Autoren

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A
Aeham
Ahmad
Aeham Ahmad

 

Aeham Ahmad wuchs als palästinensischer Flüchtling im syrischen Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus auf. Seit seinem fünften Lebensjahr lernte er Klavier spielen, zunächst im Konservatorium in Damaskus, von 2006 bis 2011 studierte er an der musikalischen Fakultät der Baath-Universität in Homs. Yarmouk war seit 2013 von verschiedenen Parteien des Bürgerkriegs umkämpft. Im Laufe von Kriegshandlungen, Belagerung und Hunger dezimierte sich die Einwohnerzahl von vorher 150.000 auf 16.000 Menschen im Jahr 2015. Während dieser Zeit transportierte er sein Klavier auf einem Anhänger oder Pick-Up und trat auf Straßen und öffentlichen Plätzen auf. Videos von diesen Auftritten, häufig vor allem mit Kindern als Publikum, wurden in sozialen Netzwerken geteilt und seine Geschichte erfuhr international Medienberichterstattung.

Nachdem das Flüchtlingslager im April 2015 von den Kämpfern des „Islamischen Staates“ eingenommen worden war, zerstörten diese bei einer Kontrolle sein Klavier. In dieser Situation entschied er sich, seine Heimat zu verlassen. Am 2. August floh er aus Yarmouk und kam über Izmir, Lesbos und die Balkanroute im September 2015  nach Deutschland.

2015 erhielt er in Bonn den erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion. Erste Auftritte in Deutschland hatte er bei einem Konzert für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer in München im Oktober 2015 sowie einem Benefizkonzert zugunsten der Bochumer Flüchtlingshilfe zusammen mit den Bochumer Symphonikern. Seitdem hat er viele Konzerte in ganz Europa und in Japan gespielt.

  • 17:00

    Kirche St. Laurentius

    Tannbergstraße 21
    64625
    Bensheim
    Taxi Damaskus

    „Steigen Sie ein in mein gelbes, bescheidenes Taxi, mit dem ich tagein und tagaus durch diese turbulente Stadt fahre und meinen Lebensunterhalt verdiene! Ich freue mich sehr, dass ich Sie auf den Fahrten durch mein geliebtes Damaskus mitnehmen darf und Sie mich auf meinen Touren begleiten“, fordert Ahmed, der Taxifahrer aus Damaskus zu Beginn seiner Erzählungen auf. Seine Fahrgäste erzählen ihre Geschichten und Erlebnisse aus dem Kriegsalltag, der tiefe Spuren in den Seelen hinterlassen hat. Auf einfühlsame Weise verknüpft der Taxifahrer dies mit den Sehnsüchten und Hoffnungen der Menschen. Nach seinem erfolgreichen Buch „Und die Vögel werden singen – Ich der Pianist aus den Trümmern“, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde, ist „Taxi Damaskus“ das zweite Buch von Aeham Ahmad, das er zusammen mit dem Autor Andreas Lukas geschrieben hat. Darin kommt der Taxifahrer Ahmed zu Wort mit den Erlebnissen seiner Fahrgäste. Aus früher fröhlichen und oft lustigen Geschichten sind oft traurige, schicksalsreiche und nicht immer leicht zu ertragende geworden. Mit der einfachen und klaren Sprache des Taxifahrers soll ein Eindruck vermittelt werden von den Gegebenheiten, mit und unter denen die Menschen in Syrien leben. Es ist nicht einfach, das tägliche Leben zu meistern. Mit Taxi Damaskus wollen die Autoren den Menschen eine Stimme geben. 

    Steigen Sie also ein in das Taxi und lassen sich von Ahmed, dem Taxifahrer mitnehmen. Seine hautnahen Erzählungen werden untermalt mit Gedichten, in denen die Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen komprimiert werden. Illustriert werden die Kapitel mit ausgewählten Fotos aus dem Alltag in Syrien sowie Bildern und Motiven der syrischen Künstler Tahani Munawar und Ibrahim Doudieh.

    Eintritt: € 6,-

Judith
Allert

Judith Allert veröffentlichte, während sie in Bayreuth Neuere Deutsche Literaturwissenschaft studierte, ihre ersten Kinderbücher. Heute lebt Judith Allert mit ihrem Mann, Hunden, Katzen, Pferden, Hühnern und Wollschweinen auf einem alten Bauernhof in der oberfränkischen Pampa, wo sie sich beim Unkrautzupfen neue Geschichten ausdenken kann. Die Autorin steht für Lesungen zur Verfügung. 

  • 14:30

    Saalbau-Kino Pfungstadt

    Lindenstraße 71
    64319
    Pfungstadt
    Die wilden Pfifferlinge

    Die 9-jährige Luca kann es nicht ertragen, wenn Menschen Tiere und Natur schlecht behandeln. Als sie und ihre Freunde ein verlassenes Baumhaus entdecken, ist klar: Das wird ihr Bandentreffpunkt und sie werden von dort aus versuchen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Denn jedes Lebewesen ist wichtig. Egal ob Mensch, Maus, Mücke oder Pfifferling. Allerdings wird schnell klar: Viele Erwachsene nehmen die Kinder nicht ernst! Die wilden Pfifferlinge müssen sich also erst beweisen. Wie gut, dass sie bald über ein echtes Geheimnis stolpern …

    Eintritt frei

Fikri Anıl
Altıntaş
Fikri Anıl Altıntaş
© Benjamin Zibner

Fikri Anıl Altıntaş, geboren 1992 in Wetzlar, studierte Politikwissenschaften, Ethnologie und Osteuropastudien in Tübingen, Istanbul und Berlin und arbeitet als politischer Bildner und freier Autor. Er schreibt unter anderem für der Freitag, taz und pinkstinks. de. In seinen Texten, Vorträgen und Workshops, u.a. für den Gropius Bau und das ZDF, beschäftigt er sich mit Männlichkeit und Rollenbildern, Privilegien und der (De)-Konstruktion von nicht-weißen, muslimisch gelesenen Männlichkeiten in Deutschland. Auf Instagram schreibt er unter @_faanil über Rollenbilder und bricht mit Sehgewohnheiten und ist ehrenamtlich als #HeForShe Deutschland Botschafter von UN Women Deutschland aktiv.

  • 19:30

    CaRe

    Parkstraße 10
    63679
    Schotten
    Im Morgen wächst ein Birnbaum

    Lesung inkl. hessisch-türkischem Menü

    Fikri Anıl Altıntaş wächst als Sohn türkischer Eltern in einer hessischen Kleinstadt auf. Sein Vater arbeitet als Türkischlehrer, seine Mutter als Reinigungskraft. Es ist eine Kindheit inmitten von Sozialwohnblocks, geprägt von dem drängenden Wunsch, »deutsch« zu sein und der bitteren Enttäuschung über die Realität in Deutschland. Beständig wächst die Sehnsucht, gesehen zu werden und einen eigenen Weg als türkisch-muslimischer Mann zu finden. Dabei ist es vor allem die Beziehung zu seinem Vater, die ihn letztlich vor die Frage stellt: Was bedeutet Männlichkeit überhaupt und wie kann sie jenseits der Klischees verstanden und gelebt werden?

    Inmitten von festgefahrenen Narrativen sucht Fikri Anıl Altıntaş nach den Zwischentönen. Radikal ehrlich blickt er auf sich und seine Familiengeschichte zurück, um die Gegenwart besser zu verstehen.

    Eintritt: € 25,- (inkl. Menü)

Manuel
Andrack

Manuel Andrack, 1965 in Köln geboren, lebt mit seiner Familie im Saarland. Er ist Autor und Moderator beim Saarländischen Rundfunk und schreibt neben seinen erfolgreichen Büchern regelmäßig für den Stern, DIE ZEIT, GEO Special u.a. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher "Schritt für Schritt" und "Lebenslänglich Fußball".

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Wanderglück Deutschland

    Ob auf dem Brocken, im Hunsrück oder auf der Schwäbischen Alb, das Glück kann man erwandern! In diesem Bildband nimmt Manuel Andrack die Leser mit auf einmalige Touren, vorbei an beeindruckenden Burgen, verwunschenen Seen und den gemütlichsten Einkehrmöglichkeiten. Mit Leichtigkeit und einer guten Portion Humor begleitet der Experte Sie durch die deutschen Mittelgebirge und verrät warum, wo und wie man in Deutschland sein Glück finden kann.

    Eintritt frei

B
Joe
Bausch

Joe Bausch, Jahrgang 1953, arbeitete über dreißig Jahre lang als Leitender Regierungsmedizinaldirektor in der Justizvollzugsanstalt Werl und ist bekannt als Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth im Kölner Tatort.

  • 19:30

    Volkshochschule Werra-Meißner, Standort Eschwege

    Vor dem Berge 1
    37269
    Eschwege
    Maxima Culpa

    Wine & Crime

    Semesterauftaktveranstaltung der vhs Werra-Meißner

    (Die Semesterauftaktveranstaltung "Wine & Crime" beginnt um 18:00 Uhr)

    Freuen Sie sich auf eine fesselnde Lesung mit dem Gefängnisarzt, Tatort-Schauspieler und True-Crime-Spezialisten Joe Bausch. Nur wenige Menschen kennen persönlich so viele Schwerverbrecher und deren Geschichten wie er. In seinem aktuellen Buch erzählt der Kriminal-Experte spannende True-Crime-Fälle und geht der Frage nach, wie Gewalttaten entstehen und was im Kopf eines Schwerverbrechers vorgeht. Er zeigt faszinierende Täterprofile und subtile Kausalitäten auf, die auch etwas vom Zerstörerischen unserer Gesellschaft offenbaren.

    Eröffnet wird der Abend mit exquisiten deutschen Weinen, ausgewählt und dargeboten von Detlev Schaub. Nach über 40 Berufsjahren in der Gastronomie verfügt er über ein beeindruckendes Wissen rund um das Thema Wein. Bei einer Kostprobe lauschen Sie den Geschichten des Weinkenners und erfahren wissenswerte, überraschende und auch kuriose Fakten, die zum Staunen und Schmunzeln anregen.

    Ein spannungsgeladener Abend mit Nerven- und Gaumenkitzel!

    Eintritt: 6,00 € VVK; 8,00 € AK

    (Die Tickets im Vorverkauf sind in den Servicebüros der vhs Werra-Meißner in Eschwege und Witzenhausen sowie in der Buchhandlung Heinemann in Eschwege und der Buchhandlung Hassenpflug in Witzenhausen erhältlich.)

Zoë
Beck
Zoë Beck
© Victoria Tomaschko

Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks), Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet.

  • 19:30

    Wiesbaden Stiftung

    Michelsberg 6
    65183
    Wiesbaden
    Memoria

    Autorinnenlesung und Gespräch

    Moderation: Kim Engels

    Ein Sommer in naher Zukunft. Harriet wird von Erinnerungen heimgesucht, die ihr vollkommen fremd vorkommen. Nach und nach tauchen immer mehr Bruchstücke auf, und Harriet muss sich eingestehen, dass das, was sie bislang für ihr Leben hielt, vielleicht niemals so stattgefunden hat. Harriet stand einmal vor einer Karriere als Konzertpianistin, bis eine scheinbar harmlose Operation an der Hand ihren großen Traum zerstörte. Zumindest ist es das, was sie bisher glaubte. Aber seit sie eine Frau vor einem Waldbrand gerettet hat, wird sie von seltsamen Erinnerungen geplagt… Zoё Beck entwirft in diesem Thriller eine erschreckend aktuelle Zukunftsvision: Wie zuverlässig sind unsere Erinnerungen? Was machen sie mit uns? Und wer bestimmt, was wir vergessen dürfen?

    Eintritt frei

Reinhold
Beckmann
Reinhold Beckmann
© Steven Haberland

Reinhold Beckmann (geboren 1956 in Twistringen) ist Journalist und Musiker. Seine Fernsehkarriere begann er beim WDR. Nach einem Ausflug zu den privaten Fernsehsendern mit ran und ranissimo moderierte er in der ARD zwei Jahrzehnte lang die Bundesliga-Sportschau und diskutierte in der wöchentlichen Talksendung beckmann politische und gesellschaftlich relevante Themen. Heute ist er als Produzent und Filmemacher aktiv und mit seiner Band deutschlandweit unterwegs. Mit seiner Initiative NestWerk e.V. setzt er sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in strukturschwachen Stadtteilen Hamburgs ein.

  • 20:00

    Bürgertreff

    Richard-Wagner-Straße 5
    61137
    Schöneck
    Aenne und ihre Brüder

    Das Leben von Reinhold Beckmanns Mutter Aenne war früh von Verlusten gezeichnet. Ihre Mutter starb, als Aenne noch ein Baby war. Vier Brüder hatte sie, alle im Krieg gefallen. Anders als viele ihrer Generation hat Aenne über diese Zeit nie geschwiegen. Ihre Brüder und Eltern blieben immer gegenwärtig, in Gesprächen, Fotos und Erinnerungen. 

    Reinhold Beckmann erzählt die Geschichte von Aenne, Franz, Hans, Alfons und Willi, zwischen hartem Alltag auf dem Dorf, katholischer Tradition und beginnender Diktatur. Und davon, was der Krieg mit Menschen macht. wenn keiner zurückkehrt.

    Eintritt: € 15,- VVK; 20,- AK

Michel
Bergmann
Michel Bergmann
© Bogenberger Autorenfotos

Michel Bergmann wurde 1945 als Kind internierter jüdischer Flüchtlinge in Riehen bei Basel geboren. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Paris, seine Jugend in Frankfurt a.M. Nach dem Studium arbeitete er als Journalist, unter anderem bei der ›Frankfurter Rundschau‹, später als Regisseur und Produzent, seit 1990 auch als Drehbuchautor (u.a. ›Otto – Der Katastrofenfilm‹, ›Es war einmal in Deutschland ...‹). 2010 erschien sein erster Roman ›Die Teilacher‹, dem bislang sechs weitere Bücher folgten. Michel Bergmann lebt in und bei Berlin.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Mameleben oder das gestohlene Glück

    Großartig und nervtötend, liebevoll und erdrückend, aufopfernd, aber auch übergriffig – Michel Bergmann liebt seine Mutter Charlotte und hält sie manchmal nicht aus. Er erzählt in diesem Buch, in dem er nichts und niemanden schont, die Geschichte dieser eigenwilligen, starken Frau: ihre Vertreibung aus Deutschland, der Verlust fast der gesamten Familie, das Glück, ihren künftigen Ehemann wiederzufinden, und dennoch ein Schicksal, bei dem sie allzu oft ganz auf sich allein gestellt ist.

    Eintritt: € 6,-

Emanuel
Bergmann
Emanuel Bergmann
Philipp Rohner/© Diogenes Verlag

Emanuel Bergmann, geboren 1972 in Saarbrücken, ging nach dem Abitur nach Los Angeles, um dort Film und Journalismus zu studieren. Er war viele Jahre lang für verschiedene Filmstudios, Produktionsfirmen und Verlage in den USA und Deutschland tätig. Derzeit unterrichtet er Deutsch, übersetzt Bücher und schreibt Artikel für diverse deutsche Medien. ›Der Trick‹ ist sein erster Roman.

  • 19:30

    Büchergilde - Buchhandlung am Markt

    Marktplatz 10
    64283
    Darmstadt
    Der Trick

    Die Enkel der Überlebenden melden sich zu Wort… 
    Einst war er der »Große Zabbatini«, der 1939 in Berlin als Bühnenzauberer Erfolge feierte, heute ist er ein mürrischer alter Mann in Los Angeles, der den Glauben an die Magie des Lebens verloren hat. Bis ihn ein kleiner Junge aufsucht, der mit Zauberei die Scheidung seiner Eltern verhindern will: 
    1934 in Prag bestaunt der fünfzehnjährige Rabbinersohn Mosche Goldenhirsch im Zirkus die Zauberkunststücke des legendären ›Halbmondmanns‹ und seiner liebreizenden Assistentin – es ist um ihn geschehen, und zwar gleich doppelt. Er rennt von zu Hause weg und schließt sich dem Zirkus an, der nach Deutschland weiterzieht. 
    2007 in Los Angeles klettert der zehnjährige Max Cohn aus dem Fenster seines Zimmers, um den Großen Zabbatini zu finden, den alten, abgehalfterten Zauberer. Er ist überzeugt: Nur Magie kann seine Eltern wieder zusammenbringen. Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen. 
    Emanuel Bergmanns Geschichte der Familien Goldenhirsch und Cohn über ein Jahrhundert eröffnet neue Perspektiven auf das Erbe der Shoah. Ein Enkel der Überlebenden schreibt – eloquent, mit Charme und voller Sensibilität 

    Sein neuer Roman erscheint im Frühjahr 2024. Am Ende des Abends wird er uns einen kleinen, exklusiven Vorgeschmack geben. 

    Die Eintrittskarten gibt es in unseren Buchhandlungen oder an der Abendkasse. 
    Der Eintritt kostet € 12,- / ermäßigt € 10,-. 
     

C
Jana
Crämer
 Jana Crämer und Batomae
© Jonas

Jana Crämer wurde 1982 im Ruhrgebiet geboren. Noch vor wenigen Jahren wog sie 180 Kilo, dann nahm sie 100 Kilo ab und ihr Leben in die Hand. Vom Mobbingopfer wurde sie zur Mutmacherin. Mit ihrem autobiografischen Roman »Das Mädchen aus der 1. Reihe«, auf ihrem Blog (endlich-ich.com), in ihrem Podcast »Wir sind so!« und auf ihren Social Media Kanälen (Tik-Tok, YouTube und Instagram) lädt sie ihre Community ein, mit ihr ins Leben zu tauchen.
Begleitet wird sie bei ihren Auftritten von ihrem besten
Freund, dem Musiker Batomae, der sich unter anderem als Songwriter für Wincent Weiss (»Musik sein«) einen Namen gemacht hat. Jana schenkte er mit »Deine Art« den Titelsong zu ihrem neuen Buch und gemeinsam geht es nun quer durch ganz Deutschland, um ihre Geschichte (»Jana, 39, ungeküsst«) und seine Musik (Album »Wer ist der Typ?«) verschmelzen zu lassen

  • 20:00

    PiPaPo-Kellertheater

    Am Wamboltherhof
    64625
    Bensheim
    Jana, 39, ungeküsst

    Jana Crämer ist 39 Jahre alt. Smart, sympathisch, humorvoll und beruflich erfolgreich. Etwas aber unterscheidet sie von den meisten Frauen ihres Alters: Jana hat noch nie in ihrem Leben einen Mann geküsst. Noch nicht einmal Händchen gehalten. Und obwohl sich zu verlieben ihr großer, unerfüllter Traum ist, ist sie dennoch in all den Jahren nicht an ihm zerbrochen.

    In einer Welt, in der wir uns oft fehl am Platz fühlen, in der wir gnadenlos bewertet werden von Menschen, die uns das Gefühl geben, nicht schlank, hübsch, reich oder glücklich genug zu sein, hat Jana allen Widrigkeiten zum Trotz ihren größten Gegner überwunden: sich selbst.

    »Jana, 39, ungeküsst« ist ein bewegendes, berührendes und mutmachendes Buch, mit dem sie uns auf eine sehr private Reise nimmt. Von dem isolierten Mobbing-Opfer auf dem Schulhof, das unter Essstörungen, Bodyshaming und Selbsthass leidet, zu der Frau, der heute Millionen Menschen in den sozialen Netzwerken begeistert zuhören, wenn sie sagt: »Ich bin Jana, 39, ungeküsst und trotzdem glücklich. Wenn ich es geschafft habe, dann schaffst Du das auch.« 

    Ein Buch für alle, die sich allein in einem vollen Raum fühlen. Die sich schämen aufgrund ihrer Konfektionsgröße, weil sie ohne Partner sind, oder weil sie aus anderen Gründen der angeblichen Norm nicht entsprechen.

    Eintritt: € 6,-

D
Martin
Doerry

Martin Doerry, geboren 1955, ist promovierter Historiker und arbeitete von 1987 bis 2021 als Redakteur für den SPIEGEL. 16 Jahre lang war er stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins. Bei der DVA erschienen von ihm der in 19 Sprachen übersetzte Bestseller »›Mein verwundetes Herz‹. Das Leben der Lilli Jahn 1900–1944« (2002) und »Nirgendwo und überall zu Haus – Gespräche mit Überlebenden des Holocaust« (2006, in Zusammenarbeit mit der Fotografin Monika Zucht). Gemeinsam mit Susanne Beyer hat er den Band »Mich hat Auschwitz nie verlassen. Überlebende des Konzentrationslagers berichten« herausgegeben (2015).

  • 19:00

    Bürgerhaus Vellmar West

    Lüneburger Str. 10
    34246
    Vellmar
    Lillis Tochter

    Martin Doerry kommt zu der Premiere seiner neuen Biografie, die er über Lillis Tochter, Ilse Doerry, geborene Jahn geschrieben hat. Ilse wurde in Immenhausen geboren und zog später mit ihrer Mutter nach der Vertreibung aus Immenhausen nach Kassel. Nach der Verbringung ihrer Mutter Lilli in das Arbeitslager Breitenau und wenig später nach Auschwitz, zogen sie und ihre 4 Geschwister wieder zurück zu ihrem Vater und seiner neuen Familie. Wie es mit ihr in der Nachkriegszeit, in der sie auch noch Diskriminierung und Ausgrenzung erfuhr, bis zu ihrem Tod 2015 weiterging, erzählt Martin Doerry in seinem neuen Buch.

    Eintritt: € 5,- (Mitglieder); 10,- (Gäste); 12,- (AK)

Kurt
Drawert

Im Alter von 12 bis 29 Jahren lebte Kurt Drawert (Jahrgang 1956) in Dresden und kehrte mit 62 Jahren als Stadtschreiber noch einmal in die alte Heimat zurück. Eine Chance für ihn, die eigene Biografie, aber auch die Geschichte der Stadt und ihre aktuell politisch aufgeladene Stimmung zu reflektieren.

