Fachabitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und besuchte nebenbei eine Schauspielschule. Auf den Rat ihrer Agentur trat sie seit dem Film Flucht ohne Ausweg (1967) unter dem Künstlernamen Michaela May auf. Es folgten einige Engagements am Theater, 1970 gab sie an der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin ihr Bühnendebüt. Mit der erfolgreichen Fernsehserie Münchner Geschichten (ab 1974) etablierte sie sich schließlich als vielbeschäftigte Schauspielern.

1980 heiratete sie den Rechtsanwalt Dr. Jack Schiffer, mit dem sie zwei Töchter hat – Alexandra (* 1982) und Lilian (* 1988). 2006 heiratete Michaela May in zweiter Ehe den Regisseur Bernd Schadewald. Sie lebt in München.

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Hinter dem Lächeln

    Michaela May öffnet dem Leser mit diesem Buch eine Tür, die bislang verschlossen blieb, zeigt sich nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Tochter, Schwester, Freundin und Partnerin.

    Eintritt frei

Robert
Menasse
Robert Menasse
© Rafaela Proell / Suhrkamp Verlag

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen.
Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft. Für seine Bücher
erhielt er zahlreiche Preise, u.a. den Deutschen Buchpreis für »Die Hauptstadt«.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Die Erweiterung

    Nach dem gigantischen Erfolg seines letzten Romans »Die Hauptstadt« greift Ro -
    bert Menasse auch in seinem neuen Buch das Thema Europa auf. Er erzählt die
    Geschichte zweier »Blutsbrüder«, die – durch einen Schwur verbunden, den sie im
    Untergrundkampf gegen das kommunistische Regime geleistet haben – nach dessen
    Zusammenbruch getrennte Wege gehen. Der eine, Mateusz, macht innenpolitisch
    Karriere, während Adam in der EU-Generaldirektion für Erweiterung arbeitet. Vor
    diesem Hintergrund wird aus der einstmals tiefen Verbundenheit eine unversöhn -
    liche Feindschaft von europäischer Dimension.

    Ulrich Sonnenschein, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2-Kultur, wird den
    Abend moderieren.


    Eine Kooperation von Stadtkirche und Literaturhaus Darmstadt.

    Eintritt: 10,- €

Ivar Leon
Menger

Ivar Leon Menger, 1973 in Darmstadt geboren, studierte Grafikdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Er ist u.a. Autor und Regisseur zahlreicher Hörspielserien. 'Monster 1983' und 'Ghostbox' zählen zu den erfolgreichsten Produktionen in Deutschland. Als Werbetexter und Grafikdesigner entdeckte Menger rasch seine Liebe zum Film, die auch seine Geschichten prägt. 'Als das Böse kam' (2022) ist sein erster Roman.

  • 19:30

    CaRe

    Parkstraße 10
    63679
    Schotten
    Als das Böse kam

    Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch …

     

Kat
Menschik

Kat Menschik ist freie Illustratorin. Ihre Reihe Lieblingsbücher gilt als eine der schönsten Buchreihen der Welt. Zahlreiche von ihr ausgestattete Bücher wurden prämiert. Zuletzt erschienen dort u.a. Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben (2020), Mitte (2021), Djamila (2022) und Tomaten (2022). 

  • 19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Ilustriertes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen

    Gekaute Blätter, gekochte Wurzeln, vergorene Samen, geraspelte Rinde, gerauchte Blüten. Was den Konsum psychoaktiver Pflanzen angeht, waren wir Menschen zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen kreativ und probierfreudig.

    Elfenblumen, Mönchspfeffer, Wutkraut und grüne Feen. Jakob Hein, seines Zeichens praktizierender Psychiater und Doctor medicinae kennt sie alle. Und hat uns einen bunten Strauß von kuriosen, exotischen und gemeinen Vertretern der psychotrophen Fauna zusammengestellt.

    Aber Achtung, vom Konsum sei in vielen Fällen dringend abgeraten, selbst wenn ganze Kulturen um sie entstanden sind. Schon auf sumerischen Keilschrifttafeln aus Mesopotamien finden sich Hinweise auf die Kunst des Bierbrauens. Bei den Maya hingegen war Kakao so beliebt, dass er als »Götterspeise« galt und nicht nur ein jährliches Festival, sondern sogar einen eigenen Schutzpatron hatte.

    Im Buch treffen wir auf verschiedenste Pflanzen und Substanzen, die wir aus dem heimischen Gewürzregal oder dem Blumenladen kennen. So kann der Paprika-Konsum zum »Pepper high« führen, Muskatnuss eine angenehm einschläfernde Wirkung mit lebhaften Träumen entfalten und Salbei, das schon im Altertum als Allheilmittel galt, Halluzinationen auslösen.


    Eintritt: 18,- €

Judith
Merchant

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. »ATME!« erschien 2019 bei Kiepenheuer & Witsch und wurde zum Bestseller.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Schweig!

    Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon. Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können.

    Eigentlich muss Esther ihr Weihnachtsfest mit Ehemann und Kindern in der Stadt vorbereiten: einkaufen, Tanne besorgen – es wäre genug zu tun. Doch ihre Schwester Sue, die seit ihrer Scheidung völlig allein in einem riesigen Haus tief im Wald lebt, geht ihr nicht aus dem Kopf. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt los. Aber nur um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist und ob Sue zumindest ihre Tabletten nimmt. In die Stadt einladen kann sie sie nicht. Denn was, wenn sie wieder durchdreht – wie letztes Jahr? Am Haus im Wald angekommen, stellt Esther fest, dass Sue sie loswerden will. Was hat sie zu verbergen? Ein Schneesturm setzt ein. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit kommen die Schwestern ins Gespräch, und kein Stein bleibt auf dem anderen – bis eine der beiden zum Messer greift. Während der Schnee alles verdeckt und jedes Geräusch erstickt ...

    Eintritt: 6,- €

Eberhard
Michaely

EBERHARD MICHAELY, geboren 1967 in Saarbrücken, studierte Jazz-Saxophon an der Musikhochschule Köln, hatte Engagements in verschiedenen Jazzprojekten und Musicalproduktionen und komponierte für eigene Bands. Seit er 2014 auf einer Pilgerreise die Liebe zum Schreiben entdeckt hat, lässt er seine Kreativität statt in die Musik in seine Kriminalromane fließen. Außerdem ist Michaely als Busfahrer für die Hamburger Hochbahn tätig. Seine Pausen und die ruhigen Minuten kurz nach Feierabend nutzt er, um in sein Notizbuch zu schreiben, denn was könnte besser zu Schauplätzen und Figuren inspirieren als seine täglichen Runden durch die Straßen der Hansestadt, mit den unterschiedlichsten Fahrgästen an Bord? Frau Helbing ist ihm übrigens in der Linie 5 begegnet, da kam sie gerade von ihrem Wocheneinkauf auf dem Isemarkt.

  • 14:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Frau Helbig und das Vermächtnis des Malers

    Mit Kunst hat Frau Helbing wenig am Hut. Trotzdem willigt die pensionierte Fleischereifachverkäuferin ein, ihre Freundin Heide auf eine Vernissage in die Hamburger Galerie Kleidermann zu begleiten. Denn der kürzlich verstorbene Marcel Poisson, dem sich die Ausstellung widmet, ist mit Frau Helbing zur Schule gegangen. Obwohl ihm der große Durchbruch als Künstler zu Lebzeiten verwehrt blieb, hat Poisson ein beträchtliches Vermögen hinterlassen: Er hat berühmte Gemälde kopiert und an Kunstliebhaber verkauft. Kurz nach der Vernissage wird in die Villa des Malers eingebrochen. Poissons Lebensgefährte Jacques bittet Frau Helbing, deren detektivische Fähigkeiten sich herumgesprochen haben, um Mithilfe. Doch als sie in der Villa eintrifft, ist Jacques tot – mit einem Schürhaken erschlagen. Um den Mörder zu überführen, muss sich Frau Helbing in eine ihr völlig fremde Welt begeben.

    Eintritt frei

Janne
Mommsen

Janne Mommsen hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Romane, Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen.

  • 19:30

    Bürgerhaus Nieder-Roden

    Römerstr. 15
    63110
    Rodgau
    Sabine Kaack & Janne Mommsen feiern das Meer!

    Sabine Kaack & Janne Mommsen feiern das Meer mit Ihrer Lesung aus dem Buch „Das kleine Friesencafé“.

    Eintritt: 15,- €

     

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Unbekannte Seiten / Das Schloss der Erinnerungen

    »Unbekannte Seiten« schlägt Rainer Moritz in seiner Sammlung kurioser Literaturge-
    schichten auf. Er berichtet davon, wie Oscar Wilde gegen eine Hoteltapete kämpfte,
    Siegfried Lenz im Auto plötzlich unwohl wurde, Bettina von Arnim Goethes Gattin
    eine »wahnsinnige Blutwurst« nannte und Hellmuth Karasek zu spät zu einer Lesung
    kam. Von ganz anderem erzählt der Roman »Das Schloss der Erinnerungen«. Er
    spielt in einem im Südwesten Frankreichs gelegenen Schloss. Die über neunzigjäh-
    rige Schlossherrin Germaine Durand, die gezwungen war, ihr Anwesen zu verkaufen,
    verlässt ihr Zimmer nicht mehr, verbringt die Tage in ihren Erinnerungen und wartet
    auf den Tod. Bis sich die Dinge plötzlich zu ändern scheinen ...

    Eintritt: 10,- €

  • 19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    10. Spaziergang über die Buchmesse

    Bereits zum zehnten Mal kommt am 22.10.2022, dem Buchmessen Samstag, der Autor, Kritiker und Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Prof. Dr. Rainer Moritz nach Bad König. Auch in diesem Jahr wird er wieder seine neusten Lieblingsbücher aus dem Bücherherbst 2022, in seiner unvergleichlichen Art und mit besonderer Fachkompetenz, vorstellen. Auf seiner Liste der empfehlenswerten Literatur sind wieder einige Überraschungen, sowie besondere Anregungen zum Bücher verschenken für das nahende Weihnachtsfest. Wer will, kann sich auch schon auf den Buchmessen-Samstag 2023 freuen, wenn es wieder heißt: „Ein Spaziergang über die Buchmesse – Teil 11“.

    Veranstalter: Literaturhandlung Paperback

    Eintritt: VVK 12,- AK 15,-

Maria
Muhar
Maria Muhar
© Mercan Sümbültepe

Maria Muhar, geboren 1986 in Wien, Lehrausbildung zur Köchin, danach Studium an der Akademie der bildenden Künste und am Institut für Sprachkunst. Sie schreibt Prosa, Lyrik und unterschiedliche Bühnentexte. Gemeinsam mit dem Autorinnenkollektiv Wiener Grippe/KW77 entstand das Theaterstück „Tuntschi. Eine Häutung“, das 2021 an den Bühnen Bern uraufgeführt wurde. 2022 hat ihr erstes Kabarettprogramm „Storno“ Premiere. „Lento Violento“ ist Maria Muhars Debütroman.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Debütantenball II

    Lesung aus „Lento Violento“ und „Ist hier das Jenseits, fragt Schwein“. Moderation Ulrich Sonnenschein (hr2-Kultur). Musik DJ Charalampos.

    Unter dem Motto „Debütantenball“ präsentieren Centralstation und Literaturhaus Darmstadt sechs literarische Erstlingswerke, um jungen Autor*innen die Chance zu geben, ihre Texte vorzustellen und bekannt zu machen.
    Je zwei Debüts pro Abend sorgen dabei für ein breiteres literarisches Spektrum, als dies bei einer herkömmlichen Lesung üblich ist. Und da es sich um einen „Debütantenball“ handelt, darf natürlich auch die Musik von den Plattentellern nicht fehlen.
    Weiter geht es am Montag, dem 24. Oktober, mit Maria Muhar und Noemi Somalvico, in der BAR der Centralstation.
    Erstere lässt ihre Figuren tief in existenzielle Abgründe blicken, ohne dabei auf eine kräftige Portion Humor zu verzichten. Scharfsichtig fängt Maria Muhar in ihrem Debüt „Lento Violento“ die Atmosphäre einer Generation ein, die auf der Suche nach Selbstbestimmung in Orientierungslosigkeit abgedriftet ist.
    Der Roman „Ist hier das Jenseits, fragt Schwein“ von Noemi Somalvico erzählt vom Glück, Verbündete zu finden. Von Fernweh und der Sehnsucht nach dem Bekannten. Vom Diesseits, vom Jenseits und den wunderlichen Weiten dazwischen.
    Moderation Ulrich Sonnenschein (hr2-Kultur). Musik DJ Charalampos.

