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Saskia Trebing/Philip Krömer
/Martin Piekar
Trebing, Piekar, Krömer
Foto Saskia Trebing: © Robert Hamacher, Fotos Martin Piekar u. Philip Krömer: ©privat

Saskia Trebing (geb. 1987 in Bad Hersfeld) schreibt Texte über Kunst und ist Redakteurin beim Monopol-Magazin und veröffentlichst Miniaturen und Erzählungen in Anthologien und Zeitschriften. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Philip Krömer (geb. 1988 in Amberg). Lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Erlangen. Ausgezeichnet u.a. beim open mike Berlin und Literatur Update Bayern. 2016 erschien im homunculus verlag sein Debütroman “Ymir oder: Aus der Hirnschale der Himmel”. Im Oktober 2019 folgte der Erzählungsband “Ein Vogel ist er nicht – Neun Umschreibungen”.

Martin Piekar (geb 1990), Student der Philosophie und der Geschichte in Frankfurt/M. Zahlreiche Auszeichnungen: u.a. 2012 Lyrikpreisträger beim 20. Open Mike. World Lyrikwrestling Champion (2914). 2016 hr2-Literaturpreisträger. 2018 Jurypreis des Irseer Pegasus‘, sowie Alfred-Gruber-Preis, Meran. 2019 Finalist beim Literarischen März in Darmstadt. 2020 Stipendiat des HausacherLeseLenz und im November Stipendiat des Hessischen Literaturrats in Prag. Er arbeitet an seinem dritten Gedichtband „livestream & schizofrenia – ein spazier“ sowie am Romanprojekt „Vom Fällen eines Stammbaums“.

  • 20:30

    Kreuzkirche Kassel

    Luisenstraße 13
    34119
    Kassel
    10. Lange Nacht der Literatur und Musik

    Zehnmal Lange Nacht der jungen Literatur und Musik! Corona hin, Corona her: Das muss gefeiert werden, das soll gefeiert werden. Trotzdem und sowieso! Allerdings aus Raumgründen diese Mal nicht im Kulturhaus Dock 4, sondern in der Kreuzkirche. Hier haben wir mehr Platz und die gebotenen Abstände können gewahrt werden.

    Saskia Trebing, Martin Piekar und Philip Krömer haben alle in den vergangenen Jahren bei der Spätlese-Party in Kassel gelesen. Unter dem Motto „Wo sind sie jetzt?“ lädt das Literaturhaus Nordhessen sie nun ein . In einer Mischung aus Talkshow und literarischem Event, stellen die drei neue Texte vor und erzählen in entspannter Atmosphäre, was aus ihnen geworden ist. Das Jules Mayfield Trio bereicht die Lesungen mit Musik.

     

    Tickets: € 12,- / 8,-

A
Friedrich
Ani
Friedrich Ani
© Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u. a. mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und des Internationalen PEN-Clubs. Sein Roman Der namenlose Tag (2015), ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Stuttgarter Krimipreis, markierte Anis Wechsel zu Suhrkamp. Seit 2015 ist Friedrich Ani auch mit seinen Theaterstücken im Suhrkamp Theater Verlag vertreten.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    All die unbewohnten Zimmer

    *** DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT ***

     

    »Die Vier« müssen im neuen Roman von Friedrich Ani aktiv werden: Polonius Fischer (der ehemalige Mönch), Tabor Süden (der zurückgekehrte Verschwundenensucher), Jakob Franck (der pensionierte Kommissar, immer noch Überbringer der schlimmsten Nachricht) und Fariza Nasri (Beamtin mit syrischen Wurzeln, erlöst von der Verbannung in die Provinz). Alle wenden ihre einzigartigen Methoden auf, um die Ermordung einer Frau und die Erschlagung eines Streifenpolizisten aufzuklären.

    Die Todesfälle erregen größte Aufmerksamkeit, weil sie gesellschaftliche und politische Debatten (ausgehend vom rechten Rand) über die unfähige Polizei, Flüchtlingskinder, Ost- und Westdeutschland, »das System« anfachen.

    Deshalb kämpfen »die Vier« mit möglichen Hinweisen auf die Täter, Zeugen, die nichts gesehen haben wollen, suchen nach Vermissten, die zur Aufklärung beitragen (sollten), sind konfrontiert mit falschen Geständnissen. Nachfolgeverbrechen können sie dabei zunächst nicht verhindern – bis die unterschiedlichen Fahndungsmethoden »der Vier« den Zufall in Notwendigkeit überführen.

    Tickets: € 5,-

Isabella
Archan
Isabella Archan
© privat

Isabella Archan wurde 1965 in Graz geboren. Nach Abitur und Schauspieldiplom folgten Theaterengagements in Österreich, der Schweiz und in Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Köln, wo sie eine zweite Karriere als Autorin begann. Neben dem Schreiben ist Isabella Archan immer wieder in Rollen in TV und Film zu sehen, unter anderem im Kölner »Tatort«, in der »Lindenstraße« und in »Diese Kaminskis«, und mit ihrem eigenen Programm zu ihren Krimis auf der Bühne.

  • 20:00

    Modehaus Allmendinger

    Bahnofstraße 30
    35305
    Grünberg
    Wenn die Alpen Trauer tragen

    Alpenblick? Idyllische Ruhe? Nix da! Mitzi kann’s mal wieder nicht lassen. Als eine alte Dame, die Mitzi an ihre Oma erinnert, bei einem Brand ums Leben kommt, schrillen bei ihr alle Alarmglocken. Sie bittet Inspektorin Agnes Kirschnagel um Hilfe, die tatsächlich auf ein Verbrechen stößt – der einzige Erbe wird verhaftet. Der Fall scheint gelöst. Doch Mitzi findet heraus, dass sich das Opfer von einer geheimnisvollen Weißen Frau verfolgt fühlte. Als ihr nicht einmal Agnes Glauben schenkt und es eine weitere Tote gibt, wagt sie einen gefährlichen Alleingang ...

    Tickets: € 12,-

  • 20:00

    St. Thomas Morus

    Grünberger Str. 80
    35394
    Gießen
    Ein reines Wesen

    Aktuelle Technik, individuelle Behandlung, gehobenes Ambiente: Die neue Privatklinik in der Nähe des Saarbrücker Winterbergs legt Wert auf Exklusivität. Kein Wunder, dass man die Ermittlungen zum Tod eines Patienten diskret behandeln will und froh ist, als der Fall ad acta gelegt wird.
     

    Einzig eine Krankenschwester glaubt an die Tat eines Todesengels und sucht Hilfe bei ihrer Schulfreundin Willa Stark, die nach ihrem Koma in den Innendienst versetzt ist. Trotz der aktuellen Beweislage nimmt die Polizistin den abgeschlossenen Fall wieder auf. Das saarländische Ermittlerteam zeigt wenig Verständnis, doch da kommt es in der Klinik zu einem weiteren mysteriösen Todesfall ... 


    Tickets: € 12,-

B
Christina
Bacher
Christina Bacher
© Sandy Craus

Christina Bacher, geb. 1973 in Kaiserslautern, lebt heute nach Lehr- und Wanderjahren in Kaiserslautern, Marburg, Bonn, Prag und Montpellier mit ihrer Familie in Köln. Seither betreibt sie „Bachers Büro“, eine Schmiede für Texte aller Art. Neben der Arbeit als Chefredakteurin beim Straßenmagazin DRAUSSENSEITER arbeitet sie regelmäßig für verschiedene Medien wie beispielsweise für Känguru – Das Stadtmagazin oder auch KLAAF – Das kölsche Magazin.

Ganz besonders gerne tourt sie mit ihren Jugend-Krimis durch Schulen oder liest aus ihren Büchern für Erwachsene auf Festivals und in Buchhandlungen. Sie ist Dozentin erfolgreicher Schreibwerkstätten, moderiert Lesungen und Podiumsveranstaltungen und bietet Workshops und Fortbildung zu verschiedenen Themen an.

Sie ist Stipendiatin des Kölner Kulturamts im Scriptorium der Antoniterkirche, außerdem ist sie Mitglied der Mörderischen Schwestern und im SYNDIKAT – Dem Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur. Als Autorin arbeitet sie zur Zeit im Kölner Schreibraum in der Steinstraße.

  • 11:30

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    Hinkels Mord

    Ein Mann verschwindet spurlos. Und eine junge Frau begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Und stößt auf einen Kriminalfall, der bereits 150 Jahre zurückliegt …

    Eintritt frei (max. 40 Personen)

Thomas
Bachmann
Thomas Bachmann
© Thomas Bachmann

Thomas Bachmann ist Diplom-Musikpädagoge im Hauptfach Saxophon. Er spielt Tenor- , Alt- und Sopransaxophon und leitet seine eigene Jazzformation „Thomas Bachmann Group“ (aktuelle CD „Hier und jetzt“, Unitrecords / Basel). Der Saxophonist ist Mitglied der Frankfurt Jazz Big Band, dem Bob Degen Quartett und spielt in vielen weiteren Formationen. Als Dozent für Saxophon, Improvisation und Ensemble arbeitet Bachmann seit über 20 Jahren in der Jazz- und Popularmusikabteilung der Hochschule für Musik in Mainz. Seit einigen Jahren ist er der vom Land Hessen beauftragte Prüfungsvorsitzende an der staatlich anerkannten Musikakademie für Jazz und Popularmusik (FMW) in Frankfurt / Main. Für die Firma „Keilwerth-Saxophone“ (Buffet-Crampon, Paris) arbeitet Bachmann als „Endorser“ und gibt regelmäßig Workshops.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    ABGESAGT: Lyrik & Live-Jazz: Die Stinkrose

    „Was würdest du tun / wären in deinem Mund zwei Zungen?“, fragt sich Sujata Bhatt in einem ihrer schönsten Gedichte. Sie, die aus Nordindien stammt, lange Zeit in den USA lebte und heute in Bremen wohnt, hat ihre Muttersprache aufgegeben, um auf Englisch zu schreiben. Kaum eine zeitgenössische Dichterin hat eindringlicher über den Verlust von Sprache und Heimat nachgedacht, über die Schönheit und den Schmerz, andersartig zu sein. Ihre weltumspannende Poesie sprengt die Grenzen von Sprachen und Ländern, verbindet die Weite der nordfriesischen Landschaft mit der Sehnsucht nach dem blauen Mohn des Himalaja.

     

    Tickets: € 10,-

Zsuzsa
Bánk
Zsuzsa Bánk
© Gaby Gerster

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Zuletzt erschienen ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später«.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Sterben im Sommer

    Seinen letzten Sommer verbringt der Vater am Balaton, in Ungarn, der alten Heimat. Noch einmal sitzt er in seinem Paradiesgarten unter der Akazie, noch einmal steigt er zum Schwimmen in den See. Aber die Rückreise erfolgt im Rettungshubschrauber und Krankenwagen, das Ziel eine Klinik in Frankfurt am Main, wo nichts mehr gegen den Krebs unternommen werden kann. Es sind die heißesten Tage des Sommers, und die Tochter setzt sich ans Krankenbett. Mit Dankbarkeit erinnert sie sich an die gemeinsamen Jahre, mit Verzweiflung denkt sie an das Kommende. Sie registriert, was verloren geht und was gerettet werden kann, was zu tun und was zu schaffen ist. Wie verändert sich jetzt das Gefüge der Familie, und wie verändert sie sich selbst? Was geschieht mit uns im Jahr des Abschieds und was im Jahr danach? In »Sterben im Sommer« erzählt Zsuzsa Bánk davon.

    Tickets: € 10,-

Zoë
Beck
Zoë Beck
© Victoria Tomaschko

Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks), Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet.

  • 14:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    Paradise City

    Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist. Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut – solange sie keine Fragen stellen.

    Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen. Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet. Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle ...

Christian
Berkel
Christian Berkel
© Gerald von Foris

Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman »Der Apfelbaum« wurde von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.

  • 20:00

    Mensa des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums

    Wilhelmstraße 62
    64625
    Bensheim
    Ada

    *** DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT ***

     

    In seinem neuen Roman erzählt Christian Berkel die Geschichte von Ada: Mit ihrer jüdischen Mutter aus Nachkriegsdeutschland nach Argentinien geflohen, vaterlos aufgewachsen in einem katholischen Land, kehrt sie 1955 mit ihrer Mutter Sala nach Berlin zurück. In eine ihr fremde Heimat, deren Sprache sie nicht spricht. Dort trifft sie auf den lange ersehnten Vater Otto, doch das Familienglück bleibt aus. In einer noch immer sehr autoritär geprägten Gesellschaft wächst Adas Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Die Studentenbewegungen der sechziger Jahre werden ihre Rettung. In Paris lernt sie bei ihrer Tante Lola die Mode- und Kunstwelt kennen. Am Ende steht Woodstock - ein dreitägiges mystisches Erlebnis, das Ada verändert.

    Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

    Tickets: € 5,-

  • 15:00

    Bürgertreff

    Richard-Wagner-Straße 5
    61137
    Schöneck
    Ada

    In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.

    Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

    Tickets: € 18,- (VVK) / 23,- (AK)

    Vorverkauf via ticket@schoeneck.de oder telefonisch unter 06187/9562407

  • 17:30

    Bürgertreff

    Richard-Wagner-Straße 5
    61137
    Schöneck
    Ada

    *** Zusatzveranstaltung aufgrund großer Nachfrage ***

    In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.

    Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

    Tickets: € 18,- (VVK) / 23,- (AK)

    Vorverkauf via ticket@schoeneck.de oder telefonisch unter 06187/9562407

Sujata
Bhatt
Sujata Bhatt
© Sujata Bhatt

Sujata Bhatt, 1956 in Ahmedabad geboren, ist eine indische Dichterin und Übersetzerin. 1968 emigrierte sie mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten und studierte an der University of Iowa. Ihre Lyrik wurde vielfach ausgezeichnet und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Heute lebt Bhatt mit ihrer Familie in Bremen und ist als Gastprofessorin u.a. an der Nottingham Trent University tätig.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    ABGESAGT: Lyrik & Live-Jazz: Die Stinkrose

    „Was würdest du tun / wären in deinem Mund zwei Zungen?“, fragt sich Sujata Bhatt in einem ihrer schönsten Gedichte. Sie, die aus Nordindien stammt, lange Zeit in den USA lebte und heute in Bremen wohnt, hat ihre Muttersprache aufgegeben, um auf Englisch zu schreiben. Kaum eine zeitgenössische Dichterin hat eindringlicher über den Verlust von Sprache und Heimat nachgedacht, über die Schönheit und den Schmerz, andersartig zu sein. Ihre weltumspannende Poesie sprengt die Grenzen von Sprachen und Ländern, verbindet die Weite der nordfriesischen Landschaft mit der Sehnsucht nach dem blauen Mohn des Himalaja.

     

    Tickets: € 10,-

Carina
Book

Carina Book, geb. 1990, ist Politikwissenschaftlerin und Referentin in der politischen Bildung. Sie forscht und publiziert derzeit zur Entwicklung und Ideologie der "Neuen Rechten". Zudem beschäftigen sie die Ursachen für das globale Erstarken rechter Kräfte und die Auswirkungen dessen auf demokratische Gesellschaften.

  • 20:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus

    Moderation: Marie-Sophie Adeoso (Bildungsstätte Anne Frank)

     

    Mehr Informationen finden Sie in Kürze hier.