  • 19:00

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Die grosse Abwesenheit

    Essays. Reden. Figuren der Literatur
    In seiner neuen Essay-Sammlung werden die Themen und Motive weiterentwickelt, die Kurt Drawerts Literatur in ihrer Tiefenschicht prägen: Die komplexen Schnittstellen von Körper, Sprache und Macht im Inneren des Subjekts zu erkunden und eine daraus abzuleitende Gefährdung für den einzelnen Menschen.

    Ein zweiter Teil gilt der Literatur als einem Ort der Freiheit des Subjekts, Reden und Gespräche komplettieren die Positionen und führen sie am konkreten Gegenstand weiter.
     

    Eintritt: € 10,-/8,-

    Veranstaler: Literaturhaus Darmstadt in Kooperation mit der Stadtkirche Darmstadt

Daniela
Dröscher
Daniela Dröscher
© Linda Rosa Saal

Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Sie schreibt Prosa, Essays und Theatertexte. Studium der Germanistik, Philosophie und Anglistik in Trier und London, Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009 im Berlin Verlag, es folgten der Erzählband »Gloria« und der Roman »Pola« sowie das Memoir »Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft« bei Hoffmann & Campe. Sie wurde u.a. mit dem Anna-Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Seit Herbst 2018 ist sie Ministerin im Ministerium für Mitgefühl.

  • 20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Lügen über meine Mutter

    Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2022

    Daniela Dröscher erzählt vom Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Ist diese schöne, eigenwillige Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann. Und die Mutter ist dem ausgesetzt, Tag für Tag. Lügen über meine Mutter ist zweierlei zugleich: die Erzählung einer Kindheit im Hunsrück der 1980er, die immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee des Vaters, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt. Und es ist eine Befragung des Geschehens aus der heutigen Perspektive: Was ist damals wirklich passiert? Was wurde verheimlicht, worüber wurde gelogen? Und was sagt uns das alles über die Gesellschaft?

    VVK 10 €/ erm. 6 € 

    AK 12 €/ erm. 8 €

    U 16 frei
    Inhaber der Heppenheim-Karte frei

    Veranstalter: Forum Kultur Heppenheim e.V.

Christian
Duda

Christian Duda heißt eigentlich Christian Achmed Gad Elkarim, früher hieß er sogar Ahmet Ibrahim el Said Gad Elkarim. Er war Österreicher, Ägypter und ist jetzt Deutscher, war Katholik, Muslim und ist schon seit sehr langer Zeit ein glücklicher Atheist. Er ist Autor, Regisseur und Vater, lebt in Berlin und träumt vom Snowboarden.

  • 19:00

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Baumschläfer

    Der 24. Januar wird für Marius zum Wendepunkt in seinem Leben. Blutüberströmt stürmt er in die Versicherungsagentur Konstadidis und bricht zusammen: Muss Mama helfen! An diesem Tag beginnt für Marius der freie Fall, durch alle Maschen des sozialen Netzes hindurch. Er lebt auf der Straße, baut sich zwischen Mülltonnen eine Bleibe aus Kartons, erfährt Hilfsbereitschaft und wütende Tritte. Bis eine kristallklare Winternacht sich auf ihn legt wie eine warme Decke.
    Duda erzählt fiktiv nach einer wahren Begebenheit und wirft unbequeme Fragen auf. Ein intensiver Roman, der lange nachhallt.

    Die Lesung eröffnet die Woche der Suizidprävention in Kassel.

    Eintitt frei (Spenden erbeten)

    Veranstalter: Literaturhaus Kassel

Karen
Duve

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2002), Die entführte Prinzessin (2005) und Taxi (2008) waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 ihre Streitschrift Warum die Sache schiefgeht. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam 2015 in die Kinos. 2016 sorgte sie mit ihrem Roman Macht für Aufruhr und wurde mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2017) ausgezeichnet. Für ihren Roman Fräulein Nettes kurzer Sommer (2018) wurde Karen Duve mit dem Carl-Amery-Preis, dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet.

  • 19:30

    BAC-Theater

    In den Siepen 6
    34454
    Bad Arolsen
    Sisi

    Karen Duve liest aus "Sisi" - dem Roman über eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus war und die bis heute unterschätzt wird.

    Eintritt: € 10,-

E
Horst
Eckert
Horst Eckert
© Kathie Wewer

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

  • 19:00

    Stadtbibliothek Bensheim

    Beauner Platz 3
    64625
    Bensheim
    Die Macht der Wölfe

    Melia Adan hat es im Polizeiapparat schon in jungen Jahren weit gebracht. Doch mit einem Auftrag wie diesem hätte sie im Leben nicht gerechnet: Die Bundeskanzlerin persönlich bittet um ihre Hilfe. Offenbar wird die Regierungschefin von jemandem aus ihrem direkten Umfeld erpresst. Zugleich bringt sich, angeführt von einem bekannten Meinungsmacher, eine neue rechtskonservative Bewegung für die nächsten Wahlen in Position. Angesichts der aufgeheizten Stimmung im Land scheint plötzlich alles möglich. Es entbrennt ein ungeheurer Kampf um politische Glaubwürdigkeit, Einfluss und Macht.

    Eintritt: € 6,-

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Die Macht der Wölfe

    Sie halten sich für Wölfe.
    Sie brechen jede Regel.
    Ihre Macht ist größer, als du denkst.


    Melia Adan hat es im Polizeiapparat schon in jungen Jahren weit gebracht. Doch mit einem Auftrag wie diesem hätte sie im Leben nicht gerechnet: Die Bundeskanzlerin persönlich bittet um ihre Hilfe. Offenbar wird die Regierungschefin von jemandem aus ihrem direkten Umfeld erpresst. Zugleich bringt sich, angeführt von einem bekannten Meinungsmacher, eine neue rechtskonservative Bewegung für die nächsten Wahlen in Position. Angesichts der aufgeheizten Stimmung im Land scheint plötzlich alles möglich. Ein ungeheurer Kampf um politische Glaubwürdigkeit, Einfluss und Macht entbrennt.

    Eintritt: € 8,-

Rebecca
Elbs

Bevor Rebecca Elbs die Bedeutung von Buchstaben kannte, bastelte sie Bücher aus buntem Tonpapier und Heftklammern. Seit dem Tag, an dem sie endlich in die Schule durfte, hat sie nicht mehr aufgehört zu lesen und zu schreiben. Für das Manuskript von Leo & Lucy – Die Sache mit dem dritten L gewann sie 2020 den Kirsten-Boie-Förderpreis. Im Jahr 2022 folgte das Kranichsteiner Kinderbuch-Stipendium des Deutschen Literaturfonds und des Arbeitskreises für Jugendliteratur und der Titel wurde für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert.

  • 16:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Leo und Lucy 3 – Chaos hoch drei

    Neue Abenteuer von Leo und Lucy für Kinder ab 9 Jahren.

    Eintritt frei

Emil
Emaille
  • 18:00

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Alltagsdramen

    Seit Jahren beschäftigt sich die Aschaffenburger Autorin, Kolumnistin und Kabarettistin Susanne Hasenstab mit der versteckten Komik, den Abgründen und Untiefen unserer alltäglichen Kommunikation.

    Zusammen mit Bühnenpartner Emil Emaille bringt sie in ihrer kabarettistischen Lesung absurd-witzige Minidramen auf die Bühne, die aus mitgehörten Wortfetzen, Alltagsgebabbel beim Metzger, im Café oder in der Familie entstehen.

    Urkomisch, originell – und natürlich auf hessisch!

    Eintritt: € 8,-

Lukas
Erler
Lukas Erler
© Wladimir Olenburg

Lukas Erler wurde 1953 in Bielefeld geboren. Er studierte Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte und absolvierte eine Ausbildung zum Logopäden. Seit über zwanzig Jahren ist er als Logopäde in der neurologischen Rehabilitation tätig. Als Krimi-Autor debütierte er 2010 mit dem vielbeachteten Ökothriller „Ölspur“, der wie der Nachfolgeband „Mörderische Fracht“ für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde. Lukas Erler lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Nordhessen. „Brennendes Wasser“ ist sein erstes Jugendbuch.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Das falsche Opfer

    Zwischen Intrigen und falschen Wahrheiten: ein neuer Fall für Carla Winter.

    Ein Geständnis, das keines ist. Ein Fall, der sich als Lüge entpuppt. Und eine Spur, die bis in den Tschetschenien-Krieg zurückreicht. In diesem Kriminalroman ist nichts, wie es scheint: Lukas Erler ist zurück mit einem weiteren brisanten Fall für die toughe Frankfurter Rechtsanwältin Carla Winter.

    Eintritt: € 8,-

F
Dietrich
Faber
Dietrich Faber
© Michael Zargarinejad

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bereits sein erster Roman «Toter geht´s nicht» schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Die Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

  • 20:00

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Positiv!

    Wortreich, temporeich, mitreißend - Die Comedy-Musik-Show mit dem Bühnen-Vollblut Dietrich Faber. Die Leichtigkeit ist Programm.

    Eintritt: € 18,-/14,-

Alexandra
Fabisch

Alexandra Fabisch, geboren und aufgewachsen in Magdeburg, arbeitete zunächst als Ärztin und Unternehmensberaterin, bevor sie zum Schreiben kam. Sie hat eine Schwäche für Schäfchenwolken, Schülerwitze, Schaumküsse und Alliterationen. Kinder- und Jugendbücher sind ihre Leidenschaft, sie fühlt sich jedoch auch in der Welt des Sachbuchs und der Belletristik zu Hause.

  • 16:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Milla und das Mini-Mammut

    Milla muss die Funkelwelt retten.

    Rätsel und Spannung für Kinder ab 7 Jahren.

    Eintritt frei

Elena
Fischer
Elena Fischer
© Julia Sellmann

Elena Fischer, geboren 1987, hat Komparatistik und Filmwissenschaft in Mainz studiert, wo sie mit ihrer Familie lebt. 2019 und 2020 absolvierte sie die Darmstädter Textwerkstatt unter der Leitung von Kurt Drawert, der am Abend über seine Arbeit mit dem literarischen Nachwuchs sprechen wird.

  • 19:00

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Paradise Garden

    Ein Debüt, wie man es nur selten erlebt
    Die 14-jährige Billie verbringt die meiste Zeit in ihrer Hochhaussiedlung. Am Monatsende reicht das Geld nur für Nudeln mit Ketchup, doch ihre Mutter Marika bringt mit Fantasie und einem großen Herzen Billies Welt zum Leuchten. Dann reist unerwünscht die Großmutter aus Ungarn an, und Billie verliert viel mehr als nur den bunten Alltag mit ihrer Mutter. Als sie Marika keine Fragen mehr stellen kann, fährt Billie allein los sie muss den ihr unbekannten Vater finden und herausbekommen, warum sie so oft vom Meer träumt, obwohl sie noch nie da war.
     

    Eintritt: € 10,-/8,-

    Veranstaler: Literaturhaus Darmstadt in Kooperation mit der Stadtkirche Darmstadt

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Paradise Garden

    Billie ist 14 und möchte Schriftstellerin werden. Davon träumt sie daheim in der maroden Hochhaussiedlung, während ihre Mutter mit zwei Jobs gerade so das Geld für die Miete aufbringen kann. Aus ihren Träumen reißt sie die Großmutter, die unangemeldet aus Ungarn erscheint und doch viele Fragen unbeantwortet lässt. Als Billie die Leerstellen nicht mehr erträgt, macht sie sich auf den Weg nach Ungarn, um den ihr unbekannten Vater zu finden.

    Eintritt: € 9,-/7,-

Romy
Fölck
Romy Fölck
© Kerstin Petermann

Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura und arbeitete viele Jahre in der Wirtschaft. Mit Mitte 30 entschied sie, ihrem Traum, Schriftstellerin zu sein, eine Chance zu geben. Sie kündigte Job und Wohnung in Leipzig und zog in den Norden. Hier lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und dem zugelaufenen Huhn Helga und schreibt Romane in einem Haus zwischen Deichen und Apfelbäumen an der Elbe.

  • 19:30

    Kath. Gemeindezentrum St. Michael

    Am Honigbaum 13
    65817
    Eppstein-Niederjosbach
    Die Rückkehr der Kraniche

    Ein Familienroman aus Norddeutschland: Ein altes Haus inmitten der Elbmarsch, die Kraft der Natur und drei Frauengenerationen, die nach Jahren dort wieder zusammenkommen. 

    Gretes Zufluchtsort ist die Natur, vor allem das Gebiet in der Marsch, wo sie als Vogelwartin arbeitet. Ihr ganzes Leben hat sie hier verbracht: Erst kümmerte sie sich um ihre Tochter Anne, dann brauchte ihre Mutter Wilhelmine zunehmend Unterstützung mit Haus und Hof. Jetzt, kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag, bietet sich eine Chance, aus den gewohnten Bahnen auszubrechen. 

    Bestseller-Autorin Romy Fölck schreibt über Themen, die Leser:innen beschäftigen: das Älterwerden, unerfüllter Kinderwunsch, ungelebte Träume und den Mut, diese noch zu verwirklichen.

    Eintritt: € 8,-

Tim
Frühling
Tim Frühling
© Hessischer Rundfunk

Nach seiner Ausbildung bei einem schwäbischen Lokalradio arbeitet Tim Frühling jetzt seit über 20 Jahren beim Hessischen Rundfunk. Er moderiert bei der Radiowelle hr1 und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt er seit 1997 in Frankfurt und ist mittlerweile im Herzen Hesse.

  • 19:00

    Restaurant MainItaliener

    Bahnhofstraße 27
    63512
    Hainburg
    Der Kommissar in Wanderschuhen

    Am 6. September laden das Restaurant MainItalienier und die Bücherstube Klingler um 19 Uhr zur kulinarischen Lesung mit Menü. Der Autor Tim Frühling ist zu Gast und liest aus seinem neuen Kriminalroman „Der Kommissar in Wanderschuhen“. Tim Frühling ist als Radiomoderator beim Hessischen Rundfunk bekannt und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Der im Schwäbischen geborene Wahlhesse legt nun einen schwarzhumorigen Sommerkrimi vor.

    Das Team vom MainItaliener serviert im Vier-Gänge-Menü hessisch-italienische Köstlichkeiten.

    Eintritt: € 60,- (inkl. Menü)

  • 20:00

    Bürgerhaus Mörfelden

    Westendstraße 60
    64546
    Mörfelden-Walldorf
    Der Kommissar in Wanderschuhen

    Tim Frühling liest am 7. September im Bürgerhaus Mörfelden aus seinem neuen Kriminalroman „Der Kommissar in Wanderschuhen“. 

    Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr, Beginn der Lesung ist 20:00 Uhr. 

    Der Vorverkauf startet am 17. Juli, Tickets können in den Büchereien in Mörfelden und Walldorf, der Buchhandlung Giebel und dem Merfeller Shop erworben werden. 

    Eintritt: € 6,- (VVK); 8,- (AK)

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Der Kommissar in Wanderschuhen

    Ein sommerlicher Wanderkrimi mit schwarzem Humor.
    Das frisch verliebte Ermittlerpaar Daniel Rohde und Brigitte Schilling ist auf einer Gruppenwanderung in der Rhön unterwegs. Daniel ist schnell genervt von den anderen Wanderfreunden und der guten Laune des Gruppenführers. Als sie von einem Leichenfund auf ihrer Tour erfahren, verwandelt sich der heitere Ausflug jäh in eine verdeckte Ermittlung. Daniels und Brigittes Spürnasen werden auf eine harte Probe gestellt, denn jedes der Gruppenmitglieder könnte der Mörder sein – und er könnte wieder zuschlagen. . .

    Eintritt: € 8,-

G
Sven
Gerhardt
Sven Gerhardt
© Andy Alexander

Sven Gerhardt, 1977 in Marburg geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Um ein Haar wäre er Grundschullehrer geworden, hat sich dann aber doch dazu entschlossen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Nach einigen Jahren in der Werbebranche arbeitet er mittlerweile als Grafiker und Autor in der Verlagswelt. Mit den Abenteuern rund um die »Heuhaufen-Halunken« hat er es auf die Kinderbuch-Bestsellerliste geschafft.

  • 14:30

    Alte Schule

    Schulstraße 5
    35119
    Rosenthal
    Der fabelhafte Herr Blomster

    Das große Schulfest steht an. Eigentlich eine tolle Sache, doch Anton ist neu an der Meta-von-Magnolien-Schule und ein wenig schüchtern. Dank des Hausmeisters Herrn Blomster, der ihm sofort mit Rat und Tat zur Seite steht, findet er in Serena, Cem und Mascha jedoch schnell neue Freunde. Und nicht nur das: Der Schulkiosk auf dem Pausenhof bietet neben leckeren Brötchen und kühlen Getränken einen unterirdischen Gewölbekeller mit allerhand rätselhaften Kuriositäten und Geheimnissen. Und die wirbeln den Schulalltag manchmal ganz schön durcheinander…

    Eine Schule voller Geheimnisse – Auftakt der neuen spannenden Buchreihe von Bestsellerautor Sven Gerhardt mit bestärkenden Botschaften für mehr Offenheit, Toleranz und Neugierde aufs Leben!

    Eintritt frei

Linus
Geschke
Linus Geschke
© Marc Hillesheim

Linus Geschke, 1970 geboren, lebt in Köln und hat für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, gearbeitet. Für seine Reisereportagen wurde er mit mehreren Journalistenpreisen ausgezeichnet. Mit seinem Thriller-Debüt gelangte Geschke aus dem Stand auf die Bestsellerliste, seine Jan-Römer-Serie wurde aufwendig verfilmt. Der psychologische Thriller „Das Loft“ ist sein erster Stand-Alone.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Die Verborgenen

    Linus Geschke beweist mal wieder sein vielseitiges Talent. „Die Verborgenen“ ist kein Actionkracher, es ist ein eindrucksvoller und hoch unterhaltsamer Psycho-Thriller. Die Spannung liegt erst verborgen in diesem Haus der Familie, liegt versteckt hinter der Fassade jedes einzelnen Bewohners. Und genau hier fängt die atmosphärische Raffinesse an.

    Eintritt: € 6,-/4,-

  • 20:00

    PiPaPo-Kellertheater

    Am Wamboltherhof
    64625
    Bensheim
    Frau Faust – Der letzte Kampf / Die Verborgenen

    Krimi-Nacht mit Antje Zimmermann und Linus Geschke

    FRAU FAUST:
    Kriminalhauptkommissarin Kata Sismann hat Gewissheit: Die ehemalige Boxerin leidet unter dem faustkämpferischen Syndrom, das ihr Gehirn zerstört. Nur in den USA wird eine experimentelle Therapie angeboten, die Heilung verspricht. Weil Kata dafür viel Geld braucht, nimmt sie den Auftrag einer dubiosen Sicherheitsfirma an. Sie soll die verschwundene Verlobte eines reichen, russischen Geschäftsmannes finden. Der Fall scheint einfach, doch Zeugen verschwinden, Verdächtige werden ermordet. Und Kata findet sich im Kampf ihres Lebens wieder. 

    ---

    DIE VERBORGENEN:

    Sven und Franziska Hoffmann haben alles, wovon sie einst träumten: eine wunderbare Tochter und ein traumhaftes Haus an der Küste. Alles könnte perfekt sein. Doch dann dringt jemand heimlich in ihr Haus ein. Der ungebetene Gast bedient sich an ihrem Essen, stöbert in ihren Schränken und steht neben ihren Betten, wenn sie schlafen. Als dann noch Gegenstände verschwinden und fremde Fußspuren im Keller auftauchen, bezichtigen sich die Eheleute gegenseitig. Je merkwürdiger die Vorgänge in ihrem Haus werden, desto mehr bröckelt die makellose Fassade der perfekten Familie. Und genau das ist es, was der Eindringling will …

    Eintritt: € 6,-

Stephanie
Gessner
Stephanie Gessner
© Wonge Bergmann

STEPHANIE GESSNER, geboren 1966 in Limburg, arbeitet als Texterin. Sie veröffentlichte in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien und wurde mehrfach ausgezeichnet. Heute schreibt sie vorwiegend Romane, Kurzgeschichten und Bilderbücher für Kinder.

  • 16:00

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Fanny Frühling – Mein Haufen Brüder

    Familie Frühling ist ein eingeschweißtes Trio: Fanny, ihr Papa und Hund Trip. Wären da nicht die neue Freundin von Papa und „die schrecklichen Vier“, wie Fanny sie nennt. Denn auf einen Schlag bekommt sie gleich vier neue Brüder, mit denen sie sich rumärgern muss. Doch die Freude hält sich auch bei den Jungs in Grenzen. Vor allem Johnny ist von Trip ganz und gar nicht begeistert, hat er doch panische Angst vor Hunden. Also schmieden Fanny und Johnny einen bösen Plan, wie sie das Patchwork-Experiment zum Scheitern bringen…

    Eintritt frei

Nicoletta
Giampietro
Nicoletta Giampietro
© Aaron Cawley / Piper Verlag

Nicoletta Giampietro, geboren 1960, wuchs in Mailand in einer italienisch-französischen Familie auf. Sie studierte Politikwissenschaften und Geschichte in Mailand und Tübingen und zog 1986 endgültig nach Deutschland. Nach längeren Aufenthalten in Köln und Rotterdam lebt sie seit 1995 in Mainz. Sie spricht fünf Sprachen, ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder. Nach „Niemand weiß, dass du hier bist“ ist "Mit geballter Faust" ihr zweiter Roman.

  • 19:30

    Bücherei der Stadt Vellmar

    Mittelring 20 A
    34246
    Vellmar
    Mit geballter Faust

    Die mitreißende Geschichte einer jungen Frau im politisch radikalsten Jahrzehnt der italienischen Nachkriegszeit

    Mailand in den Siebzigern. Die Politik hat in den Schulen Einzug gehalten, für Giulia öffnet sich am Liceo eine aufregende Welt: Mit ihren Freunden Carmela und Michele geht auch sie auf die Plätze der Stadt, wo Tausende junge Mailänder für eine bessere Zukunft kämpfen. Ihrer großen Schwester Gabriella ist klar: Italien muss kommunistisch werden. Als die linksextreme Gewalt am Liceo zunimmt und Michele bedroht wird, beginnt Giulia, an der Ideologie ihrer Schwester zu zweifeln. Doch die hat inzwischen einen gefährlichen Weg eingeschlagen, und Giulia wird vor schwere Entscheidungen gestellt.