    Eintritt: VVK: 8,- AK: 10,-

Titus
Müller

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift Federwelt, ein Jahr später veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman, Der Kalligraph des Bischofs. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem C. S.-Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Für den Roman Nachtauge(Blessing, 2013) wurde Titus Müller 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Zuletzt erschienen die Romane Berlin Feuerland und Der Tag X.

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Das zweite Geheimnis

    Bulgarien, 1973: Die Freundinnen Charlotte, Ulrike und Ria verbringen einen frühen Sommerurlaub am Schwarzen Meer. Zwei Wochen lang wollen sie bei schönstem Sonnenschein den Alltag zu Hause in Ostberlin vergessen. Doch im Gegensatz zu ihren Freundinnen ist Ria nicht auf Urlaubsflirts aus. Sie ist hierhergekommen, weil sie auf ein Wiedersehen mit ihrer großen Liebe Jens hofft. Niemand darf davon erfahren – denn Jens ist ein Journalist aus Westdeutschland, und Verbindungen mit dem Klassenfeind sind streng verboten. Als ehemalige Spionin des BND weiß Ria, wie man ein geheimes Treffen arrangiert. Doch sie ahnt nicht, dass man sie bereits beobachten lässt.

    Eintritt frei

Erwin
Müller

Erwin Müller wurde 1953 im Hessischen Hinterland geboren, ist dort aufgewachsen und heute noch wohnhaft. Von 1975 bis 2013 war der Autor Beamter der Hessischen Kriminalpolizei mit Dienstorten in Frankfurt/Main, Dillenburg und Gießen und in diesen spannenden Jahren vorwiegend mit Kapitaldelikten und Fällen der Rauschgiftkriminalität befasst. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Auch nach der Pensionierung gab und gibt es für ihn interessante Tätigkeiten; als Interviewer eines Sozialforschungsinstitutes, als Mitarbeiter im Dezernat Ausländerwesen des Regierungspräsidiums Gießen und in der TFI (Task Force Impfen) des Hessischen Innenministeriums. Zum Schreiben kam er eher aus Zufall, als beabsichtigt war, die Drittschrift einer Mordermittlungsakte dem Reißwolf zu überlassen. Zu schade fand er und hatte den Hintergedanken, aus dem Stoff eine Geschichte zu weben, die den damals ungeklärten Fall endlich (wenn auch nur virtuell) löst.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Todestransit – Die Mordsache Stippbachtal

    Im November 1981 wird in der Stippbach, einem Tälchen nahe des mittelhessischen Ortes Sinn, die grausam zugerichtete Leiche eines unbekannten Mannes gefunden. Trotz einer Fülle von Spuren auf Täter und Opfer blieben beide nach langwierigen Ermittlungen der Kripo Dillenburg namenlos. Der rekonstruierte Kopfe des Toten wird Jahre später in der ZDF-Fernsehfahndung Aktenzeichen XY...ungelöst gezeigt. Auch die daraus resultierenden Hinweise führten bis heute nicht zur Aufklärung des schrecklichen Verbrechens. Der Cold Case bleibt ungelöst. Der Autor hat die Ermittlungen als junger Kriminalbeamter begleitet und schildert hier die kleinteilige Arbeit der Polizei und die Enttäuschung der Ermittler, wenn sich eine, zunächst vielversprechende Spur wiederum um Nichts auflöst. Dem realen Verbrechen stellt er die frei erfundenen Lebensgeschichten von zwei Menschen gegenüber, die zwangsläufig zu Täter und Opfer werden.

    Eintritt: 12,- €

Ulrich
Müller-Braun

Ulrich Müller-Braun, Jahrgang 1956, volontierte nach seinem Studium bei der Frankfurter Neuen Presse. Eine  seiner Leidenschaften – den Sport – lebt er seitdem nicht nur als Redaktionsleiter und Sportchef aus, sondern auch in sportlichen Funktionen. Unter anderem war er sechs Jahre lang Pressesprecher bei Eintracht Frankfurt e.V. Der Frankfurter machte sich 1999 selbstständig, verantwortet seither unterschiedliche Projekte im Verlagswesen und veröffentlichte gemeinsam mit seiner Tochter Dana die Eintracht-Frankfurt-Krimi Trilogie.

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Stille Nacht

    23. Dezember 2020: Ein kleiner illustrer Kreis von Eintracht-Mitarbeitern wurde zu einer inoffiziellen Jahresabschlussfeier in die Geschäftsstelle im Stadion eingeladen. Etwa zur gleichen Zeit versammelt sich Severin mit dem harten Kern der Eagles etwas abseits der mächtigen West-Tribüne, um Mik zu ehren, der dort vor zwei Jahren in die Tiefe gesprungen und zu Tode gekommen ist.

    Die Trauer wird jäh unterbrochen, als zwei schwarze Kleinbusse auf die Rampe preschen und fünf Vermummte herausspringen. Mit roher Gewalt verschaffen sie sich Zutritt zu den Geschäftsräumen und zwingen wenig später ein gutes Dutzend Geiseln in die Fahrzeuge.

    Severin und Kevin verfolgen die Fahrzeuge und müssen mit ansehen, wie der Bus, in den auch Tim einsteigen musste, in Flammen aufgeht. Starr vor Schock, ist es für die Täter ein Leichtes, die beiden zu überwältigen. Eintracht-Pressesprecherin Lydia unternimmt alles, um Severin und der Polizei zu helfen. Dabei ist sie vor allem auf die Hilfe der Eintracht-Eagles angewiesen. Doch die Uhr tickt.

    Eintritt: 8,- €

Martin
Muser
Martin Muser
© Susanne Tessa Müller

Martin Muser ist freier Autor, Dramaturg und Dozent und lebt in Berlin. Neben Drehbüchern für das deutsche Fernsehen schreibt er besonders gerne Kinderbücher. Bei Carlsen erschien 2018 sein hochgelobtes Debüt »Kannawoniwasein - Manchmal muss man einfach verduften«, für das er mehrere Auszeichnungen bekam.

  • 15:30

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Kannawoniwasein

    Kannawoniwasein! Da fährt Finn zum ersten Mal alleine mit dem Zug nach Berlin – und wird prompt beklaut. Zu allem Übel schmeißt ihn dann noch der Schaffner raus, mitten im Nirgendwo. Aber so lernt Finn Jola kennen, die immer einen flotten Spruch draufhat und weiß, wie man auf eigene Faust in die »Tzitti« kommt. Eine abenteuerliche Reise durch die Walachei beginnt, auf der die beiden einen Traktor kapern, im Wald übernachten, einem echten Wolf begegnen, Finns Rucksack zurückerobern – und richtig dicke Freunde werden.

    Eintritt frei

N
Umar Abdul
Nasser
Umar Abdul Nasser
© Maximilian Gödecke

Umar Abdul Nasser (*1985) ist ein irakischer Schriftsteller, Dichter und Filmemacher. Er versteckte sich zwei Jahre lang vor dem IS, bevor er es schaffte, das Land für ein Stipendien-Aufenthalt bei ICORN in Breslau (2017 bis 2019) zu verlassen. Von Juli 2019 bis Juni 2022 war er Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des PEN-Zentrums Deutschland und des Vereins „Weimar – Stadt der Zuflucht“.

  • 19:30

    Prototyp

    Georg-Phillipp-Gail-Straße 5
    35394
    Gießen
    W.i.E. erzählt… Umar Abdul Nasser

    Der irakische Schriftsteller, Dichter und Filmemacher Umar Abdul Nasser versteht es, Lyrik, Musik und Bilder miteinander zu verknüpfen. Der Autor liest aus seinen Texten und untermalt diese multimedial.   Seine Arbeit wurde vom IS als unvereinbar mit dem islamischen Recht angesehen. Seine Gedichte erzählen von Frieden und Freiheit.

    Eine Kooperation von Gefangenes Wort und  ZellKultur - Büro für angewandte Kultur und Bildung.

    Eintritt frei

Nele
Neuhaus

Nele Neuhaus, geboren in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, heute ist sie die erfolgreichste Krimiautorin Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 30 Ländern. Vom Polizeipräsidenten Westhessens wurde Nele Neuhaus zur Kriminalhauptkommissarin ehrenhalber ernannt.

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    In ewiger Freundschaft

    Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv? Als die Leiche der Frau gefunden wird und ein weiterer Mord geschieht, stoßen Pia und Bodenstein auf ein gut gehütetes Geheimnis. Beide Opfer kannten es. Das war ihr Todesurteil. Wer muss als nächstes sterben?  Pia und Bodenstein jagen einen Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint ...

    Eintritt: 13,- €

Lothar
Neumann

Volksbühne Bad Emstal

  • 16:30

    Ev. Kirche Schauenburg-Hoof

    An der Kirche 3
    34270
    Schauenburg
    Empfänger unbekannt

    „Empfänger unbekannt“ - Szenische Lesung der Volksbühne Bad Emstal mit Lothar Neumann in der Rolle des in Amerika lebenden Max Eisenstein und Dirk Kraft in der Rolle des nach Deutschland zurückgekehrten Freundes Martin Schulze.  1938 veröffentlichte die Amerikanerin Kathrine  Kressmann Taylor den Roman „Adressat unbekannt“. Hier geht es um einen fiktiven Briefwechsel zwischen Max Eisenstein und seinem Freund Martin Schulze. Die Männer betrieben in den USA gemeinsam eine Kunstgalerie. Anfang der 1930er Jahre kehrt Schulze mit seiner Familie zurück nach Deutschland. Über Briefe bleiben sie in Kontakt. Schulze, der zunächst zum politischen Geschehen in Deutschland auf Distanz geht, entwickelt sich nach und nach zum überzeugten Nationalsozialisten. Eisenstein erfährt Schulzes politische Wandlung, mit der er den Tod von Menschen billigend in Kauf nimmt. Aus den Freunden werden Feinde.

    Eintritt frei

Ingrid
Noll
Ingrid Noll
© Renate Barth

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

  • 11:00

    Breuberghalle

    Bahnhofsplatz 4
    64747
    Breuberg
    Kein Feuer kann brennen so heiß

    Ingrid Noll liest aus „Kein Feuer kann brennen so heiß“

    Um 11:00 Uhr Sektempfang, und Ansprache der Bürgermeisterin. Begleitet wird die Lesung durch Solisten der Musikschule Michelstadt

    Eintritt: 20,- €

O
Karl
Olsberg
Karl Olsberg
© Loewe Verlag GmbH

Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman „Das System“, der es auf Anhieb in die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Der Thriller „Boy in a White Room“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Seine Minecraft-Romane, die er zunächst im Eigenverlag veröffentlichte, erreichten Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste. Zudem wurde sein Start-up „Papego“, das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt, auf der Frankfurter Buchmesse als „Content-Start-up des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.

  • 16:00

    Dreschhalle Rabenscheid

    Waldaubacher Straße
    35767
    Breitscheid
    Galactic Gamers – Der Quantenkristall

    Ready to Play!
    An den Galactic Games nehmen nur die besten Gamer des Universums teil – aber nicht am Computer, sondern in der Realität!

    Ein Alien taucht nachts im Schlafzimmer auf? Für Felix ist ganz klar, dass es sich hier um einen Albtraum handeln muss! Doch der Außerirdische will ihn zu den Galactic Games abholen. Als bester Gamer der Erde soll Felix sein Team vervollständigen. Er lässt sich auf das verrückte Abenteuer ein, aber die Galactic Games sind ganz anders als die Videospiele, die Felix kennt – und dabei geht es um Leben und Tod.