Robert
Brack
Robert Brack
© Charlotte Gutberlet

Robert Brack, geboren 1959, lebt seit 1981 in Hamburg. Er arbeitet als Übersetzer und freier Schriftsteller. Für seine historischen und politischen Kriminalromane wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Dammbruch

    „Dammbruch. Ein Sturmflut-Thriller“ (Ellert & Richter) spielt im Jahr 1962: Einbrecher Lucius „Lou“ Rinke, frisch aus der Haft entlassen, plant seinen letzten großen Coup. Nur leider hat er seine Rechnung ohne das Sturmtief „Vincinette“ gemacht, das am 16. Februar 1962 mit zerstörerischer Gewalt über die Hansestadt hereinbricht. Auch ahnt er nicht, dass er ausgerechnet in dieser Nacht einer Frau begegnen wird, die ihre ganz eigene Auffassung von der Durchsetzung von Gerechtigkeit hat. Rinke heuert den jungen Piet als Komplizen auf St. Pauli an und trifft letzte Vorbereitungen für den Einbruch. Am Abend des 16. Februar treffen sich die beiden Einbrecher in einer Kneipe in Wilhelmsburg, wo Rinke Betty kennenlernt. Die Straftat verläuft anders als geplant. Der Tresor, der im Freihafen geknackt werden soll, enthält eine fiese Überraschung. Dann schlägt das Sturmtief zu. Der Überlebenskampf gegen die entfesselten Elemente beginnt und wird auch nicht einfacher, als die beiden Männer auf Betty treffen …

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 im Internetauftritt der Stadt Fulda unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

C
Friedhelm
Cornelius und Freunde
  • 16:15

    Glockenwelt Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Suuh schwätze mir eann Miitelhesseah!

    Ein unterhaltsamer Nachmittag in mittelhessischer Mundart mit der preisgekrönten Mundartpoetin und Buchautorin Erika Nebeling.

    Erika Nebeling wird unterstützt von Friedhelm Cornelius, dem Vorsitzenden des Vereins zum Erhalt der mittelhessischen Mundart und Kultur e.V. 

    Für alle, denen der Erhalt unseres liebenswerten Dialekts am Herzen liegt.

    Außerdem wird das vom Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte mittelhessische Mundartpostkartenprojekt vorgestellt.

    Tickets: € 2,-

Paulina
Czienskowski
Paulina Czienskowski
© William Minke

Paulina Czienskowski ist freie Journalistin und Autorin. Sie lebt in Berlin, dort ist sie auch geboren und aufgewachsen. Sie hat in den USA und in Paris gelebt und in einer kleinen Stadt in Deutschland studiert, bevor sie für ein Volontariat an einer Journalistenschule zurück in ihre Heimat kehrte.  "Taubenleben" ist ihr erster Roman.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Taubenleben

    Als Lois nach einem One-Night-Stand auf das Ergebnis eines Bluttests wartet, entgleitet ihr ein Leben, das plötzlich nicht mehr tragfähig zu sein scheint: Sie rüttelt an ihren Festen, hinterfragt bestehende Strukturen, zweifelt und sucht die Auseinandersetzung mit der abweisenden Mutter, die über den frühen Tod des Vaters nie sprechen wollte. Zwischen Zartgefühl und Ekstase, Handeln und Denken, Einsamkeit und Nähe erzählt Paulina Czienskowski in ihrem Debütroman von einer Protagonistin, die mit unsicherem Gang und großer Sensibilität nach dem eigenen Lebensweg sucht.
    Paulina Czienskowski ist freie Journalistin und Autorin. Sie lebt in Berlin, dort ist sie auch geboren und aufgewachsen. Sie hat in den USA und in Paris gelebt und in einer kleinen Stadt in Deutschland studiert, bevor sie für ein Volontariat an einer Journalistenschule zurück in ihre Heimat kehrte. Taubenleben ist ihr erster Roman.
    Claudius Nießen, ehemaliger Geschäftsführer des DLL, Autor und Kulturmanager, wird den Abend moderieren.

    Tickets: 6,40 / 8,40

E
Andreas
Eikenroth

Andreas Eikenroth kommt aus Gießen, hat dort in den 1990er Jahren das Comicgratismagazin "the Kainsmal" mitgegründet und war später mit Sarah Burrini, Ans de Bruin und Frank "Spong" Plein ein Teil des Zeichnerkollektivs "Pony X Press"

Als Soloalben kamen im Lauf der Jahre "Chez Kiosk", "Soviel Warum" und "Tage wie Blei" im Selbstverlag dazu, 2013 dann "Die Schönheit des Scheiterns" bei der Edition 52, wofür es im 2014 den ICOM Preis für das beste Szenario gab.

Zudem schreibt und zeichnet er für den "Gießener Anzeiger" die "Comixene", das "FRIZZ" Magazin und "The Heritage Post"

  • 19:00

    Glockenwelt Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    "Warte, ich komme mit!"

    Die beiden Autoren haben bewiesen, dass Mittelhessen ein echter Geheimtipp für Wanderer ist. In ihrer Lesung erzählen sie, wie sie dazu kamen, gerade hier Wanderwege zu suchen, Bücher darüber zu schreiben und was ihnen dabei alles an interessanten und skurrilen Geschichten auf dem Weg dorthin passiert sind.

    Optisch untermalt wir der Vortrag mit einer Bilderschau der Wanderfotos von Katrina Friese.

    Eintritt gegen Spende

Ilona
Einwohlt

Ilona Einwohlt, 1968 in Pinneberg geboren, wollte eigentlich Ernährungswissenschaftlerin werden. Doch dann las sie in der Chemievorlesung »Das andere Geschlecht« von Simone de Beauvoir und widmete sich fortan der Literatur. Längst ist aus der Germanistik- und Hispanistikstudentin eine erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin geworden, die sich gerne Themen mitten aus dem Leben widmet. Ilona Einwohlt lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. »Mohnschwestern« ist ihr Belletristikdebüt.

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    ABGESAGT: Mohnschwestern

    Im Sommer 1943 verliebt sich die zwanzigjährige Lotte zum ersten Mal - in den rätselhaften Wilhelm. Warum bloß will er ihre Liebe geheimhalten? Nur im Verborgenen treffen die beiden sich, meist in einem abgelegenen Kellerraum. Er scheint im Widerstand zu sein, aber trägt häufig Uniform.

     

    Tickets: € 8,- / 6,-

F
Dietrich
Faber
Dietrich Faber
© Michael Zargarinejad

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bereits sein erster Roman «Toter geht´s nicht» schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Die Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

  • 19:30

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Bröhmann – Die Zugabe

    In den Shows zu seinen Büchern sprengt Dietrich Faber seit Jahren virtuos die Grenzen aller Genres. In atemberaubender Geschwindigkeit wechselt er Rollen und Stimmen und erzählt, spielt und singt von den alltäglichen Kämpfen des Lebens. Faber präsentiert eine Bühnenperformance, die einen tiefgründigen Blick in das Seelenleben der deutschen Provinz und zugleich bestes Entertainment verspricht.

    Tickets: € 15,-

Mark
Fahnert
Mark Fahnert
@ Marion Koel

Mark Fahnert, Jahrgang 1973, ist seit 1990 bei der Polizei. Mehrere Jahre ermittelte er verdeckt als szenekundiger Beamter, bevor er bei der Autobahnpolizei im rasanten Einsatz seinen Dienst versah. Heute befasst er sich mit politisch und religiös motivierten Delikten. Durch seine lange und vielseitige Polizeilaufbahn ist er mit den Mechanismen der deutschen Sicherheitsbehörden bestens vertraut. Er lebt mit seiner Familie im Sauerland.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Lied des Zorns

    Die ehemalige Elitesoldatin Wiebke Meinert ist erschüttert, als sie vom Mord an ihrer Schwester erfährt: Saskia stirbt bei einer Autoexplosion. Sie war Geheimagentin und einer gefährlichen Verschwörung auf der Spur. Was hatte sie herausgefunden? Wer war hinter ihr her? Von einem Kontakt beim Verfassungsschutz erfährt Wiebke, dass es eine akute Terrorwarnung gibt – und die Uhr tickt! Um den Anschlag zu verhindern, muss sie zurück in ihr altes Leben. Stoppt sie die Täter, findet sie garantiert Hinweise auf die Mörder ihrer Schwester. Wiebke wurde ausgebildet, um zu töten. Sie hat keine Angst vor ihren Gegnern. Und sie mag es nicht, wenn man ihr Vorschriften macht …

    Tickets: € 12,-

Julia
Finkernagel
Julia Finkernagel
© Kirsten Nijhof

Die studierte Kommunikationsdesignerin und ehemalige Managerin Julia Finkernagel überredete vor zehn Jahren ihren Bereichsvorstand am Frankfurter Flughafen zu einem Sabbatjahr und brach auf zu einer Rucksackreise nach Südostasien, Skandinavien und Nordamerika. Von dort kehrte sie allerdings nie mehr ins klimatisierte Büro zurück: Aufgrund ihrer launigen Reiseberichte von unterwegs wurde sie noch während ihres Rucksacktrips vom MDR für ein Praktikum angeheuert. Daraus wurde 2008 ein Engagement als Autorin und Producerin – und eine zweite Karriere. »If it’s wrong it’s right for television« – nach diesem Motto zieht Julia Finkernagel mit ihrem Kameramann seit 2008 regelmäßig »Ostwärts – Mit dem Rucksack der Sonne« entgegen. Vierzig Filme sind dabei bisher entstanden – über 16 Länder hat sie bereist von Polen bis zur Mongolei. Darüber hinaus arbeitet Julia Finkernagel als selbstständige Filmemacherin für verschiedene Formate bei ARTE, MDR, HR und KIKA. Wann immer sie zwischendurch Zeit findet, schreibt sie: Etwa ihre ebenso scharfsinnigen wie humorvollen Travel-Episoden zu »Ostwärts«, deren erster Band sogleich zu einem Bestseller wurde. Inklusive all jener größeren und kleineren Ungeheuerlichkeiten, die es niemals in die offizielle TV-Version schafften.

  • 19:30

    MOVIES Kino Hofheim

    Chinonplatz 6
    65719
    Hofheim am Taunus
    ABGESAGT: Immer wieder Ostwärts

    Nach dem großen Erfolg von Ostwärts zieht es die Journalistin Julia Finkernagel nun noch weiter in den Osten – und in den Norden. Denn zunächst geht es ins Baltikum, wo sie auf deutsche Geschichte, gelebte Utopie und die Insel der starken Frauen trifft. Zwischen Waldbrand und Weinbrand ist sie in Montenegro unterwegs und schließlich frostwärts mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau zum Baikalsee. Mit an Bord: das Moskauer Sinfonieorchester, Wodka und Kaviar ...

    In ihren neuen Reise-Episoden führt uns Julia Finkernagel ins Baltikum nach Lettland, Litauen und Estland und trifft dort auf „Heimwehtourismus“, die Sahara des Nordens und einen launigen Präsidenten. Wir werden Zeugen eines Schreckmoments, wenn an einem lettischen Bahnhof das Drehmaterial zurück bleibt und erfahren, dass sich die Männer im Team so gar nicht als echte Kerle entpuppen, wenn man nach der Sauna durch eine dünne Eisschicht in ein Fass springen muss. Außedem findet Julia auf ihrer Reise heraus, dass in Montenegro Nichtraucher leider draußen bleiben müssen und erklärt, wie man am Baikalsee einen Drink „auf Eis“ nimmt.

    Tickets: € 10,-

Katrina
Friese

Die Fotografin Katrina Friese arbeitet am Puls des Geschehens. Energiegeladene Ereignisse, bewegte Augenblicke und pointierte Momentaufnahmen sind ihre Passion. Dort, wo besondere Momente konserviert, Emotionen erzählt und Ereignisse in Bildern gebannt werden wollen, ist sie mit Leidenschaft vor Ort, um die Gegenwart der Zukunft zu erhalten. Katrina Friese bringt Einfühlungsvermögen, Empathie und schnelle Auffassungsgabe mit, um Situationen schnell erfassen und in außergewöhnlichen Bildern festhalten zu können. Zuhause ist sie in der ausdrucksstarken Bildreportage, bei energiegeladene Events oder in Gegenwart von Personen, die auch mal über die klassischen Ansichten hinausgehen möchten.

  • 19:00

    Glockenwelt Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    "Warte, ich komme mit!"

    Die beiden Autoren haben bewiesen, dass Mittelhessen ein echter Geheimtipp für Wanderer ist. In ihrer Lesung erzählen sie, wie sie dazu kamen, gerade hier Wanderwege zu suchen, Bücher darüber zu schreiben und was ihnen dabei alles an interessanten und skurrilen Geschichten auf dem Weg dorthin passiert sind.

    Optisch untermalt wir der Vortrag mit einer Bilderschau der Wanderfotos von Katrina Friese.

    Eintritt gegen Spende

Tim
Frühling
Tim Frühling
© Hessischer Rundfunk

Nach seiner Ausbildung bei einem schwäbischen Lokalradio arbeitet Tim Frühling jetzt seit über 20 Jahren beim Hessischen Rundfunk. Er moderiert bei der Radiowelle hr1 und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt er seit 1997 in Frankfurt und ist mittlerweile im Herzen Hesse.

  • 20:00

    Rathaussaal Laubauch

    Friedrichstr. 11
    35321
    Laubach
    Hessentagtod

    Als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Hessentag steht dieses Mal etwas ganz Besonderes an: die Wahl zur Hessenkönigin. Sechs junge Frauen buhlen um die begehrte Krone, doch das Fest endet jäh, als eine Bewerberin tot zusammenbricht. Wurde sie von einer Konkurrentin vergiftet? Oder ist eine Feministinnengruppe übers Ziel hinausgeschossen? Der Hersfelder Kommissar Daniel Rohde und sein Team stoßen auf jede Menge verdächtige Frauen, von denen alle ein triftiges Motiv haben ...

    Tickets: € 15,-

  • 20:00

    Medientreff Gemeindebücherei Rodenbach

    Kirchstr. 9a
    63517
    Rodenbach
    Hessentagtod

    Als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Hessentag steht dieses Mal etwas ganz Besonderes an: die Wahl zur Hessenkönigin. Sechs junge Frauen buhlen um die begehrte Krone, doch das Fest endet jäh, als eine Bewerberin tot zusammenbricht. Wurde sie von einer Konkurrentin vergiftet? Oder ist eine Feministinnengruppe übers Ziel hinausgeschossen? Der Hersfelder Kommissar Daniel Rohde und sein Team stoßen auf jede Menge verdächtige Frauen, von denen alle ein triftiges Motiv haben ...

G
Tomer
Gardi

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt in Berlin. Er studierte Literatur und Erziehungswissenschaft in Tel Aviv und Berlin. Gardis literarischer Essay Stein, Papier wurde 2011 veröffentlicht (dt. 2013). 2016 erschien sein Debütroman Broken German bei Droschl. Einen Auszug daraus hat er bei den 40. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gelesen. Das Hörspiel zu Broken German (SWR-Produktion, Regie: Noam Brusilovsky) erhielt 2017 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Die Feuerbringer – Eine Schlager-Operetta (Koproduktion des WDR und BR, Regie: Susanne Krings) wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Februar 2018 gewählt. 2019 erhält er mit seinem zweiten Roman Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück das Alfred-Döblin-Stipendium und ein Werkstipendium des Deutschen Literaturfonds.

