Autoren

Autoren

A
Johanna
Adorján
Johanna Adorján
© Urban Zintel

Johanna Adorján, geboren 1971 in Stockholm, wuchs in München auf und studierte Theater- und Opernregie. Seit 1994 arbeitet sie als Journalistin, ab 2001 fürs Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, heute für die „Süddeutsche Zeitung“. Ihr erstes Buch, der Bestseller „Eine exklusive Liebe“, erschien 2009 und wurde in 16 Sprachen übersetzt. 2013 folgte der Erzählungsband „Meine 500 besten Freunde“, 2016 ihr Roman „Geteiltes Vergnügen“, 2019 ihr Buch „Männer“. Johanna Adorján lebt in Berlin.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsplatz 1
    36037
    Fulda
    Ciao

    Johanna Adorján entwirft mit ihrem Roman eine Gesellschaftssatire, die extrem komisch ist und gleichzeitig ernsthaft gegenwärtig. Ist der Untergang des alten weißen Mannes beschlossene Sache oder sollte man mit dieser Spezies doch gnädig sein? Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, glaubt, dass alle Welt die Ohren spitzt, wenn er einen Gedanken formuliert. Aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Seine Tochter beschimpft ihn als Mörder, da er immer noch Bacon zum Frühstück isst. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Portrait über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen. Ein Roman über Menschen, über die die Zeit hinweggegangen ist. Über Leute von gestern im heutigen Leben. Übers Älterwerden. Und ein bisschen auch über die Liebe.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Die Anmeldung ist ab Montag, 6. September 2021, möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Interessierte werden gebeten, sich ab Anfang September 2021 vorab im Internet über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren: www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

  • 16:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Ciao

    Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, glaubt, dass alle Welt die Ohren spitzt, wenn er einen Gedanken formuliert. Aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Seine Tochter beschimpft ihn als Mörder, da er immer noch Bacon zum Frühstück isst. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Portrait über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen.

    Eintritt frei

Friedrich
Ani
Friedrich Ani
© Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u. a. mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Internationalen PEN-Clubs. Sein Roman Der namenlose Tag (2015), ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Stuttgarter Krimipreis, markierte Anis Wechsel zu Suhrkamp. Seit 2015 ist Friedrich Ani auch mit seinen Theaterstücken im Suhrkamp Theater Verlag vertreten.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Letzte Ehre

    Die siebzehnjährige Finja Madsen ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Es gibt keine Zeugen, keine äußeren Anhaltspunkte dafür, was mit ihr passiert ist. Die Ermittlungen stecken fest. Oberkommissarin Fariza Nasri vernimmt Personen aus dem Umfeld der Vermissten, darunter auch den Freund der Mutter, Stephan Barig. In dessen Haus hat die Party stattgefunden, während er das Wochenende mit zwei Bekannten auf dem Land verbrachte. Barig gibt gewissenhaft Auskunft. Nasri hört zu, stellt Fragen – und ist sich mit einem Mal sicher, dass der Mann lügt. Doch hat er wirklich etwas mit dem Verschwinden der jungen Finja zu tun, oder verbirgt er etwas ganz Anderes?

    Eintritt: € 5,-

Isabella
Archan
Isabella Archan
© privat

Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen, unter anderem im Kölner »Tatort«, in der »Lindenstraße« und in »Diese Kaminskis«, und mit ihrem eigenen Programm zu ihren Krimis auf der Bühne.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Drei Morde für die Mördermitzi

    Mitzi hat einen Draht zu merkwürdigen Menschen. Die neue Freundschaft zu dem Mann, der vor nicht allzu langer Zeit als naiver Enkeltrickbetrüger entlarvt wurde, hat sie nun allerdings selbst hinter Gitter gebracht. Denn der Mann ist inzwischen mausetot, erschlagen – und Mitzis Fingerabdrücke waren am Tatort. Als es ihr gelingt, aus der U-Haft freizukommen, beginnt für Mitzi und ihre Freundin Inspektorin Agnes Kirschnagel eine atemlose Suche nach dem wahren Täter, die sie quer durchs Alpenland führt. Doch der Gesuchte bleibt nicht tatenlos, aus dem Mord wird eine Mordserie, und auch Mitzi schwebt in höchster Gefahr.

    Eintritt: € 12,-

Ewald
Arenz

Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand auf der Shortlist »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und platzierte sich als Hardcover wie als Taschenbuch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Fürth.

  • 19:30

    Schlösschen im Prinz-Emil-Garten

    Heidelberger Str. 56
    64285
    Darmstadt
    Der große Sommer

    Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann - und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
    Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.
     

    Eintritt: € 10,-/8,-

B
Jens
Balzer
Jens Balzer
© Roland Owsnitzki

Jens Balzer, geboren 1969, ist Autor und Kolumnist, u.a. für Die Zeit, Rolling Stone, den Deutschlandfunk und radioeins. Er war stellvertretender Feuilletonchef der Berliner Zeitung und kuratiert den Popsalon am Deutschen Theater. 2016 erschien sein vielgelobtes Buch “Pop”, 2019 “Das entfesselte Jahrzehnt. Sound und Geist der 70er”, über das der Tagesspiegel schrieb: “So lehrreich wie unterhaltsam
… Am Ende ist man um nie geahnte Erkenntnisse reicher – und wünscht sich, dass sich der Autor bald das nächste Jahrzehnt vornehmen möge.”

  • 19:30

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    High Engergy

    Es sieht nicht alles schlimm aus in den achtziger Jahren. Aber vieles. Es ist das Jahrzehnt der explodierenden Dauerwellen und Pornoschnauzbärte, der aufgepumpten Schulterpolsterjacketts und schrillen Herumprotzerei; in den Achtzigern werden die Yuppies zu Vorreitern einer neuen Egoistenkultur. Doch gleichzeitig herrscht die Angst vor der Apokalypse, vor dem Atomtod und der Umweltzerstörung; die Menschen sehnen sich nach Utopien und Zukunft,nach neuer Gemeinschaft und Wärme. Helmut Kohl lässt die “geistig-moralische Wende” ausrufen, aber Hunderttausende demonstrieren auch für Frieden und Abrüstung, die Grünen etablieren sich als politische Kraft. Die Popkultur wird zum Schauplatz der feministischen und schwulen Emanzipation, mit dem Hip-Hop erhalten Minderheiten eine Stimme, die bis dahin fast unsichtbar waren.
    Eine ganze Generation lernt am Commodore 64 das Programmieren und begibt sich auf den Weg in die digitale Gesellschaft. Am Ende des Jahrzehnts fällt die Berliner Mauer, eine Umwälzung, die unsere Welt bis heute prägt. Jens Balzer bringt die Widersprüche der Achtziger zum Leuchten, ihre befremdlichen Moden und bizarren Lebensstile ebenso wie ihren Revolutionsdrang, in dem die Wurzeln unserer Gegenwart liegen.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: € 10,-

Christian
Baron
Christian Baron
© Hans Scherhaufer

Christian Baron, geboren 1985 in Kaiserslautern, lebt als freier Autor in Berlin. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik in Trier arbeitete er mehrere Jahre als Zeitungsredakteur. 2020 erschien bei Claassen sein literarisches Debüt Ein Mann seiner Klasse, wofür er den Klaus-Michael-Kühne-Preis und den Literaturpreis »Aufstieg durch Bildung« der noon-Foundation erhielt.  Die von ihm zusammen mit Maria Barankow herausgegebene Anthologie Klasse und Kampf erschien 2021 bei Claassen.

  • 20:00

    Technologie- und Tagungszentrum

    Software-Center 3
    35037
    Marburg
    Ein Mann seiner Klasse

    Kaiserslautern in den neunziger Jahren: Christian Baron erzählt die Geschichte seiner Kindheit, seines prügelnden Vaters und seiner depressiven Mutter. Er beschreibt, was es bedeutet, in diesem reichen Land in Armut aufzuwachsen. Wie es sich anfühlt, als kleiner Junge männliche Gewalt zu erfahren. Was es heißt, als Jugendlicher zum Klassenflüchtling zu werden. Was von all den Erinnerungen bleibt. Und wie es ihm gelang, seinen eigenen Weg zu finden.

    Mit großer erzählerischer Kraft und Intensität zeigt Christian Baron Menschen in sozialer Schieflage und Perspektivlosigkeit. Ihre Lebensrealität findet in der Politik, in den Medien und in der Literatur kaum Gehör. Ein Mann seiner Klasse erklärt nichts und offenbart doch so vieles von dem, was in unserer Gesellschaft im Argen liegt. Christian Baron zu lesen ist schockierend, bereichernd und wichtig.

    Eintritt frei

Bernhard
Bauser
Thommie
Bayer
Thommie Bayer
© Peter von Felbert

Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei und war Liedermacher, bevor er 1984 begann, Stories, Gedichte und Romane zu schreiben. Neben anderen erschienen von ihm „Die gefährliche Frau“, „Singvogel“, der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman „Eine kurze Geschichte vom Glück“ und zuletzt „Das innere Ausland“.

  • 20:00

    Hohhaus-Museum

    Eisenbacher Tor 1
    36341
    Lauterbach
    Das Glück meiner Mutter

    Der Schriftsteller Phillip Dorn nimmt sich eine Auszeit und fährt über die Alpen nach Norditalien. In der Abgeschiedenheit seines Ferienhauses, bei Espresso und Rotwein, lässt er die Gedanken schweifen. Zu Bettina und nicht zuletzt zu seiner Mutter, der er so nahestand und der er doch den größten Schmerz ihres Lebens zufügte. Eines Nachts reißt eine Fremde ihn aus seinen Erinnerungen, als sie heimlich seinen Pool benutzt. Die beiden kommen ins Gespräch, kommen einander näher - was Phillip nicht weiß, ist, dass sie der Schlüssel zu seiner drängendsten Frage ist.

    Veranstalter: Stadtbücherei Lauterbach (Tel.: 06641 184169)

    Eintritt: € 9,-/6,-

Shida
Bazyar
Shida Bazyar
© Tabea Treichel

Shida Bazyar studierte in Hildesheim Literarisches Schreiben. Ihr Debüt Nachts ist es leise in Teheran (2017) wurde u.a. mit dem Bloggerpreis für Literatur, dem Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt.

  • 19:00

    Technologie- und Tagungszentrum

    Software-Center 3
    35037
    Marburg
    Drei Kameradinnen

    In ihrem neuen Roman erzählt Shida Bazyar voller Wucht und Furor von den Spannungen und Ungeheuerlichkeiten der Gegenwart – und von drei jungen Frauen, die zusammenstehen, egal was kommt. Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt.

    Shida Bazyar zeigt in aller Konsequenz, was es heißt, aufgrund der eigenen Herkunft immer und überall infrage gestellt zu werden, aber auch, wie sich Gewalt, Hetze und Ignoranz mit Solidarität begegnen lässt. »Drei Kameradinnen« ist ein aufwühlender, kompromissloser und berührender Roman über das außergewöhnliche Bündnis dreier junger Frauen – und das einzige, das ein selbstbestimmtes Leben möglich macht in einer Gesellschaft, die keine Andersartigkeit duldet: bedingungslose Freundschaft.

    Eintritt: € 8,-/6,-

Christian
Berkel
Christian Berkel
© Gerald von Foris

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman »Der Apfelbaum« wurde von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Ada

     In seinem neuen Roman erzählt Christian Berkel die Geschichte von Ada: Mit ihrer jüdischen Mutter aus Nachkriegsdeutschland nach Argentinien geflohen, vaterlos aufgewachsen in einem katholischen Land, kehrt sie 1955 mit ihrer Mutter Sala nach Berlin zurück. In eine ihr fremde Heimat, deren Sprache sie nicht spricht. Dort trifft sie auf den lange ersehnten Vater Otto, doch das Familienglück bleibt aus. In einer noch immer sehr autoritär geprägten Gesellschaft wächst Adas Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die Studentenbewegungen der sechziger Jahre werden ihre Rettung. In Paris lernt sie bei ihrer Tante Lola die Mode- und Kunstwelt kennen. Am Ende steht Woodstock - ein dreitägiges mystisches Erlebnis, das Ada verändert.

    Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

    Eintritt: € 5,-

Bernd M.
Beyer
Bernd-M. Beyer
© Verlag Die Werkstatt

Bernd-M. Beyer, Jahrgang 1950, studierte Volkswirtschaft und Politik und arbeitete zunächst als Tageszeitungsredakteur, dann viele Jahre als Programmleiter im Verlag Die Werkstatt mit dem Schwerpunkt Fußballliteratur. Seit seinem altersbedingten Ausscheiden ist er vor allem als Autor im Bereich Fußballgeschichte tätig. Zu seinen vielbeachteten Veröffentlichungen zählen „Das Goldene Buch der Fußball-Weltmeisterschaft“ (2014; als Herausgeber mit Dietrich Schulze-Marmeling) und „Helmut Schön. Eine Biografie“ (2017; ausgezeichnet als Fußballbuch des Jahres).

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsplatz 1
    36037
    Fulda
    71/72 – Die Saison der Träumer

    Deutschland 1971/72: Der Bundesligaskandal erschüttert das Land, die Nationalelf um Beckenbauer und Netzer spielt Zauberfußball und wird Europameister, Willy Brandt will mehr Demokratie wagen, die RAF hält Deutschland in Atem, die Band „Ton Steine Scherben“ liefert den Sound für Aufbruch und Protest. Dieses Buch schildert eine einzigartige Fußballsaison und zeichnet zugleich ein „großartiges Porträt einer aufmüpfigen Gesellschaft“ (FAZ). Der stille Fußballstar Stan Libuda und der rebellische Rock-Poet Rio Reiser sind die Träumer, die die Leserinnen und Leser durch ein wildes Jahr begleiten.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Die Anmeldung ist ab Montag, 6. September 2021, möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Interessierte werden gebeten, sich ab Anfang September 2021 vorab im Internet über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren: www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

Hans Günther
Bickert
  • 19:00

    Q

    Pilgrimstein 26-28
    35037
    Marburg
    Marburggeflüster-Geschichten und Legenden unserer Stadt

    Folgen Sie den Spuren, die der Deutsche Orden in Marburg hinterlassen hat. Begleiten Sie den Marburger Nachtwächter durch die dunklen Gassen Marburgs. Betreten Sie das legendäre Wirtshaus an der Lahn und lauschen Sie den dortigen Gesprächen und Geheimnissen. Am 24. September bringen das Fast Forward Theatre und der Büchner-Verlag Marburger Geflüster, Klatsch und Tratsch vergangener Tage auf die Bühne. Drei Autoren von historischen Büchern zur Marburger Stadtgeschichte lesen aus ihren Werken, und das FFT improvisiert dazu Spielszenen.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem interaktiven Abend, irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Gerüchten und Wahrheit, Literatur und Theater. Man trifft sich!

    Eintritt nach Selbsteinschätzung

Katja
Bohnet

Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Filmwissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und Zeitungsartikeln verdiente. Sie lebte im Südwesten der USA, in Berlin und Paris, arbeitete im Kibbuz und bereiste vier Kontinente. Jahrelang moderierte sie eine Livesendung auf der ARD und schrieb als Autorin für den WDR. 2012 verfasste sie ihren ersten Roman. Ihre Erzählungen wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u.a. im Rahmen des MDR Literaturwettbewerbs 2013. Heute lebt sie neben vielen Büchern, Platten und Kindern zwischen Frankfurt und Köln.

  • 19:00

    Burgmannenkeller

    Burgstraße 31
    65594
    Runkel
    Fallen und Sterben

    Sechs Menschen fallen am Berliner Alexanderplatz einem Attentat zum Opfer – ausgerechnet, während in der Stadt ein Kongress der Polizeiorganisation Interpol stattfindet. Mit einer Machete richtet der Killer ein Blutbad an. Anschließend flüchtet ein Motorradfahrer vom Tatort Richtung Berlin Falkensee. Dort muss sich Viktor Saizew wegen eines Dienstvergehens einer Therapie in einer psychiatrischen Einrichtung unterziehen, doch das Verbrechen respektiert keine Auszeit. Mit Viktors Hilfe kommt Rosa Lopez, die vom LKA Berlin mit den Ermittlungen beauftragt wird, dem Täter bedrohlich nahe. Bis sie selbst zur Zielscheibe wird.

    Eintritt: € 8,-/5,-

Simone
Buchholz
Simone Buchholz
© Gerald von Foris

Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach St. Pauli, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet und schreibt seit 2008 Kriminalromane. Für ihre Chastity-Riley-Reihe wurde sie mit dem Radio-Bremen-Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

  • 15:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    River Clyde

    Staatsanwältin Chastity Riley haut ab nach Glasgow. Da ist nämlich erstens dieser Brief von einem Anwalt, der sie in die Geburtsstadt ihres Ur-Urgroßvaters lockt. Und zweitens ist ihr Leben in Hamburg in einer traurigen Sackgasse angelangt. In der rauen, schottischen Stadt trifft sie auf Tom, der den Schlüssel zum Familiengeheimnis der Rileys kennt – einem Panorama aus Gewalt und Verlust. Davon hatte sie zwar immer eine Ahnung, aber sie hat nie gewagt, sich den schmerzhaften Wahrheiten über sich selbst zu stellen. Jetzt helfen ihr ausreichend Whisky und ein paar Gespenster dabei, es doch zu tun.

    Eintritt frei

Sven
Buchsteiner
C
Ralph
Caspers
Ralph Caspers
© Johannes Haas

Ralph Caspers, 1972 auf Borneo geboren, ist bekannt als Fernsehmoderator, Autor, Drehbuchautor und Schauspieler. Er studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit 1999 moderiert er „Die Sendung mit der Maus“ und ist sowohl Moderator als auch Drehbuchautor der Kindersendung „Wissen macht Ah!“. Caspers lebt mit seiner Familie in Köln.

  • 16:00

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    Wenn Riesen reisen

    Riesenspuren, Sommerschnee und Wolkenschaum – dahinter verbirgt sich Unglaubliches! In diesem zweiten Erzählband zeigt uns der beliebte Moderator und Autor Ralph Caspers, dass sein Geschichtenschatz nahezu unerschöpflich ist. In kurzen, perfekt abgestimmten Geschichten verwebt er realistische Alltagssituationen mit fantastischen Elementen und fängt das Leben auf anrührende, lustige und verblüffende Art und Weise ein.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: Kind: 5 EUR, Geschisterkind: 3 EUR, Erwachsener ohne Kind: 5 EUR

Bernie
Conrads

Der Komponist, Texter und Gitarrist Bernie Conrads ist bekannt geworden durch die Band „Bernies Autobahn Band" mit der er weit über 1000 Konzerte im In- und Ausland spielte.

  • 17:30

    Theater im Pädagog

    Pädagogstraße 5
    64283
    Darmstadt
    Ohne Filter

    Bernie Conrads schreibt in „Ohne Filter“ über seine Jugend, die Autobahn-Band und Jerusalem. Er hat sich seit den 60er-Jahren mit den Songs von Bob Dylan beschäftigt.

    Mit „Weit weg, lange her“ hat er den Dylan-Klassiker „Long Ago, Far Away“ vertont und mit „Schicksal" einer der schönsten Adaptionen von „Simple Twist of Fate“ geschaffen.

    Lesung: 8 EUR / Konzert: 12 EUR / Kombi-Ticket: 20 EUR

     

Krimi
Cops

Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht. www.krimi-cops.de

  • 20:00

    Polizeipräsidium Mittelhessen

    Fernierstr. 8
    35394
    Gießen
    Böse Falle

    Die Krimi-Cops schlagen wieder zu! Mieses Spiel in Düsseldorf Kriminalhauptkommissar »Struller« Struhlmann genießt im Aquarium bei seinem einarmigen Kumpel Krake das wohlverdiente Feierabendbierchen, als ihn der merkwürdige Anruf von Karel Skupa, einem Kollegen von der Kripo Prag, erreicht. Der Mann, den Struller bei einem früheren Fall kennengelernt hat, bittet ihn um ein Treffen. Aber auf dem Parkplatz nahe der A3 erwartet ihn nicht Skupa, sondern eine tote Frau in einem tschechischen Fahrzeug. Vom Täter fehlt jede Spur, ebenso von der roten Sport­tasche, die kurz zuvor bei einer zivilen Routinekontrolle noch auf dem Rücksitz lag. Als Struller wenig später diese Tasche in seinem Büro findet, ahnt er, dass ihm jemand eine Falle stellen will! Struller taucht ab. Und es ist jetzt nicht nur Oma Jensen, die ihm energisch unter die Arme greifen muss. Im Aquarium formiert sich um Krake, Bertie Spurtmann und seinen Ex-Praktikanten Jensen eine zu allem entschlossene Task-Force der schrägen Art, die sogar auf den smarten Ex-­Fußballer und Privatdetektiv Hartmann zurückgreifen muss.

D
Christoph
Dallach
Dallach und Dorau
© Stefanie Dallach

Christoph Dallach, geboren 1964, ist Journalist und schreibt für DIE ZEIT, das ZEITMagazin, MARE, SPIEGEL-Online und andere. Und hat Michael Rother bei einem Konzert mal ein Glas Wein über das Hemd geschüttet.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Future Sounds – Krautrock Leseshow

    Dallach und Dorau unterhalten mit Beiträgen aus dem Buch „Future Sounds“, zeigen Filme, spielen Platten und plaudern mit ihrem Gast Jörn Elling Wuttke.

    BRD, um 1968. Wie überall in der westlichen Welt drängt die junge Generation auf Veränderungen. Viele strömen aus den Hörsälen auf die Straße, manche in die Übungskeller, auf der Suche nach dem Soundtrack der Bewegung. Die unerhörten Klänge, die deutsche Bands wie Can, Neu!, Amon Düül, Popul Vuh oder Kraftwerk damals produzierten, gelten heute als Blaupause für die moderne Rockmusik. Ob Blur, Sonic Youth, Radiohead oder die Red Hot Chilli Peppers – sie alle beziehen sich auf den sogenannten „Krautrock“.
    Christoph Dallach hat dessen Pioniere befragt. Die Antworten fügen sich zu einer Oral History, die über die einzelnen Bandgeschichten weit hinausweist: einerseits in die Vergangenheit, zu Nazilehrern, Nachkriegselternhäusern, Freejazz, Terrorismus und LSD; genauso aber in die Zukunft, zu globaler Anerkennung, Mythenbildung, Techno oder Postrock.
    In ihrer Lese-Show am Donnerstag, dem 30. September, unterhalten Christoph Dallach und Andreas Dorau mit Auszügen aus dem Buch, sie zeigen Filme, spielen Platten. Ihr Gast: Jörn Elling Wuttke. Der DJ und Produzent hat gemeinsam mit Roman Flügel das Label "Alter Ego" ins Leben gerufen, das insbesondere mit dem Hit "Rocker" Maßstäbe im Elektro-Genre gesetzt hat.

    Eintritt: € 18,50/17,10

Anette
Daugardt
  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Schuld und Sühne

    Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski

    (Bühnenfassung: Kant-Theater Berlin)

    »Aber… ich habe ja doch nur eine Laus getötet, eine nutzlose, garstige, schädliche Laus, eine alte Wucherin, die niemandem etwas nütze war, für deren Ermordung einem eigentlich viele Sünden vergeben werden müssten, das soll ein Verbrechen sein? «

    Der arme Student Raskolnikow glaubt den perfekten Mord zu begehen, als er eine gierige alte Pfandleiherin erschlägt. Großen Menschen, so meint er, sei es erlaubt, »lebensunwertes« Leben zu vernichten, um »lebenswertes« zu fördern.  Aber er hat die Rechnung ohne den scharfsinnigen Untersuchungsrichter Porfirij gemacht, der ihn trotz Mangels an Beweisen immer weiter in die Enge treibt.

    »Der größte Kriminalroman aller Zeiten.« Thomas Mann

    Eintritt: € 12,-

     

Lisa-Marie
Dickreiter

Lisa-Marie Dickreiter lebt in Berlin. Sie arbeitet als Dramaturgin und Autorin. Mit ihrem Debütroman „Vom Atmen unter Wasser“ wurde sie 2012 von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in den Kanon der 20 besten deutschsprachigen Autoren unter 40 Jahren aufgenommen. Zusammen mit Winfried Oelsner veröffentlicht sie bei Oetinger die Kinderbuchreihe „Max und die Wilde Sieben“. Sie erhielt diverse Preise und Stipendien, darunter das Alfred-Döblin-Stipendium und das Heinrich-Heine-Stipendium.

  • 11:00

    Ballkino im Kulturbahnhof

    Rainer-Dierichs-Platz 1
    34117
    Kassel
    Max und die wilde 7

    Eine echte Ritterburg als neues Zuhause – kann man sich etwas Cooleres vorstellen? Ja, kann man, findet der neunjährige Max. Denn Burg Geroldseck ist ein Seniorenheim voller schrumpeliger Omas und Opas. Doch als ein Einbrecher die Burg in Angst und Schrecken versetzt, ist Max begeistert: Endlich kann er sich als Detektiv beweisen! Dabei helfen ihm ausgerechnet Vera, Horst und Kilian, die wilden Senioren vom Tisch Nr. 7. Die sind zwar zusammen schon über 200 Jahre alt – aber ganz und gar nicht von gestern!

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

Elsa
Dix
Elsa Dix
© Meike Reiners

Elsa Dix ist eine aus Norddeutschland stammende Krimiautorin. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Hund in Düsseldorf und verbringt jede freie Minute auf Norderney. Nach „Die Tote in der Sommerfrische“ ist ihr neues Buch der zweite Band der Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsplatz 1
    36037
    Fulda
    Der tote Rittmeister

    Norderney 1913: Im glanzvollen Seebad, wo der Adel des Kaiserreichs die Sommerfrische genießt, herrscht anlässlich des Thronjubiläums eine feierliche Stimmung. Doch dann überschatten bestürzende Ereignisse die sommerliche Idylle: Ein Rittmeister der kaiserlichen Kavallerie wird ermordet, und ein kleines Mädchen aus dem nahen Seehospiz verschwindet spurlos. Die unerschrockene Viktoria Berg begibt sich mit dem Journalisten Christian Hinrichs auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt in der feinen Seebadgesellschaft Abgründe, tief und geheimnisvoll wie die Nordsee.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Die Anmeldung ist ab Montag, 6. September 2021, möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Interessierte werden gebeten, sich ab Anfang September 2021 vorab im Internet über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren: www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

Barbara
Domes

Barbara Domes ist in Basel aufgewachsen und lebt seit über 20 Jahren in Marburg. Hier entdeckte sie das kreative Schreiben als Ausdrucksform. In ihren Gedichten und Kurzgeschichten verarbeitet sie Erlebnisse und Erinnerungen, Stimmungen in der Natur und ihre Liebe zur Musik.  

  • 15:00

    Alte Schule

    Schulstraße 5
    35119
    Rosenthal
    Faden um Faden, Wort für Wort

    Barbara Domes ist in Basel aufgewachsen und lebt seit über 20 Jahren in Marburg. Hier entdeckte sie das kreative Schreiben als Ausdrucksform. In ihren Gedichten und Kurzgeschichten verarbeitet sie Erlebnisse und Erinnerungen, Stimmungen in der Natur und ihre Liebe zur Musik.                                      

    Vor einiger Zeit entstand die Idee einer Zusammenarbeit in Wort und Bild mit Carola Schneider. Texte und Zeichnungen – mit jeweiligen biographischen Bezügen – wurden immer wieder ausgetauscht, reagierten aufeinander und ließen erahnen, dass „ein roter Faden durch das Ganze durchgeht … ein Faden der Neigung und Anhänglichkeit, der alles verbindet“ (Goethe, Die Wahlverwandtschaften).

    Lesung und Bilder werden von der Musikerin Angelika Haag-Lill musikalisch begleitet. Mit ihren «atmenden» Instrumenten Akkordeon, Obertonflöte und Okarina umspielt sie die Lebensfäden.

    Eintritt frei

Andreas
Dorau
Dallach und Dorau
© Stefanie Dallach

Andreas Dorau ist ein Sänger und Filmemacher aus Hamburg. Seine Musik bedient sich bei zahlreichen Genres wie Synth-Pop, Schlager, Sunshine-Pop, Krautrock, House und Garage-Rock.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Future Sounds – Krautrock Leseshow

    Dallach und Dorau unterhalten mit Beiträgen aus dem Buch „Future Sounds“, zeigen Filme, spielen Platten und plaudern mit ihrem Gast Jörn Elling Wuttke.

    BRD, um 1968. Wie überall in der westlichen Welt drängt die junge Generation auf Veränderungen. Viele strömen aus den Hörsälen auf die Straße, manche in die Übungskeller, auf der Suche nach dem Soundtrack der Bewegung. Die unerhörten Klänge, die deutsche Bands wie Can, Neu!, Amon Düül, Popul Vuh oder Kraftwerk damals produzierten, gelten heute als Blaupause für die moderne Rockmusik. Ob Blur, Sonic Youth, Radiohead oder die Red Hot Chilli Peppers – sie alle beziehen sich auf den sogenannten „Krautrock“.
    Christoph Dallach hat dessen Pioniere befragt. Die Antworten fügen sich zu einer Oral History, die über die einzelnen Bandgeschichten weit hinausweist: einerseits in die Vergangenheit, zu Nazilehrern, Nachkriegselternhäusern, Freejazz, Terrorismus und LSD; genauso aber in die Zukunft, zu globaler Anerkennung, Mythenbildung, Techno oder Postrock.
    In ihrer Lese-Show am Donnerstag, dem 30. September, unterhalten Christoph Dallach und Andreas Dorau mit Auszügen aus dem Buch, sie zeigen Filme, spielen Platten. Ihr Gast: Jörn Elling Wuttke. Der DJ und Produzent hat gemeinsam mit Roman Flügel das Label "Alter Ego" ins Leben gerufen, das insbesondere mit dem Hit "Rocker" Maßstäbe im Elektro-Genre gesetzt hat.