    Eintritt: € 5,- (Mitglieder); 10,- (Gäste); 12,- (AK)

Frank
Goldammer
Frank Goldhammer
© ulish-PR

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Bei dtv veröffentlicht er seine erfolgreiche Krimireihe, die im Dresden zur Zeit des geteilten Deutschlands spielt. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

  • 19:00

    Propsteihaus Petersberg

    Rathausplatz 2
    36100
    Petersberg
    Bruch: In eisigen Nächten

    Ein interner Mordfall streut Angst und Misstrauen unter den Kollegen der Dresdner Mordkommission. In dieser Hektik werden die Ermittler Felix Bruch und Nicole Schauer zu einem Tatort gerufen. Ein Mann wurde in seinem Haus angeschossen, die vermeintliche Täterin war noch vor Ort. Schauer ist geschockt, als sie erfährt, dass Bruch die junge Frau kennt. Als Bruch und Schauer die Ermittlungen aufnehmen wollen, wird die gesamte Abteilung beurlaubt. Doch Schauer bekommt Informationen zugespielt, die sie dazu veranlassen, auf eigene Faust weitere Nachforschungen anzustellen. Bruch wird durch die Ereignisse ruhelos, er gräbt tief in seiner Vergangenheit und beginnt langsam die Kontrolle zu verlieren …

    Eintritt: € 8,-/6,-

Frank
Goosen
Frank Goosen
© Martin Steffen

Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Büchern, darunter »Raketenmänner«, »Sommerfest« und »Liegen lernen«, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen in überregionalen Publikationen und diversen Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus verarbeitet er seine Texte teilweise zu Soloprogrammen, mit denen er deutschlandweit unterwegs ist. Einige seiner Bücher wurden dramatisiert oder verfilmt. Frank Goosen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum. Zuletzt erschien sein Band über »The Beatles« in der KiWi-Musikbibliothek (2020).

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Spiel ab!

    In „Spiel ab!“ erzählt Frank Goosen voller Witz, Herz und Insiderwissen von einer aufmüpfigen Bochumer Jugendfußballmannschaft, einer ereignisreichen Saison in der Kreisliga und drei Männern, die von elf Teenagern mehr lernen, als sie je für möglich gehalten hätten.

    Frank Goosen war selbst vier Jahre lang Jugendtrainer bei einem kleinen Verein in Bochum. Mit „Spiel ab!“ hat er endlich den Fußballroman geschrieben, auf den alle sehnsüchtig gewartet haben.

    Eintritt frei

Rose-Maria
Gropp
Rose-Maria Gropp
© F.A.Z.-Foto / Frank Röth

Rose-Maria Gropp, Jahrgang 1956, ist Journalistin, Publizistin, Kunstkennerin und Kritikerin. Sie schreibt über Kunst in all ihren Erscheinungsformen. Viele Jahre lang war sie Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

  • 19:30

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    „Göttinnen und Fußabstreifer“. Die Frauen und Picasso

    Gebraucht, geliebt, gehasst: Picasso war besessen von Frauen. Er brauchte und benutze sie für sein Schaffen, ließ sich von ihnen inspirieren, war zweimal verheiratet und hatte unzählige Geliebte.

    Die Kunstkennerin Rose-Maria Gropp widmet sich in diesem Buch Gefährtinnen, Geliebten und Gemalten von Picasso. Sie erkundet ihre Biografien und macht sie im Spannungsfeld von Schöpfung und Dekonstruktion begreifbar. Sie betrachtet sie unabhängig von Picasso als eigenständige Menschen, zum Teil auch Künstlerinnen, und will noch nicht beachtete Facetten im Geflecht der Frauen sichtbar machen.

    „Um Picasso gab es ein regelrechtes Geflecht von Frauen, eng untereinander verwoben, in dessen Zentrum er zu nisten beliebte. So entstand ein Modell fortwährender Überschneidungen und unerklärter Ablösungen. Er brauchte die immer neue Frau, er wollte die immer jüngere Frau, die seine Potenz in jedem Sinne beglaubigte. Nennen wir diese Verflechtungen das ›System Picasso‹.“

    Eintritt: € 8,- VVK; 10,- AK

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    „Göttinnen und Fußabstreifer“. Die Frauen und Picasso

    Gebraucht, geliebt, gehasst – Picasso war besessen von Frauen. Er brauchte und benutze sie für sein Schaffen, ließ sich von ihnen inspirieren, war zweimal verheiratet und hatte unzählige Geliebte. Die Kunstkennerin widmet sich in diesem Sachbuch Gefährtinnen, Geliebten und Gemalten von Picasso. Sie erkundet ihre Biografien und macht sie im Spannungsfeld von Schöpfung und Dekonstruktion begreifbar. Sie betrachtet sie unabhängig von Picasso als eigenständige Menschen, zum Teil auch Künstlerinnen, und will noch nicht beachtete Facetten im Geflecht der Frauen sichtbar machen.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. 

    Informationen zu den Lesungen finden Interessierte unter www.fulda.de/kultur-freizeit/leseland-hessen. Dort steht auch der Flyer mit dem diesjährigen Programm zum Herunterladen bereit.

Dinçer
Güçyeter
Dinçer Güçyeter
© palagrafie

Dinçer Güçyeter, geboren 1979 in Nettetal, ist Lyriker, Verleger und Gabelstaplerfahrer. 2012 gründete er den ELIF Verlag, in dem 2017 sein erster Gedichtband Aus Glut geschnitzt erschien. 2022 erhielt er für den Band Mein Prinz, ich bin das Ghetto den Peter-Huchel-Preis, die renommierteste Auszeichnung für einen Lyrikband. Unser Deutschlandmärchen ist sein erster Roman.

  • 20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Unser Deutschlandmärchen

    Dinçer Güçyeter wurde 2022 für seinen Gedichtband Mein Prinz, ich bin das Ghetto mit dem Peter-Huchel Preis, dem wichtigsten deutschen Lyrik-Preis, ausgezeichnet. Jetzt hat er die Gedichte in einen Roman verwandelt. Sein Debüt Unser Deutschlandmärchen ist ein Familienroman, der sich vom Anfang des letzten Jahrhunderts bis beinahe in die Jetztzeit erstreckt. Er erzählt von türkischen Griechen, anatolischer Verwurzelung und von der Herausforderung als Gastarbeiter und als deren Nachkomme in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Frauen mehrerer Generationen und der in „Almanya“ geborene Sohn erinnern sich in poetischen, oft mythischen kräftigen Bildern. Eine Geschichte vom Aufwachsen zwischen zwei unterschiedlichen Heimaten, ein großes Zwiegespräch mit der Mutter - eine Geschichte vom Finden der eigenen Sprache.

    Der Roman Unser Deutschlandmärchen von Dinçer Güçyeter hat den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 erhalten.

    VVK 10,-/6,-

     AK 12,-/8,-

    U16 u. Inhaber der Heppenheim-Karte frei

    Veranstalter: Forum Kultur Heppenheim e.V.

     

H
Susanne
Hasenstab

Susanne Hasenstab, geboren 1984 in Aschaffenburg, ist Autorin und Kolumnistin. Sie studierte Romanistik und Skandinavistik in Frankfurt und Lausanne. Als Kolumnistin arbeitete sie schon für zahlreiche Printmedien und Radioprogramme. Außerdem engagiert sie sich für das Kabarett in Form von Kabarett-Lesungen. Mit ihrem Partner Emil Emaille ist sie regelmäßig auf Bühnen zu sehen. Bekannt wurde sie vor allem für ihre Amüsante Erzählweise, die gleichzeitig zum Nachdenken anregen soll. So wurde sie schnell zum Liebling zahlreicher Kritiker.

  • 18:00

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Alltagsdramen

    Seit Jahren beschäftigt sich die Aschaffenburger Autorin, Kolumnistin und Kabarettistin Susanne Hasenstab mit der versteckten Komik, den Abgründen und Untiefen unserer alltäglichen Kommunikation.

    Zusammen mit Bühnenpartner Emil Emaille bringt sie in ihrer kabarettistischen Lesung absurd-witzige Minidramen auf die Bühne, die aus mitgehörten Wortfetzen, Alltagsgebabbel beim Metzger, im Café oder in der Familie entstehen.

    Urkomisch, originell – und natürlich auf hessisch!

    Eintritt: € 8,-

Alexa
Hennig von Lange
Alexa Hennig von Lange
© Marie Haefner

ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ 1997 zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. 2002 wurde Alexa Hennig von Lange mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Bei DuMont erschienen die Romane ›Risiko‹ (2007), ›Peace‹ (2009), ›Kampfsterne‹ (2018), ›Die Weihnachtsgeschwister‹ (2019) und ›Die Wahnsinnige‹ (2020). Die Schriftstellerin lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin.

  • 19:00

    Altes Kurfürstliches Gymnasium

    Wilhelmstr. 62
    64625
    Bensheim
    Zwischen den Sommern

    Als Klara mit über neunzig Jahren stirbt, entdeckt ihre Enkelin Isabell in ihrem Haus einen Karton mit Tonbandkassetten, auf die ihre Großmutter kurz vor ihrem Tod ihre Lebenserinnerungen aufgesprochen hat. Isabell taucht in den Aufnahmen ein ins nationalsozialistische Deutschland, wo Klara in dem kleinen Ort Sandersleben ein linientreues Frauenbildungsheim leitet. Als der Krieg ausbricht und Gustav, ihre große Liebe, an die Front zieht, droht ihre scheinbar idyllische Welt zu zerbrechen. Isabell begegnet einer Frau, die, zerrissen zwischen Anpassung und Abneigung gegen das Regime, versucht, einen Weg durch das Dritte Reich zu finden – und ihr dadurch nahbarer und zugleich fremder erscheint. Was hat es mit dem kleinen jüdischen Mädchen auf sich, das Klara als ihre eigene Tochter ausgegeben hat und das dennoch verlorenging?

    "Zwischen den Sommern" ist nach "Die karierten Mädchen" der zweite Band der "Heimkehr-Trilogie", die vom Ende der Zwanziger bis in die Sechzigerjahre reicht. Sie ist inspiriert von den Erinnerungen von Alexa Hennig von Langes Großmutter, die diese im hohen Alter auf mehr als einhundertdreißig Tonbandkassetten aufgenommen hat.
     

    Eintritt: € 6,-

Thomas
Hettche
Thomas Hettche
© Joachim Gern

Der Romancier Thomas Hettche gehört seit 1989, seit seinem Debut »Ludwig muß sterben«, zu den oft polarisierenden, stets überraschenden literarischen Stimmen dieses Landes. »Der Fall Arbogast« wurde in 13 Sprachen übersetzt, sein Bestseller »Pfaueninsel«, der die atmosphärische Geschichte einer Kleinwüchsigen im Preussen des 19. Jahrhunderts erzählt, wurde u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-, dem Wolfgang-Koeppen-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Sinkende Sterne

    Es beginnt realistisch: Nach dem Tod seiner Eltern reist die Figur Thomas Hettche in die Schweiz, um den Verkauf eines Ferienhauses zu regeln. Dann beginnt das Märchen. Das Wallis mutet plötzlich mittelalterlich gefährlich an, ein riesiger See, wo einst das Rhonetal war und mittendrin mythische Figuren wie Sindbad, Odysseus oder eine unheimliche Bischöfin. Thomas Hettche erzählt eine fantastische Geschichte und spürt dem Trost in der Erzählung nach.

    Eintritt: € 12,-/9,-

  • 17:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Sinkende Sterne

    Thomas Hettche erzählt, wie er nach dem Tod seiner Eltern in die Schweiz reist, um das Ferienhaus zu verkaufen, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Doch was realistisch beginnt, wird schnell zu einer fantastischen, märchen-haften Geschichte, in der nichts ist, was es zu sein scheint. Ein Bergsturz  hat das Rhonetal in einen riesigen See verwandelt und das Wallis zurück in eine mittelalterliche, bedrohliche Welt. Sindbad und Odysseus haben ihren Auftritt, Sagen vom Zug der Toten Seelen über die Gipfel, eine unheimliche Bischöfin und Fragen nach Gender und Sexus, Sommertage auf der Alp und eine Jugendliebe des Erzählers.

    Grandios schildert Hettche die alpine Natur und vergessene Lebensformen ihrer Bewohner, denen in unserer von Identitätsfragen und Umweltzerstörung verunsicherten Gegenwart neue Bedeutung zukommt. Im Kern aber kreist die musikalische Prosa dieses großen Erzählers um die Fragen, welcher Trost im Erzählen liegt und was es in den Umbrüchen unserer Zeit zu verteidigen gilt.

    Eintritt frei

Tom
Hillenbrand
Tom Hillenbrand
© Heike Bogenberger

Tom Hillenbrand, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane – darunter die Thriller »Hologrammatica«, »Qube« und »Montecrypto« – haben sich bereits hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt, wurden vielfach ausgezeichnet und stehen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

  • 19:00

    Stadtbücherei Kronberg

    Hainstraße 5
    61476
    Kronberg
    Die Erfindung des Lächelns

    Als der Pariser Louvre am 22. August 1911 seine Pforten öffnet, fehlt im Salon Carré ein Gemälde: Leonardo da Vincis »Mona Lisa«. Sofort versetzt der Polizeipräfekt seine Männer in höchste Alarmbereitschaft, lässt Straßen, Bahnhöfe und sogar Häfen sperren. Doch es ist zu spät. La Joconde ist verschwunden. Juhel Lenoir von der Pariser Polizei soll es finden – und die Welt schaut ihm dabei zu …

    Commissaire Lenoir lebt in der aufregendsten Stadt der Welt – und bekommt den schwierigsten Auftrag, den er sich vorstellen kann: das Bild zu finden, das die Welt betört. Wen hat die »Mona Lisa« so sehr bezirzt, dass er nicht mehr ohne sie leben konnte? Auf seiner Jagd trifft der Ermittler auf den Maler Pablo Picasso und den Dichter Guillaume Apollinaire, die Ausdruckstänzerin Isadora Duncan und ihren Guru, den Satanisten Aleister Crowley, die Musiker Igor Strawinsky und Claude Debussy, die brutalen Anarchisten der Bonnot-Bande und Frankreichs größten Detektiv, Alphonse Bertillon, den »lebenden Sherlock Holmes«. Wer von ihnen ist in die Geschichte des verschwundenen Bildes verwickelt? 

    Die Suche nach der »Mona Lisa« führt durch das Paris der ausgehenden Belle Époque, durch Künstlercafés auf dem Montmartre, in die Opéra Garnier, zu dekadenten Grandes Fêtes im Bois de Boulogne und in absinthgetränkte Spelunken an der Place Pigalle. Dieser historische Roman ist gleichzeitig Detektivroman und Gemälde einer Ära, in der Paris das Zentrum der Welt war.

    Eintritt: € 10,- VVK; 12,- AK

I
Yael
Inokai
Yael Inokai
© Ladina Bischof

Yael Inokai wurde 1989 in Basel geboren und lebt in Berlin. 2012 erschien ihr Debütroman „Storchenbiss“. Für ihren zweiten Roman „Mahlstrom“ wurde sie mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift PS: Politisch Schreiben. Für ihren Roman „Ein simpler Eingriff“ (2022) erhielt sie den Anna Seghers-Preis 2022 und den Clemens-Brentano-Preis 2023.

  • 19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Ein simpler Eingriff

    Meret ist Krankenschwester. Die Klinik ist ihr Zuhause, ihre Uniform trägt sie mit Stolz, schließlich kennt die Menschen in ihrem Leiden niemand so gut wie sie. Bis eines Tages ein neuartiger Eingriff entwickelt wird, der Frauen von psychischen Leiden befreien soll. Die Nachwirkungen des Eingriffs können schmerzhaft sein, aber danach fängt die Heilung an. Daran hält Meret fest, auch wenn ihr langsam erste Zweifel kommen. Ein simpler Eingriff ist nicht nur die Geschichte einer Frau in der Nachkriegszeit, die in einer Welt starrer Hierarchien und entmenschlichter Patientinnen ihren Glauben an die Macht der Medizin verliert. Es ist auch die intensive Heraufbeschwörung einer Liebe mit ganz eigenen Gesetzen. Denn Meret verliebt sich in eine andere Krankenschwester. Und überschreitet damit eine unsichtbare Grenze.

    Eintritt: € 10,- (VVK) / 12,- (AK)

    Veranstalter: Literaturhaus Kassel 

J
Roland
Jankowsky
Roland Jankowsky
@ ulish-PR

Roland Jankowsky wurde 1968 in Leverkusen geboren und spielte Ende der Achziger/Anfang der Neunziger zunächst an verschiedenen Off-Theatern in Köln und Leverkusen. Nach einem Vorsprechen an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater erhielt er 1992 ein Empfehlungsschreiben, aus dem sich erste Engagements am Hamburger TiK und am Schauspielhaus Hamburg ergaben, später auch am Grillo-Theater in Essen. Seit Mitte der Neunziger arbeitet Jankowsky vor allem für das Fernsehen. Im Comedy-Bereich spielte er 9 Jahre lang an der Seite von Mariele Millowitsch und Walter Sittler in der mehrfach preisgekrönten Krankenhaus-Sitcom "Nikola". Weitere Rollen spielte er seitdem u.a. für "Heinz Becker", Dr. Psycho", "Die Familienanwältin" und die "Wilden Hühner". Aber auch in Krimi Serien wie "Soko", "Balko", "Die Wache" und "Der Clown" war er zu sehen. Seit 1997 spielt Jankowsky im ZDF in der "Wilsberg-Krimi-Reihe" die Rolle des Kommissars Overbeck neben Hauptkommissarin Springer.

 

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Wenn Overbeck kommt...!

    Roland Jankowsky, der Schauspieler hinter Overbeck in der Krimireihe Wilsberg, mit seiner erfolgreichen Krimilesung.

    In der beliebten ZDF-Krimiserie Wilsberg spielt er seit über 25 Jahren den etwas schrägen Kommissar Overbeck. In dieser Rolle tritt er gerne in so manches Fettnäpfchen, agiert auch oftmals ungezügelt und am Rande der Legalität, was ihm den Beinamen „Dirty Harry von Münster“ eingebracht hat. Roland Jankowsky verfügt über viele Talente. Ob als Schauspieler im TV, oder im Theater, Sänger oder Hörbuchsprecher – sein komödiantisches Potential ist unverkennbar sein Markenzeichen.
    Für die Lesung wechselt Jankowsky alias Kommissar Overbeck die Seiten. In den gelesenen Shortstories geht es um Killer und die Tücken, denen sich dieser Berufsstand stellen muss. Nicht jede Kugel die trifft, trifft auch den Richtigen.

    Der Kölner Schauspieler ist ein exzellenter Vorleser und verspricht allerbeste Unterhaltung am Samstag, dem 23. September, in der Centralstation.
     

    Eintritt: € 21,90/23,50

    Mehr Infos hier

Martin
Janner
Martin Janner
© Gaby Gerster

Martin Janner, geboren 1969 in Oberhessen, leistete nach dem Abitur zunächst seinen Wehrdienst bei der Bundesmarine ab, bevor er sein duales Studium der Forstwirtschaft mit der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz begann. Anschließend studierte er zwei Jahre lang an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar und arbeitete danach zunächst als Büroleiter bei der Forstverwaltung. 1997 übernahm er sein jetziges Forstrevier, welches sich im Laufe der Jahre im Zuge von Umstrukturierungen auf rund 1.500 ha vergrößerte. Dort betreut er gemeinsam mit seinem Team (4 Forstwirte & 2 Auszubildende) ausschließlich Wald, der sieben verschiedenen Dörfern gehört. Die ihm anvertrauten Wälder versucht er naturgemäß zu bewirtschaften, er betreibt zusätzlich seit 2003 einen regionalen Holzenergiehof und hält seit einigen Jahren auch zwei Kaltblutpferde, die ihn bei der Arbeit im Wald unterstützen.

Im Jahr 2023 wurde Martin Janner mit dem Deutschen Waldpreis in der Kategorie „Förster des Jahres“ ausgezeichnet.

  • 19:00

    Kunstsammlung der Stadt Limburg

    Historisches Rathaus, Fischmarkt 21
    65549
    Limburg
    Der Wald der Zukunft

    Förster Martin Janner beobachtet seit 25 Jahren, wie unsere Bäume Opfer des Klimawandels werden. Durch abgestorbene Fichtenwälder entstandene Freiflächen machen klar: Es müssen jetzt Entscheidungen getroffen werden. In seinem Buch erzählt er, wie sich die Klimaveränderung auswirkt und mit welchen Maßnahmen wir den Wald widerstandsfähig machen. Denn ohne den Wald fehlt uns nicht nur ein bedeutender CO₂-Speicher und Erholungsort, gerade als Rohstofflieferant ist er in der heutigen Zeit keineswegs zu unterschätzen.

    Eintitt frei

Henrike
Jütting

Henrike Jütting (* 1970), promovierte in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit 2005 lebt die gebürtige Münsteranerin wieder in ihrer Heimatstadt. 2017 erschien ihr erster Krimi »Schweigende Wasser«. Nach »Villa 13«, «Schatten über der Werse« und »Spiel im Nebel« wird die beliebte Reihe um die Münsteraner Kommissarin Katharina Klein nun mit »Mord im Kreuzviertel« fortgeführt.

  • 19:00

    WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    Mord im Kreuzviertel

    In ihrem neuesten Fall werden Katharina und ihre Kollegin Eva Mertens mit einem fünfzig Jahre alten Geheimnis konfrontiert, das zu lösen unmöglich erscheint. Erst als ein weiteres Verbrechen geschieht, gelingt es den beiden Kommissarinnen, das Geflecht von ungelösten Fragen zu entwirren und Licht in das Dunkel der Vergangenheit zu bringen.