    In Galactic Games verknüpft Karl Olsberg gekonnt das Thema Computerspiele mit den ganz normalen Problemen eines Teenagers wie Akzeptanz und Mobbing. Ein Kinderbuch, das Kinder ab 10 Jahren nicht nur bestens unterhält, sondern auch ermutigt, nicht nur hinter dem Bildschirm den Helden zu spielen.

    Eintritt frei

Ö
Yade Yasemin
Önder
Yade Yasemin Önder
© Carolin Saage

 

Yade Yasemin Önder studierte (nach dem Abitur auf zweitem Bildungsweg) Literatur- und Erziehungswissenschaften an der HU Berlin, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr erstes Theaterstück »Kartonage« wurde zu den Autorentheatertagen 2017 eingeladen und am Wiener Burgtheater uraufgeführt. 2018 war sie Gewinnerin des open mike in der Kategorie Prosa, 2019 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreises, 2020 erhielt sie das Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats und eine Einladung zum Heidelberger Stückemarkt. 2021 ist sie Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya Istanbul.

 

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Debütantenball I

    Lesung aus „Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron“ und „Draußen feiern die Leute“. Moderation: Dr. Marcus Willand. Musik: DJ Shawn Compes.

    Unter dem Motto „Debütantenball“ präsentieren Centralstation und Literaturhaus Darmstadt sechs literarische Erstlingswerke, um jungen Autor*innen die Chance zu geben, ihre Texte vorzustellen und bekannt zu machen.
    Je zwei Debüts pro Abend sorgen dabei für ein breiteres literarisches Spektrum, als dies bei einer herkömmlichen Lesung üblich ist. Und da es sich um einen „Debütantenball“ handelt, darf natürlich auch die Musik von den Plattentellern nicht fehlen.
    Den Auftakt der Reihe machen am Donnerstag, dem 22. September, Yade Yasemin Önder und Sven Pfizenmaier, im Saal der Centralstation.
    Önders Debüt „Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron“ ist ein wilder Roman über den Körper, über Fremdheit und Ankommen, über Identität und Differenz, der durch seine Kühnheit immer wieder verblüfft: schnell und klug und bei aller Düsterkeit irrsinnig komisch.
    Ein überbordendes, mutiges und schrilles Buch über die deutsche Provinz und das Anderssein in einem Umfeld, in dem Anderssein nicht vorgesehen ist, präsentiert Sven Pfizenmaier mit seinem Erstling „Draußen feiern die Leute“.
    Moderation: Dr. Marcus Willand. Musik: DJ Shawn Compes.

    Eintritt: VVK: 8,- AK: 10,-

P
Christoph
Peters

Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018) und dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021). Christoph Peters lebt heute in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm bei Luchterhand der "Dorfroman" (2020) und "Tage in Tokio" (2021).

  • 19:30

    Gasthof Jägerhof

    An den Anlagen 18
    34388
    Trendelburg-Langenthal
    Dorfroman

    Alles scheint noch vertraut in Hülkendonck, einem Dorf am Niederrhein. Als wären die dreißig Jahre, in denen der Erzähler hier nicht mehr lebt, nie gewesen. Sein Besuch bei den Eltern beschwört die Vergangenheit wieder herauf: die idyllische Weltfremdheit der 70er Jahre, den Beginn einer industriellen Landwirtschaft, die das bäuerliche Milieu verdrängt. Und den geplanten Bau des "Schnellen Brüters", eines neuartigen Atomkraftwerks, das die Menschen im Ort genauso tief spaltet wie im ganzen Land. Es ist jene Zeit, in der der Erzähler zu ahnen beginnt, dass das Leben seiner Eltern nicht das einzig mögliche ist – und in der er Juliane kennenlernt, eine Anti-Atomkraft-Aktivistin, die ihn in die linke Gegenkultur einführt...

    Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Landkreis Kassel: Drei Altkreise – Drei Donnerstage – Drei Lesungen.

    Eintritt: 3,- €

    Kartenreservierung an: patricia-ruffini@landkreiskassel.de

Alexander
Pfeiffer
Alexander Pfeiffer
© Felix Ostermann

Alexander Pfeiffer wurde 1971 in Wiesbaden geboren, wo er bis heute lebt. Er ist Schriftsteller, Literaturveranstalter, Moderator und Leiter von Schreibwerkstätten. Für den Wiesbadener Kurier präsentiert er die monatliche Videokolumne „Pfeiffers Kultur Kiosk“, als freier Mitarbeiter des Literaturhauses Villa Clementine zeichnet er für die Organisation des „Wiesbadener KrimiMärz“ mitverantwortlich.    

  • 22:00

    Krypta der Marktkirche

    Schlossplatz 4
    65183
    Wiesbaden
    Mitternachtssymphonie

    Die Nacht ist die Heimat der Heimatlosen. Sie ist der große Gleichmacher, der alles wegwischt, was am Tag zählt. Die Nacht trotzt den Ordnungsprinzipien von Erwerb und Produktion, sie setzt die Regeln, nach denen unsere Welt funktioniert, für ein paar wenige Stunden außer Kraft. Sie ist der gemeinsame Handlungszeitpunkt der 15 Geschichten, die in Alexander Pfeiffers neuem Erzählungsband „Mitternachtssymphonie“ versammelt sind. Die Krypta der Marktkirche bietet das passende Ambiente für eine Lesung zu vorgerückter Stunde.

    Veranstalter: Evangelisches Dekanat Wiesbaden

    Im Rahmen der Wiesbadener Wörterwelten

    Eintritt frei

Sven
Pfizenmaier
Sven Pfizenmaier
© Svenja Trierscheid

Sven Pfizenmaier, geboren 1991 in Celle, studierte Deutsche und Englische Philologie in Berlin. Er war Kandidat beim open mike 2018 und Stipendiat der Literaturwerkstatt Graz 2020. Sein Roman Draußen feiern die Leute wurde mit dem Kranichsteiner Literaturförderpreis des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet und ist nominiert für den Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste Romandebüt 2022. Sven Pfizenmaier wohnt in Berlin.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Debütantenball I

    Lesung aus „Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron“ und „Draußen feiern die Leute“. Moderation: Dr. Marcus Willand. Musik: DJ Shawn Compes.

    Unter dem Motto „Debütantenball“ präsentieren Centralstation und Literaturhaus Darmstadt sechs literarische Erstlingswerke, um jungen Autor*innen die Chance zu geben, ihre Texte vorzustellen und bekannt zu machen.
    Je zwei Debüts pro Abend sorgen dabei für ein breiteres literarisches Spektrum, als dies bei einer herkömmlichen Lesung üblich ist. Und da es sich um einen „Debütantenball“ handelt, darf natürlich auch die Musik von den Plattentellern nicht fehlen.
    Den Auftakt der Reihe machen am Donnerstag, dem 22. September, Yade Yasemin Önder und Sven Pfizenmaier, im Saal der Centralstation.
    Önders Debüt „Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron“ ist ein wilder Roman über den Körper, über Fremdheit und Ankommen, über Identität und Differenz, der durch seine Kühnheit immer wieder verblüfft: schnell und klug und bei aller Düsterkeit irrsinnig komisch.
    Ein überbordendes, mutiges und schrilles Buch über die deutsche Provinz und das Anderssein in einem Umfeld, in dem Anderssein nicht vorgesehen ist, präsentiert Sven Pfizenmaier mit seinem Erstling „Draußen feiern die Leute“.
    Moderation: Dr. Marcus Willand. Musik: DJ Shawn Compes.

    Eintritt: VVK: 8,- AK: 10,-

Susanne
Popp

 

Susanne Popp, geboren 1967, ist die Tochter von Jugendherbergseltern – Hagebuttentee, serviert in großen Metallkannen, gehört daher zu ihren Kindheitserinnerungen. Heute bevorzugt sie jedoch eine Tasse Darjeeling oder Oolong, und sie liebt es, in die Teeregionen der Welt zu reisen. Mit der Schriftstellerei begann sie als Verfasserin von Privatbiographien. Die Geschichte der Familie Ronnefeldt zu erzählen, war ihr daher ein ganz persönliches Anliegen, denn in diesem Traditionsunternehmen verbindet sich die Sehnsucht nach fernen Ländern mit dem Schicksal einer Familie im Deutschland des 19. Jahrhunderts. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter am Zürichsee in der Schweiz.

 

  • 17:00

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Die Teehändlerin Band 2 – Der Weg der Teehändlerin

    Frankfurt 1853: Die Teehändlerin Friederike Ronnefeldt möchte ihre zunehmend erwachsenen Kinder gut versorgt wissen. Schließlich hängt auch das Familienunternehmen von den Zukunftsplänen der neuen Generation ab. Doch die Geschwister entwickeln – zum Leid Friederikes – ihre eigenen Ideen. Mine lockt das Schauspiel, Elise möchte Lehrerin werden, anstatt zu heiraten und Wilhelm möchte Malerei studieren. Immerhin eines scheint sicher: Der Älteste, Carl, wird die Geschäfte übernehmen – nach dem Abschluss seiner Lehrjahre in Hamburg. Doch ist er der verantwortungsvollen Rolle gewachsen, die einst sein Vater innehatte?

    Eintritt: 10,- €

Grit
Poppe

Grit Poppe, geboren 1964 in Boltenhagen, studierte am Literaturinstitut in Leipzig und arbeitet als freiberufliche Autorin. Sie schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Bücher. Ihr Jugendroman Weggesperrt wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen sind der Roman Angstfresser (Mitteldeutscher Verlag, 2020), die Jugendromane Alice Littlebird (Peter Hammer Verlag, 2020) und Verraten (Dressler Verlag, Herbst 2020). Sie lebt in Potsdam.

  • 19:00

    Stadtbücherei Schwalbach

    Marktplatz 15
    65824
    Schwalbach
    Verraten

    Ost-Berlin 1986: Nach dem Tod seiner Mutter sperrt man Sebastian in ein Heim, das einem Gefängnis gleicht. Ausgerechnet sein Vater, der die Familie vor Jahren verlassen hat, holt ihn dort raus. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Als plötzlich ein Mann in Sebastians Schule auftaucht, erfährt er es: Sein Vater ist ein Staatsfeind. Und der Fremde ein Mitarbeiter der Stasi, der Geheimpolizei der DDR. Er will, dass Sebastian für ihn arbeitet. Sebastian bleibt keine Wahl. Entweder er bespitzelt seinen Vater oder er riskiert, dass die Stasi auch ihn in die Mangel nimmt – und Katja findet.
    Katja, die Sebastian versteckt, weil sie aus dem Heim geflüchtet ist. Wenn sie auffliegt, ist er geliefert.

    Eintritt: 5,- €

Marion
Poschmann

Marion Poschmann (*1969 in Essen) studierte Germanistik, Philosophie und Slawistik und lebt in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für Lyrik und Prosa, zuletzt 2021 den Bremer Literaturpreis für den Gedichtband „Nimbus“. 2019 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesungen und 2020 hatte sie die Kieler Liliencron-Poetikdozentur inne. Ihr Roman „Die Kieferninseln“ stand 2017 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis und 2019 auf der Shortlist des Man Booker International Prize.

  • 19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Laubwerk

    Für ihren ebenso poetischen wie engagierten Text „Laubwerk“ erhält Marion Poschmann den mit 35.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Literaturpreis der Crespo Foundation. In der Begründung der Jury heißt es über den Text von Poschmann: „Ihre poetische Reflexion über unser intensives Zusammenleben mit Bäumen, unser Verhältnis zu Herbstlaub und Stadtbäumen macht einen Aspekt der Wirklichkeit sichtbar, der im Alltag kaum Beachtung findet. Damit trägt sie zu einer anderen Wahrnehmung des Zusammenlebens von Menschen, Tieren und Pflanzen bei und entwirft eine literarische Vision für eine klimagerechtere Zukunft. Der interkulturelle Blick, aber auch die Form spielen hier eine zentrale Rolle, denn Marion Poschmann verflicht Geschichte und Politik der Bäume zu einer vielstimmigen Assemblage.“ Der Band enthält neben dem Essay ein Gespräch mit Marion Poschmann, ein Vorwort von Sandra Poppe und Christiane Riedel sowie die Laudatio auf die Preisträgerin von Christine Lötscher.