    Eintritt: € 18,50/17,10

d
Zora
del Buono
Zora del Buono
© Yvonne Boehler

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, lebt in Berlin und Zürich. Studium der Architektur an der ETH Zürich, fünf Jahre Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift “mare”. Mehrere Romane. In der Reihe “Naturkunden” bei Matthes & Seitz veröffentlichte sie den Band “Das Leben der Mächtigen. Reisen zu alten Bäumen”.

  • 19:30

    Antiquariat Winfried Jenior

    Marienstr. 5
    34117
    Kassel
    Die Marschallin

    Zora del Buono hat von ihrer Großmutter nicht nur den Vornamen geerbt, sondern auch ein Familienverhängnis, denn die alte Zora war in einen Raubmord verwickelt. Diese Geschichte und ihre Folgen bis heute erzählt dieser große Familienroman.
    Die Slowenin Zora lernt ihren späteren Ehemann, den Radiologieprofessor Pietro Del Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie, beide überzeugte Kommunisten, ein großbürgerliches und doch politisch engagiertes Leben im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis führen. Zora ist herrisch, eindrucksvoll, temperamentvoll und begabt, eine Bewunderin Josip Broz Titos, dem sie Waffen zu liefern versucht und dem ihr Mann das Leben rettet. Sie will mehr sein, als sie kann, und drückt doch allen in ihrer Umgebung ihren Stempel auf. Ihr Leben und das Leben ihrer Familie, ihrer Kinder und Enkelkinder, vollziehen sich in einer Zeit der Kriege und der Gewalt, erbitterter territorialer und ideologischer Kämpfe, die unsere Welt bis heute prägen. In einem grandiosen Schlussmonolog erzählt die alte Zora Del Buono ihre Geschichte zu Ende, eine Geschichte der Liebe, der Kämpfe, des Hasses und des Verrats. “Die Marschallin” ist ein farbiger, lebenspraller Roman über eine unvergessliche Frau und ein tragisches Familienschicksal.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: € 10,-

e
Affodile
e.V.
Affodille e.V.

Affodille e.V. ist ein im Juli 2018 gegründeter gemeinnütziger Kunst- und Kulturförderverein mit Sitz in Marburg.

Anliegen des Vereins ist es, junge, künstlerische Produktion im Rahmen verschiedener Projekte zu fördern, indem Strukturen zur individuellen Entwicklung, gemeinsamen Kommunikation und möglichen Publikation sondiert und etabliert werden. Der Verein dient dahingehend als organisatorische Infrastruktur und kann als Träger und Förderer seiner ihm angeschlossenen und in der Zielsetzung und demokratischen Verfassung unterstellten Projekte sowohl materiell als auch immateriell zu ihrer Entwicklung beitragen. In der Gestaltung und Durchführung genießen die Projekte unter Vorbehalt der Zielsetzung und Satzung des Vereins ansonsten eine weitestgehende Autonomie im Sinne der Kunstfreiheit.

  • 15:00

    Marburger Kunstverein e.V.

    Gerhard-Jahn-Platz 5
    35037
    Marburg
    Affodile Blütenlese

    Im Oktober 2016 bilden Studierende der Philipps-Universität Marburg eine wöchentliche Lyrikwerkstatt, in der eigene lyrische Texte gegenseitig vorgestellt, interpretiert und diskutiert werden. Daraus entsteht 2018 der Verein Affodille e.V., der 2019 eine eigene Lyrikzeitschrift mit Texten und Bildern der Werkstättler*innen veröffentlicht. Im Rahmen des vom 09.09. – 31.10.2021 hessenweit stattfindenden Literaturfestivals Leseland Hessen lassen Frauke Beiersdorf, David Holtgrave, Josua Lenz, Marius Eich und Merlin Ganzevoort in Kooperation mit dem Marburger Kunstverein e.V. die Lyrikwerkstatt live in Marburg tagen.

    Die öffentliche Lesung, Interpretation und Diskussion der Texte der Autor*Innen findet am 19.09.2021 von 15:00 – 18:00 Uhr in den Räumen des Marburger Kunstvereins, Gerhard-Jahn-Platz 5, 35037 Marburg statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich nach Belieben auch aktiv an den Interpretationen und Diskussionen der vorgetragenen Texte zu beteiligen. Der Eintritt ist kostenfrei.

E
Horst
Eckert

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Die Stunde der Wut

    Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.

    Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.

    Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.

    Eintritt: € 8,-

Raphaela
Edelbauer
Raphaela Edelbauer
© Victoria Herbig

Raphaela Edelbauer, geboren in Wien, studierte Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst. Für ihr Werk »Entdecker. Eine Poetik« wurde sie mit dem Hauptpreis der Rauriser Literaturtage ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr der Publikumspreis beim Bachmann-Wettbewerb, der Theodor-Körner-Preis und der Förderpreis der Doppelfeld-Stiftung zuerkannt. Mit ihrem Roman »Das flüssige Land« stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und des Österreichischen Buchpreises. Raphaela Edelbauer lebt in Wien.

  • 19:00

    Online via ZOOM

    Wiesbaden
    Dave

    In der Welt von Syz dreht sich alles ums Programmieren. Geschlafen und gegessen wird hauptsächlich, um schnellstmöglich wieder in die Datenströme des Computers abzutauchen. Das Ziel des gesamten Labors ist nichts Geringeres als die Programmierung der ersten generellen Künstlichen Intelligenz, ausgestattet mit einer Höchstleistung an Rechenkraft und menschlichem Bewusstsein: DAVE. Dann allerdings bringen zwei Ereignisse Syz‘ geregeltes Leben ins Wanken. Erstens, Syz verliebt sich in eine junge Ärztin, und zweitens, DAVE droht ein Totalausfall. Der Strudel, in den Syz in der Folge gerät, katapultiert den Programmierer in unmittelbare Nähe der Machtzentrale. Während das Labor in blinder Technikgläubigkeit weiterhin auf die Verwirklichung der Künstlichen Superintelligenz hinarbeitet, taucht Syz tief in die Geschichte des Labors ein und versucht herauszufinden, wessen Interessen DAVE am Ende eigentlich dient. Nach dem großen Erfolg von »Das flüssige Land« legt Raphaela Edelbauer einen einzigartigen Roman über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Künstlichen Intelligenz vor.

    Eintritt frei

    Link zur Veranstaltung ab 18. Oktober bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

    Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

    VERANSTALTER:  Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Katharina S.
Eismann
Dorothee
Elmiger
Dorothee Elmiger
©Peter-Andreas Hassiepen

Dorothee Elmiger, geboren 1985, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman „Einladung an die Waghalsigen“, 2014 folgte der Roman „Schlafgänger“ (beide DuMont Buchverlag). Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Dorothee Elmiger wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, dem Rauriser Literaturpreis, einem Werkjahr der Stadt Zürich, dem Erich Fried-Preis und einem Schweizer Literaturpreis. Mit ihrem neuen Werk Aus der Zuckerfabrik (Hanser, 2020) war sie auf der Shortlist für den Schweizer und für den Deutschen Buchpreis 2020.

  • 19:00

    Technologie- und Tagungszentrum

    Software-Center 3
    35037
    Marburg
    Die Zuckerfabrik & Trost. Vier Übungen

    In einer Lesung mit anschließendem Gespräch zu ihren aktuellen Büchern beleuchten Dorothee Elmiger und Hanna Engelmeier ihre Schreibarbeit zwischen Theorie und Erzählen.
    Dorothee Elmiger feierte bereits mit ihrem Debüt "Einladung an die Waghalsigen" (2010) und ihrem Roman "Schlafgänger" (2014) literarische Erfolge. Mit "Aus der Zuckerfabrik" (2020) stand sie auf der Shortlist für den Schweizer und den Deutschen Buchpreis. Als Geschichte einer Recherche, als Forschungstagebuch begibt sich ihr Text auf die Spur des Zuckers und des Begehrens, folgt dem Hunger von Mysterikerinnen und Kolonialisten, Unersättlichen und Orgiastinnen durch die Welt und die Jahrhunderte.
    Hanna Engelmeier promovierte zur deutschen Darwin-Rezeption und arbeitet am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Ihr Essay "Trost. Vier Übungen" (2021) zeigt, dass Lesen weit mehr ist als das sinnstiftende Erfassen von Buchstaben. In vier "Übungen", die das Lesen zusammenführen mit dem Schreiben, dem Hören, dem Beten und dem Genießen, verknüpft Engelmeiers Essay – wie ihre gefeierten "Merkur"-Kolumnen – Kritik und Enthusiasmus, Persönliches und Theorie.

    Eintritt frei

Kai
Engelke
Engelke und van Hahm
© pv
  • 11:00

    Kino Grünberg

    Bismarckstr. 10
    35305
    Grünberg
    Sarg die Wahrheit

    "... makabre Krimigeschichten mit trockenem Witz und viel Ironie sowie einer großen Nähe zum schwarzen Humor der Briten." (Delmenhorster Kreisblatt)

    "... die staubtrockenen mordsmäßigen Geschichten von Engelke, die überwiegend kurz angebunden, Mord und Totschlag in die Zeilen stopfen ... gnadenlos gut." (Rheinische Post)

    "Kai Engelkes Buch 'Der Vollzeit-Erschrecker' gilt als eine der besten Sammlungen skurriler Kurzkrimis unserer Republik." (Gießener Anzeiger)

    "Auch ein Spaziergang kann tödlich enden. Besonders im Emsland sollten die Menschen auf der Hut sein, denn die meisten Fälle Engelkes passieren in dieser Region. Das schafft Vertrautheit und Identifikation." (Neue Osnabrücker Zeitung)

    Eintritt: € 12,-

Hanna
Engelmeier
Hanna Engelmeier
© Christian Werner

Hanna Engelmeier, geboren 1983 in Münster, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Sie promovierte mit einer Arbeit über die Geschichte der deutschen Anthropologie zur Zeit der frühen Darwin-Rezeption. Seit 2014 ist sie Autorin der Zeitschrift Merkur, wo seit Beginn diesen Jahres ihre Kolumne über »Körperliche Ertüchtigung« läuft. 

  • 19:00

    Technologie- und Tagungszentrum

    Software-Center 3
    35037
    Marburg
    Die Zuckerfabrik & Trost. Vier Übungen

    In einer Lesung mit anschließendem Gespräch zu ihren aktuellen Büchern beleuchten Dorothee Elmiger und Hanna Engelmeier ihre Schreibarbeit zwischen Theorie und Erzählen.
    Dorothee Elmiger feierte bereits mit ihrem Debüt "Einladung an die Waghalsigen" (2010) und ihrem Roman "Schlafgänger" (2014) literarische Erfolge. Mit "Aus der Zuckerfabrik" (2020) stand sie auf der Shortlist für den Schweizer und den Deutschen Buchpreis. Als Geschichte einer Recherche, als Forschungstagebuch begibt sich ihr Text auf die Spur des Zuckers und des Begehrens, folgt dem Hunger von Mysterikerinnen und Kolonialisten, Unersättlichen und Orgiastinnen durch die Welt und die Jahrhunderte.
    Hanna Engelmeier promovierte zur deutschen Darwin-Rezeption und arbeitet am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Ihr Essay "Trost. Vier Übungen" (2021) zeigt, dass Lesen weit mehr ist als das sinnstiftende Erfassen von Buchstaben. In vier "Übungen", die das Lesen zusammenführen mit dem Schreiben, dem Hören, dem Beten und dem Genießen, verknüpft Engelmeiers Essay – wie ihre gefeierten "Merkur"-Kolumnen – Kritik und Enthusiasmus, Persönliches und Theorie.

    Eintritt frei

F
Henri
Faber
Henri Faber
© Gunter Gluecklich

Henri Faber, Jahrgang 1986, geboren und aufgewachsen in Niederösterreich, Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, lebt als Autor und Texter in Hamburg. ›Ausweglos‹ ist sein Debüt als Thrillerautor.

  • 19:30

    Halle 17

    Zum Gänsholz 17
    35315
    Homberg
    Ausweglos

    Als Noah spätabends die Wäsche vom Dachboden holt, hat er plötzlich ein Messer an der Kehle. Der Angreifer will in seine Wohnung, zu seiner Frau. Noah bleibt keine andere Wahl, doch dann fällt ihm ein: Die Nachbarn gegenüber sind verreist. Und er hat den Zweitschlüssel …

    Stunden später findet ihn die Polizei bewusstlos neben der brutal ermordeten Nachbarin. Die Tat trägt die Handschrift eines berüchtigten Serienmörders, und Noah gilt als wichtiger Zeuge. Aber sagt er die ganze Wahrheit?

    Lesung: 12 EUR

    Lesung + kleines Menü: 18 EUR

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Ausweglos

    Vor Jahren hielt eine Mordserie Hamburg in Atem. Jetzt gibt es erneut eine Tote: Wieder fehlt der Ringfinger, wieder trägt die Tat die blutige Handschrift des Killers. Doch diesmal gibt es einen Zeugen, er wohnt Tür an Tür mit dem Opfer. Kommissar Blom ist fest entschlossen, den Mörder endlich zu fassen. Aber je tiefer er sich in den Fall verstrickt, desto mehr verschwimmen die Grenzen. Was ist Wahrheit, was Lüge? Wer ist Freund und wer Feind? Und vor allem: Wer ist Opfer und wer Täter?

Mark
Fahnert
Mark Fahnert
@ Marion Koel

Mark Fahnert, Jahrgang 1973, ist seit 1990 bei der Polizei. Mehrere Jahre ermittelte er verdeckt als szenekundiger Beamter, bevor er bei der Autobahnpolizei im rasanten Einsatz seinen Dienst versah. Heute befasst er sich mit politisch und religiös motivierten Delikten. Durch seine lange und vielseitige Polizeilaufbahn ist er mit den Mechanismen der deutschen Sicherheitsbehörden bestens vertraut. Er lebt mit seiner Familie im Sauerland.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Echo des Verrats

    Haarscharf ist Wiebke Meinert den Old Men entkommen – einer Gruppe von ehemaligen Agenten, die im Verborgenen die Geschicke Europas lenken. Ihr dichtes Netz an Informanten und Auftraggebern reicht bis zu den rivalisierenden Clans, die die Straßen Berlins unsicher machen. Eine Eskalation käme den Old Men gerade recht. Nur Wiebke kann eine blutige Auseinandersetzung verhindern. Tut sie dies und stoppt die mörderischen Pläne, erfährt sie endlich den Aufenthaltsort ihrer Zwillingsschwester Saskia. Doch die alten Herren wollen dies um jeden Preis verhindern. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt!

Julia
Finkernagel
Julia Finkernagel
© privat

Die studierte Kommunikationsdesignerin und ehemalige Managerin Julia Finkernagel überredete vor zehn Jahren ihren Bereichsvorstand am Frankfurter Flughafen zu einem Sabbatjahr und brach auf zu einer Rucksackreise nach Südostasien, Skandinavien und Nordamerika. Von dort kehrte sie allerdings nie mehr ins klimatisierte Büro zurück: Aufgrund ihrer launigen Reiseberichte von unterwegs wurde sie noch während ihres Rucksacktrips vom MDR für ein Praktikum angeheuert. Daraus wurde 2008 ein Engagement als Autorin und Producerin – und eine zweite Karriere.
„If it`s wrong it`s right for television“ – nach diesem Motto zieht Julia Finkernagel mit ihrem Kameramann seit 2008 regelmäßig "Ostwärts – Mit dem Rucksack der Sonne" entgegen. Vierzig Filme sind dabei bisher entstanden – über 16 Länder hat sie bereist von Polen bis zur Mongolei. Darüber hinaus arbeitet Julia Finkernagel als selbstständige Filmemacherin für verschiedene Formate bei ARTE, MDR, HR und KIKA. Wann immer sie zwischendurch Zeit findet, schreibt sie: So wie jetzt ihre ebenso scharfsinnigen wie humorvollen Travel-Episoden zu "Ostwärts". Inklusive all jener größeren und kleineren Ungeheuerlichkeiten, die es niemals in die offizielle TV-Version schafften.

  • 20:00

    Bürgerhaus Hausen

    Tempelhofer Str. 10
    63179
    Obertshausen
    Ostwärts

    In diesem Buch zur erfolgreichen MDR TV-Serie »Ostwärts« erzählt die gewitzte Journalistin Julia Finkernagel launig und geistreich von ihrer ganz persönlichen Premiere als „Go East“-Travellerin, den sehr speziellen Reise-Highlights und kleineren und größeren Katastrophen auf der Tour von Leipzig bis tief in die Mongolei. Auch die witzigen Ungeheuerlichkeiten, die es niemals in die TV-Version schafften, werden in den ebenso scharfsinnigen wie humorvollen Travel-Episoden nicht verschwiegen!

    Eintritt: € 15,-

Julius
Fischer
Julius Fischer
@ Enrico Meyer

Julius Fischer ist Autor, Liedermacher und Moderator. Er ist Mitglied diverser Lesebühnen, u.a. der Lesedüne mit Marc-Uwe Kling. Für die MDR Spasszone moderiert er seit 2019 die Lesereihe »Ich hasse …«. Julius Fischer lebt in Leipzig.

  • 19:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Ich hasse Menschen. Eine Art Liebesgeschichte

    Julius Fischer hasst Menschen immer noch. Das fängt bei der eigenen Ehefrau an. Familie geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Freunde. Und natürlich Bekannte. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu allen anderen. Dann gewinnt er auch noch den Pirnaer Backstein (na ja fast, als Dritter von dreien) und sein Verleger findet, er solle Influencer werden – #makeeastgermanygreatagain. Als er eine wertlose Kneipe in Sucknitz, irgendwo im Erzgebirge, erbt, ist das Fass schon längst übergelaufen. Wie er verzweifelt versucht, mit all dem nichts zu tun zu haben, erzählt er in seiner neuen Lesung.

    Das Buch zum Lebensgefühl, das Programm zum Buch, am Samstag, dem 23. Oktober, in der Centralstation.

    Eintritt: € 18,90 / 20,-

Ursula
Flacke

Uschi Flacke ist Autorin und Kabarettistin. Nach dem Abitur (zweiter Bildungsweg) studierte sie Geschichte, Politik, Germanistik und Theaterwissenschaft und ist in unzähligen Theater- und Fernsehproduktionen, Talk- und Bühnenshows aufgetreten. Sie schreibt Bühnenprogramme, Kolumnen und Kritiken fürs Feuilleton und arbeitet als Drehbuchautorin u.a. für den Kinderkanal und "Die Sendung mit der Maus". Sie hat zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht.

  • 18:00

    Altes Rathaus Gambach

    Hauptstr. 33
    35516
    Münzenberg
    Die Hexenkinder von Seulberg

    Frühjahr 1652. Gerade erholt sich das Dorf Seulberg von den Schrecken des 30-jährigen Krieges, als neues Unheil droht. Kinder berichten von Hexerei und Teufelswerk, das sie angeblich gesehen haben. Pfarrer Zahn holt sie zu sich ins Pfarrhaus und legt Protokolle von ihren Aussagen an. Zur gleichen Zeit stirbt ein Enkelsohn der Landesfürstin Margarethe Elisabeth. Sollten sich tatsächlich schwarze Mächte des Landes bemächtigt haben? Die Landesfürstin lässt die Kinder von Seulberg ebenfalls verhören und schon werden die ersten Frauen verhaftet, vernommen, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt die Hexenverfolgung zieht immer weitere Kreise.

     

  • 18:00

    Alte Synagoge Münzenberg

    Am Junkernhof 15
    35516
    Münzenberg
    1933 – Feuer!

    Ein historischer Roman über die Zeit von Hitlers Machtergreifung, mit Werkstattgespräch über Rassismus, Nationalismus und Populismus.

     

Andreas
Föhr
Andreas Föhr
© Jana Kay

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt "Schwarzwasser" - Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
"Eisenberg" ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit "Wallner&Kreuthner" erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

  • 19:30

    Kolpinghaus Limburg

    Kolpingstraße 9
    65549
    Limburg
    Unterm Schinder

    Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner hat sich etwas ganz Spezielles einfallen lassen, um eine äußerst attraktive neue Kollegin zu beeindrucken: einen nächtlichen Einbruch samt Schießerei, aus der Kreuthner die Neue heldenhaft retten wird.
    Das Ganze soll natürlich fingiert sein. Doch der abgelegene Hof, den er sich für seine Show ausgesucht hat, ist just in derselben Nacht Tatort eines wirklichen Verbrechens. Statt Platzpatronen fliegen dem Polizeiobermeister plötzlich echte Kugeln um die Ohren. Und dann gibt es auch noch eine Leiche in der Kühltruhe.
    Die Tote, Carmen Skriba, ist derweil keine Unbekannte für Kommissar Clemens Wallner: Vor zwei Jahren war sie Zeugin im Mordfall ihres Mannes. Wallner hatte damals schon das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Kann es wirklich Zufall sein, dass nun auch die Witwe ermordet wurde? Und was hat Kreuthners leiblicher Vater mit den Skribas zu schaffen?

    Eintritt frei

Nicola
Förg

Nicola Förg, Bestsellerautorin und Journalistin, hat mittlerweile einundzwanzig Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt, einen Island- sowie einen Weihnachtsroman vorgelegt. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geografie studiert hat, lebt heute mit Familie sowie Ponys, Katzen und anderem Getier auf einem Hof in Prem am Lech – mit Tieren, Wald und Landwirtschaft kennt sie sich aus. Sie bekam für ihre Bücher mehrere Preise für ihr Engagement rund um Tier- und Umweltschutz.

  • 19:00

    CaRe

    Parkstraße 10
    63679
    Schotten
    Böse Häuser

    Wohnen ist Leben! Wohnungssuche kann tödlich sein! Während Kommissarin Irmi Mangold rein privat einen Hof zum Kauf besichtigt, wird ein anderer Kaufinteressent direkt neben ihr erschossen. Der Tote: der Besitzer eines Autohauses für Nobelkarossen. Der Makler: ein Geschäftsmann mit eigener Moral. Der Hausbesitzer: ein zugeknöpfter Biobauer. Irmi und der leitende Ermittler Gerhard Weinzirl werden in jenen Strudel aus Neid und Hass gerissen, der wühlt, wenn es um Geld und Besitz geht. Die Spuren führen in die Vergangenheit, bis ins Berlin der Nachwendezeit – wo Häuser böse Geschichten erzählen.  

    Eintritt: € 25,- (inkl. Menü)

Susanne
Fröhlich
Susanne Fröhlich
Gaby Gerster

Susanne Fröhlich ist erfolgreiche Moderatorin, Journalistin und Bestsellerautorin. Sie lebt in der Nähe von Frankfurt am Main. Sowohl ihre Sachbücher als auch ihre Romane – »Familienpackung«, »Treuepunkte«, »Lieblingsstücke«, »Lackschaden«, »Aufgebügelt«, »Wundertüte«, »Feuerprobe« und zuletzt »Verzogen« – wurden alle zu riesigen Erfolgen.

  • 19:30

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Abgetaucht

    Fragen über Fragen, die sich vor Andrea auftürmen:
    Warum ist im heimischen Bett plötzlich so wenig los? Hilft da ein schickes Reizwäscheset oder hat Sex eben auch ein Verfallsdatum? Warum zieht die Ex des Liebsten, die perfekte Bea, ausgerechnet in die nächste Nachbarschaft? Muss man Patchworkfamilie lieben? Warum wird der Lieblingsschwiegervater nachts von der Polizei aufgegriffen und wie fühlt es sich eigentlich an, Oma zu werden? Müssen Babys heutzutage schon die erste Lektion Mandarin im Kreisssaal bekommen? Oder sind die jungen Mütter einfach alle nur ein bisschen wahnsinnig? Von Vaterschaftstests, One-Night Stands und verwöhnten Jung-Erwachsenen, von neuen Freundinnen und Hobbydetektiven. Vom Leben und seinen Wirrungen.
     

    Eintritt: € 18,-

Tim
Frühling
Tim Frühling
© Hessischer Rundfunk

Nach seiner Ausbildung bei einem schwäbischen Lokalradio arbeitet Tim Frühling jetzt seit über 20 Jahren beim Hessischen Rundfunk. Er moderiert bei der Radiowelle hr1 und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt er seit 1997 in Frankfurt und ist mittlerweile im Herzen Hesse.

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Hessentagtod

    Als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Hessentag steht dieses Mal etwas ganz Besonderes an: die Wahl zur Hessenkönigin. Sechs junge Frauen buhlen um die begehrte Krone, doch das Fest endet jäh, als eine Bewerberin tot zusammenbricht. Wurde sie von einer Konkurrentin vergiftet? Oder ist eine Feministinnengruppe übers Ziel hinausgeschossen? Der Hersfelder Kommissar Daniel Rohde und sein Team stoßen auf jede Menge verdächtige Frauen, von denen alle ein triftiges Motiv haben ...

    Eintritt: € 8,-

Katharina
Fuchs
Katharina Fuchs
© Jürgen Bauer

Katharina Fuchs, geboren 1963 in Wiesbaden, verbrachte ihre Kindheit am Genfer See und in einer hessischen Kleinstadt. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main und in Paris wurde sie Rechtsanwältin und Justiziarin eines daxnotierten Unternehmens. Katharina Fuchs lebt mit ihrer Familie im Taunus. "Zwei Handvoll Leben" und "Neuleben" basieren auf ihrer eigenen Familiengeschichte.  "Unser kostbares Leben" ist nach "Lebenssekunden" ihr jüngster Roman.

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Zwei Handvoll Leben

    Deutschland 1914: Charlotte wächst auf dem archaischen Landgut ihres mächtigen Vaters in Sachsen auf. Die Welt scheint ihr zu Füßen zu liegen, als sie von ihrer Tante und deren jüdischem Ehemann in die Leipziger Ballsaison eingeführt werden soll. Sie begegnet ihrer ersten Liebe. Doch der Beginn des ersten Weltkriegs zerstört ihre Pläne. Und ihr Leben verändert sich für immer.

    Gleichzeitig gelingt es Anna, zwischen den Wasserstraßen des Spreewalds, wo Verzicht und harte Arbeit erfinderisch machen, dem Schicksal immer wieder ein Schnippchen zu schlagen. Doch sie verkennt die tiefe Liebe ihres besten Freundes, bevor er an die Westfront zieht. An einem eiskalten Tag im Februar 1919 steigt die neunzehnjährige Schneiderin alleine in den Zug nach Berlin. In den engen Hinterhöfen des Wedding prallen Hunger und Armut auf den ungezügelten Lebensdurst der beginnenden zwanziger Jahre. Und im Konsumtempel KaDeWe sucht man Verkäuferinnen …

    Anna und Charlotte werden sich erst 1953 in Berlin begegnen. Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege und ihr deutsches Schicksal. Es ist die Ehe ihrer Kinder, die die beiden ungleichen Frauen zusammenführt, und eine tiefe Verbundenheit durch denselben Schmerz, den sie noch nie zuvor einem anderen Menschen anvertraut haben.

    Eintritt: € 8,-

G
Katja
Gehrmann

Katja Gehrmann, geboren 1968, studierte in Mexiko, Spanien und an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg Illustration. Für ihre Illustrationen hat sie zahlreiche Preise gewonnen, so den »Goldenen Apfel« der Biennale in Bratislava und das Troisdorfer Bilderbuch-Stipendium. Für Moritz illustrierte sie bereits von Christian Oster Der Ritter ohne Socken und Besuch beim Hasen sowie Hat Jesus Fußball gespielt von Antje Damm.

  • 15:00

    Jugendbücherei der Stadtbibliothek

    Oberste Gasse 24
    34117
    Kassel
    Stadtbär

    Als der Bär eines Tages erwacht, kommt ihm der Wald seltsam leer vor. Wo sind bloß die anderen Tiere? »Alle in die Stadt gezogen«, erklärt der Habicht. »Dort gibt es beheizte Höhlen, leckeres Essen und vor allem: keine Jäger!« Das gefällt dem Bären, er macht sich auf den Weg und streift durch die Stadt. Die anderen Tiere wollen ihn möglichst schnell wieder loswerden: »Der Bär bringt uns in Gefahr! Wir sind für die Menschen fast unsichtbar – und nun kommt dieser riesige, ungeschickte Kerl! Die Menschen werden Angst bekommen und die Jäger holen!« Gar nicht so einfach, ein so großes Tier unauffällig einzufangen und die Frage ist: Wer benimmt sich hier eigentlich wie der Bär im Porzellanladen?

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: Kind: 5 EUR, Geschwisterkind: 3 EUR, Erwachsener ohne Kind: 5 EUR

Sven
Gerhardt

Sven Gerhardt, 1977 in Marburg geboren, ist verheiratet und hat drei Kinder. Um ein Haar wäre er Grundschullehrer geworden, hat sich dann aber doch dazu entschlossen, sein Hobby zum Beruf zu machen. Nach einigen Jahren in der Werbebranche arbeitet er mittlerweile als Grafiker und Autor in der Verlagswelt. Mit den Abenteuern rund um die »Heuhaufen-Halunken« hat er es auf die Kinderbuch-Bestsellerliste geschafft.