  • 19:30

    kunstbühne portstrasse

    Hohemarktstraße 18
    61440
    Oberursel
    Broken German / Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück

    Ausgangspunkt dieser Scheherezade-Geschichte ist ein Schriftsteller, der beim Arbeitsamt um Unterstützung ansucht. Bereits bei seiner Jobbezeichnung stößt er auf Widerstand: »So einen Beruf gibt es nicht, Schriftsteller.« Findig wie er ist, schlägt der Autor einen Deal vor:
    Er erzählt dem Mann hinterm Schreibtisch eine Geschichte und bei Gefallen erhält der Schriftsteller den Stempel. So beginnt das Erzählen ums Überleben, das zugleich treibende Kraft in dem von Volten und Verweisen wimmelnden Roman ist.

    Wie in einer Matrjoschka viele weitere Puppen stecken, so erzeugen die Handlungsstränge neue Erzählebenen und -welten. Mit Tolly Grotesky, Lea Agunis, Abu Adwan und anderen zeichnet Tomer Gardi unvergessliche Figuren, die im Alltag der Staatsgewalt ausgesetzt sind und sich auf die je eigene Weise ihre Wege bahnen müssen.

    Nach der Lektüre dieses Romans wissen wir: Ob Tomer Gardi nun Bücher in Broken German oder auf Hebräisch schreibt, er bleibt sich in seiner Verspieltheit und seinem stilistischen Eigensinn treu. Mit großer Leichtigkeit wechseln die verschiedenen Erzähler*innen zwischen märchenhaftem Ton und Umgangssprech.

    Tickets: € 8,-

Ines
Geipel

Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie.
 
2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Ihr Buch »Verlorene Spiele« (2001) hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bundesregierung einen Entschädigungs-Fonds für DDR-Dopinggeschädigte einrichtete. 2005 gab Ines Geipel ihren Staffelweltrekord zurück, weil er unter unfreiwilliger Einbindung ins DDR-Zwangsdoping zustande gekommen war.
 
Ines Geipel hat neben Doping auch vielfach zu anderen gesellschaftlichen Themen wie Amok, der Geschichte des Ostens und auch zu Nachwendethemen publiziert.

  • 19:30

    Bürgerhaus Vellmar West

    Lüneburger Str. 10
    34246
    Vellmar
    Umkämpfte Zone

    Woher kommt die große Wut im Osten?
    Fremdenfeindlichkeit und Hass auf »den Staat«: Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt.
     

    Seit 2015 haben sich die politischen Koordinaten unseres Landes stark verändert – insbesondere im Osten Deutschlands. Was hat die breite Zustimmung zu Pegida, AfD und rechtsextremem Gedankengut möglich gemacht? Ines Geipel folgt den politischen Mythenbildungen des neu gegründeten DDR-Staates, seinen Schweigegeboten, Lügen und seinem Angstsystem, das alles ideologisch Unpassende harsch attackierte. Seriöse Vergangenheitsbewältigung konnte unter diesen Umständen nicht stattfinden. Vielmehr wurde eine gezielte Vergessenspolitik wirksam, die sich auch in den Familien spiegelte – paradigmatisch sichtbar in der Familiengeschichte der Autorin. Gemeinsam mit ihrem Bruder, den sie in seinen letzten Lebenswochen begleitete, steigt Ines Geipel in die »Krypta der Familie« hinab.
    Verdrängtes und Verleugnetes in der Familie korrespondiert mit dem kollektiven Gedächtnisverlust. Die Spuren führen zu unserer nationalen Krise in Deutschland.

    Tickets: € 3,- (Mitglieder) / 8,-

Mario
Giordano
Mario Giordano
© Rica Reeb

Mario Giordano, geboren 1963 in München, schreibt Romane, Jugendbücher und Drehbücher (u.a. "Tatort", "Schimanski", "Polizeiruf 110", "Das Experiment"). Bei Bastei Lübbe ist er mit der Apocalypsis-Trilogie und vor allem mit seiner Krimireihe um die charismatische Tante Poldi sehr erfolgreich. Giordano lebt in Berlin.

  • 20:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Tante Poldi und der Gesang der Sirenen

    *** DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT ***

     

    Poldi, eigentlich die Münchnerin Isolde und mittlerweile gut über 60, ist nach wie vor dem Hochprozentigen und dem starken Geschlecht sehr zugeneigt - diesmal soll es sogar für immer sein: Jaleckmiamarsch: Die Poldi heiratet Montana. So jedenfalls der Plan. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf vollen Touren, bei manchen liegen die Nerven bereits blank. Aber – man kennt das – Sizilien ist kompliziert, immer kommt was dazwischen. Ein unbeliebter Unternehmer verschwindet, auf der Isola Bella vor Taormina wird die Leiche einer jungen Norwegerin angespült. Für die Poldi steht fest: es war Mord und beide Fälle hängen zusammen. Doch bei einer Leiche bleibt es diesmal nicht.

    Tickets: € 5,-

  • 19:00

    Rathaussaal

    Hainstraße 63
    35216
    Biedenkopf
    Tante Poldi und der Gesang der Sirenen

    Poldi, eigentlich die Münchnerin Isolde und mittlerweile gut über 60, ist nach wie vor dem Hochprozentigen und dem starken Geschlecht sehr zugeneigt - diesmal soll es sogar für immer sein: Jaleckmiamarsch: Die Poldi heiratet Montana. So jedenfalls der Plan. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf vollen Touren, bei manchen liegen die Nerven bereits blank. Aber – man kennt das – Sizilien ist kompliziert, immer kommt was dazwischen. Ein unbeliebter Unternehmer verschwindet, auf der Isola Bella vor Taormina wird die Leiche einer jungen Norwegerin angespült. Für die Poldi steht fest: es war Mord und beide Fälle hängen zusammen. Doch bei einer Leiche bleibt es diesmal nicht.

    Tickets: € 12,-

Peter
Godazgar
Peter Godazgar
© ulish-PR

Peter Godazgar, geb. 1967, studierte Germanistik und Geschichte und besuchte u. a. die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Er arbeitet in der Pressestelle der Stadt Halle (Saale) und lebt seine kriminellen Phantasien in den Abenteuern des tollpatschigen Privatermittlers Markus Waldo aus.
Bei KBV hat er die Anthologien "Ruhe sanft in Sachsen-Anhalt" und "Killing You Softly" herausgegeben, und mit "Der tut nix, der will nur morden" veröffentlichte er seine schwarzhumorigen Kurzkrimis, mit denen er auch betont heitere Leseabende im gesamten deutschsprachigen Raum bestreitet.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Killer am Rande des Nervenzusammenbruchs

    Der Wahnsinn geht weiter – hat aber immer noch keine Methode.

    In den Geschichten des deutschen Comedy-Crime-Meisters geben sich vollpfostige Gauner, Möchtegern-Killer und treudoofe Ex-Knackis die Klinke in die Hand. Ein tierisch schräges Personal ist das – mitunter sogar im wahrsten Wortsinn.

    Sie wollten immer schon wissen, wie es mit der Erfolgsband "Bremer Stadtmusikanten" weiterging oder was die Teletubbies so treiben, wenn die Fernsehkameras ausgeschaltet sind? Dann sind Sie hier richtig. Schwarzer Humor vom Feinsten, schräge Wendungen … ein Kompendium der Kategorie "Dumm gelaufen".

    Peter Godazgars Figuren sind die lebenden Beweise für Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, geht schief. Sicher? Todsicher!

    Tickets: € 12,-

Olga
Grjasnowa
Olga Grjasnowa
© Joachim Gern

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, Israel und der Türkei. Für ihren vielbeachteten Debütroman "Der Russe ist einer, der Birken liebt" wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr "Gott ist nicht schüchtern". Der Roman wurde zum Bestseller und hat sich 50 000 mal verkauft. Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.

  • 16:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    Der verlorene Sohn

    Akhulgo, Nordkaukasus, 1839: Jamalludin wächst als Sohn eines mächtigen Imams auf. Seit Jahrzehnten tobt der Kaukasische Krieg, und sein Vater wird von der russischen Armee immer mehr bedrängt. Schließlich muss er seinen Sohn als Geisel geben, um die Verhandlungen mit dem Feind aufzunehmen, und Jamalludin wird an den Hof des Zaren nach St. Petersburg gebracht. Bald schon ist der Junge hin - und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach seiner Familie und den verlockenden Möglich keiten, die sich ihm in der prächtigen Welt des Zaren bieten. Olga Grjasnowa erzählt sprachmächtig von einem Kind, das zwischen zwei Kulturen und zwei Religionen steht und seine Identität finden muss. Und von der verheerenden Wirkung eines Krieges, in dem es keine Sieger geben kann.

Sascha
Gutzeit
Sascha Gutzeit
© Ian P. Johnson

Sascha Gutzeit, geboren 1972, ist Autor, Musiker, Schauspieler und Entertainer.
Er schreibt Krimis für jung und alt, Hörspiele, Songs, Musicals sowie Ein-Personen-Theaterstücke.
Mit seinen Musikshows, Krimi-Kabarettprogrammen, Lesungen, Live-Hörspielen und Konzerten absolviert er über 100 Auftritte pro Jahr im deutschsprachigen Raum.

  • 11:00

    Kino Grünberg

    Bismarckstr. 10
    35305
    Grünberg
    Neues von Kommissar Engelmann

    Nervenkitzel und Nostalgie!
    Begeben Sie sich mit Kommissar Engelmann und seinen spannenden wie verrückten Kriminalfällen auf eine amüsante Reise: In die Zeit der Prilblumen, Häkeldeckchen und Wählscheibentelefone, in eine Welt mit günstigen Benzinpreisen und drei Fernsehprogrammen.

    Zum 10-jährigen Jubiläum von Gutzeits Buch- und Bühnenfigur erscheinen die Engelmann-Fälle in neuem Gewand. Vom Autor komplett überarbeitet, aufgepeppt und dazu in schmucker Aufmachung wie von früher.

    Seien Sie hautnah dabei, wie der Chef der Mordkommission in Hut und Trenchcoat von Fall zu Fall streift und die schlimmsten Schurken entlarvt – ganz nach seinem Motto: der Mörder ist immer der Täter.
    Mit den schrägen Akten des Kommissar Engelmann zaubert Sascha Gutzeit den Charme alter Krimis auf die Buchseiten und feiert die große Zeit der »Straßenfeger«.

    Tickets: € 12,-

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Kommissar Engelmann auf heißer Spur

    Nervenkitzel und Nostalgie!
    Begeben Sie sich mit Kommissar Engelmann und seinen spannenden wie verrückten Kriminalfällen auf eine amüsante Reise: In die Zeit der Prilblumen, Häkeldeckchen und Wählscheibentelefone, in eine Welt mit günstigen Benzinpreisen und drei Fernsehprogrammen.

    Zum 10-jährigen Jubiläum von Gutzeits Buch- und Bühnenfigur erscheinen die Engelmann-Fälle in neuem Gewand. Vom Autor komplett überarbeitet, aufgepeppt und dazu in schmucker Aufmachung wie von früher.

    Seien Sie hautnah dabei, wie der Chef der Mordkommission in Hut und Trenchcoat von Fall zu Fall streift und die schlimmsten Schurken entlarvt – ganz nach seinem Motto: der Mörder ist immer der Täter.
    Mit den schrägen Akten des Kommissar Engelmann zaubert Sascha Gutzeit den Charme alter Krimis auf die Buchseiten und feiert die große Zeit der »Straßenfeger«.

    Tickets: € 12,-

H
Gerd
Hachmöller
Gerd Hachmöller
© privat

Gerd Hachmöller wurde 1972 in Celle, Niedersachsen geboren. Er studierte in Marburg und Hannover Wirtschaftsgeografie sowie an der London School of Economics Volkswirtschaftslehre. Anschließend arbeitete er bei der Europäischen Kommission und in der regionalwissenschaftlichen Forschung. Heute ist er Stabstellenleiter im Landkreis Rotenburg (Wümme) und dort unter anderem für die Themen Migration und Integration zuständig. Im Jahr 2015 leitete er die Einrichtung und den Betrieb einer Notunterkunft für Geflüchtete. Nebenberuflich arbeitet Gerd Hachmöller als systemischer Coach, Teamentwickler, Dozent und Autor. Schwerpunkt seiner Dozententätigkeit ist der Umgang mit kulturellen Unterschieden sowie die Psychologie des Helfens. Gerd Hachmöller lebt in Rotenburg (Wümme), ist verheiratet und hat drei Kinder.

  • 20:00

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Kommt ein Syrer nach Rotenburg (Wümme)

    Die beliebte Kolumne über deutsche Schrullen und arabische Eigenarten nun als Buch: witzig, charmant und sehr wahr!
    Samer Tannous kam 2015 mit seiner Familie aus Damaskus und lebt seitdem im beschaulichen Städtchen Rotenburg an der Wümme. Dass das Leben in Deutschland deutlich anders sein würde als in der syrischen Heimat, darauf war Tannous vorbereitet. Aber wie vielfältig die kleinen und die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen sind, das erstaunt ihn immer wieder. Anknüpfend an alltägliche Beobachtungen und Begegnungen hat er kurz nach seiner Ankunft begonnen, gemeinsam mit Gerd Hachmöller seine Gedanken über die neue Heimat in Deutschland aufzuschreiben. Die Kolumne, die aus diesen Texten hervorging, hat deutschlandweit viele Fans - auch weil es Tannous und Hachmöller immer wieder gelingt, die mitunter seltsamen Eigenheiten der Deutschen ebenso treffend wie warmherzig einzufangen.

    Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Inklusion des Landkreises Darmstadt-Dieburg dem Kulturamt der Stadt Dieburg und dem Kreisausländerbeirat Darmstadt-Dieburg.

    Tickets: € 14,-

Anna Katharina
Hahn
Anna Katharina Hahn
© Heike Steinweg

Anna Katharina Hahn, geboren 1970, gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen ihrer Generation. 2009 erschien ihr Longseller Kürzere Tage, der auch ins Englische und Finnische übersetzt wurde. Ihr Roman Am Schwarzen Berg stand 2012 auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse und auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. 2016 erschien Das Kleid meiner Mutter. Die Recherchen für Aus und davon führten sie in die USA und nach Mainz, wo sie 2018 die renommierte Stelle als Stadtschreiberin innehatte. Zugleich zeigt sie in ihrem neuen Roman ein unbekanntes Stuttgart, fern aller Klischees von der satten Schwabenmetropole.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Aus und davon

    Um Himmelswillen, wo bleibt der Junge? Als ihr kleiner Enkel Bruno nicht zum Essen kommt, meint Elisabeth, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Ihre Tochter Cornelia hat sich von ihrem Mann getrennt und nimmt eine »Auszeit« in Pennsylvania. Stella, Brunos hinreißende ältere Schwester, treibt sich mit ihren Peers irgendwo in der Stadt herum. Und Bruno ist einfach weg. Unerreichbar. Einmal noch wollte Elisabeth Verantwortung übernehmen, Cornelia vier Wochen lang alles abnehmen, ohne Wenn und Aber. Doch seit dem Schlaganfall ihres Mannes ist der alte Schwung hin, und helfen kann ihr keiner.

    Anna Katharina Hahn entfaltet ein weites Panorama zwischen den Generationen, die einander immer weniger zu sagen haben. Da sitzt Elisabeth mit ihren Enkeln in Stuttgart, dessen Überfluss nicht mehr zu den Nöten der Menschen in ihrer Umgebung zu passen scheint. Auf der anderen Seite meldet sich ihre Tochter aus dem flirrenden Manhattan oder den Weiten eines provinziellen Hinterlands. Durch Bilder und Textnachrichten, die um die halbe Welt geschickt werden, scheint das alles irgendwie zusammenzuhängen. Doch was nützt das, wenn ein Kind nicht nach Hause kommt? Aus und davon ist der Familienroman des 21. Jahrhunderts.