    Eintritt frei

K
Wladimir
Kaminer

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und inzwischen erwachsenen Kindern in Berlin. Mit seiner Erzählsammlung »Russendisko« sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands.

  • 19:00

    Kulturforum Hanau

    Am Freiheitsplatz 18 a
    63450
    Hanau
    Frühstück am Rande der Apokalypse

    Was haben Familienalltag und Weltuntergang, globale Krisen und Mutters Kreuzworträtsel, Putin und Pilzsaison gemeinsam? Sie existieren gleichzeitig und schaffen damit eine Normalität, die vielen nicht ganz normal erscheint. Und doch haben wir uns irgendwie darin eingerichtet. Tatsächlich war die Sorge, der Himmel könne uns auf den Kopf fallen, hierzulande schon immer weit verbreitet. Dabei liegen die Herausforderungen des Lebens oft in der Suche nach dem Ladekabel oder einem Tenor mit neun Buchstaben. Ein Glück, dass es einen Chronisten gibt, der diese eigenartige Situation mit Humor beschreibt und mit unbeirrbarem Optimismus zu verstehen versucht ...

    Eintritt: € 10,-/5,-

  • 20:00

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Frühstück am Rande der Apokalypse

    Was haben Familienalltag und Weltuntergang, globale Krisen und Mutters Kreuzworträtsel, Putin und Pilzsaison gemeinsam? Sie existieren gleichzeitig und schaffen damit eine Normalität, die vielen nicht ganz normal erscheint. Und doch haben wir uns irgendwie darin eingerichtet. Tatsächlich war die Sorge, der Himmel könne uns auf den Kopf fallen, hierzulande schon immer weit verbreitet. Dabei liegen die Herausforderungen des Lebens oft in der Suche nach dem Ladekabel oder einem Tenor mit neun Buchstaben. Ein Glück, dass es einen Chronisten gibt, der diese eigenartige Situation mit Humor beschreibt und mit unbeirrbarem Optimismus zu verstehen versucht ...

    Eintritt: € 15,-

Michael
Kibler
Michael Kibler
© Jürgen Röhrscheid

Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in der nördlich gelegenen Mainmetropole Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Nach dem Magister 1991 promovierte er 1998, unterstützt durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn.

 Schreiben ist Passion seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet – seit 2002 freiberuflich. Schwerpunkt des Schriftstellers sind Krimis. Deshalb ist er Mitglied des Syndikats – der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Er schreibt nicht nur im Stillen, sondern schätzt den Kontakt zum Publikum. Deshalb bietet er in seinem Programm „Kibler live“ Lesungen, Stadtführungen durch Darmstadt, Krimispaziergänge oder auch Schreib-Workshops an.

  • 19:30

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Stiller Hass

    Als Privatdetektiv Steffen Horndeich gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin, der Nachlasspflegerin Jana  Welzer, in seinem Garten sitzt, bekommen sie unverhofft Besuch: Marco Seidel möchte Steffen Horndeich damit beauftragen, den Mörder der Schlagersängerin »Susanna« zu finden. Diese wurde bereits vor 19 Jahren ermordet und Seidel hat dafür im Gefängnis gesessen – unschuldig, wie er sagt.

    Horndeich und Jana nehmen sich des Falles an. Seidels Verurteilung scheint zunächst schlüssig zu sein. Doch dann stoßen die beiden auf Ungereimtheiten: nicht alle Alibis der anderen Verdächtigen sind so wasserdicht, wie zunächst angenommen. Und wer war der Stalker, der die Sängerin damals verfolgte? Je tiefer Horndeich und Jana graben, desto unglaublichere Details fördern sie zutage. War Seidel also wirklich unschuldig?

    Eintritt: € 10,-/8,-

Esther
Kinsky
Esther Kinsky
© Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag

Esther Kinsky wurde in Engelskirchen geboren und wuchs im Rheinland auf. Für ihr umfangreiches Werk, das Lyrik, Essays und Erzählprosa ebenso umfasst wie Übersetzungen aus dem Polnischen, Russischen und Englischen, wurde sie mit zahlreichen namhaften Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kleist-Preis 2022.

  • 18:00

    Kino Großes Bali im Kulturbahnhof

    Rainer-Dierichs-Platz 1
    34117
    Kassel
    Weiter Sehen

    Auf einer Reise durch den Südosten Ungarns macht die Erzählerin in einem fast ausgestorbenen Ort an der Grenze zu Rumänien Station. Resignation und Vergangenheitsglorifizierung beherrschen die Gespräche der Bewohner. Wie vieles andere ist auch das Kino längst geschlossen. Einst Mittelpunkt des Ortes, spielt es nur mehr in den Erzählungen und Erinnerungen der Verbliebenen eine wichtige Rolle. Esther Kinsky erzählt von der unwiderstehlichen Magie des Kinos, eines Ortes, „wo Witz, Entsetzen und Erleichterung ihren gemeinschaftlichen Ausdruck fanden, ohne dass die Anonymität im dunklen Raum angegriffen wurde“.

    Eintritt: 10 Euro / 8 Euro ermäßigt

    Eine Veranstaltung des evangelischen Forums Kassel in Kooperation mit Filmladen e.V.

Gertraud
Klemm
Gertraud Klemm
© Bernd Alfanz

1971 in Wien geboren, studierte Biologie und arbeitete als hygienische Gutachterin bei der Stadt Wien. Seit 2006 ist sie freie Autorin. Ihr Roman „Aberland“ stand 2015 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Für ihre Texte erhielt sie zahlreiche Preise, u.a.: Publikumspreis beim Bachmannpreis 2014, Outstanding Artist Award für Literatur 2020, Ernst Toller Preis 2021, Anton Wildgans Preis 2022. Zuletzt erschien ihr Roman „Hippocampus“ bei Kremayr & Scheriau.

  • 19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Einzeller

    Wem gehört der Feminismus? Auf der Suche nach Frauensolidarität seziert Gertraud Klemm in ihrem neuen Roman das, was vom Feminismus übriggeblieben ist. Solange wir uns wie Einzeller gebärden, wird das nie etwas mit der Geschlechtergerechtigkeit.

    In Simone Hebenstreits neuer WG versammeln sich fünf Frauen aus verschiedenen Generationen, mit verschiedenen Ansichten. Was sie eint, ist ihr Widerstand gegen den drohenden Rechtsruck. Wahlen stehen an, und diesmal werden Herdprämien, Müttergeld und Abtreibungsverbote versprochen. In einem Reality- TV-Format diskutieren die Frauen öffentlich ihre Positionen, und bald zeigen sich die Bruchlinien zwischen ihnen und ihren feministischen Vorstellungen von Religion, Gender-Identität und Sexarbeit: Während sie einander vor laufender Kamera zerfleischen, nimmt die politische Wende ihren Lauf.

    Eintritt: € 15,-

Michael
Köhlmeier

Michael Köhlmeier, in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet.             

  • 19:00

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Frankie

    Ein Teenager, ein soeben aus dem Gefängnis entlassener Großvater und eine geladene Pistole: Frank ist vierzehn, lebt in Wien, kocht gern und liebt die gemeinsamen Abende mit seiner Mutter. Aber dann gerät sein Leben durcheinander. Der Großvater ist nach achtzehn Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Frank kennt ihn nur von wenigen Besuchen. Der alte Mann reißt den Jungen an sich, einmal tyrannisch, dann zärtlich. Michael Köhlmeier erzählt von einer Initiation, von Rebellion und Befreiung und der ewigen Faszination des Bösen – von einem Duo, das man nie wieder vergisst.

    Moderation: Martin-Maria Schwarz

    Eintritt: € 10,-/8,-

    Veranstaler: Literaturhaus Darmstadt in Kooperation mit der Stadtkirche Darmstadt

Steffen
Kopetzky
Steffen Kopetzky
© Enno Kapitza

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Verfasser zahlreicher preisgekrönter Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Von 2002 bis 2008 war er künstlerischer Leiter der Theater-Biennale Bonn. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.

  • 19:00

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Damenopfer

    Über eine Frau, die nichts weniger als die Welt verändern wollte
    Moskau, 1923. Larissa Reissner hat als sowjetische Gesandte in Kabul Pläne entdeckt, die das britische Empire stürzen könnten. In der Hauptstadt, wo man die Welt aus den Angeln heben will, sucht sie nach einem Deutschen namens Niedermayer. Der Sieg der Freiheit ist Reissners Lebenssinn, die junge Schriftstellerin und Revolutionärin wird als Wundertochter ihrer Epoche gefeiert.

    In seinem Roman, in dem Ho Chi Minh ebenso zu Wort kommt wie die Lordsiegelbewahrer des britischen Weltreichs oder die Dichterfürstin Anna Achmatowa, fängt Kopetzky auf außergewöhnliche Weise das Leben einer beeindruckenden Frau ein.

    Eintritt: € 10,-/8,-

    Veranstaler: Literaturhaus Darmstadt in Kooperation mit der Stadtkirche Darmstadt

Susan
Kreller
Susan Kreller
© fLy Ralf Menzel

Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, promovierte in Germanistik. Sie ist Gewinnerin des Kranichsteiner Jugendliteraturstipendiums, wurde bereits vier Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für »Schneeriese« gewonnen. 2017 erschien »Pirasol«, ihr hochgelobtes Romandebüt für Erwachsene.
Sie arbeitet als freie Autorin und lebt mit ihrer Familie in Berlin.

  • 16:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Salzruh

    In der Pension Bertoldi, einer heruntergekommenen Herberge in der Altmark, führen die Wirtin Oda Prager und das Zimmermädchen Maria Rosa ein strenges Regiment. Diejenigen, die ihrer Einladung gefolgt sind, müssen sich an den zugewiesenen Tischen einfinden und strikt an Regeln halten. Immerhin gibt es ab und zu ein Gläschen Sekt. Kaum eingetroffen, teilt man den Gästen ohne Begründung mit, dass sie zu ihrer Sicherheit nicht nach draußen gehen dürfen. So bleibt ihnen nichts als ein unbehagliches Miteinander und der Blick auf den dunklen Wald Salzruh. Dahinter winkt ein altes Schloss, einst ein beliebtes FDGB-Erholungsheim, und übt bis heute eine magische Anziehungskraft auf die Gäste aus. Wer wagt sich als Erstes hinaus? Der einstige Schuldirektor, dem die Wende zugesetzt hat, die hingebungsvolle Krankenschwester mit ihrem unermüdlich Ball spielenden Kind oder die dem Suff ergebene Kneipenwirtin? Das ältere Ehepaar, das eigentlich seine Goldene Hochzeit feiern wollte? Oder die beiden Verliebten, jung und schön, die bei den anderen Gästen für Irritationen sorgen? 

    In Salzruh verdichtet die preisgekrönte Autorin Susan Kreller mit einem ganz eigenen Humor Elemente des Schauerromans zu einem Kammerspiel voller tiefer Gedanken über Eingesperrtsein und Freiheit, Bleiben oder Gehen, Rebellion oder Versöhnung mit dem eigenen Schicksal.

    Eintritt frei

L
Souad
Lamroubal

Souad Lamroubal, geb. 1982 in Dormagen, seit 2006 Kommunalbeamtin für die Stadtverwaltung. Dozentin am Studieninstitut für öffentliche Verwaltung für die Fächer Interkulturelle Kompetenz, Soziale Kompetenzen und Kommunikation. Zertifizierte Interkulturelle Trainerin und Managerin für interkulturelle Öffnungsprozesse. Studium Public Management. Vereinsvorsitzende und Initiatorin der Bonner Comedy Nacht – Humor öffnet Grenzen.

  • 19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Yallah Deutschland, wir müssen reden

    »Ich verrate Dir, wo ich herkomme, und vor allem, wo ich hinwill!« – So beginnt ein packendes, tiefgründiges, witzig-ernstes Zwiegespräch mit »ihrem« Deutschland, das Souad Lamroubal als »problematisches« Gastarbeiterkind kennengelernt hat und dem sie heute als Integrationsbeamtin dient. Ein unwiderstehlicher Dialog über Freiheit und Herkunft, Verbotenes und Erlaubtes, über Heimat, Zukunft und die Frage, wer wir Deutschen sind und wann wir Deutsche sind.

    Lamroubal deckt ungeklärte Widersprüche bei ihren deutschen Landsleuten auf, beim Umgang mit Migrant*innen und dem Umgang der Migrant*innen mit Deutschland. Dabei erzählt sie mal mit beinhartem, mal mit zärtlichem Humor ihre marokkanische Familiengeschichte und die ihrer früh verstorbenen Mutter, die zwar nicht lesen und schreiben konnte, aber dennoch ein großes Vorbild für sie war. Wann ist Integration gelungen? Das kann Lamroubal besser beantworten als die meisten. Sie kennt beide Seiten: die Erwartungen der Ankommenden und die Ansprüche deutscher Behörden, Überforderung und Menschlichkeit, Freude und Bürokratenfrust. Sie erzählt die alte Geschichte über »die« und »wir« – »wir« und »die« so neu, dass wir sie endlich verstehen.

    Eintritt frei

Anika
Landsteiner
Anika Landsteiner
© Maximilian Heinrich

ANIKA LANDSTEINER ist Jahrgang 1987 und arbeitet als Autorin und Podcasterin. Daneben gibt sie Schreibwerkstätten für angehende Autorinnen und Autoren. „Nachts erzähle ich dir alles“ ist ihr dritter Roman.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Nachts erzähle ich dir alles

    Eigentlich hätte es die Flucht ins Paradies sein sollen: Frisch getrennt und emotional ausgelaugt verschlägt es Léa zu einem alten Ferienhaus an der Côte d’Azur. Doch auch hier warten Probleme auf sie: Denn Léa hat kurz nach ihrer Ankunft als Letzte mit einer jungen Frau aus dem Dorf gesprochen, die in der Nacht darauf ums Leben kommt. Gemeinsam mit deren Bruder Émile versucht Léa nicht nur hinter die Geheimnisse der jungen Frau zu kommen, sondern ebnet in den nächtlichen Gesprächen mit ihm ihren eigenen Weg zurück ins Leben.

    Eintritt: € 12,-/9,-

Per
Leo

Per Leo, geb. 1972, wurde mit einer Arbeit über die Geschichte des Antisemitismus in Deutschland promoviert. Sein Debütroman »Flut und Boden« stand auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises. Der von ihm mitverfassten Leitfaden »Mit Rechten reden« wurde zum vieldiskutierten Bestseller. Leo lebt als freier Autor und Schatullenproduzent in Berlin.

  • 18:30

    Waldenserhof

    Langstraße 71
    64546
    Mörfelden-Walldorf
    Mit Rechten reden. Ein Leitfaden

    Anlässe über Rechte zu reden, gibt es viele – vor allem ist es aber wichtig, dass wir mit ihnen reden:

    Per Leo plädiert für einen Dialog und liest aus dem Leitfaden, wie das gelingen kann.

    Eintritt frei

Max Richard
Leßmann

Max Richard Leßmann, 1991 geboren, ist Sänger, Podcaster und Dichter. Mit 14 Jahren gründete er gemeinsam mit drei Schulfreunden die Band „Vierkanttretlager“. Im Jahr 2017 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum mit dem Titel „Liebe in Zeiten der Follower“. Sein gleichnamiger Gedichtband erschien 2022 und war ein SPIEGEL-Bestseller. Max Richard Leßmann ist in Husum an der Nordsee aufgewachsen und lebt und arbeitet heute in Berlin.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Debütant*innenball

    Unter dem Titel „Debütant*innenball“ präsentiert die Centralstation in unregelmäßigen Abständen literarische Erstlingswerke, um jungen Autor*innen die Chance zu geben, ihre Texte vorzustellen und bekannt zu machen. 
    Zwei Debüts pro Abend sorgen dabei für ein breiteres literarisches Spektrum, als dies bei einer herkömmlichen Lesung üblich ist. Und da es sich um einen „Debütant*innenball“ handelt, darf natürlich auch die Musik von den Plattentellern nicht fehlen. 
    Zum nächsten Termin am Freitag, dem 29. September, sind Caroline Wahl und Max Richard Leßmann in der Centralstation zu Gast. 
    Caroline Wahls Debüt "22 Bahnen" ist eine raue und gleichzeitig zärtliche Geschichte über die Verheerungen des Familienlebens und darüber, wie das Glück zu finden ist zwischen Verantwortung und Freiheit.
    "Sylter Welle" ist der erste Roman des Autors, Sängers und Instagramphänomens Max Richard Leßmann. Er ist eine schmerzhaft schöne Liebeserklärung an eine vom Aussterben bedrohte Generation: die Großeltern. 
    Den Abend moderiert Dr. Ulrich Sonnenschein (Hessischer Rundfunk).
    Gute Musik macht die Unicorn Crew (80s Dance, Italodisco, Synthpop und mehr).

    Eintritt: € 9,90/11,-

    Mehr Infos hier

Demian
Lienhard
Demian Lienhard
© Laura J. Gerlach

Demian Lienhard, geboren 1987, aus Bern, hat in Klassischer Archäologie promoviert. Für sein Romandebüt Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat (FVA 2019) wurde er mit dem Schweizer Literaturpreis 2020 ausgezeichnet. Lienhards Roman Mr. Goebbels Jazz Band, für den er u. a. Stipendien von Pro Helvetia, dem Literarischen Colloquium Berlin, der Stadt Zürich und dem Aargauer Kuratorium erhielt und Rechercheaufenthalte in Galway, London und Berlin absolvierte, erscheint im Frühjahr 2023 in der FVA. Demian Lienhard lebt und arbeitet in Zürich.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Mr. Goebbels Jazz Band

    Autorenlesung und Gespräch

    Moderation: Rita Thies

    Berlin, Frühjahr 1940. Auf Beschluss von Joseph Goebbels wird für den Auslandsradiosender Germany Calling eine Big Band gegründet, die als Mr. Goebbels Jazz Band internationale Bekanntheit erlangt. Die besten europäischen Musiker, darunter auch Ausländer, Juden und Homosexuelle, spielen im Dienst der NS-Propaganda wortwörtlich um ihr Überleben – ausgerechnet mit Jazz, der als „entartet“ gilt. Bis zu 6 Millionen britische Haushalte lauschen den Swing-Stücken mit anti-alliierten Hetztexten und dem Star-Moderator William Joyce alias Lord Haw-Haw, der nach seinem Aufstieg in der British Fascist Union aus London nach Berlin geflohen ist…

    Eintritt: € 10,-

  • 19:30

    Bürgerhaus Schwalbach

    Marktplatz 1-2
    62854
    Schwalbach
    Mr. Goebbels Jazz Band

    Berlin, Frühjahr 1940. Auf Beschluss von Joseph Goebbels wird für den Auslandsradiosender Germany Calling eine Big Band gegründet, die als Mr. Goebbels Jazz Band internationale Bekanntheit erlangt. Die besten europäischen Musiker, darunter auch Ausländer, Juden und Homosexuelle, spielen im Dienst der NS-Propaganda wortwörtlich um ihr Überleben – ausgerechnet mit Jazz, der als »entartet« galt. Bis zu 6 Millionen britische Haushalte täglich lauschen den Swing-Stücken mit anti-alliierten Hetztexten und dem Star-Moderator William Joyce alias Lord Haw-Haw, der nach seinem Aufstieg in der British Fascist Union aus London nach Berlin geflohen war. Joyce soll den Erfolg »an der Front im Äther« literarisch dokumentieren lassen. Der dafür ausgewählte Schweizer Schriftsteller Fritz Mahler findet sich im Zuge seines Auftrags, einen Propagandaroman über die Band zu schreiben, in verruchten Berliner Clubs und illegalen Jazzkellern wieder, trinkt zu viel Cointreau, verzettelt sich in seinen Recherchen und muss nicht nur die Skepsis der Musiker überwinden, sondern auch seine gefährlichen Auftraggeber über das schleppende Vorankommen seines Unterfangens hinwegtäuschen. Demian Lienhard erzählt die ungeheuerliche (fast bis ins Detail wahre) Geschichte von Mr. Goebbels Jazz Band und des berüchtigten Radiosprechers William Joyce. In furiosem Tempo jagt Lienhard seinen Figuren von New York nach Galway, London, Manchester, Zürich, Danzig und Berlin nach und stellt den menschenverachtenden Zynismus des NS-Staats ebenso bloß wie die Perfidie der Nazi-Propaganda. Gezeigt wird das Scheitern künstlerischer Produktion im Dienste einer Ideologie, wobei auch die eigene Erzählung verschmitzt unterwandert wird, bis hin zum überraschenden Paukenschlag.

    Eine Veranstaltung der Stadtbücherei Schwalbach am Taunus in Kooperation mit dem Jazzclub Schwalbach und dem AK Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus.

    Eintritt: € 10,-

Asuka
Lionera

Hinter dem Pseudonym Asuka Lionera verbirgt sich eine im Jahr 1987 geborene Träumerin, die schon als Kind fasziniert von Geschichten und Comics war. Bereits als Jugendliche begann sie, Fan-Fictions zu ihren Lieblingsserien zu schreiben und kleine RPG-Spiele für den PC zu entwickeln, wodurch sie ihre Fantasie ausleben konnte. Ihre Leidenschaft machte sie nach einigen Umwegen und Einbahnstraßen zu ihrem Beruf. Heute ist sie eine erfolgreiche Autorin, die mit ihrem Mann und ihrem Fellnasenkind in einem kleinen Dorf in Hessen wohnt, das mehr Kühe als Einwohner hat.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Moonlight Sword

    Romantasy für Young Adult
    Ein absolutes Must Read für alle, die auf mutige Kriegerinnen, heiße Romanzen und witzige Dialoge stehen von der Spiegel-Bestsellerautorin.