  • 11:00

    Literaturhaus Villa Clementine

    Frankfurter Str. 1
    65189
    Wiesbaden
    Mister Marple Ein Hamster gibt alles

    Zirkus Ratzifatzi ist in der Stadt. Nur scheint dort nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Denn als Theo, Elsa und Mister Marple gemütlich in Carolas Café sitzen, setzt die Zirkus-Ziege einen Hilferuf ab. Klar, dass die Freunde der Ziege helfen wollen. Um herauszufinden, warum sie in Gefahr ist, müssen sie sich in den Zirkus einschleusen. Und die Schnüfflerbande hat schon eine Idee: Für das Wochenende ist ein Mitmach-Zirkus geplant, und wenn man schon einen hochbegabten Hamster im Team hat, liegt es nahe, dass Theo und Elsa mit einer Hamster-Dressur-Nummer ins Rennen gehen. Doch als Mister Marple Zirkusluft schnuppert, gibt es kein Halten mehr: Bei einem waghalsigen Stunt bringt er sich selbst in Gefahr. Noch dazu fehlt von der Ziege jede Spur. Wird die Schnüfflerbande ihr dennoch helfen können?

    Eintritt frei, Anmeldung per Mail an literaturhaus@wiesbaden.de

  • 10:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Mister Marple – Ein Hamster gibt alles

    Zirkus Ratzifatzi ist in der Stadt. Nur scheint dort nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Denn als Theo, Elsa und Mister Marple gemütlich in Carolas Café sitzen, setzt die Zirkus-Ziege einen Hilferuf ab. Klar, dass die Freunde der Ziege helfen wollen. Um herauszufinden, warum sie in Gefahr ist, müssen sie sich in den Zirkus einschleusen. Und die Schnüfflerbande hat schon eine Idee: Für das Wochenende ist ein Mitmach-Zirkus geplant, und wenn man schon einen hochbegabten Hamster im Team hat, liegt es nahe, dass Theo und Elsa mit einer Hamster-Dressur-Nummer ins Rennen gehen. Doch als Mister Marple Zirkusluft schnuppert, gibt es kein Halten mehr: Bei einem waghalsigen Stunt bringt er sich selbst in Gefahr. Noch dazu fehlt von der Ziege jede Spur. Wird die Schnüfflerbande ihr dennoch helfen können?

    Eintritt: € 1,-

Peter
Godazgar
Peter Godazgar
© ulish-PR

Peter Godazgar, geb. 1967, studierte Germanistik und Geschichte und besuchte u. a. die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Er arbeitet in der Pressestelle der Stadt Halle (Saale) und lebt seine kriminellen Phantasien in den Abenteuern des tollpatschigen Privatermittlers Markus Waldo aus.
Bei KBV hat er die Anthologien "Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt" und "Killing You Softly" herausgegeben, und mit "Der tut nix, der will nur morden" veröffentlichte er seine schwarzhumorigen Kurzkrimis, mit denen er auch betont heitere Leseabende im gesamten deutschsprachigen Raum bestreitet.

  • 20:00

    Modehaus Allmendinger

    Bahnofstraße 30
    35305
    Grünberg
    Killer am Rande des Nervenzusammenbruchs

    In den Geschichten des deutschen Comedy-Crime-Meisters geben sich vollpfostige Gauner, Möchtegern-Killer und treudoofe Ex-Knackis die Klinke in die Hand. Ein tierisch schräges Personal ist das – mitunter sogar im wahrsten Wort-sinn.

    Sie wollten immer schon wissen, wie es mit der Erfolgsband „Bremer Stadtmusikanten“ weiterging oder was die Te-letubbies so treiben, wenn die Fernsehkameras ausgeschaltet sind? Dann sind Sie hier richtig. Schwarzer Humor vom Feinsten, schräge Wendungen … ein Kompendium der Kategorie „Dumm gelaufen“.

    Eintritt: € 12,-

Frank
Goldhammer
Frank Goldhammer
© ulish-PR

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Bei dtv veröffentlicht er seine erfolgreiche Krimireihe, die im Dresden zur Zeit des geteilten Deutschlands spielt. Mit seinen Büchern landet er regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Verlorene Engel

    An dunklen Herbstabenden 1956 werden in Dresden wiederholt Frauen brutal vergewaltigt. Als auch noch eine tote Frau an der Elbe gefunden wird, werden in der verunsicherten Bevölkerung die Rufe nach Selbstjustiz laut. Kommissar Max Heller und sein Team ermitteln unter Hochdruck. Mithilfe eines weiblichen Lockvogels gelingt es ihnen, einen Verdächtigen festzunehmen. Der von Narben entstellte Mann gesteht zwar die Vergewaltigungen, leugnet aber den Mord. Sind vielleicht doch die von allen gefürchteten, desertierten russischen Soldaten die Täter? Die Lage eskaliert, als Hellers Familie in den Fall hineingezogen wird.

    Eintritt: € 12,-

Lena
Gorelik
Lena Gorelik
© Charlotte Troll

Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, der viel­gelobte Roman «Mehr Schwarz als Lila» (2017) für den Deutschen Jugendbuchpreis. Regel­mäßig schreibt Lena Gorelik Beiträge zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die «Süddeutsche Zeitung» oder «Die Zeit». Sie lebt in München.

  • 19:00

    Online via ZOOM

    Wiesbaden
    Wer wir sind

    Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre geliebte Hündin Asta, die Märchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet – letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfjährige, dass sie jetzt eine andere und «die Fremde» ist. Ein Flüchtlingskind im selbstgeschneiderten Parka, das die Wörter so komisch ausspricht, dass andere lachen. Auch für die Eltern ist es schwer, im Sehnsuchtswesten wächst ihre russische Nostalgie; und die stolze Großmutter, die mal einen Betrieb leitete, ist hier einfach eine alte Frau ohne Sprache. Das erst fremde Deutsch kann dem Mädchen helfen – beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Familie gründet und Entscheidungen treffen muss.

    Eintritt frei

    Link zur Veranstaltung ab 22. September bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

    Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

    Veranstalter: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Lena
Gorelik
Lena Gorelik
© Charlotte Troll

Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, der viel­gelobte Roman «Mehr Schwarz als Lila» (2017) für den Deutschen Jugendbuchpreis. Regel­mäßig schreibt Lena Gorelik Beiträge zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die «Süddeutsche Zeitung» oder «Die Zeit». Sie lebt in München.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Wer wir sind

    Sankt Petersburg/Ludwigsburg 1992. Ein Mädchen reist mit den Eltern, der Großmutter und ihrem Bruder nach Deutschland aus, in die Freiheit. Was sie dafür zurücklässt, sind ihre geliebte Hündin Asta, die Märchen-Telefonnummer und fast alles, was sie mit Djeduschka, Opa, verbindet – letztlich ihre Kindheit. Im Westen merkt die Elfjährige, dass sie jetzt eine andere und «die Fremde» ist. Ein Flüchtlingskind im selbstgeschneiderten Parka, das die Wörter so komisch ausspricht, dass andere lachen. Auch für die Eltern ist es schwer, im Sehnsuchtswesten wächst ihre russische Nostalgie; und die stolze Großmutter, die mal einen Betrieb leitete, ist hier einfach eine alte Frau ohne Sprache. Das erst fremde Deutsch kann dem Mädchen helfen – beim Erwachsenwerden, bei der Eroberung jenes erhofften Lebens. Aber die Vorstellungen, was Freiheit ist, was sie erlaubt, unterscheiden sich zwischen Eltern und Tochter immer mehr. Vor allem, als sie selbst eine Familie gründet und Entscheidungen treffen muss.

    Eintritt: € 10,-

Johannes
Groschupf

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität in Berlin. Viele Jahre als freier Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, FR u.a. unterwegs. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature Der Absturz, das im Jahr darauf den Robert Geisendörfer Preis erhielt. Danach literarische Arbeiten, v. a. im Jugendbuchbereich, und Artikel für Tagesspiegel und Die Welt. Zuletzt erschienen: Lost Places (2013), Der Zorn des Lammes (2014), Das Lächeln des Panthers (2015) Lost Girl und Lost Boy (2017).

  • 19:30

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Berlin Heat

    Berlin Heat“ ist nach dem aufsehenerregenden „Berlin Prepper“ von 2019 der zweite Thriller des ehemaligen Reisejournalisten Johannes Groschupf. In diesem hochaktuellen, parodistischen Thriller wühlt er sich tief in den rechtsradikalen Unterbau Berlins und zeichnet zugleich das Bild einer politisch überhitzten Stadt im ersten Sommer nach Corona.
    Anschließend läuft der Filmklassiker "Hundstage" von Sidney Lumet (1975). Der Film machte Al Pacino zum Star und inspirierte Johannes Groschupf zu seinem Roman.

    (Eventueller Überraschungsgast: Stephen Greenall, dessen genre-sprengender Roman Winter Traffic ebenfalls bei Suhrkamp erschienen ist.)

    Eintritt: € 10,-

     

     

Norbert
Gstrein
Norbert Gstrein
© Oliver Wolf

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen Die Winter im Süden (Roman, 2008), Die englischen Jahre (Roman, Neuausgabe 2008), Das Handwerk des Tötens (Roman, Neuausgabe 2010), Die ganze Wahrheit (Roman, 2010), In der Luft (Erzählungen, Neuausgabe 2011), Eine Ahnung vom Anfang (Roman, 2013), In der freien Welt (Roman, 2016) und Die kommenden Jahre (2018). Im Herbst 2019 folgt der Roman Als ich jung war.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Der zweite Jakob

    „Natürlich will niemand sechzig werden.“ Damit beginnt Jakobs Lebensgeständnis. Dem bekannten Schauspieler, über den ein Verlag eine Biografie plant, graust es vor dem Kommenden. Da stellt ihm seine Tochter die Frage, die alles sprengt: „Was ist das Schlimmste, das du je getan hast?“ Jakob erinnert sich an einen Filmdreh an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Die Morde an Frauen und das Elend dort bekam er bloß distanziert mit – aber zwei Mal war er plötzlich mittendrin. Er schämt sich, ringt mit den simplen Urteilen der Welt und sehnt sich in gleißenden Erinnerungen nach dem Glück. Warum ist er kein Original, sondern stets nur „der zweite Jakob“? Norbert Gstrein schreibt einen Roman, der mitreißende, große Kunst ist.

    Eintritt: € 10,-

Verena
Güntner
Verena Güntner
© Stefan Klüter

Verena Güntner, 1978 in Ulm geboren, spielte nach ihrem Schauspielstudium viele Jahre am Theater. Ihr Romandebüt ›Es bringen‹ (2014) wurde für die Bühne adaptiert und mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Verena Güntner erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Kelag-Preis beim Bachmann-Wettbewerb und das Berliner Senatsstipendium. ›Power‹ wurde 2020 nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie 2021 mit dem Schubart-Literaturförderpreis bedacht. Verena Güntner lebt in Berlin.

  • 19:00

    Altes Schloss Boyneburg

    Schlosshof
    36205
    Sontra
    Power

    Die selbstbewusste Kerze ist gerade noch ein Kind. Sie lebt in einem kleinen, von Wald und Feldern umgebenen Dorf, das nur noch wenige Bewohner hat. Doch Kerze verteidigt ihr Dorf gegen den Schwund, sie ist hier fest verwurzelt. Eines Tages geht Power verloren, der Hund einer Nachbarin. Die Hitschke ist verzweifelt – seit ihr Mann nicht mehr da ist, lebt sie allein. Kerze macht sich auf die Suche nach Power und verspricht, den Hund zurückzubringen. Koste es, was es wolle. Denn Kerze hält, was sie verspricht. Immer! Sie geht methodisch vor, durchstreift das Dorf und die Felder, tastet sich immer näher an Power heran. Beobachtet wird sie dabei von den Kindern des Dorfes, die sich ihr nach und nach anschließen. Ein ganzes Rudel bildet sich, das bellend und auf allen vieren Powers Fährte aufnimmt. Als klar wird, dass sie ihn nur außerhalb der Dorfgemeinschaft finden können, verlassen die Kinder das Dorf und ziehen in den Wald.
    Mit außergewöhnlicher Sprachmacht, Scharfsinn und mit enormem Einfühlungsvermögen erzählt Verena Güntner davon, was mit einer Gemeinschaft geschieht, die den Kontakt zu ihren Kindern verliert. ›Power‹ führt hinein in den Schmerz derer, die zurückbleiben, und zeigt mit großer Kraft, was es braucht, um durchzuhalten, weiterzumachen und Sinn zu finden in einer haltlos gewordenen Welt.
     

    Eintritt: € 8 / 6 / AK 10

     

Sascha
Gutzeit
Sascha Gutzeit
© Ian P. Johnson

Sascha Gutzeit, geboren 1972, ist Autor, Musiker, Schauspieler und Entertainer.
Er schreibt Krimis für jung und alt, Hörspiele, Songs, Musicals sowie Ein-Personen-Theaterstücke.
Mit seinen Musikshows, Krimi-Kabarettprogrammen, Lesungen, Live-Hörspielen und Konzerten absolviert er über 100 Auftritte pro Jahr im deutschsprachigen Raum.

  • 15:00

    Baumschule Steuber

    Leipziger Str. 361
    34123
    Kassel
    Detektivspinne Luise

    Luise ist keine gewöhnliche Spinne, sondern eine Detektivspinne!

    Sie wohnt in Opa Huberts großem Garten und immer, wenn rund um den Garten seltsame Dinge passieren, übernimmt Luise den Fall.

    Gemeinsam mit ihren Freunden erlebt die schlaue und neugierige Detektivspinne spannende Abenteuer und sorgt dafür, dass ihr die Täter ins Netz gehen.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: Kind: 5 EUR, Geschisterkind: 3 EUR, Erwachsener ohne Kind: 5 EUR

  • 20:00

    Landhotel Waldhaus

    An der Ringelshöhe 7
    35321
    Laubach
    Kommissar Engelmann – Retro-Show

    Inspiriert von den Fernsehabenden bei seinen Großeltern, bei denen er als Knirps bis zum Sendeschluss die Spätfilme gucken durfte, nimmt der Schauspieler, Autor, Musiker und Komödiant das Publikum mit auf eine amüsante Reise in die Zeit, als die Telefone Wählscheiben haben und die Prilblumen an den Kacheln blühen.

    Für die »Super Retro Krimi Show« schlüpft das Multitalent wieder in seine Paraderolle – KOMMISSAR ENGELMANN – und zaubert in einer sensationellen Mischung aus Theaterlesung, Konzert und Live-Hörspiel den Charme alter Krimis auf die Bühne.
    Mit stimmgewaltigem Körpereinsatz LIEST und SPIELT Sascha Gutzeit aus den Polizeiakten seines 1970er-Jahre-Kommissars und SINGT vor, während und nach den Ermittlungen seine kriminellen Ohrwürmer!

    Sascha Gutzeit serviert einen Cocktail aus Wortwitz, Musik und Situationskomik. Er telefoniert mit sich selber, stellt halsbrecherische Polizeieinsätze nach, hantiert mit gefährlichen Requisiten und schreitet als sein eigener Geräuschemacher zur Tat.

    Freuen Sie sich auf ein Krimi-Event, so heimelig wie ein TV-Abend in Omas und Opas Wohnzimmer, bei dem trotz dramatischer Ermittlungen die Lachmuskeln strapaziert werden.
    Bis zum Sendeschluss.

     

    Eintritt: € 12,-

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Der Mann, der keine Büchse warf

    20. Oktober 1971.

    Der Bökelberg in Mönchengladbach.

    Im Europapokal der Landesmeister tritt die Borussia gegen Inter Mailand an. Werden Netzer, Vogts, Heynckes, Kleff und Co. gegen den Favoriten aus Italien eine Chance haben?

    Hochspannung pur – auch bei den beiden Zuschauern, die ein dunkles Geheimnis verbindet. Als sie sich auf der Vortribüne begegnen, überschlagen sich die Ereignisse. Und auf dem Rasen geht plötzlich ein Spieler zu Boden …

    Eintritt: € 12,-

H
Axel
Hacke

Axel Hacke lebt als Schriftsteller und Kolumnist des Süddeutsche Zeitung Magazins in München. Er gehört zu den bekanntesten Autoren Deutschlands, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien "Wozu wir da sind. Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben" (Kunstmann 2019).

  • 09:30

    Kulturhalle Frommershausen

    Pfadwiese 10
    34246
    Vellmar
    Im Bann des Eichelhechts

    Wer gerne reist, der mache sich auf ins Sprachland. Dort sind die Menschen nicht an der schnöden Wirklichkeit regelgerechten Redens und korrekten Schreibens interessiert, sondern am Gegenteil: am Falschen, auch am Lächerlichen, am Hoch- und Tieftrabenden, am Irritiertsein, dem kurzen Stutzen und an der Poesie sowie dem Nachdenken, das sich daraus ergibt. Hier wird die Zeit in Verwöhnminuten gemessen, die Menschen arbeiten in Schlafanfallbüros, tragen Ganskörpertattoos, und das Wort Reißverschluss schreiben sie Rajs-ferszlus. Es haben Arten überlebt wie der Eichelhecht, der Rächerlachs und der Aschenpudel, es wachsen schwarzäugige Erbsen und die seltenen Tiftrienen. Es gibt gerade und gebogene Zahlen, und man isst gebratene Caprihosen sowie Gerichte mit schönen Namen wie Kleine Kopffüßer ertranken. Aus Axel Hackes Reise in dieses nahe und doch ferne Land ist ein lustiges, verträumtes, versponnenes Sprachspielbuch entstanden. Große Kunst. Und ein noch größeres Vergnügen.

    Eintritt: € 10,-

Thomas
Hauck
Thomas Hauck
© Christina Schmölz

Thomas Hauck, geb. 1958 in Ludwigshafen, ist ein deutscher Schriftsteller, Bühnenautor, Designer, Schauspieler, Filmemacher und bildender Künstler.

  • 16:00

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Der Mann mit dem Raben

    Lesung für Kinder ab der Klasse 3

    Irgendwann im Jahre Zweitausendeinundzwanzig saßen auf der Kirchhofmauer über der Stadt 5 Kinder, die sich „Die Dachziegelbande“ nannten und auf Abenteuer warteten. Immer wieder tauchten in den Träumen und Visionen der Kinder ein Mönch mit einem Raben sowie Wandmalereien in der alten Kirche auf und ein selbstgebautes U-Boot wird zum unschätzbaren Helfer. Die Dachziegelbande löst durch viel Neugierde, Zufall, Abenteuerlust, Humor, Wissen und Freundschaft den Fall des seltsamen Raubes wertvollster Bücher ...
    Eine Abenteuergeschichte für Kinder ab 8 Jahren, mit Wissenskarten zum Mehrerfahren und Mehr-wissen-Wollen über Klöster, Bücher, Rabanus Maurus, Buchkunst, Klostergarten und Karl den Großen.

    Eintritt: Kinder frei, Jugendliche € 2,-, Erwachsene € 4,-

Monika
Helfer

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman Schau mich an, wenn ich mit dir rede (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für Die Bagage (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Vati (Roman, 2021).

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Vati

    Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. „Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden.“

    Eintritt: € 10,-

Gerhard
Henschel

Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser. Schauerroman ist der neunte Teil dieser Chronik. Henschel ist außerdem Autor der SoKo-Krimis Heidefieber und Fußballfieber sowie zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K. Glaser-Preis ausgezeichnet.

  • 14:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Soko Fußballfieber

    Nach SoKo Heidefieber: Der Wahnsinn geht weiter, jetzt muss die FIFA dran glauben.
    Vier Fifa-Funktionäre sterben eines gewaltsamen Todes: in Uelzen, in Seoul, in einem argentinischen Nationalpark und in Piräus. Und das ist erst der Auftakt einer Serie grausamer Morde. In Athen tritt eine internationale Sonderkommission zusammen, der sich auch Kommissar Gerold Gerold und Kommissarin Ute Fischer aus Uelzen anschließen. Wie sich zeigt, helfen in diesem Fall nur außergewöhnliche Methoden. Kommissarin Fischer wird als verdeckte Ermittlerin in die Zürcher Fifa-Zentrale eingeschleust, und Kommissar Gerold verfolgt eine Spur, die ihn nach Hannover, Greetsiel, Casablanca und immer weiter um die Welt führt. Währenddessen kämpft der deutsche Dichter Thomas Gsella sich durch den Mittleren Osten, bis sich in Asien ein mörderischer Showdown anbahnt. Können Gsella, Gerold und die Fischerin die größte Katastrophe der Fußballgeschichte verhindern?

    Eintritt frei

Klaus
Hensel

Klaus Hensel wurde 1954 in Kronstadt, Rumänien geboren und lebt heute in Frankfurt am Main.
Für seine Gedichtbände erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises, den Kranichsteiner Literaturpreis und das Stipendium der Villa Massimo.

Antje
Herden
Antje Herden
© Rüdiger Wenig

Antje Herden, geboren 1971, hat Architektur studiert und ist um die Welt gereist, bevor sie sich als Redakteurin und Schriftstellerin selbständig machte. Heute lebt sie mit ihren beiden Kindern in Darmstadt. Mit Abenteuern kennt Antje Herden sich aus. Sie hat schon viele aufgeschrieben und noch mehr selbst erlebt – fast so viele wie die Buddenbergs!

  • 15:00

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Parole Teetee

    Teetee ist verschwunden! Den Kindern der Klasse 4a fehlt die nette alte Dame, die zu ihrem Viertel einfach dazugehört. Genau wie ihre magisch wirkende Handtasche, aus der sie immer genau das zieht, was jemand gerade gebrauchen könnte. Da die Erwachsenen das Verschwinden der alten Dame nicht zu interessieren scheint, nehmen die Kinder des Viertels die Sache selbst in die Hand. In ihrer neu gegründeten Kommandozentrale in Herrn Mansurs Laden schmieden sie einen Plan. Mit detektivischem Gespür, Pistazien, Pfefferminztee und guten Freunden werden sie das Rätsel um Teetees Verschwinden schon knacken! Parole Teetee!

     

    Eintritt frei

  • 10:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Parole Teetee

    Teetee ist verschwunden! Den Kindern der Klasse 4a fehlt die nette alte Dame, die zu ihrem Viertel einfach dazugehört. Genau wie ihre magisch wirkende Handtasche, aus der sie immer genau das zieht, was jemand gerade gebrauchen könnte. Da die Erwachsenen das Verschwinden der alten Dame nicht zu interessieren scheint, nehmen die Kinder des Viertels die Sache selbst in die Hand. In ihrer neu gegründeten Kommandozentrale in Herrn Mansurs Laden schmieden sie einen Plan. Mit detektivischem Gespür, Pistazien, Pfefferminztee und guten Freunden werden sie das Rätsel um Teetees Verschwinden schon knacken! Parole Teetee!

     

    Eintritt: € 1,-

  • 15:30

    Stadtbücherei Rodgau

    Puiseauxplatz 3
    63110
    Rodgau
    Parole Teetee

    Teetee ist verschwunden! Den Kindern der Klasse 4a fehlt die nette alte Dame, die zu ihrem Viertel einfach dazugehört. Genau wie ihre magisch wirkende Handtasche, aus der sie immer genau das zieht, was jemand gerade gebrauchen könnte. Da die Erwachsenen das Verschwinden der alten Dame nicht zu interessieren scheint, nehmen die Kinder des Viertels die Sache selbst in die Hand. In ihrer neu gegründeten Kommandozentrale in Herrn Mansurs Laden schmieden sie einen Plan. Mit detektivischem Gespür, Pistazien, Pfefferminztee und guten Freunden werden sie das Rätsel um Teetees Verschwinden schon knacken! Parole Teetee!

    Eintritt frei

Judith
Hermann
Judith Hermann
© Michael Witte

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. Im Frühjahr 2021 erschien der Roman »Daheim«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. 

  • 20:00

    Stadthalle Hofheim

    Chinonplatz 4
    65719
    Hofheim am Taunus
    Daheim

    Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht.
    Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

    Eintritt: € 10,-

Elisabeth
Herrmann
Elisabeth Herrmann
© Dominik Butzmann

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin arbeitete sie beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und im Spreewald.

  • 20:00

    Bürgertreff

    Richard-Wagner-Straße 5
    61137
    Schöneck
    Requiem für einen Freund

    Eines Tages bekommt der Berliner Anwalt Joachim Vernau eine Betriebsprüfung. Zu seinem Erstaunen verbeißt sich der Beamte in eine Jahre alte Restaurantquittung – und liegt wenig später erschossen in Vernaus Büro. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber Vernau hegt Zweifel. Vor allem als er herausfindet, dass der Beamte heimlich im Fall einer prominenten Steuerfahnderin ermittelt hat, die unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen war. Ein Netz aus Korruption und Gewalt zieht sich bis in die höchsten Kreise Berlins - und Vernau gerät ins Visier der Schattenmänner, die jeden aus dem Weg räumen, der ihre Kreise stört …

    Eintritt: € 15,-/12,-

    Vorverkauf ab sofort unter

    ticket@schoeneck.de

    061879562407

Dirk
Hülstrunk

Dirk Hülstrunk, geboren 1964 in Frankfurt am Main, lebt als freier Sound Poet, Spoken Word Poet, Klangkünstler, Dozent, Moderator und Kurator von Kunst und Literaturevents in Frankfurt. Beeinflusst von Fluxus, DADA, Konkreter Poesie, Gertrude Stein und elektronischer Musik, bewegen sich Hülstrunks Arbeiten oft zwischen den Medien und Gattungen. Er kollaborierte mit zahlreichen internationalen Künstlern. Hülstrunk ist einer der Pioniere der deutschen Spoken Word/Poetry Slam Szene. Seit 1996 veranstaltet er Poetry Slam und Spoken Word Events. Seit 2014 ist er Kurator für die Gastlandprojekte der Frankfurter Buchmesse. Jugend- und Schulprojekte u.a. für Altana Stiftung und Polytechnischen Stiftung. 2017 war er Juror des Buchpreises der deutschen Wirtschaft.

J
Peter
Jabulowsky
Marijke
Jährling
  • 20:00

    Maximal Kulturinitiative

    Eisenbahnstr. 13
    Rodgau
    Kurt Tucholsky in Paris

    Kurt Tucholsky, bekennender Rotweintrinker und Frauenversteher,  wurde eifrig  fürs Kabarett vertont.  Eine komplett neue Herangehensweise an den Autor und Journalisten wagt die Deutsch-Niederländische Sängerin Marijke Jährling. Sie hat Tucholsky neu vertont und seine Texte erstmals ins Französische übersetzt. Denn Tucholsky hat Paris und die französische Kultur geliebt, sie war für ihn der komplette Gegenentwurf zur preußischen Strenge und die Verheißung von gedanklicher Freiheit und erotischer Raffinesse. „Tucholskys Texte sind wie aus Berlinischem und Französischem Geist zugleich geboren,“ befand bereits der Mannheimer Morgen und… voilà: auf der neuen CD „1050 km“ von Marijke Jährling und ihrer Band findet Tucho’s Texte nun zu ihrer Bestimmung..

    Jährling singt ihre Tucholsky-Lieder, liest ausgewählte Texte und erzählt von der Entstehung des Projektes und von den Herausforderungen und Entdeckungen im Übersetzungsprozesses.

     

    Besetzung: Marijke Jährling, Gesang, Lesung, Gespräch

    Musiker: Vassily Szarajsky

    Eintritt: € 20,-

Roland
Jankowsky
Roland Jankowsky
@ ulish-PR

Roland Jankowsky wurde 1968 in Leverkusen geboren und spielte Ende der Achziger/Anfang der Neunziger zunächst an verschiedenen Off-Theatern in Köln und Leverkusen. Nach einem Vorsprechen an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater erhielt er 1992 ein Empfehlungsschreiben, aus dem sich erste Engagements am Hamburger TiK und am Schauspielhaus Hamburg ergaben, später auch am Grillo-Theater in Essen. Seit Mitte der Neunziger arbeitet Jankowsky vor allem für das Fernsehen. Im Comedy-Bereich spielte er 9 Jahre lang an der Seite von Mariele Millowitsch und Walter Sittler in der mehrfach preisgekrönten Krankenhaus-Sitcom "Nikola". Weitere Rollen spielte er seitdem u.a. für "Heinz Becker", Dr. Psycho", "Die Familienanwältin" und die "Wilden Hühner". Aber auch in Krimi Serien wie "Soko", "Balko", "Die Wache" und "Der Clown" war er zu sehen. Seit 1997 spielt Jankowsky im ZDF in der "Wilsberg-Krimi-Reihe" die Rolle des Kommissars Overbeck neben Hauptkommissarin Springer.

 

  • 20:00

    Stadthalle Hungen

    Am Grassee 10
    35410
    Hungen
    Aus! Ende! Over...!

    Sonnenbrille, lässiges Grinsen, Dienstwaffe - so kennt man Roland Jankowsky in seiner Rolle als Overbeck im ZDF-Dauerbrenner "Wilsberg". Er hat eine große Klappe und kriegt häufig eins auf die Nase, aber das Publikum liebt ihn und wählte ihn sogar zum "Coolsten TV-Kommissar Deutschlands".
    Lesungen mit ihm sind immer ein großes Vergnügen, denn mit Stimme und Gesicht verwandelt er die kriminellen Kurzgeschichten auf der Bühne in kleine Ein-Mann-Theater-Kostbarkeiten. Mit geschultem Fernsehkommissar-Kennerblick wählt er die unterhaltsamsten Comedy-Crime-Storys aus.