     

    Tickets: € 10,-

Wolf
Harlander
Wolf Harlander
© privat

Wolf Harlander, geboren 1958 in Nürnberg, studierte Journalistik, Politik und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach einem Volontariat bei einer Tageszeitung und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule arbeitete er für Tageszeitungen, Radio, Fernsehen und als Redakteur der Wirtschaftsmagazine Capital und Wirtschaftswoche. Er lebt heute als Autor in München.

  • 15:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    42 Grad

    Deutschland freut sich über den neuen Jahrtausendsommer. Dauersonnenschein sorgt für volle Freibäder. Einzig Hydrologe Julius Denner und IT-Spezialistin Elsa Forsberg warnen davor, dass die Hitze sich kurzfristig verschärfen wird. Niemand nimmt sie ernst, bis die ersten Flüsse austrocknen, Waldbrände außer Kontrolle geraten und Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen. In Berlin und Brüssel folgt Krisengipfel auf Krisengipfel. Überall in Europa machen sich Wasserflüchtlinge auf die Suche nach der wichtigsten Ressource der Welt. Während um sie herum die Zivilisation zusammenzubrechen droht, versuchen Julius und Elsa verzweifelt, die Katastrophe aufzuhalten – und geraten damit ins Fadenkreuz von Mächten, die ihre ganz eigenen Interessen verfolgen …

Wilhelm
Heitmeyer

Wilhelm Heitmeyer, geboren 1945, war von 1996 bis 2013 Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld und arbeitet dort jetzt als Forschungsprofessor. In der edition suhrkamp gab er u. a. die Reihe Deutsche Zustände heraus. 

  • 20:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus

    Moderation: Marie-Sophie Adeoso (Bildungsstätte Anne Frank)

     

    Mehr Informationen finden Sie in Kürze hier.

Thomas
Hettche
Thomas Hettche
© Joachim Gern

Der Romancier Thomas Hettche gehört seit 1989, seit seinem Debut »Ludwig muß sterben«, zu den oft polarisierenden, stets überraschenden literarischen Stimmen dieses Landes. »Der Fall Arbogast« wurde in 13 Sprachen übersetzt, sein Bestseller »Pfaueninsel«, der die atmosphärische Geschichte einer Kleinwüchsigen im Preussen des 19. Jahrhunderts erzählt, wurde u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-, dem Wolfgang-Koeppen-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Herzfaden

    In Thomas Hettches neuem Roman „Herzfaden“ (Kiepenheuer & Witsch) entdeckt ein zwölfjähriges Mädchen nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste im Foyer des Theaters eine kleine Holztür, öffnet sie und gerät in eine Märchenwelt, in der viele Freunde warten, darunter Prinzessin Li Si, Wawa der Waran, Kater Mikesch und Lukas, der Lokomotivführer. Vor allem trifft sie dort Hatü, die Frau, die einst mit ihrem Vater all diese Marionettenfiguren geschnitzt und gebaut hatte und die eine große Geschichte zu erzählen weiß von diesem einmaligen Theater und der Familie, die es erfunden, gegründet und berühmt gemacht hat. Die Geschichte reicht weit zurück in die ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs, als Walter Oehmichen, Schauspieler des Augsburger Theaters, im Lazarett einen Puppenschnitzer kennenlernt und ein Marionettentheater erfindet. In der Augsburger Bombennacht 1944 zerfällt der „Puppenschrein“ zu Schutt und Asche und erlebt seiner Wiedergeburt nach dem Krieg im Theater und später im Fernsehen, wo viele zum ersten Mal vom „kleinen Prinz“ erfahren und – in der ersten deutschen TV-Serie – von Jim Knopf.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 im Internetauftritt der Stadt Fulda unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

Daniel
Hornuff

Daniel Hornuff, geb. 1981, ist Professor für Theorie und Praxis der Gestaltung an der Kunsthochschule in der Universität Kassel. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Kultur-, Kunst- und Designwissenschaften. Zuletzt erschienen Publikationen und Debattenbeiträge zu Designfiguren des Denkens, zur Kulturgeschichte der Schwangerschaft, zu Formen der Kulturkritik sowie zur Ästhetik neurechter Bewegungen.

  • 20:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    Podiumsdiskussion zum Thema Rechtsextremismus

    Moderation: Marie-Sophie Adeoso (Bildungsstätte Anne Frank)

     

    Mehr Informationen finden Sie in Kürze hier.

J
Roland
Jankowsky
Roland Jankowsky
@ ulish-PR

Roland Jankowsky wurde 1968 in Leverkusen geboren und spielte Ende der Achziger/Anfang der Neunziger zunächst an verschiedenen Off-Theatern in Köln und Leverkusen. Nach einem Vorsprechen an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater erhielt er 1992 ein Empfehlungsschreiben, aus dem sich erste Engagements am Hamburger TiK und am Schauspielhaus Hamburg ergaben, später auch am Grillo-Theater in Essen. Seit Mitte der Neunziger arbeitet Jankowsky vor allem für das Fernsehen. Im Comedy-Bereich spielte er 9 Jahre lang an der Seite von Mariele Millowitsch und Walter Sittler in der mehrfach preisgekrönten Krankenhaus-Sitcom "Nikola". Weitere Rollen spielte er seitdem u.a. für "Heinz Becker", Dr. Psycho", "Die Familienanwältin" und die "Wilden Hühner". Aber auch in Krimi Serien wie "Soko", "Balko", "Die Wache" und "Der Clown" war er zu sehen. Seit 1997 spielt Jankowsky im ZDF in der "Wilsberg-Krimi-Reihe" die Rolle des Kommissars Overbeck neben Hauptkommissarin Springer.

 

  • 20:00

    Stadthalle Homberg/Ohm

    Stadthallenweg
    35315
    Homberg
    Wenn Overbeck kommt

    Seit vielen Jahren kennt man Roland Jankowsky aus verschiedenen TV-Formaten. Es ist nicht zuletzt sein Kommissar Overbeck, der die ZDF Krimireihe „Wilsberg“ in den Kultstatus erhob, und sich einer großen, immer noch wachsenden Fangemeinde erfreut.

    Ausgestattet mit langjähriger Erfahrung als Radiosprecher und Vorleser, trägt Roland Jankowsky ausgewählte „kriminelle“ Kurzgeschichten vor. Sein „alter ego“ scheint auch in diesem Genre präsent, sitzt „uneingeladen“ am Lesetisch und kommentiert den Vortrag mit origineller Körpersprache, gelegentlichen Querverweisen und Bonmots. Ein subtiles, für den Zuschauer sehr unterhaltsam zu beobachtendes Spiel zwischen Vorleser und Schauspieler entwickelt sich und macht Jankowskys Lesungen zu einem augenzwinkernden, spaßigen Erlebnis. Der Kölner Schauspieler ist ein exzellenter Vorleser und seine Lesekunst verspricht allerbeste Unterhaltung.

    Die Fettnäpfchen, in die Overbeck tritt, vermeidet Jankowsky. Freuen Sie sich auf Wortwitz, überraschende Wendungen, groteske Situationen und ein unerwartetes Ende.

  • WERKStadt Lounge

    Bahnhofsplatz 2
    65549
    Limburg
    FÄLLT AUS! Waffe weg! Over...

    *** DIE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT ***

     

    Seit zwanzig Jahren kennen die Fans der Fernsehserie »Wilsberg« den großspurigen, angeberischen Kommissar Overbeck. Der Schauspieler Roland Jankowsky verkörpert auf unnachahmliche Weise diesen sympathischen Angeber, und das Publikum liebt ihn dafür.

    Er ist mit kriminellen Leseprogrammen unterwegs und sucht sich dafür mit sicherem Gespür die besten Comedy-Crime-Stories aus. Texte von Beate Sauer, Klaus Stickelbroeck, Angela Eßer, Peter Godazgar, Ralf Kramp und vielen anderen sind genau seine Kragenweite.

    Wenn die Leiche im Kofferraum bollert oder sizilianische Mafiosi ihr Unwesen in Bayern treiben, wenn das erste Sado-Maso-Date völlig aus dem Ruder läuft, wenn im Meldeamt das Blut von der Säge tropft und sich die Leser dennoch vor Lachen biegen, dann ist das genau die Mischung, die ein Typ wie Overbeck mag.

  • 20:00

    Stadthalle Hungen

    Am Grassee 10
    35410
    Hungen
    Waffe weg! Over...

    Seit zwanzig Jahren kennen die Fans der Fernsehserie »Wilsberg« den großspurigen, angeberischen Kommissar Overbeck. Der Schauspieler Roland Jankowsky verkörpert auf unnachahmliche Weise diesen sympathischen Angeber, und das Publikum liebt ihn dafür.

    Er ist mit kriminellen Leseprogrammen unterwegs und sucht sich dafür mit sicherem Gespür die besten Comedy-Crime-Stories aus. Texte von Beate Sauer, Klaus Stickelbroeck, Angela Eßer, Peter Godazgar, Ralf Kramp und vielen anderen sind genau seine Kragenweite.

    Wenn die Leiche im Kofferraum bollert oder sizilianische Mafiosi ihr Unwesen in Bayern treiben, wenn das erste Sado-Maso-Date völlig aus dem Ruder läuft, wenn im Meldeamt das Blut von der Säge tropft und sich die Leser dennoch vor Lachen biegen, dann ist das genau die Mischung, die ein Typ wie Overbeck mag.

    Tickets: € 12,-

K
Abbas
Khider
Abbas Khider
© Peter-Andreas Hassiepen

Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich als „illegaler Flüchtling“ in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman Der falsche Inder, es folgten die Romane Die Orangen des Präsidenten (2011) und Brief in die Auberginenrepublik (2013). Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, zuletzt wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Hilde-Domin-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis geehrt. Außerdem war er im Jahre 2017 Mainzer Stadtschreiber. Abbas Khider lebt zurzeit in Berlin.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Palast der Miserablen

    Die Geschichte eines Jungen aus den Slums von Bagdad: "Überraschend nüchtern, mit schonungslosen Blick und voller Humor, der halb befreiend, halb bitter ist. (Abbas Khiders) mitreißender neuer Roman." Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Shams Hussein ist ein normaler Junge mit ganz normalen Träumen. In der Hoffnung auf ein friedlicheres Leben ziehen seine Eltern mit ihm und seiner Schwester aus dem Süden des Irak nach Bagdad. Doch aus dem Streben nach einer besseren Zukunft wird in dem von Saddam Hussein beherrschten Land schnell ein Leben in existenzieller Not. Die Familie wohnt neben einem riesigen Müllberg, Shams arbeitet als Plastiktütenverkäufer, als Busfahrergehilfe, als Lastenträger. Und er liebt Bücher. In einer Zeit jedoch, in der ein falsches Wort den Tod bedeuten kann, begibt er sich damit in eine Welt, deren Gefahren er nicht kommen sieht. Ein persönlicher, höchst lebendiger Roman voll unvergesslicher Figuren.

    Ticktes: € 10,-

Michael
Kibler
Michael Kibler
© Jürgen Röhrscheid

Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in der nördlich gelegenen Mainmetropole Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Nach dem Magister 1991 promovierte er 1998, unterstützt durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn.

 Schreiben ist Passion seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet – seit 2002 freiberuflich. Schwerpunkt des Schriftstellers sind Krimis. Deshalb ist er Mitglied des Syndikats – der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Er schreibt nicht nur im Stillen, sondern schätzt den Kontakt zum Publikum. Deshalb bietet er in seinem Programm „Kibler live“ Lesungen, Stadtführungen durch Darmstadt, Krimispaziergänge oder auch Schreib-Workshops an.

  • 20:00

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Michael Kibler liest und singt

    „Kibler singt und liest“ heißt das etwas andere Programm von Krimi-Autor Michael Kibler. Der geistige Vater des Darmstädter Ermittlerteams Margot Hesgart und Steffen Horndeich ist bekannt durch seine inzwischen acht Krimis und zahlreiche Krimilesungen. Mit dem Programm „Kibler singt und liest“ schlägt der Schriftsteller andere Töne an: Er liest Passagen aus seinen Krimis – natürlich auch aus dem aktuellen. Zuvor singt er ein Lied, das dann in der kommenden Passage auch inhaltlich eine Rolle spielt. Eine kleine Kostprobe finden Sie auf youtube. Ob in beispielsweise Zarengold, Todesfahrt oder Opfergrube – erleben Sie live, was die Kommissare so hören, wenn sie ermitteln. Und haben Sie Teil an ihren Gedanken – und an den Hintergründen, warum es der eine oder andere Song in die Bücher geschafft hat.

    Tickets: € 12,- / 10,-

Armin
Kistenbrügge

Armin Kistenbrügge, Jahrgang 1964, ist Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde Greifenstein in Mittelhessen. In der Jugend- und Konfirmandenarbeit hat er langjährige Erfahrung. Kistenbrügge ist verheiratet und hat zwei Kinder.

  • 18:00

    Barockkirche Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    ABGESAGT: Die Hoffnung lacht zuletzt

    Wie gelingt es, die Hoffnung nicht zu verlieren? Und wie schafft man es, hinzufallen und wieder aufzustehen? Welche Stärkung für die Resilienz findet man im  Glauben?
    Der Pfarrer und Autor Armin Kistenbrügge liest aus seinem neuen Buch #deine Geschichte - Lebe deinen Glauben.

Michael
Kleeberg
Michael Kleeberg
© Lothar Köthe

Michael Kleeberg, geboren 1959 in Stuttgart, lebt als Schriftsteller und Übersetzer (u. a. Marcel Proust, John Dos Passos, Graham Greene, Paul Bowles) in Berlin. Sein Werk (u. a. Ein Garten im Norden, Karlmann, Vaterjahre, Der Idiot des 21. Jahrhunderts) wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Zuletzt erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis (2015) und den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2016).

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Glücksritter

    Der Erzähler und seine Familie sind verreist – und der achtzigjährige Vater hütet das Haus. Nach der Rückkehr finden die Heimkehrer einen beunruhigenden Mailwechsel des Vaters, in dem es um ein Millionenvermögen geht, das nach Deutschland transferiert werden soll. Eine kurze Recherche macht klar: er ist einem Trickbetrüger aufgesessen, der ihn um seine letzten Groschen brachte.

    Nach dem Tod des Vaters wird das Ereignis zum Ausgangspunkt für Kleebergs Nachdenken und schließlich eine regelrechten Recherche über ihn. Einen, der in fast asozialen Verhältnissen in den Gassen Frankfurts aufwächst, sich als Vierzehnjähriger alleine durch das zerstörte Land schlagen muss; der sich nach dem Krieg ohne höheren Schulabschluss hocharbeitet, ein Einzelkämpfer, der sich jeder sozialen Zugehörigkeit verweigert.

    Kleebergs Recherche ist ebenso schonungslose Analyse wie zärtliche Annäherung. Eine Reise durch die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Und eine schmerzhafte Selbstbefragung: Wieviel des Vaters steckt in mir, wieviel der Einstellungen seiner Generation prägten die Republik?

