McDowall, Iain
Iain McDowall wurde in Kilmarnock, Schottland, geboren und war Universitätsdozent für Philosophie und Computerfachmann, ehe er als Autor von Kriminalromanen hervortrat. Heute lebt McDowall in Worcester, den englischen Midlands, wo sich auch die fiktive Stadt Crowby befindet, in der seine Romane um Chief Inspector Jacobson und DS Kerr spielen.
Die Toten von Crowcross
Martin Grove ist als 19-Jähriger unschuldig wegen Mordes an der attraktiven Claire
Oldham im Gefängnis gelandet. Als er über zwanzig Jahre später - dank neuer Methoden in der Rechtsmedizin - endlich frei kommt, zieht er zurück nach Crowby, um Claires wahren Mörder zu finden. Doch kurz bevor er ihn überführen kann, wird er durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe ermordet.
Claire Oldham stand in den 1980er Jahren im Zentrum einer politischen Protestbewegung gegen die Nato-Nachrüstung in Europa. In ihrem Cottage bei Crowby sammelten sich die Protestler, die bei einer denkwürdigen Demo auf einem kleinen Flughafen von der Polizei niedergeprügelt und eingesperrt worden waren - so auch Nigel Copeland, dessen Platz in Claires Bett nach seiner Festnahme der junge Tramper Martin Grove eingenommen hat. Nigel Copeland ist heute ein sehr erfolgreicher Finanzjongleur mit einflussreichen Kunden. Hat er späte Rache an seinem Nebenbuhler genommen? Oder hatte er gar damals mit Claires Tod zu tun und fürchtet nun, dass Martin Grove ihm auf die Schliche gekommen ist? Nicht weit vom damaligen Tatort entfernt findet die Polizei jedoch bald noch eine Tote, auf identische Weise umgebracht wie Grove: Karen Holt hat für eine Privatdetektei gearbeitet. Gab es eine Verbindung