    In seinem zweiten Buch hat er sie jetzt wieder alle versammelt, die Geschichten aus der Feder von Deutschlands besten Comedy-Crime-Autoren und -Autorinnen wie Peter Godazgar, Romy Fölck, Klaus Stickelbroeck, Ralf Kramp und vielen anderen: Moderne mörderische Märchen-Varianten wechseln sich ab mit knallhart komischen Agentenstorys um ominöse Aktenkoffer. Leichen liegen im Hobbykeller, Gräber werden im Garten ausgehoben. Mancher kluge Plan geht völlig schief, und mancher Schuss trifft unverhofft den Falschen - fast so wie bei Kommissar Overbeck - aber eines haben alle Geschichten gemeinsam: Sie sind allerbeste Unterhaltung, und Gänsehaut und Lachtränen wechseln einander munter ab!

     

    Eintritt: € 12,-

Franziska
Jebens
Franziska Jebens
© Nico Klein-Allermann

Franziska Jebens wuchs an der Nordsee auf, studierte Journalismus in München und lebte in Tokio und New York. In Hamburg arbeitete sie im Marketing eines Filmverleihs bis sie in die Personalberatung wechselte.
Heute lebt sie mit ihrem Mann in einem alten Forsthaus mitten im Wald, arbeitet als Autorin und Coach und hält Vorträge zu verschiedenen Themen.
Neben ihrer Liebe zu Büchern, die sie auf ihrem Buchblog www.dasmusstdulesen.de dokumentiert, hat sie eine große Schwäche für maßlose Romantik, verfallene Ruinen an schönen Orten und aufregende Abenteuer jenseits all ihrer Komfortzonen.

  • 18:00

    Halle 17

    Zum Gänsholz 17
    35315
    Homberg
    Kaffee mit Käuzchen

    »Wir fühlten uns ein bisschen wie zwei Kinder, die von zu Hause ausgerissen waren und im Wald ein großes Abenteuer erlebten.« Franziska und Carsten leben ein trubeliges Großstadtleben, bis sie – scheinbar gegen jede Vernunft – ihrem Bauchgefühl folgen und ein heruntergekommenes Forsthaus mitten im Wald kaufen. Aus der romantischen Wochenendhütte soll ein Ort zum Leben werden. Aber wie? Gefühlvoll und mit Humor berichtet die Autorin von ihrem Weg aus der Stadt in den Wald und von den Herausforderungen ihres neuen Lebensraums. Sie erzählt von weißen Hirschen im Morgenlicht, Wolfsspuren am Gartenzaun und Gießkannenduschen bei Eiseskälte. Am Ende wird klar, warum es sich unbedingt lohnt, die Komfortzone zu verlassen und seinem Herzen zu folgen – und wie lange es dauert, bis man völlig verwaldschratet ist.

    Lesung: 13 EUR

    Lesung + kleines Menü: 19 EUR

K
Wolfgang
Kaes
Wolfgang Kaes
© Jennifer Bertus

Wolfgang Kaes, 1958 in der Eifel geboren, finanzierte sein Studium der Politikwissenschaft und Kulturanthropologie als Waldarbeiter, Hilfsarbeiter im Straßenbau, Lastwagenfahrer, Taxifahrer und schließlich als Polizeireporter. Er schrieb Reportagen für den Stern, die Zeit und andere. 2012 kürte ihn das Medium Magazin zum «Reporter des Jahres», 2013 erhielt er den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie «Investigative Recherche». Seit 2003 verarbeitet er seine journalistischen Recherchen auch zu Romanen. Kaes war viele Jahre Chefreporter des Bonner General-Anzeigers, bevor er 2020 entschied, sich künftig ganz dem Bücherschreiben zu widmen.

  • 17:00

    Altes Schlossgelände in Dehrn

    Schloßstr. 24
    65594
    Runkel
    Das Lemming-Projekt

    Frigiliana, ein idyllisches Dorf in Andalusien. Hier lebt Alejandro. Der junge Kunsthistoriker säubert im Auftrag der Firma CleanContent das Internet vom digitalen Giftmüll, von Pornographie, Hass und Gewalt. Als sich seine Kollegin Maria von einer Brücke stürzt, wird Alejandro klar, dass sein Job nicht nur brutal, sondern lebensgefährlich ist. Dann tauchen auf seinem Bildschirm Fotos auf, die verschüttete Erinnerungen wecken und seine Mutter in Panik versetzen. Jemand will ihm Angst machen. Doch Alejandro lässt sich nicht einschüchtern. Bald steht er vor einem Grab auf einem Friedhof aus der Zeit der Franco-Diktatur, als die katholische Kirche noch allmächtig war, und damit beginnt die Suche nach der Wahrheit. Sie wird mit jedem Tag gefährlicher, denn Alejandros unsichtbarer Gegner ist mächtig: Er hat die Macht, in die Seelen der Menschen zu dringen ...

    Eintritt: € 8,-/5,-

Wladimir
Kaminer

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und inzwischen erwachsenen Kindern in Berlin. Mit seiner Erzählsammlung »Russendisko« sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands.

  • 19:00

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Der verlorene Sommer

    Frühjahr 2020. Die Menschen erwachten aus dem Winterschlaf, blinzelten in die Sonne und ahnten nicht, was auf sie zukam. Im fernen China hatte angeblich ein erkältetes Gürteltier auf eine kranke Fledermaus geniest - ein Virus war geboren, das die Welt lahmlegte. Doch es konnte weder der Neugier noch dem Humor von Wladimir Kaminer etwas anhaben. Trotz Lockdown, Mundschutz und Fassbier-Verbot fand er überall Geschichten, die bewiesen: Das Leben ging weiter! Wenn auch jeden Tag ein bisschen anders als zuvor. Mit Witz und Herz beobachtete er den Alltag von uns Coronauten und die allmähliche Veränderung unserer Realität ...

    Eintritt: € 15,-

Annette
Kehnel
Annette Kehnel
© Frank Post

Prof. Dr. Annette Kehnel studierte Geschichte und Biologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, am Somerville College Oxford und an der LMU München. Ihr Promotionsstudium am Trinity College Dublin widmete sie der Erforschung irischer Klostergemeinschaften und arbeitete dann an der TU Dresden, wo sie sich im Jahr 2004 habilitierte. Seit 2005 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Mannheim. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zu ihren Forschungsschwerpunkten Kultur- und Wirtschaftsgeschichte und der historischen Anthropologie vorgelegt.

  • 19:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Diskursabend: Konsum und Nachhaltigkeit

     19:00 Uhr, Prof. Dr. Annette Kehnel: Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

    19:45: Carl Tillessen: Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

    20:30 Gespräch

     ********

    19:00 Uhr, Prof. Dr. Annette Kehnel: Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

    Unser wirtschaftliches Denken – über Konsum, Kapital, Profit – stammt aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Und ist unbrauchbar geworden, wenn wir die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen wollen. Spannend ist jedoch, dass viele Lösungen, die wir aktuell für uns entdecken, bereits historische Vorbilder haben. Wie die Historikerin Annette Kehnel in ihrem Buch anhand lebendig erzählter Beispiele aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit deutlich macht: Ein Blick auf die Geschichte der Menschheit offenbart Anregungen für unsere Zukunft jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Dörfer, die Sharing Economy betrieben, Zisterzienserinnen, die recycelten, die Erfolgsrezepte der „Tandlerinnen“ und die Ökonomie des Gebrauchtwarenhandels. Teilen, tauschen und nachhaltig handeln: Eine Reise in unsere Vergangenheit, die Lust auf Veränderung macht.

    19:45, Carl Tillessen: Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

    Die Pandemie hat uns vorübergehend auf einen kalten Konsum-Entzug gesetzt. Doch sie hat uns nicht geheilt. Wir kaufen einfach immer weiter – auch Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen. Was treibt uns dazu? Und was verändert sich gerade?

    Trendforscher Carl Tillessen nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, deren Erfolg vor allem auf Manipulation und Ausbeutung basiert. Stück für Stück seziert er die psychologischen Mechanismen, die bei uns immer wieder greifen – und schärft dabei unser Bewusstsein: für unsere eigentlichen Bedürfnisse, aber auch für die Bedingungen, unter denen unsere Smartphones und Sneaker entstehen. Denn der Preis, den die Natur und die Menschen in den Produktionsländern für unseren Hyperkonsum zahlen, ist hoch. Doch nie war die Chance, daran etwas zu ändern, so groß wie heute.

    Bitte beachten Sie: Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es aber zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen und Sie müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein (nicht älter als 24 Stunden).

     

Louie
Kemp

Louie Kemp wurde in Duluth, Minnesota geboren.

Kurz bevor er seinen Hochschulabschluss gemacht hätte, verließ er die Uni und übernahm das Lake Superior Fisch-Business seines Vaters, expandierte nach Alaska und machte es zu einem der erfolgreichsten Seafood - Unternehmen des Landes.

Louie produzierte Bob Dylan´s legendäre Rolling Thunder Revue, tourte und reiste mit ihm als einer über Jahrzehnte hinweg vertrauensvoller Partner und Freund.

  • 19:00

    DesignHaus

    Eugen-Bracht-Weg 6
    64287
    Darmstadt
    Dylan & Ich - 50 Jahre Abenteuer

    „Es war auf dem Summer Camp im nördlichem Wisconsin 1953, als ich Bobby Zimmerman aus Hibbing das erste Mal getroffen habe. Er war zwölf Jahr alt und er hatte eine Gitarre. Er ging überall und erzählte jedem, dass er ein Rock `n´ Roll-Star werden würde. Ich war elf und ich glaubte ihm.“ So beginnen diese ehrlichen, witzigen und zutiefst liebevollen Memoiren über eine Freundschaft, die fünf Jahrzehnte voller wilder Abenteuer, Sinn suchenden Gesprächen, musikalischen Meilensteinen und bleibender Kameradschaft. Als Bobby Zimmerman zu Bob Dylan wurde und Louie Kemp ein erfolgreiches internationales Unternehmen aufbaute, klafften deren Lebensläufe zunächst auseinander, aber die Freundschaft der Beiden hielt fest.Ganz gleich, wie viel Zeit zwischen einem Abenteuer und dem nächsten vergangen war, nahmen die zwei „Jungs aus dem North Country“ sie egal wann und wo wieder auf und können auf gemeinsame Erlebnisse zurückschauen, die Dylan-Fans und jeden, der ausgelassen gute Rock `n´ Roll- Memoiren mag, überraschen und viel Vergnügen bereiten.Von dem Auftritt des kleinen Bobby auf einem Gebäudedach des Herzl Camp über die Entwicklungsjahre in Minnesota und sein Aufstieg zu globalem Starstatus, war Louie Kemp an seiner Seite – ein vertrauter Partner und Mitwisser, wie Bobby es geschafft hatte, seine Talente dazu zu verwenden, ohne Kompromisse dahingehen zu machen, wer er war.Louie produzierte Bobs bahnbrechende Rolling Thunder Revue – hier in fesselnder Genauigkeit beschrieben – und reiste mit ihm durch die exklusive Welt eines Rock Stars.

    Mit musikalischer Begleitung durch die Band "Missi Crissi & The Sonic Brothers".

    Eintritt: € 12,-

Björn
Kern
Björn Kern
© Susika

Björn Kern, 1978 geboren im Südschwarzwald, lebte über zehn Jahre in Berlin und ist nun mit seiner Familie ins Oderbruch gezogen. »Das Beste, was wir tun können, ist nichts« wurde zum Bestseller. Für seine Romane erhielt er u.a. den Brüder-Grimm-Preis und das Casa-Baldi-Stipendium der Villa Massimo sowie, für einen Auszug aus »Solikante Solo«, das Brandenburgische Literaturstipendium. 

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Solikante Solo

    Ein Paar, so gegensätzlich wie Stadt und Land. Während er in Solikante nach einem abgeschiedenen Zufluchtsort sucht, sehnt sie sich nach Lebensfreude und der Weltläufigkeit des multikulturellen Lebens in Berlin: Dorfkrugtresen versus Großstadtnacht. Das Ende der Beziehung scheint besiegelt. Doch dann zeigt sich, dass das Leben als Singles alles noch schlimmer macht.
    Björn Kern verschränkt das Schicksal eines nicht mehr ganz jungen Elternpaares mit den gesellschaftlichen Verwerfungen, die seit einigen Jahren unser Land bestimmen. Voll aktueller Bezüge gelingt ihm ein Roman, der beides ist: das Abbild einer Gesellschaft, der die Mitte abhanden gekommen ist. Und das mitreißende Portrait eines Paares auf der Suche nach Heimat in einem tief gespaltenen Land.

    Eintritt: € 10,-

Verena
Keßler
Verena Keßler
© Michael Bader

Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. 2018 nahm sie an der Romanwerkstatt Kölner Schmiede teil, 2019 an der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung. Sie war Stipendiatin des 23. Klagenfurter Literaturkurses.  

  • 20:00

    Marstall, Kurmainzer Amtshof

    Amtsgasse 5
    64646
    Heppenheim
    Die Gespenster von Demmin

    Larry lebt in einer Stadt mit besonderer Geschichte – Ende des Zweiten Weltkriegs fand in Demmin der größte Massensuizid der deutschen Geschichte statt. Für Larry ist ihre Heimatstadt aber vor allem eins: langweilig. Sie will so schnell wie möglich raus in die Welt und Kriegsreporterin werden. Während Larry mit den Unzumutbarkeiten des Erwachsenwerdens kämpft, steht einer alten Frau der Umzug ins Seniorenheim bevor. Beim Aussortieren ihres Hausstands erinnert sie sich an das Kriegsende in Demmin und trifft eine folgenschwere Entscheidung.
    Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Verena Keßler von Trauer und Einsamkeit, von Freundschaft und der ersten Liebe. Ein Roman über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und die Möglichkeit, sie zu überwinden.

    Eintritt: VVK 8 EUR / 6 EUR AK 10 EUR / 8 EUR (U16 frei)

Armin
Kistenbrügge
Armin Kistenbrügge
© privat

Armin Kistenbrügge, Jahrgang 1964, ist Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde Greifenstein in Mittelhessen. In der Jugend- und Konfirmandenarbeit hat er langjährige Erfahrung. Kistenbrügge ist verheiratet und hat zwei Kinder.

  • 18:00

    Barockkirche Burg Greifenstein

    Greifenstein
    #deine Geschichte – die Hoffnung lacht zuletzt

    „Wie gelingt es, die Hoffnung nicht zu verlieren?

    Und wie schafft man es, hinzufallen und wieder aufzustehen?

    Welche Stärkung für die Resilienz findet man im Glauben?

    Der Pfarrer und Autor Armin Kistenbrügge liest aus seinem neuen Buch "#deine Geschichte – Lebe Deinen Glauben.“

    Eintritt frei

Marcel
Kittel
Marcel Kittel
© Marco Fischer

Marcel Kittel, geb. am 11. Mai 1988 in Arnstadt, ist ein ehemaliger deutscher Radprofi. Er begann mit dem Radsport im Alter von 13 Jahren, wurde 2007 Mitglied im Thüringer Energie Team, wechselte 2011 zum Team Skil-Shimano, das mehrfach umbenannt wurde, und 2016 zu Etixx-Quick Step. Nach dem Wechsel zum Team Katusha-Alpecin beendete er im Jahr 2019 seine Profikarriere, in der er u.a. 19 Grand Tours-Etappensiege erzielte. Er studiert Wirtschaftswissenschaften an der Uni Konstanz und ist beruflich immer noch in der Radsportwelt unterwegs. Er ist liiert mit der ehemaligen niederländischen Volleyball-Nationalspielerin Tess van Piekartz, mit der er einen Sohn hat.

  • 19:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Das Gespür für den Augenblick

    So einfach, wie es scheint, ist der perfekte Sprint dann doch nicht, und erst recht nicht, ihn so oft zu wiederholen. Was braucht es also für eine erfolgreiche Karriere und warum kann es richtig sein, sie zu beenden, auch wenn sie noch weitergehen könnte?

    In dieser fesselnden und unterhaltsamen Autobiografie gewährt Marcel Kittel einen tiefen Blick in die Innenwelt des Radsportzirkus, die Funktionsweise verschiedener Profiteams und in die eigene Seele.

    Eintritt: € 5,-

Krischan
Koch
Krischan Koch
© Gunter Clücklich

Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Der weiße Heilbutt

    Ein Bilderbuchsommer auf Amrum. Halb Fredenbüll und die komplette »Hidde Kist« machen dort Urlaub. Am trubeligen Strand spült eine Welle dem kleinen Finn plötzlich einen abgetrennten Frauenfuß auf seine Schaufel. Alle starren gebannt aufs Wasser, wo ein riesiger Fisch gerade eine Luftmatratze rammt. Statt ausgelassener Ferienstimmung herrscht jetzt Massenpanik. Hat der Killerfisch bereits eine Frau getötet? Das eingespielte Duo Detlefsen & Stappenbek ermittelt in alle Richtungen. Zwischen Touristenhorden, demonstrierenden Umweltaktivisten, exzentrischen Starköchen, rachsüchtigen Immobilienmaklerinnen und einem verirrten Riesenraubfisch suchen sie fieberhaft nach einem Frauenmörder.

    Eintritt: € 12,-

Ulrike
Kolb
Ulrike Kolb
© Dirk Opitz

Ulrike Kolb, geb. 1942, lebt nach vielen Jahren als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main jetzt in Berlin.

  • 15:30

    Mehrzweckhalle Freigericht-Neuses

    Schulstraße 3
    63579
    Freigericht
    Erinnerung so nah

    Nicht nur politische Ereignisse der 60er und 70er Jahre prägten das Leben der Schriftstellerin Ulrike Kolb. Die allmählichen Erkenntnisse über die nationalsozialistische Vergangenheit sowie Begegnungen mit Freunden, die sie an verschiedenen Orten in Deutschland und in Israel kennen lernt, prägen sie.
    Die Moderne Kunst und die Literatur bilden dabei immer wieder Flucht- und Orientierungspunkte, helfen, ihren eigenen Standpunkt zu finden. Sie hat Sehnsüchte und Träume, aber auch Ängste und Selbstzweifel plagen sie. Und eine schöne Mutter mit schweren psychotischen Schüben, eine Mischung aus Tragik und Komik.
    Ein literarischer Blick auf ein spannendes Leben, auf die Freundschaft mit Schriftstellern und anderen bekannten Persönlichkeiten.

    Eintritt frei

Susanne
Konrad

Susanne Konrad lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. 1965 in Bonn geboren, studierte sie Literaturwissenschaft und Geschichte. 1995 promovierte sie über Goethes „Wahlverwandtschaften“. 2005 erschien ihr erster Roman „Camilles Schatten“. Die Autorin hat (auch als Dr. Susanne Czuba-Konrad) Fachbücher zu den Themen „Integration“ und „Kreatives Schreiben“ veröffentlicht, ferner zahlreiche literarische und redaktionelle Beiträge. Schwerpunkte ihrer schriftstellerischen Arbeit sind der Entwicklungsroman sowie Prosa zu den Themen Liebe und Älterwerden, Migration und Inklusion, Heimat und lokale Identität. Susanne Konrad leitet seit vielen Jahren Schreibwerkstätten, u.a. war sie für die Volkshochschulen Frankfurt und Hochtaunuskreis tätig. 2009-2013 war sie Vorsitzende des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V. 2014-2015 Stellvertretende Vorsitzende der Literaturgesellschaft Hessen e.V. Sie ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und bei den Bücherfrauen e.V. 

Steffen
Kopetzky
Steffen Kopetzky
© Enno Kapitza

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Verfasser zahlreicher preisgekrönter Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Von 2002 bis 2008 war er künstlerischer Leiter der Theater-Biennale Bonn. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Monschau

    Im Jahr 1962, als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Es ist eine heikle Mission: Im Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef will die Fabrik um jeden Preis offen halten, keine zwanzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist man weltweit gut im Geschäft. Ganz andere Pläne hegt Vera Rither: Die Alleinerbin studiert in Paris, bewundert Simone de Beauvoir und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie Nikolaos, der als Betriebsarzt durch die tiefverschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. So unterschiedlich die beiden auch sind, der kretische Arzt, der als Kind die Gräuel der deutschen Besatzung miterlebt hat, und die schwerreiche Vollwaise: Sie entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und das Virus nimmt sich, was es kriegen kann.

    Eintritt: € 10,-

Bernd
Köstering
Bernd Köstering
© das-portrait

Bernd Köstering wurde 1954 in Weimar/Thüringen geboren und lebt heute in Offenbach am Main. 2010 gab er sein Debüt als Krimiautor und veröffentlichte seitdem acht Kriminalromane sowie zahlreiche Kurzgeschichten und Krimirätsel. Er entwickelte zusammen mit dem Gmeiner-Verlag das Genre des Literaturkrimis, in dem ein bekanntes Werk der Weltliteratur den jeweiligen Fall auslöst oder auflöst. Seine Goethekrimis um den Privatermittler Hendrik Wilmut haben unter Fans inzwischen Kultcharakter. Neben dem Schreiben gilt seine Leidenschaft drei Damen und drei Gitarren.

  • 18:00

    Marstall der Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Goetheherz

    Der Goetheexperte Hendrik Wilmut erfährt von zwei ungeklärten Todesfällen: Marianne S. aus Frankfurt und Elisabeth M. aus Offenbach sind nach Ansicht der Ärzte eines natürlichen Todes gestorben. Doch Kriminalhauptkommissar Richard Volk plagen Zweifel. Als Hendriks Freund Siggi von einem ähnlichen Fall in Thüringen berichtet, hat Wilmut einen unerhörten Verdacht. Er ist sich sicher, gegen einen Serienmörder zu kämpfen. Gelingt es ihm, die bedrohte Christiane S. aus Weimar zu retten?

    Eintritt: € 10,-

  • 20:00

    Musikzentrum St. Gabriel

    Hauptstr. 6-8
    63512
    Hainburg
    Goetheherz

    Der Goetheexperte Hendrik Wilmut erfährt von zwei ungeklärten Todesfällen: Marianne S. aus Frankfurt und Elisabeth M. aus Offenbach sind nach Ansicht der Ärzte eines natürlichen Todes gestorben. Doch Kriminalhauptkommissar Richard Volk plagen Zweifel. Als Hendriks Freund Siggi von einem ähnlichen Fall in Thüringen berichtet, hat Wilmut einen unerhörten Verdacht. Er ist sich sicher, gegen einen Serienmörder zu kämpfen. Gelingt es ihm, die bedrohte Christiane S. aus Weimar zu retten?

    Eintritt frei, Anmeldung per Mail an info@buecherstube.net

Ralf
Kramp
Ralf Kramp
© KBV Verlag

Ralf Kramp, geboren 1963, lebt als Krimiautor und Veranstalter der Krimi-Erlebniswochenenden BLUTSPUR im Herzen der Eifel. Für sein Debüt "Tief unterm Laub" erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. In "Spinner" betrat zum ersten Mal Herbie Feldmann die Szene, der glücklose Held, dem ein nur für ihn sichtbarer Begleiter namens Julius stets auf dem Fuß folgt. Kramp veröffentlichte seither zahlreiche Kriminalromane und Kurzkrimis.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Ein Grab für zwei

    Herbie Feldmann hatte schon viele Jobs, die vom ersten Arbeitstag an zum Scheitern verdammt waren, doch dieser hier übertrifft alles: Eine uralte Tankstelle an einer Straße, die ins Nichts führt, mit verbeulten Zapfsäulen, einer Waschstraße ohne Wasser, mit abgelaufenen Schokoriegeln und Coladosen aus den Neunzigern.

    Rost-Horst, der Tankstellenpächter liegt im Krankenhaus, und Herbie soll für ein paar Wochen den Laden schmeißen. Gemeinsam mit seinem unsichtbaren Begleiter Julius versucht er herauszufinden, wie Horst sich all die Jahre über Wasser halten konnte. Mit dem Verkauf von Sprit jedenfalls nicht, das steht außer Frage.

    Doch dann kommt plötzlich Leben in die Bude, als ganz in der Nähe auf dem Brachland ein menschliches Skelett ausgegraben wird. Hepp Kaltwasser, der alte Bauer, sieht seine langgehegten Vermutungen endlich bestätigt: Hier schlummert eine Römervilla in der Eifelerde! Die Polizei, die Presse und die Archäologen geben sich plötzlich die Klinke in die Hand, und Herbie wird auch die alten Schokoriegel los.

    Doch da ist noch etwas, das er im Kofferraum eines der alten Schrottfahrzeuge hinter der Waschhalle gefunden hat. Und das darf auf keinen Fall einer von den Leuten sehen, die von nun an tagein, tagaus seine Tanke belagern …

    Eintritt: € 12,-

  • 11:00

    Rathaussaal Laubauch

    Friedrichstr. 11
    35321
    Laubach
    Kurz & Kopflos

    Manche Menschen reagieren regelrecht kopflos. Andere fühlen sich manchmal wie erschlagen oder erschossen. Das könnte daran liegen, dass sie gerade zu Mordopfern in einer von Ralf Kramps tiefschwarzen Storys geworden sind. Da gehen die Mörderinnen und Mörder nämlich nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Mit Gift, Messer, Revolver und anderen Gerätschaften sorgt der König des Kurzkrimis dafür, dass sie bald keinen Mucks mehr tun. Eins ist sicher: Wer sich diese mordsmäßig munteren Kabinettstückchen in Reimform und Prosa zu Gemüte führt, wird schon mal nicht an Langeweile sterben. Totlachen wäre da schon eher angesagt.

    Eintritt: € 12,-

Julia
Kröhn
Julia Kröhn
© Gaby Gerster

Die große Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern auch die Beschäftigung mit Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte – teils unter Pseudonym – bereits zahlreiche Romane. Nach ihrem großen Erfolg, »Das Modehaus«, ein Top-20-SPIEGEL-Bestseller, und ihrem hochgelobten Riviera-Zweiteiler folgt nun die nächste opulente Saga vor schillernder Kulisse. Darin lässt die Tochter zweier Lehrer, die selbst auch Lehramt studiert hat, viele ihrer eigenen Schulerfahrungen mit einfließen.

  • 19:30

    Kath. Gemeindezentrum St. Michael

    Am Honigbaum 13
    65817
    Eppstein-Niederjosbach
    Die Alsterschule

    Hamburg im Zweiten Weltkrieg: Das Heulen der Sirenen liegt über der Stadt, Hamburger Juden werden scharenweise deportiert und Abiturienten möglichst schnell an die Front geschickt. Wo gerade noch anschaulicher, lebendiger Unterricht gehalten wurde, ist wieder Zucht und Ordnung eingekehrt. Die einstigen Bildungsideale scheinen verloren. Doch während sich Emil und Anneliese dem NS-Regime andienen, bleibt Felicitas ihren Werten unverrückbar verbunden. Als sie ehemaligen Schülern wiederbegegnet, aus denen mittlerweile Studenten geworden sind, kommt ihr ein Flugblatt aus München in die Hände, das neue Hoffnung macht. Und eine radikale Entscheidung verlangt …

    Eintritt: € 8,-

Barbara
Kunrath
Barbara Kunrath
© Ute Laux

Barbara Kunrath schreibt mit feiner Beobachtung und Gefühl über zwischenmenschliche Beziehungen und deren emotionale Bedeutung. Mit ihrem ersten Roman »Schwestern bleiben wir immer« gelang ihr der Sprung auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, mit »Wir für uns« stellt sie den unverhofften Lebensmut zweier Frauen in den Fokus. Barbara Kunrath, geboren 1960, lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Limburg an der Lahn, sie hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder. 

  • 20:00

    Alter Lokschuppen

    Haunestr. 1
    36088
    Hünfeld
    Wir für uns


    Josie ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat und kein Kind mehr möchte. Aber was möchte Josie? Sie ist Anfang Vierzig, und ihre Wünsche hat sie immer auf »später« aufgeschoben. Kathi ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben. Als Josie durch einen Zufall in Kathis Küche landet, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Die beiden Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.

    Eintritt: € 8,-

Christina
Kunz
Volker
Kutscher
Volker Kutscher
© Andreas Chidowski

Volker Kutscher wurde am 26. Dezember 1962 in Lindlar im Bergischen Land geboren und wuchs auf in Wipperfürth. Nach dem Studium brotloser Künste (Germanistik, Philosophie und Geschichte) arbeitete er zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er sich dem Romanschreiben zuwandte. Kutscher lebt in Köln und Berlin. Seinen ersten Kriminalroman Bullenmord schrieb er 1996 zusammen mit Christian Schnalke.

Nach weiteren, im Bergischen Land angesiedelten Regionalkrimis (Vater unser, 1998; Der schwarze Jakobiner, 2001), begann Kutscher im Jahr 2007 mit dem Roman Der nasse Fisch seine Serie um den Kriminalkommissar Gereon Rath im Berlin der späten 20er und frühen 30er Jahre. 2009 folgte der zweite Band Der stumme Tod, 2010 der dritte Rath-Krimi Goldstein, 2012 Die Akte Vaterland, 2014 Märzgefallene,  2016 Lunapark, 2018 Marlow und 2020 schließlich der achte Rath-Roman Olympia. Die Reihe soll den Ermittler Gereon Rath noch bis ins Jahr 1938 führen.