    Tickets: € 10,-

Felicitas
Korn

FELICITAS KORN, geboren 1974 in Offenbach am Main, ist Drehbuchautorin und Filmregisseurin. Werke sind u.a. der Musikclip zum gleichnamigen Hit Supergirl der Band Reamonn, der Kurzfilm nass mit Bela B. von der Band Die Ärzte und der Spielfilm Auftauchen, der nicht zuletzt aufgrund seiner »Radikalität und Konsequenz« (FBW) internationales Aufsehen erregte.
In den letzten Jahren schrieb sie auch immer wieder für verschiedene Fernsehformate. Drei Leben lang ist Felicitas Korns erster Roman, dessen Verfilmung sie gerade vorbereitet. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

  • 19:30

    Bessunger Knabenschule

    Ludwigshöhe 42
    64285
    Darmstadt
    Drei Leben lang

    Sie wollen nach Spanien fahren. Wie jedes Jahr. Die langersehnten Sommerferien. Doch dann kommt alles anders. Ein entgegenkommendes Auto. Eine Tunnelwand. Der Unfall macht Michi und Xandra zu Vollwaisen. Sie haben keine Verwandten, die Jugendfürsorge ist überfordert, den Geschwistern droht die Unterbringung in verschiedenen Heimen. Michi ist zwar erst vierzehn, will die Sache aber selbst in die Hand nehmen, sich um seine kleine Schwester kümmern, ein gemeinsames Zuhause für sie beide finden. Seine größte Hoffnung: Aziz, Automechaniker und langjähriger Freund ihres Vaters. Und nicht nur Michi sucht Hilfe bei Aziz. Auch der King, in illegale Geschäfte verstrickt, und Loosi, der gegen den Alkohol kämpft und die Liebe sucht, hoffen auf seine Unterstützung. Und ein paar falsche Entscheidungen später zeigt sich: Ihre Schicksale sind unauflösbar miteinander verbunden.

    Virtuos verknüpft Felicitas Korn die Geschichten dreier Leben, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

    Tickets: € 8,- / 6,-

Natasha
Korsakowa
Natasha Korsakowa
© Mischa Blank

Natasha Korsakova, russisch-griechischer Abstammung, ist eine international konzertierende Violinsolistin. Sie war „Künstlerin des Jahres“ in Chile und Italien und ist Trägerin des Publikumspreises „Russische Muse“. Mit 19 Jahren ist Natasha Korsakova nach Deutschland gekommen und hat sich sofort in die deutsche Sprache verliebt, die sie neben Russisch, Italienisch, Englisch und Dänisch fließend spricht. Heute lebt sie im Süden der Schweiz.

  • 19:30

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    Römisches Finale

    Rom. Der weltberühmte Pianist Emile Gallois wird nach einem triumphalen Konzert erschossen aufgefunden. Commissario Di Bernardo, der bereits erfolgreich in der Musikwelt ermittelt hat, wird an den Tatort gerufen.

    Gemeinsam mit seinem jungen Kollegen Ispettore Del Pino stößt er schon bald auf einem Sumpf aus Intrigen und Affären. Scheinbar führte Emile Gallois ein wildes Doppelleben, und die Ehe mit seiner Frau war Gnur noch Fassade. Sie hätte also durchaus ein Motiv gehabt, ihn umzubringen. Als dann jedoch eine zweite Leiche gefunden wird, stellt sich der Fall noch einmal ganz anders und deutlich komplexer dar…

     

    Tickets: 15,- / 12,-

Ralf
Kramp
Ralf Kramp
© KBV Verlag

Ralf Kramp, geboren 1963, lebt als Krimiautor und Veranstalter der Krimi-Erlebniswochenenden BLUTSPUR im Herzen der Eifel. Für sein Debüt "Tief unterm Laub" erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. In "Spinner" betrat zum ersten Mal Herbie Feldmann die Szene, der glücklose Held, dem ein nur für ihn sichtbarer Begleiter namens Julius stets auf dem Fuß folgt. Kramp veröffentlichte seither zahlreiche Kriminalromane und Kurzkrimis.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    ABGESAGT: Kurz und Kopflos

    Manche Menschen reagieren regelrecht kopflos. Andere fühlen sich manchmal wie erschlagen oder erschossen. Das könnte daran liegen, dass sie gerade zu Mordopfern in einer von Ralf Kramps tiefschwarzen Storys geworden sind. Da gehen die Mörderinnen und Mörder nämlich nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Mit Gift, Messer, Revolver und anderen Gerätschaften sorgt der König des Kurzkrimis dafür, dass sie bald keinen Mucks mehr tun. Eins ist sicher: Wer sich diese mordsmäßig munteren Kabinettstückchen in Reimform und Prosa zu Gemüte führt, wird schon mal nicht an Langeweile sterben. Totlachen wäre da schon eher angesagt.

    Tickets: € 12,-

Thilo
Krause
Thilo Krause
© Peter-Andreas Hassiepen

Thilo Krause, geboren 1977 in Dresden, lebt und arbeitet in Zürich. Seit 2005 veröffentlicht er literarische Texte in Zeitschriften (u.a. Akzente, Sinn und Form), Zeitungen (u.a. Die Zeit, Zürcher Tagesanzeiger) und Anthologien. Für seine Gedichte wurde Thilo Krause 2012 mit dem Schweizer Literaturpreis und 2016 mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg sowie dem ZKB Schillerpreis ausgezeichnet. Bei Hanser erschien 2018 sein Gedichtband Was wir reden, wenn es gewittert, für den er den Peter Huchel-Preis erhielt. 2020 erscheint sein neuer Roman Elbwärts, der mit dem Robert Walser Preis ausgezeichnet wurde.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Elbwärts


    Ein junges Paar kehrt nach Jahren zurück ins Felsland der Sächsischen Schweiz. Der Wunsch, sich an den Kindheitsorten ein neues Leben aufzubauen, mündet in die Konfrontation mit der Herkunft, aber auch mit einer neuen Fremdheit. Der Erzähler erinnert sich: an den Schulfreund, der damals beim gemeinsamen Klettern sein Bein verlor. An den öffentlichen Tadel in der Schule beim sozialistischen Fahnenappell. Thilo Krauses erster Roman erzählt vom Versuch der Heimkehr in ein fremdgewordenes Land. Es gibt nicht nur Apfelbäume und Elbwiesen, es gibt auch das Sommercamp der Neonazis, und am Misstrauen des Dorfes droht auch das Paar zu scheitern. Ein intensiver Roman über unser Land und unsere Zeit.

    Tickets: € 10,-

L
Reiner
Laux
Reiner Laux
@ Mischko-Photography Cologne

Reiner Laux war bekannt als „Zorro der Gentleman-Bankräuber". Ursprünglich um seiner WG aus finanziellen Nöten zu helfen, überfiel er von 1985 bis 1995 in Deutschland dreizehn Banken und meistens zweimal dieselbe. Später verstand er seine Bankraube auch als Protest gegen die Machenschaften der Banken und spendete einen Teil der Beute an soziale Organisationen, indem er Teile seiner Beute direkt bei einer anderen Filiale einer überfallenen Bank wieder einzahlte.
Er wurde nie auf frischer Tat ertappt, doch von einem Geliebten seiner besten Freundin denunziert. In Portugal wurde er 1995 verhaftet und nach mehreren Indizienprozessen zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. 2003 erlangte er seine Freiheit wieder. In seinem ersten Buch „Hinter blauen Augen. Bekenntnisse eines aufrechten Bankräubers" (Heyne Hardcore 2014) erzählt er die Geschichte seiner Banküberfälle und des freiheitlichen Lebens in Portugal. Das Nachwort verfasste sein Freund Günter Wallraff. Sein zweites Buch „Seele auf Eis" (Solibro 2018) berichtet vorrangig von seinen Gefängniserlebnissen und welche Schlüsse er daraus zieht. Heute führt Laux seinen Kampf gegen die Banken auf legale Weise fort und arbeitet ehrenamtlich beim Dachverband der Kritischen Aktionäre mit.

  • 20:00

    Ulenspiegel

    Seltersweg 55
    35390
    Gießen
    Seele auf Eis

    Reiner Laux war „Zorro, der Gentleman-Bankräuber". 13 Banken hat er „gewaltfrei" erleichtert. Ursprünglich mit dem Ziel, seiner WG aus finanziellen Nöten zu helfen, verstand er seine Bankraube später auch als Protest gegen zweifelhafte Machenschaften im Bankwesen und spendete Teile seiner Beute an soziale Organisationen. Er wurde nie auf frischer Tat ertappt, wegen einer Denunziation 1995 aber in Portugal verhaftet und zu einer achteinhalbjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.
    In diesem Insiderbuch enthüllt er, was es bedeutet, erst in Portugal und dann in verschiedenen Haftanstalten in Deutschland jahrelang einzusitzen und mit dem System Gefängnis 24 Stunden am Tag konfrontiert zu werden. Dieser schonungslose Bericht macht dem Leser sinnlich erfahrbar, was es heißt, in überfüllten Massenzellen Gesundheit, Geschlecht und Würde vor Mördern, Triebtätern oder Junkies schützen zu müssen. Auch schießt er gegen prominente Gefangene wie Hoeneß oder Middelhoff.
    Laux zeigt hautnah, dass das heutige System Gefängnis für die Gesellschaft gefährlich und teuer ist. Denn Gefängnisse produzieren einen beträchtlichen Teil an (Anschluss-)Kriminalität. Deshalb entwickelt er aus seinen unglaublichen Knasterlebnissen sinnvolle Reformvorschläge.
    Und dabei liest sich dieses True-Crime-Buch auch noch spannend wie ein wilder Roman.

    Tickets: € 12,-

M
Elsemarie
Maletzke
Elsemarie Maletzke
© Markus Kirchgessner

Elsemarie Maletzke wurde 1947 in Oberhessen geboren und wuchs in Bad Kreuznach auf.
1968 begann sie in der Redaktion der Satire-Zeitschrift Pardon zu arbeiten. 1974 ging sie als Deutschlehrerin nach Irland. Zurück in Deutschland arbeitete sie zunächst als Redakteurin bei Titanic und Pflasterstrand. Anfang der 80er Jahre erschienen die ersten Reiseführer über Irland und Dublin sowie später ihre großen Biographien. 2009 wurde sie zusammen mit Christian Golusda und Andreas Maier mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet als Reisejournalistin und Autorin in Frankfurt am Main.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Magnolienmord

    Im Gartenkrimi „Magnolienmord" (Schöffling & Co.) schreibt Elsemarie Maletzke mit elegantem Schwung über einen höflichen Magnolienexperten und eine spröde Gärtnerin, die ein Verbrechen zusammenführt: Simon Jankowskis schwacher Punkt sind seine geliebten Magnolien. Um sie zu retten, lässt er sich auf einen gefährlichen Handel mit einem Erpresser ein. Denn Jankowski hat mehr als seinen Ruf zu verlieren. Der angesehene Wissenschaftler am Arboretum im polnischen Kórnik schmuggelt streng geschützte Pflanzen außer Landes. Als ihm ein Kollege auf die Schliche kommt und droht, ihn auffliegen zu lassen und die Magnolien im Arboretum zu vernichten, ist Simon bereit, als Kurier ein geheimnisvolles Päckchen nach Frankfurt mitzunehmen, um es dort auf dem alten jüdischen Friedhof zu deponieren. Er nutzt einen Forschungsauftrag, um sich bei Elinor Sander einzumieten, von deren Garten er Zugang zum Friedhof hat. Die Übergabe scheitert. Das Päckchen geht verloren. Als Elinor es findet, ist Simon dem Tod nah und sie wird zur Gejagten. 

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 im Internetauftritt der Stadt Fulda unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

Ijoma
Mangold

1971 in Heidelberg geboren. Studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München, Bologna und Berlin. Start ins Berufsleben bei der "Berliner Zeitung". Von 2001 bis 2009 Feuilleton-Redakteur der "Süddeutschen Zeitung", seither bei DIE ZEIT. Moderierte zusammen mit Amelie Fried die ZDF-Literatursendung "Die Vorleser". Träger des Berliner Preises für Literaturkritik. Gastprofessuren in Göttingen und St Louis.

  • 19:30

    Mehrzweckhalle Frommershausen

    Pfadwiese 10
    34246
    Vellmar
    Der innere Stammtisch

    Ijoma Mangold führt ein politisches Tagebuch und beschreibt darin die Ereignisse sowie seine wechselnden Reaktionen darauf: auf Trump und auf Greta, auf Boris Johnson, von dem er sich allzu gern hat täuschen lassen; auf den Mietendeckel, den Terror von Hanau, das Corona-Virus.
    Die alte Eindeutigkeit ist aus der Politik verschwunden. Sie wurde ersetzt durch Reflexe und Schnappatmung, durch Wut und Widersprüchlichkeit. Doch gerade dieses Unreflektierte, die Affekte, der Stammtisch, der permanent nur für uns selbst in uns zu hören ist, ist das, so Mangold, was das Politische im Tiefsten ausmacht. Sein ist Text Zeitdiagnostik, eine Darstellung des politischen Gegenwartstheaters durch einen aufmerksamen Insider, eine politische Anthropologie.

    Tickets: € 3,- (Mitglieder) / 8,-

Susanne
Mischke
Susanne Mischke
© Antonio Moroni

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute in Wertach. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Ihre Hannover-Krimis haben über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg.

  • 20:00

    St. Thomas Morus

    Grünberger Str. 80
    35394
    Gießen
    Mordskerle & Mordsweiber

    In fünfzehn Erzählungen erzählt die Autorin abstruse, kuriose und allzu menschliche Begebenheiten, die nicht immer für alle Beteiligten gut ausgehen. Mord aus Genervtheit, Gleichgültigkeit, Versehen oder Langeweile.

    Tickets: € 12,-

  • 20:00

    Landhotel Waldhaus

    An der Ringelshöhe 7
    35321
    Laubach
    Hättest du geschwiegen

    Die Leiche des bekannten Journalisten Boris Markstein, mit dem Kommissar Völxens Dezernat schon häufig zusammengearbeitet hat, wird auf einem rostigen Industriegleis in Hannover-Linden entdeckt. Die Liste der Verdächtigen ist lang: Markstein hatte brisante Kontakte und seine Nase in allen möglichen sensiblen Bereichen – vom Drogenhandel über die Rotlichtszene bis zu russischen Banden. Völxens Team tut alles, um schnellstmöglich Licht ins Dunkel zu bringen, doch das ist dieses Mal alles andere als leicht: Völxen erhält Drohungen von der Mafia, und das LKA behindert die Ermittlungen. Schnell wird klar: In diesem Fall ist nichts, wie es scheint …

    Ticktes: € 15,-

Rainer
Moritz
Rainer Moritz
© Gunter Glücklich

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn, leitet seit 2005 das Hamburger Literaturhaus. Er ist Autor zahlreicher Bücher und hat Helene Hanffs Buch "84, Charin Cross Road" für den deutschen Markt entdeckt und übersetzt. 2009 erschien sein erster Roman, "Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe".
 

  • 19:30

    Rentmeisterei

    Schloßplatz 1
    64732
    Bad König
    Achter Spaziergang über die Buchmesse

    Der Leiter des Literaturhauses in Hamburg stellt die Highlights der Frankfurter Buchmesse 2020 vor.

    Mehr Informationen hier.

    Tickets: € 12,-

N
Erika
Nebeling
  • 16:15

    Glockenwelt Burg Greifenstein

    Talstraße 19
    35753
    Greifenstein
    Suuh schwätze mir eann Miitelhesseah!

    Ein unterhaltsamer Nachmittag in mittelhessischer Mundart mit der preisgekrönten Mundartpoetin und Buchautorin Erika Nebeling.

    Erika Nebeling wird unterstützt von Friedhelm Cornelius, dem Vorsitzenden des Vereins zum Erhalt der mittelhessischen Mundart und Kultur e.V. 