    Eintritt: 10,- €

Peter
Prange
Peter Prange
© Gaby Gerster

Bestsellerautor Peter Prange ist der große Erzähler der deutschen Geschichte. Als Autor aus Leidenschaft gelingt es ihm, die eigene Begeisterung für seine Themen auf Leser und Zuhörer zu übertragen. Die Gesamtauflage seiner Werke beträgt weit über drei Millionen. ›Der Traumpalast‹ ist sein vierter großer Deutschland-Roman. Die Vorläufer sind Bestseller, etwa sein Roman in zwei Bänden, ›Eine Familie in Deutschland‹. ›Das Bernstein-Amulett‹ wurde erfolgreich verfilmt, der TV-Mehrteiler zu ›Unsere wunderbaren Jahre‹ begeisterte ein Millionenpublikum. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.

  • 20:00

    Vinum Autmundis

    Riegelgartenweg 1
    64823
    Groß-Umstadt
    Der Traumpalast

    Berlin, Anfang der zwanziger Jahre: Ein neues Lebensgefühl bricht sich Bahn - Freiheit! Es ist die Vision von glanzvollen Stars, spektakulären Großfilmen und glitzernden Kinopalästen, die Tino, Bankier und Lebemann, an der gerade gegründeten Ufa begeistert. Er riskiert alles, um mit der deutschen Traumfabrik Hollywood Paroli zu bieten. Rahel will als Journalistin Wege gehen, die Frauen bisher verschlossen waren. Als die zwei einander begegnen, ahnen sie nicht, welche Wende ihr Leben dadurch nimmt. Denn bald stellt sich ihnen die alles entscheidende Frage: Wie weit darf Freiheit gehen? In der Politik, in der Kunst – und in der Liebe.

    Eintritt: 16,- €

Yolanda
Prieto Pardo

Yolanda Prieto Pardo porträtiert mit poetischer Sprache starke, außergewöhnliche Frauencharaktere. Frauen, die es lieben, die weite große Welt zu entdecken, während die Welt sie entdeckt. Eine der spanischen Cousinen ist sie auch selbst. Eine von vielen.

  • 19:00

    Stadtbücherei Kronberg

    Hainstraße 5
    61476
    Kronberg
    Meine 50 spanischen Cousinen

    Wenn diese spanischen Cousinen zusammentreffen, treffen Neuigkeiten und Geschichten aufeinander, die zum Lachen oder Weinen anregen. Die Wellen des Meeres rauschen wie die Schicksale des Lebens.

    Doch zum Glück ist immer eine Cousine in der Nähe, die einer anderen zur Seite stehen wird, wenn Freude, Liebe oder zerplatzte Träume eine der Cousinen beschäftigen. Familie in ihrer ursprünglichsten Bedeutung. Eine Familie, die mittlerweile auf allen Kontinenten beheimatet ist und die der Wind immer wieder zusammenführt.

    Es liest Manuela Koschwitz. Mit musikalischer Begleitung. Autorin Yolanda Prieto Pardo ist anwesend, beantwortet Fragen und signiert Bücher.

    Eintritt: 10,- €

R
Thomas
Raab

Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, u.a. den »Buchliebling« 2011 und den Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden bereits für die ARD verfilmt. Außerhalb der Metzger-Reihe erschien 2015 der vom Feuilleton hoch gelobte Serienmörderroman »Still. Chronik eines Mörders«. 2017 wurde Thomas Raab mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet. »Peter kommt später« ist nach »Walter muss weg« (2019) und »Helga räumt auf« (2020) der dritte Band der Bestsellerreihe um die Ermittlerin Hannelore Huber.

  • 19:30

    Bürgerhaus Vellmar West

    Lüneburger Str. 10
    34246
    Vellmar
    Walter muss weg

    Der Wiener Autor Thomas Raab möchte uns den ersten Fall seiner Krimireihe Frau Huber ermittelt: Walter muss weg mitbringen. Mit viel Ironie und schwarzem Humor stellt uns Thomas Raab seine Heldin vor. Ein bisschen Spannung ist dabei, keine Frage. Aber das Buch lebt von den Eigenheiten seiner Figuren. „Wer kann, sollte Thomas Raab in einer Lesung hören. Schön, wie er der Geschichte mit seinem österreichischen Akzent eine eigene Note verleiht“.

    Freuen Sie sich auf einen überaus humorvollen und spannenden Abend!

    3.- € für Mitglieder

    8.- € für Gäste

Andrea
Reidt

Andrea Reidt ist Journalistin, Essay- und Buchautorin. Mittelhessen ist ihre Heimat: In Marburg wuchs sie auf, in Wetzlar, Dillenburg und Gießen arbeitete sie als junge Reporterin, im Vogelsberg verlebte sie viele glückliche Ferien. Und im Ubbelohde-Dorf Goßfelden an der Lahn hat sie ihren Garten. Ihr ganz persönliches Glück: der Lahntalradweg zwischen Weilburg und Limburg.

  • 16:00

    Burgcafé Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Glücksorte in Mittelhessen

    Mittelhessen: Das ist das grüne Band zwischen der Domstadt Limburg und dem Vogelsbergstädtchen Lauterbach. Sanfte Hügel aus Vulkangestein, Schlösser und Burgen, urige Wirtshäuser in engen Gassen - das Glück hat hier viele Gesichter. Ob Trachtenfest, Grimm-Dich-Pfad, Gießkannenmuseum oder Hufeisenkirche: Andrea Reidt hat auf ihrer Glücksreise 80 Orte entdeckt, die das Herz erwärmen.

    Eintritt gegen Spende

Annegret
Ritter

Annegret Ritter studierte Spielzeuggestaltung an der Burg Giebichenstein in Halle. Nach der Wende begann sie, Bücher, Bastelbögen und Papeterie für Kinder zu illustrieren. Jetzt arbeitet sie als freie Illustratorin für verschiedene Verlage und ist Dozentin in einer Jugendkunstschule in Marburg, einer kleinen Stadt, in der es auch wilde Tiere gibt. Einmal konnte sie nachts zwei Hasen beim Hochzeitstanz beobachten!

  • 15:00

    Alte Schule

    Schulstraße 5
    35119
    Rosenthal
    Im Wald wird's eng

    Der natürliche Lebensraum der Waldtiere wird kleiner und kleiner. Immer mehr von ihnen wechseln das Revier und ziehen in die Stadt um. Förster Bruno macht sich Sorgen um sie, denn in der Stadt ist alles so ungewohnt und anders als im Wald. Doch die Tiere sind sehr einfallsreich, wenn es darum geht, sich ein neues Zuhause zu schaffen …

    In Annegret Ritters Illustrationen wimmelt es nur so von pfiffigen Waldtieren, die den Herausforderungen des Stadtlebens auf ihre ganz eigene Art begegnen. Wer genau hinschaut, kann sie an den verschiedensten Orten entdecken – und vielleicht ja auch in der eigenen Nachbarschaft.

    Eintritt: 4,- €

Tilmann
Röhrig

Tilman Röhrig, geboren 1945, lebt in der Nähe von Köln. Der ausgebildete Schauspieler ist seit über vier Jahrzehnten als freier Schriftsteller tätig. Die größten Erfolge brachten ihm seine historischen Romane, die allesamt Bestseller und vielfach übersetzt wurden. Für sein literarisches Werk erhielt der Autor, dessen lebendige Lesungen begeistern, zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Rheinischen Kulturpreis.

  • 19:30

    Evangelisches Kirchenzentrum

    Kreuzbreite 66
    34246
    Vellmar
    Der Maler und das reine Blau des Himmels

    Tilman Röhrig, der nicht nur ein erfolgreicher Schriftsteller ist, sondern auch gerne zu Farbe und Pinsel greift, bringt seinen neuen historischen Roman Der Maler und das reine Blau des Himmels mit nach Vellmar. Freuen Sie sich auf einen farbenprächtigen Roman über den bedeutendsten Maler des Expressionismus: Franz Marc. Tilman Röhrig wird uns an diesem Abend auch ein paar seiner eigenen Kunstwerke mitbringen und ausstellen.

    3.- € für Mitglieder

    8.- € für Gäste

Mari
Roth

Mari Roth, geboren 1969, arbeitet als Journalistin und Übersetzerin und lebt und schreibt in Berlin. Schon als Teenager war sie ein Fan von Nicos Stimme auf dem legendären Velvet-Underground-Album mit Warhols Bananencover. Durch den Film Nico 1988 erwachte ihr Interesse an der Ikone der Popkultur von Neuem, sie begann zu recherchieren und stieß auf die Geschichte einer Frau, die eigenwillig ihren Weg gesucht hat, wie man es sonst nur von Männern kennt – und den ersten wirklich coolen weiblichen Popstar. „Nico – Die Sängerin der Nacht“ ist ihr erster Roman.

  • 19:00

    Kulturtankstelle

    Im Niederfeld 8
    64293
    Darmstadt
    Nico – Die Sängerin der Nacht

    Die junge Christa Päffgen ist anders – groß, still und schön wird sie das erste Supermodel Deutschlands. Doch das genügt ihr bald nicht mehr, sie geht nach Paris und nennt sich „Nico“. In New York schließlich findet Andy Warhol in ihr seine Muse, und als düstere Chanteuse von Velvet Underground wird Nico zur Ikone ihrer Zeit. Stets bleibt sie jedoch auf der Suche nach der Essenz hinter ihrer Schönheit, nach ihrer Stimme als Musikerin – bis sie Jim Morrison trifft, den Sänger von The Doors. Eine Begegnung, die alles verändert …  

    Ein spannender Roman über eine musikalische Vorreiterin und ihre Suche nach sich selbst in den wilden Sechzigern – mit Leonard Cohen, Bob Dylan, Lou Reed und vielen anderen Größen der Musikgeschichte.

    Eintritt: 7,- €

S
Bärbel
Schäfer
Bärbel Schäfer
© Esther Haase

Bärbel Schäfer wurde in Bremen geboren. Sie ist bekannt als Moderatorin aus TV und Hörfunk, ausgezeichnet mit der Goldenen Kamera, Journalistin und Autorin mehrerer erfolgreicher Sachbücher zu gesellschaftlichen Themen, zuletzt "Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist", Gütersloh, 3. Auflage 2016. Jeden Sonntag ist sie in hr3 im Gespräch mit einem prominenten Talk-Gast und führt Interviews für die emotion-Serie "Mann, was fühlst du?". Bärbel Schäfer ist mit dem Publizisten und Fernsehmoderator Michel Friedman verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie lebt in Frankfurt am Main.

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Avas Geheimnis

    Zwei Frauen, deren Wege sich eher zufällig wieder kreuzen. Die eine steht mitten im Leben, hat Arbeit, Mann, Kinder, Freunde. Die andere lebt völlig zurückgezogen, wie auf ihrem eigenen Planeten. Denn Ava ist einsam. Ein Zustand tiefer Verlassenheit, wie ihn immer mehr Menschen erfahren, Experten sprechen schon von einer „Einsamkeitsepidemie“. Bärbel Schäfer geht in diesem Buch einem Gefühl nach, das fast alle von uns auf die ein oder andere Weise kennen, auch sie selbst. Aber was beutet Einsamkeit wirklich und wann macht sie uns krank? Und was kann man tun für jemanden, der aus der Welt gefallen scheint? Ein warmherziges, einfühlsames Buch.