  • 19:30

    Staatstheater Kassel

    Friedrichsplatz 15
    34117
    Kassel
    Olympia (Eröffnungsveranstaltung)

    *** Eröffnungsveranstaltung von Leseland Hessen 2021 ***

    Berlin, Sommer 1936.
    Inmitten der Olympiabegeisterung muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall im olympischen Dorf aufklären. Die Machthaber befürchten, dass Kommunisten die Spiele sabotieren. Rath hat seine Zweifel und ermittelt eher lustlos, zumal er private Probleme hat: Er ist Gastgeber amerikanischer Olympiatouristen, und seine Ehefrau Charly hat die gemeinsame Wohnung unter Protest verlassen. Dann findet er im olympischen Dorf einen Mitarbeiter mit kommunistischer Vergangenheit, der auch am Tatort war. Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist, geschieht ein zweiter Mord. Rath ermittelt fieberhaft, um weitere Todesfälle zu verhindern, und ahnt nicht, dass sein eigenes Todesurteil längst gefällt ist.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen in Kooperation mit dem Staatstheater Kassel.

    Eintritt: € 15,-/9,-

Stefan
Kutzenberger
Stefan Kutzenberger
© EK

Stefan Kutzenberger, geb. 1971 in Linz, studierte in Wien, Buenos Aires, Lissabon und London und lebt als Schriftsteller, Kurator und Literaturwissenschaftler in Wien. Zahlreiche Publikationen und Präsentationen zu Autofiktion, Kunst und Kultur in Wien um 1900 und zur literarischen Wechselbeziehung zwischen der europäischen und der lateinamerikanischen Literatur. Seit 1996 vielfältige internationale Kunstprojekte. 2018 erschien der Debütroman„Friedinger“, 2020 „Jokerman“, und im Frühjahr 2022 wird sein dritter Roman „Kilometernull“ erscheinen.

  • 20:00

    DesignHaus

    Eugen-Bracht-Weg 6
    64287
    Darmstadt
    Jokerman

    Bob Dylan ist ohne Zweifel einer der einflussreichste Liedermacher aller Zeiten. Was aber, wenn er der einflussreichste Mensch überhaupt wäre, der im Geheimen die Geschicke derWelt lenkt? Könnte man die in allen Schlüsselpositionen sitzenden Dylan-Fans globalkoordinieren, wäre es tatsächlich möglich, den Lauf der Geschichte zu verändern. Von einer geheimnisvollen Organisation wird Stefan Kutzenberger auserwählt, genau das zu tun. Als Jokerman soll er die Wiederwahl eines der bizarrsten Tyrannen unserer Tage ins Weiße Hausverhindern. Wie wir wissen, ist das gelungen, wie genau es zustande kam, verrät dieser wundervoll beschwingt erzählte, spannende und kluge Roman. Mit Verve und Witz zeigt Kutzenberger, wie Verschwörungsszenarien entstehen und sich sogut wie alles erklären lässt mit einer „wahren“ Lehre ... Ein entlarvender Spiegel der Gegenwart, eine literarische Entdeckung und ein Riesenspaß.Es rockt, es swingt; gut wär’s, wenn man ›Jokerman‹ in der Hosentasche mit sich herumtragen könnte, um bei jeder Gelegenheit wieder darin zu lesen.

    Musikalische Begleitung durch die Band "Missi Crissi & The Sonic Brothers"

    Eintritt: € 12,-

L
Tamara
Labas
Marie
Lamballe
Marie Lamballe
© Fotostudio Marlies, Bad Camberg

Marie Lamballe wuchs in Wiesbaden auf – beide Eltern waren dort Schauspieler am Staatstheater. Sie studierte Literatur und Sprachen und begann schon kurz nach dem Studium mit dem Schreiben von zunächst Kurzgeschichten, später Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in der Nähe von Frankfurt am Main und hat unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Romane – darunter mehrere Top-Ten-SPIEGEL-Bestseller – veröffentlicht.

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Atelier Rosen

    Kassel, 1830. Die zwanzigjährige Elise Rosen betreibt zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter ein kleines Putzmacher-Atelier. Ihre Hutkreationen sind weithin gefragt und öffnen ihnen Türen in höchste gesellschaftliche Kreise. So macht Elise eines Tages die Bekanntschaft der jungen Sybilla von Schönhoff, mit der sie schon bald eine innige Freundschaft verbindet. Als sich deren Verlobter unsterblich in Elise verliebt, gerät diese in einen schweren Konflikt, der sie auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses führt ...

    Eintritt: € 8,-

Fritz
Laupichler
  • 19:00

    Q

    Pilgrimstein 26-28
    35037
    Marburg
    Marburggeflüster-Geschichten und Legenden unserer Stadt

    Folgen Sie den Spuren, die der Deutsche Orden in Marburg hinterlassen hat. Begleiten Sie den Marburger Nachtwächter durch die dunklen Gassen Marburgs. Betreten Sie das legendäre Wirtshaus an der Lahn und lauschen Sie den dortigen Gesprächen und Geheimnissen. Am 24. September bringen das Fast Forward Theatre und der Büchner-Verlag Marburger Geflüster, Klatsch und Tratsch vergangener Tage auf die Bühne. Drei Autoren von historischen Büchern zur Marburger Stadtgeschichte lesen aus ihren Werken, und das FFT improvisiert dazu Spielszenen.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem interaktiven Abend, irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Gerüchten und Wahrheit, Literatur und Theater. Man trifft sich!

    Eintritt nach Selbsteinschätzung

Ludwig
Leege

Der Autor Ludwig Legge ist seit 48 Jahren Vorsitzender der Neuen Literarischen Gesellschaft e.V. in Marburg und ist als Literaturvermittler bekannt geworden. Als Initiator großer Kulturwochen (Höhepunkt die Deutsch-Russischen Kulturtage in Moskau und Marburg) hat er einen wichtigen Beitrag für die Beziehungen zwischen den Ländern geleistet. Von Argentinien bis in die Mongolei, von Skandinavien bis Italien, von Holland bis Rumänien usw. reicht das literarische Einzugsgebiet.

Als Autor ist Legge vor allem Lyriker. Legges Lyrik ist angesiedelt zwischen “Metapher, Traum und Dissonanz”. Sprachverfall und Bedrohung des Individuums durch anonyme Mächte (Bundestrojaner) kennzeichnen seine Thematik. Dekonstruktion der Alltagssprache und surreale Metaphorik sind ein Charakteristikum. Typische Titel sind “Straßenbahnen fahren durch mein Hirn” oder “Wörtlich betäubt”.

Er wurde ins Russische, Georgische und Slowenische übersetzt; einzelne Gedichte in weitere Sprachen.

Legge arbeitet wiederholt mit Musikern wie Roswitha Aulenkamp, Jean Kleeb oder Justus Noll zusammen, der ihn auch in Marburg begleiten wird.

Justus Noll, promovierter Musikwissenschaftler, Redakteur beim Südwestfunk, komponierte für die Bühne und Kammermusik.

 

  • 16:00

    Buchhandlung Inge Jakobi

    Steinweg 42
    35037
    Marburg
    Wörtlich betäubt

    Der Autor Ludwig Legge ist seit 48 Jahren Vorsitzender der Neuen Literarischen Gesellschaft e.V. in Marburg und ist als Literaturvermittler bekannt geworden. Als Initiator großer Kulturwochen (Höhepunkt die Deutsch-Russischen Kulturtage in Moskau und Marburg) hat er einen wichtigen Beitrag für die Beziehungen zwischen den Ländern geleistet. Von Argentinien bis in die Mongolei, von Skandinavien bis Italien, von Holland bis Rumänien usw. reicht das literarische Einzugsgebiet.

    Als Autor ist Legge vor allem Lyriker. Legges Lyrik ist angesiedelt zwischen “Metapher, Traum und Dissonanz”. Sprachverfall und Bedrohung des Individuums durch anonyme Mächte (Bundestrojaner) kennzeichnen seine Thematik. Dekonstruktion der Alltagssprache und surreale Metaphorik sind ein Charakteristikum. Typische Titel sind “Straßenbahnen fahren durch mein Hirn” oder “Wörtlich betäubt”.

    Er wurde ins Russische, Georgische und Slowenische übersetzt; einzelne Gedichte in weitere Sprachen.

    Legge arbeitet wiederholt mit Musikern wie Roswitha Aulenkamp, Jean Kleeb oder Justus Noll zusammen, der ihn auch in Marburg begleiten wird.

    Justus Noll, promovierter Musikwissenschaftler, Redakteur beim Südwestfunk, komponierte für die Bühne und Kammermusik.


    Eintritt: € 5,-

Svenja
Leiber
Svenja Leiber
© Stefan Klüter / Suhrkamp Verlag

Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. Sie studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte und wohnt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin. 2005 debütierte sie mit dem Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 folgte der Roman Schipino. Im Suhrkamp Verlag erschien 2014 Das letzte Land und 2018 Staub.

  • 19:00

    Online via ZOOM

    Wiesbaden
    Kazimira

    Ein abgelegener Ort am Baltischen Meer, Ende des 19. Jahrhunderts. Kazimira bringt ihrem Mann Antas angeschwemmten Bernstein vom Strand jenseits der Düne. Er ist der begabteste Dreher in der Gegend. Das weiß auch Moritz Hirschberg, Eigentümer des Bernsteinwerks am Weststrand. Antas wird einer seiner wichtigsten Arbeiter, Kazimira muss sich um Haus und Kind kümmern, obwohl sie arbeiten will wie ihr Mann. Als das Wagnis des Untertagebaus sich endlich auszahlt und die Grube zum Erfolg wird, werden jedoch nicht nur Neid und Missgunst, sondern auch Antisemitismus und Nationalismus laut im Kaiserreich. Und Kazimira muss erfahren, dass sie ihren Weg allein zu gehen hat, erst recht, als die Hirschbergs vertrieben werden und ihr Sohn am Ersten Weltkrieg zerbricht. Sie bleibt bei der leeren Grube, einst Ort des Wohlstands und Fortschritts, wohnen und wird Jahrzehnte später, am Ende des Zweiten Weltkriegs, letzte Zeugin deutscher Verbrechen.

    Eintritt frei

    Link zur Veranstaltung ab 4. Oktober bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

    Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

    VERANSTALTER: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Iris
Lemanczyk

Iris Lemanczyk lebt in Stuttgart. Nach dem Studium (Germanistik und Geografie) reiste sie um die Welt, bevor sie ein Volontariat bei einer Tageszeitung machte. Doch die Ferne lockte immer wieder, so ging sie für einige Zeit nach Namibia, um dort bei der "Allgemeinen Zeitung" die Sportseiten zu schreiben. Und so musste sie sich mit Sportarten wie Rugby und Cricket auseinandersetzen. Wieder in Deutschland arbeitete sie als Redakteurin bei der "Neuen Württembergischen Zeitung" in Göppingen. Doch das Fernweh ließ sie nicht los und so folgten Auslandsaufenthalte in Australien/Neuseeland, Indien, Kambodscha, Madagaskar, Kenia - und eine Stippvisite beim Zirkus. Seit 1997 ist sie als freie Schriftstellerin tätig, schreibt vorwiegend Kinder- und Jugendbücher, die auf Tatsachen beruhen, schreibt Reportagen und Artikel, ist Dozentin für Kreatives Schreien und macht Lesungen im In- und Ausland. Dadurch ist die begeisterte Wüstenwanderin, Lagerfeuersitzerin und Hängemattenliegerin weiterhin viel auf Reisen. Daheim freut sie sich über Kirschen und Äpfel auf ihrer Obstbaumwiese.

  • 19:00

    Bürgerhaus Schwalbach, Großer Saal

    Marktplatz 1-2
    62854
    Schwalbach
    Brenessel Haut

    Kajetan ist ein Sinto, ein „dreckiger Zigeuner“, wie er von den Mitschülern beschimpft wird. Als die Nazis an die Macht kommen, darf Kajetan in der Schule nicht mehr neben Heiner in der ersten Reihe sitzen. „Dreckige Zigeuner“ sitzen ganz hinten. Kajetan wird getriezt, nur Heiner und die Webers halten zu ihm. Doch dann muss Heiner wegziehen und Kajetans Familie landet im Ummenwinkel, einem Zigeunerlager am Rand von Ravensburg.

    Stück für Stück wird Kajetan und seiner Familie das bisherige Leben genommen – und die Freiheit. Für einen Teil von Kajetans Familie endet diese in Auschwitz. Eine Geschichte über Rassismus und Diskriminierung, aber auch über Freundschaft. Eine wahre Geschichte.

    Eintritt: € 5,-

Kristina
Lieschke
  • 18:00

    Buchhandlung Inge Jakobi

    Steinweg 42
    35037
    Marburg
    Marburger Marktgeflüster

    Die reichlich einstündige literarische Tour startet mit einer kleinen Lesung aus Lieschkes Buch „Im Fluss der Zeit“ in der Buchhandlung Jakobi am unteren Steinweg und verläuft dann weiter als gemeinsamer Gang durch die Oberstadt. Entlang des 1. Marburger Literaturpfades und am „Platz der tausend Bücher“ wird die Autorin einiges über Marburger Literaturprojekte erzählen und ein paar kurze weitere Texte lesen. Ihren Abschluss findet die Tour dann mit einer historischen Kurzgeschichte am Marburger Marktplatz.

    Um sicherzugehen, dass die Veranstaltung mit hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden kann, wird die Teilnehmerzahl wie bei Führungen auf zehn Personen begrenzt (Geimpfte und Genesene mit Nachweis zusätzlich, maximal aber insgesamt 15 Personen). Minimale Dauer sollen 70 und maximale Dauer 90 Minuten sein.

    Eintritt: € 5,-

Lotta
Lubkoll
Lotta Lubkoll
© Holger Borggrefe

Lotta Lubkoll, geboren 1993 in Coburg, ist ausgebildete Schauspielerin. Außerdem arbeitet sie in einem Waldkindergarten, leitet als Erlebnispädagogin Ferienfreizeiten, unternimmt Wald- und Naturabenteuertage mit Kindern, produziert pädagogische Videoclips, übt sich als Regieassistenz am Filmset und macht zusätzlich eine Ausbildung zur Wildnis- und Survivaltrainerin. Neben Reisen, Skaten, Klettern und Kitesurfen schraubt sie an ihrem selbst ausgebauten Bus, in dem auch Esel Jonny seinen Platz hat. Gemeinsam leben die beiden auf einem Aussiedlerhof am Starnberger See.

  • 19:30

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Wandern, Glück und lange Ohren

    Lotta Lubkoll hat einen Kindheitstraum: einmal mit einem Esel auf Wanderschaft gehen. Doch erst als ihr Vater plötzlich erkrankt und kurz darauf stirbt, wird ihr klar, dass man solche Träume nicht auf die lange Bank schieben sollte.

    Sie macht sich also auf die Suche – und findet Jonny, einen grauweißen Esel wie aus dem Bilderbuch. Gemeinsam ziehen die beiden los, zu Fuß von München immer Richtung Süden. Unterwegs nehmen sie ohne konkreten Plan jeden Tag, wie er kommt, und lassen sich stets von Neuem überraschen – von der Hilfsbereitschaft der Menschen, von inspirierenden Lebensentwürfen und von ihren eigenen Fähigkeiten.

    Dabei werden Lotta und Jonny zu einem eingeschworenen Team, das sich auch von abgerutschten Wegen und Dauerregen nicht aufhalten lässt.

    Eintritt: € 14,-

M
Jörg
Magenau
Jörg Magenau
© Olaf Kühl

Jörg Magenau, geboren 1961 in Ludwigsburg, studierte Philosophie und Germanistik in Berlin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Feuilleton-Journalisten und schrieb u. a. Biographien über Christa Wolf, Martin Walser und die Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger. Zuletzt erschien von ihm »Bestseller: Bücher, die wir liebten ...« und bei Klett-Cotta die literarische Reportage »Princeton 66«. »Die kanadische Nacht« ist sein erster Roman.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Kanadische Nacht

    In Kanada liegt der Vater im Sterben. Die Nachricht trifft seinen Sohn in einer Krise. Hinter ihm liegt ein gescheitertes Buchprojekt. Seit Jahrzehnten hat er den fernen Vater nicht gesehen, nun überquert er Atlantik und Rocky Mountains, um ihn hoffentlich noch lebend anzutreffen. Doch was ist überhaupt ein Leben? Was weiß man von einem fremd gebliebenen Vater, von der Liebe der anderen und der eigenen? Und wie schreibt man darüber? Die Fahrt durch die kanadische Nacht führt den Erzähler immer tiefer in die eigene Herkunft und hinaus ins Offene. Als er den Vater erreicht, geht etwas zu Ende, aber etwas Neues beginnt auch: die Suche nach dem, was trotz aller Vergänglichkeit bleibt.

    Eintitt: € 8,-/6,-

Günter
Mahle
  • 18:00

    Marstall der Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Marschall Turenne

    Am Sonntag, den 11ten September findet der diesjährige Tag des offenen Denkmals statt.

    Dem Greifenstein-Verein ist das Kunststück gelungen justament zu diesem Tag eine ganz besondere Lesung anzubieten: Günter Mahle liest und berichtet über Marschall Turenne, jenen unfreiwilligen Helden, dessen Namen jeder Greifensteiner und jede Greifensteinerin kennt, schließlich ist der Erhalt der Burg letztlich doch wohl auch ihm zu verdanken, war er es doch der vom Greifensteiner Grafen bei einer Wette übers Ohr gehauen wurde und an irgendeinem der vielen Burgtore volltrunken vom Pferd fiel – infolge dessen die Burg nicht übergeben werden musste.

    In Sasbach schließlich, einem Dorf mit ca. 5.000 Einwohner/innen, am Fuße des Nordschwarzwaldes zwischen Baden-Baden und Offenburg, fiel der Marschall am 27.07.1675.

    Wie ist das passiert? Warum wurde dem Vicomte Henri de la Tour d’Auvergne dort ein Denkmal errichtet? Wieso wird er noch heute in Frankreich verehrt? Was hat es mit dem Turenne-Museum in Sasbach auf sich?

    Günher Mahle nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.

    Eintritt frei

Julia
Mantel
Jochen
Markhorst
Jochen Markhorst

Jochen Markhorst (1964) wächst in Arnheim und Hannover auf. Der Soundtrack seiner jungen Jahre sind bereits die Alben Highway 61 Revisited und Blonde on Blonde., er kauft Blood on the Tracks und Street Legal von seinem Taschengeld, studiert Germanistik in Utrecht, übersetzt Russisch beim Militärischen Nachrichtendienst und bietet Sprachtraining für Unternehmen an und unterrichtet in Schulen, übersetzt deutsche Literatur und englische Untertitel und immer spielt Dylans Musik im Hintergrund.

  • 20:00

    DesignHaus

    Eugen-Bracht-Weg 6
    64287
    Darmstadt
    Blonde on Blonde – Bob Dylans Meisterwerk aus flüssigem Silber

    Der 2016 an Bob Dylan verliehene Nobelpreis für Literatur stößt auf Widerstand. Einig sind wir uns aber, dass die Lieder des alten Barden das kollektive Gedächtnis weltweit durchdrungen haben.Auf die Frage, was ihn denn so Nobelpreiswürdig mache, antwortet Sara Danius, Ständige Sekretärin der schwedischen Akademie: „Ich denke, Sie sollten mit Blonde On Blonde, dem Album aus 1966, beginnen. Es enthält viele Klassiker. Es ist ein außergewöhnliches Beispiel für seine brillante Art, Reime und Refrains zu schreiben, für sein bildhaftes Denken.“Sie ist nicht die einzige, die von dem „bildhaften Denken“ auf dieser Platte berührt wird. Jerry Garcia behandelte "Visions Of Johanna" immer wie ein Relikt, Mick Jagger singt "Just Like A Woman" beim Gedenkgottesdienst für seinen Lebenspartner, Roger Waters behauptet, dass "Sad-Eyed Lady Of The Lowlands" sein Leben verändert hat und Tom Waits sagt über dieses Denkmal: „Es ist wie Beowulf, es bringt mich auf grasbewachsene Weiden.“In Blonde On Blonde. Bob Dylans Meisterwerk aus flüssigem Silber führt Dylankenner Markhorst den Leser durch die Schönheit und den Hintergrund der vierzehn Songs sowie die Outtakes des Albums.

    Eintritt: € 8,-

Robert C.
Marley
Robert C. Marley
© privat

Robert C. Marley ist das Pseudonym des 1971 in Lemgo geborenen Schriftstellers Gerald Hagemann. Er ist Kriminalhistoriker, Goldschmiedemeister, Hersteller von Zauberrequisiten, Sprecher für Hörbuch, Radio & Fernsehen und Dozent für Kreatives Schreiben.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Inspector Swanson und die Bibliothek des Todes

    England 1895 – Oscar Wilde kämpft in London um seinen Ruf und seine Karriere, als sich in Oxford ein brutales Verbrechen ereignet: Ein angesehener Professor für englische Literatur wird in der Bodleian Library erschlagen aufgefunden. War es der Racheakt eines Studenten? Neid unter Kollegen? Oder liegt das Motiv vielmehr in einem alten, geheimnisvollen Buch, das seit dem Mord verschwunden ist? Chief Inspector Swanson und sein Team sind mit einem undurchdringlichen Netz aus Lügen, Verstrickungen und Intrigen konfrontiert.

    Eintritt: € 12,-

Manfred
Maurenbrecher
Manfred Maurenbrecher

Manfred Maurenbrecher ist seit 1981 als Texter und Musiker tätig und bekannt für seine textgetreuen Dylan-Adaptionen. Bis jetzt hat er ca. 25 LPs und CDs mit eigenen Liedern veröffentlicht und war Teil verschiedener Künstlergruppierungen. Er gewann den Deutschen Kleinkunstpreis 1991 (zusammen mit dem Saxophonisten Richard Wester), den Deutschen Kabarettpreis 2003 (für die Lesebühne ‚Mittwochsfazit‘ zusammen mit Horst Evers und Bov Bjerg), bekam bisher fünfmal den Preis der Deutschen Schallplattenkritik für seine Produktionen, zuletzt für die CD INNERES AUSLAND 2020, ist Autor von zwei Romanen und mehrerer Bücher mit Bühnentexten, und schrieb an Drehbüchern für Fernsehen mit, u.a. an den ersten vier Folgen der RTL-Serie ‚Autobahnpolizei‘ (deren Unter-Titel ‚Cobra Elf‘ von ihm stammt). 2021 ist erstmals der Mitschnitt eines Rockpalast-Konzerts von Maurenbrecher und Band aus dem Jahr 1985 erschienen. Zu diesem Anlass schrieb Maurenbrecher während der Pandemie-Monate eine auf die Achtziger konzentrierte Autobiografie mit dem Titel ‚Der Rest ist Mut‘. Abschnitte aus diesem Buch, zusammen mit neu arrangierten Liedern aus jener Zeit und einigem Brandaktuellen wird er bei der Veranstaltung von ‚Leseland Hessen‘ vortragen, getreu dem Motto „Zurück in die Zukunft“.

  • 20:00

    Theater im Pädagog

    Pädagogstraße 5
    64283
    Darmstadt
    Der Rest ist Mut

    Manfred Maurenbrecher ist einer der bedeutendsten deutschen Liedermacher und Kabarettisten. In diesem Buch beschreibt er seinen Weg in die schillernde Welt der professionellen Popmusik, in die ihn Anfang der 1980er Jahre der Fotograf Jim Rakete und der Spliff-Schlagzeuger Herwig Mitteregger einschleusten.
    Er schildert die Atmosphäre eines Jahrzehnts, das geprägt war von so unterschiedlichen Musikern wie Nina Hagen, Pannach und Kunert, Rio Reiser, Ulla Meinecke, Anette und Inga Humpe, Reinhard Mey oder Jürgen von der Lippe, und er berichtet auch von seinen oft verstörenden Erlebnissen im Zwielicht zwischen Politik und den schrägen Milieus der Musikwelt.

    Eintritt: € 15,-

Volker
Mehnert
Volker Mehnert
© privat

Volker Mehnert hat viele Jahre als freiberuflicher Journalist, Reiseschriftsteller und Buchautor in Lateinamerika, Osteuropa und den USA gelebt. Seine Bücher befassen sich ebenso mit touristischen, kulturellen und historischen Aspekten wie die Vielzahl seiner Artikel für die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder Die Welt am Sonntag.

  • 15:00

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Magellan oder Sternstunden der Seefahrt

    1519 bricht eine Flotte von fünf Schiffen mit 265 Mann Besatzung an der spanischen Atlantikküste auf, um eine Westroute zu den legendären Gewürzinseln zu finden. Ihr Kapitän: der Portugiese Ferdinand Magellan, ein genialer Seemann und zu allem entschlossener Entdecker.Am 6. September 1522 kehrt ein einziges, von Würmern zerfressenes Schiff zurück. An Bord befinden sich 18 zerlumpte Seeleute, mehr tot als lebendig. Magellan ist nicht darunter. Drei Jahre dauerte die Fahrt, die als Expedition begann und zu einer Reise wurde, die nie zuvor ein Mensch unternommen hatte: eine Reise um die Welt.

    Eintritt: € 5,-

Patricia
Melo
Patricia Melo
© Júlia Moraes

Patrícia Melo (*1962 in São Paulo) zählt zu den wichtigsten Stimmen der brasilianischen Gegenwartsliteratur. Nach ihrem Studium in São Paulo arbeitete sie beim Fernsehen. In ihrem sozialkritischen Werk, bestehend aus Kriminalromanen, Hörspielen, Theaterstücken und Drehbüchern, beschäftigt sie sich mit der Gewalt und Kriminalität in Brasiliens Großstädten. Melo wurde u. a. mit dem Deutschen Krimipreis und dem LiBeraturpreis ausgezeichnet, die Times kürte sie zur »führenden Schriftstellerin des Millenniums« in Lateinamerika. Sie lebt in Lugano.

  • 19:30

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Gestapelte Frauen ***FÄLLT LEIDER AUS***

    ***DIESE VERANSTALTUNG WURDE LEIDER ABGESAGT***

    Sie verliebt sich schnell in Amir – charmant, intelligent, interessiert. Die Unterhaltungen belebend, die Nächte im lebhaften São Paulo berauschend. Dann die Ohrfeige, die Beleidigung. Um so weit weg wie nur möglich von ihm zu sein, nimmt die junge Anwältin eine Stelle im entlegenen Cruzeiro do Sul an. Als Beobachterin nimmt sie an Gerichtsverhandlungen zu brutalen Frauenmorden teil. Immer näher kommt sie dem Leben der Opfer – den Töchtern, den Müttern, den Freundinnen. Und immer eindringlicher verfolgen sie Bilder aus ihrer Kindheit, Bilder ihrer eigenen Mutter.

    Um der Wirklichkeit zu entkommen, flüchtet sie sich in eine Traumwelt – in geheimnisumwirkte Wälder und Flüsse, an die Seite von Amazonen, die die Täter verfolgen. In der Realität aber scheint die Gerechtigkeit unerreichbar.

    Eintritt: € 10,-

Eva
Menasse
Eva Menasse
© Jörg Steinmetz

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman »Vienna«. Es folgten Romane und Erzählungen (»Lässliche Todsünden«, »Quasikristalle«, »Tiere für Fortgeschrittene«), die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Preise (Auswahl): Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Jonathan-Swift-Preis, Österreichischer Buchpreis, Mainzer Stadtschreiber-Preis und das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Sie lebt seit über 20 Jahren in Berlin

  • 19:30

    Stadtbibliothek Bad Homburg

    Dorotheenstr. 24
    61348
    Bad Homburg
    Dunkelblum

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird, und erzählt vom Umgang der Bewohner mit einer historischen Schuld. »Dunkelblum« ist ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.

    Eintritt: € 8,-/6,-

Klaus
Modick
Klaus Modick
© Stephan Meyer-Bergfeld

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018).  Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020).

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Fahrtwind

    In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick von einer Zeit der Umbrüche, von einem jungen Mann, der sich weigert, nützlich zu sein, und seinem abenteuerlichen Roadtrip ins Offene und Ungewisse. Die Bundesrepublik in den turbulenten Siebzigern. Während an den Universitäten die Revolution geprobt und bundesweit nach den Mitgliedern der RAF gefahndet wird, sitzt ein junger Mann vor dem muffig-engen Elternhaus und trifft eine Entscheidung. Er packt ein paar Sachen, greift seine Gitarre und geht. Wenig später steht er an der Straße und reckt den Daumen in den Wind. Ohne Geld und Plan schlägt sich der selbsternannte Nichtsnutz über Wien und die Toskana nach Süden durch, trifft auf schräge Vögel, hoffnungslose Romantiker, zwielichtige Rocker, Hippies und die große Liebe, spielt als Troubadour im Batikshirt groß auf, entdeckt die magische Welt der Pilze, das unvergleichliche Licht Italiens und die unermessliche Freiheit der Straße. Unfreiwillig wird er dabei zum Protagonisten eines raffiniert eingefädelten Verwirrspiels, das die Grenze zwischen Tag und Traum auf märchenhafte Weise verschwimmen lässt ...

    Eintritt: € 10,-

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Georges Simenon-Abend

    Ein Georges-Simenon-Abend mit Rainer Moritz und Christian Klischat

    Für den Kritiker Georg Hensel besteht kein Zweifel: „Wer im 21. Jahrhundert erfahren will, wie im 20. Jahrhundert gelebt und gefühlt worden ist, muss Simenon lesen.“ Und mit dieser Bewunderung steht er nicht allein. Denn das Werk Simenons (1903 - 1989) findet bis heute immer wieder neue Leserinnen und Leser, darunter Federico Fellini, Patricia Highsmith, Daniel Kehlmann und Gabriel García Márquez. Über 200 Romane hat der – rätselhafterweise nicht mit dem Nobelpreis bedachte – Autor geschrieben, darunter 75 mit dem berühmten Kommissar Maigret als Ermittler.