    Für alle, denen der Erhalt unseres liebenswerten Dialekts am Herzen liegt.

    Außerdem wird das vom Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte mittelhessische Mundartpostkartenprojekt vorgestellt.

    Tickets: € 2,-

O
Katja
Oskamp

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Bisher wurden von ihr der Erzählungsband Halbschwimmer und die Romane Die Staubfängerin und Hellersdorfer Perle veröffentlicht.

  • 20:00

    Saalbau-Kino

    Wilhemstraße 38
    64646
    Heppenheim
    ABGESAGT: Marzahn, mon amour


    Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen. Also macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme: Sie wird Fußpflegerin in Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR. Und schreibt auf, was sie dabei hört – Geschichten wie die von Herrn Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner des Viertels, Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze. Geschichten voller Menschlichkeit und Witz, Wunderwerke über den Menschen an sich – von seinen Füßen her betrachtet.

    Tickets: € 8,- / 6,- (VVK)  10,- / 8,- (AK)

Ronya
Othmann
Ronya Othmann
© Cihan Cakmak

Ronya Othmann wurde 1993 in München geboren und studiert am Literaturinstitut Leipzig. Sie erhielt unter anderem den MDR-Literaturpreis, den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Lyrik-Preis des Open Mike und den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, war 2018 in der Jury des Internationalen Filmfestivals in Duhok in der Autonomen Region Kurdistan, Irak, und schreibt für die taz gemeinsam mit Cemile Sahin die Kolumne „OrientExpress“ über Nahost-Politik.

  • 20:00

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Die Sommer

    Leyla ist die Tochter einer Deutschen und eines jesidischen Kurden... Das ergreifende Debüt der Gewinnerin des Publikumspreises des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs (2019) über das Dasein zwischen zwei Welten
    Das Dorf liegt in Nordsyrien, nahe zur Türkei. Jeden Sommer verbringt Leyla dort. Sie riecht und schmeckt es. Sie kennt seine Geschichten. Sie weiß, wo die Koffer versteckt sind, wenn die Bewohner wieder fliehen müssen. Leyla ist Tochter einer Deutschen und eines jesidischen Kurden. Sie sitzt in ihrem Gymnasium bei München, und in allen Sommerferien auf dem Erdboden im jesidischen Dorf ihrer Großeltern. Im Internet sieht sie das von Assad vernichtete Aleppo, die Ermordung der Jesiden durch den IS, und gleich daneben die unbekümmerten Fotos ihrer deutschen Freunde. Leyla wird eine Entscheidung treffen müssen. Ronya Othmanns Debütroman ist voller Zärtlichkeit und Wut über eine zerrissene Welt.

    Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Inklusion des Landkreises Darmstadt-Dieburg dem Kulturamt der Stadt Dieburg und dem Kreisausländerbeirat Darmstadt-Dieburg.

    Tickets: € 12,-

P
Annette
Pehnt
Annette Pehnt
© Peter von Felbert

Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Ich muß los“, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman „Insel 34“, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2011 erschien ihr Roman „Chronik der Nähe“, im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. 2013 erschien der Prosaband „Lexikon der Angst“, 2014 war sie Mitherausgeberin der Anthologie „Die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher“. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen „Der Bärbeiß“. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Briefe an Charley“ und das „Lexikon der Liebe“.

  • 19:30

    kunstbühne portstrasse

    Hohemarktstraße 18
    61440
    Oberursel
    Alles, was Sie sehen, ist neu

    Sie kannten die Plätze, Kaiser und Pagoden aus den Nachrichten. Aber sie wollten alles sehen, hören und schmecken. Deshalb stehen sie nach einem langen Flug in Kirthan, vor ihnen der Reiseleiter, der Welterklärer. Er heißt Nime, ein junger Mann mit einer Stimme wie ein Märchenerzähler. Er wird ihnen den Tempel der ewigen Freundlichkeit zeigen, die schnurgeraden Prachtstraßen und das asiatische Essen. Doch plötzlich ist Nime nicht mehr da. Und es stellt sich die Frage nach seinem Verschwinden und der Wahrheit hinter dem, was ihre Blicke erfassen. - „Alles was Sie sehen ist neu“ kommt im Gewand des romantischen Reiseromans daher und zeigt die Begegnung mit dem Leben unter totalitärer Herrschaft, wie es westliche Reisende nicht erwarten.

    Tickets: € 8,-

Andrea
Petkovic
Andrea Petković
© Nils Heck

Andrea Petković, 1987 in Tuzla/Bosnien geboren, zog im Alter von sechs Monaten mit ihrer Familie nach Darmstadt. Mit sechs Jahren begann sie mit dem Tennissport. 2011 schaffte sie es unter die besten 10 der Weltrangliste. Als Autorin hat sie 2018 mit ihren Kolumnen im SZ-Magazin für Aufsehen gesorgt. Seit Dezember 2019 steht sie als Moderatorin der ZDF-Sportreportage vor der Kamera. Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht ist ihr erstes Buch.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht

    Als Tennisprofi und ehemalige Top-Ten-Spielerin ist Andrea Petković weit über die Grenzen Darmstadts hinaus bekannt, doch als Autorin war sie bisher ein (fast) unbeschriebenes Blatt. In ihrem literarischen Debüt schlägt sie die Brücke zwischen Sport und Literatur und erzählt mit viel Humor und Feinsinn von ihrer Kindheit und Jugend in Darmstadt, ihrer serbisch-deutschen Seele und ihrem Leben als Tennisprofi.
    Mit Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht hat sich Andrea Petković klug, poetisch und voller warmem Humor ihren Platz abseits des Tenniscourts erschrieben und sie zeigt, wie das Auf und Ab des Tennissports zugleich ein Spiegel unseres Lebens ist.

    Martin Maria Schwarz, Literaturredakteur und -kritiker bei hr2-Kultur, wird den Abend am Mittwoch, dem 28. Oktober, moderieren.

     

    Tickets: € 6,- / 8,-

R
Leif
Randt
Leif Randt
© Zuzanna Kaluzna

Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt a.M., ist ein deutscher Autor. Bereits erschienen sind die Utopien Planet Magnon (2015), Schimmernder Dunst über CobyCounty (2011) und der London-Roman Leuchtspielhaus (2009). Ausgezeichnet wurde seine Arbeit zuletzt mit dem Erich-Fried-Preis (2016) sowie mit Aufenthaltsstipendien in Japan (2016) und Irland (2019). Seit 2017 co-kuratiert er das PDF- und Video-Label tegelmedia.net.

  • 20:00

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Allegro Pastell

    Tanja Arnheim, deren Debütroman PanoptikumNeu Kultstatus genießt, wird in wenigen Wochen dreißig. Ihr fünf Jahre älterer Freund, der gefragte Webdesigner Jerome Daimler, bewohnt in Maintal den Bungalow seiner Eltern und versucht sein Leben zunehmend als spirituelle Einkehr zu begreifen. Die Fernbeziehung der beiden wirkt makellos. Doch der Wunsch, ihre Zuneigung zu konservieren, ohne dass diese bieder oder schmerzhaft existenziell wird, stellt das Paar vor eine große Herausforderung.


    Claudius Nießen, ehemaliger Geschäftsführer des DLL, Autor und Kulturmanager, wird den Abend am Mittwoch, dem 7. Oktober, in der Centralstation moderieren.

    Mit seinem Roman Allegro Pastell hat Leif Randt es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft. Die Verleihung findet am 12. Oktober statt.

     

    Tickets: € 6,40 / 8,40

  • 17:00

    »afip!« — akademie für interdiziplinäre prozesse

    Ludwigstraße 112a
    63067
    Offenbach
    Allegro Pastell

    Leif Randt erzählt vom Glück. Von Tanja und Jerome, von Wirklichkeit und Badminton, von idealen Zuständen und den Hochzeiten der anderen. Eine Lovestory aus den späten Zehnerjahren. Tanja Arnheim, deren Debütroman PanoptikumNeu Kultstatus genießt, wird in wenigen Wochen dreißig. Mit Blick auf den Berliner Volkspark Hasenheide wartet sie auf eine explosive Idee für ihr neues Buch. Ihr fünf Jahre älterer Freund, der gefragte Webdesigner Jerome Daimler, bewohnt in Maintal den Bungalow seiner Eltern und versucht sein Leben zunehmend als spirituelle Einkehr zu begreifen. Die Fernbeziehung der beiden wirkt makellos. Sie bleiben über Text und Bild eng miteinander verbunden und besuchen sich für lange Wochenenden in ihren jeweiligen Realitäten. Jogging durchs Naturschutzgebiet und Meditation im südhessischen Maintal, driftende Dauerkommunikation und sexpositives Ausgehen in Berlin – Jerome und Tanja sind füreinander da, jedoch nicht aneinander verloren. Eltern, Freund*innen und depressive Geschwister spiegeln ihnen ein Leid, gegen das Tanja und Jerome weitgehend immun bleiben. Doch der Wunsch, ihre Zuneigung zu konservieren, ohne dass diese bieder oder schmerzhaft existenziell wird, stellt das Paar vor eine große Herausforderung.

    Allegro Pastell ist die Geschichte einer fast normalen Liebe und ihrer Transformationen. Ein Roman in drei Phasen, beginnend im Rekordfrühling 2018.

Astrid
Ruppert
Astrid Ruppert
© Peter Porst

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft und arbeitete mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen, bis sie während einer unfreiwilligen Auszeit zu schreiben begann. ›Leuchtende Tage‹ ist ihr fünfter Roman und der Beginn einer Trilogie über die Geschichte vierer Generationen von Müttern und Töchtern einer Familie. Astrid Ruppert, selbst Tochter, Mutter und Großmutter, geht hier der Frage nach, welches Band die Frauen einer Familie eigentlich zusammenhält. Wann gibt dieses Band Halt, und wann und wie kann man es lösen? Und wie prägt man selbst diese Beziehungen.

  • 20:00

    Halle 17

    Zum Gänsholz 17
    35315
    Homberg
    ABGESAGT: Wilde Jahre

    In den ausgehenden Sechzigerjahren verlässt die junge lebenshungrige Paula Winter Hals über Kopf die enge Welt ihres hessischen Heimatdorfes. Und damit auch ihre verbittert schweigsame Mutter Charlotte. In den »Roaring Seventies« von London schlägt sie sich als Sängerin und Schauspielerin durch. Selbst als sie schwanger und vom Vater des Kindes verlassen wird, verschweigt sie ihren Eltern die Wahrheit. Nur in ihrer hochbetagten Großmutter Lisette hat Paula eine Seelenverwandte. Gegen alle Widerstände zieht sie ihre Tochter Maya alleine groß und merkt dabei nicht, dass sich das Mädchen immer mehr von ihr entfernt. Bis Maya eines Tages verkündet, ab sofort bei ihrer Großmutter Charlotte in Deutschland leben zu wollen - in dem Dorf, das Paula viele Jahre zuvor unter Protest verlassen hat.

    Tickets: € 12,- / 18,- (Lesung mit Abendbrot)

Astrid
Ruppert
Astrid Ruppert
© Peter Korst

Astrid Ruppert studierte Literaturwissenschaft in Marburg. Nach dem Studium arbeitete sie mehrere Jahre als Producerin und Redakteurin für das Fernsehen. Sie fing an zu schreiben, als sie für längere Zeit das Bett hüten musste.  Erst durch diese unfreiwillige Auszeit aus einem vollständig durchgetakteten Leben erinnerte sie sich wieder daran, dass sie doch eigentlich schon als Kind davon geträumt hat, Schriftstellerin zu werden. Ihr erster Roman, die Weihnachtsgeschichte Obendrüber da schneit es, erschien dann drei Jahre später. Seitdem sind drei weitere Romane erschienen. Wenn nicht jetzt, wann dann?, Ziemlich beste Freundinnen und Wenn´s am schönsten ist sowie die Kurzgeschichtensammlung Die Bestimmung der Eisscholle.

Und sie hat festgestellt, dass es nie zu spät ist, sich langgehegte, fast vergessene Träume zu erfüllen. Inzwischen lebt sie als freischaffende Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf dem Land. Dort hat sie sich einen weiteren Traum verwirklicht:  Ein eigener Garten, in dem sie gerne schreibt, wenn das Wetter es erlaubt.

Außerdem engagiert sie sich seit 2015 ehrenamtlich für Geflüchtete. Denn sie ist davon überzeugt, dass die Erde allen Menschen gleichermaßen gehört und man sich gemeinsam auf ihr arrangieren muss, und kann. Diese Erfahrungen motivierten sie zu dem Buch Tee mit Ayman – Im Dialog mit Geflüchteten.

  • 19:00

    Halle 17

    Zum Gänsholz 17
    35315
    Homberg
    ABGESAGT: Konzert und Lesung: Obendrüber, da schneit es

    Das Gesangsquartett Ohrenweide und die Autorin Astrid Ruppert bescheren einen unterhaltsamen Abend, an dem sich Musik und Text immer wieder ergänzen.

    Tickets: € 13,-

S
Ulrike Almut
Sandig
Ulrike Almut Sandig
© Michael Aust / Villa Concordia

Ulrike Almut Sandig wurde in Großenhain geboren. Bisher erschienen von ihr vier Gedichtbände, drei Hörbücher, zwei Erzählungsbände, ein Musikalbum mit ihrer Poetry-Band Landschaft sowie zahlreiche Hörspiele. Ihre Gedichte wurden verfilmt und übersetzt, für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise. Zuletzt wurde sie 2017 mit dem Literaturpreis Text & Sprache des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet, 2018 mit dem Wilhelm-Lehmann-Preis. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Monster wie wir

    In ihrem ersten Roman „Monster wie wir“ (Schöffling & Co.) schildert Ulrike Almut Sandig in funkelnder Prosa voll harter Beats ihre ostdeutsche Generation, geprägt von Braunkohleabbau, Identitätsverlust und der Kraft der Empathie: Ruth spielt Geige und hat Angst vor Vampiren. Sie wächst in einem Pfarrhaus in der ostdeutschen Pampa auf. Aber Gott ist kein Parteisekretär, um dessen Schutz man buhlen könnte. Ihr bester Freund Viktor hat einen Mondglobus und Falten im Gesicht. Er fürchtet sich nur vor seinem schrecklichen Schwager. Aber dann findet er diesen Schalter in seinem Kopf, um rein gar nichts zu empfinden, und wird selbst zum Fürchten. Was Gewalt bedeutet, wissen Ruth und Viktor beide. Am Handlungsort des Romans, wo der Braunkohleabbau ganze Dörfer und Wälder verschlingt, hilft man sich am besten selbst. Doch wie rettet man einander?

    Die Lesung mit Ulrike Almut Sandig ist die lokale Auftaktveranstaltung der Reihe „Leseland Hessen 2020“, die der Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld eröffnen wird. 

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 im Internetauftritt der Stadt Fulda unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

Norbert
Scheuer

Norbert Scheuer, geboren 1951, lebt als freier Schriftsteller in der Eifel. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise und veröffentlichte zuletzt die Romane "Die Sprache der Vögel" (2015), der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, und "Am Grund des Universums" (2017). Sein Roman "Überm Rauschen" (2009) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war 2010 "Buch für die Stadt Köln".

  • 20:00

    Saalbau-Kino

    Wilhemstraße 38
    64646
    Heppenheim
    Winterbienen

    Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten. 

    Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in "Winterbienen" einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft.