    Eintritt: 8,- €

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Avas Geheimnis

    Zwei Frauen, deren Wege sich eher zufällig wieder kreuzen. Die eine steht mitten im Leben, hat Arbeit, Mann, Kinder, Freunde. Die andere lebt völlig zurückgezogen, wie auf ihrem eigenen Planeten. Denn Ava ist einsam. Ein Zustand tiefer Verlassenheit, wie ihn immer mehr Menschen erfahren, Experten sprechen schon von einer „Einsamkeitsepidemie“. Bärbel Schäfer geht in diesem Buch einem Gefühl nach, das fast alle von uns auf die ein oder andere Weise kennen, auch sie selbst. Aber was beutet Einsamkeit wirklich und wann macht sie uns krank? Und was kann man tun für jemanden, der aus der Welt gefallen scheint? Ein warmherziges, einfühlsames Buch.

    Eintritt: 6,- €

  • 19:30

    Rathaussäle

    Konrad-Adenauer-Platz 1
    36088
    Hünfeld
    Avas Geheimnis

    Bärbel Schäfer beschreibt die Einsamkeit, den Zustand der Verlassenheit und die berührende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.

    Eintritt: 8,- €

Rafik
Schami
Rafik Schami
© Arne Wesenberg

Rafik Schami, 1946 in Damaskus geboren, wanderte 1971 in die Bundesrepublik aus.
Er studierte Chemie in Heidelberg und schloss sein Studium 1979 mit der Promotion ab.
Heute zählte er zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Seine Bücher erschienen
in 32 Sprachen und wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hermann-
Hesse-Preis, dem Chamisso-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis gegen das Vergessen
und für Demokratie, dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis und dem Jugendbuchpreis der
Stiftung Weltethos. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der
Schönen Künste.

  • 19:30

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Eine poetische Reise durch seine Geschichten

    Unglaublich und fantastisch. Der brillante Erzähler verrät uns, wie ihn die legendäre Scheherazade das Geschichtenerfinden gelehrt hat und warum sein Sternzeichen der Regenbogen ist.

    Eintritt: € 15,- / 10,-

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Mein Sternzeichen ist der Regenbogen

    Nur wenige können Geschichten erzählen wie Rafik Schami. Seit über 35 Jahren tritt er
    für die mündliche Erzählkunst ein, bei der er das Publikum auf einen poetischen Spazier -
    gang durch seine Geschichten mitnimmt. Ein brillanter Erzähler wie Rafik Schami braucht
    ein unglaubliches Gedächtnis, um über fantastische Reisen und tiefe Geheimnisse zu
    fabulieren, dabei Erzählstränge zu beginnen, fallen zu lassen, wieder aufzunehmen und
    alles pointiert wieder miteinander verweben zu können. Er vermengt seine heiteren Ge-
    schichten mit Kulturbausteinen. Bisher hat er über 3000 Lesungen in Deutschland,
    Österreich und der Schweiz gehalten. Alle, die ihn einmal erlebt haben, wissen, wie span -
    nend und heiter seine Abende sind, wollen ihn immer wieder sehen, ihm immer wieder
    zuhören. An diesem Abend wird uns Rafik Schami verraten, wie er von der legendären
    Scheherazade gelernt hat, Geschichten zu erfinden und warum sein Sternzeichen der Re-
    genbogen ist, dessen Farben er alle benutzt, um in Worten zu malen. Auch wird er seinem
    Publikum verraten, warum eine Frau ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufen will.

    Eintritt: 12,- €

Denis
Scheck
Denis Scheck
© Andreas Hornoff im Cookies Cream, Berlin

Denis Scheck, geboren 1964 in Stuttgart, lebt heute in Köln. Bereits im Alter von 13 Jahren gründete er eine eigene literarische Agentur. Als literarischer Übersetzer und Herausgeber engagierte er sich für Autoren wie Michael Chabon, William Gaddis und David Foster Wallace, Antje Strubel und Judith Schalansky. Lange arbeitete er als Literaturkritiker im Radio, heute ist er Moderator der Fernsehsendungen „Lesenswert“ im SWR und „Druckfrisch“ in der ARD.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Schecks kulinarischer Kompass

    Ein geistreicher Genießer plaudert aus der Küche: Ob er von seiner von seinen Lieblingsrezepten mit Lauch schwärmt oder erklärt, wie man die perfekte Bouillabaisse kocht – Denis Scheck lässt einem mit seinen köstlichen Geschichten das Wasser im Munde zusammenlaufen. In seinen kulinarischen Anekdoten erzählt er uns von seiner Leidenschaft für Essen und Trinken, mischt Literarisches und Persönliches, verrät Rezepte und Restauranttipps. Mit Sprachkunst und Witz schimpft er über das Bäckereisterben, dem seine Lieblingsbrezel zum Opfer fiel,, Quälfleisch und die Scheußlichkeiten industriell hergestellten Fertigfutters oder berichtet von Luxusrestaurants, wo es Damenkarten ohne Preise gibt. Ein Muss für alle Feinschmecker, Fenchelfans und Foodies. Ein Buch, das Appetit aufs Leben macht – nose to tail!

    Eintritt: 6,- €

Anna Yeliz
Schentke
Anna Yeliz Schentke
© Robert Schittko

Anna Yeliz Schentke ist 1990 in Frankfurt geboren, aufgewachsen und lebt auch heute dort. Das letzte Mal in Istanbul war sie Ende 2015. Im Frühjahr 2020 nahm sie an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto-Stiftung teil und stand im Herbst 2020 auf der Shortlist des Wortmeldungen-Förderpreises. »Kangal« ist ihr Debütroman.

  • 19:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Kangal

    Dilek und Tekin sind ein junges Paar in Istanbul. Nicht erst seit dem Juli 2016 hat sich auch für sie die Stadt verändert. Als Dilek Jahre später in ein Flugzeug steigt, weiß ihr Freund nichts davon, niemand soll wissen, dass sie, die online »Kangal« heißt, bald in Frankfurt landet. Ayla ist überrascht, als ihre Cousine Dilek sich bei ihr meldet, die gemeinsamen Sommer sind lange her. Und während sich Tekin in Istanbul auf die Suche macht, fragt sich Ayla: Wer ist Dilek heute? Sie will ihr glauben, aber ist das, was Dilek fürchtet, auch wahr? 

    Anna Yeliz Schentke erzählt furchtlos und aufrichtig von der Freundschaft in instabilen Zeiten. »Kangal« ist ein atemloser Roman über aktuelle Unterdrückung und über eine Generation, die auf der Suche ist: nach einer gemeinsamen Sprache, nach Sicherheit und Zugehörigkeit.

    Moderation: Norma Schneider

    Eintritt frei

  • 15:30

    Mehrzweckhalle Freigericht-Neuses

    Schulstraße 3
    63579
    Freigericht
    Kangal

    Lesung und Signierstunde von Anna Yeliz Schentke in Freigericht. Vorgestellt wird ihr Debütroman „Kangal“, der im März erschienen ist.

    Nach der Lesung können die Besucher das Buch am Stand der Buchhandlung „Das Buch“ erwerben. Wenn möglich wird es Getränke und kleine Speisen zu kaufen geben. Alternativ können sich die Besucher selbst verpflegen. Weitere Informationen erfolgen rechtzeitig in der Presse.

    Eintritt frei

Sylvia
Schopf

Nach Studium und Schauspielausbildung
war sie viele Jahre mit einer eigenen Theatertruppe auf Tournee, entdeckte ihre Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen und begann mit dem Schreiben - für Theater, Zeitungen, Fernsehen, Hörfunk und
Buchverlage. Sie lebt in Frankfurt am Main und liebt das Unterwegs-sein in die Nähe und die Ferne. Mit literarischen Soloprogrammen gastiert sie im deutschsprachigen Raum.

  • 16:00

    Westend-Bibliothek Neu-Isenburg

    Alicestr. 107
    63263
    Neu-Isenburg
    Blutiges Graffiti

    Hochsommerliche Temperaturen herrschen, als eine Reihe von Anschlägen die Frankfurter Kunstszene
    erschüttern: ein brutaler Mord an einer Galeristin, Attacken auf Galerien und Kunstwerke, auch das
    renommierte Frankfurter Kunstmuseum ‚Städel’ ist betroffen. Haben es Hauptkommissarin Kristina
    Berenson und ihr junger Kollege Marek Findeisen mit einem Kunsthasser zu tun? Die Ermittlungen
    führen die beiden ins Kunstmilieu und zu Menschen, die von Leidenschaften, Wünschen und
    Sehnsüchten getrieben sind. Auch im Privatleben der beiden Ermittler gibt es jede Menge Aufruhr ...

    Eintritt frei

Noemi
Somalvico

Noemi Somalvico, 1994 in Solothurn geboren, studierte Literarisches Schreiben in Biel, contemporary arts practice in Bern und ging dazwischen allerlei Beschäftigungen nach. Sie arbeitete für den Film, in Schulen, an Empfängen. Ihre Erzählungen und Lyrik wurden in Zeitschriften und Anthologien abgedruckt, im Dunkeln performt und im Radio vorgelesen. »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« ist Somalvicos Debütroman, für den sie mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet wurde.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Debütantenball II

    Lesung aus „Lento Violento“ und „Ist hier das Jenseits, fragt Schwein“. Moderation Ulrich Sonnenschein (hr2-Kultur). Musik DJ Charalampos.

    Unter dem Motto „Debütantenball“ präsentieren Centralstation und Literaturhaus Darmstadt sechs literarische Erstlingswerke, um jungen Autor*innen die Chance zu geben, ihre Texte vorzustellen und bekannt zu machen.
    Je zwei Debüts pro Abend sorgen dabei für ein breiteres literarisches Spektrum, als dies bei einer herkömmlichen Lesung üblich ist. Und da es sich um einen „Debütantenball“ handelt, darf natürlich auch die Musik von den Plattentellern nicht fehlen.
    Weiter geht es am Montag, dem 24. Oktober, mit Maria Muhar und Noemi Somalvico, in der BAR der Centralstation.
    Erstere lässt ihre Figuren tief in existenzielle Abgründe blicken, ohne dabei auf eine kräftige Portion Humor zu verzichten. Scharfsichtig fängt Maria Muhar in ihrem Debüt „Lento Violento“ die Atmosphäre einer Generation ein, die auf der Suche nach Selbstbestimmung in Orientierungslosigkeit abgedriftet ist.
    Der Roman „Ist hier das Jenseits, fragt Schwein“ von Noemi Somalvico erzählt vom Glück, Verbündete zu finden. Von Fernweh und der Sehnsucht nach dem Bekannten. Vom Diesseits, vom Jenseits und den wunderlichen Weiten dazwischen.
    Moderation Ulrich Sonnenschein (hr2-Kultur). Musik DJ Charalampos.

    Eintritt: VVK: 8,- AK: 10,-

Nicole
Steffens

Nicole Steffens wohnt idyllisch auf dem Land in der Nähe von Limburg. Sie arbeitet im Marketing, ist Lese- und Literaturpädagogin und schreibt witzige Ratgeber, intelligente Kinderbücher und spannende Biografien. Besonders intensive Glücksmomente erlebte sie beim Schnupper-Gesangskurs und während der Alpakawanderung.

  • 16:00

    Burgcafé Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Glücksorte an der Lahn

    Das Leben ist ein Fluss, und die Lahn ist ein Glück. An ihren Ufern geht das Leben einen gemütlichen Gang und hält eine Vielzahl an zauberhaften Erlebnissen bereit. Vom Gießkannenmuseum über Betonkunst und Wildkräutergarten bis hin zum Kaffeetrinken unterm Zirkuszelt – zwischen Marburg, Gießen, Limburg und Bad Ems gibt es jede Menge zu entdecken. Hier kann man waldbaden und flusswandern, Burgfräulein werden oder schwedische Köstlichkeiten genießen. Welch ein Glück!

    Eintritt gegen Spende

Heinrich
Steinfest
Heinrich Steinfest
© Burkhard Riegels

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit „Ein dickes Fell“; 2014 stand er mit „Der Allesforscher“ auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“, 2018 wurde „Die Büglerin“ für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper „Der Chauffeur“.