    Rainer Moritz zeichnet Simenons Lebensweg nach und stellt sein Werk vor. Christian Klischat liest ausgewählte Passagen aus vier Romanen, darunter die Non-Maigrets "Sonntag" und "Das blaue Zimmer". Am Ende des Abends versteht man Claude Chabrols Satz vielleicht besser: „Was ich lese? Den ganzen Simenon. Und wenn ich damit fertig bin, fange ich wieder von vorne an.“

    Der Eintritt kostet 10 Euro (erm. 8 Euro).

    Eine Veranstaltung der Büchergilde – Buchhandlung am Markt.

  • 19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    Spaziergang über die Buchmesse

    Bereits zum neunten Mal kommt am 23.10.2021, dem Buchmessen Samstag, der Autor, Kritiker und Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Prof. Dr. Rainer Moritz nach Bad König. Auch in diesem besonderen Corona Jahr wird er wieder seine neusten Lieblingsbücher aus dem Bücherherbst 2021, in seiner unvergleichlichen Art und mit besonderer Fachkompetenz, vorstellen. Auf seiner Liste der empfehlenswerten Literatur sind wieder einige Überraschungen, sowie besondere Anregungen zum Bücher verschenken für das nahende Weihnachtsfest. Wer will, kann sich auch schon auf den Buchmessen-Samstag 2022 freuen, wenn es wieder heißt: „Ein Spaziergang über die Buchmesse – Teil 10“.

    EINTRITT VVK € 12.-   ABENDKASSE   € 15.-  VVK und Info: PAPERBACK  06063  4115

Martin
Mosebach
Martin Mosebach
© Hagen Schnauss

Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, dann wandte er sich dem Schreiben zu. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von-Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und lebt in Frankfurt am Main.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsplatz 1
    36037
    Fulda
    Krass

    Ralph Krass ist ein Geschäftsmann, der Menschen mit kannibalischem Appetit verbraucht. Ist er unendlich reich oder nur ein Hochstapler, kalt berechnend, oder träumt er hemmungslos? Als in Neapel die Assistentin eines Zauberers in seinen Kreis tritt, bietet er ihr einen ungewöhnlichen Pakt an. Beobachtet wird das Ganze mit einem Blick voll Neid und Eifersucht von seinem Sekretär, dem Pechvogel Dr. Jüngel. Aber erst nachdem die kleine Gesellschaft durch einen Eklat auseinandergeflogen ist, gelingt es Jüngel an seinem Zufluchtsort in der französischen Provinz, die Mosaiksteine des Geschehenen zu einem Bild zu ordnen.

    Die Lesung mit Martin Mosebach ist die lokale Auftaktveranstaltung der Reihe Leseland Hessen 2021, die der Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld eröffnen wird.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Die Anmeldung ist ab Montag, 6. September 2021, möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Interessierte werden gebeten, sich ab Anfang September 2021 vorab im Internet über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren: www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

Ingrid
Mylo

Ingrid Mylo (*1955 in Frankfurt am Main) ist Autorin, Übersetzerin (u. a. Paolo Conte und Pier Paolo Pasolini) und Publizistin. Seit mehr als 30 Jahren schreibt sie Essays, Gedichte, Kolumnen, Hörspiele und Drehbücher. Zuletzt erschien: „Zufälliges Blau. Prosa, Essays, Feuilletons“ (Das Arsenal 2018).

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Überall, wo wir Schatten warfen

    Die Gedichte von Ingrid Mylo siedeln dort, wo die Worte verdunkeln und Erinnerungen flüchtig werden: in der blauen Stunde. Still ist es in ihnen. Man kann hören, wie die Geräusche Bedeutung ansetzen und die Zeit, die es nicht gibt, hinter den Tagen zu rieseln beginnt. Wenn unser Denken nicht weiter weiß, wenn sich unter all den vielen Worten keines findet, das alles erklärt, rettet nur die konkrete Welt: der Duft aus Sandelholz, Holunder an einer Bushaltestelle, eine Mirabelle, die die Melancholie auf der Zunge löst. Mit »Überall, wo wir Schatten warfen« legt Ingrid Mylo – die Flaneurin der deutschen Gegenwartsliteratur – nach vier Bänden mit Kurzprosa ein starkes Lyrikdebüt vor: Gedichte zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen Logik und Zufall, Traum und Wachzustand. Immer in der Schwebe – doch alles andere als unentschieden.

    Eintritt: € 4,-

  • 11:30

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Überall, wo wir Schatten warfen

    Die Gedichte von Ingrid Mylo siedeln dort, wo die Worte verdunkeln und Erinnerungen flüchtig werden: in der blauen Stunde. Still ist es in ihnen. Man kann hören, wie die Geräusche Bedeutung ansetzen und die Zeit, die es nicht gibt, hinter den Tagen zu rieseln beginnt. Wenn unser Denken nicht weiter weiß, wenn sich unter all den vielen Worten keines findet, das alles erklärt, rettet nur die konkrete Welt: der Duft aus Sandelholz, Holunder an einer Bushaltestelle, eine Mirabelle, die die Melancholie auf der Zunge löst. Mit »Überall, wo wir Schatten warfen« legt Ingrid Mylo – die Flaneurin der deutschen Gegenwartsliteratur – nach vier Bänden mit Kurzprosa ein starkes Lyrikdebüt vor: Gedichte zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen Logik und Zufall, Traum und Wachzustand. Immer in der Schwebe – doch alles andere als unentschieden.

    Eintritt: € 8,-

N
Norbert
Nail
  • 19:00

    Q

    Pilgrimstein 26-28
    35037
    Marburg
    Marburggeflüster-Geschichten und Legenden unserer Stadt

    Folgen Sie den Spuren, die der Deutsche Orden in Marburg hinterlassen hat. Begleiten Sie den Marburger Nachtwächter durch die dunklen Gassen Marburgs. Betreten Sie das legendäre Wirtshaus an der Lahn und lauschen Sie den dortigen Gesprächen und Geheimnissen. Am 24. September bringen das Fast Forward Theatre und der Büchner-Verlag Marburger Geflüster, Klatsch und Tratsch vergangener Tage auf die Bühne. Drei Autoren von historischen Büchern zur Marburger Stadtgeschichte lesen aus ihren Werken, und das FFT improvisiert dazu Spielszenen.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem interaktiven Abend, irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Gerüchten und Wahrheit, Literatur und Theater. Man trifft sich!

    Eintritt nach Selbsteinschätzung

Andrea
Nesseldreher
Andrea Nesseldreher

Dr. Andrea Nesseldreher, geboren 1973 in Mittelhessen, war schon immer eine Leseratte. Sie studierte Rechts- und Verwaltungswissenschaften und arbeitete als Forschungsreferentin und Studienkoordinatorin an den Universitäten Gießen und Speyer. Während der Familienpause entdeckte sie das Schreiben von Geschichten wieder, das seit der Jugendzeit brach gelegen hatte. „Geheimnis auf dem Kniepsand“ ist ihr erstes Kinderbuch – weitere sind in Arbeit. Neben dem Schreiben ist sie freiberuflich als Stadtführerin für Kinder und Erwachsene mit und ohne Kostüm tätig. In ihrer Freizeit spielt sie Theater und singt. Mit den beiden Söhnen und ihrem Ehemann lebt sie in einem kunterbunten Haus in einer mittelhessischen Kleinstadt und verbringt die Ferien am liebsten am Meer.

  • 16:00

    Marstall der Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Filmreife Ferien – Lilly und Nikolas in Mittelhessen


    Der erste Urlaub ohne Eltern – wie aufregend! Mit dem Sportverein fahren die Geschwister Lilly und Nikolas aus Berlin zur Jugendfreizeit nach Hessen. Auf dem Rad und im Kanu erkunden sie die Lahn zwischen Marburg und Runkel. Sie wandeln auf den Spuren der Brüder Grimm, erfahren wie viel Spaß Mathe machen kann, erkunden Burg Greifenstein, eine Kristallhöhle und ein geheimnisvolles Labyrinth, dürfen mit Alpakas wandern, Sterne beobachten und Fledermäuse füttern. Doch für Lilly liegt ein Schatten über der Reise. Sie ist der festen Überzeugung, der Entführung eines Mädchens auf der Spur zu sein, aber niemand will ihr glauben. Und was hat es mit der pinkfarbenen Limousine auf sich, der die Geschwister ständig begegnen? Erst, als sie die junge Sängerin Cora kennen lernen, kommt Licht ins Dunkel und das eigentliche Abenteuer beginnt.

    Eintritt: Kinder 2 EUR, Erwachsene 4 EUR

  • 14:00

    Marstall der Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Filmreife Ferien – Lilly und Nikolas in Mittelhessen


    Der erste Urlaub ohne Eltern – wie aufregend! Mit dem Sportverein fahren die Geschwister Lilly und Nikolas aus Berlin zur Jugendfreizeit nach Hessen. Auf dem Rad und im Kanu erkunden sie die Lahn zwischen Marburg und Runkel. Sie wandeln auf den Spuren der Brüder Grimm, erfahren wie viel Spaß Mathe machen kann, erkunden Burg Greifenstein, eine Kristallhöhle und ein geheimnisvolles Labyrinth, dürfen mit Alpakas wandern, Sterne beobachten und Fledermäuse füttern. Doch für Lilly liegt ein Schatten über der Reise. Sie ist der festen Überzeugung, der Entführung eines Mädchens auf der Spur zu sein, aber niemand will ihr glauben. Und was hat es mit der pinkfarbenen Limousine auf sich, der die Geschwister ständig begegnen? Erst, als sie die junge Sängerin Cora kennen lernen, kommt Licht ins Dunkel und das eigentliche Abenteuer beginnt.

    Eintritt: Kinder 2 EUR, Erwachsene 4 EUR

Uwe
Neumann
  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Schuld und Sühne

    Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski

    (Bühnenfassung: Kant-Theater Berlin)

    »Aber… ich habe ja doch nur eine Laus getötet, eine nutzlose, garstige, schädliche Laus, eine alte Wucherin, die niemandem etwas nütze war, für deren Ermordung einem eigentlich viele Sünden vergeben werden müssten, das soll ein Verbrechen sein? «

    Der arme Student Raskolnikow glaubt den perfekten Mord zu begehen, als er eine gierige alte Pfandleiherin erschlägt. Großen Menschen, so meint er, sei es erlaubt, »lebensunwertes« Leben zu vernichten, um »lebenswertes« zu fördern.  Aber er hat die Rechnung ohne den scharfsinnigen Untersuchungsrichter Porfirij gemacht, der ihn trotz Mangels an Beweisen immer weiter in die Enge treibt.

    »Der größte Kriminalroman aller Zeiten.« Thomas Mann

    Eintritt: € 12,-

     

Vanessa
Nischik
  • PODCAST

    Limburg
    Rechtsmedizin – Dichtung und Wahrheit

    PODCAST

    In Rechtsmedizin - Dichtung und Wahrheit klären Prof. Marcel A. Verhoff, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums in Frankfurt am Main, und Vanessa Nischik zum einen die Klischees auf, die der Rechtsmedizin als solche und dem Beruf des Rechtsmediziners anhaften, und geben zum anderen einen realen Einblick in den Alltag eines solchen. Es geht um rechtsmedizinische Themen, Erfahrungen, Emotionen, Gerichtsprozesse und natürlich über wahre Fälle. Regelmäßig sind auch spannende Gäste mit dabei, wie zum Beispiel der Kriminalbiologe Mark Benecke, der Tatort-Rechtsmediziner Joe Bausch und der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité und Autor, Prof. Michael Tsokos.

     

Ingrid
Noll
Ingrid Noll
© Renate Barth

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

  • 19:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Kein Feuer kann brennen so heiß

    Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen. Hier geben sich attraktive Masseure die Klinke in die Hand, und Techtelmechtel entstehen, die besser geheim bleiben sollen. Für Aufregung sorgen ein aufgeschwatzter Pudel und ein zurückgelassenes Baby, die die alte Dame sichtlich neu beleben. Sehr zum Missfallen ihres Großneffen, der aufs Erbe lauert.

    Eintritt: € 8,-

Ingrid
Noll
Ingrid Noll
© Renate Barth

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. 2005 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren für ihr Gesamtwerk.

  • 16:00

    Göbels Schlosshotel "Prinz von Hessen"

    Schlossplatz 1
    36289
    Friedewald
    Kein Feuer kann brennen so heiß

    Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen. Hier geben sich attraktive Masseure die Klinke in die Hand, und Techtelmechtel entstehen, die besser geheim bleiben sollen. Für Aufregung sorgen ein aufgeschwatzter Pudel und ein zurückgelassenes Baby, die die alte Dame sichtlich neu beleben. Sehr zum Missfallen ihres Großneffen, der aufs Erbe lauert.

    Eintritt frei

O
Gerd
Ohlhauser
  • 18:30

    Theater im Pädagog

    Pädagogstraße 5
    64283
    Darmstadt
    Katja Behrens: EinBlick ins Autorenleben

    Der Verleger Gerd Ohlhauser (EDITION DARMSTADT und der EDITION HESSEN)  hat im Spätherbst 2020 das Buch „Katja Behrens – Ein Blick ins Autorenleben“ veröffentlicht, welches noch in der Zusammenarbeit mit der angesehenen Darmstädter Autorin entstanden ist. Christoph Rau hat dieses Buch  mit seinen Fotografien bebildert.

    Die im Frühjahr mit 78 Jahren verstorbene renommierte Darmstädter Autorin begann ihre schriftstellerische Laufbahn 1960 als Übersetzerin amerikanischer Avantgardeliteratur. Für Marco Demel, den Initiator der Darmstadt Dylan Days war dies das Verbindende zu ihr. Um seiner besonderen Wertschätzung Ausdruck zu verleihen, hat er den Verleger ihres letzten Buches über ihr Autorenleben gebeten, daraus zu lesen. Gerd Ohlhauser sagt, er habe noch nie derart sprachlich konzentrierte Texte gelesen, mit einer zugleich solchen Lebendigkeit und Authentizität. Und er gesteht, es sei eine solche Lust zu lesen, auch ohne in den Sog der Erzählung einzutauchen, dass ihm die Worte für solche Worte fehlten.

    Lesung: 8 EUR / Konzert: 12 EUR / Kombi-Ticket: 20 EUR

Katja
Oskamp

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Bisher wurden von ihr der Erzählungsband Halbschwimmer und die Romane Die Staubfängerin und Hellersdorfer Perle veröffentlicht.

  • 20:00

    Stiftungshaus Alte Sparkasse

    Laudenbacher Tor 4
    64646
    Heppenheim
    Marzahn, mon amour

    Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen. Also macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme: Sie wird Fußpflegerin in Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR. Und schreibt auf, was sie dabei hört – Geschichten wie die von Herrn Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner des Viertels, Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze. Geschichten voller Menschlichkeit und Witz, Wunderwerke über den Menschen an sich – von seinen Füßen her betrachtet.

    Eintritt: VVK 8 EUR / 6 EUR AK 10 EUR / 8 EUR (U16 frei)

     

P
Susann
Pásztor

Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, hat die siebziger Jahre nicht nur miterlebt, sondern kann sich auch an sie erinnern, und was sie vergessen hat, erfindet sie. Nach »Ein fabelhafter Lügner« und »Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts« erschien 2017 ihr dritter Roman »Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster«, der mit dem Evangelischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Sie lebt und schreibt in Berlin.

  • 17:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Die Geschichte von Kat und Easy

    Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals? 1973 wird ihr Jahr. Das schwört Kat ihrer Freundin Easy in der Silvesternacht, und nicht nur, weil sie bekifft sind. In den folgenden Monaten können sie viel von dem abhaken, was auf ihrer Liste steht. Sich zu verlieben, zum Beispiel. Unglücklicherweise in denselben Mann: Fripp arbeitet im Jugendzentrum, trägt karierte Hemden und kennt sich mit Hesse aus. Doch es ist nicht etwa die Eifersucht, die ihrer Freundschaft bald darauf ein jähes Ende setzt, sondern ein tragischer Unfall. Fast fünfzig Jahre später erhält Kat, die einen erfolgreichen Blog für Lebensberatung führt, eine Nachricht von Easy. In einem alten Haus an der Südküste Kretas treffen sie sich wieder und nehmen zwischen ausschweifenden Festen mit griechischen Nachbarn und rauschhaften Nächten am Strand das große Stück Leben in den Blick, das hinter ihnen liegt. Doch erst, als ein überraschender Besucher auf die Insel kommt, ist es ihnen möglich, sich der entscheidenden Frage zu stellen: Warum nur haben sie so unterschiedliche Erinnerungen an die Zeit mit Fripp? Mit einzigartigem Humor und psychologischer Scharfsicht erzählt Susann Pásztor von den wundervollen und schrecklichen Unwägbarkeiten des Lebens, und der Kunst, ihnen zu begegnen.

    Eintritt frei

Rieke
Patwardhan
Rieke Patwardhan
© privat

Rieke Patwardhan, aufgewachsen in Schleswig-Holstein, verbrachte ihre Kindheit damit, auf Bäume zu klettern und dort alle Bücher zu lesen, die sie ihren großen Schwestern entwenden konnte. Nach einer Buchhändlerlehre, dem Studium stetig wechselnder Geisteswissenschaften und einem Abschluss als Diplompsychologin lebt sie jetzt mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt Geschichten, die nun andere Kinder auf Bäumen lesen können.
Rieke Patwardhan wurde für ihr Buch Forschungsgruppe Erbsensuppe oder wie wir Omas großem Geheimnis auf die Spur kamen mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises 2020 als "Neues Talent" ausgezeichnet.

  • 10:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Forschungsgruppe Erbsensuppe

    Nils und Evi sind sich sicher: Irgendwas ist faul! Ihre sonst so pflichtbewusste Freundin Lina kommt ständig zu spät zur Schule und hat auch für die spannendsten Bandenaktivitäten keine Zeit mehr. Haben vielleicht die vielen Anträge, die das Mädchen aus Syrien ausfüllen muss, etwas mit ihrem seltsamen Verhalten zu tun? Oder gar das mysteriöse rote Kreuz, das auf manchen Papieren zu sehen ist? Und welche Rolle spielt der geheimnisvolle Junge auf dem Foto? Als sich dann noch die 2 Fragezeichen an Linas Fersen heften und die verrücktesten Sachen über sie notieren, ist für Evi und Nils klar: Auch sie müssen ermitteln!

    Da kommt es der Forschungsgruppe Erbsensuppe gelegen, dass Opa von seinem Freund den Auftrag bekommen hat, auf ein riesiges Haus mit Garten aufzupassen. Denn welcher Bandenplatz könnte besser geeignet sein zum Aushecken von Plänen als so ein großes, einsames Haus?

    Der zweite Fall der Forschungsgruppe Erbsensuppe stellt die Dreierfreundschaft nicht nur einmal auf eine harte Probe – und das Leben vieler auf den Kopf.

    Eintritt: € 1,-

     

Martin
Piekar

Martin Piekar, ’90 geboren, Student der Philosophie und der Geschichte an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. 2012 Stipendiat der Stiftung Niedersachsen beim Literaturlabor Wolfenbüttel, sowie Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. 2013 Finalist beim Lyrikpreis München. Veröffentlichte bereits in Literaturzeitschriften (z.B. POET, floppy myriapoda, Neue Rundschau, manuskripte). Ist Mitglied des Jungautorenkollektivs „sexyunderground“ des Literaturhauses Frankfurt am Main.

Peter
Prange
Peter Prange
© Gaby Gerster

Bestsellerautor Peter Prange ist der große Erzähler der deutschen Geschichte. Als Autor aus Leidenschaft gelingt es ihm, die eigene Begeisterung für seine Themen auf Leser und Zuhörer zu übertragen. Die Gesamtauflage seiner Werke beträgt weit über drei Millionen. ›Der Traumpalast‹ ist sein vierter großer Deutschland-Roman. Die Vorläufer sind Bestseller, etwa sein Roman in zwei Bänden, ›Eine Familie in Deutschland‹. ›Das Bernstein-Amulett‹ wurde erfolgreich verfilmt, der TV-Mehrteiler zu ›Unsere wunderbaren Jahre‹ begeisterte ein Millionenpublikum. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.

  • 19:30

    Kolpinghaus Limburg

    Kolpingstraße 9
    65549
    Limburg
    Der Traumpalast – Im Bann der Bilder

    Berlin, Anfang der zwanziger Jahre: Ein neues Lebensgefühl bricht sich Bahn - Freiheit! Es ist die Vision von glanzvollen Stars, spektakulären Großfilmen und glitzernden Kinopalästen, die Tino, Bankier und Lebemann, an der gerade gegründeten Ufa begeistert. Er riskiert alles, um mit der deutschen Traumfabrik Hollywood Paroli zu bieten. Rahel will als Journalistin Wege gehen, die Frauen bisher verschlossen waren. Als die zwei einander begegnen, ahnen sie nicht, welche Wende ihr Leben dadurch nimmt. Denn bald stellt sich ihnen die alles entscheidende Frage: Wie weit darf Freiheit gehen? In der Politik, in der Kunst – und in der Liebe.

    Eintritt frei

Q
Thomas
Quartier
Thomas Quartier

Thomas Quartier ( Jahrgang 1972 ) ist Benediktinermönch, Theologieprofessor,Buchautor und Performer. Als Grenzgänger zwischen Spiritualität und Kultur begleitet Bob Dylan ihn seit seinem vierzehnten Lebensjahr. Seither spielte er seine Lieder sowohl in Alten- und Jugendheimen als auch auf der Straße. Er schreibt seine eigenen Lieder und schreibt in seinen Büchern über Dylan. In seinen Lesungen verbindet er Wort und Musik, Lesepult und Gitarre.

  • 19:00

    Theater im Pädagog

    Pädagogstraße 5
    64283
    Darmstadt
    Lebenslieder

    Musik und Spiritualität gehören zusammen wie Körper und Seele. Beide bringen den Leser näher zum Kern des Lebens, zu Gefühlen und Bildern. Das Urbild des Mönchtums ist auch ein solcher Klangraum und dem künstlerischen Schaffen vielleicht verwandter, als es auf den ersten Blick scheinen mag. In früheren Epochen war es Gang und Gäbe, dass Mönche und Nonnen kulturell Wertvolles im Dialog mit der Welt hervorbrachten. Warum sollte das heute nicht mehr so sein? Thomas Quartier will über seine Gottessuche im Kloster berichten, nachdem er vorher jahrelang als Straßenmusiker sein Geld verdiente und dort den Sinn des Lebens sah. Dies möchte er nicht als spirituellen Ratgeber, sondern als eine Art Experiment, den Soundtrack der Gottessuche in seiner spezifischen Lebensform aufzuspüren: die Psalmen, die Regel Benedikts und Texte und Persönlichkeiten seiner Jugend. Aus der Keimzelle seines Klosters versucht er, eine radikale Lebensform zu erkunden, die die Welt verändert.

    Eintritt: € 15,-

R
Elli H.
Radinger

Elli H. Radinger, Jahrgang 1951, gab vor dreißig Jahren ihren Beruf als Rechtsanwältin auf, um sich ganz dem Schreiben und ihrer Leidenschaft, den Wölfen, zu widmen. Heute ist sie Deutschlands renommierteste Wolfsexpertin und gibt ihr Wissen in Büchern, Seminaren und Vorträgen weiter. Seit einem Vierteljahrhundert verbringt sie einen Großteil des Jahres im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark in Wyoming, um wilde Wölfe zu beobachten. Elli H. Radinger lebt mit ihrer Hündin in Wetzlar, Hessen.

  • 17:30

    Kolpinghaus Limburg

    Kolpingstraße 9
    65549
    Limburg
    Die Weisheit alter Hunde

    Hunde sind großartig – egal in welchem Alter! Das Leben mit einem alten Hund und die Begleitung in seinen letzten Jahren öffnen unsere Augen und unser Herz. Alte Hunde können uns viel beibringen: Nimm jeden Tag als Geschenk; bereue nichts; kümmere dich um dein Rudel; erkenne, was wirklich zählt; nimm hin, was nicht zu ändern ist; vergib, solange du lebst; du bist nie zu alt für neue Tricks; das Alter ist eine Frage der Einstellung – und vieles mehr. Elli H. Radinger, Wolfs- und Hundeexpertin, erzählt spannende Geschichten, die exemplarisch stehen für Vertrauen, Geduld, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Intuition, Liebe, Vergebung und Witz, aber auch für den Umgang mit Trauer und Verlust. Ein warmherziges und verblüffendes Kompliment an den besten Freund des Menschen.

    Eintritt frei

Ewart
Reder
Dirk
Reinhardt

Dirk Reinhardt, Jahrgang 1963, studierte Geschichte und Germanistik. Nach seiner Promotion war er bis 1994 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Münster tätig, anschließend arbeitete er als freier Journalist. 2009 erschien sein erstes Kinderbuch, dem bald weitere folgten. 2016 wurde er mit dem Friedrich Gerstäcker-Preis für Jugendliteratur ausgezeichnet.

  • 17:00

    Technologie- und Tagungszentrum

    Software-Center 3
    35037
    Marburg
    Perfect Storm

    LFF, das sind Dylan, Luisa, Felix, Boubacar, Kyoko und Matthew. Die jungen Hacker aus der ganzen Welt haben sich online bei einem Computerspiel kennengelernt und angefreundet. Als sie von Menschenrechtsverletzungen im Kongo erfahren, in die zwei US-Konzerne verwickelt sind, beschließen sie, sich in deren Netzwerke einzuhacken. Sollte es ihnen gelingen, belastendes Material öffentlich zu machen, könnten die Enthüllungen einen weltweiten Sturm der Empörung auslösen. Doch ein junger Agent des amerikanischen Geheimdienstes ist ihnen auf der Spur.

    Eintritt frei

Jovanna
Reisinger
Jovanna Reisinger
© Tanja Kernweiß

Jovana Reisinger,  geboren 1989 in München und aufgewachsen in Österreich, ist Autorin, Filmemacherin und bildende Künstlerin. Nach dem Abschluss in Kommunikationsdesign studierte sie Drehbuch und Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Für ihren Debütroman “Still halten” (2017) wurde sie mit dem Bayern 2-Wortspiele-Preis ausgezeichnet. Ihre Kurzfilme laufen in Ausstellungen und Festivals, u.a. in Oberhausen, Peking, Osnabrück. Für den Kurzfilm “pretty boyz don’t die” wurde sie mit dem ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage (2017) ausgezeichnet und für “pretty girls don’t lie” mit dem STARTER Filmpreis der Stadt München (2018). Zudem verantwortet Jovana Reisinger seit Juni 2020 die Kolumne “Bleeding Love” bei VOGUE online. Sie lebt und arbeitet in München.

  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Spitzenreiterinnen

    Lisa kann keine Kinder bekommen, wird verlassen, rastet aus. Laura fiebert ihrer Hochzeit entgegen, dem Höhepunkt jedes weiblichen Lebens. Barbara ist verloren, seit sie Witwe geworden ist, ein kleiner Hund hilft. Verena erbt eine Luxusvilla mit Seeblick, sie steigt auf. Jolie wird entlassen und schwanger. Petra findet die Liebe und zieht um. Tina hat große Angst und trifft eine Entscheidung.
    In ihrem zweiten Roman feiert Jovana Reisingers die Frauen, die sie nach Frauenzeitschriften benennt. Sie zeigt auf, welchen Rollenzwängen und welcher Gewalt Frauen in unserer Gesellschaft unterworfen sind. Und es werden Tipps, Tricks und Geschlechterstereotype verhandelt. Es ist ein Text über weibliche Wut und Ausdauer mit teils bösem Humor, der jedoch nie seine Protagonistinnen verurteilt. Die Süddeutsche Zeitung bemerkte: “Dieses Buch ist die denkbar lustigste Version des sonst zwingend humorlosen Satzes: Sexismus ist ein strukturelles Problem.”

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: € 10,-

Astrid
Ruppert
Astrid Ruppert
© Peter Korst

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft in Marburg. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen. Sie fing an zu schreiben, als sie für längere Zeit das Bett hüten musste.  Erst durch diese unfreiwillige Auszeit aus einem vollständig durchgetakteten Leben erinnerte sie sich wieder daran, dass sie doch eigentlich schon als Kind davon geträumt hat, Schriftstellerin zu werden. Ihr erster Roman, die Weihnachtsgeschichte Obendrüber da schneit es, erschien dann drei Jahre später. Seitdem sind drei weitere Romane erschienen. Wenn nicht jetzt, wann dann?, Ziemlich beste Freundinnen und Wenn´s am schönsten ist sowie die Kurzgeschichtensammlung Die Bestimmung der Eisscholle.

Und sie hat festgestellt, dass es nie zu spät ist, sich langgehegte, fast vergessene Träume zu erfüllen. Inzwischen lebt sie als freischaffende Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf dem Land. Dort hat sie sich einen weiteren Traum verwirklicht:  Ein eigener Garten, in dem sie gerne schreibt, wenn das Wetter es erlaubt.

Außerdem engagiert sie sich seit 2015 ehrenamtlich für Geflüchtete. Denn sie ist davon überzeugt, dass die Erde allen Menschen gleichermaßen gehört und man sich gemeinsam auf ihr arrangieren muss, und kann. Diese Erfahrungen motivierten sie zu dem Buch Tee mit Ayman – Im Dialog mit Geflüchteten.