    Tickets: 8,- / 6,- (VVK) 10,- / 8,- (AK)

Clemens
Schittko
Clemens Schittko / Casio Rakete
© Mario Frank

Clemens Schittko wurde 1978 im Osten Berlins geboren. Er ist ausgebildeter Gebäudereiniger und Verlagskaufmann und arbeitete u.a. als Fensterputzer, Lektor, Beifahrer, Kirchwart, Gärtner und Tresenkraft. Er hat seit 2011 fünf Gedichtbände veröffentlicht.

Der Musiker Casio Rakete singt Schlagermelodien zur Begleitautomatik seines Mini-Keyboards. Er benutzt dabei eine Alltagssprache, die jegliches Pathos untergräbt und von den Wirren der modernen Alltagswelt erzählt. Er singt fast nie über Liebe. Zusammen mit Clemens Schittko hat er für diesen Abend ein besonderes Programm zusammengestellt, bei dem sich Lyrik und Schlager auf wundersame Art ergänzen.

  • 19:30

    Goethes PostamD

    Goethestraße 29-31
    34119
    Kassel
    Hardcore-Lyrik trifft Hardcore-Schlager

    Der Lyriker Clemens Schittko schreibt Poesie ohne Rücksicht auf Verluste. Seine Gedichte, scheinbar in Alltagssprache, sind befreit von Pathos und Verkünstelung. Oft bestehen sie aus Listen oder endlosen Wiederholungen, die eine ganz eigene Form der Poesie entstehen lassen. Dabei thematisiert er auch seine Position als Lyriker in einer Welt, die keine Lyrik mehr braucht. Trotz aller Schärfe und Provokationen scheint immer wieder eine verzweifelte Traurigkeit und eine Lust am absurden Humor auf.

    Der Musiker Casio Rakete singt Schlagermelodien zur Begleitautomatik seines Mini-Keyboards. Er benutzt dabei eine Alltagssprache, die jegliches Pathos untergräbt und von den Wirren der modernen Alltagswelt erzählt. Er singt fast nie über Liebe. Zusammen mit Clemens Schittko hat er für diesen Abend ein besonderes Programm zusammengestellt, bei dem sich Lyrik und Schlager auf wundersame Art ergänzen.

     

    Tickets: € 10,- / 7,-

Jasmin
Schreiber

Jasmin Schreiber, geboren 1988, ist studierte Biologin und arbeitet als Kommunikationsexpertin und Autorin. 2018 gewann sie den Digital Female Leader Award und wurde als Bloggerin des Jahres ausgezeichnet. Sie arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Sternenkinder-Fotografin. Das Internet macht sie auf Twitter unter @LaVieVagabonde unsicher. Jasmin Schreiber lebt in Frankfurt am Main.

  • 20:00

    Musikzentrum St. Gabriel

    Hauptstr. 6-8
    63512
    Hainburg
    ABGESAGT: Mariannengraben

    *** Diese Veranstaltung findet leider nicht statt ***

     

    Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt – auf die eine oder andere Weise.

    Tickets: € 10,-

Raoul
Schrott
Raoul Schrott
© Annette Pohnert

Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. Homers Heimat (2008) und seine Übertragung der Ilias (2008), Gehirn und Gedicht (2011, gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung  Das schweigende Kind (2012), die Übersetzung von Hesiods Theogonie (2014), der Gedichtband Die Kunst an nichts zu glauben (2015) sowie Erste Erde (Epos, 2016),  Politiken & Ideen (Essays, 2018) und  Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal (Roman, 2019). Raoul Schrott arbeitet außerdem mit Unterstützung der Bundeskulturstiftung am Projekt Atlas der Sternenhimmel. 

  • 20:00

    Saalbau-Kino

    Wilhemstraße 38
    64646
    Heppenheim
    Eine Geschichte des Windes

    Was für ein Abenteuer! Der Hannes aus Aachen kam als erster einmal ganz um die Welt. Vor 500 Jahren brach er mit Magellans Flotte zu den Gewürzinseln auf. Und damit ins völlig Ungewisse. Meutereien. Schiffbrüche. Kämpfe, Menschenfresserei – nur um an Nelken zu kommen. Am Ende kehrte bloß ein einziges Schiff zurück. Nur 18 Seeleute überlebten, unter ihnen „Juan Aleman“. Dass er noch ein zweites und sogar drittes Mal zur Weltumsegelung aufbrach, ist alles, was man von ihm weiß. Raoul Schrott ist dieser Nebenfigur der Weltgeschichte hinterhergereist: Schwelgerisch und voll geradezu fühlbarer Details schenkt er seinem Simplicissimus auf hoher See ein ganzes Leben.

    Tickets: € 8,- / 6,- (VVK) 10,- / 8,- (AK)

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Eine Geschichte des Windes

    Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal (Carl Hanser Verlag) nimmt das Publikum mit auf eine abenteuerliche Reise: Die Hauptfigur, der Hannes aus Aachen, kam als erster einmal ganz um die Welt. Vor 500 Jahren brach er mit Magellans Flotte zu den Gewürzinseln auf und startete damit ins völlig Ungewisse. Er erlebte Meutereien und Schiffbrüche, Kämpfe und Menschenfresserei – nur um an Nelken zu kommen. Am Ende kehrte bloß ein einziges Schiff zurück. Nur 18 Seeleute überlebten, unter ihnen „Juan Aleman“. Dass er noch ein zweites und sogar drittes Mal zur Weltumsegelung aufbrach, ist alles, was man von ihm weiß. Raoul Schrott ist dieser Nebenfigur der Weltgeschichte hinterhergereist und schenkt schwelgerisch seinem Simplicissimus auf hoher See ein ganzes Leben.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 im Internetauftritt der Stadt Fulda unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

Michael
Schultheisz
Michael Schultheisz
© Ramune Pigagaite

Christian Schulteisz, geboren 1985 in Gelnhausen, lebt in Stuttgart. „Wense“ ist sein erster Roman. Seine Erzählung „Hunger auf Schienen“ war 2017 für den Literaturpreis Open Mike nominiert. Er veröffentlichte kurze Hörspiele bei verschiedenen Sendern und schrieb dramatische Texte, die u.a. für den Leipziger Hörspielsommer und beim Kölner Auftakt-Festival inszeniert wurden.

  • 19:30

    Elisabethkirche

    Friedirchsplatz 13
    34117
    Kassel
    Wense

    Der Universaldilettant Wense wandert so, wie er forscht, übersetzt und komponiert: ekstatisch. Deutsche Landschaften sind ihm ebenso heilig wie die Sagen und Mythen der Cherusker, Maya oder Osmanen, wie Sterne, Steine und Tiere und all das andere, was es zu entdecken gilt. Allerdings herrscht Krieg, sein geliebtes Kassel wurde schon zerbombt, und in Göttingen muss er neuerdings Sonden für den militärischen Wetterdienst prüfen… Angelehnt an die historische Person Hans Jürgen von der Wense erzählt Christian Schulteisz von einem allwissenden Taugenichts, der plötzlich taugen soll. Schultheisz hat einen tragisch-komischen Roman über Poesie und Irrsinn einer staunenden, zweckfreien Sicht auf die Welt geschrieben.

    Aber wer war dieser Hans Jürgen von der Wense? In Kassel lebte er von 1932 bis 1940, danach, bis zu seinem Tod 1966, in Göttingen. Er wanderte tausende Kilometer durch die deutschen Mittelgebirge, forschte unermüdlich im Stillen. Schuf ein gigantisches Werk, das er in Mappen und Schubern ablegte. Zu Lebzeiten veröffentlichte er gerade einmal rund 50 Seiten. Der umfangreiche Nachlass wird in der Universitätsbibliothek Kassel aufbewahrt und umfasst rund 30.000 Manuskript- und Exzerptseiten, einige tausend Fotos, Messtischblätter, hunderte Briefe, eine größere Zahl von Kompositionen sowie zahlreiche Tage-, Collagen- und Wetterbücher. Das Literaturhaus Nordhessen hat Wense seit 2008 bereits mit fünf Tagungen zu Leben, Werk und Wirkung gewürdigt.

    € 10,- / 7,-

Ingo
Schulze
Ingo Schulze
© Gaby Gerster

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005), die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie die Romane »Adam und Evelyn« (2008) und »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst« (2017), für den Ingo Schulze mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet wurde und der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Zudem veröffentlichte Ingo Schulze Essays und Reden, darunter »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Im Frühjahr 2020 erscheint der Roman »Die rechtschaffenen Mörder«. Ingo Schulzes Werk wurde auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt.

  • 19:30

    Centralstation

    Im Carree
    64283
    Darmstadt
    Die rechtschaffenen Mörder

    ***Auftaktveranstaltung***

    In seinem von der Kritik hochgelobten und für den Leipziger Buchpreis nominierten Roman erzählt der Berliner Autor Ingo Schulze die wechselvolle Geschichte des renommierten Dresdner Antiquars Norbert Paulini. Solange sein Geschäft eine Anlaufstelle für Bücherliebhaber ist, scheint dessen Welt über Jahre unerschütterlich. Doch als die Zeiten sich ändern und die Kunden ausbleiben, verändert sich nicht nur der Blickwinkel des Lesers.

    Tickets: 6,- €

Albrecht
Selge
Albrecht Selge
© Sven Meissner

Albrecht Selge, geboren 1975 in Heidelberg, aufgewachsen in Westberlin, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Wien. Sein erster, von der Presse hochgelobter Roman «Wach» (2011) wurde für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbour Front Literaturfestivals Hamburg ausgezeichnet. Zuletzt erschien der vielgelobte Roman "Fliegen". Albrecht Selge lebt als freier Autor mit seiner Familie in Berlin.

  • 20:00

    MOVIES Kino Hofheim

    Chinonplatz 6
    65719
    Hofheim am Taunus
    Beethovn

    Wo ist Beethoven, wer und warum? Wien, in den 1820er Jahren: Ein Student irrt, auf der Suche nach dem Schatten des Komponisten, durchs nächtliche Gassengewirr der Stadt. Eine lebens- und liebeslustige italienische Gräfin gerät in eine Streichquartett-Aufführung im «Wilden Mann». Der Neffe Karl van Beethoven folgt seinem Onkel so verängstigt wie scharfsinnig durch den Wienerwald. Und noch manch andere werfen ihre Blicke aus ungewohnten Winkeln auf den großen B.: seine mürrische Haushälterin; eine um ihre Gesundheit und einen letzten Rest von Glück ringende Prostituierte; der Geist einer flämischen Vorfahrin, die als Hexe verbrannt wurde; und natürlich auch jene geheimnisvolle «unsterbliche Geliebte», deren aufwühlende Lebensgeschichte sich hier wie nebenher entfaltet.
    Sie alle sind auf der Suche nach diesem fernen Mittelpunkt, dem vertrauten Fremden – und nach ihrem eigenen Leben. Aus dem, was sie finden, entsteht ein eigenwilliges Porträt: Bilder, so vielfältig wie die Schreibweisen seines Namens. Von Beethowen, Bethofn und vielen anderen erzählt Albrecht Selges Roman, stimmungsvoll und bizarr, manchmal todtraurig und immer wieder überraschend komisch. Eine spielerische, respektvolle Annäherung an einen Menschen und seine Musik.

    Tickets: € 10,-

Heinrich
Steinfest
Heinrich Steinfest
© Burkhard Riegels

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit „Ein dickes Fell“; 2014 stand er mit „Der Allesforscher“ auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für „Das Leben und Sterben der Flugzeuge“, 2018 wurde „Die Büglerin“ für den Österreichischen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien von ihm bei Piper „Der schlaflose Cheng“.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Der Chaffeur

    In der Welt des Chauffeurs Paul Klee herrschen Übersicht und Präzision. Aber das Leben hält keine Garantie für unendliche Ordnung bereit: Nach einem schweren Autounfall und einer nicht minder schweren Fehlentscheidung beschließt er, ein kleines Hotel ganz nach seinen Vorstellungen zu führen. Und das Glück will es, dass er sich in die Maklerin Inoue verliebt. Also planen sie das Haus gemeinsam, von den Zimmern bis zur Bar, von den Sesseln bis zum Frühstück. Aber Klees ideale Welt zerbricht ein zweites Mal - und er entschließt sich zu einem für ihn sehr überraschenden Schritt ... "Der Chauffeur" ist Heinrich Steinfests intensivster Roman und die Geschichte eines Mannes, den die Liebe und der Tod einmal zu oft behelligen.

    Tickets: € 10,-

Klaus
Stickelbroeck
Klaus Stickelbroeck
© ulish-PR

Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Mit der Reihe um den Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann begeistert er nicht nur Fans im Rheinland. Der Hartmann-Krimi FISCHFUTTER wurde 2011 als einer der fünf besten deutschsprachigen Kriminalromane für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Außerdem erschienen von ihm in dieser Reihe bei KBV die Düsseldorf-Krimis FIESES FOUL, KALTE BLICKE und zuletzt 2012 AUF DIE HARTE TOUR.

  • 20:00

    Netanya Saal

    Brandplatz 2
    35390
    Gießen
    ABGESAGT: Fesseltrick

    ***DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT ***

    Privatdetektiv Hartmann ist mächtig genervt. Sein Kumpel Angie ist vorübergehend bei ihm eingezogen und feiert eine Party nach der anderen. Da kommt ihm ein neuer Fall gerade recht: Der Düsseldorfer Immobilien-König Lutz Busse wurde heimlich bei einem Clubbesuch mit frivolem Fessel-Event fotografiert und wird nun erpresst. Hartmann soll herausfinden, wer der Erpresser ist, damit Busse sich mit ihm einigen kann.

    Die Ermittlungen führen ihn in die Düsseldorfer BDSM-Szene, auf ausschweifende Partys und in geheime Privatclubs. Er trifft auf schlagfertige Frauen, frivole Finnen, trinkfeste Schlagerstars und brave Ehefrauen, die alles andere sind als das. Die rumänische Computerspezialistin Alina, Huren-Heinz und Regenrinnen-Rita helfen Hartmann, einen Fall aufzuriffeln, der verknoteter nicht sein könnte. Als er bei seinen Ermittlungen schließlich sogar auf eine Tote stößt, wird ihm schlagartig klar, dass aus einem kunstvoll geknoteten Strick ganz leicht eine tödliche Schlinge werden kann.

    Tickets: € 12,-

Arno
Strobel
Arno Strobl
© Gaby Gerster

Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

  • 19:00

    Bürgerhaus Schwalbach, Großer Saal

    Marktplatz 1-2
    62854
    Schwalbach
    Die App

    Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst ...
    Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel

    Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.

    Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?

    Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …

     

    Eintritt: 5,-€

    Kartenvorverkauf: Geschäftsstelle Kulturkreis GmbH im Bürgerhaus

    Der Vorverkauf endet 3 Tage vor der Veranstaltung, keine Abendkasse!

T
Samer
Tannous
Samer Tannous
© privat

Samer Tannous wurde in 1970 in Al-Bayda (Syrien) geboren. Fünf Jahre lang studierte er in Nancy (Frankreich) und Damaskus französische Literatur. Von 2007 bis 2015 arbeitete er als Dozent für französische Sprache und Literatur an den Universitäten Damaskus und Hama. Im Dezember 2015 kam er mit seiner Familie nach Deutschland und lebt seitdem mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im niedersächsischen Rotenburg (Wümme). Nachdem er im Eigenstudium die deutsche Sprache erlernt hat, arbeitet er seit Sommer 2016 als Französischlehrer an verschiedenen Schulen.