    Eintritt frei

Lotta
Lubkoll

Lotta Lubkoll, geboren 1993 in Coburg, ist ausgebildete Schauspielerin und bei lebhaften Vorträgen nimmt sie ihre Zuschauer*innen mit auf ihre Reisen. Als Erlebnispädagogin leitet sie Ferienfreizeiten und unternimmt Wald- und Naturabenteuertage mit Kindern. Zudem macht sie Weiterbildungen zur Wildnis- und Survivaltrainerin.

  • 17:30

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Ein Esel zum Pferdestehlen

    Bereits seit ihrer Kindheit hatte Lotta einen Traum: Wandern mit einem Esel. 

    Nach dem plötzlichen Tod ihres Papas beschließt sie: „Jetzt oder nie!“, findet Esel Jonny, kündigt ihren Job und die beiden wandern einfach los - ohne Wandererfahrung und ohne konkrete Wegplanung von München über die Alpen bis ans Mittelmeer. 

    600 Kilometer mit eseligen 2-3km/h.

    Welche Abenteuer Lotta und Jonny erlebten, wie beide über sich hinauswuchsen und wie diese Reise Lottas Leben komplett verändert hat - darüber berichtet sie an diesem Abend. 

    Ein Vortrag voll Lebensfreude und Ehrlichkeit, Rührung und quietschender Eselliebe.

    Eintritt: € 8,-

Andreas
Lukas

Dr. Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, lebt inWiesbaden. Autor, freier Journalist, Mitglied der »Gruppe48« und Juror für den »Themenpreis 2023«. Die Geschichte führte ihn mit dem Musiker Aeham Ahmad (Pianist aus den Trümmern) zusammen. Mit ihm schrieb er das Buch »TAXI DAMASKUS – Geschichten, Begegnungen, Hoffnungen«.
Dr. Andreas Lukas errang beim Hildesheimer Literatur-Wettbewerb 2022 den Publikumspreis.

  • 17:00

    Kirche St. Laurentius

    Tannbergstraße 21
    64625
    Bensheim
    Taxi Damaskus

    „Steigen Sie ein in mein gelbes, bescheidenes Taxi, mit dem ich tagein und tagaus durch diese turbulente Stadt fahre und meinen Lebensunterhalt verdiene! Ich freue mich sehr, dass ich Sie auf den Fahrten durch mein geliebtes Damaskus mitnehmen darf und Sie mich auf meinen Touren begleiten“, fordert Ahmed, der Taxifahrer aus Damaskus zu Beginn seiner Erzählungen auf. Seine Fahrgäste erzählen ihre Geschichten und Erlebnisse aus dem Kriegsalltag, der tiefe Spuren in den Seelen hinterlassen hat. Auf einfühlsame Weise verknüpft der Taxifahrer dies mit den Sehnsüchten und Hoffnungen der Menschen. Nach seinem erfolgreichen Buch „Und die Vögel werden singen – Ich der Pianist aus den Trümmern“, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde, ist „Taxi Damaskus“ das zweite Buch von Aeham Ahmad, das er zusammen mit dem Autor Andreas Lukas geschrieben hat. Darin kommt der Taxifahrer Ahmed zu Wort mit den Erlebnissen seiner Fahrgäste. Aus früher fröhlichen und oft lustigen Geschichten sind oft traurige, schicksalsreiche und nicht immer leicht zu ertragende geworden. Mit der einfachen und klaren Sprache des Taxifahrers soll ein Eindruck vermittelt werden von den Gegebenheiten, mit und unter denen die Menschen in Syrien leben. Es ist nicht einfach, das tägliche Leben zu meistern. Mit Taxi Damaskus wollen die Autoren den Menschen eine Stimme geben. 

    Steigen Sie also ein in das Taxi und lassen sich von Ahmed, dem Taxifahrer mitnehmen. Seine hautnahen Erzählungen werden untermalt mit Gedichten, in denen die Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen komprimiert werden. Illustriert werden die Kapitel mit ausgewählten Fotos aus dem Alltag in Syrien sowie Bildern und Motiven der syrischen Künstler Tahani Munawar und Ibrahim Doudieh.

    Eintritt: € 6,-

M
Andreas
Maier

Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.

  • 20:00

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Die Heimat

    Zwischen Weltkrieg, Mauerfall und Jahrtausendwende - Meisterhaft hält Autor Andreas Maier die großen Erzählfäden über uns und unsere Geschichte in Händen.

    Eintritt: € 12,-/9,-

Ute
Mank

Ute Mank wurde in Marburg geboren. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, lernte einen Gesundheitsberuf, studierte Erziehungswissenschaften und promovierte später nebenberuflich. Ihr erster Roman ›Wildtriebe‹ erschien 2021 und war für den Klaus-Michael-Kühne-Preis nominiert. Sie lebt mit ihrer Familie in Hessen.

  • 19:00

    Schloß Homberg

    An der Schloßmauer 13
    Homberg
    Elternhaus

    Sanne, die nur ein paar Straßen von ihren Eltern entfernt lebt, bekommt deren Alltag hautnah mit. Immer häufiger muss sie helfen, den Eltern wächst das Haus über den Kopf. Und so beschließt sie, dass die beiden umziehen müssen. Doch sie fällt diese Entscheidung allein, immerhin ist sie die Älteste.

    Als ihre Schwester Petra von den Plänen erfährt, ist sie entsetzt. Wie kann Sanne die Eltern entwurzeln? Wie kann sie alles zerstören, was Sinnbild ihrer gemeinsamen Kindheit ist? Diese Pläne reißen Petra den Boden unter den Füßen weg.

    Das angespannte Schwesternverhältnis wird auf eine existentielle Probe gestellt. Und auch die Kleinste, Gitti, gerät zwischen die Fronten. Die Geschwister müssen sich die Frage stellen, wann sie sich so unglaublich fremd geworden sind? Und wie es sich anfühlt, plötzlich kein Elternhaus mehr zu haben? Doch sind Wände, Fenster und Türen wirklich so wichtig?

    Eintritt: € 9,-

    Im Rahmen des Homberger Erzählfestivals

     

  • 19:30

    Portstrasse Jugend & Kultur

    Hohemarktstraße 18
    61440
    Oberursel
    Elternhaus

    Sanne, die nur ein paar Straßen von ihren Eltern entfernt lebt, bekommt deren Alltag hautnah mit. Immer häufiger muss sie helfen, den Eltern wächst das Haus über den Kopf. Und so beschließt sie, dass die beiden umziehen müssen. Doch sie fällt diese Entscheidung allein, immerhin ist sie die Älteste.

    Als ihre Schwester Petra von den Plänen erfährt, ist sie entsetzt. Wie kann Sanne die Eltern entwurzeln? Wie kann sie alles zerstören, was Sinnbild ihrer gemeinsamen Kindheit ist? Diese Pläne reißen Petra den Boden unter den Füßen weg.

    Das angespannte Schwesternverhältnis wird auf eine existentielle Probe gestellt. Und auch die Kleinste, Gitti, gerät zwischen die Fronten. Die Geschwister müssen sich die Frage stellen, wann sie sich so unglaublich fremd geworden sind? Und wie es sich anfühlt, plötzlich kein Elternhaus mehr zu haben? Doch sind Wände, Fenster und Türen wirklich so wichtig?

    Veranstalter: LiteraTouren. Kultur in Oberursel e.V.

Marko
Martin

Marko Martin lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. In der Anderen Bibliothek erschienen seine Bücher »Schlafende Hunde« und »Die Nacht von San Salvador«, sowie 2019 der Essayband »Dissidentisches Denken«. Mit »Das Haus in Habana. Ein Rapport« stand er auf der Shortlist des Essayistikpreises der Leipziger Buchmesse.

  • 11:00

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Die verdrängte Zeit

    Marko Martin liest im Rahmen der literarischen Matinee zum Tag der Deutschen Einheit aus seinem Sachbuch „Die verdrängte Zeit“ und geht der Frage nach, weshalb die Erinnerung an die Kultur des Ostens stets zwischen politisierender Analyse oder apolitischer Ostalgie gefangen ist? Marko Martin entdeckt die ostdeutsche Avantgarde neu und zeigt, was sie uns heute noch alles sagen kann.

    Eintritt: € 8,-

Ana
Marwan

1980 in Murska Sobota/SLO geboren, aufgewachsen in Ljubljana. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Ljubljana und der Romanistik in Wien. Lebt als freie Autorin in Wien und schreibt Kurzgeschichten, Romane und Gedichte auf Deutsch und Slowenisch. Seit 2023 Mitherausgeberin und alleinige Chefredakteurin der Literaturzeitschrift „Literatur und Kritik“. 
„Der Kreis des Weberknechts“ (2019, 3. Aufl.) ist ihr Romandebüt. Ihr TDDL-Siegertext „Wechselkröte/Krota“ (Slow. Übers. von Amalija Maček) ist seit Oktober 2022 als zweisprachig (D/SLO) Ausgabe im Buchhandel erhältlich. Am 23. Februar 2023 ist der neue Roman „Verpuppt“ (aus dem Slow. von Klaus Detlef Olof) im Otto Müller Verlag erschienen (2. Aufl.); das Original „Zabubljena“ (Ljubljana: Beletrina, 2021) wurde mit dem Kritiško sito 2022 für das beste Buch des Jahres 2021 in Slowenien ausgezeichnet.

  • 19:30

    Stadtbücherei Hofheim

    Kellereiplatz 2
    65719
    Hofheim am Taunus
    Verpuppt

    Rita findet sich nicht zurecht in der Welt. Stets übt sie sich in Genügsamkeit und Akzeptanz und kommt früh zu der Erkenntnis, dass sich Träume oder Dinge, die verloren gehen, durch andere ersetzen lassen. Durch Beobachtung stellt sie fest: Der Mensch ist ein Gefäß, in das über die Jahre alles hineinkommt von außen – Meinungen, Verhaltensweisen, Gesten … Das Leben betrachtet sie als eine reine Aneinanderreihung von Spielchen; je nach Situation wird diese oder jene Version der eigenen Person zur Schau gestellt und vor sich hergetragen. Was aus ihr werden soll, weiß sie nicht. 
    Um das Chaos ihrer Welt zu bändigen, schreibt sie Geschichten, gestaltet Wahrheiten, erfindet sich Gefährten wie Ivo Jež, der – wie sie – im Ministerium tätig ist, Abteilung Raumfahrt. Oder handelt es sich um eine andere Art von Einrichtung und Ivo ist ein Mitpatient? Wird Rita therapiert oder wird die Ärztin von Rita manipuliert? Ist der freie Mensch frei oder ist derjenige ohne Zwang, dem die Entscheidungen abgenommen werden? „Jede Geschichte ist eine Gewalt an der Wahrheit“, schreibt Rita einmal. Verstehen wir dies als Einladung, den Wahrheitsgehalt der erzählten Geschichte infrage zu stellen.

    Eintritt: € 12,- (VVK); 14,- (AK)

Meron
Mendel
Meron Mendel
© Ali Ghandtschi

Meron Mendel (*1976) wuchs in einem Kibbuz auf, studierte in Haifa und in München Pädagodik und Jüdische Geschichte, promovierte in Frankfurt und ist heute Professor für Soziale Arbeit und Leiter der Bildungsstätte Anne Frank.

  • 19:00

    Schauenburger Märchenwache

    Lange Str. 2
    34270
    Schauenburg
    Über Israel reden

    Über kaum ein anderes Land wird in Deutschland so viel geredet und gestritten: Zu Israel hat jeder eine Meinung. Warum ist das so? Wieso hat der Nahostkonflikt eine solche Bedeutung? Und warum ist die Debatte so emotional – und oft so vergiftet? 

    Als Meron Mendel vor zwanzig Jahren nach Deutschland kam, stellte er überrascht fest, welche Bedeutung sein Heimatland Israel hier im öffentlichen Diskurs hatte. Schon damals konnten nahezu alle, mit denen er sprach, klare Positionen zu Israel und seiner Politik formulieren.
    Heute werden die Debatten noch heftiger geführt. Zuletzt haben sich Skandale aneinandergereiht – vom öffentlichen Streit um den antiisraelischen Philosophen Achille Mbembe im Jahr 2020 bis zur Documenta-Debatte von 2022. Einerseits wird eine Art „Freundschaftspflicht“ aufgrund der NS-Vergangenheit und dem andauernden Antisemitismus in Deutschland proklamiert. Andererseits stellt sich die Frage, wie Deutschland auf den sich verschärfenden Rechtskurs der Regierung in Jerusalem reagieren soll.

    Meron Mendel schildert in diesem Buch, wie das Verhältnis zu Israel und zum Nahostkonflikt in Deutschland verhandelt wird, in der Politik und in den Medien, unter Linken, unter Migranten und unter Juden.

    Deutschlands Verhältnis zu Israel steht vor großen Herausforderungen: Meron Mendel zeigt, wie wir ihnen mit Mut und Offenheit begegnen können.

    Eintritt: € 18,-

     

Eberhard
Michaely
Eberhard Michaely
© Heike Schröder

Eberhard Michaely, geboren 1967 in Saarbrücken, studierte Jazz-Saxophon an der Musikhochschule Köln, hatte Engagements in verschiedenen Jazzprojekten und komponierte für eigene Bands. 2014 entdeckte er auf einer Pilgerreise die Liebe zum Schreiben. Außerdem ist er als Busfahrer für die Hamburger Hochbahn tätig und findet dabei Inspiration für die Figuren seiner Kriminalromane.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Frau Helbing und der Casanova aus Winterhude

    Im Wassergymnastik-Schnupperkurs findet Frau Helbing neue Freundinnen. Wenn nur Wolfgang Hoyer nicht wäre! Ein aufgeblasener Gockel, der alleinstehenden älteren Damen nachstellt. Seine Liaison mit der ehemaligen Schauspielerin Olga Suditzky scheint gerade erst beendet, da bändelt er schon mit Frau Helbings neuer Freundin Ingeborg Kappel an. Kurz darauf wird Olga Suditzky tot in ihrer Wohnung gefunden. Hat Hoyer seine Verflossene aus dem Weg geräumt? Ihr rätselhafter fünfter Fall führt die pensionierte Fleischereifachverkäuferin in den Alsterpavillon und ins Thalia Theater.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei.

    Informationen zu den Lesungen finden Interessierte unter www.fulda.de/kultur-freizeit/leseland-hessen. Dort steht auch der Flyer mit dem diesjährigen Programm zum Herunterladen bereit.

Corinna
Molitor

Corinna Molitor ist die Leiterin des Dreieich-Museums in Dreieichenhain.

  • 18:00

    Museum Walldorf

    Langstraße 96
    64546
    Mörfelden-Walldorf
    Dreieichenhain im Wandel: Zur Entstehung des Wildbanns Dreieich

    Corinna Molitor, Leiterin des Dreieich-Museums, berichtet von der spannenden historischen Entwicklung des Waldes um Dreieich – deren Spuren bis ins Jetzt reichen.

    Eintritt frei

Terézia
Mora
Terézia Mora
© Antje Berghäuser

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Ihr beeindruckendes literarisches Debüt, der Erzählband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzerinnen und Übersetzern aus dem Ungarischen.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Muna oder Die Hälfte des Lebens

    Muna steht vor dem Abitur, als sie Magnus kennenlernt, Französischlehrer und Fotograf. Mit ihm verbringt sie eine Nacht. Mit dem Mauerfall verschwindet er. Erst sieben Jahre später begegnen sich die beiden wieder und werden ein Paar. Muna glaubt, in der Beziehung zu Magnus ihr Zuhause gefunden zu haben. Doch schon auf der ersten gemeinsamen Reise treten Risse in der Beziehung auf. Im Laufe der Jahre nehmen Kälte, Unberechenbarkeit und Gewalt immer nur zu. Doch Muna ist nicht gewillt aufzugeben.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. 

    Informationen zu den Lesungen finden Interessierte unter www.fulda.de/kultur-freizeit/leseland-hessen. Dort steht auch der Flyer mit dem diesjährigen Programm zum Herunterladen bereit.

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

  • 19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    11. Spaziergang über die Buchmesse mit Rainer Moritz

    Eine schöne Tradition wird fortgesetzt – nun schon zum elften Mal wird Rainer Moritz – der Leiter des Hamburger Literaturhauses – seine Messebuchhighlights aus Frankfurt mit in den Odenwald bringen – seien Sie gespannt!

    Eintritt: € 13,- VVK / 16,- AK

N
&
Nachtfarben
Felix Römer und Nachtfarben
© Marvin Ruppert

Nachtfarben ist ein Jazzquintett aus Weimar & Leipzig. Die Klangästheten um Mastermind Martin Bosch haben zwei Alben produziert und lassen in ihren Kompositionen tief in den Raum blicken. Flackernde Fixsterne, raumübergreifende Mondseereflektionen und flirrende Kometen tragen unser irdisches Ohr durch Traum und Zeit. Martin Bosch, Clemens Litschko, Markus Rom und Jonas Timm liefern gemeinsam mit Felix Römers Stimme und Texten pulsierende Musik unserer Zeit, die weit über den Jazz hinausgeht.

  • 19:30

    Cafe in der Alten Mühle

    Zur alten Mühle 10
    34388
    Trendelburg
    Schön

    Gemeinsam mit der Weimarer Band Nachtfarben hat Felix Römer seine Gedichte musikalisch vertont. Entstanden ist ein vielschichtiges und packendes Programm. Jazzige Sphären und Pop-Linien treffen Poesie und wandeln sich zu Soundteppichen, durch welche Römers Verse leiten. Mit seinen neuen Wegen trifft Römer den Zahn der Zeit. Im Gepäck haben sie das Buch und Album "Schön".

    Felix Römer gilt als einer der Pioniere der deutschsprachigen Poetry Slam Szene und zusammen mit Luksan Wunder gewann er 2023 den deutschen Kleinkunstpreis.

    Veranstalter: Landkreis Kassel in Kooperation mit dem Heimatverein Trendelburg.

    Eintritt frei, Spenden erbeten

Ursula
Neeb
Ursula Neeb
© Markus Wild

Ursula Neeb studierte Geschichte, Kulturwissenschaften und Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Aus der Idee für eine Doktorarbeit über verfemte Berufe im Mittelalter entstand später ihr erster Roman »Die Siechenmagd«. Inzwischen arbeitet sie seit 2005 als freie Autorin im Taunus und veröffentlichte bereits zahlreiche historische Romane und Kriminalromane.

  • 19:30

    Kath. Gemeindezentrum St. Michael

    Am Honigbaum 13
    65817
    Eppstein-Niederjosbach
    Weihrauch

    Bisher gingen die Zwillinge Fabian und Fabiola von Weyrauch einem dekadenten Müßiggang nach, immer waren sie einander die wichtigsten Menschen. Doch an einem Abend im legendären Schumann-Theater ändert sich ihr Leben schlagartig: Die tiefe Verbundenheit der beiden bekommt Risse, als sich Fabian dem zwielichtigen Fechtkünstler Captain Charles Veston zuwendet – und sich so von Fabiola löst.

    Fabiola ist der Degenfechter von Anfang an suspekt. Umso mehr, als ihr Bruder bald in Geldnot gerät und sogar das geliebte Gemälde »Weihrauch« von Fernand Khnopff verpfänden muss. Ihrer Intention nachgehend, engagiert sie einen Privatdetektiv, der nicht nur ans Licht bringt, dass der Captain in einem SM-Bordell verkehrt, sondern bereits im Verdacht stand, seine beiden Ehefrauen und seine Tochter vergiftet zu haben.

    Eintritt: € 8,-

Uwe
Neumahr

Uwe Neumahr ist promovierter Romanist und Germanist. Er arbeitet als Literaturagent und freier Autor.

  • 19:00

    Keller-Klub Darmstadt e.V.

    Marktplatz 15
    64283
    Darmstadt
    Das Schloss der Schriftsteller

    Wohl nie waren so viele berühmte Schriftsteller und Reporterinnen aus  aller Welt unter einem Dach versammelt wie in Nürnberg 1946. Sie kamen,  um zu berichten: von den Gräueln des Krieges und des Holocaust, die dort  vor Gericht verhandelt wurden. Sie wohnten und schrieben auf Schloss   Faber-Castell, diskutierten, tanzten, verzweifelten, tranken. Uwe  Neumahr erzählt ihre Geschichte in seinem aufregenden und bewegenden Buch. 

    Moderation: Teresa Löwe

    Eine gemeinsame Veranstaltung der DUBs: Darmstadts Unabhängige Buchhandlungen.

    Karten gibt es im Vorverkauf in den Buchhandlungen oder an der Abendkasse.

    Eintritt: € 12,-/10,-

Ingrid
Noll
Ingrid Noll
© Renate Barth

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

  • 19:30

    Aula der Rodensteinschule

    Schafhofgasse 19
    64407
    Fränkisch Crumbach
    Tea Time

    Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt.

    Eintritt: € 10,-

O
Anselm
Oelze
Anselm Oelze
© Iona Dutz

Anselm Oelze, geboren 1986 in Erfurt, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Philosophical Theology in Freiburg und Oxford. Nach seiner Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin forschte er an der Universität Helsinki. Derzeit lehrt er an der LMU München und lebt mit seiner Familie in Leipzig. Wallace ist sein erster Roman.

  • 19:00

    Bücherei Kirchditmold

    Zentgrafenstraße 142
    34130
    Kassel
    Pandora

    Warum tun wir wider besseres Wissen das Falsche? Um diese zentrale Frage kreist das Nachdenken der Protagonist*innen des neuen Romans von Anselm Oelze. Vier Menschen aus eigentlich sicheren Verhältnissen, deren Leben locker miteinander verwoben sind, stecken in der Krise: Der Schriftsteller David wird von seiner Frau verlassen; der Lehrer Telmo wird von seinen Schülern erpresst; der serbische Astronom Jurij leidet an der Kriegsvergangenheit seines Vaters; die Ethnologin Carline verzweifelt an der Zukunft der Menschheit. Aus unterschiedlichen Gründen verlassen sie ihren gesicherten Alltag und machen sich auf den Weg in den Norden Brasiliens, wo ein indigener Stamm plötzlich seine selbst gewählte Isolation verlassen hat. Dort kreuzen sich ihre Wege.

