Maier, Hans

geb. 1931 in Freiburg im Breisgau. Studium der Geschichte, Romanistik, Germanistik und Philosophie in Freiburg und München. Von 1970 bis 1986 bayerischer Kultusminister. 1979 und 1984 stand Hans Maier in der engeren Wahl für das Amt des Bundespräsidenten. Maier lebt heute in München. Er wurde in der Politikwissenschaft u. a. durch seine Publikationen zum Thema „Politische Religion“ bekannt. Zudem war er Mitherausgeber der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“.

„Böse Jahre, gute Jahre“ Ein Leben 1931 ff.

Hans Maier, der im Juni des Jahres achtzig wurde, hat ein wunderbares, vornehm schönes Buch der Erinnerungen geschrieben. Es enthält nicht nur treffsichere, subtil geschliffene Portraits zahlreicher Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet ist – darunter Martin Heidegger, Franz Josef Strauß und Joseph Ratzinger. Zugleich bietet es Einblicke in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Hans Maier als teilhabender Zeitzeuge miterlebt hat und mit großer atmosphärischer Dichte schildert. Sein Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines ungewöhnlich vielseitigen Mannes. Es fängt anschaulich wie nur wenige Menschen die Stimmung früherer Zeiten ein und wird so zu einer geistvollen, unterhaltsamen, lehrreichen Reise in die Vergangenheit.

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