  • 20:00

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Kommt ein Syrer nach Rotenburg (Wümme)

    Die beliebte Kolumne über deutsche Schrullen und arabische Eigenarten nun als Buch: witzig, charmant und sehr wahr!
    Samer Tannous kam 2015 mit seiner Familie aus Damaskus und lebt seitdem im beschaulichen Städtchen Rotenburg an der Wümme. Dass das Leben in Deutschland deutlich anders sein würde als in der syrischen Heimat, darauf war Tannous vorbereitet. Aber wie vielfältig die kleinen und die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Arabern und Deutschen sind, das erstaunt ihn immer wieder. Anknüpfend an alltägliche Beobachtungen und Begegnungen hat er kurz nach seiner Ankunft begonnen, gemeinsam mit Gerd Hachmöller seine Gedanken über die neue Heimat in Deutschland aufzuschreiben. Die Kolumne, die aus diesen Texten hervorging, hat deutschlandweit viele Fans - auch weil es Tannous und Hachmöller immer wieder gelingt, die mitunter seltsamen Eigenheiten der Deutschen ebenso treffend wie warmherzig einzufangen.

    Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Büro für Migration und Inklusion des Landkreises Darmstadt-Dieburg dem Kulturamt der Stadt Dieburg und dem Kreisausländerbeirat Darmstadt-Dieburg.

    Tickets: € 14,-

Ilija
Trojanow
Ilija Trojanow
© Thomas Dorn

Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er, wenn er nicht reist, in Wien. Seine bekannten Romane wie z.B. ›Die Welt ist groß und Rettung lauert überall‹, ›Der Weltensammler‹ und ›Eistau‹ sowie seine Reisereportagen wie ›An den inneren Ufern Indiens‹ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt erschienen bei S. Fischer sein großer Roman ›Macht und Widerstand‹, sein Sachbuch-Bestseller ›Meine Olympiade: Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen‹ sowie der literarisch-politische Essay ›Nach der Flucht‹.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Doppelte Spur

    Der investigative Journalist Ilija wird innerhalb weniger Minuten von zwei Whistleblowern des amerikanischen und des russischen Geheimdienstes kontaktiert. Ein großer Coup? Eine Falle? Er lässt sich auf das Spiel ein, zusammen mit Boris, einem amerikanischen Kollegen, folgt er der doppelten Spur nach Hongkong, Wien, New York und Moskau.
    Die geleakten Dokumente eröffnen einen Abgrund von Korruption und Betrug, von üblen Verstrickungen krimineller Oligarchen und Mafiosi. Auch die Staatspräsidenten Russlands und Amerikas sind involviert. Was darf man glauben? Mit welcher Absicht werden Lügen verbreitet? Sind die beiden Reporter nur ein Spielball der Geheimdienste?
    Literarisch virtuos wie kein anderer spielt Ilija Trojanow in diesem Roman mit Fakten und Fiktionen und führt uns wie nebenbei vor Augen, wie sehr wir durch Fake News zu Komplizen der Macht werden.

    Tickets: € 10,-

v
Gerwin
van der Werf
Gerwin van der Werf
© Fjodor Buis

Gerwin van der Werf (1969) ist ein Autor, der an einer internationalen Schule Musik unterrichtet, ein Niederländer, der über Island schreibt, ein Kolumnist, der in einer Band spielt. Zwei seiner vier Romane schafften es auf die Longlist des wichtigsten niederländischen Literaturpreises Libris Literatuurprijs. Mit »Der Anhalter« erscheint erstmals ein Buch von ihm auf Deutsch.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    Der Anhalter

    Gerwin van der Werfs Roman »Der Anhalter« nimmt die Leser mit auf eine spannende Reise in die archaische Natur Islands und in das Herz einer Familie, die an ihren Geheimnissen zu zerbrechen droht.

    Für Tiddo, Isa und ihren Sohn Jonathan soll es die Reise ihres Lebens werden, mit dem Wohnmobil durch Island. Schon immer hat es sie auf die mystische Insel gezogen. Nun endlich wird es was, muss es was werden – Tiddo erhofft sich von der Reise nicht weniger als die Rettung seiner Ehe. Doch dann nehmen die drei auf ihrem Roadtrip einen merkwürdigen Anhalter mit, der immer neue Gründe findet, um weiter mitzureisen. Der Fremde durchbricht die Zurückhaltung Jonathans, fasziniert Isa und fordert Tiddo heraus. Als das fragile Gleichgewicht der Familie endgültig zu kippen droht, sieht Tiddo in einer halsbrecherischen Fahrt zum Kratersee Öskjuvatn den einzigen Ausweg.
    Wie weit geht ein Mensch, der Gefahr läuft, alles zu verlieren?

    Tickets: € 10,-

Anna
von Münchhausen
Anna von Münchhausen
© DIE ZEIT

Anna von Münchhausen, Jahrgang 1953, hat in London und Hamburg Geschichte und Anglistik studiert und an der Henri-Nannen-Schule das journalistische Handwerk gelernt. Schrieb und redigierte als Redakteurin in der ZEIT, als stellvertretende Ressortleiterin in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und zuletzt als Textchefin in der ZEIT.

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Der Lügenbaron

    Im Mai 2020 steht ein großes Münchhausen-Jubiläum an, der 300. Geburtstag des berühmten Lügenbaron. Aus diesem Anlass hat die Nachfahrin ein kurzweiliges und informatives Büchlein geschrieben.

    Wann geht einem Kind zum ersten Mal auf, dass mit seinem Namen etwas nicht stimmt? Bei Anna von Münchhausen passierte das in der Schule, als ihr Biologielehrer ihr eine misslungene Arbeit mit den Worten zurückgab, da habe sie sich ja was von ihrem Vorfahren abgeguckt, diesem Lügenbaron. An jenem Tag vor 50 Jahren hat sie verstanden: Als Münchhausen hängt man schneller mit drin, wenn es um die Lügengeschichten anderer geht, man bekommt Schwierigkeiten auf dem Amt, auf Reisen und vor Gericht. Das ist nicht immer schön, aber manchmal auch sehr lustig. Grund genug, sich den vor 300 Jahren geborenen Vorfahren noch einmal vorzuknöpfen und seine Geschichte aus persönlicher Sicht neu zu erzählen.

    Eine heitere Mischung aus Anekdoten der Nachfahren und den interessantesten Abenteuern und biographischen Fakten zu Hieronymus.

     

    Tickets: € 8,- / 10,-

  • 17:00

    Parktheater

    Georg Stolle Platz 5
    64625
    Bensheim
    Der Lügenbaron

    *** DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT ***

     

    Großes Münchhausen-Jubiläum: Im Mai 2020 hätte der berühmte Lügenbaron seinen 300. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass hat seine Nachfahrin ein kurzweiliges und sehr informatives Büchlein geschrieben.
    Wann geht einem Kind zum ersten Mal auf, dass mit seinem Namen etwas nicht stimmt? Bei Anna von Münchhausen passierte das in der Schule, als ihr Biologielehrer ihr eine misslungene Arbeit mit den Worten zurückgab, da habe sie sich ja was von ihrem Vorfahren abgeguckt, diesem Lügenbaron. An jenem Tag vor 50 Jahren hat sie verstanden: Als Münchhausen hängt man schneller mit drin, wenn es um die Lügengeschichten anderer geht, man bekommt Schwierigkeiten auf dem Amt, auf Reisen und vor Gericht. Das ist nicht immer schön, aber manchmal auch sehr lustig. Grund genug, sich den vor 300 Jahren geborenen Vorfahren noch einmal vorzuknöpfen und seine Geschichte aus persönlicher Sicht neu zu erzählen.
    Eine heitere Mischung aus Anekdoten der Nachfahren und den interessantesten Abenteuern und biographischen Fakten zu Hieronymus.

    Tickets: 5 €

     

     

  • 19:00

    Kapelle im Vonderau Museum

    Jesuitenplatz 2
    36037
    Fulda
    Der Lügenbaron

    Anlässlich des 300. Geburtstags von Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen 2020 hat die Nachfahrin des Adligen ihr kurzweiliges, informatives Buch „Der Lügenbaron. Mein fantastischer Vorfahr und ich“ (Kindler) geschrieben. Dass es mit ihrem Familiennamen eine besondere Bewandtnis hat, bemerkte Anna von Münchhausen schon in der Schule, als ihr Biologielehrer ihr eine misslungene Arbeit mit den Worten zurückgab, da habe sie sich ja was von ihrem Vorfahren abgeguckt, dem Lügenbaron. Da verstand sie: Als Münchhausen hängt man schnell mit drin, wenn es um Lügengeschichten anderer geht, bekommt Schwierigkeiten auf dem Amt, auf Reisen und vor Gericht. Das ist nicht immer schön, aber manchmal sehr lustig. Das beweist auch dieser Band – eine heitere Mischung aus den interessantesten Abenteuern und biografischen Fakten Münchhausens und den Anekdoten der Nachfahren.

    Der Besuch der Lesung ist kostenfrei. Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 im Internetauftritt der Stadt Fulda unter www.fulda.de/kultur-freizeit/veranstaltungen/leseland-hessen über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren.

W
Jan Costin
Wagner
Jan Costin Wagner
© Susanne Schleyer

Jan Costin Wagner, Jahrgang 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet (u. a. Deutscher Krimipreis, Nominierung zum Los Angeles Times Book Prize) und in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien Sakari lernt, durch Wände zu gehen (2017).

  • 20:00

    Stadtbücherei Dietzenbach

    Darmstädter Str. 7+11
    63128
    Dietzenbach
    Sommer bei Nacht

    Was geschieht, wenn das Unfassbare geschehen ist?
    Ein Kind verschwindet. Dabei hat seine Mutter den Jungen nur für wenige Momente aus den Augen gelassen. Die Ermittlungen beginnen und schnell stößt die Polizei auf Verbindungen zu einem weiteren vermissten Jungen. Zum Auftakt seiner neuen Reihe erzählt Krimipreisträger Jan Costin Wagner eine spannungsgeladene Geschichte auf einmalig einfühlsame und literarisch meisterhafte Weise.
    Die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner machen sich auf die Suche nach dem fünfjährigen Jannis. Zeugen erinnern sich, dass ein Mann mit einem Teddybär auf dem Arm das Kind während des Flohmarkts in der Grundschule angesprochen hat. Schnell wird Ben und Christian klar, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten. Und nicht nur das: es scheint einen direkten Zusammenhang mit der nie aufgeklärten Entführung eines weiteren Kindes in Österreich zu geben. Die beiden Polizisten stoßen auf finstere Abgründe.
    Jan Costin Wagner verarbeitet gleich mehrere brisante gegenwärtige Themen und rührt dabei tief an in uns allen schlummernden Ängste. Doch das Wagnis gelingt – weil Wagner den Spagat zwischen Empathie und Zurückhaltung beherrscht und literarische Kriminalromane schreibt wie kaum jemand sonst.

    Tickets: € 10,- / 8,-

  • 19:30

    Stadthalle Hofheim

    Chinonplatz 4
    65719
    Hofheim am Taunus
    Sommer bei Nacht

    Was geschieht, wenn das Unfassbare geschehen ist?
    Ein Kind verschwindet. Dabei hat seine Mutter den Jungen nur für wenige Momente aus den Augen gelassen. Die Ermittlungen beginnen und schnell stößt die Polizei auf Verbindungen zu einem weiteren vermissten Jungen. Zum Auftakt seiner neuen Reihe erzählt Krimipreisträger Jan Costin Wagner eine spannungsgeladene Geschichte auf einmalig einfühlsame und literarisch meisterhafte Weise.
    Die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner machen sich auf die Suche nach dem fünfjährigen Jannis. Zeugen erinnern sich, dass ein Mann mit einem Teddybär auf dem Arm das Kind während des Flohmarkts in der Grundschule angesprochen hat. Schnell wird Ben und Christian klar, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten. Und nicht nur das: es scheint einen direkten Zusammenhang mit der nie aufgeklärten Entführung eines weiteren Kindes in Österreich zu geben. Die beiden Polizisten stoßen auf finstere Abgründe.
    Jan Costin Wagner verarbeitet gleich mehrere brisante gegenwärtige Themen und rührt dabei tief an in uns allen schlummernden Ängste. Doch das Wagnis gelingt – weil Wagner den Spagat zwischen Empathie und Zurückhaltung beherrscht und literarische Kriminalromane schreibt wie kaum jemand sonst.

    Tickets: € 10,-

Jan
Wagner
Jan Wagner
© Nadine Kunath

Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband "Probebohrung im Himmel". Es folgten "Guerickes Sperling" (2004), "Achtzehn Pasteten" (2007), "Australien" (2010), " Die Eulenhasser in den Hallenhäusern" (2012) und der Sammelband " Selbstporträt mit Bienenschwarm" (2016). Zuletzt erschien der Essayband "Der verschlossene Raum" (2017). Für seinen Gedichtband "Regentonnenvariationen" (2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

  • 19:30

    Stadtkirche

    An der Stadtkirche 1
    64283
    Darmstadt
    ABGESAGT: Lyrik & Live-Jazz: Die Stinkrose

    „Was würdest du tun / wären in deinem Mund zwei Zungen?“, fragt sich Sujata Bhatt in einem ihrer schönsten Gedichte. Sie, die aus Nordindien stammt, lange Zeit in den USA lebte und heute in Bremen wohnt, hat ihre Muttersprache aufgegeben, um auf Englisch zu schreiben. Kaum eine zeitgenössische Dichterin hat eindringlicher über den Verlust von Sprache und Heimat nachgedacht, über die Schönheit und den Schmerz, andersartig zu sein. Ihre weltumspannende Poesie sprengt die Grenzen von Sprachen und Ländern, verbindet die Weite der nordfriesischen Landschaft mit der Sehnsucht nach dem blauen Mohn des Himalaja.

     

    Tickets: € 10,-

Martin
Walker
Martin Walker
Klaus-Maria Einwanger / © Diogenes Verlag

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Er ist im Vorstand eines Think-Tanks für Topmanager in Washington. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in 18 Sprachen.

  • 20:00

    Römerhalle Dieburg

    In der Altstadt 5
    64807
    Dieburg
    Connaisseur

    Bruno ist neu Mitglied einer Wein- und Trüffelgilde, eine große Ehre. Doch lange kann er die pâtés und Monbazillacs nicht verkosten, denn er wird an  einen Unfallort gerufen. Auf dem Anwesen des ältesten Gildenmitglieds ist eine Studentin, die in dessen Gemäldesammlung recherchierte, nach einem nächtlichen Rendezvous zu Tode gestürzt. Oder war es in Wahrheit Mord? Eine Spur führt Bruno zum Schloss einer berühmten Tänzerin und Résistance-Heldin: Josephine Baker.

    Tickets: € 14,-

Iris
Wolff
Iris Wolff
© Annette Hauschild-Ostkreuz

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt, Siebenbürgen.
Für ihre Romane wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ernst-Habermann-Preis, dem Literaturpreis ALPHA und dem Otto-Stoessl-Preis. 2019 erhielt sie außerdem den Thaddäus-Troll-Preis, war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk geehrt. Zuletzt erschien 2017 der Roman »So tun, als ob es regnet«. Iris Wolff ist Mitglied im internationalen Exil-PEN. Sie lebt in Freiburg im Breisgau.

  • 15:30

    Mehrzweckhalle Freigericht-Neuses

    Schulstraße 3
    63579
    Freigericht
    Die Unschärfe der Welt

    Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt.

    Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In »Die Unschärfe der Welt« verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.