  • 19:00

    Kulturforum Wiesbaden

    Friedrichstraße 16
    65185W
    Wiesbaden
    Der betrunkene Berg (Eröffnungsveranstaltung)

    Es hätte nicht viel gefehlt und er wäre gestorben. Vielleicht war das ja sein Plan gewesen, doch die Buchhändlerin Katharina rettet ihn unvermittelt und bietet ihm eine Bleibe in ihrer Buchhandlung auf 1700 Metern Höhe, hoch oben im Eis der Alpen. Anfangs weiß er nicht einmal seinen Namen, doch nach und nach klettern die Erinnerungen an der steinigen Felswand hinauf zurück zu ihm. Zur Eröffnung des Festivals LESELAND HESSEN liest Heinrich Steinfest aus seinem neuen Roman über eine kluge Buchhändlerin und ihren rätselhaften Gast.

    Moderation: Ulrich Sonnenschein

    Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine / Kulturamt Wiesbaden

    Eintritt frei

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Der betrunkene Berg

    Ohne sie wäre er gestorben, dünn bekleidet, im Eis der Alpen. Das war wohl auch
    sein Plan, aber Katharina rettet ihn, bietet ihm Unterschlupf. Auf 1700 Metern Höhe
    betreibt sie eine Buchhandlung, die nun, im November, geschlossen bleibt. Sie be -
    hält den Fremden ohne Namen und Gedächtnis bei sich, vorübergehend. Die beiden
    lesen zusammen, er kocht für sie, und Stück für Stück beginnt er sich zu erinnern.
    Heinrich Steinfest ergründet die Wege, die uns Zufall und Schicksal einschlagen
    lassen. Und stellt die Frage, was mit uns geschieht, wenn eine böse Tat das Leben
    in eine andere Richtung lenkt.

    Eintritt: 10,- €

Klaus
Stickelbroeck
Klaus Stickelbroeck
© ulish-PR

Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Außerdem erschienen von ihm in dieser Reihe bei KBV die Düsseldorf-Krimis FIESES FOUL, KALTE BLICKE und zuletzt 2012 AUF DIE HARTE TOUR.

  • 20:00

    Modehaus Allmendinger

    Bahnofstraße 30
    35305
    Grünberg
    Machste nix dran

    Manchmal hat man echt keine Chance! Blaulicht, grüne Minna und pechschwarzer Humor Die Idee ist genial, der Plan perfekt, es läuft wie geschmiert. Und dann? Kommt doch irgendwas dazwischen und alles ganz anders. Machste nix dran. In zweiundzwanzig witzig-spannenden Kurzkrimis grätschen die schrägsten Wendungen den Tätern und Ermittlern die Füße vom Boden. Der Camping-Ausflug nach Oberwesel gerät zum turbulenten Fiasko, die Bestie im Buchsbaum wehrt sich galliger als erwartet, die Glückszahl hält nicht, was sie verspricht. Und das mit dem Herrn von Ribbeck und dem Birnbaum, das entwickelt sich auch ganz anders als geplant. Hitzig geht es zu, wenn der Doppelkopfclub aus Cloppenburg auf Mallorca feiert oder auf Norderney der Klabautermann lockt, wenn Killer vor Kythera die Tiefen des Mittelmeers ausloten und der Aufstieg zur Kemptner Hütte plötzlich mörderischer ist als gedacht. Stickelbroecks Serienheld, Ex-Fußballprofi und Privatdetektiv Hartmann, beherrscht in zwei brandneuen, knackigen Geschichten den kurzen Pass. Und im Hafen am Windigen Eck weht es Düsseldorfs schärfstem Mordermittler, Pit »Struller« Struhlmann, in zwei herrlich schrägen Fällen ganz schön stürmisch um die Nase.

    12,- €

Sven
Stricker

Sven Stricker wurde 1970 in Tönning geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis. Mit «Sörensen hat Angst» war Sven Stricker für den Glauser-Preis 2017 nominiert, die gleichnamige Verfilmung gewann 2021 den Deutschen Fernsehkrimipreis sowie den österreichischen Fernsehpreis Romy. Er lebt in Potsdam und hat eine Tochter.

  • 11:00

    Kino Grünberg

    Bismarckstr. 10
    35305
    Grünberg
    Sörensen am Ende der Welt

    Kommissar Sörensen, gerade erst endgültig von Hamburg in das nordfriesische Katenbüll umgezogen, gibt die Hoffnung auf, in der Provinz Ruhe zu finden. Im Koog wird eine Leiche gefunden – erstochen mit einem Schraubenzieher. Und der letzte Mensch, der den Toten lebend gesehen hat, ist spurlos verschwunden: der junge Ole Kellinghusen, werdender Vater und ein guter Freund von Sörensen. Der immer noch unter seiner Angststörung leidende Ermittler stellt fest: Die Angst kennt viele Gesichter. Und der Tote hat sich jahrelang auf das Ende der Welt vorbereitet – nur nicht auf sein eigenes.

    Eintritt: 12,- €

Heinz
Strunk
Heinz Strunk
© Dennis Dirksen

Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Seit seinem ersten Roman «Fleisch ist mein Gemüse» hat er elf weitere Bücher veröffentlicht. «Der goldene Handschuh» stand monatelang auf der Bestsellerliste; die Verfilmung durch Fatih Akin lief im Wettbewerb der Berlinale. 2016 wurde der Autor mit dem Wilhelm-Raabe-Preis geehrt. Sein Roman «Es ist immer so schön mit dir» war für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Ein Sommer in Niendorf

    Eine bissige Geschichte des Satirikers Heinz Strunk über eine Reise an die Ostsee, in die Vergangenheit und eine Reise zu einem neuen Selbs.

    Das neue Buch von Heinz Strunk erzählt eine Art norddeutsches „Tod in Venedig“, nur sind die Verlockungen weniger feiner Art als seinerzeit beim Kollegen aus Lübeck. Ein bürgerlicher Held, ein Jurist und Schriftsteller namens Roth, begibt sich für eine längere Auszeit nach Niendorf: Er will ein wichtiges Buch schreiben, eine Abrechnung mit seiner Familie.
    Jedoch gerät er dort alsbald in die Fänge eines trotz seiner penetranten Banalität dämonischen Geists: ein Strandkorbverleiher, der Mann ist außerdem Besitzer des örtlichen Spirituosengeschäfts. Aus Befremden und Belästigtsein wird nach und nach Zufallsgemeinschaft und irgendwann Notwendigkeit. Als Dritte stößt die Freundin des Schnapshändlers hinzu, in jeder Hinsicht eine Nicht-Traumfrau – eigentlich. Und am Ende dieser Sommergeschichte ist Roth seiner alten Welt komplett abhandengekommen, ist er ein ganz anderer …

    Der Schriftsteller, Musiker und Schauspieler Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Seit seinem ersten Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ hat er elf weitere Bücher veröffentlicht. „Der goldene Handschuh“ stand monatelang auf der Bestsellerliste; die Verfilmung durch Fatih Akin lief im Wettbewerb der Berlinale. 2016 wurde der Autor mit dem Wilhelm-Raabe-Preis geehrt. Sein Roman „Es ist immer so schön mit dir“ war für den Deutschen Buchpreis 2021 nominiert.

    VVK: 24,80 AK: 26

Paulina
Stulin
Paulina Stulin
© Samira Schulz

Paulina Stulin hat von 2007-2012 in Darmstadt und Krakau Kommunikationsdesign studiert.

Neben dem Comicmachen zettelt sie gerne wilde Diskussionen über Gott und die Welt an, arbeitet als pädagogische Betreuung für Jugendliche und produziert den Podcast »Pingpong mit Pauli«.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Freibad

    Eindrucksvoll beweist Paulina Stulin wieder einmal, wie feinfühlig sie Stimmungen einfangen und kleinste Details ausdrücken kann. Großartig!

    Es ist Sommer und sehr heiß im einzigen Frauenfreibad Deutschlands. Dort badet frau oben ohne, im Bikini, Badeanzug oder Burkini. Jede folgt dabei anderen Regeln. Das führt immer wieder zu Reibereien, die die überforderte Bademeisterin nicht ganz im Griff hat. Nachdem zuletzt eine Gruppe komplett verhüllter Frauen das Bad begeistert für sich entdeckt, fliegen buchstäblich die Fetzen: Wem gehört das Frauenbad und wer bestimmt die Regeln? Wem gehört der weibliche Körper? Und wann ist denn überhaupt eine Frau eine Frau? Die Bademeisterin schmeißt das Handtuch. Ihre Nachfolge tritt ausgerechnet ein Mann an - und die Lage eskaliert.

    Paulina Stulin beweist in diesem umfangreichen Werk erneut, was sie verdammt gut kann: Stimmungen empathisch einfangen und den Protagonistinnen maximal ausdrucksstarke Mimiken verleihen. Da flirrt die Hitze auf der Sonnenwiese, da kühlt das frische Nass des Wassers und wenn in der Story grad die Fetzen fliegen, ist man hautnah dabei. Großes Kino - Die Graphic Novel zum gleichnamigen Film von Doris Dörrie (Kinostart 1. September 2022). DIE Graphic Novel für den Sommer 2022 im Freibad!

    Eintritt: VVK: 8,- AK: 10,-

T
Ines
Thorn
Ines Thorn
© Jochen Schneider

Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und schreibt seit langem erfolgreich historische Romane.

 

  • 19:30

    Stadtbücherei Rodgau

    Puiseauxplatz 3
    63110
    Rodgau
    Die Buchhändlerin – Die Macht der Worte

    Die Autorin Ines Thorn liest aus dem zweiten Band Ihrer Reihe „Die Buchhändlerin“.

    Eintritt: 5,- €

Nadja
Tomoum
Nadja Tomoum
© Stefanie Kösling

Nadja Tomoum ist promovierte Ägyptologin. Sie hat viele Jahre in Kairo gearbeitet und war als Museums- und Projektleiterin in renommierten Häusern im In- und Ausland tätig. Ihre langjährige Erfahrung nutzt sie heute als Kulturschaffende und Ausstellungsmacherin im interkulturellen Kontext.

  • 16:30

    Museum Wiesbaden

    Friedrich-Ebert-Allee 2
    65185
    Wiesbaden
    Das Geheimnis des Tutanchamun. Der goldene Pharao und seine abenteuerliche Wiederentdeckung

    Die Entdeckung des Grabes des legendären Pharao Tutanchamun durch den britischen Archäologen Howard Carter am 4. November 1922 liest sich wie ein Abenteuerroman, von dem sich die Welt noch 100 Jahre später fesseln lässt. Sechs Grabungskampagnen lang suchten Carter und sein Mäzen Lord Carnarvon im Tal der Könige nach der Gruft des vor über 3.000 Jahren verstorbenen Königs. Viele Zwangspausen und Momente der Enttäuschung und des Zweifels lagen hinter den beiden Briten, als ihr Traum endlich wahr wurde.

    Dr. Nadja Tomoum erzählt die beeindruckende Geschichte des spektakulärsten Archäologiefundes des 20. Jahrhunderts, der die erste globale Mediensensation auslöste. Die Autorin beleuchtet sowohl den Menschen hinter der berühmten Goldmaske in seinem historischen Kontext als auch die außergewöhnlichen Persönlichkeiten der beiden Entdecker. So wird deutlich, weshalb die Faszination für König "Tut", sein Grab und die Schätze bis heute ungebrochen ist.

    Veranstalter: KEB Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau

    Eintritt frei

STORM
Trio
  • 21:00

    Kulturstätte Monta

    Schulberg 7-9
    65183
    Wiesbaden
    STORM Trio in Comic-Concert

    Das „Storm Trio“ ist eine Fusion von zwei auch als Marching-Band erprobten Musikern und einer lyrischen Voice. Wortschmied Dirk Hülstrunk performed in diesem Konzert soundmässig begleitet eigene Texturen. In seiner Übersetzung und mit Comic-Bildern aus einem „Animated Movie“ hinterlegt kommt das esoterikkritische Beatnik-Langgedicht „Storm“ des australischen Musikers und Comedians Tim Minchin multisensuell zur Aufführung. Wortspiel trifft auf Swing. Musik und Sprache verheddern sich artifiziell. Improvisationsfreude, Witz, Ironie und Verspieltheit prägen die Zusammenarbeit des „Storm Trio“.  Ein Literatur-Musik-Comic-Projekt zwischen guter Laune und engagierter Dichtung.                          