    „Pandora“ ist ein herausfordernder Roman zu den wichtigen Fragen unserer Zeit – Liebe, Krieg, Umwelt. Politisch hochaktuell, doch zugleich sehr nah an den Figuren und ihren Lebensentscheidungen. Trotz aller Tragik bewahrt die Erzählung einen leichten, lebensbejahenden Grundton ohne Pathos, oft durchsetzt mit feiner Selbstironie der Figuren.

    Eintritt frei (Spenden erbeten)

Markus
Orths
Markus Orths
© Peter-Andreas Hassiepen

Markus Orths wurde 1969 geboren und studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg. Er lebt als Autor mit Frau und drei Kindern in Karlsruhe. Seine Romane wurden in 16 Sprachen übersetzt, der Roman „Das Zimmermädchen“ wurde für das Kino verfilmt. Markus Orths ist außerdem Autor von Hörspielen und Kinderbüchern.

  • 15:00

    Rathaussaal Petersberg

    Rathausplatz 1
    36100
    Petersberg
    Crazy Family

    Die 13-jährige Brooklyn ist super vernünftig, während Zosch, elf Jahre, am liebsten Brawl Stars zockt. Lulu ist mit ihren sechs Jahren die Jüngste und hochbegabt und der achtjährige Mönkemeier lebt ausschließlich für die Kunst. Als die Familie aufgrund eines "Malheurs" Mönkemeiers im örtlichen Kunstmuseum in Geldnöte gerät, meldet Brooklyn alle zu einer Quizsendung im Fernsehen an. Ob die Hackebarts nun Millionäre werden? Ihre Chancen stehen gut. Schließlich hat man ja Lulu. 

    Für Kinder ab 8 Jahren.
    Eintritt frei

  • 20:00

    Hohhaus-Museum

    Eisenbacher Tor 1
    36341
    Lauterbach
    Mary & Claire

    Markus Orths mitreißender Roman über die Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont – eine sprudelnde Geschichte über die Literatur, das Leben und die Liebe

    Nach einer wahren Begebenheit: Die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. An seiner Seite entfliehen die Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen, reisen, lesen, wollen verrückt sein, lieben und schreiben. Und sie nehmen den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Bei heftigen Gewittern treffen sie sich am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Ein mitreißender Roman, der Geschichte lebendig macht.

    Eine Veranstaltung der Stadtbücherei Lauterbach und des Fördervereins der Stadtbücherei Lauterbach e.V. 

    Eintritt: € 9,-/6,-

    Vorverkauf: Die Buchhandlungen „Das Buch“ (06641 61443) und „Lesezeichen“ (066412654) sowie in der Stadtbücherei Lauterbach (06641184162)

    www.stadtbücherei-lauterbach.de

  • 15:30

    Alte Kapelle Neuses

    Kapellenstr. 36
    63579
    Freigericht
    Mary & Claire

    Nach einer wahren Begebenheit: Die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. An seiner Seite entfliehen die Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen, reisen, lesen, wollen verrückt sein, lieben und schreiben. Und sie nehmen den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Bei heftigen Gewittern treffen sie sich am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Ein mitreißender Roman, der Geschichte lebendig macht. 

    Lesung und Signierstunde mit Autor Markus Orths.

    Nach der Lesung können die Besucher, das aktuelle Buch und anderen Bücher des Autors am Bücherstand erwerben. Vor und nach der Lesung sorgt ein Cateringteam mit Getränken und kleinen Speisen für das leibliche Wohl der Besucher.

    Einlass: 15 Uhr

    Eintritt frei

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Mary & Claire

    Nach einer wahren Begebenheit: Die Stiefschwestern und Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont lieben Percy. Und Percy liebt Mary & Claire. An seiner Seite entfliehen die Frauen der Londoner Enge. Sie wollen atmen, reisen, lesen, wollen verrückt sein, lieben und schreiben. Und sie nehmen den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Bei heftigen Gewittern treffen sie sich am Genfer See. Opiumberauscht schlägt Byron um Mitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary & Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Ein mitreißender Roman, der Geschichte lebendig macht.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei.

    Informationen zu den Lesungen finden Interessierte unter www.fulda.de/kultur-freizeit/leseland-hessen. Dort steht auch der Flyer mit dem diesjährigen Programm zum Herunterladen bereit.

Max-Jacob
Ost
Max-Jacob Ost
© Heidi Mayer

Max-Jacob Ost lebt in München und ist Sportjournalist. Er ist Gründer und Moderator des Fußballpodcasts ›Rasenfunk‹, den er zu einem der meistgehörten deutschen Fußballpodcasts gemacht hat.

  • 20:00

    TSV Auerbach

    Saarstraße 56
    64625
    Bensheim
    Aus Liebe zum Spiel

    Man liebt oder man hasst Uli Honeß, doch wer verstehen möchte, weshalb die Bundesliga ist, wie sie ist, kommt nicht um ihn herum. Max-Jacob Ost taucht ein in die Lebensgeschichte des Mannes, der wie kein zweiter den deutschen Fußball geprägt hat. Die Biografie von Hoeneß wirkt wie das Substrat aus den Schicksalen einer ganzen Mannschaft: Weltmeister. Europameister. Sportinvalide. Jüngster Manager. Titelsammler. Wohltäter. Steuerhinterzieher. Einziger Überlebender eines Flugzeugabsturzes. Millionär und Gefängnisinsasse. Es gibt Netflix-Serien, in denen weniger passiert. Ost hat zwei Jahre lang das Leben des Uli Hoeneß und die Geschichte der Liga recherchiert, hat Interviews geführt mit Weggefährten und Gegnern – und Hoeneß selbst.

    Eintritt: € 6,-

P
Monika
Peetz
Monika Peetz
© Ruud Pos

Monika Peetz, studierte Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie in München. Seit 1998 lebt sie als Drehbuchautorin in Deutschland und den Niederlanden. Monika Peetz ist die Autorin der Bestsellerreihe »Die Dienstagsfrauen«. Ihre Romane um die fünf Freundinnen waren SPIEGEL-Bestseller und verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über eine Million Mal. Ihre Bücher erscheinen in 26 Ländern und sind auch im Ausland Bestseller. Bei Kindler Jugendbuch hat sie die Romantriologie »Herz der Zeit« vorgelegt.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Hünfeld

    Kaiserstraße 16
    36088
    Hünfeld
    Sommerschwestern

    Im zweiten Band der Sommerschwestern-Romane müssen sich die Schwestern ein Familiengeheimnis aufdecken. Jede kennt
    ein Stück der Wahrheit und jede hat etwas zu verbergen.

    Eintritt: € 6,-/4,-

  • 19:00

    Schloß Homberg

    An der Schloßmauer 13
    Homberg
    Sommerschwestern

    Jede Familie hat ein Geheimnis. Die Familie Thalberg hatte zwei. Das Rezept für den besten Käsekuchen der Welt und die Frage, was wirklich in der Sturmnacht geschehen war, in der der Vater verunglückte. In den großen Ferien kehren die vier Sommerschwestern an die holländische Nordseeküste zurück. Der Strandurlaub verwandelt sich in die ultimative Zerreißprobe.

    Ein mysteriöser Verfolger lässt die Konflikte zwischen den vier Frauen eskalieren. Alles kreist um die entscheidende Frage: Wohin war Johannes Thalberg in der Sturmnacht unterwegs? Jede der Schwestern kennt ein Stück der Wahrheit. Und jede hat etwas zu verbergen.

    Eintritt: € 9,- 

    Im Rahmen des Homberger Erzählfestivals

Nele
Pollatschek

Nele Pollatschek, 1988 in Berlin geboren, hat Englische Literatur und Philosophie in Heidelberg, Cambridge und Oxford studiert und wurde darin 2018 promoviert. Für ihren Debütroman Das Unglück anderer Leute (2016) erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (2017) und den Grimmelshausen-Förderpreis (2019). Es folgte das Sachbuch Dear Oxbridge. Liebesbrief an England (2020). Nele Pollatschek schreibt für die Süddeutsche und erhielt 2022 den Deutschen Reporterpreis.

  • 19:30

    Bessunger Buchladen

    Heidelberger Strasse 81B
    64285
    Darmstadt
    Kleine Probleme

    31. Dezember. Steuererklärung, Wohnung putzen, Bett für die Tochter zusammenschrauben, Lebenswerk schreiben, mit dem Rauchen aufhören – eigentlich wollte Lars, neunundvierzigjähriger Vieldenker und angehender Schriftsteller, die Lücke zwischen den Jahren dafür nutzen, endlich alles zu erledigen, was in den letzten Dekaden so auf der Strecke geblieben ist. Das neue Jahr, so sein Plan, sollte in einem aufgeräumten Leben beginnen. Der Zeitpunkt dafür schien perfekt: Die Kinder waren im Auslandsjahr, die Frau unterwegs. Keiner da, der stören könnte.

    Doch die Woche, in der noch alles zu schaffen gewesen wäre – plötzlich ist sie aufgebraucht. Der letzte Tag des Jahres hat begonnen – mit Nieselregen, wie sonst? Das Haus ist immer noch chaotisch. Das Leben sowieso. Und als Lars den ersten Punkt seiner To-do-Liste ansteuert, fühlt es sich an, als müsse er nicht nur sich selbst, sondern eine ganze Welt neu erfinden.

    In ihrem lustigen, tragischen und philosophischen Roman erzählt Nele Pollatschek von Chaos und der Sehnsucht nach Ordnung, von perfekten Kindern und unperfekten Eltern, von Liebe, kleinen Schrauben und großen Werken. Vor allem aber erzählt sie von der Schwierigkeit, sein Leben nicht auf später zu verschieben.

    Eintritt: € 12,-/10,-

Judith
Poznan
Judith Poznan
© Maria Schöning

JUDITH POZNAN wurde 1986 in Berlin geboren und schreibt regelmäßig für ZEIT online, die Berliner Zeitung und SPIEGEL online. Ihr Debüt-Roman „Prima Aussicht“ erschien im Jahr 2021.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Aufrappeln

    Eigentlich kann es gar nicht mehr schlimmer werden. Erst eine Ratte im Badezimmer, dann verlässt sie der Freund und plötzlich ist sie alleinstehend mit Kind. Das erfordert bisweilen nicht immer gelungene Spagat-Einlagen, um am Ende doch noch alles unter einen Hut zu bekommen, aber Judith lernt schnell, dass das Scheitern nur eine Ecke entfernt vom Glück sein kann.

    Eintritt: € 9,-/7,-

R
Thomas
Raab
Thomas Raab
© Simone Heher-Raab

Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise, u.a. den »Buchliebling« 2011 und den Leo-Perutz-Preis 2013. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden bereits für die ARD verfilmt. Außerhalb der Metzger-Reihe erschien 2015 der vom Feuilleton hoch gelobte Serienmörderroman »Still. Chronik eines Mörders«. 2017 wurde Thomas Raab mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet. »Peter kommt später« ist nach »Walter muss weg« (2019) und »Helga räumt auf« (2020) der dritte Band der Bestsellerreihe um die Ermittlerin Hannelore Huber.

  • 14:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Peter kommt später

    Der April neigt sich dem Ende, und der Frühling beginnt gleich mit mehreren bösen Überraschungen: Erst verschandeln die hässlichen Bürgermeisterwahlplakate das ganze Dorf, dann liegt auch noch die alte Brucknerwirtin leblos mit dem Gesicht im Kaiserschmarren. Das geht noch als Unfall durch, auch wenn es einen verdächtigen Einfluss auf den Wahlausgang hat, denn die Tote ist justament die Mutter des Gewinners. 

    Als kurz darauf aber die zweite Glaubenthalerin – Tante Herta, die Dorfälteste – aus dem Leben befördert wird, muss Hannelore Huber wieder einmal die Ärmel hochkrempeln. Denn hier besteht kein Zweifel: Es war Mord. Das Messer steckt noch in der Leiche. Während die örtliche Polizei wieder einmal mit großem Engagement in die falsche Richtung ermittelt, bekommt die alte Huber Hilfe von unerwarteter Seite: Keinem scheint Tante Hertas Tod so nahezugehen wie Peter Pointner, dem schönsten Bäcker weit und breit. Rührend einerseits. Doch ganz geheuer ist Hannelore Huber die Sache nicht. Denn ein so freundlich-charmanter Schwiegermuttertraum wie heute war der »hübsche Pezi« nämlich nicht immer …

    Eintritt frei

Nadia
Rassuli

Nadia Rassuli wurde 1993 als Kind kurdisch-iranischer Eltern geboren, die 1990 nach Deutschland flohen. Mit 19 zog sie für ihr BWL-Studium nach Berlin. Für ihren Job bei Twitter lebte sie später unter anderem in Dublin und London. Seit Anfang 2020 arbeitet sie als Talent Acquisition Partnerin für TikTok. Mit Die dem Tod entgegensahen veröffentlicht sie im Re:sonar Verlag ihr erstes Buch.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Die dem Tod entgegensahen

    Am Ende von Verfolgung, Widerstand und Flucht steht – sofern letztere gelingt – die Erinnerung an das Erlebte. Nadia Rassuli zeigt in „Die dem Tod entgegensahen“, welche Narrative für ein Kind, eine Jugendliche, eine erwachsene Frau prägend sind, wenn die Eltern einen Krieg erlebt und kämpfend überlebt haben. In mal kurzen, mal längeren, mal beiläufigen, mal direkten Wortwechseln berichten die ehemaligen Peschmerga von ihren traumatischen Erlebnissen. Die Tochter stellt zwischendrin Fragen, hört sonst aber zu. Dabei wird eines in jedem Fall deutlich: Wenn unverarbeitete Erinnerungen maßgeblich das Verhältnis zu den Eltern bestimmen, wird die Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte zwingend. Rassuli gelingt in den hier vorliegenden Dramoletten die Erfassung subjektiver Erinnerung. Sie öffnet den privaten Raum und fordert vom Publikum, ebenfalls zuzuhören.

    In ihrem zweiten Buch schreibt sie über die Notwendigkeit, in ihrer Jugend ihre kurdische Identität zu unterdrücken, um in dem Land in dem sie geboren wurde, zu funktionieren. Mit sarkastischen Kommentaren und mit einer gesunden Portion Humor beschreibt Rassuli detailliert ihre Erziehung durch ihre kriegsgeschädigten Eltern, ihre Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen und ihren Kampf mit der gesellschaftlichen Erwartung.

    Eintritt: € 4,-

Antonia
Riepp
Antonia Riepp
© Matthias Becker

Antonia Riepp ist das Pseudonym einer deutschen Bestsellerautorin, die seit über zwanzig Jahren Spannungsromane veröffentlicht. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, ihre Bücher wurden in fünf Sprachen übersetzt und zwei ihrer Bestseller verfilmt.

  • 19:00

    Propsteihaus Petersberg

    Rathausplatz 2
    36100
    Petersberg
    Die Frauen von Capri

    In „Die Frauen von Capri – Im blauen Meer der Tage“ nimmt Antonia Riepp ihre Leserinnen und Leser mit auf eine schicksalhafte Reise zwischen Deutschland und Italien, die Neuanfang und Abschied zugleich ist.

    Die Heldin Catia steckt mitten in einer Lebenskrise, als sie auch noch ins Krankenhaus muss. Doch ausgerechnet dort lernt sie die 80-jährige Italienerin Elisa kennen. Elisa möchte ihr Haus auf Capri verkaufen und bittet Catia, ihr gegen Bezahlung bei der Entrümpelung zu helfen. Begeistert nimmt Catia  an.

    Doch auf Capri stellt sich heraus, dass Elisa nicht ganz aufrichtig war. Als sie Catia ihr Herz öffnet und diese nach und nach in ein tragisches Familiengeheimnis einweiht, erkennen die beiden Frauen, dass es nie zu spät ist, einen Neuanfang zu wagen … 

    Eintritt: € 8,-/6,-

Felix
Römer
Felix Römer und Nachtfarben
© Marvin Ruppert

Felix Römer wurde 1979 geboren und wuchs in der Nähe von Marburg auf, er arbeitete in Freiburg, Mainz und Kassel als Taxifahrer, Schauspieler, Altenpfleger, Dichter, Umzugshelfer, Bühnentechniker und Taugenichts. Seit 1999 steht er mit seinen Texten auf Bühnen und avancierte seitdem zu einem der stilprägenden Slam-Poeten Deutschlands. 2006 wurde er deutscher Vizemeister im Poetry Slam, 2007 Teammeister zusammen mit Sebastian 23, Gabriel Vetter und Lars Ruppel als
die literarische Boygroup »SMAAT«.
Römer moderiert mehrere Poetry Slams in Berlin, Nordhessen und Südniedersachen (u. a. Kassel und Göttingen) und engagiert sich für die literarische Förderung Jugendlicher sowie bildungsferner und straffällig gewordener Menschen. Seine Schreib- und  Performance-Workshops werden u. a. von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Goethe-Institut gefördert. Bei Satyr erschien 2015 von Felix Römer der Gedichtband „Verhinderter Held. Lyrische Alltagsbewältigungen“. Felix Römer lebt mit seiner Familie in Berlin.

  • 19:30

    Cafe in der Alten Mühle

    Zur alten Mühle 10
    34388
    Trendelburg
    Schön

    Gemeinsam mit der Weimarer Band Nachtfarben hat Felix Römer seine Gedichte musikalisch vertont. Entstanden ist ein vielschichtiges und packendes Programm. Jazzige Sphären und Pop-Linien treffen Poesie und wandeln sich zu Soundteppichen, durch welche Römers Verse leiten. Mit seinen neuen Wegen trifft Römer den Zahn der Zeit. Im Gepäck haben sie das Buch und Album "Schön".

    Felix Römer gilt als einer der Pioniere der deutschsprachigen Poetry Slam Szene und zusammen mit Luksan Wunder gewann er 2023 den deutschen Kleinkunstpreis.

    Veranstalter: Landkreis Kassel in Kooperation mit dem Heimatverein Trendelburg.

    Eintritt frei, Spenden erbeten

Jens
Rosteck

Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d’Azur, wo er begann, eine Reihe von literarischen Biographien zu verfassen, etwa über Lotte Lenya und Kurt Weill, Oscar Wilde, Bob Dylan, Édith Piaf, Jacques Brel und Marguerite Duras. Zuletzt publizierte er die weltweit ersten, viel beachteten Monographien über Hans Werner Henze und Joan Baez. Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler,Übersetzer, Autor und Pianist wohnt heute im Badischen.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Die Verwegene. Jeanne Moreau

    Autorenlesung mit Einbezug audiovisueller Medien und Live-Klaviervortrag.

    Moderation: Armin Conrad

    Jeanne Moreau prägte das Kino des 20. Jhts. wie kaum eine andere. Grande Dame der Filmgeschichte, verehrt von Orson Welles. Sie drehte mit Louis Malle, mit Truffaut, Antonioni, Fassbinder, Wenders und Brooks. Sie war Freundin für Marguerite Duras, Gefährtin für Pierre Cardin und Geliebte von Peter Handke. Eine verwegene Künstlerin, von der Jens Rosteck ein faszinierendes Porträt gezeichnet hat. Vielen Frauen diente sie als Vorbild:  Weise, abgründig, aufmüpfig — und erotisch. 

    Eintritt: € 10,-

S
Hanno
Sauer

HANNO SAUER, Jahrgang 1983, ist Philosoph und lehrt Ethik an der Universität Utrecht. Mit „Moral“ war er 2023 für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Moral. Die Erfindung von Gut und Böse

    Woher kommt die Moral und wie bestimmt sie unsere Identität? Gibt es überhaupt noch eine allgemeingültige Moral, hat es sie je gegeben? Hanno Sauer spürt der Moral geschichtlich nach und beginnt damit vor fünf Millionen Jahren. Dabei spart er auch Ausbeutung, soziale Ungleichheit oder Menschheitsverbrechen nicht aus und spricht sich letztendlich für einen emanzipatorischen Aktivismus aus.

    Eintritt: € 12,-/9,-

Erika
Schellenberger
Erika Schellenberger
© Andrea Maa

Erika Schellenberger ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und als Landeskoordinatorin ›Literatur und Schule‹ im Büro Kulturelle Bildung des Hessischen Kultusministeriums tätig. Als Vorstandsvorsitzende und Jurymitglied des Literaturvereins »Zwei Raben« organisiert sie Autorenstipendien im ländlichen Raum und kuratiert literarische Ausstellungen. Sie lebt in Marburg an der Lahn.

  • 20:00

    Stadt- und Schulmediothek

    Ostendstr. 2
    35457
    Lollar
    Alles behalten für immer: Ruth Rilke

    Stimmungsvoll, unterhaltsam und detailreich - Erika Schellenberger liest aus ihrer Biographie über die Tochter eines literarischen Giganten, Ruth Rilke.

    Eintritt: € 8,-/5,-

Andrea Maria
Schenkel
Andrea Maria Schenkel
© Andrea Herdegen

Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, gilt als eine der renommiertesten Krimiautorinnen Deutschlands. 2006 erschien ihr vielfach ausgezeichnetes Debüt „Tannöd“, das sich über eine Million Mal verkaufte, in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt wurde. Zahlreiche Romane folgten. Die Autorin lebt in Regensburg und in Larchmont, einem Vorort von New York.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Der Erdspiegel

    Gemeinhin glauben die Leute, was der Bichel sagt. Er redet wie ein gelehrter Mann und ist doch nur ein einfacher Viehhändler. Aber er kann erzählen und versteht es, die Leute in seinen Bann zu ziehen. Einen magischen Spiegel soll er besitzen. Darin könne man geliebte Menschen sehen. Und der Spiegel sage einem die Zukunft voraus. Nur über den Erdspiegel sprechen dürfe man nicht. Der Bichel ist ein Menschenfänger, doch die meisten glauben ihm, wollen ihm glauben, dass sie ein besseres, ein leichteres Leben verdient haben – vor allem junge Mädchen, hübsche und fleißige Töchter armer Tagelöhner, von denen eine nach der anderen plötzlich verschwindet …

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. 