  • 19:00

    Stadthalle Homberg/Ohm

    Stadthallenweg
    35315
    Homberg
    Ein Ort, der sich zuhause nennt / Wilde Jahre

    In den ausgehenden Sechzigerjahren verlässt die junge lebenshungrige Paula Winter Hals über Kopf die enge Welt ihres hessischen Heimatdorfes. Und damit auch ihre verbittert schweigsame Mutter Charlotte. In den »Roaring Seventies« von London schlägt sie sich als Sängerin und Schauspielerin durch. Selbst als sie schwanger und vom Vater des Kindes verlassen wird, verschweigt sie ihren Eltern die Wahrheit. Nur in ihrer hochbetagten Großmutter Lisette hat Paula eine Seelenverwandte. Gegen alle Widerstände zieht sie ihre Tochter Maya alleine groß und merkt dabei nicht, dass sich das Mädchen immer mehr von ihr entfernt. Bis Maya eines Tages verkündet, ab sofort bei ihrer Großmutter Charlotte in Deutschland leben zu wollen - in dem Dorf, das Paula viele Jahre zuvor unter Protest verlassen hat.

    Lesung: 12 EUR

    Lesung + Abendbrot 18 EUR

S
Wolfgang
Sanden
Wolfgang Sanden

Wolfgang Sanden, 1946 in Hildesheim geboren, übte nach Abitur und Mathematikstudium dreißig Jahre lang verschiedene Berufe in der IT-Branche aus. Unter anderem war er als Programmierer, Systemanalytiker, Berater, Qualitätsmanager und Ausbilder tätig. In jener Zeit konnte er sich dem Schreiben nur sporadisch widmen. Heute arbeitet Wolfgang Sanden als freier Schriftsteller.

  • 19:30

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Tödliches Theater bei den Eppensteiner Festspielen

    In der Steiner Burg, Aushängeschild des malerischen Städtchens Eppenstein, beginnen die Proben für die jährlichen Theaterfestspiele. Doch wenig später liegt der Intendant Gregor Winzer tot im Burghof. Die Festspiele gehen trotzdem unter Leitung der Witwe Anna Winzer weiter. Ehe der Fall geklärt ist, wird der Geschäftsführer der Theater GmbH erschossen. Der Staatsanwalt holt zur Unterstützung der Kriminalisten Schuster und Piel, denen er nicht allzu viel zutraut, die LKA-Beamten Maria Braud und Florian Silberfischer. Unter Brauds energischer Leitung beginnen die Ermittlungen. Sie fördern einige Überraschungen zutage.

    Eintritt: € 8,-

Regina
Scheer
Regina Scheer
© Julia Pijagin

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972–1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift «Forum». Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift «Temperamente». Nach 1990 wirkte sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte. Für ihren ersten Roman «Machandel» erhielt sie 2014 den Mara-Cassens-Preis.

  • 11:00

    Stadtbibliothek Neu-Isenburg

    Frankfurter Str. 152
    63263
    Neu-Isenburg
    Gott wohnt im Wedding

    Alle sind sie untereinander und schicksalhaft mit dem ehemals roten Wedding verbunden, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin. Mit dem heruntergekommenen Haus dort in der Utrechter Straße. Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat. Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Protagonisten zu einem literarischen Epos verwoben voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.

    Eintritt: € 8,-/5,-

Nadine
Schneider

Nadine Schneider studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg, Cremona und Berlin. Ihr erster Roman Drei Kilometer (2019) wurde u.a. mit dem Hermann-Hesse-Förderpreis und dem Literaturpreis der Stadt Fulda ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin und arbeitet nach Stationen an der Komischen Oper und der Vaganten Bühne Berlin für den Bundeswettbewerb Gesang.

  • 19:30

    WG-Lesung

    Wird noch bekannt gegeben
    Kassel
    Wohin ich immer gehe

    Beide wollten sie weg aus Rumänien, aber dann war David verschwunden und Johannes musste alleine fliehen. Aus einer Rückkehr in die Vergangenheit wird eine Spurensuche, an deren Ende die Entdeckung eines fatalen Fehlers steht.

    Inzwischen hat Johannes ein neues Leben: eine eigene Wohnung, einen Job und Giulia, eine Kollegin, deren Familie ihm die seine ersetzt. Nur was aus David geworden ist, weiß er nicht. Dabei wollten die beiden doch gemeinsam gehen, und gehen heißt: ihr Land verlassen, aus Ceaușescus Rumänien fliehen, ihren Familien den Rücken kehren. Um die Donau durchschwimmen zu können, haben sie beide einen drückend heißen Sommer lang trainiert, und was dabei zwischen ihnen vorgefallen ist, ist ein weiteres Geheimnis, das sie teilen. Doch irgendwann war David verschwunden, und Johannes ist ohne ihn gegangen, um neu anzufangen. Bis ihn eines Tages die Nachricht vom Tod seines Vaters erreicht und ihn zur Rückkehr zwingt. Die Gelegenheit, sich endgültig zu verabschieden, wird für Johannes zugleich eine Chance, noch einmal nach David zu suchen.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    WG-Lesung - Ort wird noch bekannt gegeben

    Eintritt frei

Anna
Schneider
Anna Schneider
© Raimund Verspohl

Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Vor allem wenn es spannend wurde, war ihr Interesse geweckt. So ist es wenig verwunderlich, dass sie eine Vorliebe für Kriminalfälle entwickelte und sich nach dem Abitur bei der Polizei bewarb. Zum Glück wurde sie damals abgelehnt, sonst wäre sie vielleicht nie zum Schreiben gekommen. Für ihre Thriller lässt sie sich gerne im Alltag inspirieren. So auch für die „Grenzfall“-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee. Die Nähe zur österreichischen Grenze tat dann ihr übriges. Die Serie spielt in beiden Ländern, Deutschland und Österreich, und lässt zwei gegensätzliche Ermittler aufeinandertreffen, die erst einen Weg finden müssen, als Team zusammenzuwachsen. Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

  • 19:00

    Alte Universität (Aula)

    Universitätsplatz 1
    36037
    Fulda
    Grenzfall – Der Tod in ihren Augen

    Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen – der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussah, entpuppt sich als grausamer Mord. Dem Oberkörper der Toten wurden Beine aus Stroh angenäht. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen? Für die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, ist es die erste große Ermittlung. Sie könnte jede Unterstützung gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie nicht zählen. Alexa ist lange auf sich allein gestellt und bekommt es mit einem Täter zu tun, dem sie vielleicht nicht gewachsen ist.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Die Anmeldung ist ab Montag, 6. September 2021, möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Interessierte werden gebeten, sich ab Anfang September 2021 vorab im Internet über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren: www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen

Peter
Schneider
Peter Schneider
© Franziska Hauser

Peter Schneider, geboren 1940 in Lübeck, wuchs in Freiburg auf, wo er sein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie aufnahm. Er schrieb Erzählungen, Romane, Drehbücher und Reportagen sowie Essays und Reden. Zu seinen wichtigsten Werken zählen »Lenz« (1973), »Der Mauerspringer« (1982), »Rebellion und Wahn« (2008), »Die Lieben meiner Mutter« (2013) und »Club der Unentwegten« (2017). Zuletzt erschien sein Roman »Vivaldi und seine Töchter« (2019). Seit 1985 unterrichtet Peter Schneider als Gastdozent an amerikanischen Universitäten, unter anderem in Stanford, Princeton, Harvard und an der Georgetown University in Washington D.C.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Denken mit dem eigenen Kopf

    Peter Schneider gehörte zu den wichtigsten Köpfen der 68er-Bewegung, sein Roman »Lenz« wurde zum Kultbuch der Studentenbewegung. Sein ganzes intellektuelles Leben lang hat er sich kritisch zu Politik und Zeitgeschehen geäußert und sich nie gescheut, sich auch mit den eigenen Irrtümern zu beschäftigen. Die hier erstmals versammelten Essays und Artikel aus den letzten 30 Jahren zeigen ihn als beeindruckend präzisen Diagnostiker des Zeitgeschehens und großen Stilisten. Der Band dokumentiert Peter Schneiders jahrzehntelanges Nachdenken über die Wendepunkte deutscher und internationaler Politik sowie seinen dauerhaften Kampf gegen die Versuchungen und Fallen ideologischer Bequemlichkeiten. Die Themen: der Mauerfall und die Wiedervereinigung. Sarajewo und die Kriege auf dem Balkan. Der 11. September und der islamische Fundamentalismus. Die Finanzkrise 2008/2009. Die Flüchtlingskrise 2015 und das Erstarken der AfD.

    Eintritt: € 10,-

Wolfgang
Schorlau

Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den zehn Dengler-Krimis »Die blaue Liste«, »Das dunkle Schweigen«, »Fremde Wasser«, »Brennende Kälte«, »Das München-Komplott«, »Die letzte Flucht«, »Am zwölften Tag«, »Die schützende Hand«, »Der große Plan« und »Kreuzberg Blues« hat er die Romane »Sommer am Bosporus« und »Rebellen« veröffentlicht. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 mit dem Stuttgarter Ebner Stolz Wirtschaftskrimipreis ausgezeichnet.

  • 19:30

    BAC-Theater

    In den Siepen 6
    34454
    Bad Arolsen
    Kreuzberg Blues

    Georg Dengler fühlt sich in Stuttgart so wohl wie schon lange nicht mehr, und auch mit Olga läuft es besser denn je. Trotz der aufziehenden Corona-Pandemie lässt er sich von ihr überreden, in Berlin zu ermitteln. Dort scheint ein Immobilienhai seine Mieter mit kriminellen Methoden rauszuekeln. Doch Dengler muss erkennen, dass die Sache größer ist, viel größer. Das gibt es nirgendwo sonst auf der Welt: In einem Radius von wenigen hundert Metern vereinen sich in Kreuzberg Plattenbauten, schicke Townhouses, die türkische Community und der Schwarze Block. Ausgerechnet hier will der Bauunternehmer zwei Häuser »entmieten«, den danebenstehenden Kindergarten abreißen und ein neues Townhouse bauen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Die Mieter*innen wehren sich. Eine von ihnen bittet ihre Freundin Olga um Hilfe. Plötzlich stehen sie und Georg Dengler mitten im modernen Berliner Häuserkampf um das Recht auf Wohnen. Dann fällt ein Spekulant vom Dach eines der umkämpften Häuser – und die Lage eskaliert. In seinem zehnten Dengler-Krimi erweist sich Wolfgang Schorlau erneut als ein Meister des politischen Romans. Hochaktuell und spannend.

    Veranstalter: Förderverein Christine-Brückner-Bücherei e.V.

    Eintritt: € 10,-

  • 19:00

    E-Werk

    Mangelgasse 19
    37269
    Eschwege
    Kreuzberg Blues

    Georg Dengler fühlt sich in Stuttgart so wohl wie schon lange nicht mehr, und auch mit Olga läuft es besser denn je. Trotz der aufziehenden Corona-Pandemie lässt er sich von ihr überreden, in Berlin zu ermitteln. Dort scheint ein Immobilienhai seine Mieter mit kriminellen Methoden rauszuekeln. Doch Dengler muss erkennen, dass die Sache größer ist, viel größer. Das gibt es nirgendwo sonst auf der Welt: In einem Radius von wenigen hundert Metern vereinen sich in Kreuzberg Plattenbauten, schicke Townhouses, die türkische Community und der Schwarze Block. Ausgerechnet hier will der Bauunternehmer zwei Häuser »entmieten«, den danebenstehenden Kindergarten abreißen und ein neues Townhouse bauen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Die Mieter*innen wehren sich. Eine von ihnen bittet ihre Freundin Olga um Hilfe. Plötzlich stehen sie und Georg Dengler mitten im modernen Berliner Häuserkampf um das Recht auf Wohnen. Dann fällt ein Spekulant vom Dach eines der umkämpften Häuser – und die Lage eskaliert. In seinem zehnten Dengler-Krimi erweist sich Wolfgang Schorlau erneut als ein Meister des politischen Romans. Hochaktuell und spannend.

    Eintritt: € 10,- / 8,- / AK: 12,-

Karin
Seemayer
Karin Seemayer
© traumstoff.at

Karin Seemayer, geboren 1959, machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war beruflich und privat viel unterwegs. Die meisten ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Allerdings musste die Umsetzung warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren. Heute lebt sie im Taunus.

  • 17:00

    Bürgerhaus Eppstein

    Rossertstr. 21a
    65817
    Eppstein
    Der Himmel über Amerika

    Der Aufbruch einer Familie in die Neue Welt.

    Pfalz 1815: Als Tochter einer Amisch-Familie scheint Rebekkas Weg vorherbestimmt. Bald schon wird sie einen Mann aus ihrer Gemeinde heiraten. Doch dann kommt ein Fremder in ihr Dorf und weckt in ihr die Sehnsucht nach wahrer Liebe. Daniel ist anders als alle Männer, die sie kennt. Er erwidert ihre Gefühle, ihre Familie aber steht ihm misstrauisch gegenüber. Als eine Hungersnot ausbricht, wagen Rebekka und Daniel einen Neuanfang in Amerika. Rebekka ahnt jedoch nicht, dass in Daniels Vergangenheit ein dunkles Geheimnis lauert, das alles zerstören könnte, was sie sich aufgebaut haben.

    Eine emotionale Familiengeschichte und ein faszinierender Einblick in die Welt der Amisch.

     

    Eintritt: € 8,-

Jan-Philipp
Sendker

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012), Am anderen Ende der Nacht (2016), Das Geheimnis des alten Mönches (2017) und Das Gedächtnis des Herzens (2019). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

  • 19:30

    Bürgerhaus Vellmar West

    Lüneburger Str. 10
    34246
    Vellmar
    Die Rebellin und der Dieb

    Der 18-jährige Niri, seine Eltern und Geschwister haben eine bescheidene, aber gesicherte Existenz als Bedienstete in der Villa einer reichen Familie. Bis die Pandemie kommt, Niris ganze Familie entlassen wird und in den Abgrund tiefster Armut starrt. Der bisher brave Klosterschüler will nicht auf die Gnade einer gleichgültigen Regierung warten und begehrt angesichts der wachsenden Not gegen die Schicksalsergebenheit seines Vaters auf. An den Patrouillen vorbei schleicht er nachts durch eine abgeriegelte Stadt zurück zu der Villa, um zu holen, was die Familie zum Überleben braucht. Dort wartet seine Jugendfreundin Mary auf ihn, die ihm nicht nur Lebensmittel gibt, sondern einen größeren Plan hat, der das Leben der Stadt und der beiden für immer verändern wird.
     

    Eintritt: € 8,-

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Die Rebellin und der Dieb

    Der 18-jährige Niri, seine Eltern und Geschwister haben eine bescheidene, aber gesicherte Existenz als Bedienstete in der Villa einer reichen Familie. Bis die Pandemie kommt, Niris ganze Familie entlassen wird und in den Abgrund tiefster Armut starrt. Der bisher brave Klosterschüler will nicht auf die Gnade einer gleichgültigen Regierung warten und begehrt angesichts der wachsenden Not gegen die Schicksalsergebenheit seines Vaters auf. An den Patrouillen vorbei schleicht er nachts durch eine abgeriegelte Stadt zurück zu der Villa, um zu holen, was die Familie zum Überleben braucht. Dort wartet seine Jugendfreundin Mary auf ihn, die ihm nicht nur Lebensmittel gibt, sondern einen größeren Plan hat, der das Leben der Stadt und der beiden für immer verändern wird.

    Eintritt: € 5,-

Lars
Simon

Lars Simon, Jahrgang 1968, hat nach seinem Studium lange Jahre in der IT-Branche gearbeitet, bevor er mit seiner Familie nach Schweden zog, wo er als Handwerker tätig war. Heute lebt und schreibt der gebürtige Hesse wieder in der Nähe von Frankfurt am Main. Bisher sind von ihm bei dtv eine dreibändige Comedy-Reihe, das Weihnachtsbuch ›Gustafssons Jul‹ sowie die Urban-Fantasy-Reihe um Zauberlehrling Lennart Malmkvist und seinen sprechenden Mops Bölthorn erschienen. Lars Simon ist ein Pseudonym.

  • 18:00

    CaRe

    Parkstraße 10
    63679
    Schotten
    Der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

    Der Beginn einer fantastischen Reise … Göteborg. Im Leben des erfolgreichen jungen Unternehmensberaters Lennart Malmkvist geschehen sonderbare Dinge. Ein Leierkastenmann in rotem Frack und zerbeultem Zylinder verfolgt ihn nicht nur am helllichten Tag, sondern bis in seine Träume, er verliert kurzzeitig die Sprache, was ihm die fristlose Kündigung einbringt, und schließlich vermacht ihm sein skurriler Nachbar, der alte Buri Bolmen, auch noch seinen Zauber- und Scherzartikel laden – inklusive übellaunigem Mops. Alles ziemlich seltsam, bis es noch seltsamer wird. Mops Bölthorn beginnt während eines Gewitters zu sprechen: Lennart sei der Auserwählte. Er müsse sein magisches Erbe annehmen und außerdem den Mord an Buri aufklären. Mord? Magisches Erbe? Ein Hund, der spricht? Lennart sieht sich bereits auf der Couch eines Therapeuten … Doch am Ende behält Bölthorn recht, und es geht um weitaus mehr als schlichte Magie.

    Eintritt: € 25,- (inkl. Menü)

Klaus Dieter
Spangenberg

Klaus Dieter Spangenberg, geb. 1964, ist Diplom-Sozialarbeiter und Kunsttherapeut. Seit 2010 hat er diverse Bücher publiziert, u. a. Biografien, Künstlermonografien und zu Kunsttherapie mit Senioren. Spangenberg ist gebürtig aus Marburg und lebt in Berlin.

  • 19:30

    Buchhandlung Inge Jakobi

    Steinweg 42
    35037
    Marburg
    Das Café Spangenberg

    Das Café Spangenberg prägte über acht Jahrzehnte das Marburger Nordviertel und war ein beliebter Treffpunkt in der Bahnhofstraße. Als klassisches Kaffeehaus im Wiener Stil gehörte es zu den besten Adressen in Marburg. Es war Wartesaal für die Bahnreisenden, Zwischenstation für Krankenhauspersonal und Ziel zahlreicher Besucher des Universitätsklinikums im Nordviertel. Generationen von Medizinstudierenden und Professor_innen der Universität fühlten sich dort wohl und trugen den Namen Spangenberg weit über die Grenzen Marburgs hinaus. Stammtische, Schachclubs und Kaffeekränzchen fanden hier ein Zuhause.

    Klaus Dieter Spangenberg erzählt die Geschichte des Cafés als ein Beispiel für Handwerks- und Kaffeehauskultur in Marburg. Eng verbunden mit der Lebensleistung des Gründers Carl Elias Spangenberg und der Entwicklung des Marburger Nordviertels, spiegelt seine Geschichte den städtischen Strukturwandel bis hin zur Schließung Ende der 1980er Jahre wider.

    Eintritt: € 5,-

     

Daniel
Speck
Daniel Speck
© Kevin Faingnaert

Daniel Speck, 1969 in München geboren, baut mit seinen Geschichten Brücken zwischen den Kulturen. Durch seine Reisen und seine Recherchen trifft er Menschen, deren Schicksale ihn zu seinen Romanen inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und in Rom, wo er mehrere Jahre lebte. Er verfasste Drehbücher, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Sein Roman ›Bella Germania‹ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt. Mit dem Bestseller ›Piccola Sicilia‹ führt Daniel Speck uns auf eine Reise ins Herz des Mittelmeers. Dieses vielstimmige Panorama der Kulturen erweitert er in seinem neuen Familienroman ›Jaffa Road‹.

  • 19:00

    Online via ZOOM

    Wiesbaden
    Jaffa Road

    Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa.
    Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.

    Eintritt frei

    Link zur Veranstaltung ab 10. Oktober bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

    Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

    VERANSTALTER: Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

  • 19:00

    Kolpinghaus Limburg

    Kolpingstraße 9
    65549
    Limburg
    Jaffa Road

    Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa. Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.

    Eintritt frei

  • 19:30

    Bürgertreff Oberrodenbach

    Talstraße 1
    63517
    Rodenbach
    Jaffa Road

    Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa. Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.

    Eintritt: € 8,-

Andreas
Stahl
Andreas Stahl

Andreas Stahl wurde am höchsten Flecken des Westerwalds, unweit des Dreiländerecks geboren. Er studierte und zog in die Welt, um zurückzukehren und sich erneut in seine Heimat zu verlieben. Der Autor ist Geschäftsführer einer Burg, Fotokünstler, spricht Mundart und spielt Tipp-Kick. Einen schöneren Ort zum Leben und Arbeiten kann er sich nicht vorstellen.

  • 09:30

    Treffpunkt Bahnhofsvorplatz

    35745
    Herborn
    Glücksorte im Westerwald

    Kommen Sie mit Andreas Stahl auf Entdeckungstour zu einigen Highlights aus seinem neuen Buch „Glücksorte im Westerwald“. Mit der Blauen Linie geht es von Herborn zur Krombachtalsperre und von dort mit dem E-Bike zu im Buch beschriebenen Orten wie der Wacholderheide und dem Knoten. Schlusspunkt wird ein Besuch im Tierpark Herborn-Uckersdorf sein, von dort geht es mit dem Rad zurück nach Herborn.


    Eigene E-Bikes müssen mitgebracht werden, Verpflegungsmöglichkeit wird es unterwegs geben.


    Anmeldung bis 17.09.2021 bei Stadtbücherei Herborn, 02772/2945, buecherei@herborn.de

    Eintritt: € 15,-

  • 19:00

    DGH Rabenscheid

    Weilburger Str. 18
    35767
    Breitscheid
    Glücksorte im Westerwald

    Der Westerwald – das sind atemberaubende Landschaften, herzliche Menschen und faszinierend-romantische Überraschungen hinter jeder Wegbiegung: vom Beatles-Museum über die Fuchskaute bis zum Schienenbus aus den Fünfzigerjahren. 80 unvergessliche Erlebnisse bringen das Herz zum Jauchzen. Ob ein Bummel über den Töpfermarkt, eine Einkehr in die Brombeerschenke oder eine Auszeit im Heilstollen – im Westerwald lässt sich das Leben herrlich leicht genießen.

    Eintritt: € 2,50

  • 19:00

    Schlossaula im Renaissanceschloss

    Gymnasiumstr. 4
    65589
    Hadamar
    Glücksorte im Westerwald

    Der Westerwald – das sind atemberaubende Landschaften, herzliche Menschen und faszinierend-romantische Überraschungen hinter jeder Wegbiegung: vom Beatles-Museum über die Fuchskaute bis zum Schienenbus aus den Fünfzigerjahren. 80 unvergessliche Erlebnisse bringen das Herz zum Jauchzen. Ob ein Bummel über den Töpfermarkt, eine Einkehr in die Brombeerschenke oder eine Auszeit im Heilstollen – im Westerwald lässt sich das Leben herrlich leicht genießen.

    Eintritt: € 5,-/3,-

  • 11:00

    Kolpinghaus Limburg

    Kolpingstraße 9
    65549
    Limburg
    Glücksorte im Westerwald

    Der Westerwald – das sind atemberaubende Landschaften, herzliche Menschen und faszinierend-romantische Überraschungen hinter jeder Wegbiegung: vom Beatles-Museum über die Fuchskaute bis zum Schienenbus aus den Fünfzigerjahren. 80 unvergessliche Erlebnisse bringen das Herz zum Jauchzen. Ob ein Bummel über den Töpfermarkt, eine Einkehr in die Brombeerschenke oder eine Auszeit im Heilstollen – im Westerwald lässt sich das Leben herrlich leicht genießen.

    Eintritt frei

Peter
Stamm
Peter Stamm
© Anita Affentranger

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land« und »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Das Archiv der Gefühle

    Die Sängerin Fabienne heißt eigentlich Franziska, und es ist vierzig Jahre her, dass sie eng befreundet waren und er ihr seine Liebe gestand. Fast ein ganzes Leben. Seitdem hat er alles getan, um Unruhe und Unzufriedenheit von sich fernzuhalten. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und nur noch in der Phantasie gelebt. Er hat sein Leben versäumt. Aber jetzt taucht Franziska wieder auf. Gefährdet das seine geschützte Existenz, oder nimmt er diese zweite Chance wahr?
    Peter Stamm, geboren 1963, lebt in der Schweiz und arbeitet seit 1990 als freier Autor. Seit seinem Romandebüt Agnes 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungsbände und ein Band mit Theaterstücken.

    Moderation: Martin Maria Schwarz

    Veranstaltet von Centralstation in Kooperation mit dem Literaturhaus Darmstadt.

    Eintritt: € 10,-/8,-

Saša
Stanišić
Saša Stanišić
© Katja Sämann

Saša Stanišić wurde 1978 in Višegrad (Jugoslawien) geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Erzählungen und Romane wurden in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Saša Stanišić erhielt u.a. den Preis der Leipziger Buchmesse für »Vor dem Fest« und zuletzt für »Herkunft« den Deutschen Buchpreis 2019 sowie den Eichendorff-Literaturpreis und den Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

  • 19:30

    Cineplex Marburg

    Biegenstr. 8
    35037
    Marburg
    Herkunft

    Saša Stanišićs Werke bestechen immer wieder durch das Spiel mit Detailbeobachtungen, Karikatur und Ernst in Geschichten, die wie beiläufig erzählt sind und doch lange nachklingen. Bereits sein Debüt „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ wurde in 31 Sprachen übersetzt. Mit seinem jüngsten Roman „Herkunft“, der 2019 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, stellt der 1978 in Jugoslawien geborene, deutschsprachige Autor sich wie seine Leser vor die existenzielle Frage, was wir meinen, wenn wir von Herkunft sprechen.

    Auf welche Weise Erinnerungen, Begegnungen, Orte, Redeweisen oder die Sprache, die wir sprechen, das Erleben von Herkunft speisen, schildert dieser mit Wärme und scharfsichtigem Witz erzählte Roman. Die hier miteinander in Beziehung tretenden Geschichten von Zufällen, Anekdoten der Familiengeschichte, der eigenen Kindheit und die Erinnerungen an die Großmutter zeugen dabei in ihrer Vielseitigkeit und ihrem fragmentarischen Charakter von einer biografischen Spurenlese. Die eindrücklichen Beobachtungen des Erzählers spiegeln aber auch eine kontinuierliche Selbstbefragung gegenüber der Erfahrung einer Flucht, die den Autor 1992 nach Heidelberg führte, und berühren die Frage nach seinen Heimaten. Vor allem aber steht Stanisics „Herkunft“ für den Wunsch, etwas sehr Persönliches zu bewahren.


    Eintritt: € 10,-/8,-

Wilhelm
Stehling
  • 19:00

    Q

    Pilgrimstein 26-28
    35037
    Marburg
    Marburggeflüster-Geschichten und Legenden unserer Stadt

    Folgen Sie den Spuren, die der Deutsche Orden in Marburg hinterlassen hat. Begleiten Sie den Marburger Nachtwächter durch die dunklen Gassen Marburgs. Betreten Sie das legendäre Wirtshaus an der Lahn und lauschen Sie den dortigen Gesprächen und Geheimnissen. Am 24. September bringen das Fast Forward Theatre und der Büchner-Verlag Marburger Geflüster, Klatsch und Tratsch vergangener Tage auf die Bühne. Drei Autoren von historischen Büchern zur Marburger Stadtgeschichte lesen aus ihren Werken, und das FFT improvisiert dazu Spielszenen.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem interaktiven Abend, irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Gerüchten und Wahrheit, Literatur und Theater. Man trifft sich!

    Eintritt nach Selbsteinschätzung

Jakob
Stein

Jakob Stein lebt in Frankfurt am Main. In seiner Berufslaufbahn arbeitete er sowohl im Buchhandel als auch bei verschiedenen Verlagen. Von ihm sind erschienen (Auswahl): "Der Gröschaz" (2019), "Mein Onkel" (2019), "Flucht in den Tod" (2017), "Geschlossene Gesellschaft" (2016).

  • 11:30

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Lilienthal

    Im kleinen Moordorf Lilienthal stand Ende des 18. Jh. die größte Sternwarte auf Europäischem Boden. Der private Astronom und Amtmann Johann Hieronymus Schroeter studierte mit seinen selbsterbauten Teleskopen vorrangig den Mond. Dort glaubte er Atmosphäre, Pflanzen und Bewohner zu entdecken. Jakob Stein hat diese faszinierende Geschichte aufgegriffen. In seinem neuen Roman verbindet er historische und aktuelle Astronomie miteinander. Basierend auf tatsächlichen Ereignissen baut er die jeweiligen Wissenswelten auf und schafft eine authentische Atmosphäre. Das fiktive Aufeinandertreffen diverser Charaktere und Persönlichkeiten beleuchtet nicht nur die Wissenschaft gestern und heute, es beschreibt auch die Suche nach dem Sinn des Lebens und der verlorenen Romantik der Sterne.

    Eintritt: € 10,-

Georg
Stein
  • 19:00

    DesignHaus

    Eugen-Bracht-Weg 6
    64287
    Darmstadt
    Christian Williams: Bob Dylan – in eigenen Worten

    Georg Stein vom Palmyra-Verlag berichtet in der Lässigkeit eines geübten Storytellers von seinen ganz persönlichen Erfahrungen mit Bob Dylan, als Begleiter der 1987er Tour „Temples in Flames“ seiner Arbeit mit Paul Williams, dessen Biographien über bestimmte Karrierephasen des Literatur- Nobelpreisträgers er einer deutschen Leserschaft zugänglich gemacht hat. Im Mittelpunkt steht das zuletzt vom Palmyra-Verlag verlegte Dylan- Buch aus 2016: Bob Dylan „In eigenen Worten“.