    Peter Klohmann und Martin Lejeune gehören zu den kreativsten, vielseitigsten und gefragtesten zeitgenössischen Jazz-Musikern. Dirk Hülstrunk ist als Autor für zahlreiche grenzüberschreitende Projekte zwischen Text und Klang international gefragt. Das Storm Trio präsentiert Tim Minchin´s Langgedicht im minimalistisch schrägen Swing-Gewand mit DADA-Anwandlungen.

    Veranstalter: Brentanos Erben

    Im Rahmen der Wiesbadener Wörterwelten

    Eintritt: 15€, Ticketreservierung: brentanos-erben@t-online.de

Antti
Tuomainen

Antti Tuomainen, Jahrgang 1971, ist einer der angesehensten und erfolgreichsten finnischen Schriftsteller. Er wurde u.a. mit dem Clue Award, dem finnischen Krimipreis, ausgezeichnet, seine Romane erscheinen in über 25 Ländern. Antti Tuomainen lebt mit seiner Frau in Helsinki.

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Das Elch-Paradoxon

    Versicherungsmathematiker Henri Koskinen hat gerade sein Leben und den ererbten Abenteuerpark wieder in Ordnung gebracht, als ein Mann aus seiner Vergangenheit auftaucht und alles auf den Kopf stellt. Und das ist nur eins von Henris Problemen. Warum will ihm die Finnische Spiele AG die versprochene Elchschanze nicht liefern, obwohl er dringend eine neue Attraktion für den Park braucht? Und da auch in seiner Beziehung mit Laura alles immer komplizierter wird, steht Henri vor einer Rechnung mit allzu vielen Unbekannten.

    Der Übersetzer Jan Costin Wagner moderiert und liest aus dem deutschen Text.

    Eine gemeinsame Veranstaltung des Bessunger Buchladens, der Büchergilde Buchhandlung am Markt und der Buchhandlung Lesezeichen in Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Hessen e.V.

    Eintritt: 10,-/8,-

Ralph
Turnheim

Ralph Turnheim ist wohl der einzige professionelle Stummfilmerzähler im deutschen Sprachraum.
Er vertont Filme live, lyrisch & wienerisch.

  • 19:30

    Schotten Stadtbibliothek

    Vogelsbergstr. 137a
    63679
    Schotten
    Leinwand-Lyrik

    Mit Reimen Filmklassiker live neu entdecken – das ist einzigartig.

V
Eva
Völler

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht."
Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

  • 20:00

    Dorfgemeinschaftshaus Schulbach

    Stadthallenweg 5
    35315
    Homberg
    Die Dorfschullehrerin

    1961: Als die Berliner Lehrerin Helene ihre neue Stelle in Hessen an der deutsch-deutschen Grenze antritt, begegnet man ihr im ländlichen, erzkatholischen Ort zunächst mit Ablehnung. Der althergebrachte drakonische Erziehungsstil, die Gleichgültigkeit der Kollegen - für die engagierte Helene ist es ein Kampf gegen Windmühlen. In Tobias, dem Landarzt, findet sie schließlich einen Verbündeten. Schon bald bedeutet er ihr mehr, als ihr lieb ist. Denn Helene hat ein Geheimnis - sie ließ sich nicht ohne Grund genau an diesen Ort versetzen …

    Eintritt: 14,- €

Tanja
Voosen
Tanja Voosen
© Fotostudiuo Schiller

TANJA VOOSEN wurde 1989 in Köln geboren und ist die Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher. Neben der erfolgreichen Reihe um „Die Zuckermeister“ verfasst sie unter anderem die Bücher der Reihe „M.A.G.I.K. – Eine magische Freundschaftsgeschichte“.

  • 16:00

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Die Zuckermeister

    Lesung ab 8 Jahren

    Schokolade, Bonbons, Zuckerwatte – welches Kind nascht nicht gerne einmal an allerlei Süßem? Doch aufgepasst! Manche Süßigkeiten sind verzaubert, weiß Elinas Opa, aber so wirklich glaubt sie ihm nicht. Bis ihre Nachbarin Charlie von einer Schokolade kostet, die ganz selbstsame Nebenwirkungen hervorruft. Könnte es vielleicht doch so etwas wie Magie geben und liegt am Ende noch ein Fluch auf Charlie? Gemeinsam mit dem schüchternen Robin machen sie sich auf eine bittersüße Reise zu den geheimnisvollen Zuckermeistern, die als einzige den Fluch umkehren können…

    Passend zur Lesung gibt es süße Aufmerksamkeiten für die Kinder!

    Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden

    Im Rahmen der Wiesbadener Wörterwelten

    Eintritt frei

Antje
Voutta
  • 19:00

    Thalia-Filiale Boulevard

    Schuchardstr. 8
    64283
    Darmstadt
    American Darmstadt

    Am 25. März 1945 befreite die US Army Darmstadt vom Nationalsozialismus und blieb 63 Jahre mit zeitweise 11.000 Soldaten. Das Buch versucht die Ge­schich­te(n) des Mit- und Nebeneinanders und die Bilder der inzwischen verwaisten Kasernen und Wohnsiedlungen zu bewahren.

    Eintritt frei

v
Ronja
von Rönne

Ronja von Rönne, geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. 2015 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 2017 moderiert sie auf ›Arte‹ die Sendung ›Streetphilosophy‹ und schreibt für die ›DIE ZEIT‹ und ›ZEIT ONLINE‹.

  • 19:00

    Volkshochschule Werra-Meißner

    Vor dem Berge 1
    37269
    Eschwege
    Ende in Sicht

    Hella, 69, will sterben. In der Schweiz, in einem Krankenhaus. Also macht sie sich auf den Weg. Diese letzte Fahrt wird ihr alter Passat schon noch schaffen. Doch kaum auf der Autobahn, fällt etwas Schweres neben ihren Wagen. Juli, 15, wollte sich von der Autobahnbrücke in den Tod stürzen. Jetzt ist sie nur leicht verletzt – und steigt zu Hella ins Auto. Zwei Frauen mit dem Wunsch zu sterben – doch wollen sie zusammen noch, was ihnen einzeln als letzte Möglichkeit erschien? Tieftraurig, elegant und lakonisch erzählt Ronja von Rönne von zwei Frauen, denen der Tod als letzter Ausweg erscheint: ein unvorhersehbares, dramatisches, unangemessen komisches Lesevergnügen.

    Eintritt: € VVK 12,- AK 15,-

Sonja
von Saldern
  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Gemeinsam gegen Einsam

    Auf einer Busreise lernen sich zufällig die beiden zwangspensionierten aber rüstigen Opernliebhaber Gunther Wagner und Siegfried Holländer kennen. Die Senioren schließen Freundschaft und entdecken, dass sie mehr verbindet als die Liebe zum Wein und zur Musik.

    Eines Tages bittet ihre Nachbarin und Freundin Dorotha, die einen exklusiven Club betreibt, um Hilfe. Die Geschäftsfrau hat einen Brief aus ihrer alten Heimat erhalten. Gemeinsam machen die drei Verbündeten sich auf den Weg nach Estland, der in Dorothas dunkle Vergangenheit führt.

    Eintritt: 13,- € (inkl. drei Weinproben)

Ronja
von Wurmb-Seibel
Ronja von Wurmb-Seibel
© Niklas Schenk

Ronja von Wurmb-Seibel, 1986 geboren, studierte Politikwissenschaften in München. Sie arbeitete als Redakteurin im Politik-Ressort der Zeit, ehe sie 2013 – als damals einzige deutsche Journalistin – nach Kabul zog. Von dort aus schrieb sie die wöchentliche Kolumne »Ortszeit Kabul« für die Zeit, den Blog »Kabul, 2014« für Zeit Online sowie Reportagen für diverse Magazine. Zusammen mit ihrem Partner Niklas Schenck produzierte sie für den NDR Dokumentarfilme über Afghanistan. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Ronja von Wurmb-Seibel kehrte im Dezember 2014 nach Deutschland zurück.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Wie wir die Welt sehen

    Eine Einführung in einen gesünderen Umgang mit Nachrichten. Weil es sich lohnt, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

    Negative Nachrichten verfolgen uns immer und überall. Weniger als zehn Prozent aller Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass sich unsere Welt zum Positiven verändert. Was macht es mit uns, wenn wir uns ohne Unterlass mit Katastrophen, Gewalt und Zerstörung konfrontieren? „Es beeinflusst, wen wir hassen, wen wir lieben. Es beeinflusst, welche Kommentare wir in sozialen Medien schreiben; ob sie höflich sind oder beleidigend. Es beeinflusst, wie wir uns fühlen, wenn wir morgens aufwachen, und worüber wir nachdenken, wenn wir abends ins Bett gehen“, schreibt Ronja von Wurmb‐Seibel.
    Mit ihrem Buch trifft die Autorin den Nerv der Zeit, denn ein achtsamer Nachrichtenkonsum ist angesichts Klimawandel, Corona- und Ukraine-Krise, die unsere Gegenwart in jüngster Vergangenheit in einem Ausmaß erschütterten, wie viele von uns es bislang nicht kannten, wichtiger denn je. „Angst ist ansteckend, Mut auch“ freut sich die Süddeutsche Zeitung daher über dieses Buch, „Wie gesunder Medienkonsum gelingt“, konstatiert der Tagesspiegel.
    Ronja von Wurmb‐Seibel, geboren 1986, hat knapp zwei Jahre als Reporterin in Kabul gelebt. Dort hat sie – umgeben von schlechten Nachrichten – gelernt, Geschichten so zu erzählen, dass sie Mut machen. Vor ihrer Zeit in Kabul war sie Politik‐Redakteurin bei der ZEIT.

    Eintritt: VVK: 14,90 AK: 16,-

W
Jan Costin
Wagner
Jan Costin Wagner
© Susanne Schleyer

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien Sakari lernt, durch Wände zu gehen (2017).

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Das Elch-Paradoxon

    Versicherungsmathematiker Henri Koskinen hat gerade sein Leben und den ererbten Abenteuerpark wieder in Ordnung gebracht, als ein Mann aus seiner Vergangenheit auftaucht und alles auf den Kopf stellt. Und das ist nur eins von Henris Problemen. Warum will ihm die Finnische Spiele AG die versprochene Elchschanze nicht liefern, obwohl er dringend eine neue Attraktion für den Park braucht? Und da auch in seiner Beziehung mit Laura alles immer komplizierter wird, steht Henri vor einer Rechnung mit allzu vielen Unbekannten.

    Der Übersetzer Jan Costin Wagner moderiert und liest aus dem deutschen Text.

    Eine gemeinsame Veranstaltung des Bessunger Buchladens, der Büchergilde Buchhandlung am Markt und der Buchhandlung Lesezeichen in Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Hessen e.V.

    Eintritt: 10,-/8,-

  • 19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Am roten Strand

    Der zweite Ben-Neven Krimi von Jan Costin Wagner.

    Eintritt: 6,- €

  • 20:00

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Am roten Strand

    Schonungslos, sensationslos, kompromisslos. Fragen und Antworten, die weh tun. Erfolgsautor Jan Costin Wagner findet in seinem neuen Kriminalroman eine Sprache für das Unaussprechliche, den sexuellen Missbrauch an Minderjährigen.