    Informationen zu den Lesungen finden Interessierte unter www.fulda.de/kultur-freizeit/leseland-hessen. Dort steht auch der Flyer mit dem diesjährigen Programm zum Herunterladen bereit.

Uta Rosa
Schmidt

Uta Rosa Schmidt ist gebürtige Nordhessin und seit 1990 Moderatorin und Reporterin beim hessischen Privatsender Hit Radio FFH. "Das Mädchen aus der Eiche" ist ihr Debutroman, den sie natürlich in der Nähe ihres Heimatortes Frankenberg an der Eder spielen lässt.

  • 15:00

    Herrmannshof Altenstadt

    Kirchgasse 26
    63674
    Altenstadt
    „Das Mädchen aus der Eiche“ „Der Sommer in dem ich verschwand“

    Die Radiomoderatorin Uta Rosa Schmidt ist unter die Schriftsteller gegangen. Im Jahr 2022 hat die studierte
    Sportwissenschaftlerin mit dem Schreiben begonnen. Mit dem Band „Das Mädchen aus der Eiche – Verraten und verkauft“ präsentiert sie in diesem Jahr den zweiten Teil ihrer Trilogie.
    Die abenteuerliche Geschichte spielt in Nordhessen, am Edersee und in Kassel. Die Zeitreise der Heldin Henriette (Henry) trägt
    uns ins spannende 18. Jahrhundert. Sie trifft im mittlerweile versunkenen Dörfchen Berich auf Nic, der ihr Gefährte wird. Henry hilft Nic seine wahren Eltern zu finden. Im mondänen Kassel kommen sie Nics Familiengeheimnis mit Hilfe des berühmten Baumeisters Simon Louis du Ry auf die Spur.
    Im zweiten Band erleben wir, wie Nic mit den hessischen Soldaten nach Amerika geht. Landgraf Friedrich II. hat den
    Engländern eine Armee verkauft, die die Krone im Unabhängigkeitskrieg unterstützen soll. Eine gefährliche Mission. Henry
    reist Nic nach und versucht ihn in den Wirren des Krieges zu finden.
    Bei ihrer Lesung erfahren die Besucher mehr über die geschichtlichen Hintergründe, ihre Recherchen und wie man die berüchtigten Schreibblockaden bekämpft.

    Eintritt: € 5,-

Felix
Scholz

Felix Scholz ist studierter Germanist und arbeitet als Dozent für Deutsch als Fremdsprache an der Philipps-Universität Marburg. Neben vielen Auftritten bei Lesebühnen und Poetry-Slams schreibt er Kinderbücher und Kriminalromane.

  • Dorfgemeinschaftshaus

    Zwetschenweg 7
    35274
    Kirchhain-Schönbach
    Tod in Marburg

    Rachemord oder Industriespionage? Als in der Lahn die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, stehen gleich mehrere Verdächtige im Rampenlicht. Für die Aufklärung des Mordes wird ein Frankfurter Polizei-Urgestein nach Marburg befohlen. Dort ermittelt er – nicht ganz freiwillig – zusammen mit seinem Marburger Kollegen und taucht ein in die Welt zwischen Marburger Märchenatmosphäre und undurchschaubaren Pharmaunternehmen. 

Johanna
Sebauer
Johana Seebauer
© Birte Filmer

Johanna Sebauer, 1988 in Wien geboren und in einem kleinen burgenländischen Dorf nahe der ungarischen Grenze aufgewachsen, hat Politikwissenschaften und Journalismus in Wien, Aarhus, Santiago de Chile und in Hamburg studiert und arbeitet in der Wissenschaftskommunikation. Ihre Kurzgeschichten sind in mehreren Anthologien erschienen. Für die Arbeit an ihrem Debütroman ›Nincshof‹ hat sie Stipendien des österreichischen Kulturministeriums, des Kulturreferates des Burgenlandes sowie der Hamburger Kulturbehörde erhalten. Eine erste Fassung des Romans wurde 2019 mit dem Burgenländischen Literaturpreis ausgezeichnet. Johanna Sebauer lebt in Hamburg.

  • 19:30

    Bessunger Buchladen

    Heidelberger Strasse 81B
    64285
    Darmstadt
    Nincshof

    Nincshof, ein kleines Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze, soll vergessen werden. So der Plan dreier Männer, die sich »die Oblivisten« nennen und raus wollen aus der hektischen Zeit. Wenn niemand mehr von ihnen weiß, können sie und das ganze Dorf in Freiheit und Ruhe leben. Laut Legende ist das in Nincshof schon einmal so gewesen. Ausgerechnet die alte Erna Rohdiebl soll dabei helfen, dass dieses Vorhaben gelingt, denn die drei Männer glauben, dass die alte Frau die Freiheit im Blut hat und daher genau die Richtige für ihre Bewegung ist. Erna Rohdiebl wiederum hat in ihrem langen Leben selten Dümmeres als die Idee zu verschwinden gehört, aber ihre Neugierde siegt. Abend für Abend poltern die Oblivisten an ihre Eckbank und plotten bei Speckbroten und Pusztafeigenschnaps ihr Verschwinden. Alles scheint nach Plan zu verlaufen. Wenn da nicht die Neuen aus der Stadt wären. Ein turbulenter Sommer nimmt seinen Lauf!

    Ein turbulenter Sommer beginnt, und es entspinnt sich eine Geschichte über das Vergessen und das Erinnern. Über das Leben und seine Irrwitzigkeiten. Übers Heutige und Gestrige. Über die Komik von Landkarten, das Fiktive an der Realität und die Wirklichkeit von Ausgedachtem.

    Eintritt: € 10,- /8,-

Luis
Sellano

Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

  • 20:00

    Stadtbücherei Obertshausen

    Kirchstraße 2
    63179
    Obertshausen
    Portugiesische Sünde

    Der Küstenort Cascais ist nur einen Katzensprung von Lissabon entfernt. Die malerische Steilküste und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten locken Urlauber ebenso an wie Einheimische auf der Suche nach einer kleinen Auszeit. Die Polizistin Helena Gomes hat an diesem Tag jedoch keine Augen für die Schönheit des Atlantiks: Eine Frau liegt tot am Strand. Die Gerichtsmedizin schließt Fremdeinwirkung nicht aus. Und auch Helenas Freund, der kriminalistisch begabte Antiquar Henrik Falkner, wittert ein Verbrechen. Gemeinsam kommen die beiden einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das seinen Ursprung tief in den Gassen von Lissabons Hauptstadt hat …

    Portugiesischer Abend abgerundet mit einem kleinen Büffet und Getränken.

    Eintritt: € 12,-

Yasmin
Sibai
Yasmin Sibai
© Laura J. Gerlach

Yasmin Sibai wurde in Norddeutschland geboren und zog da-
nach zweiunddreißig Mal um. Sie war Frontfrau einer Punk-
band und hat als Öko-Bäuerin, Lastwagenchauffeurin, freie
Architektin und DJane gearbeitet. Mittlerweile wohnt sie mit
ihrer Familie in Frankfurt am Main und plant keine Umzüge in
nächster Zeit. PUNKED ist ihr Romandebüt.

  • 19:00

    Kulturforum Hanau

    Am Freiheitsplatz 18 a
    63450
    Hanau
    PUNKED

    Der Geruch von Kunstnebel und Schweiß, dröhnende Bässe und besetzte Häuser – ein angepasstes bürgerliches Leben war für Bey, Bassistin einer Avantgarde-Punkband, früher undenkbar gewesen. Nach der Geburt ihres Sohnes wohnt sie jetzt am Rand von Amsterdam, umgeben von gutsituierten Eltern ohne spätjugendliche Exzesse. Als ein kalkweißes Kuvert sie erreicht, gerät ihr Alltag aus dem Takt: Ihr Ex-Freund Iggy ist gestorben. Bey fährt zur Beerdigung nach Berlin, wo sie in Iggys Nachlass eine Tonaufnahme findet, die sie an den Umständen seines Todes zweifeln lässt. Ihre Nachforschungen stoßen auf Widerstand beim Rest der Alt-Punks, und als Karina, ihre verschollen geglaubte Erzfeindin, auftaucht, beginnt ein atemloser Wettlauf um alte Datenträger. Eine ungeheuerliche Wahrheit kommt ans Licht, die alles ins Wanken bringt, woran Bey und ihre Punk-Clique jemals geglaubt haben.

    PUNKED führt in dunkle Kellerclubs der Neunziger und geheime Hackersalons der Zweitausender, streift durch gentrifizierte Stadtlandschaften in Hannover, Berlin und Amsterdam und dringt vor ins schwarze Herz einer lebendigen Subkultur. Yasmin Sibai lässt eine Utopie implodieren und setzt ihre Protagonistin auf die Spur eines Kriminalfalls, der neues Licht auf ihre Punk-Vergangenheit wirft.

    Eintritt: € 10,-/5,-

Tilman
Spreckelsen
Tilman Spreckelsen
© Stefan Gelberg

Tilman Spreckelsen, Jahrgang 1967, studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg. Er ist Autor, Publizist, Herausgeber und Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

  • 20:00

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Otfried Preußler: Ein Leben in Geschichten

    Zu Preußlers 100. Geburtstag liefert Spreckelsen die erste vollständige Biografie des großen Geschichtenerzählers. Darin geht es um verworfene Ideen und Hintergründe zu beliebten Klassikern ebenso wie um die kindliche Begeisterungsfähigkeit, die es mit allen Mitteln zu bewahren gilt.

    Eintritt: € 12,-/9,-

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Das Nordseekind. Theodor Storm ermittelt

    Husum 1845: Der Anwalt Theodor Storm bekommt Besuch von einer fremden Frau. Sie erzählt von einem lange zurückliegenden Mordfall und einem damals entführten dreijährigen Mädchen und behauptet, dieses Kind zu sein. Da sie daher Erbin eines Vermögens auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt wäre, kommt die Fremde denjenigen in die Quere, die damals den Familienbesitz geerbt haben. Als dann eine Mordserie Husum erschüttert, beginnt Theodor Storm seine Ermittlungen auf den alten Höfen Eiderstedts – und er und sein Schreiber kommen einem mysteriösen Geheimbund auf die Spur. Ein Kriminalroman mit besonderem Personal – wunderbar erzählt und präzise recherchiert.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. 

    Informationen zu den Lesungen finden Interessierte unter www.fulda.de/kultur-freizeit/leseland-hessen. Dort steht auch der Flyer mit dem diesjährigen Programm zum Herunterladen bereit.

  • 19:30

    Ev. Kirche Frommershausen

    Nordstr./Mittelstr.
    34246
    Vellmar
    Das Nordseekind. Theodor Storm ermittelt

    Theodor Storm und eine Serie rätselhafter Morde 

    Husum 1845: Der Anwalt Theodor Storm bekommt Besuch von einer fremden Frau. Sie erzählt von einem lange zurückliegenden Mordfall und einem damals entführten dreijährigen Mädchen und behauptet, dieses Kind zu sein. Da sie daher Erbin eines Vermögens auf der Nordseehalbinsel Eiderstedt wäre, kommt die Fremde denjenigen in die Quere, die damals den Familienbesitz geerbt haben. Als dann eine Mordserie Husum erschüttert, beginnt Theodor Storm seine Ermittlungen auf den alten Höfen Eiderstedts – und er und sein Schreiber kommen einem mysteriösen Geheimbund auf die Spur. 

    Eintritt: € 5,- (Mitglieder); 10,- (Gäste); 12,- (AK)

Heinrich
Steinfest
Heinrich Steinfest
© Burkhard Riegels

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit „Ein dickes Fell“; 2014 stand er mit „Der Allesforscher“ auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“, 2018 wurde „Die Büglerin“ für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper „Der Chauffeur“.

  • 15:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Gemälde eines Mordes

    Oliver Roschek ist angesehener Wombatforscher und wurde zuletzt in Australien gesehen. Seine Frau Astrid bittet Frau Wolf und Cheng, ihren Mann wieder aufzuspüren. Die beiden Detektive nehmen den lukrativen Auftrag an, obwohl Flugzeuge nicht zu ihren bevorzugten Transportmitteln zählen. Doch in Roscheks  Ferienhaus angekommen, fehlt jede Spur von ihm – stattdessen treffen sie auf vier sonderbare Urlauber. Könnte einer von ihnen der Fälscher sein, jener weltweit gesuchte Auftragsmörder? Hat er gar den Wombatforscher auf dem Gewissen? Nicht ausgeschlossen, denkt Cheng, und dann machen die vier ernst.

    Eintritt frei

Cora
Stephan
Cora Stephan
© Isolde Ohlbaum

Cora Stephan ist seit vielen Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken, Kolumnen – und Bücher. Ihr Roman »Ab heute heiße ich Margo« erschien 2016 bei Kiepenheuer & Witsch. Neben zahlreichen Sachbüchern hat sie unter dem Pseudonym Anne Chaplet preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht, u.a. »In tiefen Schluchten« (2017) und »Brennende Cevennen« (2018).

  • 19:30

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Über alle Gräben hinweg

    Cora Stephan schildert das Leben zweier europäischer Familien von Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des 2. Weltkriegs, als eine ganze Welt in Schutt und Asche versunken war. Der Blick der Erzählerin geht dabei weit zurück in das Landleben Oberschlesiens Anfang des Jahrhunderts, wo Alard eine unbeschwerte Kindheit und Jugend erlebt – trotz der Katastrophe des 1. Weltkriegs und seiner Folgen. Zugleich taucht man ein in das Leben eines uralten schottischen Clans, der seine besten Zeiten hinter sich hat und immer noch die alte Feindschaft gegen die englische Krone hochhält.

    Inspiriert von ihrer großen Zuneigung zueinander versuchen die beiden Freunde auf konspirative Weise das Unmögliche: den Lauf der heraufziehenden Menschheitskatastrophe aufzuhalten und die Feindschaft ihrer Länder im 2. Weltkrieg zu überwinden. Alard als Mitarbeiter des Auswärtigen Amts in Berlin, Liam im Auftrag des britischen Auslandsgeheimdienstes SIS. Doch so sehr sie einzelne Menschen wie die deutsch-jüdische Fotografin Helene im Spanischen Bürgerkrieg retten können, so wenig gelingt es ihnen, das Grauen, das sie auf die Welt zukommen sehen, abzuwenden.

    Und doch bleibt am Ende dieses großen historischen Romans die tiefe Freundschaft zweier Menschen in niederschmetternden Zeiten.

    Eintritt: € 8,- VVK; 10,- AK

Simon
Sterz

Simon Sterz, geboren 1990, arbeitete nach einem abgeschlossenen Game-Design-Studium in Berlin einige Jahre in dieser Branche, bevor er sich selbständig machte und sein Schreibtalent als Übersetzer professionalisierte. Der vielseitig interessierte Autor lernte durch verschiedene Wohnorte in Deutschland und im Ausland (USA, Schweiz) die unterschiedlichsten Menschen kennen, was sich in seiner Vorliebe für vielschichtige Charaktere niederschlägt.

  • 19:00

    Kunstsammlung der Stadt Limburg

    Historisches Rathaus, Fischmarkt 21
    65549
    Limburg
    Der Fall Zossner

    Als Miriam erfährt, dass ihr Bruder Gregor in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wurde, fühlt sie sich wie vor den Kopf geschlagen. Leidet er wirklich unter Verfolgungswahn oder irren sich die Ärzte?

    Anfangs noch verwirrt und überfordert, verliert Miriam zunehmend den Glauben, dass der Klinikaufenthalt Gregor helfen wird. Immerhin deutet vieles darauf hin, dass ihr Bruder recht hatte.

    Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Verfolger verstrickt sich Miriam immer mehr in Gregors Welt, bis sie schließlich niemandem mehr trauen kann.

    Eintritt frei

Kai Magnus
Sting

Kai Magnus Sting, geboren 1978, schreibt Kurzgeschichten, Hörspiele, Kriminalromane und Kolumnen für das Radio und die Zeitung. 2008 schloss er sein Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft ab. Seit 20 Jahren tritt er auf Kabarettbühnen auf, produziert Live-CDs und Hörspiele und hat für seine Bühnenprogramme zahlreiche Preise gewonnen. Im September 2014 veröffentlichte Sting seinen aktuellen Erzählband „Immer ist was, weil sonst wär ja nix”.

Auch als Autor von Kriminalromanen und -hörspielen („Leichenpuzzle”, „Die Ausrottung der Nachbarschaft” u. a.) entpuppt er sich als wahrer Wortakrobat. Kabarett trifft hier Krimi, und das vom Allerfeinsten!

  • 20:00

    Schäferstadt-Halle

    Am Grassee 10
    35410
    Hungen
    Mord zu fünft

    "Eine ertrunkene, kopflose Leiche nackt in der Spitze einer Tanne? Sowas löse ich zwischen Kakao mit Schuss und Zigarette in der Badewanne." So Brahms, Kriminalhauptkommissar, der mit großem Vergnügen vertrackte Mordfälle, seltsame Diebstähle und haarsträubende Vermisstenfälle aufklärt. Er leitet innerhalb der Mordkommission die Abteilung ABS (Abseitiges, Böses, Skurriles), die dazu verdonnert ist, sich um Angelegenheiten zu kümmern, mit denen niemand etwas zu tun haben will. In ihrem ersten Fall geht es um seltsame Mordfälle, in denen ein roter Jutebeutel eine – im wahrsten Sinne des Wortes – tragende Rolle spielt. Und so kommt eine spektakuläre Mischung zusammen, bei der sich urkomische Genialität, absurde Morde und wahnwitziger Unsinn die Hand geben.

    Eintritt: € 12,-

Arno
Strobel
Arno Strobl
© Gaby Gerster

Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

  • 19:00

    Stadtverordneten-Sitzungssaal (Rathaus)

    Berliner Platz 1
    35390
    Gießen
    Der Trip

    ARNO STROBEL LIEST IM RAHMEN DES GIESSENER KRIMIFESTIVALS AUS SEINEM NEUSTEN PSYCHOTHRILLER

    Evelyn Jancke ist nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Seit zwei Jahren wartet sie auf ein Lebenszeichen ihres Bruders. Sein Wohnmobil-Trip sollte unvergesslich werden, doch dann ist er spurlos verschwunden. Evelyn hält allein ihre Arbeit als forensische Psychologin aufrecht. Dann bittet die Oldenburger Polizei um ihre Mithilfe bei einer Mordserie. Im norddeutschen Raum tötet ein Unbekannter scheinbar wahllos Menschen auf Campingplätzen. Er kommt immer nachts und verschwindet unerkannt. Bis es einen Zeugen gibt. Und daraufhin ein Phantombild. Evelyn traut ihren Augen nicht, als sie es sieht. Sie fasst einen verzweifelten Entschluss, der sie alles kosten könnte … 

    Arno Strobel (*1962 in Saarlouis) studierte Versorgungstechnik, arbeitete im Bereich der Informationstechnologie und begann erst mit 40 Jahren mit dem Schreiben. In seinen Thrillern möchte er die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele erkunden und macht auch vor den größten Urängsten nicht halt. Inspirationen dafür findet er im Alltag und spürt ihnen mit seinem Netzwerk aus Experten nach. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt und arbeitet in der Nähe von Trier. 

    Eine Veranstaltung des Literarischen Zentrums Gießen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Gießen.

T
Jochen
Thies

Jochen Thies, geboren 1944 in Rauschen in Ostpreußen, Dr. phil., arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in London. Er war Redenschreiber von Bundeskanzler Helmut Schmidt, Ressortleiter Außenpolitik der Tageszeitung „Die Welt“, Chefredakteur der Zeitschrift „Europa-Archiv/Internationale Politik“ und viele Jahre lang in leitenden Stellungen bei der ARD tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschien von ihm „Die Moltkes“.

  • 19:00

    Rathaus Bad Karlshafen, Landgrafensaal

    Hafenplatz 8
    34385
    Bad Karlshafen
    Die Reise, die 300 Jahre dauerte

    Die Reise seiner hugenottischen Vorfahren führt über die Uckermark bis nach Ostpreußen und endet erst 300 Jahre später in Berlin. Jochen Thies begibt sich in diesem Buch auf eine bewegende Spurensuche, die zu den Schauplätzen des Geschehens führt und die enge Verflechtung von Vergangenheit und Gegenwart deutlich macht.

    Eintritt frei

Ilija
Trojanow
Ilija Trojanow
© Thomas Dorn

Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er, wenn er nicht reist, in Wien. Seine bekannten Romane wie z.B. ›Die Welt ist groß und Rettung lauert überall‹, ›Der Weltensammler‹ und ›Eistau‹ sowie seine Reisereportagen wie ›An den inneren Ufern Indiens‹ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt erschienen bei S. Fischer sein großer Roman ›Macht und Widerstand‹, sein Sachbuch-Bestseller ›Meine Olympiade: Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen‹ sowie der literarisch-politische Essay ›Nach der Flucht‹.

  • 19:30

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Tausend und ein Morgen

    „Die Vergangenheit ist unvorhersehbar“ lautet ein zukünftiges Sprichwort aus Ilija Trojanows neuem Roman, der als utopisches Zeitreise-Epos daherkommt. Die Heldin Cya muss sich durch fremde Welten und gefährliche Zeiten schlagen und landet etwa inmitten der Russischen Revolution, eines Olympiaboykotts oder in der Karibik unter Piraten. Inspiriert von der friedlichen und selbstbestimmten Gesellschaft der Zukunft, in der sie lebt, reist sie von Zeit zu Ort und versucht, die Vergangenheit aus ihren Fesseln zu lösen. Der Erfolg ist dabei nicht immer garantiert…

    Eintritt: € 12,-/9,-

  • 19:00

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Tausend und ein Morgen

    Eine Zeitreise voller Überraschungen
    In Tausend und ein Morgen entwirft Ilija Trojanow ein leidenschaftliches Porträt seiner mutigen Heldin. Wie kein anderer Autor verbindet er erzählerische Virtuosität und kritisches Denken zu einem modernen Epos, das alle Grenzen überwindet, Raum und Zeit ausleuchtet und einen frischen Blick in die Zukunft wagt. Mit sinnlichen Bildern und überbordenden Geschichten erfindet Ilija Trojanow den utopischen Roman neu - ein Roman, der von der unerschöpflichen Kraft unseres Denkens erzählt.