    Eintritt: € 8,-

André
Storm
Andre Storm
© pv

André Storm, geb. 1974, ist Profizauberkünstler aus Hamm in Westfalen. Seinen "ordentlichen" Beruf hat er schnell abgelegt, und er freut sich noch heute jeden Tag, dass er das Studium zum Elektroingenieur rechtzeitig abgebrochen hat.

Sein Schreibtalent nutzte er in den letzten Jahren dafür, in seinen Shows "Helden" auf die Bühne zu bringen, denen man ihre Heldenhaftigkeit auf den ersten Blick nicht unbedingt ansehen kann. Die aber jedes Mal über sich hinauswachsen und so das Publikum auf ihre Seite ziehen.
André Storm ist verheiratet und hat zwei Kinder.

  • 20:00

    St. Thomas Morus

    Grünberger Str. 80
    35394
    Gießen
    Licht aus!

    Mit einem Schlag ist’s zappenduster! Was mal wieder nach einem Fall aussieht, der sich ganz schnell in Luft auflöst, entpuppt sich rasch als neuen Grenzgang für Privatdetektiv Ben Pruss aus dem Pott. Zunächst ist da ein Stalker, der Stein und Bein schwört, dass seine Angebetete ermordet wurde. Die aber läuft quietschfidel rum und vergnügt sich vortrefflich mit Bens bestem Kumpel Kai. Aber da sind auch noch ein gestohlenes Bild, eine fette Lösegeldforderung und schließlich sogar eine Leiche, die aus dem Kleiderschrank fällt … Soll er sich nicht doch lieber aus der Sache raushalten? Doch Ben bleibt hartnäckig, obwohl einige der fiesesten Typen, die Dortmund zu bieten hat, ihm ans Leder wollen. Ein Krimi von heiter bis düster, in dem einigen Gestalten die Lichter ausgeknipst werden, und in dem finstere Ecken erhellt werden, die eigentlich für immer im Dunklen bleiben sollten ...

    Eintritt: € 12,-

Arno
Strobel
Arno Strobl
© Gaby Gerster

Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

  • 20:00

    Alter Lokschuppen

    Haunestr. 1
    36088
    Hünfeld
    Sharing – Willst du wirklich alles teilen?


    Markus und seine Frau Bettina fanden den Gedanken, dass man nicht alles besitzen muss, um es zu nutzen, schon immer gut. Diese Philosophie liegt auch ihrem Sharing-Unternehmen zugrunde. Möglichst viele sollen Autos und Wohnungen teilen und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen.

    Bis Bettina in die Hand eines Unbekannten gerät, im Darknet öffentlich misshandelt wird und das Teilen plötzlich eine andere Dimension annimmt. Wenn Markus seine Frau lebend wiedersehen will, muss er tun, was Bettinas Peiniger sagt. Ausnahmslos, bedingungslos. Und ein Spiel mitspielen, das er nicht gewinnen kann. Auch wenn er bereit ist, alles auf eine Karte zu setzen.

    Eintritt: € 8,-

  • 20:00

    Aula der Clemens-Brentano-Europaschule

    Ostendstraße 2
    35457
    Lollar/Staufenberg
    Sharing – Willst du wirklich alles teilen?

    Markus und seine Frau Bettina fanden den Gedanken, dass man nicht alles besitzen muss, um es zu nutzen, schon immer gut. Diese Philosophie liegt auch ihrem Sharing-Unternehmen zugrunde. Möglichst viele sollen Autos und Wohnungen teilen und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen.

    Bis Bettina in die Hand eines Unbekannten gerät, im Darknet öffentlich misshandelt wird und das Teilen plötzlich eine andere Dimension annimmt. Wenn Markus seine Frau lebend wiedersehen will, muss er tun, was Bettinas Peiniger sagt. Ausnahmslos, bedingungslos. Und ein Spiel mitspielen, das er nicht gewinnen kann. Auch wenn er bereit ist, alles auf eine Karte zu setzen.

    Eintritt: € 10,-/8,-

T
Sabin
Tambrea
Sabin Tambrea
© Marcus Höhn

Sabin Tambrea, geboren 1984 in Târgu Mure, Rumänien, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch. Er war Mitglied am Berliner Ensemble und unter anderem zu sehen in Inszenierungen von Frühlings Erwachen und Peter Pan. Nachtleben ist sein erster Roman.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Nachtleben

    Anna und Anno bedeuten füreinander das ergänzende Gegenstück, nach dem wir alle suchen. Als Anno durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt, findet Anna dennoch einen Weg, um mit ihm gemeinsam das Leben zu führen, das sie sich gegenseitig versprochen haben – auch wenn es sie dabei an die Grenzen ihres Verstandes führt. Nachtleben ist eine Geschichte über die Liebe, das Leben und die Erkenntnis, wie schön der Alltag sein kann, solange es noch nicht zu spät ist.

     

    Eintritt: € 10,-/8,-

Stephan
Thome

Stephan Thome wurde am 23. Juli 1972 in Biedenkopf, Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. 2005 erschien unter dem Titel Die Herausforderung des Fremden: Interkulturelle Hermeneutik und konfuzianisches Denken seine Dissertationsschrift. Zur selben Zeit begann er als DFG-Stipendiat am Institut für Chinesische Literatur und Philosophie der Academia Sinica zu arbeiten, wo er über konfuzianische Philosophie des 20. Jahrhunderts forschte. Bis 2011 betätigte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen in Taipeh und übersetzte unter anderem Chun-chieh Huangs Werk Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung ins Deutsche. Sein Roman Grenzgang gewann 2009 den aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und stand – wie auch sein zweiter Roman Fliehkräfte – auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2014 wurde Thome von der Akademie der Künste Berlin mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Verfilmung des Romans Grenzgang den Grimme-Preis. Seit 2011 lebt und arbeitet Stephan Thome als freier Schriftsteller; derzeit lebt er in Taipeh.

  • 19:30

    Anno 1928

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Pflaumenregen

    Stephan Thome entführt in seinem neuen Roman "Pflaumenregen" wieder in seine Wahlheimat Taiwan und entfaltet er ein berührendes historisches Panorama, in dessen Zentrum eine familiäre Tragödie steht. Mit seinem letzten Buch „Gott der Barbaren“ stand Stephan Thome auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war damit bereits Gast in Bad Soden. 

    Eintritt: 10,-

Ines
Thorn
Ines Thorn
© Jochen Schneider

Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und schreibt seit langem erfolgreich historische Romane.

 

  • 19:30

    Stadtbücherei Rodgau

    Puiseauxplatz 3
    63110
    Rodgau
    Die Buchhändlerin

    Frankfurt, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Christa bricht enttäuscht ihr Germanistikstudium ab, weil sie als Frau an der Universität nicht für voll genommen wird. Zunächst aus Verlegenheit fängt sie an, in der Buchhandlung ihres Onkels auszuhelfen, die dieser nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten nun wieder aufbaut. Bald schon wird das Bücherverkaufen für Christa zur Passion - und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch noch sind die Wunden der Kriegszeit nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren.

    Eintritt: € 5,-

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Die Buchhändlerin

    Frankfurt, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Christa bricht enttäuscht ihr Germanistikstudium ab, weil sie als Frau an der Universität nicht für voll genommen wird. Zunächst aus Verlegenheit fängt sie an, in der Buchhandlung ihres Onkels auszuhelfen, die dieser nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten nun wieder aufbaut. Bald schon wird das Bücherverkaufen für Christa zur Passion - und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch noch sind die Wunden der Kriegszeit nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren.

    Eintritt: € 8,-

Jochen
Till

Jochen Till, geboren 1966 in Frankfurt/M., sitzt seit nunmehr zwanzig Jahren in der Hölle in Abteilung 66 (Schriftsteller und andere Lügenerfinder), von Luzifer höchstpersönlich dazu verdonnert, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Was der Teufel allerdings nicht weiß: Er fühlt sich pudelwohl dort unten und hat höllischen Spaß dabei.

  • 15:00

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Luzifer Junior

    Geht’s euch gut?
    Seid ihr immer schön böse?

    Das würde meinen Vater sehr freuen, denn dann lernt ihr ihn irgendwann einmal kennen.
    Ganz im Vertrauen: ich kann euch das ja nicht raten. Es würde euch in der Hölle nicht gefallen. Deswegen ist es ja die Hölle. Bei euch oben ist es viel schöner. Da gibt es frische Luft, Schokolade und Freunde. Darum bin ich in letzter Zeit auch viel lieber oben als unten. Vielleicht sehen wir uns ja mal, würde mich freuen!

    Aber dann seid besser lieb zu mir, sonst kann ich nämlich genauso böse werden wie mein Vater ... ;-)

    Mit teuflischen Grüßen
    Euer Luzifer junior

     

    Eintritt: € 10,-/4,-

Carl
Tillessen
Carl Tillessen
© Martin Mai

Carl Tillessen ist studierter Betriebswirt und Kunsthistoriker. 1997 gründete er das Berliner Modelabel FIRMA. Als Kreativdirektor und Geschäftsführer entwickelte er nicht nur 17 Jahre lang die Kollektion, die weltweit vertrieben wurde und zahlreiche Preise gewann, sondern auch sechs eigene Läden, einen Onlineshop und eine Kosmetiklinie. Heute arbeitet Tillessen als Trendanalyst für das Deutsche Mode-Institut und berät renommierte Firmen aus der Luxusbranche in Einzelhandelsfragen. Carl Tillessen lebt in Berlin.

  • 19:00

    Wetter- und Klimawerkstatt Offenbach

    Frankfurter Str. 39
    63065
    Offenbach
    Diskursabend: Konsum und Nachhaltigkeit

     19:00 Uhr, Prof. Dr. Annette Kehnel: Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

    19:45: Carl Tillessen: Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

    20:30 Gespräch

     ********

    19:00 Uhr, Prof. Dr. Annette Kehnel: Wir konnten auch anders. Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

    Unser wirtschaftliches Denken – über Konsum, Kapital, Profit – stammt aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Und ist unbrauchbar geworden, wenn wir die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen wollen. Spannend ist jedoch, dass viele Lösungen, die wir aktuell für uns entdecken, bereits historische Vorbilder haben. Wie die Historikerin Annette Kehnel in ihrem Buch anhand lebendig erzählter Beispiele aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit deutlich macht: Ein Blick auf die Geschichte der Menschheit offenbart Anregungen für unsere Zukunft jenseits von Gewinnstreben und Eigennutz. Dörfer, die Sharing Economy betrieben, Zisterzienserinnen, die recycelten, die Erfolgsrezepte der „Tandlerinnen“ und die Ökonomie des Gebrauchtwarenhandels. Teilen, tauschen und nachhaltig handeln: Eine Reise in unsere Vergangenheit, die Lust auf Veränderung macht.

    19:45, Carl Tillessen: Konsum - Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen

    Die Pandemie hat uns vorübergehend auf einen kalten Konsum-Entzug gesetzt. Doch sie hat uns nicht geheilt. Wir kaufen einfach immer weiter – auch Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen. Was treibt uns dazu? Und was verändert sich gerade?

    Trendforscher Carl Tillessen nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, deren Erfolg vor allem auf Manipulation und Ausbeutung basiert. Stück für Stück seziert er die psychologischen Mechanismen, die bei uns immer wieder greifen – und schärft dabei unser Bewusstsein: für unsere eigentlichen Bedürfnisse, aber auch für die Bedingungen, unter denen unsere Smartphones und Sneaker entstehen. Denn der Preis, den die Natur und die Menschen in den Produktionsländern für unseren Hyperkonsum zahlen, ist hoch. Doch nie war die Chance, daran etwas zu ändern, so groß wie heute.

    Bitte beachten Sie: Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Pandemie-Schutzmaßnahmen kann es aber zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen und Sie müssen entweder geimpft, genesen oder getestet sein (nicht älter als 24 Stunden).

     

U
Simon
Urban
Simon Urban
© Oliver Brkitsch

Simon Urban, geboren 1975 in Hagen, Studium der Germanistik und Komparatistik in Münster, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sein Roman »Plan D« (2011), in dem die DDR heute noch existiert, wurde in elf Sprachen übersetzt. 2014 erschien der Roman »Gondwana«. 2013 war er Writer in Residence beim International Writing Program der Universität Iowa. Für die ARD schrieb er die Erzählvorlage zum Spielfilm »Exit« (2020). Er lebt in Hamburg und Techau (Ost-Holstein).

  • 19:00

    Rathaus der Stadt Runkel

    Burgstraße 4
    65594
    Runkel
    Wie alles begann und wer dabei umkam

    Wo endet ein inselbegabter Jurastudent, der an den starren Regelwerken des Gesetzes verzweifelt und beschließt, das Recht selbst in die Hand zu nehmen? In einer Gefängniszelle! Was aber zwischendurch geschieht, ist so unglaublich und derart gnadenlos und witzig erzählt, dass einem die Luft wegbleibt. Bereits als Kind findet der Held dieses Romans zur Juristerei: Er bereitet ein Verfahren gegen seine Großmutter vor, den Drachen der Familie – und verurteilt sie im Wohnzimmer in Abwesenheit zum Tode. Berufung: nicht möglich. Dass ein Jurastudium im beschaulichen Freiburg einem solchen Charakter nicht gut bekommt, ahnt man schnell. Auch hier kann er die Finger nicht von den Gesetzen lassen, und nimmt das Recht in die eigene Hand. Simon Urban gehört zu den großen, mutigen Erzähltalenten seiner Generation. In seinem neuen Roman entfesselt er eine furiose Geschichte um einen Außenseiter, der zum dunklen Rächer wird. Und der zuvor auszieht, um sich auf einer weltweiten Recherchereise am Unrecht und Recht der Welt zu schulen …

    Eintritt: € 8,-/5,-

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Wie alles begann und wer dabei umkam

    Wo endet ein inselbegabter Jurastudent, der an den starren Regelwerken des Gesetzes verzweifelt und beschließt, das Recht selbst in die Hand zu nehmen? In einer Gefängniszelle! Was aber zwischendurch geschieht, ist so unglaublich und derart gnadenlos und witzig erzählt, dass einem die Luft wegbleibt. Bereits als Kind findet der Held dieses Romans zur Juristerei: Er bereitet ein Verfahren gegen seine Großmutter vor, den Drachen der Familie – und verurteilt sie im Wohnzimmer in Abwesenheit zum Tode. Berufung: nicht möglich. Dass ein Jurastudium im beschaulichen Freiburg einem solchen Charakter nicht gut bekommt, ahnt man schnell. Auch hier kann er die Finger nicht von den Gesetzen lassen, und nimmt das Recht in die eigene Hand. Simon Urban gehört zu den großen, mutigen Erzähltalenten seiner Generation. In seinem neuen Roman entfesselt er eine furiose Geschichte um einen Außenseiter, der zum dunklen Rächer wird. Und der zuvor auszieht, um sich auf einer weltweiten Recherchereise am Unrecht und Recht der Welt zu schulen …
    »Wie alles begann und wer dabei umkam« ist eine bitterböse Gesellschaftsanalyse und eine literarisch brillante Auseinandersetzung mit den Regelwerken, die unser aller Leben bestimmen. Wo sind Widerworte gegen das Gesetz gefragt – und wo eskaliert das eigene Ungerechtigkeitsempfinden in wahnwitzige Selbstjustiz?

    Eintritt: € 10,-

  • 19:00

    Online via ZOOM

    Wiesbaden
    Wie alles begann und wer dabei umkam

    Wo endet ein inselbegabter Jurastudent, der an den starren Regelwerken des Gesetzes verzweifelt und beschließt, das Recht selbst in die Hand zu nehmen? In einer Gefängniszelle! Was aber zwischendurch geschieht, ist so unglaublich und derart gnadenlos und witzig erzählt, dass einem die Luft wegbleibt. Bereits als Kind findet der Held dieses Romans zur Juristerei: Er bereitet ein Verfahren gegen seine Großmutter vor, den Drachen der Familie – und verurteilt sie im Wohnzimmer in Abwesenheit zum Tode. Berufung: nicht möglich. Dass ein Jurastudium im beschaulichen Freiburg einem solchen Charakter nicht gut bekommt, ahnt man schnell. Auch hier kann er die Finger nicht von den Gesetzen lassen, und nimmt das Recht in die eigene Hand. Simon Urban gehört zu den großen, mutigen Erzähltalenten seiner Generation. In seinem neuen Roman entfesselt er eine furiose Geschichte um einen Außenseiter, der zum dunklen Rächer wird. Und der zuvor auszieht, um sich auf einer weltweiten Recherchereise am Unrecht und Recht der Welt zu schulen …

    Eintritt frei

    Link zur Veranstaltung ab 21. Oktober bis spätestens um 15.00 Uhr am Veranstaltungstag unter foerderverein.wiliteraturhaus@online.de anfordern.

    Weitere Informationen unter www.literatur-in-wiesbaden.de

    VERANSTALTER:  Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

v
Helm
van Hahm
© pv
Engelke und van Hahm
  • 11:00

    Kino Grünberg

    Bismarckstr. 10
    35305
    Grünberg
    Sarg die Wahrheit

    "... makabre Krimigeschichten mit trockenem Witz und viel Ironie sowie einer großen Nähe zum schwarzen Humor der Briten." (Delmenhorster Kreisblatt)

    "... die staubtrockenen mordsmäßigen Geschichten von Engelke, die überwiegend kurz angebunden, Mord und Totschlag in die Zeilen stopfen ... gnadenlos gut." (Rheinische Post)

    "Kai Engelkes Buch 'Der Vollzeit-Erschrecker' gilt als eine der besten Sammlungen skurriler Kurzkrimis unserer Republik." (Gießener Anzeiger)

    "Auch ein Spaziergang kann tödlich enden. Besonders im Emsland sollten die Menschen auf der Hut sein, denn die meisten Fälle Engelkes passieren in dieser Region. Das schafft Vertrautheit und Identifikation." (Neue Osnabrücker Zeitung)

    Eintritt: € 12,-

Stefanie
vor Schulte

Stefanie vor Schulte, 1974 in Hannover geboren, ist studierte Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Marburg. ›Junge mit schwarzem Hahn‹ ist ihr erster Roman.

  • 11:30

    Kino Casa Blanca

    Zum Quellenpark 2
    65812
    Bad Soden am Taunus
    Junge mit schwarzem Hahn

    Ein Aufsehen erregendes Debüt: Der elfjährige Martin besitzt nichts bis auf das Hemd auf dem Leib und seinen schwarzen Hahn, Behüter und Freund zugleich. Die Dorfbewohner meiden den Jungen, der zu ungewöhnlich ist. Viel zu klug und liebenswürdig. Sie behandeln ihn lieber schlecht, als seine Begabungen anzuerkennen. Als Martin die Chance ergreift und mit dem Maler zieht, führt dieser ihn in eine schauerliche Welt, in der er dank seines Mitgefühls und Verstandes widerstehen kann und zum Retter wird für jene, die noch unschuldiger sind als er.

     

V
Marcal A.
Verhoff
  • PODCAST

    Limburg
    Rechtsmedizin – Dichtung und Wahrheit

    PODCAST

    In Rechtsmedizin - Dichtung und Wahrheit klären Prof. Marcel A. Verhoff, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums in Frankfurt am Main, und Vanessa Nischik zum einen die Klischees auf, die der Rechtsmedizin als solche und dem Beruf des Rechtsmediziners anhaften, und geben zum anderen einen realen Einblick in den Alltag eines solchen. Es geht um rechtsmedizinische Themen, Erfahrungen, Emotionen, Gerichtsprozesse und natürlich über wahre Fälle. Regelmäßig sind auch spannende Gäste mit dabei, wie zum Beispiel der Kriminalbiologe Mark Benecke, der Tatort-Rechtsmediziner Joe Bausch und der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité und Autor, Prof. Michael Tsokos.

     

W
Florian
Wacker
Florian Wacker
© Melina Mörsdorf

Florian Wacker, geboren 1980 in Stuttgart, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Bisher erschienen von ihm die Romane “Dahlenberger” (2015) und “Stromland” (2018). 2018 wurde er für das Manuskript von Weiße Finsternis mit dem Robert Gernhardt Preis ausgezeichnet. Er arbeitet als Autor und Webdesigner und lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

  • 19:30

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    Weiße Finsternis

    Zwei Freunde unterwegs im ewigen Eis, mit ihrem Leben aufeinander angewiesen – Roald Amundsen schickt sie, um Nachrichten von der ›Maud‹ zu übermitteln. Doch was sie eigentlich verbindet, ist der Wettlauf um Liv, die Frau ihrer Herzen, von der sie glauben, dass sie in Tromsø mit ihren beiden Kindern auf sie wartet. Packend verwebt “Weiße Finsternis” hundert Jahre nach Amundsens großer Polarexpedition den historischen Fall der beiden verschollenen Seeleute Peter Tessem und Paul Knutsen mit einer verhängnisvollen Dreiecksbeziehung und der Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

    Eine Veranstaltung des Literaturhaus Nordhessen.

    Eintritt: € 10,-

Ingrid
Walter
Helga
Weber
  • 19:30

    Stadtbibliothek Kassel

    Obere Königsstr. 3-5
    34117
    Kassel
    Mozart und Trakl: Zwei aus Salzburg

    Gegensätzlicheres ist kaum vorstellbar:
    Die Leichtigkeit der Kleinen Nachtmusik trifft auf die Todessehnsucht der Lyrik von Georg Trakl.

    Die Stimmung der schwermütigsanften expressionistischen Gedichte Trakls wird kontrastiert mit Werken Mozarts für Flöte und Streichtrio.

    Eintritt: € 8,-

Martina
Weber

Martina Weber lebt in Frankfurt am Main. Auf dem literarischen Bereich ist sie tätig als Lyrikerin, Übersetzerin, Fachjournalistin und Bloggerin auf manafonistas.de (on life, music etc. beyond mainstream). Seit dem Jahr 2005 leitet sie regelmäßig Seminiare für Autorinnen und Autoren im Rahmen der Textwerkstatt II in dem von Kurt Drawert gegründeten Zentrum für junge Literatur in Darmstadt.
Von Martina Weber erschienen die Gedichtbände "Häuser, komplett aus Licht" sowie "erinnerungen an einen rohstoff", beide im Poetenladen Verlag. Ihr Handbuch "Zwischen Handwerk und Inspiration. Lyrik schreiben und veröffentlichen", das erstmals im Jahr 2004 im Federwelt Verlag erschien und im Jahr 2011 in dritter, überarbeiteter Auflage im Uschtrin Verlag, ist seit Juli 2021 als eBook erhältlich.
Martina Weber studierte einige Semester Deutsch, Geschichte und Philosophie, und dann Jura. Als Juristin ist sie ausschließlich publizistisch tätig.

Sabine
Weiß
Sabine Weiß
© André Poling

Sabine Weiß, Jahrgang 1968, arbeitet nach ihrem Germanistik- und Geschichtsstudium als Journalistin. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten Historischen Roman, der zu einem großen Erfolg wurde und dem viele weitere folgten. Im Sommer 2017 erscheint ihr erster Kriminalroman, „Schwarze Brandung“. Unabhängig davon, ob sie gerade einen Krimi oder einen Historischen Roman schreibt: Sabine Weiß liebt es, im Camper auf den Spuren ihrer Figuren zu reisen und direkt an den Schauplätzen zu recherchieren. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nordheide bei Hamburg.

  • 20:00

    Aula der Clemens-Brentano-Europaschule

    Ostendstraße 2
    35457
    Lollar/Staufenberg
    Tödliche See

    Die Nordsee, fast achtzig Kilometer vor Sylt. Im Gerüst unter einer Versorgungsplattform wird die Leiche eines Tauchers gefunden. Unfall oder Selbstmord sind ausgeschlossen. Liv Lammers und ihre Kollegen von der Mordkommission fliegen mit dem Hubschrauber ein. Sie stoßen auf eine eingeschworene Gemeinschaft von Arbeitern. Bald aber zeigt sich: Hinter den Kulissen brodelt es. Als auch die Firmeninhaberin auf Sylt bedroht wird, nimmt der Fall eine neue Wendung, denn vielen Einheimischen ist die Offshore-Anlage vor der Insel ein Dorn im Auge ...

    Eintritt: € 10,-/8,-

Rainer
Wieczorek

Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren, lebt dort mit Frau und Tochter. Dem Genre der Künstlernovelle gab er im letzten Jahrzehnt neue Impulse, wofür er mehrere Literaturpreise erhielt, zuletzt den Martha Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Im Gegenlicht: Heinz Sauer

    Heinz Sauer bleibt seit vielen Jahrzehnten mit seinem expressiven Ton, mit seiner Schärfe und schroffen Phrasierungskunst auf dem Tenorsaxofon unverwechselbar. Tourneen mit Albert Mangelsdorff führten ihn um die ganze Welt. Im letzten Jahrzehnt waren es vor allem Duo-Konzerte mit Michael Wollny, die den beiden zahlreiche Preise einbrachten und demonstrierten, dass Sauer ein gewichtiger Teil unserer musikalischen Gegenwart ist. Dieses Buch, an dessen Entstehung Heinz Sauer selbst mitwirkte, ist auch das Ergebnis langsam gewachsenen gegenseitigen Vertrauens. Es erzählt vom Jazz Sauers und von den Lebensbedingungen, unter denen sich dieser entwickelte. Es lässt sich auch als ein Stück Kulturgeschichte lesen.

    Eintritt: € 10,-

Carina
Wohlleben

Carina Wohlleben, geboren 1991 in Adenau (Eifel), studierte Geografie sowie Naturschutz und Landschaftsökologie in Bonn und ist seit 2017 wissenschaftliche Beraterin und Teilhaberin der von ihrem Vater gegründeten Waldakademie. Dort führt sie Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene rund um das Thema Wald durch. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Sauerland.

  • 19:00

    Bürgerhaus Schwalbach, Großer Saal

    Marktplatz 1-2
    62854
    Schwalbach
    Die Welt ist noch zu retten

    Gemeinsam sind wir stark, so Carina Wohllebens Credo. Voller Optimismus und ohne zu belehren, zeigt sie Wege auf, wie wir die Liebe zur Natur wiederentdecken und den Kampf gegen den Klimawandel aufnehmen können. Dabei spricht sie sowohl globale Themen an wie Fleischproduktion und Tierhaltung, industriellen Ackerbau und Forstwirtschaft, die wachsende Weltbevölkerung und den schwelenden Konflikt zwischen Alt und Jung, erzählt aber auch sehr persönlich von ihrem Leben und dem stetigen Drahtseilakt, Umweltschutz und Alltag zu vereinbaren. Die Erkenntnis, dass man allein durch den Verzicht auf tierische Produkte seinen ökologischen Fußabdruck um 25 Prozent reduzieren kann, hat Carina Wohlleben veranlasst, sich vegan zu ernähren. Anhand vieler konkreter Beispiele führt sie vor Augen, weshalb es lohnt, sich für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren, und dass wir gute Chancen haben, die Welt Stück für Stück zum Positiven zu verändern. Überzeugend, zuversichtlich, motivierend!

    Eintritt: € 5,-

  • 19:00

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Die Welt ist noch zu retten

    Gemeinsam sind wir stark, so Carina Wohllebens Credo. Voller Optimismus und ohne zu belehren, zeigt sie Wege auf, wie wir die Liebe zur Natur wiederentdecken und den Kampf gegen den Klimawandel aufnehmen können. Dabei spricht sie sowohl globale Themen an wie Fleischproduktion und Tierhaltung, industriellen Ackerbau und Forstwirtschaft, die wachsende Weltbevölkerung und den schwelenden Konflikt zwischen Alt und Jung, erzählt aber auch sehr persönlich von ihrem Leben und dem stetigen Drahtseilakt, Umweltschutz und Alltag zu vereinbaren. Die Erkenntnis, dass man allein durch den Verzicht auf tierische Produkte seinen ökologischen Fußabdruck um 25 Prozent reduzieren kann, hat Carina Wohlleben veranlasst, sich vegan zu ernähren. Anhand vieler konkreter Beispiele führt sie vor Augen, weshalb es lohnt, sich für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren, und dass wir gute Chancen haben, die Welt Stück für Stück zum Positiven zu verändern. Überzeugend, zuversichtlich, motivierend!

    Eintritt: € 12,-

  • 18:00

    Göbels Schlosshotel "Prinz von Hessen"

    Schlossplatz 1
    36289
    Friedewald
    Die Welt ist noch zu retten

    Gemeinsam sind wir stark, so Carina Wohllebens Credo. Voller Optimismus und ohne zu belehren, zeigt sie Wege auf, wie wir die Liebe zur Natur wiederentdecken und den Kampf gegen den Klimawandel aufnehmen können. Dabei spricht sie sowohl globale Themen an wie Fleischproduktion und Tierhaltung, industriellen Ackerbau und Forstwirtschaft, die wachsende Weltbevölkerung und den schwelenden Konflikt zwischen Alt und Jung, erzählt aber auch sehr persönlich von ihrem Leben und dem stetigen Drahtseilakt, Umweltschutz und Alltag zu vereinbaren. Die Erkenntnis, dass man allein durch den Verzicht auf tierische Produkte seinen ökologischen Fußabdruck um 25 Prozent reduzieren kann, hat Carina Wohlleben veranlasst, sich vegan zu ernähren. Anhand vieler konkreter Beispiele führt sie vor Augen, weshalb es lohnt, sich für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren, und dass wir gute Chancen haben, die Welt Stück für Stück zum Positiven zu verändern. Überzeugend, zuversichtlich, motivierend!

    Eintritt frei