    Eintritt: € 12,- / 9,-

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Am roten Strand

    Gerade hat das Ermittlerteam um Ben Neven und Christian Sandner ein entführtes Kind befreien und einen der Täter fassen können. Allerdings läuft eine interne Untersuchung an, weil Ben dabei einen der Entführer erschossen hat – da wird klar, dass der Fall eine noch weit größere Dimension hat. Die Polizisten finden Hinweise, dass es ein ganzes Netzwerk von Tätern gibt, die sich gegenseitig im Internet austauschen – kurz danach wird einer von ihnen ermordet. Auch der Verdächtige in Untersuchungshaft stirbt auf rätselhafte Art und Weise. Irgendwann wird klar: nicht nur die Polizei, auch frühere Opfer sind wohl auf das Netzwerk gestoßen – und nehmen jetzt Rache.

    Die Ermittler finden sich in der paradoxen Situation wieder, dass sie einerseits gegen Verbrecher ermitteln, deren Taten in ihnen eine tiefe Verstörung auslösen – und dass sie diese Täter gleichzeitig vor einer unbekannten Bedrohung schützen müssen.

    Und ausgerechnet der Polizist, in dem viele seiner Kollegen einen Helden sehen, bewahrt ein Geheimnis, vor dem er sich selbst entsetzt …

    Eintritt: 8,- €

  • 19:30

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Am roten Strand

    Ermittler, die Täter schützen müssen, vor denen ihnen graut, und die im Kampf gegen sich selbst zutiefst gefährdet sind.

    Gerade hat das Ermittlerteam um Ben Neven und Christian Sandner ein entführtes Kind befreien und einen der Täter fassen können. Allerdings läuft eine interne Untersuchung an, weil Ben dabei einen der Entführer erschossen hat – da wird klar, dass der Fall eine noch weit größere Dimension hat. Die Polizisten finden Hinweise, dass es ein ganzes Netzwerk von Tätern gibt, die sich gegenseitig im Internet austauschen – kurz danach wird einer von ihnen ermordet. Auch der Verdächtige in Untersuchungshaft stirbt auf rätselhafte Art und Weise. Irgendwann wird klar: nicht nur die Polizei, auch frühere Opfer sind wohl auf das Netzwerk gestoßen – und nehmen jetzt Rache. Die Ermittler finden sich in der paradoxen Situation wieder, dass sie einerseits gegen Verbrecher ermitteln, deren Taten in ihnen eine tiefe Verstörung auslösen – und dass sie diese Täter gleichzeitig vor einer unbekannten Bedrohung schützen müssen.

    Eintritt: € 8,- / 5,-

Jan
Wagner
Jan Wagner
© Nadine Kunath

Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband "Probebohrung im Himmel". Es folgten "Guerickes Sperling" (2004), "Achtzehn Pasteten" (2007), "Australien" (2010), " Die Eulenhasser in den Hallenhäusern" (2012) und der Sammelband " Selbstporträt mit Bienenschwarm" (2016). Zuletzt erschien der Essayband "Der verschlossene Raum" (2017). Für seinen Gedichtband "Regentonnenvariationen" (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Dylan Thomas: "Unterm Milchwald"

    Das legendäre Werk des walisischen Dichters Dylan Thomas in einer neuen, funkelnden Über -
    setzung von Jan Wagner, der »Unterm Milchwald« als das schönste Stück Literatur bezeichnet,
    »das jemals über den Äther lief«. Der Morgen beginnt in dem kleinen Fischerdorf Llareggub
    an der walisischen Küste. Wir folgen den Bewohnern in ihre Träume, wir sitzen in den Stuben,
    hören die Gespräche in einer Schenke, lugen in die Brautkammern unverheirateter Mädchen,
    erfahren von den Wünschen des blinden Kapitäns Cat und folgen insbesondere den heimlichen
    Liebespaaren hinauf in den Milchwald. Eine einzigartige »Prosa mit Blutdruck«, die von Bildern,
    Lautmalereien, Wortspielen schier zu bersten scheint.

    Eintritt: 10,- €

Julia
Weber
Julia Weber
© Ayse Yavas

Julia Weber wird 1983 in Moshi (Tansania) geboren und zieht 1985 mit ihrer Familie nach Zürich. Nach der Schule macht sie eine Lehre als Fotofachangestellte und absolviert die gestalterische Berufsmaturität. Von 2009 bis 2012 studiert Julia Weber literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne. Im Jahr 2012 gründet sie den Literaturdienst (www.literaturdienst.ch ) und ist 2015 Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“ zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht.

Im Frühjahr 2017 erscheint ihr erster Roman „Immer ist alles schön“ beim Limmat Verlag in Zürich. „Immer ist alles schön“ wird mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem internationalen Franz-Tumler-Literaturpreis, der Alfred Döblin Medaille der Universität Mainz, 2017 steht der Roman auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises.

2019 gründet Julia Weber mit sechs weiteren Schriftstellerinnen das feministische Autorinnen Kollektiv „RAUF“, welches Aktionen und Veranstaltungen organisiert, um die Sichtbarkeit und Position der Frau innerhalb des Literaturbetriebs zu stärken. Von 2019 bis 2021 schreibt Julia Weber wöchentlich eine Kolumne für den Tagesanzeiger und monatliche Radiobeiträge für das Radio SRF 1. Im Jahr 2021 erarbeitet sie zusammen mit dem Autor und Schauspieler Dennis Seidel einen Text für ein Stück, das unter der Regie von Nele Jahnke an den Kammerspielen in München aufgeführt wird. Sie ist künstlerische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Formate des Teilens" (2018-2022) am Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule der Künste zusammen mit Michael Günzburger und Florian Dombois. Im Frühling 2022 erscheint im Limmat Verlag ihr zweites Buch "Die Vermengung".  Im Sommer 2022 zieht sie für mehrere Monate mit ihrer Familie in die Casa Baldi (Villa Massimo) in Rom, um literarische Briefe an lebende und verstorbene Autor*Innen zu schreiben.

  • 19:30

    Caricatura Bar

    Rainer-Dierichs-Platz 1
    34117
    Kassel
    Die Vermengung

    Julia Weber arbeitet an ihrem zweiten Roman, als sie schwanger wird. Ein zweites Kind? Wie wird ihr Leben sein? Woher Kraft und Zeit nehmen für zwei Kinder und das Schreiben?  «Die Vermengung» ist eine eindrückliche Beschreibung des weiblichen Körpers und seiner Transformationen und die Erkundung einer weiblichen Biografie von heute zwischen Berufstätigkeit und Familie, zwischen Leben und Kunst, Freundschaft und Gesellschaft.

    Ein hochpoetischer Text von grosser Kraft und Aktualität!

    Eintritt: € 10,- / 8,-

Annette
Wieners

Annette Wieners ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie wurde in Paderborn geboren. Nach Stationen in Münster, München und Hannover lebt sie seit vielen Jahren in Köln.

  • 19:30

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    Diplomatenallee

    Bonn, Frühjahr 1974: Erstmals lassen sich DDR-Diplomaten in der Bundeshauptstadt nieder. Die Politprominenz feiert, aber die Folgen verändern mehr als ein Leben.

    Heike lebt zurückgezogen mit Mann und Kindern in Bonn, manchmal hilft sie im Schreibwarenladen mit. Von ihr aus könnte es immer so weitergehen. Doch eines Tages steht ihr alter Uni-Professor im Laden, der Leiter des Instituts für Graphologie. Er möchte sich Heikes enorme Begabung zunutze machen: Niemand kann so viel aus einer Handschrift herauslesen wie sie. Nur will sie mit der Graphologie nichts mehr zu tun haben – aus gutem Grund. Außerdem vertraut sie dem Professor nicht. Tatsächlich ist er in den Aufbau der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn verstrickt, und Heike gerät in den Strudel dramatischer Begebenheiten ...

    Eintritt: 10,-/8,- €

Iris
Wolff
Iris Wolff
© Annette Hauschild-Ostkreuz

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt, Siebenbürgen.
Für ihre Romane wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ernst-Habermann-Preis, dem Literaturpreis ALPHA und dem Otto-Stoessl-Preis. 2019 erhielt sie außerdem den Thaddäus-Troll-Preis, war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk geehrt. Zuletzt erschien 2017 der Roman »So tun, als ob es regnet«. Iris Wolff ist Mitglied im internationalen Exil-PEN. Sie lebt in Freiburg im Breisgau.

  • 20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Die Unschärfe der Welt

    Vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks schildert Iris Wolff das Schicksal einer Familie aus dem Banat in Rumänien, in deren Mittelpunkt Samuel steht. Seine Kindheit, große Liebe, Freundschaften und Flucht sowie Rückkehr wird aus den Blickwinkeln der Menschen erzählt, die mit dem besonderen Jungen verbunden sind und deren Schicksal wiederum jeweils eine eigene Geschichte darstellt. Iris Wolff versteht es, die verschiedenen Lebensfäden kunstvoll miteinander zu verweben und so eine traumhaft schwebende Geschichte von Liebe und Freundschaft zu erzählen, die gleichzeitig in die wechselvollen Zeitläufte der rumänischen und deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts eingebettet ist. Iris Wolff wurde für ihre Sprachkunst vielfach ausgezeichnet. Die Unschärfe der Welt erhielt mehrere namhafte Literaturpreise und wurde zu den fünf Lieblingsbüchern der Deutschen gewählt.

    Eintritt:

    VVK 8/6 €

    AK 10/8 €

    U 16 frei

Z
Stephanie
Zibell

Stephanie Zibell ist Privatdozentin für Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Aktuell von ihr im Marix-Verlag ebenfalls: „Um das Feuer in euch zu entfachen. Bedeutende Worte beeindruckender Frauen“.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Hessinnen. 50 Lebenswege

    Manche von ihnen waren prominent, andere ganz und gar unbekannt. Die einen konnten ohne öffentliche Aufmerksamkeit nicht leben, manche gerieten ohne ihr Zutun und ohne es zu wollen in die Schlagzeilen. Das Leben dieser Frauen war so unterschiedlich und so vielfältig wie die Orte, in denen sie wohnten und wirkten.
    Ungemein lebendig und spannungsreich zeichnet Stephanie Zibell die Lebensgeschichten prägender und engagierter Hessinnen. Mit zum Teil unveröffentlichten Fotografien.

    Veranstalter: Förderverein Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Andreas
Zwengel
  • 20:00

    Thalia-Filiale Boulevard

    Schuchardstr. 8
    64283
    Darmstadt
    Die Entdeckung Amerikas

    Die Literatur aus den Vereinigten Staaten übte schon immer eine besondere Faszination auf die hiesige Leserschaft aus. In diesem Buch erzählen Autorinnen und Autoren verschiedener Generationen, wie sie ihre ganz persönlichen Favoriten entdeckt haben. Die bemerkenswert vielfältige Auswahl umfasst die Horror-Ikone H.P. Lovecraft genauso wie den Kultautor T.C. Boyle, sie reicht von der unvergleichlichen Dichterin Emily Dickinson bis hin zur Fantasy-Newcomerin Tomi Adeyemi – von »América« bis »Americanah«. Scharfsinnige Analysen sowie emotionale Erinnerungstexte verdeutlichen die sich unaufhörlich wandelnde, doch stets innige Beziehung zwischen amerikanischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern und ihrem deutschsprachigen Publikum.


    Eintritt frei

  • 18:00

    Künstlerhaus Ziegelhütte

    Kranichsteiner Str. 110
    64287
    Darmstadt
    Die Entdeckung Amerikas

    Die Literatur aus den Vereinigten Staaten übte schon immer eine besondere Faszination auf die hiesige Leserschaft aus. In diesem Buch erzählen Autorinnen und Autoren verschiedener Generationen, wie sie ihre ganz persönlichen Favoriten entdeckt haben. Die bemerkenswert vielfältige Auswahl umfasst die Horror-Ikone H.P. Lovecraft genauso wie den Kultautor T.C. Boyle, sie reicht von der unvergleichlichen Dichterin Emily Dickinson bis hin zur Fantasy-Newcomerin Tomi Adeyemi – von »América« bis »Americanah«. Scharfsinnige Analysen sowie emotionale Erinnerungstexte verdeutlichen die sich unaufhörlich wandelnde, doch stets innige Beziehung zwischen amerikanischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern und ihrem deutschsprachigen Publikum.

    Eintritt: 12,- €