    Eintritt: € 10,-/8,-

    Veranstaler: Literaturhaus Darmstadt in Kooperation mit der Stadtkirche Darmstadt

U
Deniz
Utlu
Deniz Utlu
© Suhrkamp Verlag

Deniz Utlu, geboren 1983 in Hannover, studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Von 2003 bis 2014 gab er das Kultur- und Gesellschaftsmagazin freitext heraus. Sein Debütroman, Die Ungehaltenen, erschien 2014 und wurde 2015 im Maxim Gorki Theater für die Bühne adaptiert. Von 2017 bis 2019 schrieb er für den Tagesspiegel die Kolumne Einträge ins Logbuch. 2019 erschien sein zweiter Roman Gegen Morgen. Außerdem hat er Theaterstücke, Lyrik und Essays verfasst (u. a. für FAZ, SZ, Tagesspiegel und Der Freitag). Er forscht am Deutschen Institut für Menschenrechte und veranstaltet am Maxim Gorki Theater die Literaturreihe Prosa der Verhältnisse. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover.

  • 19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    Vaters Meer

    Yunus ist dreizehn Jahre alt, da erleidet sein Vater zwei Schlaganfälle und ist fortan nahezu vollständig gelähmt. Er kann nur noch über Augenbewegungen kommunizieren. Zehn Jahre wird er von Yunus’ Mutter gepflegt, erst in einem Heim, dann zu Hause, bevor er stirbt. Und Yunus, der zum Studium ausgezogen ist aus der elterlichen Wohnung, ruft sich immer wieder Bilder aus seiner Kindheit wach: Erlebnisse und Gespräche mit dem Vater, von denen er manchmal gar nicht mehr wusste, dass er sie noch in sich trägt. Sie fügen sich zu dem warmherzigen Porträt eines Mannes, der mit lauter Stimme lachte oder auf Arabisch fluchte, der häufig abwesend und leicht reizbar war und der einst aus Mardin nahe der türkisch-syrischen Grenze nach Istanbul ging, dort den Militärputsch miterlebte und schließlich mit einem Frachtschiff nach Deutschland kam.

    Vaters Meer erzählt von einem Schicksalsschlag, der eine ganze Familie trifft, von einer Vater-Sohn-Beziehung, die abrupt endet, von Migration und Zugehörigkeit. Deniz Utlu zeichnet die unerwarteten Wege des Lebens wie der Erinnerung nach. Sein Roman zeugt von der Kraft des Erzählens – die dann am deutlichsten wird, wenn die Sprache das Letzte ist, was einem bleibt.

    Eintritt: € 13,-/10,-

    Veranstalter: Literaturhaus Kassel

v
Jo
van Nelsen
Jo van Nelsen
© Dominik Reichenbach

Jo van Nelsen ist Schauspieler, Chansonsänger Musikkabarettist, Regisseur, Autor und Coach.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Bubikopf und Bleistift

    Jo van Nelsen widmet sich in Wort, Bild und Ton dem Kernthema seiner Grammophonlesungen, der Weimarer Republik und seinen Künstler*innen. 1918 bekamen die deutschen Frauen erstmals das Wahlrecht, viele verblieben in den Berufen, in denen sie für die im Krieg stehenden Männer eingesprungen waren: Als Schaffnerinnen, Kontorleiterinnen, Stenotypistinnen – und auch schreibenden Frauen bot das aufblühende demokratische Zeitungswesen erstmals eine große öffentliche Plattform, die vielen zu Ruhm verhalf: Vicki Baum, Mascha Kaléko, Gabriele Tergit, Maria Leitner, Irmgard Keun, Lili Grün u.a. Sie berichteten aus Gerichtssälen und Hinterhöfen, vom Tennisplatz und Five O´Clock und machten Tucholsky & Co. ernsthafte Konkurrenz.

    Eintritt: € 8,-

Johann
von Bülow

Johann von Bülow, geboren 1972 in München, zählt zu den bekanntesten deutschen Schauspielern seiner Generation. Nach einem Studium an der Otto-Falckenberg-Schule spielte er an wichtigen Theatern wie dem Schauspielhaus Bochum; darüber hinaus ist er in zahlreichen deutschen und internationalen Kino- und Fernsehfilmen zu sehen und arbeitet mit Regisseuren wie Oliver Hirschbiegel und François Ozon. «Roxy» ist sein erster Roman.

  • 20:00

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Roxy

    Marc und Roy waren einmal beste Freunde. Bis sie sich in dieselbe Frau verliebten.

    Jahre später muss Marc zurück nach München, zu Roys Beerdigung. Er blickt zurück auf sein halbes Leben, Freundschaften, Lieben.

    München, Achtzigerjahre: Marc wächst in der Doppelhaussiedlung auf. Er will ausbrechen, Schauspieler werden, die Welt erobern. Die liegt seinem Freund, dem Industriellensohn Roy – eigentlich Robert –, schon zu Füßen. Die beiden träumen und hoffen, wachsen aneinander, aber auch hinein in eine Glamourwelt, die sich in der Edeldisco «Roxy» trifft. Sie feiern das Dasein. Sie lernen die umwerfende Carolin kennen, die alles verändert. Und sie merken: die Linien zwischen Freundschaft und Rivalität sind manchmal dünn.

    Packend und zugleich mit großer Leichtigkeit erzählt der Schauspieler Johann von Bülow in seinem vom Leben inspirierten Roman von Schicksal und Zufall, von Jugend und Freundschaft, vom luxuriösen Unglück des Reichtums und der Wucht echter Entscheidungen – kurz: davon, was wirklich zählt. 

    Eintritt: € 15,-

Ronja
von Rönne

Ronja von Rönne, geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. 2015 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 2017 moderiert sie auf ›Arte‹ die Sendung ›Streetphilosophy‹ und schreibt für die ›DIE ZEIT‹ und ›ZEIT ONLINE‹.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Trotz

    Wer Trotz hört, denkt an schreiende Kinder, strampelnd auf dreckigen Supermarktböden. Gleichzeitig zeigt sich im Trotz aber auch positiver Widerstand.

    Der Trotz hat ein veritables Image-Problem. Wer Trotz hört, denkt an schreiende Kinder, strampelnd auf dreckigen Supermarktböden. Gleichzeitig zeigt sich im Trotz aber auch positiver Widerstand. Darin liegen Widersetzlichkeit, Unerschrockenheit und sogar Mut. Einer Sache, einer Person oder gar dem Leben trotzen, ist es nicht das, was alle wollen? Ronja von Rönne durchleuchtet den Trotz und befreit ihn von seinen Vorurteilen. In ihrem persönlichen Essay eröffnet sie eine neue Perspektive und nimmt uns mit auf eine Reise durch Philosophie, Psychologie und ihre eigenen Erfahrungen – denn trotzig auf das Leben zu blicken, davon können wir alle profitieren.

    Eintritt: € 8,90/10,-

    Mehr Infos hier

W
Jan Costin
Wagner
Jan Costin Wagner
© Susanne Schleyer

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien Sakari lernt, durch Wände zu gehen (2017).

  • 19:30

    Capitol

    Europaplatz 3
    63128
    Dietzenbach
    Einer von den Guten

    Während der Sommer verblasst und der Herbst anbricht, verstrickt sich Neven immer tiefer und auswegloser im Dickicht seines ungeheuerlichen Doppellebens. Und Adrian lernt die gleichaltrige Vera kennen, die ihm ein ganz anderes Leben zeigt. Ein Leben, das er nicht kannte und das er vor seinem Vater, der ihn zur Prostitution zwingt, verbergen muss.

    Sowohl Ben als auch Adrian müssen radikale Entscheidungen treffen, um die unhaltbare Situation zu ändern. Doch jeder Schritt ist ein Schritt am Abgrund. Wenn Neven sich jemandem anvertraut, steht seine Existenz auf dem Spiel. Und Adrian müsste sich von seinen Wurzeln und seinem alten Leben komplett lossagen. Werden sie einen Ausweg finden? Und wenn ja, um welchen Preis? 

    Eine fein austarierte, hochmoralische Meditation über Menschen am Abgrund, die uns nach dem letzten Satz sprachlos und doch mit geschärftem Blick zurücklässt.

    Eintritt: € 8,- VVK; 10,- AK

  • 19:30

    Kapelle St. Gabriel

    Hauptstr. 6-8
    63512
    Hainburg
    Einer von den Guten

    Während der Sommer verblasst und der Herbst anbricht, verstrickt sich Neven immer tiefer und auswegloser im Dickicht seines ungeheuerlichen Doppellebens. Und Adrian lernt die gleichaltrige Vera kennen, die ihm ein ganz anderes Leben zeigt. Ein Leben, das er nicht kannte und das er vor seinem Vater, der ihn zur Prostitution zwingt, verbergen muss.

    Sowohl Ben als auch Adrian müssen radikale Entscheidungen treffen, um die unhaltbare Situation zu ändern. Doch jeder Schritt ist ein Schritt am Abgrund. Wenn Neven sich jemandem anvertraut, steht seine Existenz auf dem Spiel. Und Adrian müsste sich von seinen Wurzeln und seinem alten Leben komplett lossagen. Werden sie einen Ausweg finden? Und wenn ja, um welchen Preis? 

    Eine fein austarierte, hochmoralische Meditation über Menschen am Abgrund, die uns nach dem letzten Satz sprachlos und doch mit geschärftem Blick zurücklässt.

    Eintritt: € 15,-

Dr. Andreas
Wagner
Andreas Wagner
© Christian Wagner

Andreas Wagner ist Winzer, Historiker und Autor. Nach dem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und
Bohemistik in Leipzig und an der Karls-Universität in Prag hat er 2003 zusammen mit seinen beiden Brüdern das Familienweingut seiner Vorfahren in der Nähe von Mainz übernommen.

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Herrgottsacker

    Ein verstörendes Verbrechen in Rheinhessen Unter einer verlassenen Gartenlaube bei Mainz werden menschliche Knochen gefunden. Zunächst deutet alles darauf hin, dass sie aus einem der Gräber des nahen Friedhofs stammen. Doch dann verdichten sich die Hinweise auf einen Mord, der erst wenige Jahre zurückliegt – und niemand scheint den Toten zu vermissen. Kriminalhauptkommissar Harro Betz und seine Kollegen stehen vor einer harten Probe. Wie sollen sie ein Verbrechen aufklären, dessen Opfer gar nicht zu existieren scheint?

    Eintritt: € 13,- (inkl. Weinverkostung)

Caroline
Wahl
Caroline Wahl
© Stefan Klüter

Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren und wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Sie hat Germanistik in Tübingen und Deutsche Literatur in Berlin studiert. Danach arbeitete sie in mehreren Verlagen. ›22 Bahnen‹ ist ihr Debütroman, für den sie mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis 2023 ausgezeichnet wurde. Caroline Wahl lebt in Rostock.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Debütant*innenball

    Unter dem Titel „Debütant*innenball“ präsentiert die Centralstation in unregelmäßigen Abständen literarische Erstlingswerke, um jungen Autor*innen die Chance zu geben, ihre Texte vorzustellen und bekannt zu machen. 
    Zwei Debüts pro Abend sorgen dabei für ein breiteres literarisches Spektrum, als dies bei einer herkömmlichen Lesung üblich ist. Und da es sich um einen „Debütant*innenball“ handelt, darf natürlich auch die Musik von den Plattentellern nicht fehlen. 
    Zum nächsten Termin am Freitag, dem 29. September, sind Caroline Wahl und Max Richard Leßmann in der Centralstation zu Gast. 
    Caroline Wahls Debüt "22 Bahnen" ist eine raue und gleichzeitig zärtliche Geschichte über die Verheerungen des Familienlebens und darüber, wie das Glück zu finden ist zwischen Verantwortung und Freiheit.
    "Sylter Welle" ist der erste Roman des Autors, Sängers und Instagramphänomens Max Richard Leßmann. Er ist eine schmerzhaft schöne Liebeserklärung an eine vom Aussterben bedrohte Generation: die Großeltern. 
    Den Abend moderiert Dr. Ulrich Sonnenschein (Hessischer Rundfunk).
    Gute Musik macht die Unicorn Crew (80s Dance, Italodisco, Synthpop und mehr).

    Eintritt: € 9,90/11,-

    Mehr Infos hier

  • 19:30

    Palais Bellevue

    Schöne Aussicht 2
    34117
    Kassel
    22 Bahnen (Nachholtermin)

    Nachholtermin für die am 14. September ausgefallene Lesung. Die erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit, sie können ggf. auch in der Buchhandlung am Bebelplatz zurückgegeben werden. Die Kosten werden erstattet.

    Tildas Tage sind strikt durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern – und an schlechten Tagen auch um die Mutter.

    Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amster-dam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, mit dem Tilda früher befreundet war. Viktor, der – genau wie sie – immer 22 Bahnen schwimmt…

    „22 Bahnen“, seit Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste, ist eine raue und gleichzeitig zärtliche Geschichte über die Verheerungen des Familienlebens und darüber, wie das Glück zu finden ist zwischen Verantwortung und Freiheit.“

    Eintritt: € 10,- (VVK)/12,- (AK)

    Veranstalter: Literaturhaus Kassel

Stefanie
Weber

Stefanie Weber, Jahrgang 1972, hat durch die plötzliche und heftige Erkrankung ihres Mannes selbst erfahren, wie herausfordernd extreme Situationen sein können. Trotzdem lässt sie sich ihre Lebensfreude nicht nehmen und bleibt fokussiert auf Lösungen und das Leuchten am Ende des Tunnels. Als Bankbetriebswirtin und Finanzierungsexpertin berät sie Kunden und gibt ihr Wissen in Fachtrainings weiter. Dabei ist es ihr wichtig, die Balance zwischen Familie, Arbeit und den eigenen Bedürfnissen zu halten. Ihre Erfolgsfaktoren und Erfahrungen zum Thema innere Stärke entwickeln gibt sie in Impulsvorträgen, Workshops und Einzeltrainings weiter. Hier begeistert sie regelmäßig Ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Essenz aus ihren verschiedenen Aus- und Weiter-bildungen im Bereich Psychologie, Gehirn- und Mentaltraining hat sie in ihrem Buch zusammengetragen. Als Autorin zeigt sie hier vielfältige Handlungsmöglichkeiten, wie mentale Stärke erlangt werden kann und motiviert, ins TUN zu kommen. Dabei legt sie legt den Fokus auf einfache und umsetzbare Impulse zur nachhaltigen Veränderung, um so die kleineren und größeren Berge im Alltag leichter zu bewältigen. Ihr Motto für mehr Lebensfreude und innere Stärke lautet: Erkennen. Ermutigen. Motivieren. Machen. Sie wohnt mit ihrer Familie und Beagle Stella in Wingershausen am Rande des Naturparks Hoher Vogelsberg.

  • 19:30

    CaRe

    Parkstraße 10
    63679
    Schotten
    Wie Du stark bleibst

    Lesung inkl. kleiner Leseshow und thematisch passendem Menü

    Warum fällt Veränderung oft so schwer? Dieses Buch ist ein Ja! zum Loslassen alter Denkmuster und ermutigt die LeserInnen ins TUN zu kommen. Stefanie Weber zeigt - klar und auf den Punkt gebracht - überraschend einfache Handlungsmöglichkeiten für mehr Lebensfreude und mentale Stärke. Mit erprobten Übungen lässt sie uns an ihren Erfolgsfaktoren teilhaben und motiviert, in die Umsetzung zu gehen. Die vielen Beispiele und Tipps helfen, den Absprung aus dem Hamsterrad zu schaffen und zeigen, wie nachhaltig Veränderungen erreicht werden können. Ein Buch, das neue Impulse setzt und Schritt für Schritt hin zu mehr Lebensfreude und innerer Stärke führt.

    Eintritt: € 25,- (inkl. 3-Gänge-Menü)

Ute
Wegmann

Ute Wegmann studierte Romanistik und Germanistik in Köln und arbeitet als Autorin, Moderatorin, Literaturkritikerin und als freie Redakteurin für den Deutschlandfunk.

  • 15:00

    ev. Kirche Limburg

    Bahnhofstr. 1
    65549
    Limburg
    Die besten Beerdigungen der Welt

    Lesung & Film für die ganze Familie

    Drei Geschwister zwischen fünf und zehn Jahren finden an einem langweiligen Sommertag auf dem Land eine tote Hummel und beschließen, ein Beerdigungsinstitut für Tiere zu gründen. So beginnt die Geschichte „Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson. Fortan beerdigen sie unterschiedliche Tiere und jedes der Kinder hat eine spezielle Aufgabe. Der Film von Ute Wegmann folgt der Bilderbuchgeschichte.

    Ute Wegmann liest, zeigt den Film und spricht über die Dreharbeiten mit Eltern und Kindern ab 6 Jahren.

    Eintitt frei

Deike
Wichmann
Deike Wichmann
© Sichtstark Fotodesign

Die Autorin Deike Wichmann, geboren 1979, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt. Sie arbeitet als Pressereferentin und hat Politik, Geschichte und Germanistik studiert. "Die Unbeirrbaren" ist ihr Debüt.

  • 19:30

    Rathaus I, Blauer Saal

    Hauptstraße 99
    65817
    Eppstein-Vockenhausen
    Die Unbeirrbaren

    Die Frauen des Grundgesetzes kämpfen um Gleichberechtigung

    Bonn, 1948: Ilsa arbeitet als Sekretärin für den Parlamentarischen Rat. Dabei lernt sie Elisabeth Selbert kennen, eine der vier Frauen, die an der Ausarbeitung des Grundgesetzes beteiligt sind. Schnell wird sie ihre Freundin und Mentorin, Ilsa bewundert ihre modernen Ansichten und ihr Selbstbewusstsein. Mit ihr kämpft sie dafür, die Gleichberechtigung im Gesetzestext zu verankern. Doch dann holt Ilsa ihre Vergangenheit ein, und sie verliebt sich in einen Mann, der nicht zu ihrem neuen Leben zu passen scheint.

    Eine Sternstunde des Feminismus: über die Frauen, die die Gleichberechtigung ins Grundgesetz brachten, verwoben in einer mitreißenden und emotionalen Geschichte.

    Eintritt: € 8,-

Kerstin
Wolff

Dr. Kerstin Wolff ist Historikerin, leitet die Forschungsabteilung im Archiv der deutschen Frauenbewegung und ist Lehrbeauftragte an der Universität Kassel. Sie forscht seit über 20 Jahren zur Geschichte von Frauen und ihrer Emanzipation im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland. Sie ist davon überzeugt, dass Emanzipation nur gelingen kann, wenn frau weiß, was die eigenen Vorfahrinnen schon erstritten haben und was für uns noch zu erreichen bleibt.

  • 19:00

    Café Gesundbrunnen

    Gesundbrunnen 4
    34369
    Hofgeismar
    Tomate, Fahrrad, Guillotine

    Was haben Tomate, Fahrrad und Guillotine gemeinsam? 

    Dr. Kerstin Wolff zeigt anhand von 30 Objekten und den unterhaltsamen Geschichten dahinter, wie sich weibliche Lebenswelten im Laufe der Zeit verändert haben und was das für Frauen heute bedeutet.

    Die Historikerin Dr. Kerstin Wolff leitet die Forschungsabteilung im Archiv der deutschen Frauenbewegung und forscht seit über 20 Jahren zur Geschichte von Frauen und ihrer Emanzipation im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland.

    Veranstalter: Landkreis Kassel in Kooperation mit dem Kulturforum Hofgeismar.

    Eintritt frei

Z
Antje
Zimmermann
Antje Zimmermann
© Sibylle Anneck

Antje Zimmermann lebt als Journalistin, Sachbuchautorin und Bloggerin in Köln. Als Reiseexpertin hat sie die ganze Welt bereist und berichtet regelmäßig live im WDR-Fernsehen und Hörfunk von ihren Erlebnissen. Ihr Blog www.weltenkundler.com ist schon seit Jahren erfolgreich. Aber eigentlich wollte die Tochter einer krimiliebenden Buchhändlerin immer Romane schreiben. Mit „Frau Faust“ ist ihr ein fulminantes Debüt gelungen.

  • 20:00

    PiPaPo-Kellertheater

    Am Wamboltherhof
    64625
    Bensheim
    Frau Faust – Der letzte Kampf / Die Verborgenen

    Krimi-Nacht mit Antje Zimmermann und Linus Geschke

    FRAU FAUST:
    Kriminalhauptkommissarin Kata Sismann hat Gewissheit: Die ehemalige Boxerin leidet unter dem faustkämpferischen Syndrom, das ihr Gehirn zerstört. Nur in den USA wird eine experimentelle Therapie angeboten, die Heilung verspricht. Weil Kata dafür viel Geld braucht, nimmt sie den Auftrag einer dubiosen Sicherheitsfirma an. Sie soll die verschwundene Verlobte eines reichen, russischen Geschäftsmannes finden. Der Fall scheint einfach, doch Zeugen verschwinden, Verdächtige werden ermordet. Und Kata findet sich im Kampf ihres Lebens wieder. 

    ---

    DIE VERBORGENEN:

    Sven und Franziska Hoffmann haben alles, wovon sie einst träumten: eine wunderbare Tochter und ein traumhaftes Haus an der Küste. Alles könnte perfekt sein. Doch dann dringt jemand heimlich in ihr Haus ein. Der ungebetene Gast bedient sich an ihrem Essen, stöbert in ihren Schränken und steht neben ihren Betten, wenn sie schlafen. Als dann noch Gegenstände verschwinden und fremde Fußspuren im Keller auftauchen, bezichtigen sich die Eheleute gegenseitig. Je merkwürdiger die Vorgänge in ihrem Haus werden, desto mehr bröckelt die makellose Fassade der perfekten Familie. Und genau das ist es, was der Eindringling will …

    Eintritt: € 6,-